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Der Artikel Terry Funk gehört zur Kategorie: Wrestler, US-Amerikaner, Geboren 1944
Terry Funk (* 30. Juni 1944 in Amarillo, Texas) ist eine US-amerikanische Wrestlinglegende.
Karriere
Terry Funks Vater Dory Funk Sr. war bereits Wrestler und verantwortlicher Booker in Amarillo, so dass bereits recht früh feststand, dass auch Terry ein Wrestler werden würde. Doch zunächst studierte er an der West Texas State University, wo er auch im Football-Team spielte. Kaum von der Uni stieg er auch schon in der väterlichen Promotion im Amarillo in den Ring und besiegte am 9. Dezember 1965 den lokalen Fiesling Sputnik Monroe. In den folgenden Jahren wurde er gemeinsam mit seinem Bruder Dory jr. mehrfach die lokalen World Tag Team Titles. Aber auch als Singleswrestler war er erfolgreich und gewann in den Südstaaten diverse regionale Titel. In dieser Zeit lieferten er und Dory jr. sich eine legendäre Fehde mit den Brisco Brüder Jack und Jerry. Schließlich schaffte es Terry am 10. Dezember 1975 Jack Brisco in einem einstündigen Match den NWA World Heavyweight Title abzunehmenTerry als NWA-Champ
Als Champion hatte Terry ein äußerst hartes Programm an Titelverteidigungen und verteidigte den Titel in den folgenden dreizehn Monaten mindestens 144 Mal. Dabei besiegte er solche Legenden wie Jerry Lawler, Abdullah the Butcher, Dusty Rhodes, Dick the Bruiser und einen aufstrebenden Nachwuchswrestler namens Ric Flair. Schließlich musste er sich wie auch schon Dory jr. bei dessen Titelregentschaft Harley Race beugen, der ihn mit einem Indian Deathlock zur Aufgabe bringen konnte.Japan
Nachdem die Rolle des Aushängeschilds der NWA an Harley Race übergegangen war, gingen die Funks nach Japan, wo sie bereits 1971 mit dem Gewinn der NWA International Tag Team Titel von Antonio Inoki & Giant Baba, die zu den größten japanischen Wrestlinglegenden gezählt werden, einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatten. Hier wurden sie aufgrund ihres verrückten Kampfstils zu absoluten Legenden und gewannen bis 1983 drei Mal die renommierte Real World Tag League von All Japan, wobei sie Teams wie Giant Baba & Jumbo Tsuruta, Abdullah the Butcher & The Sheik, Mil Mascaras & Dos Caras oder Stan Hansen & Bruiser Brody hinter sich lassen konnten. Nebenbei wurden auch fleißig Titel gesammelt. Darunter z.B. die WWC Tag Team Titles in Puerto Rico (mit Dory), die SCW Southwest Tag Team Titles (mit Wahoo McDaniel) oder die Champion-Titel in Florida oder Missouri. Schließlich beschloss Terry Funk seine Karriere zu beenden und bestritt am 31. August 1983 sein Abschiedsmatch. Gemeinsam mit Dory traf er hier auf Stan Hansen und Terry GordyWWF
Aufgrund von Geldproblemen hängte Funk bereits zwei Jahre später den Ruhestand an den Nagel und unterschrieb einen Vertrag mit der World Wrestling Federation (WWF, heute World Wrestling Entertainment). Hierbei forderte er einige Male Hulk Hogan um dessen Weltmeistertitel heraus. Der Höhepunkt war ein Sieg bei Wrestlemania II gemeinsam mit Hoss Funk (Dory) und unterstützt durch Jimmy Hart gegen den Junkyard Dog und Tito Santana. Zudem erfand die WWF noch einen dritten Funkbruder namens Jimmy Jack Funk, der von Jesse Barr dargestellt wurde.WCW und die Fehde gegen Flair
Am 7. Mai 1989 war Terry Funk bei einem Match zwischen Ric Flair und Ricky Steamboat als Aufpasser anwesend. Nachdem Flair gewonnen hatte, stürmte er in den Ring und sprach eine Herausforderung auf Flairs World Champion Title aus. Als Flair ablehnte beförderte er ihn mit dem Kopf voran durch einen Tisch. Nachdem Funk im Monat darauf nur durch Disqualifikation gegen Steamboat verloren hatte, kam es zu dem langerwarteten Aufeinandertreffen. Flair verteidigte seinen Titel erfolgreich. Auch bei einem gemeinsamen Match mit dem Great Muta gegen Flair und Sting blieb Funk erfolglos. Daraufhin forderte er Flair zu einem Match auf, dass nur durch Aufgabe entschieden werden konnte und kündigte für den Fall einer Niederlage seinen Rücktritt an. Am 15. November unterlag Funk in einem Match, welches zu den besten zwanzig Matches der 80er Jahre gerechnet wird und erklärte seine Karriere erneut für beendet.Die Hardcore-Legende
Bereits ein Jahr später stand Funk in Memphis wieder im Ring, wo er seine Fehde mit Jerry Lawler wiederaufnahm und diesem den USWA Unified Heavyweight Title abnehmen konnte. Die Fehde endete in einem äußerst blutigen Match in einer leeren Halle, dass Lawler für sich entscheiden konnte. Darauf ging Funk mal wieder nach Japan und trat in Hardcore-Ligen wie IWA Japan und BJPW an, wo er sich einige brutale Stacheldrahtkämpf lieferte. 1994 ging er zurück in die USA und half dabei Extreme Championship Wrestling zu etablieren indem er sich einstündige Matches mit Shane Douglas und Sabu lieferte. 1995 stand er im Finale beim IWA Japan King of Death Matches-Turnier Cactus Jack (Mick Foley) gegenüber. beim No Ropes Barbed Wire Explosive Barbed Wire Board Time Bomb Death Match erlitt er Verbrennungen dritten Grades, was ihn aber nicht daran hinderte ein Jahr später ein No Ropes Explosive Barbed Wire Time Bomb Land Mine Double Hell Death Match hinzulegen. Hierbei besiegte er gemeinsam mit Mr Pogo ein Team aus Hayabusa und Masato Tanaka. Nebenbei trat er auch einige Male zurück. 1997 gelang dem mittlerweile 53jährigen der Gewinn des ECW World Heavyweight Champion Titles als er durch einen Einroller Raven schultern konnte.Chainsaw-Charlie
Nachdem er bereits beim Royal Rumble einen Gastauftritt hatte, kehrte Funk mit einem Strumpf maskiert unter dem Namen Chainsaw Charlie in die WWF zurück und bildete mit Cactus Jack das Tag Team Hardcore Legends. Diese fehdeten mit den New Age Outlaws. Es gelang aber nicht ihnen die Titel wieder abzunehmen. Ende 1998 verließ Funk die WWF wieder.Der Vorruhestand
Funk kehrte in die ECW zurück, wo er sich eine Fehde mit seinem ehemaligen Partner Tommy Dreamer lieferte, bevor eine Hepatitis A seiner Karriere mal wieder ein Ende setzte. Darauf ging Funk als Comissioner in die WCW, wo er im letzten Jahr ihres Bestehens noch einmal Hardcore- und US-Champion werden konnte. Seitdem treibt er bei Indyligen, Legendenmatches und in Japan sein Unwesen.Sonstiges Wissenwertes
- Finishing Move: Piledriver, Sleeperhold, Stunner, Spinning Toehold
- andere übliche Moves: Moonsault, Hangman's neckbreaker, Delayed atomic drop, Double underhook suplex
- Familienstand: Verheiratet, Kinder
- Namen: Terry Funk, The Texan, Chainsaw Charlie
Erfolge
Titel
| Datum des Titelgewinns | Titel | gewonnen gegen... | Datum des Titelverlusts | verloren an |
|---|---|---|---|---|
| 18.6.1968 | NWA World Tag Team Title (Texas Version, mit Dory Funk jr. | Kurt von Brauner & Karl von Brauner | 26.9.1968 | The Infernos |
| 17.10.1968 | NWA World Tag Team Title (Texas Version, mit Dory Funk jr. | The Infernos | 12.12.1968 | Chati Yokouchi & Mr. Ito |
| 1969 | NWA Western States Tag Team Title (mit Ricky Romero | ??? | 4.4.1970 | The Beast & Bull Ramos |
| 7.5.1970 | NWA Western States Heavyweight Title | gewann ein Turnier | 1.7.1970 | Bull Ramos |
| 7.7.1970 | NWA Western States Heavyweight Title | Bull Ramos | 16.7.1970 | Pak Song |
| August 1970 | NWA Western States Tag Team Title (mit Ricky Romero | The Beast & Bull Ramos | 20.8.1970 | Mr. Wrestling & The Gladiator |
| 18.3.1971 | NWA Florida Television Title | Buddy Austin | 20.4.1971 | Jack Brisco |
| 14.4.1971 | NWA Southern Heavyweight Title (Florida Version) | The Grappler | 21.4.1971 | Dick Murdoch |
| Mai 1971 | NWA Western States Heavyweight Title | Pak Song | 26.8.1971 | Ciclón Negro |
| 7.12.1971 | NWA. International Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | Giant Baba & Antonio Inoki | 19.5.1972 | Giant Baba & Seiji Sakaguchi |
| 1972 | NWA Western States Heavyweight Title | Ciclón Negro | 1972 | Karl von Steiger |
| 13.7.1972 | Amarillo Brass Knuckles Title | Dick Murdoch | 1.2.1973 | Ciclón Negro |
| 10.2.1973 | NWA Missouri Heavyweight Title | Johnny Valentine | 16.3.1973 | Gene Kiniski |
| 30.3.1971 | Florida Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | The Briscos | 13.4.1971 | The Briscos |
| 26.5.1973 | NWA. International Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | Killer Karl Krupp & Karl von Steiger | 26.8.1973 | Ciclón Negro & Killer Karl Kox |
| 3.7.1973 | NWA Americas Heavyweight Title | Victor Riviera | 27.7.1973 | Victor Riviera |
| Oktober 1973 | NWA. International Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | Cyclone Negro & Killer Karl Kox | 5.2.1975 | Giant Baba & Jumbo Tsuruta |
| 1973 | NWA Western States Heavyweight Title | Ciclón Negro | 1973 | Titel vakant nach einem Match gegen Kung Fu Lee |
| 25.10.1973 | NWA Western States Heavyweight Title | Kung Fu Lee (Rematch um den vakanten Titel | März 1974 | Bob Backlund |
| November 1974 | NWA Western States Heavyweight Title | Siegfried Stanke | 1975 | Titel wurde vakant als Funk nach Florida wechselte |
| 21.6.1975 | International Heavyweight Title (Amarillo Version) | Ciclon Negro | 20.11.1975 | Super Destroyer |
| 9.11.1975 | NWA Unites States Heavyweight Title (Mid-Atlantic Version) | Paul Jones (Turnierfinale) | 27.11.1975 | Paul Jones |
| 10.12.1975 | NWA World Heavyweight Title | Jack Brisco | 6.2.1977 | Harley Race |
| 1.7.1976 | International Heavyweight Title (Amarillo Version) | Super Destroyer | Juli 1976 | Titel nach NWA-World-Titelgewinn niedergelegt |
| 1.10.1977 | Amarillo Brass Knuckles Title | Ciclón Negro | 15.6.1978 | Mr Pogo |
| 23.11.1978 | NWA Georgia Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | The Briscos (Turnierfinale) | 1.1.1979 | The Briscos |
| 30.12.1978 | NWA Southern Heavyweight Title (Florida Version) | Dick Slater | 20.1.1979 | Thor the Viking |
| 6.4.1979 | WWC World Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | Invaders | 24.11.1979 | Invaders |
| September 1979 | Florida Heavyweight Title | Steve Keirn (Turnierfinale) | 21.10.1979 | Manny Fernandez |
| 22.12.1979 | WWC World Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | Invaders | 1.5.1982 | Fabolous Kangaroos (Don Kent & Johnny Heffernan) |
| Februar 1980 | NWA World Tag Team Titles (Los Angeles-Version, mit Dory Funk jr.) | Twin Devils | 1980 | ??? |
| August 1980 | SCW World Tag Team Title (mit Dory Funk jr. | Titel wurde neu eingeführt | Mai 1981 | Wahoo McDaniel & Ivan Putski (Terry war verletzt. Für ihn trat Larry Lane an) |
| Oktober 1980 | NWA National Television Title | Terry Taylor | November 1980 | Steve Keirn |
| 9.1.1982 | NWA North American Tag Team Title (Florida Version, mit Dory Funk jr. | The Briscos | 16.1.1982 | The Briscos |
| 5.11.1990 | USWA Unified World Heavyweight Title | Jerry Lawler | 11.3.1991 | Jerry Lawler |
| 1.10.1993 | ECW Television Title | Jimmy Snuka | 13.11.1993 | Sabu |
| 26.12.1993 | ECW Heavyweight Title | Sabu | 26.3.1994 | Shane Douglas |
| 13.4.1997 | ECW World Heavyweight Title | Raven | 9.8.1997 | Sabu |
| 29.3.1998 | WWF World Tag Team Titles (mit Cactus Jack | New Age Outlaws | 30.3.1998 | New Age Outlaws |
| 16.4.2000 | WCW World Hardcore Title | Norman Smiley | 22.5.2000 | Shane Douglas |
| 23.5.2000 | WCW World Hardcore Title | Shane Douglas | 5.6.2000 | |
| 22.9.2000 | WCW Unites States Heavyweight Title | Lance Storm | 23.9.2000 | Lance Storm |
| 17.12.2000 | WCW World Hardcore Title | Crowbar | 14.1.2001 | Meng |
| 21.6.2003 | 3PW Heavyweight Title | "Pitbull" Garry Wolfe | 16.8.2003 | Justin Credible |
Halls of Fame
Terry Funk wurde durch die Aufnahme in folgende Halls of Fame geehrt:- The Professional Wrestling Hall of Fame and Museum
- WCW Hall of Fame
- Stampede Wrestling Hall Of Fame
Bücher von Terry Funk
- Terry Funk: More Than Just Hardcore
Filme mit Terry Funk
- Paradise Alley (1978)
- Over the Top (1987)
- Timestalkers (1987)
- Road House (1989)
- Mom, Can I Keep Her? (1998)
- Active Stealth (1999)
- Beyond the Mat (1999)
- The Ringer (2005) Uncredited
Zudem trat er in folgenden Serien auf
- Wildside (1985)
- Swamp Thing (1991)
- Quantum Leap (1991)
- Tequila and Bonetti (1992)
- The Adventures of Brisco County Jr. (1993)
- Thunder in Paradise (1994)
- X - Factor - Das Unfassbare (1998)
Weblinks
- Terry Funks Webseite
- Liste seiner NWA-Titelverteidigungen 1975
- Liste seiner NWA-Titelverteidigungen 1976/1977
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Terry Funk
Die Hardcore Legends haben die Tag Team Titel bei einer Wrestlemania von den NAO errungen (auch wenn sie sie einen Tag später bei RAW bereits wieder verloren)

