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Templerorden

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Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt) (ca. 1120 - ca. 1312) war nach dem Johanniterorden der zweite der geistlichen Ritterorden, der in Folge der Kreuzzüge entstand. Sein eigentlicher Name lautete Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis). Der Orden vereint die Ideale des Adels (Ritter) mit denen der Mönche, zwei Stände, die bis dahin streng getrennt waren.

Der Name „Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel“ rührt von dem Umstand her, dass König Balduin dem Orden einen Flügel seines Palastes, der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem, als Quartier angeboten hatte, welcher auf den Grundmauern des salomonischen Tempels gebaut worden war.

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Kreuz des Templerordens
Bildherkunft

Geschichte

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Vera Cruz, ehemalige Templerkirche in Segovia
Bildherkunft

Die Ereignisse der frühen Jahre des Templerordens sind historisch nicht endgültig festzustellen. Die wichtigste diesbezügliche Quelle stellt der Bericht des Erzbischofs Wilhelm von Tyros dar. Wilhelm war allerdings um 1130 geboren worden und war somit kein Augenzeuge oder Zeitgenosse. Weitere Schilderungen stammen von Jakob von Vitry (Bischof von Akkon im 13. Jahrhundert).

Gründung

Das genaue Gründungsdatum des Ordens ist nicht bekannt. Es dürfte aber zwischen 1118 und 1121 liegen. Schwierigkeiten der Datierung beruhen auf dem zeitgenössischen Stil der Urkunden. Das Konzil von Troyes, in dessen Rahmen die erste urkundliche Erwähnung fällt, ist zeitgenössisch für den Januar 1128 verbrieft. Allerdings wurden damals in Südfrankreich die Urkunden im sogenannten Stil Mariä Verkündigung datiert, in dem der Jahresbeginn am 25. März begangen wird, so dass der urkundliche 13. Januar 1128 wahrscheinlich der 13. Januar 1129 nach heutiger Zeitrechnung war. Diese Deutung ist, wie fast alles in der frühen Ordensgeschichte, nicht unumstritten. In der betreffenden Urkunde wird vom neunten Gründungsjahr gesprochen, was mit der oben genannten Einschränkung auf eine Gründung im Jahre 1119 oder 1120 schließen lässt.

Zu dieser Zeit war Jerusalem ein Anziehungspunkt für viele Pilger und Abenteurer aus Europa. Kurz nach dem ersten Kreuzzug stand der Seeweg offen. Die Straßen von der Küste ins Landesinnere waren jedoch sehr unsicher; Die zahlreichen Pilger in den bergigen Regionen der Strecke von Jaffa über Ramehleh nach Jerusalem zogen Räuber an. Der Großteil des Kreuzritter-Heeres war nach Europa zurückgekehrt, weshalb kaum Schutz vor Überfällen bestand. Aller Wahrscheinlichkeit nach waren es Hugo von Payens, Gottfried von Saint-Omer und sieben weitere französische Ritter, die daher einen Orden gründeten, dessen Aufgabe es sein sollte, die Straßen des heiligen Landes für die christlichen Reisenden zu sichern. Die Ritter legten vor dem Patriarchen von Jerusalem ein Ordensgelübde ab. Neben den "klassischen" Gelübden, die sich auf Armut, Keuschheit und Gehorsam bezogen, verpflichteten sich die Ordensbrüder jedoch zudem, den Schutz der Pilger sicherzustellen.

Als weitere Gründungsmitglieder gelten neben Hugo von Payens und Gottfried von Saint-Omer auch Andreas von Montbard (ein Onkel Bernhards von Clairvaux), Gundomar, Gudfried, Roland, Payen von Montdidier, Gottfried Bisol und Archibald von Saint Amand. Die frühe Ordensbezeichnung lautete Paupere Militie Christi (Arme Ritter Christi). Der neue König von Jerusalem, Balduin II., überließ den Templern im Jahre 1119 Gebäude seines ehemaligen Palastes, der auf dem Gelände des alten Tempels Salomons erbaut gewesen sein soll. Er selbst bezog einen neugebauten Palast beim Davidsturm. Der Orden nannte sich daraufhin Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis (Arme Ritter Christi und des Tempels von Salomon zu Jerusalem), woraus sich dann die heute üblichen Namensgebungen Templer, Tempelritter, Tempelherren bzw. Templerorden ableiten.

Im Jahre 1125 erlebte der Orden den ersten Aufschwung durch den Beitritt des Grafen Hugo von der Champagne, der ein Freund des Abtes Bernhard von Clairvaux gewesen war. Bernhard war einer der wichtigsten Kleriker seiner Zeit. Nach anfänglicher Skepsis setzte er sich ab 1129 wortgewaltig für die Unterstützung des Templerordens und des zweiten Kreuzzuges ein.

1127 reiste Hugo von Payens in Begleitung von fünf anderen Gründungsmitgliedern nach Europa zurück, um für den Orden neue Mitglieder zu werben. Außerdem hatte die Idee der Vereinigung von Kriegern und Mönchen Streitfragen aufgeworfen, die die Templer den geistlichen Größen der Christenheit vorlegen wollten. In Jerusalem dürfte es zu dieser Zeit bereits eine ganze Reihe von Ordensmitgliedern gegeben haben, denn bereits 1129 war der Ausbau der Al-Aqsa-Moschee zur Festung und zum Sitz der Templer abgeschlossen. Dies hätte von den vier in Jerusalem zurückgebliebenen Mitgliedern schwerlich allein durchgesetzt und bewältigt werden können.

Ab 1127 sind zunehmend Schenkungen von Landbesitz an den Orden zu verzeichnen, insbesondere in Frankreich, doch auch in England, Spanien, Portugal und Italien. Ein nicht geringer Teil der Schenkungen wird auf den Einfluss von Bernhard von Clairvaux zurückgeführt, der Abt des Zisterzienserklosters von Clairvaux war.

Im Januar 1128 oder 1129 fand in Troyes ein Konzil statt. Anwesend waren laut der Präambel zur Ordensregel Kardinal Matthias von Albano, einige Bischöfe, die Äbte Hugo von Mâcon von Pontigny, Bernhard von Clairvaux, Stephan Harding von Cîteaux sowie weitere Kleriker und Laien; von den Templern wohnten Hugo von Payens, Andreas von Montbard und möglicherweise weitere Ordensmitglieder der Zusammenkunft bei. Die Ordensregeln wurden schriftlich festgelegt. Sie waren augustinisch geprägt, doch sind auch zisterziensische Einflüsse erkennbar, was für manche darauf hindeutet, dass Bernhard bei der Festlegung der Regeln beteiligt war. Mit zahlreichen weiteren Beitritten ging auch ein Wachstum der Spendeneinkünfte einher. Im Heiligen Land gehörten Baghras (ab 1137?) Roche Roussel und Darbsak zu den frühesten Besitzungen der Templer.

Am 29. März 1139 wurde die Organisation der Templer von Papst Innozenz II. durch die Bulle "Omne datum optimum" erneut bestätigt und der Orden direkt dem Papst unterstellt. Dadurch war er für weltliche Herrscher nahezu unantastbar. So war er nicht nur von der Steuer befreit, sondern durfte selbst Steuern erheben. Außerdem verlieh er Geld gegen Zinsen, was zwar eigentlich verboten war, aber stillschweigend hingenommen wurde. Die Templer begannen sich langsam immer mehr auf dieses Geschäft zu konzentrieren.

Die Aktivitäten des Templerordens

Der erste Kriegseinsatz des Ordens anlässlich der Belagerung von Damaskus im Jahre 1129 endete in einem Fiasko. Zahlreiche – wenn nicht sogar die meisten – Templer fielen im Kampf. Die Reihen wurden jedoch wieder aufgefüllt, und bis zum Ende Outremers im Jahre 1291 nahmen die Templer an den meisten militärischen Aktionen teil. Wie die anderen Orden blieben die Templer vom Königreich Jerusalem unabhängig und wurden zu einer eigenständigen politischen Kraft.

Nach dem Fall Akkons, der christlichen Hauptstadt Outremers, am 18. Mai 1291 wurde der dortige Tempel noch zehn Tage verteidigt und brach dann, von den Truppen des Sultans unterminiert und einem Sturmangriff ausgesetzt, über den Verteidigern zusammen. Die zwei letzten Burgen auf dem Festland, die Festungen Tortosa und Athlit, wurden im August kampflos geräumt. Eine wasserlose Insel vor Tortosa, Ruad, blieb bis 1303 im Templerbesitz.

Die Templer beschäftigten sich aber nicht nur mit dem Kriegshandwerk: Die Einkünfte der europäischen Komtureien mussten nach Outremer, den lateinischen Staaten im heiligen Land, transportiert werden. Diese Transporte begründeten die Finanzaktivitäten des Tempels. Zunächst dienten die Tempelhäuser im Osten nur als Tresore und Schatzkammern des Landes, aber schon für das Jahr 1135 sind erste Verleihgeschäfte verbürgt. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts machten die Templer Geldanleihen zu einer regulären geschäftlichen Betätigung. Ihr finanzieller Ruf war dabei so gut, dass auch Moslems ihre Dienste in Anspruch nahmen. Die Templer erfanden eine eigene Art der Kreditbriefe (Vorläufer der heutigen Banknoten) sowie fortschrittliche Techniken der Buchführung.

Abbildung
Templerburg in Ponferrada (Spanien), die im 12./13. Jh. am Rande des Jakobsweges erbaut wurde und auch zum Schutz der Jakobspilger diente.
Bildherkunft

Etwa 15.000 Ordensmitglieder verwalteten um die 9.000 über ganz Europa verstreute Besitzungen (von denen aber nur ein geringer Teil eigenständige Komtureien waren). Zu den bekanntesten zählen die Siedlung Tempelhove, sowie die beiden „Hauptquartiere“, der Temple in Paris und die Temple Church in London. Heute gibt es noch eine Burg des alten Templerordens in Europa, alle anderen wurden zerstört. Die Siedlung Tempelhove ist heute bekannt als Berlin-Tempelhof. Die letzten Überbleibsel der alten Templer-Siedlung, der Friedhof im Alten Park, ist trotz Zerstörung der ursprünglichen Dorfkirche Tempelhofs im 2. Weltkrieg noch erhalten.

Die interne Ordensorganisation orientierte sich an der Ständeordnung des Mittelalters. Obwohl ursprünglich jeder freie Mann Mitglied werden konnte, bildete sich bald eine klare Hierarchie heraus:

  1. Ritter entstammten meist dem Adel, ihnen stand als einzigen der weiße Mantel über dem weißen Habit zu, außerdem drei Pferde, den Würdenträgern aber vier Pferde ausgewählter Rasse.
  2. Sergeanten (sarjanz de mestier) oder dienende Brüder unterteilten sich in gewappnete Brüder, die als leichte Kavallerie kämpften, und Arbeitsbrüder, die die anfallenden Arbeiten (Schmiede, Sattler, Landwirtschaft) versahen. Sie trugen einen braunen oder schwarzen Mantel und erhielten ein Pferd.
  3. Kaplane waren die Ordensgeistlichen, die den Gottesdienst versahen und die Beichte abnahmen.
  4. Knappen trugen den braunen Mantel und unterstützten die Ritterbrüder im Kampf.
In den Besitzungen des Morgenlandes und Spaniens waren Kaplane und kämpfende Brüder zahlreich, in den Komtureien des Abendlandes eher selten. Zusätzlich konnte man dem Orden in anderen Formen an- oder zugehören:
  1. milites ad terminum waren dem Orden als kämpfende Brüder auf Zeit beigeordnete Ritter.
  2. Turkopolen dienten den Templern als Söldner. Es handelte sich dabei um Christen aus dem Heiligen Land, die nach Art der Sarazenen kämpften.
  3. fratres ad succurendum waren Laien, die dem Orden erst auf dem Sterbebett beitraten, ihres Seelenheils wegen.
  4. Donates verschenkten sich selbst (und einen Teil ihres Besitzes) an den Orden. Die Schenkung trat meist erst im Alter in Kraft, sodass sie als eine Art Vorsorge, auch für das Seelenheil, zu sehen ist.
  5. Confratres waren materielle Förderer des Ordens, die vor allem vom Ansehen des Ordens profitierten. Dies konnten auch Frauen sein.

An der Spitze der Macht standen die demokratisch gewählten Großmeister. In der Rangordnung folgten:

  • der Großkomtur, der die Aufsicht über den Ordensschatz, die Aufsicht über die Verteidigung und über die Großmeister hatte.
  • der Großmarschall, der die Aufsicht über die Waffen und das Kriegswesen hatte.
  • der Großspitter, dessen Aufgabenbereich die Ordensspitäler waren.
  • der Firmariearzt, der für die Krankenpflege verantwortlich zeichnete.
  • der Großtappir, der für die Kleider zuständig war.
  • der Drapier, der für die Verwaltung zuständig war.
  • der Tressler für das Finanzwesen.

Die Templeranwesen in Deutschland

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Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
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Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

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? Obertopfstedt

Großkomture von 1118 bis 1314

  1. Hugo von Payens (1118/19; † 24. Mai 1136)
  2. Robert de Craon (Juni 1136; † 13. Januar 1147)
  3. Everard des Barres (Januar 1147; † 25. November 1174, Rücktritt April/Mai 1151, danach Mönch in Clairvaux)
  4. Bernard de Tromelai (Juni 1151; † 16. August 1153)
  5. André de Montbard (14. August 1153; † 17. Januar 1156)
  6. Bertrand de Blanquefort (Oktober 1156; † 2. Januar 1169)
  7. Philippe de Milly oder de Naplouse (Nablus) (27. Januar 1169; † 3. April 1171, Rücktritt Anfang 1171)
  8. Eudes de Saint-Amand (April 1171; † 19. Oktober 1179)
  9. Arnaud de Toroga (1179; † 30. September 1184)
  10. Gérard de Ridefort (Oktober 1184; † 1. Oktober 1189)
  11. Robert de Sablé (Ende 1189; † 13. Januar 1193)
  12. Gilbert Erail (Februar 1193; † 20. Dezember 1200)
  13. Philippe de Plessiez (Anfang 1201; † 12. November 1209)
  14. Guillaume de Chartres (1210; † 26. August 1218)
  15. Pedro de Montaigu (1219-1232)
  16. Armand de Périgord (1232; † 17./20. Oktober 1244)
  17. Richard de Bures (1244-1247)
  18. Guillaume de Sonnac (1247; † 3. Juli 1250 in der Schlacht von Mansurah)
  19. Renaud de Vichiers (Juli 1250; † 19. Januar 1252)
  20. Thomas Bérard (Februar 1252; † 25. März 1273)
  21. Guillaume de Beaujeu (13. März 1273; † 18. Mai 1291 in Akkon)
  22. Thibaud Gaudin (August 1291; † 16. April 1292)
  23. Jacques de Molay (Mai 1292; † 18. März 1314 in Paris)

Großmeister des Ordens in Portugal

  1. Afonso Henriques
  2. Guilherme Ricardo
  3. Hugo Martíns
  4. Pedro Arnaldes
  5. Gualdim Pais
  6. Lopo Fernandes
  7. Fernando Días
  8. Gomes Ramires
  9. Pedro Álvares
  10. Pedro Annes
  11. Martím Sanches
  12. Estêvão Belmonte
  13. Guillaume Fouque
  14. Martím Martíns
  15. Beltrão von Valverde
  16. João Escritor
  17. João Fernandes
  18. Afonso Pais
  19. Lourenço Martíns
  20. Vasco Fernandes

Das Ende

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Templer küsst Kleriker von hinten (Manuskript-Illustration, ca. 1350)
Bildherkunft

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Verbrennung von Templern wegen Sodomie und Ketzerei
Bildherkunft

Ebenso wie die Gründung des Ordens vollzog sich auch sein Ende in mehreren Schritten. Die Gründe waren vielfältig. Zum einen verfestigten sich zwischen 1100 und 1300 zunehmend die Strukturen der Königreiche. Wo man zuvor erst Christ und dann beispielsweise Untertan des französischen Königs war, kehrte sich dieses Verhältnis allmählich um. Die Könige betrachteten die supranational organisierten päpstlichen Orden zunehmend mit Misstrauen, besonders da die Mönchsritterorden das größte stehende und auch im Kampf erfahrenste Heer bildeten. Anders als die Templer verstanden es die beiden anderen großen Orden, sich eigene territoriale Herrschaftsbereiche zu sichern: die Johanniter auf Rhodos und die Deutschordensritter in Preußen. Hinzu kommt wohl auch, dass die Templer den Antrag auf Mitgliedschaft König Philipps IV. (Philipp der Schöne) ablehnten.

Außerdem empfahlen nach dem Fall Outremers mehrere Gelehrte dem französischen König in vertraulichen Berichten einen neuen Kreuzzug. Einen Teil des Geldes sollte sich der König besorgen, indem er die Templer vernichtete und ihre Güter beschlagnahmte. Da König Philipp IV. (Philipp der Schöne) hoch verschuldet war, unter anderem auch bei den Templern, beherzigte er diesen Rat, ohne jedoch an einen Kreuzzug zu denken. Allerdings war ein derart offensichtliches Vorgehen auch dem König unmöglich: Die Rechtsgelehrten betonten ausdrücklich, die eingezogenen Güter müssten der christlichen Sache im heiligen Land zugute kommen.

1305 wurden die Mitglieder des Ordens schließlich der Ketzerei und der Sodomie (im Sinne homosexueller Handlungen) angeklagt. Der Papst war zu dieser Zeit vom französischen König abhängig, daher standen die Chancen des Ordens schlecht. Philipp IV. machte die Sache zur Staatsaffäre. Geschickt setzte er den aus Frankreich stammenden Papst Clemens V., der seinen Amtssitz auch nach Avignon verlegt hatte, unter Druck, und drohte unter dem Vorwand angeblich vorhandener Kinder des Papstes mit einem Ketzerprozess gegen dessen Vorgänger und Mentor Bonifatius VIII., der bis 1303 Papst gewesen war. Auch drohte der König die Kirche Frankreichs abzuspalten, falls der Papst seine Unterstützung der Templer nicht einstelle ("stellte er sich vor die ketzerischen Templer – wäre er selber ein Ketzer").

Am 13. Oktober 1307, einem Freitag, wurden alle Kommandanturen der Tempelritter (und eine große Zahl dienender Brüder) in Frankreich verhaftet. Eben dies begründete den Aberglauben, dass ein Freitag der Dreizehnte Pech bringt. Die zahlreichen und fast gleichzeitigen Verhaftungen waren eine völlige Überraschung für die Templer. Die königliche Seite brüstete sich damit, dass nur zwölf Ritter entkommen seien, darunter nur ein einziger Würdenträger. Die Verhaftungswelle war ein gut durchorganisiertes, polizeiliches Kommandounternehmen - das erste Bekannte seiner Art in der Geschichte. Schon Wochen bis Tage vorher ergingen aus der königlichen Kanzlei an alle "Dienststellen" in Frankreich versiegelte Briefe mit der Auflage, sie an jenem 13. Oktober 1307 zu öffnen und dann strikt dem Inhalt gemäß zu verfahren. Die Briefe enthielten die Haftbefehle. Mit dieser landesweit konzertierten Aktion konnte erfolgreich verhindert werden, daß die Brüder sich untereinander warnen konnten. Der Überraschungseffekt war im gesamten Machtbereich Phillips derselbe. In Paris wurden 138 Personen festgenommen. Eine päpstliche Kommission zählte 1309 noch 546 Inhaftierte in Paris, wohin die Festgenommenen gebracht worden waren. Die Untersuchung der Inquisition zog sich über Jahre hin. Die Vorwürfe waren bei allen Brüdern gleich. Da dem Prozess jegliche reale Grundlage fehlte, musste er erfolgreich sein, d. h. mit dem Todesurteil der Angeklagten enden, und so wurden falsche Zeugenaussagen massenhaft produziert. Unter Folter gestand der Großmeister Jacques de Molay zunächst, widerrief dann aber. Der Inquisitionsprozess dauerte 7 Jahre und endete mit Todesurteilen.

Am 22. März 1312 löste Papst Klemens V. auf dem Konzil von Vienne (Frankreich) unter dem Druck von König Philipp IV. den Orden auf. Am 18. März 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, zusammen mit Geoffroy de Charnay in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sowohl der König als auch der Papst starben ein Jahr danach (wie ein Fluch Jacques de Molays – kurz vor der Verbrennung ausgestoßen – es vorhersagte). Die Güter der Templer wurden, abzüglich der Verfahrenskosten, den Johannitern übergeben. Die Monarchen Europas stellten jedoch erstaunlich hohe Verfahrenskosten fest.

Der Templerorden nach seinem Ende

Obwohl nach offiziellen Quellen nahezu alle Templer in Frankreich verhaftet worden waren, wurden tatsächlich nur wenige Todesurteile vollstreckt und dies auch nur in Frankreich. So wurde zum Beispiel in Avignon, dem damaligen Papstsitz, kein einziges Todesurteil vollstreckt. Außerhalb des unmittelbaren Machtbereiches von König Philipp IV. wurden die Templer nur zum Teil verfolgt, teilweise sogar gänzlich in Ruhe gelassen. Allerdings war durch den Wegfall der geistigen und wirtschaftlichen Führungselite und der Ordenszentrale in Paris die Macht der Templer gebrochen. Ihre Aktivitäten waren nur mehr lokaler oder regionaler Natur. In Zypern und anderswo blieben die Würdenträger bis zum Tode in Haft, aber in Spanien wurden zahlreiche Templer freigesprochen. Es ist heute anerkannt, so auch vom Papst, dass die Anklage gegen die Templer als Ganzes jeder Grundlage entbehrte. Verfehlungen habe es nur von Einzelnen gegeben. Viele überlebende Tempelritter flohen nach Schottland, da dort der päpstliche Befehl nicht ausgerufen worden war und daher der Templerorden weiter existierte.

1319 gründete König Dionysius in Portugal die Ritter des Ordens der Ritterschaft Jesu Christi (Christusorden). Die Güter des Templerordens in Portugal wurden auf den neugestifteten Orden der „Ritter Christi“ übertragen, weiterhin wurde bestimmt, dass die Ritter des Ordens der Ritterschaft Jesu Christi nach der Regel des Ritterordens von Calatrava zu leben hatten. Da die Gründung über mehrere Jahre vorbereitet worden war, erhielt der neue Orden auch die päpstliche Bestätigung. Viele der vor Philipp IV. geflohenen Templer fanden darin Aufnahme. Portugal hatte sich nicht an der Verfolgung des Templerordens beteiligt, weil dies eigenen Interessen zuwiderlief.

Templerlegenden

Erst ab dem 18. Jahrhundert begann das Interesse für die Ordensgemeinschaft wieder zu erwachen. Im Zuge einer folgenden „Templer-Renaissance" formierten sich verschiedene Gruppen, die sich „Templer" nannten oder einen Bezug zum historischen Templerorden behaupteten. Diese heute existierenden Templer haben unterschiedlichste Orientierungen: von strikt katholisch, über ökumenisch bis konfessionslos, von rein gesellschaftlich unterhaltend (Veranstaltung von Ritterspielen und Turnieren) über Freimaurerei bis zum Rosenkreuzertum.

Der wohl bekannteste dieser modernen Templerorden ist der aus dem „templerischen“ Memphis-Misraim-Ritus hervorgegangene Ordo Templi Orientis (OTO). Der „Ritterorden des Tempels zu Jerusalem“ - Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani - OSMTH, mit inzwischen unzähligen Abspaltungen und autonomen Prioraten, 1705 neu gegründet, 1804 durch Napoleon Bonaparte als Orden wieder bestätigt und zur Zeit mit weltweit über 5000 Mitgliedern, behauptet nicht, in direkter Nachfolge zum mittelalterlichen Orden zu stehen, sondern in seiner Tradition. Darüber ist der internationale OSMTH der einzige Templerorden, der von den Vereinten Nationen als NGO (Nichtstaatliche Hilfsorganisation) mit Konsultativstatus anerkannt wird.

Der Ariosoph Lanz von Liebenfels war bestrebt, in seinem ONT (Ordo Novi Templi) den Orden wieder auferstehen zu lassen und zur Keimzelle einer neuen, ario-christlichen Generation heranzubilden.

Zwei der daraus hervorgegangenen internationalen Organisationen beanspruchen eine ununterbrochene Linie von Großmeistern und Regenten von Jacques de Molay bis heute. Das Dokument, das die Kontinuität der französischen Templer belegen soll, die Charta Transmissionis, trägt das Datum 1324 und regelt im Wesentlichen die Nachfolge im Untergrund. Unter Historikern gilt sie jedoch als Fälschung aus dem 18. Jahrhundert. Eine weitere Kontinuitätslinie schottischer Templer ist ähnlich suspekt und resultiert vermutlich aus dem Bedürfnis schottischer Freimaurer nach historischem Hintergrund, doch war ihr vorübergehend großer Erfolg beschieden: Das gesamte Hochgradsystem, das in Deutschland in der Zeit der Strikten Observanz üblich wurde, ging von der Annahme aus, dass die Logen die Nachfolgeorganisationen der Tempelritter wären.

Ganz anders hingegen ist die Situation der 1979 in Poggibonsi (Siena) auf Initiative des Grafen Marcello Alberto Cristofani della Magione stattgefundenen Gründung der Militia Templi. Dieser hat nämlich eine Vereinigung von Laien ins Leben gerufen, welche sich auf die Ideale und den Lebensstil berufen, die vom hl. Bernhard im Liber ad Milites Templi de laude novae militiae für die Templer beschrieben wurden (ohne eine direkte Abstammung vom antiken Orden zu beanspruchen) und sich als besondere Ziele die Pflege der Liturgie und die Ausführung des göttlichen Amtes, die Vertiefung der Spiritualität und der Kultur der christlichen Ritterschaft, die Fürsorge der Pilger und die moralische und materielle Unterstützung des Nächsten und insbesondere der Christen im Heiligen Land, sowie die Erziehung der Jugendlichen setzte. Nach seiner behördlichen Anerkennung am 21. September 1979 wurde der Verein mit seinen auf ritterlichen Prinzipien aufbauenden Statuten und mit ausdrücklicher Bezugnahme auf den antiken Orden vom Erzbischof von Siena, Mons. Mario Jsmaele Castellano als privater Verband von Gläubigen unter dem Titel „Milizia del Tempio“ (Ordo Militiae Christi Templique Hierosolymitani) bestätigt (8. September 1988). Am 24. November 1989 genehmigte Mons. Castellano einige Änderungen der Statuten, während am 18. November 1990 der neue Ordinarius von Siena, Mons. Bonicelli, die Regel unter dem Titel „Regola dei poveri cavalieri di Cristo dell’Ordine della Milizia del Tempio“ (Regel der armen Ritter Christi des Templerordens) zuließ, welche der des ursprünglichen Ordens entnommen und der heutigen Zeit angepasst wurde. Inzwischen hatte Johannes Paul II. am 13. September 1989 eine Reihe genereller Ablässe in perpetuum für bedeutende Momente im Leben der Ritter gewährt.

Im Zusammenhang mit den Templern entstanden auch zahlreiche Legenden und Verschwörungstheorien um das Wirken, die Geheimnisse und die Schätze des Ordens. Tatsächlich gibt es keine Belege für diese Behauptungen, die strenger wissenschaftlicher Prüfung standhalten würden. So wird den Templern unter anderem Folgendes zugeschrieben:

  • die Einführung der Gotik in die europäische Architektur und der Bau der gotischen Kathedralen
  • die Abspaltung von der Prieuré de Sion
  • die Entdeckung Nordamerikas, siehe auch Oak Island
    • Angeblich verließ die Templerflotte unter Henry Sinclair und dem venezianischen Seefahrer Antonio Zeno mit dem weithin sichtbaren Tatzenkreuz auf den weißen Segeln ca. 90 Jahre nach dem Ende des Ordens ihren Heimathafen La Rochelle am Atlantik Richtung Amerika. Nicolo Zeno, ein Nachfahre von Antonio Zeno, veröffentlichte 1558 ein Manuskript und eine Landkarte dieser Reise.
  • der Unterhalt von Kolonien in Südamerika (inkl. Silberförderung)
  • die Bewahrung des heiligen Grals
  • das Auffinden der Bundeslade
  • die Meisterung der Alchemie durch den heiligen Gral, dadurch die Umwandlung des in Südamerika gewonnenen Silbers in Gold
  • das Anzetteln der französischen Revolution - in diesem Zusammenhang wird oft kolportiert, unmittelbar nach der Hinrichtung Ludwig XVI. sei ein Unbekannter aufs Schafott gesprungen und habe gerufen: „Jacques de Molay, endlich bist du gerächt!“
  • das Weiterbestehen in Schottland (da er dort offiziell nie aufgelöst wurde bzw. die päpstliche Bulle nie vorgelesen wurde), was zur Entstehung der Freimaurerei geführt haben soll
  • Außerdem soll der Begriff „Freitag der 13.“ auf die Templer zurückgehen. Einer Theorie zufolge unterlagen sie überraschenderweise den Truppen Saladins an einem solchen Tag, nach einer anderen Theorie ist das Datum der Festnahmen in Frankreich 1307 das namensgebende Ereignis.

Siegel, Wappen und Fahne

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Eines von vielen Siegeln der Tempelritter
Bildherkunft

Abbildung
Kopie eines Siegels der Tempelritter in einer Ausstellung in Prag
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Erkennungszeichen des Ordens war in der Gründungsphase zunächst nur ein weißer Mantel über weißem Habit. Später (nach dem Kreuzzug am 27. April 1147 durch Papst Eugen III. verliehen) wurde dieser Mantel mit einem roten Kreuz über der linken Schulter versehen. Dies war zu Beginn ein gleichschenkliges, das später zu einem Tatzenkreuz weiter entwickelt wurde. Gelegentlich wurden in der Geschichte des Ordens auch Kruckenkreuze verwendet.

Das Siegel zeigt zwei gerüstete Ritter auf einem Pferd. Seine Deutung ist strittig. Es könnte auf das Armutsgelübde bei Eintritt in den Orden hinweisen, andere vermuten darin ein Symbol für den Grundgedanken der Brüderlichkeit, eine dritte Theorie besagt, dass die zwei Reiter eine Person seien, einmal als Krieger und einmal als Mönch. Während der Verhaftungswelle unter Phillip dem Schönen wurde es bei der Anklage als Beweis für homosexuelle Praktiken des Ordens bewertet. Das Banner des Ordens („BEAUCEANT“) ist zweigeteilt in eine schwarze und eine weiße Seite (oben und unten - steht für Frieden und Krieg), später sah sie aus wie ein Schachbrett und noch später wurde das Templerkreuz eingefügt. Immer wenn die Flagge wehte, zogen die Templer in den Krieg.

Literatur

Wissenschaftliche Literatur

  • Malcolm Barber: Die Templer. Geschichte und Mythos, Winkler, Düsseldorf 2005, ISBN 3538072159
  • Manfred Barthel: Die Templer, Reichtum, Macht und Fall eines Ritterordens. Casimir Katz Verlag, Gernsbach 2006, ISBN 3-938047-09-7
  • Martin Bauer: Die Tempelritter. Mythos und Wahrheit, Nicol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-57-0
  • Andreas Beck: Der Untergang der Templer. Größter Justizmord des Mittelalters?, Herder, Freiburg 2005, ISBN 3-451-05576-7
  • Alain Demurger: Die Templer. Aufstieg und Untergang; 1120–1314, Beck, München 2000, ISBN 3-406-38553-2
  • Alain Demurger: Die Ritter des Herrn. Geschichte der geistlichen Ritterorden, Beck, München 2003, ISBN 3-406-50282-2
  • Alain Demurger: Der letzte Templer. Leben und Sterben des Großmeisters Jaques de Molay, Beck, München 2005, ISBN 3-406-52202-5
  • Kaspar Elm: Der Templerprozeß (1307–1312), in: Alexander Demandt (Hrsg.): Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte, (Beck'sche Reihe; Bd. 1182), Beck, München 1996, ISBN 3-406-39282-2
  • Barbara Frale: The Chinon Chart. Papal absolution to the last Templar, Master Jacques de Molay, in: Journal of Medieval History 30/2004, S. 109-134
  • Slawomir Majoch (Hrsg.): Templariusze. Historia i mit. Katalog wystawy ("Die Templer. Geschichte und Mythos"). Muzeum Okręgowe, Toruń 2004, ISBN 83-87083-72-0 (Ausstellungskatalog)
  • Dieter H. Wolf (Hrsg.): Internationales Templerlexikon, Studien-Verlag, Innsbruck 2003, ISBN 3-7065-1826-0

Belletristik

In den letzten Jahren entstand eine Vielzahl von historischen Romanen, die an alte Templerlegenden und moderne Verschwörungstheorien anknüpfen.

Filme

Spuren des Tempelordens

Kapellen:

Es gibt in Deutschland mehrere Tempelherrenstraßen:

In Aachen gibt es den Templergraben.

Gräber:

Siehe auch

Weblinks

  • http://www.tempelritterorde... - Der Ritterorden Christi vom Tempel zu Jerusalem ist ein internationaler und ökumenischer Laien-Ritterorden, der der katholischen Kirche angehört.
  • http://www.ordo-militiae-te... - Die Militia Templi ist ein römisch-katholischer Laien-Orden, der nach kanonischem Recht von der Römisch Katholischen Kirche anerkannt ist.
  • http://www.die-templer.de/ - Rund um die Templer - von den Ordensregeln bis zu einer nahezu vollständigen Auflistung aller heute existenten Templerorden
  • http://www.tempelritter.at/ - Kompakte Darstellung der Geschichte des Templerordens, mit Schwerpunkt auf dessen Verfolgung und Auflösung zu Anfang des 14. Jahrhunderts.


Diskussion der Autoren über den Artikel: Templerorden


Zitat: Die Monarchen Europas stellten jedoch erstaunlich hohe Verfahrenskosten fest. Zitat ende Ist das ironisch gemeint? 83.221.78.178 02:39, 24. Jun 2006 (CEST)

Wie hängen denn die Templer mit den Maltesern und Johannitern zusammen? Immerhin haben die beiden Organisationen auch das Tatzenkreuz im Wappen.

Sansculotte 23:19, 6. Aug 2003 (CEST)


Gibt es dafuer eine Quelle? Soweit mir bekannt, exisitert ueber Payns nur wenig gesichertes: Geboren ca. 1080 war er weltlicher Ritter, Herr von Montigny-Lagesse, und hatte mindestens einen Sohn.

Bernhard unterstuetzt Moenchrittertum nicht vor 1129. Den Beitritt Hugos von Champagne misbilligte er und haette ihn lieber bei den Zisterzensiern, seinem eigenen Orden gesehen. Noch 1129 schreibt er an den Bischof von Lincoln ein moenchisches Leben sei wichtiger als eine bewaffnete Wallfahrt nach Jerusalem. Fuer die Existenz der "Ritter des St Bernhard" kenne ich ebenfalls keine Belege, und wuerde um eine Quellenangabe bitten.

  • Am 1. Adventsonntag 1127 treffen die Tempelritter wieder in Seborga ein. Bernhard ernennt Hugo von Payens im Beisein des Volkes und von 23 Rittern zum ersten Großmeister des Ordens. Fürst und Abt Eduard gibt ihm die Weihe mit dem Schwert.

Leider konnte ich diese Begebenheit nicht belegt finden, angesichts der Haltung Bernhards vor 1129 (und noch waehrend des Konzils, die Vorrede zur Regel klingt noch weit weniger begeistert als das spaeter folgende 'de laude') waere ich auch hier fuer die Quelle dankbar. -- Rivi 22:45, 7. Aug 2003 (CEST)


Es ist zwar, soweit ich bis jetzt herausgefunden habe, bei Wikipedia nicht üblich jeweils die Quelle der Information anzugeben, so, wie das bei wissenschaftlichen Arbeiten Pflicht ist. Daher verwundert es mich schon, dass dies so vehement verlangt wird. Als geübter Internetuser - was ich annehme, das Sie sind - bräuchten Sie nur "Seborga" z.B. in Google eingeben um bereits unter den ersten 10 angeführten Webseiten die folgende zu finden http://seborga.net/history/... die diese Daten und noch mehr belegen. Es ist nicht meine Schuld, wenn dieser Teil der Geschichte des Templerordens wie auch das Fürstentum Seborga selbst in Vergessenheit geraten sind. Gerade deshalb finde ich es wichtig, dass solche Aspekte in einer freien Enzyklopädie zu finden sind. Da Sie sich offensichtlich intensiv mit Bernhard von Clairvaux und den Templerorden beschäftigt haben, würde ich Sie gerne zu einem Kapitel der Templer im September einladen. Sie erreichen mich direkt unter templer_orden@yahoo.de. --Johannes von Salem und Seborga 09:25, 8. Aug 2003 (CEST)

Kommt drauf an, in Streitfaellen ist es ueblich. Dadurch wurde z.B. der Artikel ueber die heilige Katharina zu einem der besseren (siehe Diskussion:Heilige Katharina von Alexandrien). Ich habe mich nach Seborga umgetan, aber ungeachtet der Rolle des Fuerstentums in spaeterer Zeit finde ich die Geschichte uber die Gruendung sehr zweifelhaft. Die Webseite von Seborga ist mit Sicherheit an mehreren Stellen fehlerhaft bis ungesichert (z.B. die neun Namen, der Champgner trat spaeter bei), und ich halte das ganze fuer, mit Verlaub, lokale Folklore, wie sie auch in anderen Doerfern ueber die Templer auftauchte. Ich konnte keine Belege dafuer finden, das die historische Wissenschaft die Geschichte ernst nimmt, ebenso wie die Angabe exakter Daten vor 1129 durch nichts ueberliefertes verbuert ist, sondern nur durch verschieden Wisseschaftler mit verschiedenem Ergebnis interpretiert wurde. Nochmal: der Name Seborga findet sich in serioesen historischen Betrachtungen ueber die Uspruenge der Templer nicht. -- Rivi 14:59, 8. Aug 2003 (CEST)


Zum Aufräumen bei den Weblinks: Im Prinzip richtig, nur schade... War doch irgendwie bezeichnend, oder? Ulrich.fuchs 21:52, 23. Mär 2004 (CET)

Ach, ich find' wer den Abschnitt Templerlegenden liest hat hoffentlich schon genug... --Rivi 21:54, 23. Mär 2004 (CET)

Der Artikel ist absolut wiki-unwürdig. Operettenprinzen schreiben ihre eigene Geschichte....

Kalender

Ich habe den folgenden Absatz hierher ausgelagert, da er mir doch noch skuriler erscheint als der Rest:
Einige Behauptungen gehen dahin, dass die Templer einen Kalender hatten, der 13 Monate enthielt mit genau 28 Tagen. Dieser wurde später von der Kirche in den heutigen 12 monatigen Kalender geändert und jeder Monat mit einem neuen Namen versehen. Die Templer zählten zu ihrer Gründung 13 Mitglieder. Deshalb sollte der Freitag der 13. als Unglückszahl bekannt sein.
Wenn ich's richtig sehe, wurde der 12monatige Kalender von Julius Cäsar im Jahre 0 oder so eingeführt und entsprechend wäre diese "Behauptung" offensichtlicher Unfug. Da hier aber erstmal nur Unfug steht, der nicht offensichtlich ist, halte ich den Abschnitt für unangemessen. MAK MAK 17:29, 25. Okt 2004 (CEST)

Templerorden 02. Dezember 2004

Da das Thema gerade durch den Kinofilm aktuell ist, habe ich mich in diesem Artikel informiert. Der Artikel ist umfangreich und verständlich geschrieben. -- MSchnitzler2000 18:11, 2. Dez 2004 (CET)
  • pro: Der Vorschlag stammt von mir. -- MSchnitzler2000 18:11, 2. Dez 2004 (CET)
  • Im prinzip pro. Allerdings müssten zwei kleine Punkt noch geklärt werden. Erstens bezweifle ich, dass man das Mönchtum als "Stand" bezeichnen kann, wie es am Anfang geschehen ist. Mir ist aber nichtsBesseres eingefallen. Zweitens wird im Text erwähnt, dass alle bis auf eine Templerburg in Europa zerstört wurden. Welche war das? Asdrubal 19:52, 2. Dez 2004 (CET)
    • Vermutlich Tomar? --DaTroll 15:38, 3. Dez 2004 (CET)
  • abwartend. Was mir als erstes aufgefallen ist, ist der Umstand, dass der Artikel nur ein Bild enthält. Das ist mir einfach zu wenig. Zum Inhalt: Der Absatz Die Templer waren sowohl für die Kirche als auch für den Staat eine große Konkurrenz. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nach der Zerschlagung des Ordens durch ein Zusammenspiel von König und Papst beide ein vehementes Interesse daran hatten, die Errungenschaften und die Erinnerung an die Templer weitestgehend zu tilgen. ist mir zu kurz. Denn ich habe nicht wirklich verstanden, warum die Templer jetzt auf einmal eine große Konkurrenz waren. Auch der Absatz Portugal hatte sich nicht an der Verfolgung des Templerordens beteiligt, weil dies gegen seine Interessen war. ist nicht verständlich. Welche Interessen waren dies? --ALE! 22:46, 2. Dez 2004 (CET)
  • Contra: Der Artikel sollte zunächst einmal gründlich überarbeitet werden, er war wohl nicht zuvor im Review. (Vielleicht sollte man das generell einführen, dass Artikel nur aus dem Review hierher eingestellt werden können?)
Anmerkungen: 1. Die Sprache ist zum Teil etwas gespreizt: "Die Ereignisse der frühen Jahre des Templerordens sind historisch nicht letztgültig festzustellen", "Im Weiteren galt der Templerorden nur noch als Fußnote der Geschichte" . Die wichtigste diesbezügliche Quelle ist Wilhelm von Tyros, Bischof von Tyros." 2. Die Gliederung - Beispiel: Der Absatz über die Datierung des Konzils von Troyes sollte nicht in der Einleitung der Geschichte stehen. Das sind Detailinformationen, die später im Text erläutert werden können. 3. Links - Der Malteserorden ist rot verlinkt, es existiert aber ein Artikel zu dem Thema. König Balduin ist nicht verlinkt, und da es nicht nur einen König Balduin gab, wäre es schön, wenn er näher bezeichnet würde. 4. Freitag der dreizehnte - während die Geschichte unter "das Ende" als belegbare Wahrheit erzählt wird, stellt sich weiter unten heraus, dass das Datum der Legendenbildung dient. --Atomium 15:26, 3. Dez 2004 (CET)
  • contra Bei einem so umstrittenen Thema muss auf das exakteste gearbeitet werden unter Berücksichtigung der neuesten maßgeblichen Literatur (neulich blätterte ich in einer neuen seriösen Monographie über Molay, ins Deutsche übersetzt), ich vermisse Dinzelbacher 2002. Der Templerprozess wird zu kurz behandelt, hier müsste zum Aufnahmeritual die genannte Molay-Monografie herangezogen werden. Die historische Deutung ist ziemlich grobschlächtig, der sprachliche Stil erheblich verbesserungswürdig (zu komplizierte Sätze, ungelenkt). Das Literaturverzeichnis entspricht nicht den Standards (Ort, Jahr). Ein einziges (nicht näher bezeichnetes!) Templersiegel als einziges Bild?? Die englische Fassung bietet mitunter bessere Informationen zum Nachleben (und mehr Bilder). Auch wenn die it-Fassung erst ein Stub ist, darf es unter keinen Umständen vorkommen, dass die Interwiki-Links inkomplett sind, wenn es um exzellent geht. - Es wird bei näherem Hinsehen noch schlimmer: Höchst befremdlich ist im ersten Abschnitt die Datierungsproblematik & Zahlenmystik, ich bin zwar kein Templerexperte, möchte aber als Mediävist vermuten, dass es sich um Stuss handelt. Ansonsten gibt es nichts über die Quellenlage (siehe veraltet etwa http://www3.bbaw.de/bibliot... ). Und wenn ich Paupere Militie Christi (Arme Miliz Christi) (soll das Latein sein? zur Quellenkritik sehe man hier) lese, lese ich erst gar nicht weiter. Setzen! --Historiograf 00:17, 4. Dez 2004 (CET)

  • contra Einer der Artikel in der WP, der mir schon von Anfang an als wirklich schlecht aufgefallen ist. Ich habe ihn eben noch mal überflogen. Inkonsistenz im Artikel selbst: Erst heißt es über Bernhard von Clairvaux, "Nach anfänglicher Skepsis setzte er sich ab 1129 wortgewaltig für die Unterstützung des Templerordens und des zweiten Kreuzzuges ein." und dann kurz danach: "Die Ordensregeln wurden schriftlich festgelegt. Sie waren augustinisch geprägt, doch waren auch zisterziensische Einflüsse vorhanden, was für manche darauf hindeutet, dass Bernhard bei der Festlegung der Regeln beteiligt war.". Nach Lektüre einiger Kilo Fachliteratur scheint es mir unzweifelhaft, daß Bernhard die Templerregel geschrieben hat. Zum Thema Vorgehen von Philipp dem Schönen gegen den Orden heißt es: "Der Papst war zu dieser Zeit vom französischen König abhängig, daher standen die Chancen des Ordens schlecht." Da hätte man gern eine Erläuterung, warum der Papst vom König abhängig war. Eine tatsächlich ziemlich verzwickte Angelegenheit! Weiter: "Philipp IV. machte die Sache zur Staatsaffäre. Geschickt setzte er Klemens V. unter Druck und drohte mit einem Ketzerprozess gegen dessen Mentor Bonifatius VIII., der bis 1303 Papst gewesen war. Allerdings hatte auch der Papst ein Interesse daran, den mächtigen Orden zu zerschlagen und sich einen Teil seines Reichtums zu sichern." Warum hatte der Papst ein Interesse daran, sich den Reichtum der Templer zu sichern? "Am 13. Oktober 1307, einem Freitag, wurden alle Tempelritter (und eine große Zahl dienender Brüder) in Frankreich verhaftet. Die zahlreichen Verhaftungen waren eine völlige Überraschung für die Templer." Eine Überraschung? In der Fachliteratur liest sich das nicht so eindeutig (mal dahingestellt, ob man das nachweisen kann... erwähnt werden sollte es schon). "Die Templer waren sowohl für die Kirche als auch für den Staat eine große Konkurrenz. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nach der Zerschlagung des Ordens durch ein Zusammenspiel von König und Papst beide ein vehementes Interesse daran hatten, die Errungenschaften und die Erinnerung an die Templer weitestgehend zu tilgen." Warum? Hier fehlen sämtliche Hintergründe. Und der absolute Hammer: Im Literaturverzeichnis wird allen Ernstes "Michael Baigent, Richard Leigh: Der Tempel und die Loge" aufgeführt. Das mag ich wirklich nicht kommentieren. Der Artikel ist insgesamt lückenhaft und wird weder der Geschichte der Templer noch der modernen historischen Literatur zum Thema gerecht (es fehlt außerdem - wie Historiograf schon vollkommen korrekt anmerkt - eine ordentliche Diskussion des Templerprozesses). --Henriette Fiebig 06:46, 5. Dez 2004 (CET)
Ganz vergessen: Der Baphomet wird nicht einmal in einem Nebensatz erwähnt! Und seit 100 Jahren dreht sich die Diskussion des Prozesses und die Diskussion um die Templer allgemein um ihn... ehrlich gesagt: Unverzeihlich! Und damit niemals exzellent. Sorry für das harte Urteil und ich will auch gern - wenn ich Zeit finde - an der Verbesserung mitarbeiten, aber so ist das nix. --Henriette Fiebig 05:26, 9. Dez 2004 (CET)

Im ZDF kam vor kurzem eine Dokumentation zu den Templern. Einmal sah man dort wohl ein Bildnis vom "echten" Baphomet (Kopf mit drei Gesichtern) in einer Templerburg an der Decke (Schlussstein). Außerdem fand die Historikerin Dr. Barbara Frale heraus, dass der Papst von Philipp erpresst wurde und in Wirklichkeit die Templer für Unschuldig hielt: http://www.zdf.de/ZDFde/inh... --Webmaster@sgovd.org (Nachricht) 00:05, 24. Mär 2005 (CET)

Templer-Prieurie de Sion?

In welchem Verhältnis stehen Templer und Prieurie de Sion zueinander? Ist es tatsächlich so, dass sie verfeindet sind ? Was ist drann an den Angaben im Film 'Das Blut der Templer'

Au weia! Die Prieure (nicht -rie!) mal wieder... hier gibt es fundierte Informationen (ist allerdings englisch). Verfeindet können sie gar nicht sein, weil der Templerorden im 14. Jahrhundert zerschlagen wurde und die Prieure erst 1956 gegründet wurde. Den Film habe ich nicht gesehen, aber was ich darüber gelesen habe, läßt mich nichts gutes ahnen... Naja, Phantasten werden wohl ihren Spaß daran haben und Leute, die diesen haarsträubenden Blödsinn von Baigent et al. glauben gibts auch immer wieder. Nix für ungut, aber die tatsächliche historisch verbürgte Geschichte der Templer ist schon spannend genug, da braucht es keine modernen Verschwörungstheorien. --Henriette Fiebig 18:06, 23. Mär 2005 (CET)

Hier gibt es auch einige Informationen darüber: Prieuré de Sion. Lincoln, Baigent und Leigh haben nicht einmal Schuld, sie sind eben nur auf einen Betrüger reingefallen. (Buchtitel: "Der heilige Gral und seine Erben") Ist inhaltlich dennoch nicht mal schlecht das Buch, wenn man eben von den Prieuré absieht.
Das Blut der Templer hingegen ist Fantasy nach Wolfgang Hohlbein! - Er hat möglicherweise die Theorie von Baigent und Co. aufgegriffen und mit Highlander gekreuzt... In dem Film ist der Großmeister ein Nachfahre von Jesus mit Superstärke und mit Superselbstheilkräften. Viel Blut und Schwertkämpfe. Am Ende bleibt auch nur einer übrig... --Webmaster@sgovd.org (Nachricht) 23:45, 23. Mär 2005 (CET)

Ich wußte nichts über die Prieure de Sion bevor ich den Film gesehen habe. Abgesehen von dieser einen Information hat der Film nicht viel interessantes zu bieten. Ich fand ihn langweilig und eine ziemlich mißlungene Nachahmung von Higlander und Indiana Jones. Wenn euch sowas interessiert, seht euch die amerikanischen Originale an. Und von Hohlbein denke ich, daß er kaum Geschichten über herkömmliche Mythen schreibt, sondern Teile aus verschiedenen Mythen zusammenmixt und mit einer Handlung verknüpft. Truchses

Zahlenmystik

Nun wenn die Zahl 9 fuer Vollkommenheit steht und wenn ich die Quersumme des Datum 13.01.1129 richtig bilde: 1+3+1+1+1+2+9=18, 1+8=9, dann ist doch dieses Datum das weitaus interessanatere als 1128 :o))

Ist mir nur aufgefallen...

so und nun mache ich mich daran, den interessanten Artikel weiterzuverfolgen.

Gruesse

Hallo Henriette, mich würde interessieren, warum du die Anmerkungen zur Zahlenmystik rausnimmst. Angesichts einiger nummerischer Konstellationen scheint es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass einige Aspekte der Templer-Geschichte geschönt wurden, um sie in das Schema der Zahlenmystik einzupassen. Deshalb halte ich diese Anmerkung für sinnvoll. Vielleicht kannst du hier ja einige Gegneargumente aufführn. Danke! Asdrubal 19:48, 5. Mai 2005 (CEST)

Wenn Du mir wissenschaftliche Literatur nennst, in der das ernsthaft diskutiert wird, dann können wir gern weiter über das Thema sprechen. --Henriette Fiebig 00:38, 6. Mai 2005 (CEST)

Wenn ich mich richtig erinnere, der Teil i.W. nach Lesen des entsprechenden Kapitels zur Gruendung in Demurger, siehe Lit. im Artikel geschrieben. Mag sein, dass die neuere Forschung das zurueckgewiesen hat, aber auch das mit der Frage nach dem Jahreswechsel ist z.B. von dort. Ist aber schon eine Weile her, kann mich irren. Rivi 14:41, 21. Mai 2005 (CEST)

Sorry, wenn ich jetzt auch noch die Prieuré de Sion aufkoche, aber ich kann leider nicht anders. Die P. ist nicht etwa 1956 gegründet worden (das war eine der vielen Geschichten, die besagter Betrüger dann im Nachgang rausgebracht hat) sondern grundsätzlich gab es bereits wenige Wochen nach der Einnahme Jerusalems 1099 im ersten Kreuzzug eine solche Prieué de Sion. Es handelte sich um die Priorei auf dem Zionsberg und bis dahin sind die Dinge auch wenig geheimnisvoll. Bemerkenswert ist nur, daß zu dem Zeitpunkt, an dem die Mönche auf dem Zionsberg auftauchten die so myteriösen Begleiter und Ratgeber Gottfried von Bouillons verschwanden. Man kann, aber man muss nicht, hier einen Zusammenhang mit den seltsamen Aktivitäten einiger Ritter sehen, die später wieder im Zusammenhang mit den Templer wieder auftauchen, aber das ist Spekulation (gerüchteweise tauchen hier Godfried d'Omer und Hugo de Payns immer wieder auf). Also ist eine mittelalterliche Prieuré des Sion eine Tatsache (die Ruinen auf dem Zionsberg sind immer noch auffindbar) aber inwieweit sie mit irgendwelchen "Rätseln und Geheimnissen" in Verbindung stand bleibt offen. --PeterBrendt 00:49, 27. Nov 2005 (CET)

Antifreimaurerische Nachfolgeorgansiation?

Welche antifreimaurerische Nachfolgeorgansiation der Tenmpler ist denn gemeint? Ich kenn gar keine. --Phi 23:01, 15. Jun 2005 (CEST)

Ich auch nicht. Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 00:23, 16. Jun 2005 (CEST)
Nachtrag: Der Tempelritterorden (OSMTH) - christlich ökumenischer Laien-Ritterorden erlaubt u.a. keine Freimaurer als Mitglieder - aber feindlich? ...

Weblinks

WikiPedia will kein Linkverzeichnis darstellen. Darum sollten nur weiterführende Links aufgeführt werden, deren Inhalt (noch) nicht eingearbeitet wurde. Desweiteren werden meistens Hauptseiten mit aufgenommen (wie z.B. bei Städten). Bei den verschiedenen Orden kann ich nur raten, eine externe Linkliste anzulegen, auf die dann verlinkt wird (ähnlich wie bei den Messdienern. MfG --Cyper 10:26, 16. Jun 2005 (CEST)

Meinst du nicht, dass du es mit deiner Löschaktion übertreibst? Zumindest heutige "Templerorden" mit eigener Domain sollte man aufzählen. Mit Messdiener ist das nicht vergleichbar, weil es sich dabei nicht um einen Artikel über eine Organisation handelt. Externe private Linklisten von Organisationen sind sogar problematisch, da sie "gefärbt" sein können und erfüllen schon von daher nicht die Wikipedia-Kriterien. Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 03:52, 17. Jun 2005 (CEST)

Richtig, jedoch können wir in WikiPedia nicht alle Templerorganisationen mit aufführen. Die Weblinks sind dazu gedacht, weiterführende Informationen zur Problematik aufzuzeigen, die noch nicht im Artikel eingearbeitet sind. Wer einen Templerorden sucht, kann auch google bedienen. Daher sollen nicht einzelne Links zu einzelnen Orden mit drin aufgeführt werden.--Cyper 09:23, 17. Jun 2005 (CEST)

Verschwörungstheorie

Liebe Henriette, natürlich hat´s die Templer auch wirklich gegeben, aber dennoch gehören sie auch unter Verschwörungstheorie, weil sich nämlich einige Verschwörungstheorie um sie ranken - und wenn du den Artikel gelesen hast, hast du auch gesehen, dass genau das auch drin steht, neben anderem, versteht sich. Auch über die Jesuiten und die Illuminaten gibt es viele Verschwörungstheorien - die hat es auch gegebem, und dennoch gehören sie in die Kategorie mit hinein; genau wie die Templer. Findest du nicht auch? --Phi 21:38, 18. Jun 2005 (CEST)

Nein, finde ich ganz und gar nicht. Und über die Templer brauche ich mich nicht in diesem Artikel zu informieren, denn ich habe genügend wissenschaftliche Literatur zu ihnen und auch einen Haufen verschwurbelter Spinnerbücher. Selbstverständlich ranken sich - allesamt haarsträubende, blödsinnige und unzutreffende - Theorien um die Templer; allerdings schreiben wir hier eine Enzyklopädie und hier soll das gesicherte Wissen aufgeschrieben werden und nicht jeder Mumpitz! Und im Übrigen fällt mir auch nicht viel ein, zu dem noch keine Verschwörung herbeigeraunt wurde. Ich räume jetzt mal diese Kategorie auf, denn es geht hier um Kategorien und nicht um Schlagworte und auch nicht darum, jedes hübsche Wort, das in einem Artikel steht auch gleich in eine Kategorie zu verwandeln. --Henriette Fiebig 00:15, 19. Jun 2005 (CEST)

Liebe Henriette, gerade weil es einen Riesenhaufen "verschwurbelter Spinnerbücher" zum Thema gibt, muss es drin bleiben. Verschwörungstheorien sind wichtig, nicht weil es so viele Verschwörungen gäbe, sondern weil so viele Menschen an diesen Unfug glauben. Vielleicht hast du meine Neufassung des Artikels Verschwörungstheorie gelesen, dann weißt du, was ich von dem Thema halte, aber viele, die die genannten Schwurbellektüre rezipierten, schaun in der Wikipedia nach, die - so finde ich - das zugegebenen randständige Thema aufnehmen und nach Kräften graderücken sollte. Ich schlage vor, dass ich im Templer-Artikel so deutlich, wie es die NPOV-Verpflichtung erlaubt, klarstelle, dass die Templerlegenden allesamt ohne zureichende Belege existieren - könntest du damit leben? Frdl. Grüße, --Phi 08:59, 20. Jun 2005 (CEST)

Das ist meiner Meinung nach eine Frage der Perspektive. Sollen in eine Kategorie "Verschwörungstheorie" nur die "Theorien" selbst? Dann gehört sie raus aus dem Artikel und statt dessen gehört dann der Artikel "Verschwörungstheorie" unter "Siehe auch" oder im Text verlinkt. Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 09:08, 20. Jun 2005 (CEST)

Das würde aber bedeuten, dass man dann auch die Verschwörungstheorien aus den Artikel über die Illuminaten rauskämen; und wo würden diese Theorien dann dargestellt und ggf. widerlegt werdenß Ich bin sehr dafür, dass die Verschwörungstheorien, auch wenn sie historisch falsch sind, in den Artikeln jeweils mitbehandelt werden. Gruß, --Phi 12:29, 20. Jun 2005 (CEST)

  • Es geht nicht drum, ob Verschwörungstheorien im Artikel erwähnt werden, es geht drum, ob der Artikel Templerorden in die Verschwörungstheorie reinkommt!! Der Templerorden per se hat mit einer Verschwörungstheorie nichts zu tun; der ist historisch bezeugt und hat existiert. Das Setzen der Kategorie hätte also lediglich Schlagwortfunktion und das ist eben grundfalsch: Eine Kategorie ist eine Kategorie und kein Schlagwortverzeichnis. Artikel über Verschwörungen gehören in die Verschwörungstheorie, denn die Kat. soll beschreiben, worum es in dem Artikel geht. Und im Artikel Templerorden soll es um den historischen Templerorden gehen und nicht moderne Legendenbildung. Wenn das so weiter geht, dann werde ich eh' diese ganzen modernen Mythen zu einem passenderen Lemma auslagern... --Henriette Fiebig 14:38, 20. Jun 2005 (CEST)

Dann aber auch konsequent, schließlich sind die Illuminaten ebenso historisch bezeugt. Eine Kategorie "Organisationen, um die sich Mythen und Verschwörungstheorien ranken" mit passendem Namen könnte ich mir gut vorstellen. Alles in den Artikel Verschwörungstheorie oder einen ähnlichen zu packen halte ich auf Dauer für unüberschaubar - wie lange soll denn so ein Artikel werden? Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 14:57, 20. Jun 2005 (CEST)

Das muss ja auch gar nicht alles unter Verschwörungstheorie abgehandelt werden, lieber Webmaster. Dort findet man den groben Überblick, in den einzelnen Artikeln dann die historischen und konspirologischen Details.

@Henriette: "per se " hat ja nichts und niemand mit Verschwörungstheorien zu tun, da sie sich alle um reale Erscheinungen handeln. Ich versteh auch gar nicht, wieso nicht ein und derselbe Artikel in verschiedenen Kategorien vorkommen soll? Wir bemühen uns doch, die verschiedenen Aspekte einer Sache möglichst facettenreich darzustellen. Und dazu gehört eben nicht nur die krude Faktizität, sondern auch der Diskurs darüber: Unter Faschismus werden ja auch die vielen - und sich gegenseitig sogar ausschließenden! - Faschismustheorien dargestellt. Wenn man deinem Vorschlag folgen und tatsächlich nach Artikeln Faktisches von kurrenten Legenden trennen wollte, käme man obendrein in Teufels POV-Küche, denn wer vermag schon neutral und objektiv festzustellen, was an einer Sache nun Faktum, was aber Legende ist? Beste Grüße, --Phi 15:51, 20. Jun 2005 (CEST)

Ich empfehle Dir mal fachwissenschaftliche Literatur von ausgewiesenen Historikern zu studieren: Natürlich kann man im Falle der Templer ziemlich genau auseinanderhalten, was Fakt und und was Legende ist. Falls es Dir nicht bekannt sein sollte, es gibt einen Haufen Urkunden und andere schriftliche Zeugnisse aus der Zeit und an die kann man sich halten. Die einzigen denen das nicht reicht, sind solche Spinner wie Baighent, Leigh und Konsorten - und natürlich ganz aktuell Dan Brown. Es gibt im Internet doch nun weiß Gott genug grottenschlechte Seiten über die Templer in denen fröhlich Fakt und Phantasie gleichberechtig nebeneinander und durcheinander gehen. Müssen wir diesen Fehler hier wirklich wiederholen? Und ob wir uns bemühen in jedem Artikel auch noch die absurdeste Facette zu erwähnen das weiß ich nicht. Ich tu das jedenfalls nicht und ich bin auch nicht bereit, daß in diesem Artikel zu akzeptieren. --Henriette Fiebig 20:18, 20. Jun 2005 (CEST)

Ich tendiere zu Henriettes und Webmasters Standpunkten, versteh aber auch Phis ganz gut. Mir gefällt an Wikipedia am allerbesten, dass gerade zur interdisziplinären Rezeption in den Artikeln soviel möglich ist (hier halt Kirchen-/Militärgeschichte -> Schundroman, anderswo eben Tannhäuser (Dichter) -> Tannhäuserlegende, Katze -> Comics, oder eben Uhu (Vogel) -> Klebstoff). Solange es nicht ausartet und jemand meint, ein Artikel Ein Uhu ist ein Vogel. Der nach ihm benannte Klebstof... /zig Zeilen/. Ende. wäre ausreichend. Ich denke, man kann erwhähen, dass es ausgedehnte Verschwörungstheorien zu etwas gibt, solange sie auch wirklich in literarische oder filmische Form o.ä. gepackt wurden (und nicht jeder Internet- und Forenmist rezipiert wird, außer Epochalem wie der Bielefeldverschwörung natürlich). So - trotzdem würde ich die Kategorie wirklich nur in den Artikel setzen, wenn der Artikel (fast) nur die Theorie behandelt. Zwar soll eine Kategorie nicht das im Lemma bezeichnete einordnen, sondern eher den Artikel, aber wenn ein Artikel Templer hauptsächlich aus Verschwörungstheorien besteht, ist ja auch was faul. Bei den Illuminaten könnte das natürlich ein bisschen anders aussehen, die hätte ohne den Verschwürungsschwurbel wahrscheinlich kein Mensch in die WP gesetzt... Für Artikel, die "auch/nebenbei" eine Verschwörungstheorie erwähnen, ist eine "Liste der Verschwörungstheorien" m.E. viel geeigneter als die Kategorie, da sie sonst wirklich sämtliche internationalen Organisationen enthalten müsste, da garantiert irgendwo eine Verschwörungstheorie dazu existiert. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 20:36, 20. Jun 2005 (CEST)

Na schön, wenn ihr meint, dann werd ich die Kategorie "Verschwörungstheorie" in eurer Richtung überarbeiten. @ Henriette: Ich kenne einiges an Fachliteratur zu den Templern, bin selber auch ein ausgewiesener Historiker, frage mich aber, warum man sich als Historiker nur mit der Sache selbst und nicht auch mit dem vonmiraus verschwurbelten Gerede darüber beschäftigen soll. Grade bei den Templern war doch das Gerede z.B. 18. Jahrhundert sozial- und geistesgeschichtlich von nicht geringer Bedeutung. Und in dem Artikel hier gehen doch auch gar nicht "fröhlich Fakt und Phantasie [...] durcheinander", oder findest du doch? Aber ich will mich nicht streiten, sondern grüße alle herzlich und mach mich gleich ans Werk. --Phi 21:58, 20. Jun 2005 (CEST) Und da sehe ich, dass Henriette alles schon erledigt hat. Nun denn. --Phi 22:07, 20. Jun 2005 (CEST)

Weblink: Templernetzwerk

Wieso wurde der Link zum Templernetzwerk gelöscht? Die haben eine Auflistung fast aller heute existenten Orden, viele Hintergrundinfos, die Ordensregeln usw usw... und es ist KEIN zugang nötig, das kann man sich alles so ansehen!

Fehler "403: Forbidden; You don't have permission to access / on this server. Apache/1.3.33 Server at www.templer-netzwerk.de Port 80" --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 15:56, 25. Okt 2005 (CEST)

sorry, die adresse hat sich geändert. :o) http://www.die-templer.de/

Kalender

Ich habe mal folgenden Unsinn zum Thema Freitag der 13. gelöscht. Jedoch ist im letzteren Falle davon auszugehen, dass der eigentliche Tag kein Freitag der 13. war, sondern durch den ungenauen julianischen Kalender in Wirklichkeit ein Sonntag gewesen ist. Um diese Ungenauigkeit auszugleichen wurden beim Wechsel zum gregorianischen Kalender deshalb dutzende Jahre später 10 Tage übersprungen, nämlich vom 4. bis zum 15. Oktober.

Die Wochentage lassen sich problemlos feststellen, auch für Daten des julianischen Kalenders. Der betreffende Tag, der 13.10.1307 war ein Freitag. Catrin 11:08, 13. Aug 2005 (CEST)

Fein! Vielen Dank und Gruß --Henriette Fiebig 00:51, 14. Aug 2005 (CEST)

Bitte

Bitte den gesamten Artikel nicht seitenweise entweder durch
  • unbelegte und spekulative Nebensächlichkeiten oder
  • URV-nahen Abschreibübungen
ausufern lassen. Die Bücher können wir selbst lesen, wenn sie im Literaturverzeichnis angegeben werden. Unbelegte Vermutungen müssen in Artikeln zur Geschichte leider gelöscht werden. mfg --Regiomontanus 01:43, 14. Sep 2005 (CEST)

  • Kommentar von 84.132.183.226 aus Artikel gelöscht, formatiert und hierher kopiert:

Woran glaubten die Templer?

Die Vorwürfe, die die Inquisitoren den Templern machten, sind uns nur in groben Zügen überliefert worden. Das war der Anlaß, warum es im Laufe der Zeit zu wilden Spekulationen kam. Wenn es stimmt, daß der französische König, Philipp der Schöne, die Auflösung des Ordens hauptsächlich deshalb betrieb, um an den berühmten Templerschatz zu gelangen, dann ist es nur folgerichtig, daß er den Ordensmitgliedern schwere Vorwürfe machte, die unter anderem lauteten: Sie hätten eine heidnische Gesinnung gehabt, das Kreuz Jesu bespuckt und vieles andere mehr. Bei genauem Studium des uns heute bekannten und wohl auch historisch gesicherten Materials ist die Ansicht nicht mehr zu halten, daß die Tempelritter durchweg heidnisch gesinnt waren.

Das Autorenteam Michael Baigent, Richard Leigh und Henry Lincoln unterzog sich gegen Ende des letzten Jahrhunderts der mühevollen Aufgabe, Licht in das Dunkel zu bringen, welches den heiligen Gral und den Templerorden seit Jahrhunderten umgibt. Ihnen ist es zu verdanken, daß vieles bis dahin Verborgene zutage kam. Unter anderem berichten sie in ihrem Buch "Der heilige Gral und seine Erben" davon, daß in den Prozeßakten zu den Verfahren gegen die Tempelritter davon die Rede ist, daß man im Pariser Ordenshaus neben anderen konfiszierten Gegenständen das Kopfreliquiar einer Frau fand, das folgendermaßen beschrieben wurde:

"...ein großer Kopf aus vergoldetem Silber, wunderschön gearbeitet und eine weibliche Büste darstellend. In ihm befanden sich zwei Schädelknochen, die in weißen Linnen eingewickelt und dann noch einmal in ein rotes Tuch eingeschlagen waren. Daran war ein Schild mit der Aufschrift befestigt Caput LVIIIm."

Die genannten Autoren übersetzten Caput richtigerweise mit Kopf, also hieß es jetzt bei ihnen "Kopf LVIIIm". In arabischen Zahlen dargestellt heißt das also "Kopf 58m". Sie fügten hinzu, daß sie keine Erklärung für diese seltsame Zahlen- und Buchstabenkombination finden könnten und daß dieses Rätsel wohl nie gelöst werden würde. Sie vergaßen dabei allerdings, daß Caput nicht nur Kopf bedeutet, sondern auch Kopfzeile oder Überschrift. In vielen alten lateinischen Büchern ist diese Bezeichnung zu finden. Es erscheint durchaus möglich, nein sogar sinnvoll,die genannte Kombination so zu verstehen. Meiner Meinung nach läßt sich daraus schließen, daß hier eine Stelle in der Bibel gemeint ist. Noch heute werden die Bibelstellen in ähnlicher Weise abgekürzt. Im Klartext: Es ist anzunehmen, daß LVIIIm (58m) bedeutet: 5. Buch; 8. Kapitel, Moses.

Der Text, den wir dort finden, ist für das gesamte Juden- und Christentum von außerordentlicher Bedeutung. Noch eine viel größere Bedeutung wird er für die Tempelritter gehabt haben. Es handelt sich dabei um eine Ermahnung zur Dankbarkeit an Gott.

Hier der Text:

"Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, daß ihr darnach thut, auf daß ihr lebet, und gemehret werdet, und dahinkommt, was einnehmet das Land, daß der Herr euren Vätern geschworen hat. Und gedenke alles des Wegs, durch den dich der Herr, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf daß er dich demütigte, und versuchte, daß kund würde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Er demütigte dich, und ließ dich hungern, und speiste dich mit Man, das du und deine Väter nie gekannt hatten; auf daß er dir kund thäte, daß der Mensch nicht lebet vom Brot allein, sondern von allem, das aus dem Munde des Herrn gehet. Deine Kleider sind nicht veraltet an dir, und deine Füße sind nicht geschwollen diese vierzig Jahre. So erkennest du ja in deinem Herzen, daß der Herr, dein Gott, dich gezogen hat, wie ein Mann seinen Sohn zieht. So halte nun die Gebote des Herrn, deines Gottes, daß du in seinen Wegen wandelst, und fürchtest ihn. Denn der Herr, dein Gott, führet dich in ein gut Land, ein Land, da Bäche und Brunnen und Seen inne sind, die an den Bergen und in den Auen fließen. Ein Land, da Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel innen sind; ein Land, da Ölbäume und Honig innen wächst. Ein Land, da du Brot genug zu essen hast, da dir nicht mangelt; ein Land, dessen Steine Eisen sind, da du Erz aus den Bergen hauest. Und wenn du gegessen hast, und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. So hüte dich nun, daß du des Herrn, deines Gottes, nicht vergessest, damit du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst. Daß, wenn du nun gegessen hast und satt bist, und schöne Häuser erbauest und drinnen wohnest. Und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehret. Daß dein Herz sich nicht erheben, und vergesset den Herrn, deines Gottes, der dich aus Ägyptenland geführtet hat, aus dem Diensthause. Und hat dich geleitet durch die große und grausame Wüste, da feurige Schlangen und Skorpione und eitel Dürre und kein Wasser war; und ließ ein Wasser aus dem harten Felsen gehen. Und speiste dich mit Man in der Wüste, von welchem deine Väter nichts gewußt haben, auf daß er dich demütige und versuche, daß er dir hernach wohlthäte. Du möchtest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir dieses Vermögen ausgerichtet. Sondern gedenke an den Herrn, deinen Gott, denn Er ist's, der die Kraft giebt, solch mächtige Thaten zu thun, auf daß er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, wie es gehet heutigen Tages. Wirst du aber des Herrn, deines Gottes, vergessen, und anderen Göttern nachfolgen, und ihnen dienen, und sie anbeten, so bezeuge ich über euch, daß ihr umkommen werdet. Eben wie die Heiden, die der Herr umbringet vor eurem Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, darum daß ihr nicht gehorsam seid der Stimme des Herrn, deines Gottes."

Die Tempelritter hatten wirklich allen Grund ihrem Herrn und Gott zu danken, denn dem Heiligen Land verdankten sie ihren Reichtum. Ähnlich beschwerlich wie seinerzeit die Juden unter Moses vierzig Jahre in der Wüste Sinai umherwanderten und dabei große Strapazen erdulden mußten, so war es auch den Kreuzfahrern und mit ihnen den Tempelrittern ergangen. Es war nur unter allergrößten Anstrengungen gelungen, die Araber aus dem Heiligen Land zu drängen. Der Erfolg war stets nur kurzfristig gesichert. Wie wir aus zuverlässiger Quelle wissen, gelangen einige Kreuzzüge nur, weil die Tempelritter und andere die allergößte Tapferkeit bewiesen. Wahrscheinlich wußten die Tempelritter nur zu gut, daß große Erfolge schnell hochmütig machen. Darum die Warnung Gottes, demütig zu bleiben, darum der Text aus dem 5. Buch Moses, Kapitel 8.

Wenn man sich also die "Beweise" der Inquisiteure gegen die Templer einmal genauer ansieht, so steigt der Verdacht auf, daß die Gemeinschaft der Tempelritter durchaus nicht jene "teuflische" Gruppierung war, wie es der König von Frankreich, Phillip der Schöne, der Welt weisgemacht hat.

Geständnisse, die unter der Folter zustande kommen, waren damals genauso wenig wert wie sie es heute sind. Wir wissen, daß manche Frau, die als Hexe angeklagt war, lieber gestand, eine solche zu sein und dadurch den Tod auf dem Scheiterhaufen hinnahm, als sich weiter foltern zu lassen.


von 84.132.183.226, --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 02:02, 14. Sep 2005 (CEST)

Leider sind 90 % der Daten und Geschichten, die den Templerorden betreffen anzuzweifeln. Das beginnt bereits mit den Jahreszahlen und hört auf bei den Spekulationen,warum Philipp der Schöne gegen den Orden vorging. Also raus damit oder? Wenn es Nebensache ist, an Beispielen zu zeigen, woran die Templer glaubten, na schön.Unsere "modernen" wissenschaftlichen Beiträge kranken ja ohnehin daran, daß alles abstrahiert und versachlicht wird. Nach der Lektüre ist der Leser genauso schlau wie zuvor. Das ist bei älteren Büchern nicht der Fall. Schade eigentlich. daß es so ist. 84.132.241.51 Unterschrift nachgetragen --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 03:03, 14. Sep 2005 (CEST)

Mir persönlich ging es hier nicht darum, ob es Nebensache ist oder nicht, sondern um die Formulierung, Darstellung, Nachvollziehbarkeit und Erkennbarkeit einer Spekulation ohne ein Plädoyer oder Meinung.
Ich persönlich habe nichts gegen erkennbare und neutral formulierte Spekulationen, wie man auch an meinen Bearbeitungen des Artikels Baphomet sehen kann. Theorien und Spekulationen sind meiner Meinung nach auch für einen Erkenntnisgewinn notwendig, damit man an der richtigen Stelle sucht. Allerdings ist nicht jeder dieser Auffassung und mancher bezeichnet jegliche Spekulation gar als Geschwurbel, weil es noch nicht in einem anerkannten Buch von auf dem Papier anerkannten Menschen steht. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 03:03, 14. Sep 2005 (CEST)

Dann streichen wir also 99 % unseres sogenannten Wissens, da alles auf Spekulation aufgebaut ist. Es gibt nichts, das sicher ist. Das besagt u. a. auch die Relativitätsstheorie, die wiederum reine Spekulation ist. Ich werde nicht mehr antworten, da ich solche Antworten wie die obige nicht nachvollziehen kann. Nachts kann eben nicht jeder arbeiten.

--84.132.244.42 Unterschrift nachgetragen --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 03:52, 14. Sep 2005 (CEST)

Ich habe den Abschnitt nicht deswegen aus dem Artikel hierher verschoben, weil er eine Spekulation war, sondern weil er nicht als solche gekennzeichnet wurde, du von "ich" im Artikel geschrieben hast, er ein unnötig langes Zitat enthielt und er darüber hinaus schlecht formatiert war. Die meisten hätten ihn vermutlich einfach gelöscht.
Gegen kreative Spekulationen, also Theorienbildung durch Deduktion habe ich nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Am Beispiel Diskussion:Baphomet kannst du sehen, dass so mancher radikal eine Hypothesenbildung durch kreative Akte der Deduktion ablehnt, beleidigend wird, Artikel sperrt und die Induktion sozusagen als heiligen Weg zur Wahrheit versteht. Aus diesem Grund schreibe ich auch nichts mehr zum Thema Baphomet.
Im Geheimarchiv des Vatikans liegt übrigens ein Brief, indem der Papst damals die Templer und andere hohe Würdenträger für Unschuldig hielt. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 03:52, 14. Sep 2005 (CEST)

Darum bitte meinen eben eingestellten Beitrag zu Baphomet lesen!Übrigens! Schön, daß der Papst dich in sein Geheimarchiv hineingelassen hat! Oder woher weißt du von dem Brief?

  • Das kommt davon, wenn man so schlechte Bücher wie das von Baigent/Leigh und Lincoln liest und dann auch noch nicht mal richtig liest: "...ein großer Kopf aus vergoldetem Silber, wunderschön gearbeitet und eine weibliche Büste darstellend. In ihm befanden sich zwei Schädelknochen, die in weißen Linnen eingewickelt und dann noch einmal in ein rotes Tuch eingeschlagen waren. Daran war ein Schild mit der Aufschrift befestigt Caput LVIIIm." Dahinter gehts noch weiter: "Die Schädelknochen waren die einer ziemlich kleinen Frau. ... Einer der Ritter, über diesen Frauenkopf befragt, erklärte, dieser stünde in keinerlei Beziehung zu dem bärtigen Männerkopf der Ordensrituale." Kann er auch gar nicht, denn man zähle doch mal bitte 1+1 zusammen: Kopfreliquiar+weibliche Schädelknochen+Caput LVIIIm=Eine Reliquie von einer der 11.000 Jungfrauen, die im Mittelalter als Mätyrerinnen galten. Das hätten die genannten Herren und auch 84.132.183.226 bereits bei Henry Charles Lea (Geschichte der Inquisition im Mittelalter; EA 1913) nachlesen können, der übrigens eine bemerkenswert nüchterne und vernünftige Position gegenüber den Phantastereien über die Templer einnimmt. Bezüglich des Papst-Briefes muß man gar nicht in die Archive gehen, es reicht schon wenn man sich das Buch Der letzte Templer von Alain Demurger (München 2004) über Jacques de Molay besorgt. Dort wird sehr ausführlich das Verhältnis des Papstes gegenüber den Templern besprochen. --Henriette Fiebig 12:07, 14. Sep 2005 (CEST)

Den Papst-Brief hat die Historikerin Dr. Barbara Frale entdeckt. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 15:34, 14. Sep 2005 (CEST)

Dann wird sie ihn vermutlich in ihrem Buch L'ultima battaglia dei Templari (Rom 2001) erwähnen. --
Henriette Fiebig 19:19, 14. Sep 2005 (CEST)

Weiß nicht, die Doku ist von 2005 und soweit ich weiß, war das relativ aktuell. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 01:45, 23. Sep 2005 (CEST)

Also wirklich: So langsam werde ich ein bisschen sauer. Ich diskutiere in der WP mit Dir seit Wochen, und alles, was Du zu bieten hast, ist eine unspezifizierte "Doku" (wohl TV oder was?), wilde Spekulationen (allesamt unbelegt) und Theorien, die Du Dir mit dem Anonymus aus der Baphomet-Diskussion zusammenbastelst. Im Baphomet-Artikel habe ich zwei ziemlich neue Arbeiten angegeben, die in gut erreichbaren Zeitschriften erschienen sind. Wenn Du dich weigerst die Meinung der Historiker auch nur zur Kenntnis zu nehmen - ich rede ja nicht mal davon, daß Du das fundiert kommentieren mußt -, dann habe ich wirklich keine Lust mehr mit Dir zu reden. Ich habe Dich mehrfach gebeten deine Theorien mit Literaturangaben zu untermauern. Bisher kam nur veraltetes Zeug bzw. gar nichts. Wikipedia ist keines dieser faseligen Grenzwissenschafts-Foren, in denen man mit "war 'ne neuere Doku" Leute überzeugen kann. Bitte belege Deine Aussagen mit vernünftigen Literaturangaben. --Henriette Fiebig 11:41, 23. Sep 2005 (CEST)

Es ist immernoch die gleiche ZDF-Dokumentation, die ich bereits oben am 24. März 2005 genannt habe:
[LINK]. Wenn du nicht lesen kannst, ist das wirklich nicht mein Problem. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 12:02, 23. Sep 2005 (CEST)

:Bild:CrossPatheeDome.jpg

Ich bin mir nicht sicher mit der Bildunterschrift - Original: The floor plan of Temple of Jerusalem and some construction lines; Source of inspiration for Templar constructions. -- Matt1971 01:38, 23. Sep 2005 (CEST)

In der Bildbeschreibung steht: "Templar Dome of the Rock Floor Plan and Some speculations" --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 01:48, 23. Sep 2005 (CEST)

Kann damit jemand etwas anfangen (was denn für Spekulationen), ist das Bild überhaupt relevant für den Artikel? Matt1971 ♫♪ 11:52, 10. Dez 2005 (CET)

suggestion for a new page

I'm a wikipedia contributor in the italian language ad I want to suggest you that both in italian and french there is a page devoted to list the places where Templars had one of their monastry or church: and . It would be interesting to have something similar for german speaking lands, too.--82.51.164.166 20:14, 29. Sep 2005 (CEST) (dommac)

Baphomet und der Schlussstein von Tomar

Ich finde das Bild mit dem Schlussstein von Tomar (aus der Diskussion von Baphomet) und die Verbindung mit den Templern sehr interessant. Obwohl es um die Baphomet-Darstellungen/Abbildungen ja eine kontroverse Diskussion zum Baphomet-Artikel gibt, halte ich diese Abbildung doch für würdig, in WP wiedergegeben zu werden, wie es ja auch O.Lo. und webmaster sehen. Außerdem finde ich diese Abbildung weitaus seriöser als die Abbildung von Levi, die erst im 19.Jrh. als künstlerische Fiktion geschaffen wurde; da es offenbar unmöglich ist dieses Bild in dem Artikel Baphomet unterzubringen, obwohl bereits dort von einem "Idol als ein Kopf mit Bart" gesprochen wird (wo es gut hinpassen würde), und mir hier Zusammenhänge doch recht glaubhaft erscheinen, und dass sowohl von der baulichen Seite in Tomar als auch von der Darstellung her, könnte es vielleicht hier seinen Platz in dem Abstatz Siegel, Wappen, Fahne [und Symbole] oder allgem. Symbolik finden, dann gleich mit einem kurzen Satz zum Baphomet, also sinngemäß, dass bei den Templern ein umstrittenes geheimes Symbol, der sog. Baphomet eine bisher ungeklärte Bedeutung hat (o.ä.) und der Schlussstein von Tomar (Erklärung ...) dieses Symbol sein könnte und somit gleich ein Link zum Baphomet-Artikel aus dem Text heraus besteht statt nur unter "Siehe auch", wo dieser Begriff etwas zusammenhanglos auftaucht.

Grüße kreonic --213.7.152.5 19:36, 23. Okt 2005 (CEST)

Der Schlußstein von Tomar zeigt ein Dreigesicht (ein verbreitetes Motiv in der Bauplastik des Mittelalters und danach) und keinen Baphomet und er stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert gab es keine Templer mehr und damit hat der Stein aus Tomar auch nix mit den Templern zu tun. Das alles habe ich mehrfach erklärt, also warum rollst Du diese Diskussion hier nochmal auf? Die einzige Verbindung, die ich zwischen dem Stein und den Templern momentan ziehen kann, ist der Roman von Eco, wo das Dreigesicht als Baphomet angesprochen wird und wenn mich nicht alles täuscht, dann kommt das auch bei Lincoln/Baigent/Leigh vor: Dann hätten wir also einen Roman und ein schlechtes Sachbuch als Belege. Keine tolle Basis … --Henriette Fiebig 01:19, 24. Okt 2005 (CEST)

Personalausweis

Hallo zusammen,

ich weiß, dass dieses Thema nicht wirklich hierher gehört, doch anderseits gehört es schon im gewissen Maße zum Artikel. Da gerade vom Baphomet gesprochen wurde, frage ich mich wieso denn dieser bzw. etwas anderes was an irgendein Tier erinnert, auf unserem Personenausweis abgebildet ist? Ich möchte nicht irgendeine Diskussion über angebliche Konspirationen anfangen. Das liegt nicht in meinem Ermessen. Ich habe auch vieles darüber gelesen. Das Meiste bestimmt Hirngespinst etc. Ich möchte einfach nur klare, verständliche Antworten haben, wieso auf jedem Personenausweis dieser Tier-Schädel (Baphomet, Bock oder was auch immer) vorhanden ist? Und welche Bedeutung hat dieser? Wo liegt der Ursprung? Ich wäre jedem sehr dankbar für konstruktive Antworten oder Beiträge! Und bitte nicht mit irgendwelchen Zufällen daherkommen. Denn dieser Zufall hätte den lieben Herrn-Politikern schon seit längerem auffallen müssen.

Diskussionen zu Baphomet sind wohl eher unter Diskussion:Baphomet angebracht; zu Deiner Frage siehe auch dort ganz oben; noch vor dem Inhaltsverzeichnis. Ansonsten siehe Gestaltpsychologie. Im Uebrigen ist die Erfindung des Herrn Levi mit Sicherheit ausreichend unwichting, dass sich das Persodesign nicht um ihn schert, Aehnlichkeit oder nicht. --23:34, 17. Jan 2006 (CET)

Ehrlich gesagt beinhaltet deine Antwort gar nichts. Es tut mir leid, doch meine Neugier hat nichts mit irgendeiner Gestaltpsychologie zu tun. Und ich habe auch schon die Diskussion im Baphomet-Artikel durchgelesen. Überall wird nur versucht, am Thema vorbeizureden. Außerdem bezog ich mich nicht auf den Herrn Levi. Ich möchte nur eine klare Antwort haben, wieso hinten auf dem Personenausweis ein Tierschädel oder was auch immer dieses "Kunstwerk" darstellen soll, abgebildet ist? Und was soll dieses genau symbolisieren? Und welchen Ursprung hat es?

Die Antwort im Klartext: Es soll nichts symbolisieren, darin trotzdem einen Tierkopf oder sonstwas zu sehen ist eine Eigenschaft des Gehirns, bevorzugt bekannte Muster zu erkennen und sonst nichts. Baphomet in dieser Form ist eine Erfindung Levis. --Rivi 23:52, 18. Jan 2006 (CET)

Ich schreibe ja nicht, das ich genau Baphomet darin sehe. Ich möchte nur wissen, wieso man gerade solch eine seltsame Gestaltung für den Personenausweis genommen hat und wer war der eigentliche Urheber bzw. Erschaffer dieses Designs?

Frage doch mal hier: Diskussion:Personalausweis. Gruß --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 19:32, 24. Jan 2006 (CET)

Templerkreuz

Hallo,

ich würde gerne mal wissen warum ihr ein gespaltenes Kreuz als Templerkreuz genommen habt?

Weil das hier die Wikipedia ist. Und da nimmt man es nicht so genau. Das Kreuz ist doch rot und dekorativ, was willst Du mehr? Ob es historisch richtig ist, ist hier völlig wurscht... Ulrich.fuchs 11:04, 16. Feb 2006 (CET) (Wikiweise - besser zu Wissen!)

Ich kann kaum fassen was ich hier lese! Dann kannst du auch gleich ein umgedrehtes Lateinerkreuz nehmen und es rot machen oder wie? Das ist ja lächerlich! Ich hoffe du hast das ironisch gemeint! Also wenn man etwas als FAKT hinstellt, dann sollte das auch Fakt sein!! Die Qualität von Wiki steht und fällt mit den Leuten die daran arbeiten. wenn alle deine Eisntellung hätte, würde hier nur Mist drinstehen!

Die Kreuzform ist durch die Regeln/Statuten der Templer vorgeben. http://die-templer.de/

Einfach mal so ein Bild zu veröffentlichen aufs Geratewohl kann wohl nicht sinn und Zweck von Wiki sein!!

Das nächste Mal nehm ich wieder Smilies: ;-) Ulrich.fuchs 12:14, 16. Feb 2006 (CET) - PS: Hier steht nur Mist drin - wie Du an dem Kreuz siehst. Ulrich.fuchs 12:17, 16. Feb 2006 (CET)

Okay bin ich beruhigt ;) Mal sehen so schwer ist das doch nicht. Die drei Kreuzformen sind schnell gemalt. Wenn ich jetzt noch wüsste wie ich das bild dann hier reinbekomme...

Ich probiers mal! Hauptsache dieses Kreuz kommt da weg!

Lesenswert-Diskussion Templerorden (gescheitert)

Der Artiekl ist gut geschrieben und auf jeden Fall lesenswert --217.254.83.141 16:51, 17. Apr 2006 (CEST)

  • contra Im Detail:
    • Einleitung: okay, sollte aber auch Ende und den Umstand, daß er Gegenstand von Mythenbildung ist, erwähnen.
    • Links: okay
    • Stil: Nicht immer überzeugend, besonders gegen Ende nachlassend.
    • Bilder: Erscheinen eher willkürlich verteilt, bei den historischen Abbildungen sind auch keine Quellen angegeben.
    • Inhalt: absolut nicht ausreichend. Schlecht gegliedert (Ende sollte Unterpunkt von Geschichte sein, zwischendrin stehen heute noch zu sehende Reste, Ordensaufbau und ähnliches, was in eigene Punkte gehört). Bei den Nachfolgeorganisationen taucht die tödliche Formulierung "dürfte der vertrauenswürdigste sein" auf, der Abschnitt liest sich zudem zusammengestückelt. Navigationsleiste und Siehe auch enthalten Doppelungen.
    • Belege:Literaturangaben gibt es zwar, Einzelbelege fehlen.
    • Fazit: hätte ein Review gebrauchen können. -- Tobnu 17:24, 17. Apr 2006 (CEST)

  • contra: Geschichte im hl. Land unvollstaendig, Brimborium deutlich uebergewichtet. Viele Kritikpunkte aus Diskussion:Templerorden#Templerorden_02._Dezember_2004 wurden nie behoben, wobei man sich natuerlich darueber streiten kann ob die dortigen vehementen Forderungen nach allerneuester Fachliteratur nicht kontraproduktiv waren und fachfremde Autoren abschrecken. Ging mir jedenfalls so, auch mit Demurger et al. im Schrank hatte ich danach keine Lust mehr. --Rivi 21:31, 17. Apr 2006 (CEST)

  • contra auch gegen den vorstehenden Beitrag. Wir sind hier nicht in der Hobbythek, wo jemand sich aus Omas Bücherschrank einen Artikel ad useum arboreti bastelt --Historiograf 00:04, 20. Apr 2006 (CEST)

Danke fuer die illustrierende Bestaetigung, warum der Artikel auf dem unsaegliche Niveau steckengeblieben ist und die Grosshistoriker mit den Trollen alleine gelassen wurden. --Rivi

  • contra. Der Antragsteller hat zwar recht, wenn er meint, dass der Artikel gegenüber dem, was man sonst im Internet angeboten bekommt, "jedenfalls lesenswert" ist, das ist vor allem dem täglichen "Hausputz" einiger User in diesem Artikel zu verdanken. Für ein Prädikat im Sinne der Wikipedia reicht es jedoch noch längst nicht und es wäre zu befürchten, dass ein Lesenswert-Prädikat nicht lange erhalten bleiben würde.--Regiomontanus 16:21, 22. Apr 2006 (CEST)

Großmeister ...

von 1118 bis 1314 sollte es wohl in der Überschrift 1.3 heißen (und nicht Großkomture)

Die Zeitabgabe bei Jacques de Molay mit "Mai 1292" kann jedenfalls nicht stimmen. Im Archivo General de la Corona de Aragón liegt ein Schreiben auf, das auf den 20.April 1292 datiert ist, und das de Molay ausdrücklich als Großmeister unterzeichnet hat; sein Vorgänger Gaudin starb auch nicht am 16.April, sondern eher am 16.Feber. (siehe auch Demurger, Le crépuscule des templiers; Paris 2002, Payot & Rivages)--Brady 10:10, 20. Aug 2006 (CEST)

Templerorden / Literatur

Für diesen Artikel schlage ich ergänzend vor, unter Literatur / wissenschaftliche Literatur noch folgende Bücher aufzunehmen:

Volfing Gerhard: "Auf den Spuren der Templer in Österreich", Verlag Weishaupt, Gnas 2001

Volfing Gerhard: "Die Macht des Templerordens", Verlag Weishaupt, Gnas 2003

Gliederung

Bestimmt keine schlechte Idee, eine Tabelle mit den Templeranwesen in Deutschland einzufügen. Inbezug auf die Gliederung bin ich aber offen. Kann von mir aus auch ans Ende des Artikels kopiert werden. --mk16jheh

Templer-Kapelle "Unserer lieben Frauen" in Mücheln-Wettin bei Halle/Saale (Sachsen Anhalt)lg. R

Danke für den Hinweis, kenne natürlich nicht jede Örtlichkeit aus eigener Anschauung, habe den Eintrag Mücheln der Komturei Mücheln in Mücheln-Wettin verändert. Es wäre vielleicht eine gute Idee, diesen Absatz durch Fotos der einzelnen Anwesen zu bereichern. Bislang ist es mir nicht gelungen ein Foto der Templerkirche in Berlin-Tempelhof einzubinden. Aber ich arbeite daran--mk16jheh

Revert durch Jergen

Die Einfügungen von Gover07

  • ensprechen stilistisch nicht dem Rest des Artikels
  • widersprechen dem Rest des Artikels
  • stützen sich auf eine überholte (veraltete) populärwissenschaftliche Quelle.
  • Sie verschlechtern damit den Artikel mE deutlich. --Jergen Jergen 22:31, 29. Jun 2006 (CEST)
  • Wahrheitsgehalt

    Der Artikel bedarf einer grundsätzlichen Bearbeitung, da er nicht den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht und dem zu Folge nur Halbwahrheiten darstellt. Der Autor führt geneigte Leser damit in eine von ihm vorgegebene Richtung. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von Wingtsun (Wingtsun • Beiträge) Regiomontanus 13:15, 17. Aug 2006 (CEST))}

    Es wäre wissenswert, wenn du uns genauer erklären könntest, welche „neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse“ du meinst. Mit einer pauschalen Anmerkung "Halbwahrheiten" können wir nur wenig anfangen, weil wir nicht wissen, welche Hälfte deiner Meinung nach wahr und welche falsch ist. Auch gibt es nicht den Autor des Artikels, der "geneigte Leser damit in eine von ihm vorgegebene Richtung" führen kann, denn der Artikel wurde mittlerweile von hunderten Autoren bearbeitet, wie du der Liste "Versionen/Autoren" des Artikels (siehe Menüpunkte oben) entnehmen kannst. mfg--Regiomontanus 13:15, 17. Aug 2006 (CEST)

    OSMTH

    Hallo,

    laut Webseite des deutschen Großpriorates des im Text erwähnten Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani (OSMTH) wurde er nicht 1804 durch Napoleon I., sondern 1854 (genauer am 13. Juni) durch dessen Neffen, Napoleon III. bestätigt, nachdem er durch Philippe von Orleans, einem Angehörigen einer Seitenlinie des ehemaligen französischen Königshauses, (wieder-)gegründet worden war.

    Es wäre auch eher unwahrscheinlich, daß sich Napoleon I. mit der Gründung eines christlichen Ritterordens befasst hätte.

    Zum Seconde Empire paßt es allerdings recht gut, auch deshalb, weil damals das Rittertum in idealisierter Form sehr in Mode war. Es entstand z. B. in Preußen in dieser Zeit die Pickelhaube als eine Reminiszenz an den Helm der mittelalterlichen Ritter...

    Ich werde das dann mal im Text ändern, wenn niemand was dagegen hat!

    --Pjkhunold 14:07, 1. Sep 2006 (CEST)

    Nein, ich werde es nicht ändern, da ich auf einer anderen Webseite die Information gefunden habe, daß der Orden auch von Napoleon I. bestätigt und schon Anfang des 18. Jahrhunderts neu geschaffen worden ist - ebenfalls in Frankreich. Na ja, vielleicht hat Napoleon I. dann doch eher die Soldaten als die Mönche in den Templern gesehen.

    --Pjkhunold

    Baphomets Fluch

    Ein Vorschlag: Da die Templer nicht nur literarisch und filmisch, sondern auch auf dem Computer eine Verarbeitung erfahren habe, sollte die Baphomets Fluch (Broken Sword) - Reihe unter einem noch einzurichtenden Punkt "Computerspiele" erwähnt werden.

    Wir müssen nicht jeden realitätsfernen Bezug erwähnen. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 20:42, 2. Okt 2006 (CEST)

    Damit wäre man speziell im Fall der Templer wohl auch überfordert - realitätsferne Bezüge sind zu dem Thema praktisch unerschöpflich. :-) Allerdings sind diese Spiele recht bekannt. Sie sollten bei einer Übersicht auf den Einfluss dieses Themas auf die populäre Kultur nicht fehlen - sonst könnten wir uns auch einen Verweis auf Belletristik oder Filme sparen. Historisch korrekt sind die alle nicht.

    Latein

    Mit der Klammerübersetzung des Namens des Ordens bin ich nicht glücklich. commilitones ist ein Plural. Es sollten in der Praxis ja auch die einzelnen Mitglieder aber gerade nicht der Orden (pauperes) sein. Das der Tempel Salomons in Jerusalem stand ist bekannt. Trotzdem sollte die deutsche Übersetzung Jerusalem nicht unterschlagen. Zumindest bei Klammerübersetzungen, bei denen ich eine möglichst wörtlich Übersetzung erwarte. Jedenfalls kommt weiter unten im Text dann die bessere, also wörtlichere Klammerübersetzung. Es sollten in einem Artikel aber nie 2 unterschiedliche Klammerübersetzungen auftauchen. Witwe Bolte 17:35, 24. Okt. 2006 (CEST)



    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Templerorden und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).