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Themen und Motive in der Sciencefiction

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Der Artikel Themen und Motive in der Sciencefiction gehört zur Kategorie: Science-Fiction, SF-Literatur
Angesichts der Science-Fiction-Filme der jüngsten Vergangenheit scheint es, als ob es sich um ein Genre mit einer sehr begrenzten Themenauswahl handelt. Aufgrund der Erkenntnis, dass man mit einem actionreichen, mit aufwendigen Special-Effects angereicherten Film die höchsten Zuschauerzahlen erreicht, handeln viele Filme dieser Art vom konfliktreichen Erstkontakt mit Außerirdischen wie Independence Day und Das fünfte Element. Wie in den vorgenannten Beispielen werden die Action zumeist mit Komödien- Elementen ausgestattet (Men in Black, Evolution). Häufig parodieren die Filme auch erfolgreiche Vorläufer. Dies geschah etwa bei Spaceballs, Mars Attacks und Galaxy Quest. Eher selten wird die humorlose Variante gewählt (Krieg der Welten); dann gerät der SF-Film häufig in die Nähe des Horrorfilms.

Die Alternative zu den Alien-Geschichten stellen mit spektakulären Zerstörungsszenen angereicherte Katastrophenszenarien wie Armageddon und Deep Impact dar. Auch der Emmerich-Film The Day After Tomorrow über eine von der Umwelt zerstörte Erde geht in diese Richtung.

Weichen Filme von diesen Themen ab, liegen auffällig häufig Buchvorlagen zu Grunde (Minority Report, A. I. – Künstliche Intelligenz, Timeline).

Einer der wenigen Nicht-Action-Filme der letzten Jahre ohne Buchinspiration ist Gattaca mit Ethan Hawke, Uma Thurman und Jude Law. Ebenso wie in Equilibrium – Killer of Emotions oder Cube werden politische und gesellschaftliche Fehlentwicklungen dargestellt, vor deren Hintergrund die Handlung des Filmes abläuft.

Science-Fiction, zumal in der Literatur, hat viele Themen und Motive.

Themen

Space Operas

Hauptartikel: Space Opera

„To Boldly Go Where No Man Has Gone Before”

Das Motiv der ersten Star Trek-Serie (19661969) gibt die Idee der Space Opera perfekt wieder. Die Protagonisten ziehen los, „um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen”. Auch wenn diese erste Serie dem Klischee des Helden, dessen primäres Ziel es ist, Heldentaten zu vollbringen, noch entsprach, erweisen sich die Nachfolgereihen als wesentlich komplexer. Hier werden zunehmend auch „grundsätzliche Fragen“ des Menschseins aufgeworfen und scheinbare feststehende Wahrheiten hinterfragt.

Wesentliches Merkmal der Space Opera ist das Hauptaugenmerk der Handlung(en), das auf (zwischen-)menschliche Themen wie Liebe und Hass, das Müssen sich zu bewähren, Intrigen, Stolz, Rache etc. gerichtet ist. Alle SF-Elemente dienen lediglich als „Kulisse“. Der Verweis auf die Seifenopern ist deutlich.

Ein weiteres typisches Filmbeispiel (im Grenzbereich zwischen SF und Fantasy) ist Star Wars, dessen Handlung ohne inhaltlichen Verlust auch in einer klassischen Fantasy-Welt ohne Raumschiffe und Sternenwelten funktionieren würde.

Auf literarischer Ebene zu nennen sind E. E. Smiths Skylark-Reihe, einer der Klassiker aus den 1920ern, Isaac Asimovs Foundation-Zyklus sowie der Uplift-Zyklus von David Brin. Mehr noch als in anderen Bereichen des Genres griffen die Autoren hier zu Serien, um ihren außerirdischen Zivilisationen eine immer stärkere Komplexität verleihen zu können. Gerade die vermehrte Sympathisierung mit den fremden Völkern hatte zur Folge, dass die früher eher eindimensionalen Space Operas, die vor allem auf die Darstellung von Kriegen setzten, an Anziehungskraft verloren.

Diese Weiterentwicklung zeigt sich vor allem an Robert A. Heinleins Starship Troopers, dessen Soldaten lange Zeit als die perfekten Helden der Space Opera galten. Im Folge des Vietnamkrieges verfasste der Kriegs-Veteran Joe Haldeman mit Der Ewige Krieg ein Buch, dass seinen Vorgänger als einen Anachronismus erscheinen ließ und der Kriegsbegeisterung des Sciencefiction einen starken Dämpfer verpasste.

Gerade die frühe Space Opera bot eine ideale Angriffsfläche für Parodien, die Harry Harrison (Bill der galaktische Held) Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis) sowie die britische Fernsehserie Red Dwarf weitlich ausnutzten.

Planetary Romance

Der Begriff ist mit "Planetarischer Abenteuerroman" zu übersetzen. Es geht also nicht um eine romantische Beziehung zwischen einem Raumfahrer und der Bewohnerin einer fremden Welt. Vielmehr steht die Beschreibung des Lebens auf anderen Welten im Zentrum, das ein Raumfahrer während seiner Reisen erlebt und die zumeist exotischen und actionreichen Charakter entwickeln. Der Begriff Planetary Romance wurde in Hinblick auf Philip José Farmers Die Irrfahrten des Mr. Green erfunden.

Ursprünglich waren diese Erlebnisse fremdartig und romantisch (Edgar Rice Burroughs' Barsoom- bzw. Mars- Zyklus über John Carter vom Mars), später eher „realistisch” (Ray Bradburys Die Mars-Chroniken). Viele Autoren erfanden Welten, die sie mitunter über Jahrzehnte hinweg immer wieder besuchten:Lyon Sprague de Camp (Krishna-Serie), Marion Zimmer Bradley (Darkover-Zyklus), Frank Herbert (Der Wüstenplanet), Anne McCaffrey (Drachenreiter von Pern- Zyklus) und Brian Aldiss (Helliconia-Trilogie).

Mittlerweile steigen die Ansprüche an modernen Autoren, die beschriebenen Welten plausibel und widerspruchsfrei zu entwerfen, gleichzeitig entstand infolge zunehmender "Realisierung" der Sciencefiction aus der Planetary Romance die Science Fantasy, da sich viele Autoren nicht dieser Entwicklung anschließen wollten.

Filme dieses Subgenres wurden fast keine gedreht. Lediglich die Comic- Verfilmungen Barbarella (Vorlage Jean-Claude Forest) und Flash Gordon (Vorlage Alex Raymond) könnten als Planetay Romances anzusehen sein. Für 2007 ist ein Remake des Raymond-Klassikers angekündigt.

Zukunftsstädte

In der Literatur war die Stadt der Zukunft zunächst eine idealer Ort, eine Utopie. Thomas Morus nannte die von ihm ersonnene Insel gar Utopia. Tommaso Campanella entwarf in Der Sonnenstaat das Bild einer besitzlosen Bevölkerung unter absoluter Kontrolle ihres religiösen Herrschers. Nachdem es keine weißen Flecken auf der Erde mehr gab, an dem man eine Idealwelt aufbauen konnte, wurde diese vermehrt in die Zukunft verlegt. Beispiele: Ein Rückblick aus dem Jahr 2000 auf das Jahr 1887 von Edward Bellamy oder William Morris' Kunde von Nirgendwo, Louis-Sébastien Merciers Paris-Fantasie Das Jahr 2440. Jonathan Swift war einer der ersten, der in Gullivers Reisen die fliegende Stadt vorstellte.

Ab dem Neunzehnten Jahrhundert waren die Sciencefiction-Autoren zunehmend in der Lage, zutreffende Vorhersagen für zukünftige Entwicklungen vorzunehmen. Hochhäuser begannen, in Metropolen das Stadtbild zu prägen, ständig wurden neue Maschinen erfunden und die Transportmittel verbessert. Viele der Visionen haben sich mittlerweile mehr oder weniger erfüllt.

Die Städte wurden deshalb als Symbol technischer Entwicklung und Fortschritt gesehen. Dagegen stehen häufig Probleme zunehmender Anonymisierung, Verelendung und gesellschaftlicher Gegensätze. Auch wurden steigende Umweltzerstörung und fehlgeleitete Städte- und Bevölkerungsplanung prognostiziert.

Solche Szenarien erhielten in den 60ern und 70ern neue Brisanz. Robert Silverbergs riesige Stadtbauwerke in Ein glücklicher Tag im Jahr 2381 fungieren als Gefängnisse. Thomas M. Dischs Angoulème beschreibt das abschreckende Alltagsleben in einem New York der Zukunft, dem sich unsere Gegenwart mit rasender Geschwindigkeit nähert. Italo Calvino Die unsichtbaren Städte handelt vom Leben am Rand riesiger Städte. Er nimmt die häufig geäußerte Vorstellung auf, sich ausbreitende Großstädte schluckten ihre Umgebung und bildeten planetenumspannende Labyrinthe. Die Folgen einer zerstörten Umwelt sind eines der Schwerpunkte im Werk John Brunners, für das Schafe blicken auf exemplarisch ist. In Harry Harrisons New York 1999 besteht Raummangel und organisierter Kannibalismus.

Zunehmend greift die Sciencefiction auch auf arkologische Gebäude zurück. Zur Zeit noch in frühen Realisierungsphasen (Gebäude von Buckminster Fuller, Biosphäre 2), entwickelten mehrere Romane diese Grundidee konsequent fort.

Neben dem Komplex in dem Roman von Silverberg besteht auch in Todos Santos, das Larry Niven und Jerry Pournelle verfassten, eine ganze Stadt nur aus einem Gebäude. Dieses ist derart ideal gestaltet, dass es sowohl Wohnungen, Büro, Kaufhäuser, Unterhaltungsmöglichkeiten enthält und seiner Bewohner es nicht mehr verlassen müssen.

Thema kann auch die Flucht aus der Stadt und ihrem repressiven System sein, wie in Ray Bradburys Fahrenheit 451.

Moderne Stadtentwurfe finden sich zunehmend auch im Weltall: Weltraumhabitate, wie sie Michael Swanwick für Vakuumblumen erfunden hat, stehen menschliche Städte auf anderen Planeten gegenüber (Kim Stanley Robinsons Marstrilogie).

Isaac Asimov beschrieb Städte von Außerirdischen in Foundation-Zyklus, Greg Bear schuf ganze empathische Städte in Die Macht der Steine.

Die bekanntesten Zukunftsstädte sind wohl jene aus Metropolis und Blade Runner, da die Visualisierung im Film der Wahrnehmung der Architektur und Urbanisierung beim Publikum sehr entgegenkommt. Gerade Blade Runner hat Maßstäbe für die Darstellung von zukünftigen Großstädten gesetzt und ist ein Vorbild für viele Filmdesigner- und Schriftsteller- geworden. In seinen Häuserschluchten entsteht ein Moloch, der von Verwahrlosung und Verdreckung zeugt.

Zukunftsentwürfe etwa in RoboCop oder Brazil wirken aus heutiger Sicht gar nicht mehr unrealistisch. Manche Filme wie Minority Report, die in einer nicht genauer festgelegten "näheren Zukunft" angesiedelt sind, verzichten mittlerweile auf die Schaffung einer eigenen Welt und beschränken sich darauf, etwa durch die "Futurisierung" von Automobilen die Zukunftswelt für den Betrachter zu versinnbildlichen.

Eine interessante Variante stellt auch die von einer verseuchten Erdoberfläche abgeschottete Stadt dar, sei es unterirdisch oder unter einer Glaskuppel (THX 1138 von George Lucas, Flucht ins 23. Jahrhundert).

Katastrophen

Im Mittelpunkt stehen die Beschreibung der Katastrophe selbst und die Reaktionen der Menschen auf die Bedrohung. Frühe Darstellungen finden sich unter anderem in der Bibel, etwa bei der Sintflut oder der Offenbarung des Johannes.

Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es lediglich vereinzelte vernünftige Varianten wie die von Mary Shelley ersonnene Ausbreitung einer Epidemie (eine spätere Bearbeitung lieferte Stephen King). Der populäre Astronom Camille Flammarion berichtete mehrfach über beobachtete Kometenkollision, die kurzzeitig in Sciencefiction-Romanen aufgegriffen wurde. Allerdings sah man folgend davon ab, allzu drastische Szenarien zu entwerfen. Arthur Conan Doyles Der Giftstrom steht für eine Entwicklung des Genres, das den Leser lieber zu Bescheidenheit erziehen wollte und dessen Autoren nach der bald folgenden Urkatastrophe des Ersten Weltkrieg vielfach meinten, der Mensch hätte ein Überleben nicht verdient.

Erst mit der Zündung der Atombomben fand sich auch ein realistisches Szenario, das das Schicksal der Menschheit einschneidend zu verändern vermochte. Die postnukleare Welt mit ihren Mutanten (Nevil Shute Das letzte Ufer, Richard Matheson mit Ich, der letzte Mann (Filmtitel: Der Omega-Mann)) konnte erst jetzt dem Leser nachhaltig ängstigen, weil sie im Kalten Krieg jederzeit kommen konnte. Wie schnell, zeigte Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben.

Die Welt nach der Katastrophe, in der die Menschheit in ein neues Mittelalter zurückfiel, schildert Carl Amery in Der Untergang der Stadt Passau. Die Idee, dass nach der Katastrophe eine neue Gesellschaft entsteht, die (in Unkenntnis der Vergangeheit) dazu verdammt ist, deren Fehler zu Wiederholen, wurde nirgends eindrücklicher ausgearbeitet als in Walter M. Millers Lobgesang für Leibowitz. Auch der Foundation-Zyklus von Isaac Asimov unterstellt, dass Geschichte nicht linear verläuft, sondern in einer immerwährenden Folge von Fortschritt, Katastrophe, Interregium und Austieg der neuen Gesellschaft stattfindet.

In letzter Zeit erlangt die Naturkatastrophe wieder erhöhte Beliebtheit, was vor allem auf den Schauwert zurückzuführen ist (Kometenkollision: Armageddon, Deep Impact; Vulkanausbruch: Vulcano, Dante's Peak). Aktuelle Beispiele des Motivs Die Natur schlägt zurück: Der Schwarm des Deutschen Frank Schätzing und Roland Emmerichs The Day After Tomorrow. Sie machten sich den technischen Fortschritt zunutze, um den Katastrophenfilm der 70er- unter anderen Erdbeben, Flammendes Inferno und Die Höllenfahrt der Poseidon- zu modernisieren.

Alternativwelten

Eine Alternativwelt beschreibt eine sich von unserer Realität unterscheidende Welt, in der ein Teil der Geschichte anders verlief und dadurch unsere Gegenwart verändert.

Arthur Conan Doyle beschreibt eine Welt, in der der Erste Weltkrieg anders ausging. Häufig wird ein alternatives Ende des Zweiten Weltkrieges unterstellt (Philip K. Dicks Das Orakel vom Berge, Stephen Frys Geschichte machen und Vaterland von Robert Harris). Daneben handeln sehr viele Bücher von einer bedeutenden Veränderung durch die Einführung technischer Erfindungen, in Harry Harrisons Diesseits von Eden haben Dinosaurier überlebt.

Eine erfolgreiche Fernesehserie zu diesem Thema war Sliders, in der die Helden unfreiwillig von einer Alternativwelt zur nächsten gelangten.

Siehe Hauptartikel Alternativweltgeschichte.

Urzeitabenteuer

Einen bedeutenden Zweig der in Heftromanen vertretenen Science-Fiction stellen Urzeitabenteuer dar. Menschen werden konfrontiert mit einem Erdstrich, in dem die Evolution auf dem Niveau einer weit zurückliegenden Zeit zurückblieb. Schwerpunkte stellen die Romanserie Die vergessene Welt von Arthur Conan Doyle und Henry Rider Haggards Romane über den Abenteurer Allan Quatermain dar, eine Inspiration für die Indiana Jones-Figur. Weitere Romane, deren Verfilmungen wesentlich bekannter sind: Tarzan (Vorlage: Edgar Rice Burroughs und King Kong und die weiße Frau (Vorlage Edgar Wallace) (Titel des Remakes von 2006 war schlicht King Kong).

Die Möglichkeit, gutaussehende Schauspielerinnen leicht bekleidet zeigen zu können, nutzten die Filme Eine Million Jahre vor unserer Zeit (1965) und Als die Frauen noch Schwänze hatten (1970). Danach gelang besonders Jean Auel ein außergewöhlicher Erfolg um das Mädchen Ayla vom Clan der Bären. Außerdem von 1981: Jean-Jacques Annauds Film Am Anfang war das Feuer und Caveman. Während der französische Film eine seriöse Darstellung anstrebte, war der zeitgleich entstandene Streifen mit Ringo Starr eine reine Komödie.

Zeitreisen

Die Hauptfiguren reisen durch die Zeit zurück oder vor und verändern die Geschichte.

Obwohl es bereits vor H. G. Wells Die Zeitmaschine Geschichten gab, in denen Zeitreisen eine Rolle spielten – Charles Dickens Eine Weihnachtsgeschichte – wurde bei Wells zum ersten Mal eine auf wissenschaftlichen Fakten basierende Erklärung für die Zeitreise gegeben. Zuvor war mitunter die Grenze zwischen tatsächlichen Reisen und bloßen Träumen schwer zu ziehen (Mark Twains Ein Yankee am Hofe des König Artus).

Bekannte Schriftsteller, die sich ihrer bedienten, waren Robert A. Heinlein, Ray Bradbury, Philip K. Dick (Die Zeit läuft zurück), Jack Finney (Das andere Ufer der Zeit), Octavia Butlers Vom selben Blut, in der eine schwarze Frau in die Zeit der Sklaverei des Südens gerät.

Ein nicht unerheblicher Komplex der Zeitreisegeschichten konzentriert sich auf Polizisten, die einen Missbrauch der Zeitreise verhindern sollen, wie in Time Cop mit Jean-Claude Van Damme oder der Fernsehserie Time Trax - Zurück in die Zukunft.

Überhaupt sind Zeitreisen eines der beliebtesten Motive in SF-Serien: Zurück in die Vergangenheit, sämtliche Star Trek-Reihen, insbesondere Enterprise, in der es einen Temporalen Kalten Krieg gibt, Time Tunnel und Babylon 5.

In Nicolas Meyers Flucht in die Zukunft reist H. G. Wells in die Zukunft, um Jack the Ripper zu jagen. Sonstige Beispiele: Terminator, Zurück in die Zukunft, Planet der Affen und Der letzte Countdown. Der ersten Verfilmung des bereits genannten Wells- Romans gab man den deutschen Romantitel, während die zweite den englischen Originaltitel The Time Machine übernahm).

Die Unterschiede zwischen Zeitreisen und Alternativwelten sind schwer zu ziehen.

Siehe Hauptartikel: Zeitreise, Zeitmaschine

Außerirdische Invasionen

Eines der bekanntesten Werke über den Erstkontakt ist immer noch H. G. Wells' Schilderung des Krieg der Welten, in dem die Erdbewohner den Fremden hoffnungslos unterlegen sind. Die Bedeutung des Werkes zeigt sich nicht nur in der Wirkung des gleichnamigen Hörspieles von Orson Welles, das bei der Ausstrahlung eine Massenpanik auslöste und der erfolgreichen Verfilmung in den 50ern. Noch Ende der 80er gab es eine Fernsehserie mit dem Namen Krieg der Welten, in der Comic-Reihe The League of Extraordinary Gentlemen wird dieses Thema aufgenommen und nicht zuletzt drehten Steven Spielberg und Tom Cruise 2005 ein Remake.

Die Außerirdischen als zu bekämpfende Feinde waren ein beliebtes Thema des SF-Booms im 50er-Jahre-Kino (vergleiche Liste von Science-Fiction-Filmen). Vorlagen zu Filmen aus dieser Zeit waren etwa Wer da? von John W. Campbell, Das Ding aus einer anderen Welt, Die Körperfresser kommen von Jack Finney oder John Wyndhams Es geschah am Tag X, die Vorlage zu Das Dorf der Verdammten

In Alien, Predator oder Critters kamen die Außerirdischen auch nicht in freundlicher Absicht. Das Einsetzen der Remake-Welle führte zu Neuauflagen von Invasion vom Mars, Blob - Schrecken ohne Namen oder Die Dämonischen, allesamt Invasionsfilme. Hierzu gehören auch Sie leben!, Lifeforce – Die tödliche Bedrohung oder Species, allesamt vor der digitalen Revolution und in Machart und Inhalt klassische B-Filme.

Auch im Medium Fernsehen zeigten V - Die außerirdischen Besucher kommen oder Akte X aggressive Fremde, die nicht an Kooperation interessiert waren, um nur zwei zu nennen.

Erst mit Independence Day griff der moderne SF-Film dieses Thema wieder auf.

Nicht vergessen werden sollte außerdem die Bedrohung durch außerirdische Viren, etwa in Michael Crichton Andromeda, das auch verfilmt wurde, und dass auch die Menschen als außerirdische Aggressoren auftreten können, wie etwa in Robert A. Heinleins Starship Troopers.

zu einem friedlichen Kontakt mit Außerirdischen, der nicht auf Aggression und Invasion hinauslief, siehe unter Motive: Außerirdisches Leben

Mentale Kräfte

Ein bedeutendender Zweig der Science-Fiction betrifft Spekulationen über die Entwicklung des Homo Sapiens zu Menschen mit besonderen mentalen Fähigkeit, entweder aufgrund von genetischer Einflussnahme durch den Menschen selber oder evolutionären Entwicklungen. Diese PSI-Phänomene umfassen etwa Telepathie (Gedankenlesen), Telekinese (Bewegen von Gegenständen), Teleportation (Ortswechsel des eigenen Körpers durch den Einsatz geistigen Willens), Hellsehen und Präkognition (Voraussagen der Zukunft).

Bereits früh entstanden Bücher, in denen solche Menschen der Verfolgung normaler Bevölkerung ausgesetzt waren. Renommierte Autoren wie Olaf Stapledon, A. E. Van Vogt (Slan) und John Wyndham (ES geschah am Tag X) schrieben ihre Bücher während des Zweiten Weltkrieges oder des Kalten Krieges und drückten damit auch ihre Hoffnung aus, der Mensch könnte nach dem Krieg vor einem neuen Evolutionssprung stehen.

Auch in der deutschen Romanheftserie Perry Rhodan finden Figuren mit diesen Fähigkeiten als „Mutanten” Verwendung. Nicht vergessen werden sollte die Comic-Reihe X-Men über eine Gruppe von Menschen, in der jeder eine besondere Fähigkeit in diesem Sinne verfügt. Daraus resultierte eine sehr erfolgreiche Kinoreihe.

Parodien/Satiren

Ein mittlerweile bedeutendender Bereich der Genres sind Satiren und Parodien. Häufig wird die eine Handlung bewusst in die Zukunft verlegt, um damit der Welt der Gegenwart einen komischen Spiegel vorzuhalten. Außerdem steht die Sciencefiction allein deshalb schon am Rand der Komödie, weil sie gerade von abwegigen Szenarien und Handlungselemente lebt, die zu ihrer Zeit als Komik wahrgenommen wurden.

Dies beginnt schon im 16. Jahrhundert, als Thomas Morus mit Utopia eine Satire seiner Zeit entwarf, ebenso wie Jahrhunderte später Jonathan Swift mit Gullivers Reisen.

Auch H. G. Wells' Romane wie Die Zeitmaschine können als Satiren angesehen werden. Moderne Satiren stammen von Frederik Pohl, William Kotzwinkle oder Robert Sheckley. Die Romane von Thomas M. Disch sind an Bösartigkeit kaum noch zu überbieten. Auch aus Osteuropa kamen mit den Werken von Karel Čapek und Stanisław Lem Beschreibungen, die eine übersteigerte Gegenwart zeigten.

Dass die SF auch völlig abgedrehte Geschichten und Ansammlungen bizzarer Einfälle beinhalten kann, zeigte sich erstmals anhand des phänomenalen Erfolges von Douglas Adams' Buchreihe Per Anhalter durch die Galaxis, die etwa auch Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett beeinflussten.

Im Kino sind Satiren eher selten, Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben und Der Schläfer sind Ausnahmen. Häufiger gab es dagegen zuletzt Parodien auf SF-Filme wie Spaceballs, Galaxy Quest oder Austin Powers in Goldständer, der den im Weltraum spielenden James Bond-Film Moonraker veralberte.

Im Fernsehen fungierte der Außerirdische häufig als Fremder, der sich mit den menschlichen Verhaltensweisen konfrontiert sieht und an der Aufgabe, sich ihnen anzupassen, grandios scheitert. Erfolgreiche Sitcoms waren Mein Onkel vom Mars, Mork vom Ork, ALF und Hinterm Mond gleich links.

Motive

Außerirdisches Leben

H.G. Wells erschloss der SF die Möglichkeit, Außerirdische einzusetzen. Seine Romane Krieg der Welten und Die Ersten Menschen auf dem Mond präsentierten die Fremden auch zugleich erstmals als Eroberungskrieger gegen die Menschen sowie als Anhänger einer sozialistischen oder utilitaristischen Lebensweise, die dem Mensch schon bei der Geburt seine Bestimmung zuweist. Hier erkennt der Leser in den Seleniten eine mögliche zukünftige Lebensweise.

Der Bewohner einer fremden Welt wird sehr gerne als feindliche Lebensform gezeigt.

Vergleiche hierzu oben unter "Themen: Außerirdische Invasion".

In den 50er Jahren wurde der Außerirdische zumeist als ekliger Invasor gezeigt. Aus dieser Zeit stammt auch der beliebte Begriff "Bug-Eyed Monster" (auch BEM), der ausdrückt, wie diese Außerirdischen wohl aussehen mögen. Das beste Beispiel dieser Zeit sind die Extra- Terristischen Wesen in Metaluna IV antwortet nicht (Verfilmung des Buches Raymond F. Jones 1955).

1979 erschloss Alien - dem in den Fortsetzungen schon eine gewisse Vielschichtigkeit im Gegensatz zu seinen Nachfolgern verpasst wurde - dem Ekel-Kino ganz neue Dimensionen, denen sich V - Die außerirdischen Besucher kommen, Predator (1987) und Species (1995) dankbar anschlossen.

Dazwischen lagen viele SF-Bücher, Filme und Serien (Star Trek, Babylon 5), die den Erstkontakt und die Möglichkeiten friedlicher Koexistenz betonten. In der Comic-Adaption Men in Black leben dutzende Spezies unerkannt auf unseren Planeten, in Alien Nation erhält eine ehemalige Sklaven- Rasse hier Asyl. Larry Niven und Jerry Pournelle beschrieben in Der Splitter im Auge Gottes detailliert die Bemühungen der Menschen, die fremde Lebensform zu verstehen. Eine mögliche Kontaktaufnahme enthielt Contact des Wissenschaftlers Carl Sagan.

Positive Kontakt- Aufnahmen bescherte das Kino gerade in den 80ern den Zuschauern. Auslöser war Steven Spielberg mit Unheimliche Begegnung der Dritten Art (1977), E. T. - Der Außerirdische (1982) und Das Wunder in der 8. Straße (1987). Daneben wurde die Erde besucht in Cocoon (1985) bis zu Starman (1984), Mein Liebhaber vom andern Stern (1988) und Meine Stiefmutter ist ein Alien (1988), in denen es zu amourösen Verwicklungen kommt.

Das Fernsehen schlug häufig Komödien- Potential daraus, dass ein Fremder auf unserem Planeten sich erst an die hiesigen Verhaltensweisen gewöhnen muss: Mein Onkel vom Mars, Mork vom OrkAlf und Hinterm Mond gleich links zählen hierzu.

In Legionen von Romanen und Büchern ist die Menschheit nur noch eine von vielen Arten und der Weltraum nur weitere Möglichkeit, in unbekannte Regionen vorzustoßen und Abenteuer zu erleben. Dies gilt insbesondere im Subgenre Space Opera.

Siehe auch Hauptartikel Außerirdischer, Marsianer, Venusianer.

Künstliche Intelligenz

Nach der heute geltende Definition von Künstlichen Intelligenzen (=KI) werden diese von Systemen erzeugt, die (zu diesem Zweck/ mit diesem Potential) mit rein technischen Mitteln erzeugt wurden.

Im 19. Jahrhundert tauchten das erste Mal "Maschinengehirne" in der SF auf. 1842 verfasste Ada Lovelace, Tochter von Lord Byron, das erste Software Handbuch für Programmierer. Zuvor hatte Charles Babbage Differenz- und Analysemaschinen konstruiert, die als Vorläufer der Computer gelten.

Dennoch beschäftigte sich kein SF- Autor ernsthaft mit den Möglichkeiten dieser Technik bis 1942 das erste echte Elektronenhirn entstand. Erst kurz zuvor, um 1930, verfasste John W. Campbell jr. die erste Erzählung, die das Maschinengehirn als Endpunkt der Evolution interpretierte.

Diese Ansicht teilten eine ganze Reihe seiner Kollegen. Für diese eröffnete sich dadurch die Chance, die Gefahren menschlichen Verhaltens, das häufig von gefühlsbedingter Unvernunft geprägt war, zu beseitigen. Diese Haltung führte mitunter dazu, die Überlegenheit der Natur gegenüber dem erschaffenen Wesen eine quasi "gottgleiche" Macht zu verleihen. Der Kybernetik wohl gesonnen stand vor allem Isaac Asimov gegenüber, dessen Roboter- Geschichten im Zentrum seines Euvres stand und der die Gesetze von Roboterverhalten festlegte.

Die konträre Haltung, die die Gefahren einer unkontrollierten, die Menschen unterdrückenden Macht beschwörten Autoren wie John Brunner in Der Schockwellenreiter oder Philip K. Dick.

Als in den 1960ern die Mikroprozessoren immer kleiner wurden, wirkte sich das auch auf die SF- Literatur aus, in der die Computer immer verbreiteter und miteinander verbunden waren, sodass irgendwann die Menschen die Kontrolle über die Geräte verloren. Die Verbindung von Hard- und Software sowie ihre möglichen Gefahren wurden erstmals von Rudy Rucker und William Gibson formuliert. Dessen Neuromancer gilt als Geburt des Cyberpunks. Mittlerweile scheint sich die ernsthafte SF darauf geeinigt zu haben, dass der Mensch in einem etwaigen Konflikt mit seiner Schöpfung längst auf verlorenen Posten steht.

Ein häufig vorkommendes Phänomen bei Computern ist ihre Neigung, verrückt zu werden (HAL in 2001: Odyssee im Weltraum von 1968, die Bordbombe in Dark Star (1974)) oder mit Jugendlichen Tic Tac Toe zu spielen (WarGames-Kriegsspiele (1983). 1971 versuchte der Computer, in Des Teufels Saat Julie Christie durch Vergewaltigung zu schwängern.

Neue Technologien

Einer der der großen Attraktionen der SF besteht in der beständigen Bereitschaft seiner Autoren, neue Erfindungen und Technologien zu präsentieren und sich mit Gefahren und Möglichkeiten neuer Entwicklungen auseinanderzusetzen. Dies zeigt sich etwa an der Auseinandersetzung mit der Atomkraft in den 1940ern, Computern in den 1950ern und anschließend den Beschreibungen einer realitätsnahen Raumfahrt. Aktuelle Themen sind Gentechnik, Nanotechnologie und die Virtual Reality. Dieser Bereich war aus nahe liegenden Gründen gerade in Filmen ein attraktives Thema (Tron, Der Rasenmähermann, The Thirteenth Floor), zuletzt aber weniger verbreitet.

Die Kybernetik und ihre Gefahren wurde Schwerpunkt der Cyberpunk- Literatur von Rudy Rucker oder William Gibson.

Der Bereich Kryonik, mittels derer sich Personen einfrieren lassen zumeist in der Hoffnung, zu einem Zeitpunkt aufgeweckt werden zu können, zu dem diese Krankheit geheilt werden kann, ist ein Beispiel von technischen Entwicklungen, die es bereits gibt, der aber auch in der SF behandelt wird (Filme Abre los ojos und sein Remake Vanilla Sky bzw. Fernsehserie Futurama). In Greg Bears „Äon” wird das Bewusstsein von Toten in einen Computer transformiert.

Siehe auch: Science-Fiction-Technologie

Cyborgs

Der Begriff stammt von dem englischen "Cybernetic Organsm" und steht für jedwede Kombination von Organismus und Maschine. In einem Zeitalter, in dem Menschen regelmäßig Prothesen, künstliche Organe und Herzschrittmacher erhalten, ist diese Fantasie schon längst Realität und Normalität geworden.

In Literatur und Film gehen diese Veränderungen jedoch häufig mit Veränderungen von Fähigkeiten und Persönlichkeit einher. Eindringlich schildert Philip K. Dick in einem seiner Hauptwerke Die drei Stigmata des Palmer Eldritch wie Gefühle mechanisiert werden.

Diesbezügliche Varianten gab in den 1970ern mit der Fernsehserien Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann bzw. Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau. Die Robocop- und Universal Soldier- Reihen sind die bekanntesten Beispiele einer kaum noch zu überblickenden Anzahl an Filmen dieses Motivs.

Die unterschiedlichen Varianten um den Transport von menschlichen Gehirnen in mechanische Körper, die Veränderung der menschlichen Körper zur Ermöglichung von Raumfahrten und natürlich die Konstruktion von Kampf-Cyborgs.

Vorläufer hiervon war der Horrorfilm Donovans Gehirn (1953, in dem ein Wissenschaftler ein –fremdes- Gehirn außerhalb des Körpers am Leben erhalt und von dessen Persönlichkeit ergriffen wird. Eine Parodie entstand 1983 mit Steve Martin, der sich in ein Gehirn verliebt und schließlich in den Körper einer wunderschönen Frau transplantiert: Der Mann mit den zwei Gehirnen.

Dinosaurer und andere Überlebende

Die Dinosaurier starben vor 65 Millionen Jahren aus. In der SF- Literatur gab es jedoch immer wieder Plätze, an denen Menschen sie auch danach wieder antrafen, sei es in Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde, in Die vergessene Welt Arthur Conan Doyles oder The Land that Time Forgot von Edgar Rice Burroughs. Bereits 1925 wurde der Doyle- Roman erstmalig verfilmt. Acht Jahre danach schickte Edgar Wallace den Riesenaffen King Kong in den Kampf mit den Echsen.

Die bekannteste Dinosaurier- Figur ist die japanische Figur Gojira, die unter dem Namen Godzilla unzählige Filmauftritte hatte, zuletzt in dem gleichnamigen Film von Roland Emmerich.

Bereits in den 1980ern erlebte der Dinosaurier in Romanen ein Comeback, als Harry Harrison ihm einen Verstand gab und Lyon Sprague de Camp Zeitreisende zur Jagd auf ihn blasen ließ. 1984 retten Forscher in dem Kinofilm Baby-Das Geheimnis einer Legende niedliche Brontosaurier vor Gangstern. 1993 rettete Jurassic Park den Ruf der Echsen als furcht erregende Kreaturen und löste einen neuen Boom aus.

Erfolge mit prähistorischen Themen verbuchte Jean Auel mit ihren (auch verfilmten) Schmökern, in denen Menschen mit Mammuts und Säbelzahntigern kämpften. Von den Anfängen der Menschheit und deren Kämpfen mit inzwischen ausgestorbenen Tieren erzählen zudem Eine Million Jahre vor unserer Zeit von 1965 und Am Anfang war das Feuer (1981). Roland Emmerich plant zur Zeit einen Film, der ein ähnliches Thema haben soll.

Die sterbende Erde

Diese Sparte der SF geht auf eine vor allem im 19. Jahrhundert populäre Theorie zurück, nach der die Sonne ihre Wärme als Teil eines Verbrennungsprozesses produzierte und ihr Ausbrennen der Erde und ihren Bewohnern einen sicheren Kältetod einbrachte.

Bücher über die sterbende Erde sind deshalb zumeist in ferner Siedlung angesiedelt zu einem Zeitpunkt, kurz vor dem Erlöschen der Sonne (oder danach, wenn die Menschheit auf einen anderen Planeten umsiedelte).

Häufig steht nicht die Darstellung von Zukunftstechnologien im Mittelpunkt, sondern die Darstellung einer melancholischen Grundstimmung. Mitunter eröffnet sich dem Menschen wieder die Fähigkeit zur Magie.

Eine eindrucksvolle Beschreibung dieses Weltendes lieferte H.G. Wells’ Zeitreisender in Die Zeitmaschine. Jack Vance lieferte eine Sammlung von Geschichten in einer dekadenten, sich dem Schicksal ergebenden Gesellschaft in Tales of the Dying Earth, die mehrere Fortsetzungen erhielten. Ebenfalls eine mehrteilige Reihe verfasste Gene Wolfe mit Das Buch der neuen Sonne. Die Menschen haben längst den Bezug zu ihrer Vergangenheit verloren und erleben viele Ereignisse als neu, die SF- Kennern bekannt erscheinen, aber in einem ganz überraschenden Kontext zusammengesetzt wurden.

Wenn die Menschen durch Auswanderung durch Katastrophe überleben, wird hierin häufig ein Akt der Neubeginn oder Wiedergeburt gesehen (so etwa Robert Silverberg mit Son of Man).

Das Elixier des Lebens

Die Suche nach dem Jungbrunnen oder dem ewigen Leben erscheint auf den ersten Blick eher phantastisch, denn wissenschaftlich fundiert zu sein. Nicht umsonst ist ein Leben ohne natürlichen Tod ein Aspekt des Vampir- Daseins. Wird in Filmen die Suche hiernach thematisiert - wie in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug - geschieht diese auf der Grundlage alter Mythen und Legenden, nicht als Ergebnis wissenschaftlicher Forschung.

Deshalb interessiert sich die SF weniger für die Frage, wie die Unsterblichkeit herbeigeführt wurde sondern für das Leben mit ihr. Dabei weitet es sich zu einem philosophischen Thema aus, zu dem sich Karel Capek, Aldous Huxley oder George Bernhard Shaw äußerten.

Die bedrohte Umwelt

Ab Mitte des 20. Jahrhundert stieg das Bewusstsein für die Gefahren der Menschen angesichts ökologischer Probleme. Themen wie Kontrolle der Atomenergie, die Bevölkerungsexplosion, die Umweltverschmutzung oder der Treibhauseffekt wurden von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und zeitigten bereits konkrete Auswirkungen. Beispiele sind etwa die zunehmende Anzahl entsprechender Nichtstaatlicher Organisationen wie Greenpeace und die Gründung zahlreicher "grüner" Parteien.

In der Literatur wurde bereits am Ende des 19., zu Beginn des 20. Jahrhunderts von W. H. Hudson die Notwendigkeit einer veränderten Einstellung zu Natur beschworen.

Die auf die Menschen zurückwirkende Umwelt war von diesem zumeist selbst verursacht, sodass deren negative Folgen selbstverursacht wurden. Deshalb verfügte diese SF über ein gehöriges Maß an schwarzen Humor, mit dem die Autoren den Menschen das gaben, was er verdiente.

Häufig wurden extreme Veränderungen des Ökosystems dargestellt, etwa in Schafe blicken auf, mit dem John Brunner 1972 eine der klassischen Dystopien entwarf.

In diesem Öko- SF fallen auch jene Bücher, die die Erforschung fremder Planeten thematisieren. Die Erkundung deren Ökosysteme zwingt die Raumfahrer, ihre eigene Einstellung zur Natur zu überdenken. Brian Aldiss schuf eine ganze Reihe um ein Planetary Ecological Survey Team (PEST). Probleme, die sich bei der Besiedlung anderer Planeten und ihrer Umformung zu einer menschengerechten Umgebung (Terraforming) stehen im Zentrum der "Mars" – Reihe von Kim Stanley Robinson. Häufig entsteht dabei ein Gegensatz zwischen der Ökologie des Planeten mit derjenigen, die die (ignoranten) Menschen hier einführen (Der Wüstenplanet von Frank Herbert).

Gentechnik

Seit Ende der 1950er gelingen Biologen immer neue Fortschritte bei der Dechiffrierung des genetischen Codes. Längst ist die Möglichkeit, Menschen zu klonen, in greifbare Nähe gerückt.

Schon H. G. Wells spielte im 19. Jahrhundert in Die Insel des Dr. Moreau mit dieser Idee und Aldous Huxley ließ in Brave New World die Fortpflanzung auf natürlichem Wege einstellen zugunsten eines Massenklonens.

Die Haltung zu dieser Frage ist im Allgemeinen ziemlich eindeutig: es gibt kaum Literatur, die ihr uneingeschränkt positiv gegenüber steht. Dies lässt sich schon aus Büchern wie Die Boys aus Brasilien (Nazis produzieren Hitler-Klons) oder Akte X ablesen, in denen fast nie verantwortungsbewusste Wissenschaftler sich den möglichen moralischen Verpflichtungen gewachsen zeigen. In der Regel erweist sich der entsprechende Entwickler als ein modernes Beispiel des "mad scientist".

Die mit der Gentechnik einhergehenden positiven Effekte werden kaum behandelt. Hierunter können zum Beispiel fallen: eine längere Lebenserwartungen, Beherrschung der Biosphäre durch den Menschen oder die Anpassung an ein Leben im All.

Atomarer Krieg und die Folgen

Mit der Entwicklung der Atombombe und ihrer verheerenden Zerstörungskraft, hing nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Gefahr eines atomaren Krieges wie ein Damoklesschwert über der Menschheit. Die Auslöschung des Lebens war nicht etwas Ungreifbares wie ein herannahender Meteorit, sondern jederzeit möglich.

Die Entwicklung der Atombombe und deren Implikationen waren einer der Bereiche der Wissenschaft, den SF- Autoren vorhersahen. John W. Campbell jr. bekam sogar 1944 Besuch von Regierungsbeamten, die befürchteten, er habe diese Information von einer undichten Stelle des Atombombenprogramms erhalten.

Eine der ersten Geschichten hierzu hatte- mal wieder- H.G. Wells geschrieben, 1914 mit The World Set Free.

Nach dem Abwurf der Atombomben entstanden unzählige Bücher zu dem Thema, die die atomare Bedrohung und den Überlebenskampf weniger Überlebender in der verseuchten Welt beschrieben.

Das bekannteste Werk im deutschsprachigen Raum dürfte Lobgesang auf Leibowitz von Walter M. Miller sein, in dem nach dem atomaren Holocaust der Wissenschaftler Leibowitz ein Symbol der Hoffnung ist und von der Kirche als Heiliger verehrt wird. Er macht den Überlebenden Mut in einer Welt, die wieder von vorne anfangen muss.

Weitere Beispiele sind Das letzte Ufer von Nevil Shute, Nach der Bombe, von Philip K. Dick oder Straße der Verdammnis von Roger Zelazny.

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (1963) und Der Junge und sein Hund (1969) (Vorlage Harlan Ellison) zeigten erfolgreich, dass nur schwarzer Humor angemessen ist.

Der Versuch einer Teenie- Klamotte wie The Manhattan Project (1985) scheitert auch, wegen der hohen Anzahl ernsthafter Filme und Bücher gerade in den 1980ern zu diesem Thema, mit denen er sich vergleichen lassen muss: Der Tag danach (1983), Das letzte Testament von Andrej Tarkowskij (1983). Selbst ein Zeichentrickfilm wie Wenn der Wind weht (1985) nach der Vorlage von Ronald Briggs oder das Anime Die letzten Glühwürmchen treffen in jeder Sekunde den richtigen Ton.

Den Action- Film schlechthin drehte 1979 Mel Gibson mit Mad Max, dem eine ganze Reihe schlechter Abklatsche folgten. Der zweite und dritte Teil überrascht dabei mit einem gelungen ironischen Unterton. Der Omega Mann nach einer verzehrten Vorlage von Richard Matheson zeigt den Überlebenskampf des letzten Menschen, der von Untoten verfolgt wird. Häufig geht das Leben nach der Apokalypse einher mit einem Zusammenbruch der zivilen Ordnung sowie einer Bedrohung durch Mutanten oder einer nun feindlichen Umwelt (beides kommt in dem Roger Corman- Film Die letzten Sieben von 1955 vor).

Zu dem Komplex der atomaren Bedrohung gehören auch Filme wie Das China-Syndrom (1979) oder Die Wolke (2006) nach dem Roman von Gudrun Pausewang um mögliche Unfälle in einem Atomreaktor. Aufgrund des technischen Fortschritts sind sie jedoch kaum noch als SF anzusehen.

Das Medium Comic befasste sich mit diesem Motiv in Form vom Keiji Nakazawas Barfuß durch Hiroshima, in der der Autor autobiographische Erlebnisse verarbeitete.

Überbevölkerung

Schon im 18. Jahrhundert prophezeiten Autoren wie T. R. Malthus einen exponentiellen Anstieg der Bevölkerung, der unvermeidlich nur durch Krieg, Hunger oder Seuchen zu lösen sei. Eine bewusste Entscheidung im Sinne der Geburtenkontrolle sei kaum zu erwarten.

Das Thema wurde vor allem in den 1960ern und 1970ern akut, in dessen Folge etwa der Club of Rome mit seinem Sachbuch Grenzen des Wachstums (1972) eine pessimistische Zukunftsaussicht formulierte.

Bücher wie Harry Harrisons New York 1999 (von dem, ein Handlungsstrang die Vorlage zu Jahr 2022... die überleben wollen (Originaltitel: Soylent Green) (entstanden 1966) bildete), John Brunners Morgenwelt oder Thomas M. Dischs Angoulème beschreiben ein Welt, die ihre Probleme letztlich nur durch Massenmord und Kannibalismus lösen kann. William T. Nolan und George Clayton Johnson verfassten Flucht ins 23. Jahrhundert, indem jeder an seinem 30. Geburtstag getötet wird.

Häufig wurde Überbevölkerung in einen Kontext gesetzt mit der Umweltverschmutzung. In New York 1999 ernähren sich die Menschen von einem aus Meerespflanzen gewonnenen Nahrungsmittel. Das Meer ist jedoch derart verschmutzt, dass dort keine Pflanzen mehr wachsen. In Flucht ins 23. Jahrhundert dürfen die Menschen nicht an die Erdoberfläche.

Zu den bekanntesten Parabel zur Umweltverschmutzung gehören Schafe blicken auf von John Brunner und Kurt Vonneguts The Big Space Fuck. In den 1980ern veröffentlichte Paul Theroux O- Zone, 1990 David Brin Erde. Hier gibt es nicht mehr ein bestimmtes Problem, dem sich die Menschheit gegenüber stehen, es summiert häufig alles zu einer allumfassenden Katastrophe.

Der Autor, der sich wohl am intensivsten, mit diesen Fragen auseinandersetzte, war Robert Silverberg, der nicht nur 1957 mit seinem Debüt den vielleicht ersten SF- Roman hierzu verfasste (Macht über Leben und Tod), sondern auch Ein glücklicher Tag im Jahr 2381 und Der heiße Himmel um Mitternacht.

Mitunter dient die Überbevölkerung auch als Motivation für die Suche nach neuem Lebensraum und den Aufbruch zu den Sternen.

Parallelwelten

Eine Parallelwelt existiert neben unserem Universum in einer vierten Dimension. Die meisten Geschichten sind demnach auf einer Erde angesiedelt, die sich (mehr oder weniger) deutlich von unserer Welt unterscheidet.

Dabei kann es sich um eine Welt handeln, in der Mythen wie Zauberei überlebt haben (Stephen King Der Dunkle Turm). Insoweit handelt es sich bei der Parallelwelt um einen Grundpfeiler der "Scientific Fantasy". Die Handlung entspricht zumeist einem großen Abenteuer, das der Held erlebt und in dem hinter jeder Straßenbiegung eine neue Überraschung warten kann, gegen die er sich behaupten muss. Nicht selten wehrt sich die Hauptfigur gegen die ihr übertragene Aufgabe mangels angeblicher Befähigung, nur um im Laufe der Zeit zu reifen und Erfüllung zu finden. Eine bekannte Reihe dieser Art ist der Etagenwelt-Zyklus von Philip Jose Farmer.

Die Grenze zum Horror- Genre ist gerade dann fließend, wenn aus der Parallelwelt ein Besucher zu uns kommt. In diesem Bereich hat H. P. Lovecraft viele Texte geschrieben.

Kommt es zu Kontakt zwischen den Parallelwelten, ist dies nicht selten Auslöser von Invasion und Krieg. Gerade das Aufeinanderprallen demokratischer und autoritärer Systeme führt zumeist zu Konflikten. In Keith Laumers Klassiker Worlds of the Imperium beschließt der Diktator einer Welt, er müsse sich auch die anderen untertan machen.

Isaac Asimovs Lunatico ist ein Beispiel für eine Parallelwelt, die sich auch in ihren physikalischen Grundsätzen fundamental von unserer unterscheidet.

Im Film werden die Möglichkeiten von Parallelwelten kaum genutzt. Beispiele sind (im Actionbereich) The One– über einen Menschen, dessen anderes Ich alle seine Vertreter in anderen Welten töten will um deren Kräfte anzunehmen - und die Liebeskomödie Kate & Leopold mit Meg Ryan.

Roboter und Androiden

Im Gegensatz zu Cyborgs (siehe da) sind Roboter und Androiden reine Maschinen(wesen). Während Roboter in Anlehnung an den heutigen Sprachgebrauch auch in der Science Fiction nicht zwangsläufig über künstliche Intelligenz verfügen, sind Androiden (meist in menschlichem Sinne, manchmal auch auf tierischem Niveau) intelligent (und werden daher oft als künstliche Lebensform bezeichnet). Roboter können – wie heute auch außerhalb der SF – jede Form haben, die ihrer Funktion angemessen ist. Androiden sind dagegen Lebewesen (meist Menschen) nachempfunden beziehungsweise sogar nachgebildet.

Bereits lange, bevor die technischen Voraussetzungen zur Produktion von Robotern geschaffen wurden, hatten Schriftsteller schon entsprechende Visionen von künstlich geschaffenen Wesen, ohne dass diese nach heutigem Ermessen Roboter gewesen wären: einer alten jüdischen Legende nach schuf Rabbi Löw im Prager Ghetto den Golem, um die Juden zu schützen, doch dieser wandte sich gegen seine Schöpfer (eine literarische Bearbeitung legte Gustav Meyrink mit Der Golem, wie er in die Welt kam vor). In Johann Wolfgang von Goethes Faust II produziert Fausts Famulus Wagner einen Homunkulus und in E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann verliebt sich der Ich- Erzähler in die Tochter seines Professors, die sich als "wunderbar lebendig- tote Puppe" entpuppt. Das bekannteste Geschöpf der Literaturgeschichte ist freilich das von Mary Shelley ersonnene, von Dr. Frankenstein erschaffene Monster, dessen Erbauer die Autorin nicht ohne Grund eine deutsche Nationalität zuschreibt.

Der Begriff Roboter wurde von Karel Capek 1921 in dem Theaterstück R.U.R. erstmalig verwendet. Er bedeutet „Arbeit“ und definiert den Anlass, Roboter zu bauen bis heute. Obwohl Capek den Roboter mit künstlichem Fleisch versah, wurde zum Symbol der Roboter in Metropolis, zumeist allerdings in einer androgynen Variante.

Die ursprüngliche Funktion der Maschinen als „Arbeitstiere“ wurde inhaltlich vor allem durch die Robotergesetze bestimmt, die Isaac Asimov ersann und die den Maschinen eine Loyalität eingab, die über ihre eigenen Selbsterhaltungstrieb hinausging. Dieses beschrieben etwa Clifford D. Simak und Jack Williamson. Simak und Robert Silverberg beschrieben Versuche der Androiden, sich aus ihrer Sklaverei zu lösen.

Philip K. Dicks Träumen Androiden von elektrischen Schafen? ist ein Paradebeispiel dafür, durch die Schilderung von humanoiden Menschen das Menschsein zu beschreiben. Diese Frage war eine der Grundprobleme vieler Folgen mit dem Androiden Data in Star Trek - The Next Generation.

Roboter sind eine der beliebtesten SF- Varianten im Kino, und das nicht erst, seit mit Robby, ein Vorgänger von C3-PO in Alarm im Weltall (1956) mitten im SF- Boom die jugendlichen Zuschauer begeisterte. Die äußerliche Ähnlichkeit der Maschinen mit ihren Schöpfern ergab sich daher, dass diese die Geräte nach ihrem Aussehen schufen (und damit sich selber in eine gottesähnliche Rolle begaben). Aber selbst wenn Außerirdische diese entwarfen wie 1951 in Der Tag, an dem die Erde stillstand fungierte dieser als Diener von Klaatu.

In Lautlos im Weltall (1971) freundet sich der Held in Abwesenheit anderer Menschen mit einem Hilfsgerät an, das ihm helfen soll, die Vegetation der Erde zu retten. Dieses hat eine Form ähnlich der von R2D2, die seiner Funktion untergeordnet ist.

Ein nicht unerheblicher Teil von Roboterfilmen handelt davon, dass Menschen zu ihren Geschöpfen starke Gefühle entwickeln, die sowohl erotischer wie romantischer Natur sein können. Bereits in Metropolis, dem wohl bekanntesten SF- Film Deutschlands, wurde 1926 ein weiblicher Roboter gebaut, um sie gegen den Gegner ihrer Schöpfer einzusetzen. Die erotische Komponente des künstlichen Wesens, das die Wünsche des Menschen perfekt erfüllen kann, wurde 1973 in Der Schläfer wieder aufgenommen, in dessen Zukunft die Menschen keine körperliche Liebe mehr machen, sondern sich sogenannter Orgasmotrons bedienen. In Barbarella (1967) soll ein Gerät Frauen durch Super-Orgasmen töten, scheitert aber an den Bedürfnissen der Titelheldin. Die Frauen von Stepford werden 1974 durch willfährige Blechdamen ersetzt, in A. I. – Künstliche Intelligenz sind Roboter nicht mehr als gefühllose Prostituierte. Kommt es zu romantischen Beziehungen, dann fast immer mit humanoiden Frauen: 1987 in Making Mr. Right – Ein Mann à la Carte, 1990 in Edward mit den Scherenhänden und später in Der 200-Jahre-Mann. D.A.R.Y.L. – der Außergewöhnliche von 1985 und "Chips" aus der gleichnamigen Disney-Reihe waren sich ihrer Identität gar nicht bewusst. Sehr unterhaltsam spielte der Jugendfilm Josh and S.A.M. mit dieser Idee, in der ein Jugendlicher seinem kleinen Bruder einredet, er sei ein Roboter und mit ihm ausreißt.

Das Sonnensystem

Erst mit Fortschreiten der Raumfahrtprogramme und mit genauerer Erforschung der Planeten bekam die SF- Literatur bei der Beschreibung anderer Planeten des Sonnensystems realistische Züge.

Der Sehnsuchtsort ist zweifellos der Mars, auf ihn konzentrierte sich die Sciencefiction. Beispielhaft für die ursprüngliche spekulative Wahrnehmung ist die des Mars als eine Welt voller Kanäle, was auf optische Täuschungen zurückzuführen war. Kurd Laßwitz beschrieb in seiner Geschichte Auf zwei Planeten den Mars als Heimat hochgerüsteter Bewohner. Die berühmteste Darstellung der Marsianer enthiet natürlich Der Krieg der Welten von H. G. Wells, der eine überraschend enge Kino-Adaption durch Steven Spielberg erhielt und integrierte ebenfalls Edgar Rice Burroughs John Carter vom Mars, ein Beleg für die romantische Behandlung des Planeten in zahllosen Planetary Romances. Auch Alan Moore griff in The League of Extraordinary Gentlemen auf Wells zurück. Tim Burton ließ sich hingegen von Sammelkarten für seine Marsbewohner inspirieren (Mars Attacks). Pat Mallet parodierte in seinen Comics die allgemeine Vorstellung von Außerirdischen als kleine grüne Marsmännchen.

Erst als die Mariner Sonden dort 1976 landeten, musste die Sciencefiction von ihrem ihrer größter Träume abstand nehmen. Philip K. Dick gehörte mit Mozart für Marsianer zu einer späteren Generation von Autoren, die den umgekehrten Weg einschlugen und die Menschen den Mars besiedeln ließen. Kim Stanley Robinson beschrieb in seiner Marstrilogie das mühsame Terraforming dieser Welt.

Auch zuletzt wurde der Mars wieder vermehrt von Hollywood entdeckt, den man nun dank neuer Technik immer spektakulärer darzustellen vermochte. Hierzu zählen Die totale Erinnerung – Total Recall, Red Planet, Mission to Mars und Ghosts of Mars. Ebenfalls auf dem Mars spielt das Steampunk- Rollenspiel Space: 1889.

Dagegen werden die anderen Planeten wesentlich seltener Schauplatz der Sciencefiction.

Pamela Sargent griff ebenfalls auf die Möglichkeiten des Terraformings zurück, um ein Leben auf der Venus zu beschreiben (Venus of Dreams). In 2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen formulierte Arthur C. Clarke die Idee, den Jupiter in eine zweite Sonne zu verwandeln. In Kurt Vonneguts Die Sirenen des Titans leben Wesen unter der Oberfläche Merkurs. Kim Stanley Robinson ließ Icehenge auf dem Pluto spielen.

Lebensraum im All

Die Vorstellung, Leben auf anderen Planeten sei möglich, erweist sich immer mehr als Trugschluss. Gleichzeitig ist unumstritten, dass langfristig die Sonne erkalten und das Leben auf der Erde unmöglich wird. Vermehrt wird deshalb die Idee propagiert, künstlich Lebensraum zu schaffen. Hierbei gelten vor allem die Schaffung erdumkreisender Satelliten oder Raumstationen als eines der beliebtesten Themen des Genres. Die bekannteste Raumstation ist jene in 2001: Odyssee im Weltraum (1968), das die Wahrnehmung der Menschen wohl am stärksten beeinflusste.

Lautlos im Weltall (1971) beschreibt eine Welt nach dem Atomkrieg. In einer Biosphäre, die um die Erde kreist, soll die Vegetation wieder herangezogen werden. Ausgangspunkt der Serie Earth 2 war, dass die Menschen wegen der dauerhaften Umweltzerstörung ihren Heimatplaneten verlassen mussten und auf Stationen in dessen Umlaufbahn umzogen.

In Kampfstern Galactica haben die Menschen ihren Lebensraum im Laufe eines Krieges verloren und machen sich auf die Suche nach der Erde.

Das Leben auf einer Raumstation beschreibt auch sehr eindringlich Stanisław Lem unter anderen in Solaris, das mittlerweile zwei Verfilmungen (1972, 2002)erhielt.

Gern wird mittlerweile in Fernsehserien auf Raumstationen zurückgegriffen, da das Leben dort im Studio unproblematisch dargestellt werden kann: Babylon 5 und Star Trek: Deep Space Nine sind die bekanntesten Beispiele hierzu.

Allgemein wird in Hinblick auf die bereits bestehende Weltraumstationen (Mir, ISS, Skylab und Saljut) mittlerweile eine realistische Darstellung solcher Stationen und des Lebens auf ihnen gefordert.

Supermänner und andere Mutanten

Mutationen stellen einen entscheidenden Bestandteil der Evolution dar, indem sie einer Spezies eine Anpassung an veränderte Lebensbedingungen ermöglichen.

Mutationen sind zunächst offensichtlich ein Phänomen der Comics, da sie häufig eingesetzt werden, um das Erwachsen von Superkräften zu erklären. Hierzu zählen etwa Spider-Man, Die Fantastischen Vier und natürlich die X-Men, die ausdrücklich als Mutanten beschrieben werden. Ein moderner Superheld, der einer Mutation unterlag, war Dr. Manhattan von den Watchmen.

Aber auch in der Literatur werden die Hauptfiguren Mutationen ausgesetzt. A. E. van Vogt ließ in Slan den Supermenschen entstehen. Nach dem Einsatz der Atombombe wurde diese sehr häufig eingesetzt, um die Veränderungen bei den Menschen zu erklären. Für Theodore Sturgeon stellten verbesserte Kinder Die neue Macht dar. Robert A. Heinlein hielt es für möglich, dass Außerirdische (hier: Marsianer) die Menschen verändern könnten (Ein Mann in einer fremden Welt).

Filmisch setzte Roger Corman den Mutanten in Die letzten Sieben 1955 ein Denkmal, das wie ein Vorläufer diverser Zombie- Filme wirkt. Derselbe Konflikt zwischen dem menschlichen Überlebenden und den aggressiven Untoten wird in Der Omega Mann (1971) behandelt, einer Verfilmung von Richard Mathesons Ich bin Legende.

Veränderte Tiere enthalten Formicula (1954) und Tarantula (1955). Eine besondere Variante enthält Die unglaubliche Geschichte des Mr. C., der 1957 unaufhörlich schrumpfte.

Superwaffen und Zukunftskriege

Schon Archimedes soll Kriegsmaschinen während des Zweiten Punischen Krieges für seine Heimat Syrakus erfunden, Leonardo da Vinci seine Dienste als Militärtechniker Ludovico Sforza angeboten haben. Seitdem spekulierten Schriftsteller immer wieder über mögliche Waffen der Zukunft. 1887 verfasste Albert Robida ein Buch über den Krieg im 20. Jahrhundert. George Griffith hingegen ließ 1911 die Krieger zu Atomraketen und Des-Integrationsstrahler greifen (The Lord of Labour).

Dabei wirkte sich der Erste Weltkrieg als "Ur-Katastrophe" des Zwanzigstes Jahrhunderts dahin aus, dass britische Autoren von einem starken Pessimismus ergriffen wurden, während ihre amerikanischen Kollegen eine Superwaffe nach der nächsten erfanden. Erst der Einsatz der Atombomben mit seinen verheerenden Wirkungen bewirkte bei machen Schriftstellern einen Meinungsumschwung. Hingegen zeugte Robert A. Heinleins Starship Troopers von dessen Faszination für Waffen. Der Ewige Krieg war hingegen das Resultat der Erfahrungen seines Autoren Joe Haldeman im Vietnamkrieg. Im Amerika von Ronald Reagans SDI-Projekt und einer allgemeinen Glorifizierung des Militarismus' zum Ende des Kalten Krieg wurden wieder vermehrt spektakuläre Kriege geführt, für die ein entsprechendes Waffenarsenal ersonnen wurde. Typisch ist hierbei der gigantische Erfolg von Gemeinschaftswerken wie Battletech und War World.

Eine typische Zukunftswaffe wird von Raumschiffen und Handfeuerwaffen verwendet. Oftmals sind dies Laserwaffen, die statt Projektilen oder Torpedos gebündelte Energie als Strahl oder Impuls einsetzen.

In den Star Trek- Filmen und -Reihen sind die Raumschiffe mit so genannten Phaseremitter, Photontorpedos und Quantentorpedos ausgestattet. Daneben besitzen einige Völker sogenannte Distruptoren.

Die Jedi-Ritter aus Star Wars setzen hingegen vor allem Lichtschwerter (anders: Laserschwerter) ein, ein Anleihe an die Welt der Samurai.

Tiefschlaf

Der Tiefschlaf (oder Kälteschlaf) erfüllt in der Sciencefiction zwei Funktionen. Zum einem kann er dazu dienen, als Alternative zur Zeitmaschine den Protagonisten eine Reise in die Zukunft zu ermöglichen. Edward Bellamy setzte diese Möglichkeit in Ein Rückblick aus dem Jahr 2000 auf das Jahr 1887 ein.

Ein Verwandter von Louis de Funès war 1969 in Onkel Paul, die große Pflaume fünfundsechzig Jahre im grönländischen Eis eingefroren und glaubte immer noch, uim die Jahrhundertwende zu leben. Brendan Fraser spielte 1992 Steinzeit Junior, der in der Gegenwart aufwacht.

In Demolition Man wurden 1993 der Polizist Sylvester Stallone und der Gangster Wesley Snipes eingefroren, um in der Zukunft ihren zerstörungswütigen Kampf wieder aufzunehmen.

Eher zufällig wurde am 31. Dezember 1999 Philip Jay Fry in der Trickserie Futurama für Tausend Jahre eingefroren.

Außerdem wird der Tiefschlaf häufig dazu eingesetzt, um das Problem der der gewaltigen Entfernungen bei Reisen ohne Lichtgeschwindigkeit zu lösen. Dabei wird zumeist der Alterungsprozess verlangsamt oder gar verhindert. Dieser Aspekt wird gerade in Spielfilmen mitunter für einen Schockeffekt eingesetzt, wenn es während der Reise zu einer Fehlfunktion kam.

Die Aufbewahrung der Lebewesen erfolgt oftmals in "Stasis-Kammern". Die Temperatur des Körpers wird dabei so weit abgekühlt, dass der körperliche Zerfallprozess verlangsamt wird, ohne dass das Gehirn Schaden nimmt.

Eine Alternative zum Tiefschlaf bilden die "Generationsschiffe", in denen Menschen für die Bewältigung der Distanzen zwischen bewohnten Planeten mehrere Generationen unterwegs sind.

Werden die Körper Totkranker eingefroren, um sie später zwecks Heilung wieder zum Leben zu erwecken, bezeichnet man dies als Kryonik. Dieses Thema behandelt der spanische Thriller Open Your Eyes, von dem es mittlerweile ein amerikanisches Remake unter dem Titel Vanilla Sky gibt. Der wohl erste Film zum Thema war 1973 Der Schläfer von Woody Allen, der nach seinem Tod bei einer Operation für zweihundert Jahre eingefroren wurde.

Teleportation und Materie-Transmission

Teleportation umfasst die Fähigkeit, Objekte und Lebewesen unter Verzicht auf eine tatsächliche Bewegung an einen anderen Ort zu versetzen.

Am bekanntesten ist hierfür der Transporter in der Fernsehserie Raumschiff Enterprise. Die Aufforderung Captain Kirks "Beam me up, Scotty" wurde einer der bekanntesten Sätze der Sciencefiction. Die Serie beschrieb auch einige der denkbaren Gefahren von Fehlfunktionen: in einer Folge spaltete Kirk sich in zwei Personen auf, die den guten und den schlechten Charakter des Captains aufwiesen. In einer Folge der Nachfolgeserie Star Trek: Raumschiff Voyager wurden während eines Beam- Vorgangs zwei Menschen miteinander verschmolzen. Dies warf moralische Probleme auf, da Tuvix sich weigerte, sich wieder in Neelix und Tuvok aufspalten zu lassen.

Am dramatischsten war der Transportfehler in George Langelaans Roman Die Fliege, der zweimal verfilmt wurde (1958, 1986), die diverse Fortsetzungen erhielten.

Die technische Konstruktion einer solchen Vorrichtung unterscheidet sich mitunter deutlich. Eric Brown geht in Tage auf Meridian davon aus, dass für den Transport ein Empfangsgerät nötig wäre.

Einige Schriftsteller trauen den Menschen diese Erfindung nicht zu. Norman Matson beschrieb schon 1929 in Doctor Fogg die Ankunft einer Außerirdischen auf der Erde mittels dieser Erfindung. Sowohl in Mission Erde – Sie sind unter uns sowie Stargate erhalten die Menschen von Aliens diese Technologie.

Dass sie zu radikalen sozialen Veränderungen führt, war ein beliebtes Thema, dem sich etwa John Brunner und Larry Niven mehrfach widmeten. Auch Alfred Bester thematisierte diesen Aspekt in seinem bekannten Roman Die Rache des Kosmonauten.

Gerade in Zusammenhang mit der Mutation von Menschen erhalten sie mitunter die Fähigkeit, ohne Zuhilfenahme von Maschinen zu teleportieren. Hierzu zählt im Comic Watchmen Dr. Manhattan.

Teleportation ist ein Teil von Psychokinese, was die Fähigkeit beschreibt, Objekte durch Willenskraft zu bewegen. Zu den Büchern, die dieses thematisieren, gehört Carrie von Stephen King.

Transzendenz

Die Möglichkeit, dass ein Lebewesen als Höhepunkt evolutionärer Entwicklung sich seiner Materie entledigen könnte, entstammt dem religiösen Konzept, dass das Leben mit dem Tod nicht enden muss. Dies wurde sowohl von Camille Flammarion in Lumen (1872) wie zuvor vom Jesuiten Pierre Teilhard de Chardin formuliert. Der Nobelpreisträger George Bernhard Shaw griff diesen Gedanken 1921 in Zurück zu Methusalem wieder auf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam diese Vorstellung neuen Auftrieb durch Arthur C. Clarkes Die letzte Generation (1953). Im selben Jahr verfassten Theodore Sturgeon Die neue Macht, und Charles L. Harness The Rose.

Gerade das Fernsehen griff gerne und regelmäßig auf solche Lebensformen zurück. Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert führte mit den Q eine allmächtige Rasse ein, von der der von (John de Lancie) gespielte Vertreter regelmäßig auftrat. In Babylon 5 verwandelte ein Mann sich in ein Energiewesen, nicht ohne zuvor Talia Winters die Fähigkeit zur Telekinese zu geben. Häufig sind es Außerirdische, die Menschen den Aufstieg ermöglichen: in Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert Wesley Crusher, in Stargate SG1 Dr. Daniel Jackson.

Unter der Oberfläche

Die Erde ist zum weitaus größten Teil von Wasser bedeckt. Das Potential dieser noch immer nicht ganz erforschten Welt hat die Sciencefiction noch lange nicht ausgenutzt. Stilbildend war Jules Verne mit seiner Geschichte 20.000 Meilen unter dem Meer, der 1870 Maßstäbe für spätere Kämpfe von Menschen mit Riesenkraken und ähnliche Wesen setzte- ebenso dessen Verfilmung durch Disney von 1954. Arthur Conan Doyle war 1929 nicht der erste, der seine Protagonisten Atlantis wieder finden ließ (Die Maracot-Tiefe).

Unter Wasser lebende Menschen sind ebenfalls ein beliebtes Thema in diesem Genre.

Dabei trafen die Menschen entweder andere humanoide Spezies (Kenneth Bulmer Sklaven der Tiefe) oder entwickelten selbst die Fähigkeit, dort zu überleben (Unternehmen Tiefsee von Hal Clement). Ian Watson versetzte in Der programmierte Wal den Menschen in die Lage, mit Delphinen zu sprechen. David Brin beschrieb in seiner Uplift-Serie, wie die Menschen diese Spezies mit Hilfe von Gentechnik zu menschlicher Intelligenz verhilft. Sie können schließlich mit einem von ihnen kommandierten Raumschiff in einen außerirdischen Ozean fliehen.

Frank Schätzings Roman Der Schwarm kombiniert das Thema der unbekannten unterseeischen Lebensformen mit aktuellen Forschungsergebnissen und dem Motiv der beschädigten Umwelt.

Eine Reihe von Filmen versuchten die Faszination des Meeres und seiner zum Teil unbekannten Gefahren für sich auszunutzen: Unternehmen Feuergürtel (1961), Abyss - Abgrund des Todes (1989) oder Waterworld (1995).

Zahlreiche Filme spielen mit der Grundidee, dass Tiere mittels militärischer Experimente zu einer besonderen Gefahr heraufgezüchtet werden, freikommen und sich eine kleine Gruppe von Menschen mit ihnen auseinandersetzen muss (etwa Piranhas von 1978).

Patrick Duffy spielte einen Mann mit Schwimmhäuten in der Fernsehserie Der Mann aus dem Meer. Eine Art Star Trek-unter-Wasser-Serie war SeaQuest DSV, die die Erwartungen, die an sie als erste von Steven Spielberg produzierte Fernsehserie nicht erfüllen konnte.

Verschiedene Autoren erdachten "Hohlerden", darunter Edgar Rice Burroughs mit Auf zum Erdkern (1914) und Rudy Rucker, der eine moderne Variante erschuf (Hohlwelt). Im Action- Film The Core – Der innere Kern (2003) muss ein Team von Wissenschaftlern den Erdkern wieder zum rotieren bringen, wozu ihnen vor allem der Einsatz von Bomben einfällt. Hierbei handelt es sich um eine Variante von Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864).

Siehe auch

Science Fiction, Sciencefiction-Film, Nacktheit in der Science-Fiction-Literatur

Weblinks

Feministische SF


Diskussion der Autoren über den Artikel: Themen und Motive in der Sciencefiction


Sind Bücher wie "Ayla" und Filme wie "Am Anfang war das Feuer" wirklich Science Fiction? Zumindest letzteres (da ich Ayla nur vom Hörensagen kenne) wage ich heftig zu bezweifeln – da wird doch nicht "Phantastik" betrieben, sondern illustriert "Wie so ein Leben ausgesehen haben könnte". Science Fiction fragt "Was wäre wenn", dieser Film aber sagt "So ist es (vermutlich) gewesen". Überhaupt bin ich mit "Urzeitabenteuer" als Thema/Motiv nicht glücklich: Entweder es ist ein „Zeitreise-" oder „Parallelwelt-"Story oder eine sich auf aktuelle Erkenntnisse beziehende Darstellung, wie es (vermutlich) war (, was zwar Science und Fiction vereint, aber noch keine Science Fiction ist – dann wäre ja jede verfilmte Biographie Science-Fiction, fast jeder Piraten-, Ritter-, Sandalen- oder anderswo/wie histrisch lokalisierter Film...)

Ayla und Konsorten

"Ayla" und "Am Anfang war das Feuer" sind definitiv keine SF. Sie sind "historische" Romane. Es grenz zwar an ein Wunder wie Menschen damals lebten, aber das Wunderdsame der Phantastik hat damit nichts zu tun. In diesen Romanen steht das Phantastische definitionsgemäß nicht im Vordergrund, sondern es wird versucht das Leben prähistorischer Menschen fasslich zu machen. Folgt man der Definition des Phantastischen (siehe Phantastik) so sind dies Beispielswerke zu entfernen. Die Werke Doyles dagegen sind sehr wohl dem Phantastischen zuzurechnen. Selbst "Tarzan" schrammt hier sehr hart vorbei, da es sich hier um einen Abenteuerromanroman handelt, der sich im Grenzbereich der Fantasy bewegt und mit SF auch nicht viel zu tun hat. Meines Erachtens werden hier SF, Fantasy und Phanastik reichlich oberflächlich getrennt.

Nekropole 22:50, 14. Sep 2004 (CEST)

Raymond J. Jones

Ich habe leider zu spät bemerkt, dass der Mittelname von Jones leider falsch angegeben war - J. statt F. Bitte die Datei Raymond J. Jones löschen! Den Namen habe ich richtig gestellt und die neue Datei eingefügt. Nekropole 23:08, 19. Sep 2004 (CEST)

Nevil Shutes

Bitte auch hier die Datei um falschen Namen "Nevil Shutes" löschen. Richtig ist Nevil Shute.

Kennt hier jemand Stanisław Lem?

Wer Bücher von Stanisław Lem gelesen hat, könnte hier noch eine Menge interessanter Fragestellungen und Themen einarbeiten. Nur so als Anregung. Ich komme momentan nicht dazu. --Thüringer 17:14, 3. Nov 2004 (CET)

Da dieser Artikel eher der Übersicht dienen soll, wären eine "Menge" von Themen etc. vielleicht besser im Stanisław Lem Artikel untergebracht? -- Schewek 17:51, 3. Nov 2004 (CET)

Enzyklopädischer Artikel ?

Ich hab den Artikel jetzt nicht gelesen, aber schon der Einleitungssatz "Angesichts der Science-Fiction-Filme der jüngsten Vergangenheit scheint es, als ob ..." lässt in mir starke Zweifel aufkommen, ob es sich hierbei um einen enzyklopädischen Artikel handelt. Viel mehr erweckt diese Einleitung den Eindruck eines Aufsatzes, einer Abhandlung zu diesem Thema, und stellt meiner Ansicht nach auch die dieses Artikels in Frage. --194.48.84.1 13:00, 5. Sep 2005 (CEST)

Dann lies doch mal den zweiten Satz. ;-) --Jpp jpp 13:15, 5. Sep 2005 (CEST)

Aufzählung der Motive

Die Motive enthalten zur Zeit teilweise nur Überschriften ohne einen darauffolgenden Absatz. Wär schön wenn jemand die Lücken füllen könnte, andernfalls sollte der Abschnitt vielleicht gelöscht werden. --Krischan111 18:16, 24. Sep 2005 (CEST)

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Themen und Motive in der Sciencefiction und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).