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Der Artikel Tourismus gehört zur Kategorie: Tourismus
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Touristen vor dem Kiyomizu-Tempel in Kyoto (Japan) Bildherkunft |
Unter Tourismus (auch: Fremdenverkehr) versteht man die Gesamtheit aller durchgeführten Reisen.
Herkunft und Wortbedeutung
Der Begriff Tourismus (engl. tourism, frz. tourisme, ital. turismo) geht zurück auf das französische Substantiv le tour (= Reise, auch Rundgang/Spaziergang), ist aber erstmals um 1800 im Englischen belegt; im Französischen taucht er 1816 auf und im Deutschen um 1830.Die französischen Wörter tourisme und touriste wurden als offizielle Begriffe erstmals von der Société des Nations verwendet, um Reisende zu beschreiben, die mehr als 24 Stunden im Ausland verbringen. Mittlerweile wird unter Tourismus allerdings auch das inländische Reisen subsumiert. In Deutschland beispielsweise verreisen mehr Menschen innerhalb des Landes als ins Ausland.
In aller Regel bezieht sich der Begriff heute auf die Reiseart der Urlaubsreise. Geschäftsreisende, Pilger, Forscher etc. werden kaum jemals als "Touristen" bezeichnet. Innerhalb des Urlaubssegments sind indes eine ganze Reihe von Zusammensetzungen zur Spezifizierung des Reisezwecks verbreitet. Beispiele sind etwa Bade-, Ski-, Wander-, Kultur- oder Sextourismus. Daneben wird der Begriff bisweilen sarkastisch zur Kennzeichnung ansteigender, aber aus Sicht des Sprechers unerwünschter Reisetätigkeit in bestimmten urlaubsunabhängigen Bereichen verwendet (Asyl-, Abtreibungs-, Müll-, Drogen-, Alkohol-, Katastrophentourismus u. a.).
Das Reiseziel bezeichnet man vornehmlich in der Schweiz als Touristendestination.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte des Tourismus
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Machu Picchu, Cuzco Bildherkunft |
Lange Zeit verfügte nur ein kleiner Teil der Bevölkerung über die Mittel und die Zeit, auf Reisen gehen zu können. Insbesondere Reisen zu Erholungszwecken waren weitgehend ein Privileg des Adels, der seine Söhne auf sog. Kavaliersreisen schickte, sowie später auch des gehobenen Bürgertums.
Eine Einbeziehung auch der Arbeiterschaft erfolgte, freilich zunächst in bescheidenem Maße, erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine gewisse Ausweitung des organisierten Reisens stellte das Kraft durch Freude-Programm der Nationalsozialisten dar. Nach dem Zweiten Weltkrieg indes war ein sprunghafter Anstieg der Reisetätigkeit aller Bevölkerungsschichten zu verzeichnen. Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung führte in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern zum historisch neuen Phänomen des Massentourismus.
Besonders stark stiegen Reiseintensität und -häufigkeit in den letzten 30 Jahren an: So hat sich der Anteil der Reisenden an der Gesamtbevölkerung über 14 Jahre von 1954 bis 1989 von 24% auf 66,8% erhöht. Das entspricht einer Steigerung der Reisenden von 9,3 Mio auf 32,6 Mio jährlich. Dabei sind aus statistischen Gründen die Reisen der ostdeutschen Bürger nicht berücksichtigt. Jedoch zeigt hier die Entwicklung nochmal eine erhebliche Steigerung.
Laut der 36. Reiseanalyse (RA) der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), veröffentlicht im März 2006, liegt die Reiseintensität in Deutschland bei 73,6% und die Urlaubsreisehäufigkeit liegt bei 1,34 Reisen.
Wachstumsgründe
Die sozialen und technischen Entwicklungen der letzten hundert Jahre ermöglichten eine enorme Ausweitung der Urlaubsreisetätigkeit. Durch den technischen Fortschritt ist die Welt, im übertragenden Sinne, kleiner geworden. Die Statistik sagt, dass 43 % der Menschen aus der Bundesrepublik Deutschland ins Ausland reisen.Freizeitverhalten
Der soziale Fortschritt der Verkürzung der Tages-, Wochen- und Lebens-Arbeitszeit führte zu mehr Freizeit. Das veränderte Freizeitverhalten der Bevölkerung drückt sich u. a. in vermehrter Reisetätigkeit aus.In den letzten 40 Jahren steigerte sich die werktägliche Freizeit von 1,5 auf 4,1 Stunden, die Wochenendfreizeit steigerte sich von 1,5 auf 2 Tage und die Urlaubsdauer hat sich von 9 Tagen auf 31 Tage verdreifacht. Steigender Wohlstand und zunehmende Mobilität stellten die Reiselust der Deutschen an die Weltspitze. Erkennbar ist ein Trend zu immer häufigeren und immer kürzeren Urlaubsreisen.
Einkommenssteigerungen, Wirtschaftswachstum, höhere Lebenserwartung und die zunehmende individuelle Mobilität haben eine explosionsartige Zunahme des Reiseverkehrs ermöglicht.
Kommerzialisierung
Ein weiterer Grund für die Zunahme des Tourismus ist dessen Kommerzialisierung. Einerseits schuf sie mit neuen Verkehrsmitteln wie Eisenbahn, Automobil und Flugzeug die Voraussetzungen für schnelles und bequemes Reisen. Zum anderen trug sie auch zur infrastrukturellen Erschließung von Tourismusorten bei. Hierzu gehört der Ausbau der Bettenkapazität, der Restauration, der verkehrstechnischen Voraussetzungen (Straßen, Schienen, Flughäfen, Häfen) und der entsprechenden Verkehrsmittel und Versorgungsstrukturen (Energie, Kanalisation, Fernmeldeeinrichtungen, Krankenversorgung, Kultureinrichtungen etc.).Wirtschaftliche Bedeutung
Weltweit
Die Tourismuswirtschaft (Reisebranche) zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen. 1997 erzielte sie nach Angaben der Welttourismusorganisation einen Gesamtumsatz von ca. 35 Billionen US-$. Sie absorbiert 11% der Konsumausgaben der westlichen Industriestaaten. Mit weltweit ca. 100 Mio. Beschäftigten ist sie der größte Arbeitgeber unter den Branchen. Grenzüberschreitende Reisen machen 25-30% des Welthandels im Dienstleistungsbereich aus. Höhere Umsätze werden allenfalls noch in der Auto- und der Mineralölindustrie erzielt. Für viele Regionen ist der Tourismus zur wichtigsten Beschäftigungsgrundlage geworden.Gleichwohl sind die Einnahmen höchst ungleich verteilt, werden doch 50% davon in nur sieben Ländern (USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Österreich) erzielt, während sich die gesamte Dritte Welt (ohne Ostasien/Pazifik) mit 5% der Einnahmen begnügen muss. Im Übrigen partizipiert die einheimische Bevölkerung der Entwicklungsländer hieran meist in unterdurchschnittlichen Maße, wird sie doch meist mit untergeordneten Aufgaben betraut, während die Führungstätigkeiten Ausländern vorbehalten bleiben und die Lebenshaltungskosten für alle gleichermaßen steigen. Außerdem fließt ein Teil der Tourismuseinnahmen insofern wieder in die Herkunftsländer der Reisenden zurück, als dort Ausstattung für die touristische Infrastruktur gekauft wird.
Deutschland, Incoming-Tourismus
In Deutschland erzielte die Tourismusbranche mit 2,8 Mio. Beschäftigen einen Umsatz von 140 Mrd. €. 116 Mio. Gäste tätigten 339 Millionen Übernachtungen in 54.166 Unterkünften mit ca. 2,6 Mio. Betten. 4.000 der 12.431 Gemeinden Deutschland sind in Tourismusverbänden organisiert, 310 davon sind als Heilbäder oder Kurorte anerkannt. Den Gästen stehen u. a. 6.135 Museen, 366 Theater, 34 Freizeit- und Erlebnisparks, 45.000 Tennisplätze, 648 Golfplätze, 122 National-/Naturparke bzw. Biosphärenreservate, ein Wanderwegnetz von 190.000 km sowie 40.000 km Radfernwege zur Verfügung.| Verteilung und Herkunft der Touristen in Deutschland | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bundesland | ÜN in Mio. | ______ | Herkunftsland | ÜN in Mio. | Anteil in % |
| Bayern | 73,7 | Deutschland | 293,4 | 86,8 | |
| Baden-Württemberg | 40 | Ausland, davon: | 45,4 | 13,2 | |
| Nordrhein-Westfalen | 37,7 | Niederlande | 8,0 | 17,7 | |
| Niedersachsen | 34,5 | USA | 4,3 | 9,5 | |
| Hessen | 24,9 | Großbritannien | 3,8 | 8,3 | |
| Mecklenburg-Vorpommern | 24,4 | Schweiz | 2,9 | 6,4 | |
| Schleswig-Holstein | 22,1 | Italien | 2,5 | 5,5 | |
| Rheinland-Pfalz | 19,8 | Frankreich | 2,0 | 4,3 | |
| Sachsen | 15,2 | Belgien | 1,9 | 4,3 | |
| Berlin | 13,3 | Österreich | 1,9 | 4,2 | |
| Brandenburg | 9,3 | Dänemark | 1,6 | 3,5 | |
| Thüringen | 8,5 | Schweden | 1,4 | 3,0 | |
| Hamburg | 5,9 | Japan | 1,3 | 2,8 | |
| Sachsen-Anhalt | 5,9 | Spanien | 1,2 | 2,7 | |
| Saarland | 2,2 | ||||
| Bremen | 1,4 | ||||
| Quelle: Statistisches Bundesamt, Deutsche Zentrale für Tourismus | |||||
Deutschland, Outgoing-Tourismus
2004 unternahmen Deutsche 274 Mio. Reisen, von denen 73% ins Inland führten. Dabei buchten sie 1,4 Mrd. Übernachtungen und gaben 120 Mrd. € aus, von denen 61,4 Mrd. € auf Auslandsreisen entfielen.Bei 65 Mio. Reisen handelte es sich um Urlaubsreisen (Zweck: Erholung; Mindestdauer: 4 Übernachtungen). 48,1 Mio. Deutsche über 14 Jahre haben an mindestens einer Urlaubsreise teilgenommen, was einer Reiseintensität von 74,4% entspricht. Das beliebteste Reiseziel hierbei war Deutschland selbst mit 30,8%, wovon allein 6,7 Prozentpunkte auf Bayern entfielen. Es folgten Spanien mit 13,6%, Italien mit 7,4%, Österreich mit 6,5% und die Türkei mit 6,4%. 6,1% entfielen auf Fernreisen. Bei 48% der Reisen erfolgte die An- und Rückreise mit dem PKW, bei 36% mit dem Flugzeug, bei 10% mit dem Bus und bei 6% mit der Eisenbahn. Die Reisedauer betrug durchschnittlich 12,9 Tage, die Kosten € 812.- pro Person.
Weitere Informationsquellen
Zentrale Informationsstelle für Konsumenten und Tourismuswirtschaft ist in Deutschland die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Für Konsumenten und Tourismuswirtschaft in Österreich ist die Österreich Werbung zentrales Portal und Anlaufstelle. In der Schweiz gibt es zwei Dachverbände, welche die Interessenvertretung des Tourismus wahrnehmen. Schweiz Tourismus als Marketingorganisation. Auf politischer und wirtschaftlicher Ebene betreibt der Schweizer Tourismus-Verband (STV) das Lobbying.
Tourismus kann in Deutschland meist als Schwerpunkt innerhalb der BWL, im Rahmen der Geographie oder als eigener Studiengang Tourismus/Touristik oder Tourismus-BWL studiert werden. An der Fachhochschule Eberswalde existiert ein Studiengang nachhaltiger Tourismus.
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Amerikanische Touristin in Malaysia (1967) Bildherkunft |
Kritik
Der Anstieg des Tourismus hat in den bereisten Ländern und Regionen oft gravierende Folgen für die einheimische Bevölkerung, für Natur und Kultur. Für die Touristen wird oft eine entsprechende Infrastruktur (Hotelanlagen, Straßen, Transportmöglichkeiten bis hin zu eigens errichteten Flughäfen) errichtet. Auf Natur, Kultur und traditionelle Strukturen wird dabei oft keine Rücksicht genommen.Kulturelle Auswirkungen
Je stärker die Anpassung an die Erfordernisse der Tourismuswirtschaft erfolgt, desto eher werden lokale kulturelle Traditionen nur noch als Show und Inszenierung für die Touristen weitergeführt. Der Tourismus wird so zur Monokultur, der sich ganze Landstriche aus Profitgründen unterordnen. Der Tourismus ist damit, wie auch die Unterhaltungsindustrie, Teil der ökonomischen Globalisierung, die in vielen Teilen der Welt zu einer „Verwestlichung“ führt. Touristen reisen in als solche beworbene und wahrgenommene „exotische (Urlaubs-)Paradiese“ und tragen gerade dadurch mit dazu bei, dass die kulturellen Eigenheiten dieser Länder zurückgedrängt werden. Das „Fremde“ wird den Wünschen der Gäste und den Vorgaben der Reiseveranstalter angepasst und damit letztlich zur Kulisse.Letztlich entsteht so ein Teufelskreis. Denn die Touristen wiederum spüren, dass die traditionelle Gastfreundschaft der Einheimischen vielerorts pragmatischem Geschäftssinn gewichen ist, beklagen sich über „Touristenfallen“, den Verlust der Ursprünglichkeit der Region und fühlen sich schlimmstenfalls „gemolken“. Das wiederum führt zu einem weiteren Verlust des oftmals ohnehin schon gering ausgeprägten Respekts gegenüber den Einheimischen und ihren Belangen.
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Startendes Flugzeug Bildherkunft |
Umweltschäden
Beträchtlich sind auch die Schäden an Umwelt und Natur: Zu nennen ist zunächst die durch die Reisetätigkeit hervorgerufene Luftverschmutzung. Die Schwefeldioxid- und Kohlenmonoxid-Belastung selbst in kleineren Fremdenverkehrsorten wie Davos oder Grindelwald erreicht oft das in Großstädten übliche Niveau und überschreitet bisweilen die in den USA zulässigen Grenzwerte. Fatal wirkt sich die bevorzugte Nutzung emissionsintensiver Verkehrsmittel wie Auto und Flugzeug aus. Aber auch Wasser und Boden sind vielfachen Belastungen etwa durch das Öl von Kraftfahrzeugen und Sportbooten, aber auch die Sonnenschutzmittel der in großer Zahl etwa die Mittelmeerküsten belagernden Badereisenden ausgesetzt.Ein großes Problem stellt der von Touristen zurückgelassene Müll dar. Zum einen fällt er im Urlaubsort in größeren Pro-Kopf-Mengen an als zuhause. Vor allem aber kann er etwa in Gebirgsgegenden oder an Stränden häufig nur mit ungleich größeren Schwierigkeiten entsorgt werden als in den ausgebauten Infrastrukturen der Städte. Die allein in den österreichischen Alpen zurückgelassene Abfallmenge wird auf jährlich ca. 4.500 Tonnen geschätzt, die Abwassermenge auf 90.000 Kubikmeter.
Weiters führt Tourismus zum verstärkten Verbrauch natürlicher Ressourcen: So bringt etwa gerade in Ländern der Dritten Welt die Lebensweise westlicher Touristen mit ihren Klimaanlagen und Swimmingpools einen problematischen Anstieg des Energie- und Wasserverbrauchs mit sich. Letzterer verursacht häufig ein Absinken des Grundwasserspiegels mit all seinen Konsequenzen für die örtliche Trinkwasserversorgung und die Bewässerung in der Landwirtschaft.
Schließlich beeinträchtigt Tourismus vielfach auch bestehende Naturräume, Biotope und Ökosysteme, und damit die Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen. Teilweise ist dies auf die mit der Errichtung von Unterkünften und Ferienanlagen typischerweise verbundene Bodenversiegelung zurückzuführen. Zu nennen sind weiters die u. a. durch Rodungen für Skipisten, Langlaufloipen und Wanderwege bedingte Erosion, die Schädigung von Wasserbiotopen durch Segler, Surfer und Taucher, sowie die Störung der einheimischen Tierwelt etwa durch Langläufer und Tiefschneefahrer.
Genannt sei in diesem Zusammenhang schließlich auch die ästhetische Verunstaltung gewachsener Natur- und Kulturlandschaften durch touristische Infrastrukturen.
Nicht vergessen werden darf allerdings auch, dass die ökonomischen Interessen der mächtigen und finanzstarken Tourismuswirtschaft vielfach aber gerade auch zum Schutz und Erhalt gefährdeter Naturräume beigetragen haben. Eine intakte und ästhetisch reizvolle Umwelt ist ein vielbeworbenes Angebot der Tourismus-Branche. So wurden etwa Feuchtgebiete auf Jamaika und kanadische Wälder ebenso aus touristischen Erwägungen erhalten und geschützt wie afrikanische Großwildbestände oder Bauernhäuser in der Toskana. Daneben hat der Fremdenverkehr vielerorts vom Niedergang bedrohte Wirtschaftszweige erhalten und - wie etwa in den Westalpen - der Entvölkerung ganzer Landstriche entgegengewirkt.
Radikale Tourismuskritik
Während viele Kritiker vor allem die Folgen des Tourismus beschreiben, stellte der französische Filmemacher und Situationist Guy Debord (1931-1994) in „Die Gesellschaft des Spektakels“ den Tourismus selbst in Frage. Er beschrieb das „Wesen des Tourismus“ in folgender Weise: „Das Nebenprodukt der Warenzirkulation, die als Konsum betrachtete menschliche Zirkulation, d. h. der Tourismus, lässt sich im wesentlichen auf die Muße zurückführen, das zu besichtigen, was banal geworden ist. Die wirtschaftliche Erschließung des Besuchs verschiedener Orte ist bereits von selbst die Garantie ihrer Äquivalenz. Dieselbe Modernisierung, die der Reise die Zeit entzogen hat, hat ihr auch die Realität des Raums entzogen.“„Sanfter Tourismus“ als Gegenmodell
Seit Beginn der 1980er Jahre entstand eine Gegenbewegung zum Massentourismus, der so genannte „Sanfte Tourismus“. Dabei sollen Vorstellungen eines umwelt- und sozialverträglichen Reisens zu einer Lösung, zumindest aber Entschärfung, der mit dem Tourismus verbundenen Probleme beitragen. Er fördert die nachhaltige Nutzung touristischer Gegebenheiten, Respekt vor den kulturellen Traditionen der bereisten Länder und einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Während Hauptträger dieser Bewegung eher problembewusste Individualreisende sowie kleinere alternative Reiseveranstalter sind, werden einzelne Elemente aber auch - schon aus Imagegründen - von den etablierten Marktführern der Tourismusbranche aufgegriffen.Zukunftsaussichten
Prognosen über die Entwicklung des Tourismus begegnen erheblich größeren Schwierigkeiten als in anderen Wirtschaftszweigen. Zum Teil hängt dies damit zusammen, dass zentrale ökonomische Begriffe im Tourismusbereich oft weniger eindeutig definiert sind. In großem Maße vage und konturlos ist bereits das touristische Produkt: Nachgefragt werden von den Reisenden nämlich nicht nur materielle Leistungen wie Unterkünfte oder Transfers, sondern auch und sogar in erster Linie immaterielle "Attraktionen" wie Sehenswürdigkeiten, reizvolle Landschaften, bestimmte Wetterverhältnisse, Urlaubsglück und Erholung, Stimmungen und Träume aller Art, die weder herstell- noch erneuerbar sind und sich im Grunde jeglicher ökonomischen Bewertung entziehen. Auch der touristische Konsum lässt sich nur schwer quantifizieren, werden doch viele von Touristen nachgefragten Waren und Dienstleistungen wie etwa Leistungen der Gastronomie und des Verkehrsbereichs auch von Einheimischen genutzt, ohne dass eine Abgrenzung möglich wäre. Auch fehlt es an zuverlässigen Methoden den Kapitaleinsatz zu berechnen.Die Unschärfe der Begriffe erschwert auch die Erhebung einer verlässlichen Datenbasis. Als weitere Unwägbarkeit kommt hinzu, dass das Nachfrageverhalten der Touristen in weitaus stärkerem Maße von irrationalen, subjektiven Determinanten bestimmt wird als das anderer Marktteilnehmer. In die Entscheidung fließen oft diffuse, von Zeitströmungen, Modetrends und kulturellen Prägungen abhängige Erwartungen, Bedürfnisse und Motive ein, die schwer analysierbar sind und auch durch gezielte Produktwerbung nur in sehr begrenztem Maße manipuliert werden können. Schließlich ist das touristische Produkt weder transport- noch lagerfähig: Es muss am Ort seiner Entstehung zu einem bestimmten festgelegten Zeitpunkt konsumiert werden, der Reisende muss sich also termingerecht zum Produkt hinbegeben. Unvorhersehbare Störungen wie Naturkatastrophen, Terrorismus, Bürgerkriege, Streiks u. ä. wirken sich daher auf den Tourismus erheblich fataler aus als auf andere Branchen.
All diese Probleme führen dazu, dass ökonomische Theorien nur sehr allgemeine und pauschale Aussagen zur Entwicklung der Tourismusbranche treffen können, wie etwa dass die Kosten der Raumüberwindung weiter abnehmen werden, eine stärkere Diversifizierung bei Angebot und Nachfrage zu beobachten sein werde, und die Ferien "in vielen Fällen durch mehr als ein Motiv bestimmt" sind. Vereinzelte Versuche, durch eindrucksvolle mathematische Formeln und Modelle ein objektiv nicht vorhandenes Maß an Objektivität und Rationalität vorzutäuschen, vermögen daran nichts zu ändern.
Die Schwierigkeit bei der Aufstellung verlässlicher Prognosen hat immer wieder zu katastrophalen Fehlinvestitionen geführt. Bekanntestes Beispiel ist der 1992 eröffnete Freizeitpark Eurodisney bei Paris, der seinen Betreibern allein in den ersten beiden Jahren fast 1 Mrd. € Verlust eingebracht hat. Aber auch großangelegte Ferienanlagen an der Costa del Sol und den Westalpen sowie der verstärkte Ausbau der Hotelkapazitäten in westdeutschen Großstädten in den 1970er-Jahren haben sich als ökonomische Fehlschläge erwiesen.
Zu den wichtigsten determinierenden Zukunftsfaktoren des Fern-Tourismus dürfte künftig die Entwicklung des Erdölpreises gehören. Da der Fern-Tourismus in erster Linie mit dem Flugzeug abgewickelt wird, kann ein stetig ansteigender Kerosinpreis - z. B. im Rahmen des Peak-Oil-Phänomens oder aufgrund von politischen Krisen- und damit einhergehenden Treibstoff-Verknappungslagen - direkt das Nachfrageverhalten der Kundschaft beeinflussen. Es wird bei Experten (z. B. bei der "Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH", einer Gründung des einstigen Flugpioniers Ludwig Bölkow, oder bei der "Deutschen Bank") damit gerechnet, dass sich schon auf mittlere Sicht der Tourismus stärker auf den nationalen bzw. regionalen Nahbereich konzentrieren und der Fern-Tourismus in gleichem Maße an Bedeutung verlieren könnte, wie die Treibstoffpreise weltweit ansteigen werden.
Tourismus als Forschungsgegenstand
Hauptartikel:TourismuswissenschaftHauptartikel:Geschichte des Tourismus
Hauptartikel:Geschichte der Tourismuswissenschaft
Relativ jung ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Tourismus. Gleichwohl hat sie in kurzer Zeit eine ganze Reihe spezialisierte Fachdisziplinen hervorgebracht, zu deren wichtigste etwa Tourismussoziologie, -psychologie, -ökonomie und -geschichte gehören. Die Tourismuswissenschaft selbst ist ihrerseits bereits Gegenstand historischer Betrachtung und nahe verwandt mit Freizeitsoziologie.
Tourismus-Messen
(folgt) - Touristika- imex 2006 zum vierten Mal auf der Frankfurter Messe in Frankfurt am Main, weltweit maßgebende für Mice- Industrie (30.5. - 1.6. 2006) 3.000 ausstellende Unternehmen aus 140 Ländern, nationale und internationale Tourismusbüros, Hotelgruppen, Airlines, DMCs, Dienstleister, Branchenverbände und mehr. Über 3.000 Hosted Buyers aus mehr als 50 Ländern bildeten einen Anteil an den insgesamt 7.000 Besuchern (2005). Vor allem Kongressveranstaltungen in Hotels werden vermittelt, worin Deutschland in Europa führt. Ein weiterer Schwerpunkt sind incentive-Reisen. Zahlreiche "hosted buyer", d.h. Reisekosten sind ganz vom Veranstalter bezahlt. (vor Ort)
Siehe auch
- Portal:Tourismus und Sehenswürdigkeiten, Übersicht Tourismus
- Geschichte des Tourismus, Tourismuswissenschaft, Geschichte der Tourismuswissenschaft
- Verkehrswirtschaft, Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List"
- Wikitravel
Weblinks
- World Tourism Organisation Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen
- www.tourism-watch.de Informationsdienst Dritte-Welt-Tourismus
- www.visumtourism.ch Wissensplattform für nachhaltige Entwicklung im Tourismus
- www.akte.ch arbeitskreis tourismus & entwicklung
- Informationen zum nachhaltigen Tourismus von verbaucherbildung.de dem Bildungsportal des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V.
- Tourismus in Deutschland 2005 - Zahlen, Daten, Fakten (PDF) Ein Bericht des Deutschen Tourismusverbands
- Website der Tourismusstatistiken im Statistischen Bundesamt
- Seite mit den Qualitätsberichten (Beschreibungen) der Tourismusstatistiken
- Link zu den (kostenlosen) statistischen Ergebnissen im Statistik-Shop
- Tourismus im globalen Wettbewerb (PDF),Referat des Schweizer Bundesrats Hans-Rudolf Merz
simple:Tourism vec:Torismo
Diskussion der Autoren über den Artikel: Tourismus
Bonsoir
Wer hat etwas zu sagen über den Tourismus - und die Geschichte der Tourismus in Deutschland ? über die Ferien des Arbeiters ? über Reisen, Jugend-Auberge und so weiter ? Ich schreibe den Artikel "Tourisme" für die franzöziche Wikipedia, und ich brauche solche "renseignements". Schuldigung über mein so schleschtes deutschschreibung ... und danke für die Antworte.
zazou de toulouse
Sieht irgendwie fleißig aus, aber was soll das?
- Was soll was? Ist doch eine gute Einladung, um die entsprechenden Artikel zu schreiben! - Thommy
Oh, Asche auf mein Haupt; ich habe den "Tourismus" mal auf "Fremdenverkehr" gelegt und den ersten Satz etwas umgestellt (wegen des Ringverweises im ersten Satz und der Aufforderung aus "wie schreibe ich einen guten Artikel" bei vorhandenen gleichbedeutenden deutschen Wörtern Fremdwörter zu vermeiden), aber jetzt sind die alten Versionen nicht mehr zu sehen, watt nu?
Struktur
ch habe vor, den Gesamtbereich Tourismus ein wenig zu strukturieren. Der Begriff Tourismus wurde irgendwann auf Fremdenverkehr gelegt, d.h. bei Tourismus existiert jetzt lediglich ein redirect zu Femdenverkehr, wenn ich das richtig verstehe. Wie im Artikel selbst zu lesen ist, hat sich der Begriff "Tourismus" durchgesetzt. (Der Einwand des Autors "Tourismus", dass Fremdworte vermieden werden sollten, greift hier nicht mehr, kein Mensch studiert z.B. Fremdenverkehr, sondern Tourismus, Aufbaustudium Tourismus etc.)Da ich hier noch nicht so richtig fit bin und Sorge um all die schönen Links habe, folgende Bitte:
bitte den weiteren Text lesen/abrufen unter:
Wikipedia:Ich brauche Hilfe, Punkt 2.64
--Lienhard Schulz 23:59, 26. Mär 2004 (CET)
- Toll, dass da endlich jemand dran arbeiten will! Ich habe den Artikel wieder zurückverschoben nach Tourismus. Zu deinen Fragen: Ein Portal lohnt sich nur dann, wenn es auch betreut werden kann (ich selbst könnte höchstens ein bisschen helfen dabei). Der Text liesse sich mit Sicherheit stark ausbauen. Ausserdem könnten Dinge ausgelagert werden, zum Beispiel könnte man eine Liste der Reiseformen erstellen, auf die dann hier wieder hingewiesen werden könnte. Mein Tipp: Einfach mal irgendwo anfangen, es wird dann schon rechtzeitig gemeckert, wenn es in eine falsche Richtung geht ;-) Ich jedenfalls helfe gerne mit soweit ich das kann. --Napa 09:05, 28. Mär 2004 (CEST)
- Da muss ich doch mal einen Kommentar zu ablassen: Dass kein Mensch Fremdenverkehr studiert liegt selbstverständlich nicht daran, dass kein Mensch den Ausdruck Fremdenverkehr angemessen findet, sondern dass der Studiengang nun mal offiziell so heißt, nur weil es zu einem Thema einen Studiengang gibt heißt das aber noch nicht, dass ein Lexikonartikel dann nur oder hauptsächlich dieses Studium oder dessen Inhalt behandeln muss und folglich muss er auch nicht unbedingt so heißen, in Behörden zum Beispiel heißen die betreffenden Ämter meißt Fremdenverkehrsämter und nicht Tourismusämter, wäre genau so ein Argument. Ähnliches gilt für Wirtschaft wo nun mal die Chemie auch ohne in BWL berücksichtigt zu werden einen im Vergleich mit dem Tourismus nicht unbedeutenden Anteil hat. Das Rückumbenennen ist natürlich schon in Ordnung wenn es hin auch einfach ohne Diskussion umbenannt wurde, allerdings sollte der Rückumbenenner dann m.E. wenigstens auch die dadurch entstandenen (nicht funktionierenden) Doppelweiterleitungen auf diese Seite ändern. Auch den ersten Satz hätte man dann wieder in die letzte Version vor der Umbenennung in Fremdenverkehr zurückändern sollen. (Wie der Artikel nu heißt ist mir einerlei, das sollte jetzt nur ein Bisschen Kritik an der Vorgehens- und Argumentationsweise sein.)--134.169.10.4 17:06, 31. Mär 2004 (CEST)
Internet
Ich habe diesen Satz In Zeiten des Internets trat eine neue, virtuelle, Form des Tourismus hinzu - der virtuelle Stadtrundgang. mal aus dem Artikel herausgenommen. Ich halte das für keine Form des Tourismus. --Raymond 22:49, 1. Apr 2004 (CEST)Wirtschaftliche Bedeutung?
Struktur und insbesondere wirtschaftliche Bedeutung fehlen hier. Vielleicht könnte hier jemand was machen. --Thomas G. Graf 19:26, 21. Okt 2004 (CEST)
Bezeichnung Tourismus
Seit Mitte der 80er Jahre verwendet man - vor allem in der Branche - den neutraleren Begriff Tourismus. Ich würde vorschlagen, das auch in Wikipedia nachzuvollziehen. Insbesondere, da ja die meisten anderen Seiten ohnehin schon den Begriff Tourismus verwenden. Falls hier kein massiver Widerspruch auf mein Posting kommt, dann werde ich die Verschiebung in den nächsten Tagen durchführen. --Austronaut 13:48, 11. Dez 2004 (CET)
- Von mir aus sehr gerne. Früher war der Artikel schon mal unter 'Tourismus', irgendwer hat ihn mal verschoben. --Napa 14:00, 11. Dez 2004 (CET)
- Im Frühjahr hattest Du ihn auf meine Bitte nach Tourismus verschoben, im Herbst ging es wieder zurück. Es gab eigentlich eine Diskussion dazu an dieser Stelle und Du hattest laut Versionsgeshichte diese Diskussion auch seinerzeit mit zum Tourismus gesetzt - beim Rückverschieben ist die Diskussion dann offensichtlich nicht mitgenommen worden. Schade eigentlich - ich habe leider keine Ahnung, wie man da jetzt dran kommt, sonst könnte man sie einfach hier reinkopieren. Zum Thema: ich bin nach wie vor für "Tourismus" - noch wichtiger scheint mir, dass man eine dauerhafte, tragfähige Lösung findet, denn es scheint ja irgendwo eine pro-Fremdenverkehr-Fraktion zu geben. Noch etwas: ich hatte seinerzeit die - aus heutiger Sicht - recht unbrauchbare weil schwer zu Handhabende Übersicht Tourismus angelegt. Wenn sich jetzt hier Leute einfinden sollten, die am Thema arbeiten wollen (ich nicht mehr), wäre zu empfehlen, aus dieser Übersicht ein Portal zu machen. --Lienhard Schulz 14:52, 11. Dez 2004 (CET)
- Jetzt sollte es wieder vollständig sein. --Napa 15:13, 11. Dez 2004 (CET)
Eigentlich wollte ich den letzten Satz im Beitrag ergänzen. Da hier aber sich doch ein Nutzer um die Struktur kümmern wollte, belaß ich es hier mit dem folgenden Hinweis. An der Hochschule Görlitz/Zittau [LINK] gibr es seit 15 Jahren den Studiengang Tourismus. Vielleicht hift das weiter? Viel Erfolg beim Strukturieren!
Frage: Warum ist hier die Zitierfunktion ausgeschaltet?
--Lillianne 01:10, 27. Dez 2004 (CET)
Begriff
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Touristik und Tourismus? Wenn einer besteht, mal bitte in den Artikel einarbeiten - Danke -- Matt1971 12:27, 10. Jan 2005 (CET)Links
Die drei Links zu den Tourismusverbänden führen nach meiner Erkenntnis nicht zu Informationen über Tourismus als solchen sodern zu Deutschalnd bzw. Österreich bzw. Schweiz als touristischen Zielen. Das ist ungefähr so, als ob ich in einem Artikel über Raketen eine Webseite über den Mond verlinke: Es hat schon etwas mit dem Thema zu tun, aber es erläutert es nicht. Es würde also in eine Yahoo-Kategorie zu dem Thema passen, nicht aber unter einen Wikipedia-Artikel. --Skriptor Skriptor 19:22, 6. Sep 2005 (CEST)
NPOV der Ergänzungen von Corcoran
Es geht um folgenden Passage:
- "Als Gegenreaktion veränderte sich zunehmend auch die Einstellung der Einheimischen gegenüber dem Touristen: Dieser wird oft nicht mehr als Gast und somit als Objekt traditioneller Gastfreundschaft angesehen. Stattdessen wird er als notwendiges Übel wahrgenommen, als Kunden, der lediglich nach dem ökonomischen Grundsatz der Gewinnmaximierung mit so wenig Aufwand wie nötig zufriedenzustellen ist, so dass im Idealfall eine geschäftsfördernde Kundenbindung entsteht. Bei einem Teil der Einheimischen gilt der Tourist sogar als eine Art "naiver Dukatenesel", dem keinerlei menschlicher Respekt entgegengebracht wird, und den es mit allerlei Tricks so effektiv wie möglich zu "melken" gilt."
@Corcoran: Da du diesen Text einfügen möchtest, erwarte ich Quellen zu unabhängigen Studien, die deine Aussagen stüzen. In der jetzigen, für mich unbelegten, Form, beleidigst du sämtliche in Tourismusbranche arbeitene Menschen - das ist unakzeptable und ohne Belege, deine peröhnliche Meinung. --Taschenrechner 13:12, 7. Sep 2005 (CEST)
- Ach weißt du was? Du kannst mich mal. Elitäre Klugscheißer wie du sind es, die eine Mitarbeit an der Wiki immer unmöglicher machen. Ich könnte genauso sagen: Ich möchte unabhängige Studien sehen, dass Tourismus reine Gastfreundschaft ist und nichts mit Wirtschaftlichkeit zu tun hat. Im übrigen beleidige ich niemanden, ich stelle lediglich fest, dass es "oft" (nicht "immer") so ist wie von mir beschrieben. Und dafür gibt es genug Belege. Aber meinetwegen lassen wir den Artikel so: Der böse, böse Tourist, der alles zerstört (wo sind dafür eigentlich die Belege) und der edle Einheimische. So, das war's für mich mit der Wikipedia. User wie der superschlaue "Taschenrechner" können den Laden hier in Zukunft alleine schmeißen. Tschüssi! Corcoran 13:27, 7. Sep 2005 (CEST)
- Hallo Corcoran, Du hast recht, der organisierte Nepp ist ebenfalls Teil des Tourismus und sollte durchaus erwähnt werden. Vielleicht fällt Dir noch eine sachlichere Formulierung ein. --Suricata 14:27, 7. Sep 2005 (CEST)
An den lieben Taschenrechner, als Quellen die diese Behauptung untermauern empfehle ich dir die Bücher
Christian Adler: Achtung Touristen 3. Aufl. 1988 U. Mäder: Vom Kolonialismus zum Tourismus - von der Freizeit zur Freiheit G. Armanski: Die kostbarsten Tage des Jahres; Tourismus - Ursachen, Formen, Folgen
Es ist glaube ich allgemein aus der Tourismus-Kritik der achtziger Jahre bekannt, was Corcoran da schreibt. Vielleicht hätte er noch dazu schreiben sollen, das gerade in den Ländern der dritten Welt besonderst diese Verschiebung von Gast zur Melkkuh stattgefunden hat. Und warum Corcoran sämtliche im Tourismus arbeitenden Menschen beleidigen soll, ist mir auch nicht klar. Er schreibt das sich die Einstellungen der Einheimischen verändert haben, und nicht die der im Tourismus Beschäfitigten. Klar könnte man jetzt auch sagen, dasx auch die Einheimischen im Tourismus arbeiten, aber Corcoran hat nicht explizit die Beschäftigten angesprochen, also soll sich niemand beleidigt fühlen. Also ich finde der Text ist ok. M. Sölter, Tourismusreferent, Hotelmeister
Kritik von Dr-schnaggels
von Etymologie des Begriffs "Tourismus" hierherkopiert, --MBq 16:21, 2. Mär 2006 (CET)Im Internet findet sich bei Wikepedia die Behauptung, das dass Wort "Tourismus" bereits seit 1810 in der Literatur auftaucht, diese Behauptung ist jedoch durch keine Literaturangabe bzw. Quelle belegt wurden.
Nach Opaschowsiki, ist der Begriff „Tourismus“ eine junge Wortbildung, die in Deutschland erst nach dem 2. Weltkrieg Verbreitung fand. So war der Begriff in den 60er Jahren, in einigen Wörterbüchern nicht einmal aufgeführt.--Dr-schnaggels 03:16, 30. Jan 2006 (CET)
Europäischer Reiseführer
Möchte an dieser Stelle gerne hierauf hinweisen [LINK] und zu Mitarbeit einladen. Bensonders der Italienteil ist schon akzeptabel gewachsen [LINK] Bertram 10:41, 23. Jun 2006 (CEST)




