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Tschechien

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Der Artikel Tschechien gehört zur Kategorie: Staat, Tschechien

Tschechien bzw. in der Langform Tschechische Republik (tschechisch Česko bzw. Česká republika ) liegt in Mitteleuropa und grenzt an Deutschland (810 km) im Westen und Nordwesten, an Polen (762 km) im Norden, die Slowakei (252 km) im Osten und Österreich (466 km) im Süden.

Tschechien umfasst traditionell die drei historischen Länder Böhmen, Mähren und Mährisch-Schlesien. 1949 wurden das "Böhmische Land" und das "Mährischschlesische Land" (auf dem Gebiet von Mähren und Mährisch-Schlesien) als Verwaltungseinheiten aufgelöst und durch neugebildete zentralisierte Bezirke ersetzt; durch eine weitere Gebietsreform 1960 wurden diese neu in acht Regionen ("Großbezirke") aufgeteilt (sechs für Böhmen, zwei für Mähren mit Mährisch-Schlesien am nördlichen Landesrand); seit dem Jahr 2000 gilt eine neue Verwaltungsgliederung in 14 Regionen (siehe auch Verwaltungsgliederung Tschechiens). Der Staat wurde 1999, acht Jahre nach Auflösung des Warschauer Pakts, Mitglied der NATO und trat am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Geographie

Abbildung
Topografie
Bildherkunft

Tschechien hat durch seine Randgebirge eine topografisch klare Gliederung: es besteht aus mehreren Beckenlandschaften, die von Gebirgen umgeben und unterteilt werden. Deswegen sagt man zum Beispiel in Oberösterreich „ich fahre nach Tschechien hinein“ - und nicht hinüber.

An der Südwestgrenze Tschechiens liegt der Böhmerwald (Šumava, 1.000 bis 1.400 m), im Nordwesten das Erzgebirge (Krušné hory, Keilberg 1.244 m) und im Norden die Sudeten (Sudety), welche im Riesengebirge (Krkonoše) mit der Schneekoppe 1.602  m (tschech. Sněžka) erreichen. Südöstlich des Erzgebirges breitet sich zu beiden Seiten der Elbe (tschech. Labe) das Böhmische Mittelgebirge aus.

Böhmen und Mähren werden durch die niedrige Böhmisch-Mährische Höhe (600 bis 800 m) voneinander getrennt. Mähren hat im Osten Anteil am Karpatenvorland und im Süden am Wiener Becken. Seine Ostgrenze zur Slowakei bilden die Beskiden und Weißen Karpaten, und nur die Südgrenze zu Niederösterreich bildet großteils ein Fluss - die stark mäandrierende Thaya (Dyje).

Auf den Gipfeln vom Böhmerwald, Böhmischen Mittelgebirge, den Beskiden und dem ersten Ausläufer der Karpaten verläuft die Europäische Wasserscheide.

Abbildung
Klimadiagramm Prag
Bildherkunft

Die Beckenlandschaften sind sehr fruchtbar. So wird in Böhmen, vor allem im Saazer Becken, Hopfen angebaut (Böhmen ist eines der traditionellen Bierbrauerländer), in Mähren wird Wein angebaut.

Tschechien liegt in der gemäßigten Temperaturzone der Erde. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 7,9 °C bei milden Wintern (Februar: 0,5 °C) und kühlen Sommern (Juni: 18,6 °C). Die Jahresniederschlagssumme beträgt 508 mm in Prag; ein relativ geringer Wert aufgrund der Lee-Lage östlich beziehungsweise südöstlich des Böhmerwalds, des Oberpfälzer Walds und des Erzgebirges. Alle zwölf Monate sind humid.

Bevölkerung

Statistik

Tschechien hatte 10 268 607 Einwohner am 30. Juni 2006. Die größte ethnische Gruppe bilden mit 90,4 % die Tschechen, gefolgt von den Slowaken mit 1,9 % und kleineren Minderheiten von Polen, Deutschen, Ungarn, Roma und Vietnamesen (insgesamt 3 %) [LINK]. Die mährischen Menschen (3.8  % Mähren) werden (zumeist) zu den Tschechen gezählt. Die Angabe der mährischen Nationalität in der Volkszählung wird daher eher als Ausdruck des mährischen Patriotismus verstanden.

Der tatsächliche Bevölkerungsanteil der Roma dürfte weit höher liegen als die letzte Volkszählung vermuten lässt. Aus verschiedenen Gründen (schwaches nationales Bewusstsein, alltägliche Diskriminierung) tendieren viele ihrer Angehörigen dazu, in Volkszählungen eine andere Ethnie anzugeben.

Die offizielle Zahl der Flüchtlinge betrug 1297 im Dezember 2005. Rund 75 % der Einwohner Tschechiens leben in Städten, auf dem Lande wohnen etwa 25 %. Die Lebenserwartung der Männer beträgt 72 Jahre, der Frauen 79 Jahre. Zur Gruppe der 0-14-jährigen zählen 15,4 %, zur Gruppe der 15-64-jährigen 70,6 % und zu den über 65-jährigen zählen 14,0 %. Das Bevölkerungswachstum betrug 2005 -0,08 %, die Fruchtbarkeitsrate 1,2 Geb./Frau.

Religionen

59 % der Einwohner Tschechiens sind konfessionslos; nur 26,8 % sind römisch-katholisch und 2,3 % sind Protestanten. 3,2 % gehören sonstigen Religionsgruppen an, unter ihnen gibt es inzwischen mindestens 10.000 Muslime in Tschechien.

Größte Städte

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Stadt Kraj Einwohner
1. März 2001
Einwohner
31. Dez. 2004
Prag Hlavní město Praha 1.169.106 1.170.571
Brünn Jihomoravský 376.172 367.729
Ostrava Moravskoslezský 316.744 311.402
Pilsen Plzeňský 165.259 162.627
Olomouc Olomoucký 102.607 100.752
Liberec Liberecký 99.102 97.400
České Budějovice Jihočeský 97.339 94.622
Hradec Králové Královéhradecký 97.155 94.694
Ústí nad Labem Ústecký 95.436 93.859
Pardubice Pardubický 90.668 88.181
Havířov Moravskoslezský 85.855 84.784
Zlín Zlínský 80.854 78.599
Kladno Středočeský 71.132 69.355
Most Ústecký 68.263 67.815
Karviná Moravskoslezský 65.141 63.467
Frýdek-Místek Moravskoslezský 61.400 59.897
Opava Moravskoslezský 61.382 59.843
Karlovy Vary Karlovarský 53.358 51.537
Děčín Ústecký 52.506 51.820
Teplice Ústecký 51.060 51.193
Chomutov Ústecký 51.007 50.176
Jihlava Vysočina 50.702 49.865
Přerov Olomoucký 48.335 46.938
Prostějov Olomoucký 48.159 47.165
Jablonec nad Nisou Liberecký 45.266 44.571
Mladá Boleslav Středočeský 44.255 42.972

Siehe auch: Liste der Städte in Tschechien, Liste deutscher Bezeichnungen tschechischer Orte, Nationalparks in Tschechien, Liste der Naturschutzgebiete in Tschechien

Staats- und Landesname

Tschechien/Tschechische Republik

Laut der Staatenliste auf der Webpage des deutschen Auswärtigen Amtes ist die Kurzform „Tschechien“ nur im nichtamtlichen Gebrauch zulässig. Laut Duden, entsprechend dem Wunsch der tschechischen Behörden, entsprechend dem alltäglichen Gebrauch zumindest in Tschechien selbst sowie gemäß tschechischen Normen über die Verwendung fremdsprachlicher Äquivalente des Staatsnamens ist jedoch „Tschechien“ eine übliche Kurzform sowie das geografische Äquivalent der Langform („Tschechische Republik“) des Staatsnamens und ist somit mit Namen wie Frankreich, Deutschland, Polen etc. völlig gleichwertig.

Die Tatsache, dass die Kurzform im Ausland als nicht offiziell gilt, ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass die englische (nicht jedoch die tschechische) Kurzform in der entsprechenden Tabelle der UNO (vom Kartographischen Dienst herausgegeben) in den 90er Jahren fehlte. Jeder Staat muss hier selbst eine Kurzform angeben, der Kartographische Dienst hat dazu keine Befugnis. Gerade dies hat die Tschechische Republik jedoch versäumt, so dass nach Ablauf der Zeit hier ebenfalls die Langform eingetragen wurde. Aber bereits 1993 empfahl das Außenministerium in einem Memorandum an die tschechischen Botschaften die Verwendung der Kurzform als legitim und äquivalent.

Tschechien/Tschechei und Geschichtliches

Wegen der Auflösung (Teilung) der Tschechoslowakei am 1. Januar 1993 musste die deutsche und tschechische offizielle Bezeichnung für den neuen Staat beschlossen werden. Eine tschechische staatliche Kommission schlug damals die deutsche Bezeichnung Tschechien vor, zumal offizielle tschechische Kreise auch darum ersuchten, die Form „Tschechei“ nicht mehr zu verwenden (siehe dazu unten). Das deutsche Auswärtige Amt zieht allerdings in seiner Namensliste die längere Form Tschechische Republik vor und bezeichnet Tschechien (tschech. Česko) ausdrücklich als nichtamtlich.

Beide neuen Namen waren sowohl für Deutschsprachige als auch für die Tschechen gewöhnungsbedürftig und sind es für Teile der deutschen Bevölkerung noch immer. Da es sich aber um eine Festlegung handelt, sollte im offiziellen Gebrauch ausschließlich Tschechien oder Tschechische Republik verwendet werden.

Sowohl die Bezeichnung Tschechien als auch Tschechei wurden historisch verwendet. Tschechien ist die ältere Form und bereits 1876 belegt (Österreich-Ungarn: Anlehnung an Kroatien und Slawonien). Tschechei ist hingegen (außer in Teilen Preußens) erst 1918 nach Bildung der Tschechoslowakei aufgekommen - als Kontamination von Tscheche + Slowakei oder als Kontraktion von Tschech[oslowak]ei. Tschechei bezeichnete aber manchmal auch den Gesamtstaat Tschechoslowakei, nicht nur den westlichen Teil. Eine breitere Verwendung des Wortes Tschechei ist erst seit den 1930er Jahren festzustellen. Gleichzeitig kam der ältere Begriff Tschechien außer Gebrauch, so dass er heute von vielen als „Neukonstrukt“ empfunden wird.

Hinzu kommt, dass die Bezeichnung Resttschechei negativ besetzt ist, weil sie der Propaganda der NS-Diktatur während der Zerschlagung der Tschechoslowakei entstammt (1938/39). Der negative Klang übertrug sich bei den meisten Tschechen auch auf den Begriff Tschechei, obwohl der Begriff kurz vor- und nachher auch in anderem Zusammenhang verwendet wurde. Es war jedoch immer ein Begriff von nicht offizieller Natur. In Erwägung der obigen Argumente haben deutsche und österreichische Sprachforscher sowie die tschechische Regierung beschlossen, den Begriff Tschechien für die 1992 neu entstandene Tschechische Republik zu forcieren. Dementsprechend ist auch seit 1992 in deutschen Nachschlagewerken ausschließlich Tschechien als Kurzform für „Tschechische Republik“ vorzufinden.

Die Tschechen selbst stellen sich die analoge Frage etwas anders. Das Wort Čechy ist das tschechische Wort für Böhmen (d.h. ohne Mähren und Schlesien), es wird aber fälschlicherweise manchmal auch für Mähren und Schlesien verwendet. „Česko“ [tschessko] ist das tschechische Wort für Tschechien. Der Begriff wurde aber vor 1992 selten verwendet - außer in Fachkreisen, eher archaisch, und mit Ausnahme der Jahre 1918 und 1968 als logischer Parallelbegriff zu Slovensko (deutsch Slowakei). Er war der Öffentlichkeit eigentlich völlig unbekannt, obwohl er im offiziellen Wörterbuch der tschechischen Sprache sowie in den Terminologielisten enthalten war. „Česko“ ist ähnlich wie Tschechien und Tschechei keine Neubildung, da der Begriff bereits 1777 belegt ist. Die Eigenschaftswörter für „tschechisch“ und „böhmisch“ sind in der tschechischen Sprache identisch (český).

Da sich vor allem die englischsprachige Welt und zum Teil die ältere Generation Tschechiens immer noch weigert, die neu entstandene Form „Česko“ (Czechia) zu verwenden, mit dem Fehlen eines kurzen Namens aber diverse wirtschaftliche und andere Schwierigkeiten verbunden sind, musste der tschechische Senat am 11. Mai 2004 in einer Sondersitzung die Verwendung von „Česko“ anstelle von „Česká republika“ offiziell empfehlen (Kodifizierung und offizielle Empfehlungen gab es jedoch schon vorher). In den 1990er Jahren gab es zum Teil eine Art Medienstreit: die Kurzform „Česko“ galt bei einem großen Teil der älteren Bevölkerung als minderwertig - obwohl im Tschechischen eine analoge Wortform schon immer für sehr viele Staaten (von Irland (Irsko) bis Japan (Japonsko)) allgemein verwendet wurde.

 Bild:EGER1.jpg|der Marktplatz von Cheb/Eger - Westböhmen
 Bild:MARIENB.jpg|Innenansicht der Kolonnade in Marienbad - Westböhmen
 Bild:LITOM.jpg|Blick auf Litoměřice von der Brücke über die Elbe - Nordböhmen
 Bild:ELBE1.jpg|Die Elbe zwischen Litoměřice und Ústí nad Labem
 

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Böhmens, Geschichte Tschechiens, Geschichte der Tschechoslowakei

Frühe Geschichte

Um das Jahrhundert vor Christi Geburt wurden Teile des Gebiets des heutigen Tschechiens von dem keltischen Stamm der Boier besiedelt, dessen lateinischer Name, Boiohaemum, die Namensgebung für Böhmen ist. Zu Anfang des 1. Jahrhunderts nach Christi Geburt wurden die Kelten von den einwandernden Markomannen verdrängt oder assimiliert. Vom 4. bis zum 5. Jahrhundert war das heutige Tschechien von der Völkerwanderung betroffen. Ca. ins 6. Jh. datiert man die Ankunft der Slawen, ihr Ursprung wird östlich des Dnjepr vermutet. Sie herrschten von 623 bis 658 über ein erstes Herrschaftsgebilde, Samos Reich. Von 768 bis 814 lag Böhmen wahrscheinlich in der fränkischen Herrschaftssphäre unter Karl dem Großen.

Vom 8. Jahrhundert bis 833 bestand das Mährische Fürstentum in Mähren, aus dem 833 Großmähren unter Fürst Mojmír I. (gefolgt von den Fürsten Rastislav – 894 und Svatopluk - 871) hervorging. 864 kamen die byzantinischen Mönche Kyrill und Method in Großmähren an. Sie begründeten die slawische Liturgie. 869 starb Kyrill, was das Ende der byzantinischen Mission bedeutete. Von 888/890 bis 895 war Böhmen Teil des Großmährischen Reichs. 894 starb Rastislavs Nachfolger Svatopluk, dies bedeutete den Beginn des Zerfalls des Großmährischen Reichs, den Rückkehr zur westlichen lateinischen Kirche und Kultur.

Die Přemyslidendynastie

895 akzeptierte Fürst Spytihněv in Regensburg die ostfränkische Oberherrschaft über Böhmen. 907 kam es zum Zerfall Großmährens. Der Přemyslide Wenzel (Hl. Wenzel), (später fälschlicherweise König Wenzel in einem Weihnachtslied genannt) wurde 926 von seinem Bruder Boleslav ermordet und wurde der Schutzheilige des Landes. 973 erteilte der Heilige Wolfgang, Bischof von Regensburg, seine Erlaubnis zur Gründung eines Bistums in Prag. Erster Bischof wurde Thietmar von Prag, zweiter Bischof der Heilige Adalbert (Vojtěch). 1003 eroberte Boleslaw I. von Polen Böhmen (bis 1004), 1031 wurde Mähren an Böhmen angeschlossen (und 1182 zur Markgrafschaft erhoben). 1038 fiel Břetislav I. von Böhmen in Polen ein und entführte die Gebeine Adelberts aus Gnesen.

1085 wurde der Přemyslide Vratislav II. zum ersten böhmischen König gekrönt (der Titel ist ihm von Heinrich IV., dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, verliehen worden). Im 12./13. Jahrhundert kam es zur Zuwanderung von deutschen Siedlern in die bömischen Randgebiete. 1212 wurde durch die Goldene Bulle von Sizilien von Kaiser Friedrich II. Ottokar I. Přemysl die Erblichkeit des Königstitels zugesichert. 1300 bestand eine Böhmisch-Polnische Personalunion unter Wenzel II. und Wenzel III. (Titularkönig in Polen). 1306 wurde Wenzel III. in Olmütz ermordet, dies war das Ende der Přemyslidendynastie.

Heiliges Römisches Reich

1310 heiratete Johann von Luxemburg, Sohn des römischen Kaisers Heinrich VII. Elisabeth von Böhmen, die Tochter von Wenzel II. und wurde böhmischer König bis 1346. 1347 wurde Karl IV., sein Sohn, (als Karl I.) König von Böhmen. 1348 wurde die Karls-Universität Prag als erste Universität nördlich der Alpen gegründet.

1355 wurde Karl IV. in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Er wählte Prag zu seiner Residenzstadt. 1378 teilte Karl IV. in seinem Testament seine Erblande unter seinen Söhnen auf in Brandenburg, Görlitz und das Kerngebiet Böhmen, dessen Herrscher sein Sohn Wenzel IV. wurde. Seine Nachfolger (ab 1419) waren Sigismund, Albrecht II. und Ladislaus Postumus.

Hussiten-Bewegung

1415 wurde Jan Hus während des Konstanzer Konzils auf dem Scheiterhaufen verbrannt – Beginn der Hussiten-Bewegung. Zwischen 1415 und 1434 kam es zu Unruhen in Böhmen. Jan Žižka und Prokop Holý führten die Hussiten. Der radikale Flügel der Bewegung wurde in der Schlacht von Lipan niedergeschlagen. 1458 wurde Jiří z Poděbrad von den böhmischen Ständen zum König von Böhmen und damit zum ersten protestantischen König in Europa gewählt.

Herrschaft der Habsburger

Zwischen 1471 und 1526 fiel nach seinem Tode die böhmische Krone an die polnische Dynastie der Jagiellonen. Der letzte dieser Dynastie gab durch seinen Tod in der Schlacht bei Mohács gegen die Türken die Krone wieder frei. Von 1526 bis 1918 war das heutige Tschechien habsburgisches Gebiet, nachdem die böhmischen Stände 1526 den Habsburger Ferdinand I. zum König von Böhmen gewählt hatten. 1547 kam es zum Aufstand der böhmischen Stände gegen Ferdinand I.

1583 zog Kaiser Rudolf II., Ferdinands Nachfolger, mitsamt dem Hof von Wien nach Prag, welches ein Zentrum von Kunst und Wissenschaft wurde. 1609 erließ er den Majestätsbrief der Religionsfreiheit. 1611 übernahm Rudolfs Bruder Matthias Corvinus die Macht; die Konfessionsproblematik entflammte aufs Neue.

Dreißigjähriger Krieg

1618 drangen Gesandte der böhmischen Stände (mehrheitlich protestantisch) in die Kanzlei des Hradschin und warfen zwei kaiserliche Statthalter aus dem Fenster (sie wurden dabei nicht getötet). Dieser sogenannte zweite Prager Fenstersturz leitete den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) ein.

1619 starb Matthias. Im August wählten die böhmischen Stände den deutschen Protestanten Friedrich von der Pfalz zum König. Indem er im Herbst in Prag gekrönt wurde und dort seine Residenz aufnahm, wurde der innerhabsburgische Konflikt zu einer Reichsangelegenheit. 1620 kam es zur Schlacht am Weißen Berg.

Friedrich von der Pfalz floh aus dem Land („Winterkönig“, da er nur einen Winter regierte). Es kam zu Hinrichtungen und zum Exil des böhmischen Adels. Die nun beginnende Epoche wird in der tschechischen Geschichte temno, die Zeit der Dunkelheit genannt. Kaiser Ferdinand II. (1619-1637) führte eine Unterdrückungspolitik gegen Nicht-Katholiken.

Protestanten flohen (Comenius) oder wurden hingerichtet. Ein großer Teil des böhmischen Adels floh. In Böhmen wurde Deutsch zur zweiten Amtssprache erhoben und drängte faktisch bald das Tschechische zurück.

Nationale Wiedergeburt der Tschechen

Von 1740 bis 1780 herrschte Maria Theresia. Zwischen 1780 und 1790 bestand die Herrschaft ihres Sohnes Joseph II.. Der „aufgeklärte“ Absolutismus mündete in die Aufklärung. 1781 wurde die Leibeigenschaft aufgehoben.

Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis 1885 kam es zur Nationalen Wiedergeburt der Tschechen. Als Reaktion auf den österreichischen mit der Aufklärung zusammenhängenden Zentralismus formierten sich seit dem Ende des 18. Jhd. Intellektuelle in der tschechischen Nationalbewegung (Wiedergeburt). Sie förderten die Pflege, Anerkennung und Verwendung der tschechischen Sprache (unterstützt auch von den deutschen Romantikern). Dem folgte später das Verlangen nach politischer Autonomie.

1848 fand der Slawenkongress in Prag statt. Ein Aufstand wurde niedergeschlagen. Die Industrialisierung begann - und Böhmen wurde das „industrielle Rückgrat“ von Habsburg.

Tschechoslowakische Republik

Von 1914 bis 1918 kämpften Tschechen im Ersten Weltkrieg. Gegen die Monarchie bildeten sich im Exil eine tschechische und slowakische, von Tomáš Garrigue Masaryk angeführte, Opposition. Am 28. Oktober 1918 kam es zur Gründung der Tschechoslowakischen Republik, T. G. Masaryk wurde erster Staatspräsident. Die bis dahin Ungarn administrativ unterstellte Slowakei schloss sich dem neuen Staat an (Milan Rastislav Štefánik). 1919 fand der Beitritt/Anschluss der Karpatoukraine (nach 1945 fällt sie an die Sowjetunion) statt, 1920 der Anschluss Teschens. Von 1918 bis 1938 bestand die sogenannte Erste tschechoslowakische Republik.

Zweiter Weltkrieg

1933 kam es zur Gründung der Sudetendeutschen Partei (SdP) durch Konrad Henlein. Am 24. April 1938 wurde das Karlsbader Programm veröffentlicht: Die SdP forderte die völlige Autonomie des Sudentenlandes. Die Gegenvorschläge der Regierung in Prag wurden abgelehnt. Am 29. September 1938 unterschrieben Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier das Münchener Abkommen (das die Tschechen „Münchener Diktat“ oder „Münchener Verrat“ nennen). Die Grenzgebiete wurden von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Am 5. Oktober 1938 trat Präsident Edvard Beneš zurück und ging daraufhin ins Exil nach Großbritannien. Sein Nachfolger wurde Emil Hácha. Am 15. März 1939 fanden der Einmarsch und die Besetzung durch deutsche Truppen statt. Es kam zur Bildung des Protektorats Böhmen und Mähren. Die Slowakei wurde als Schutzstaat des Deutschen Reiches eigenständig (1939-1945). Am 10. Juni 1942 folgte auf Statthalter Neurath Reichsprotektor Heydrich, der im Juni nach einem Attentat (27. Mai) starb. Brutale Vergeltungsmaßnahmen, u. a. die Liquidierung der Dörfer Lidice und Ležáky waren die Folge.

1945 fand die faktische Wiederherstellung der Tschechoslowakei durch das „Kaschauer Programm“ der neuen Regierung unter Premierminister Zdeněk Fierlinger statt. US-amerikanische, sowjetische und tschechoslowakische Truppen befreiten Tschechien: die in Jalta vereinbarte Demarkationslinie zwischen dem von den USA und dem von der UdSSR verwalteten Gebiet verlief entlang der Städte Budweis, Pilsen und Karlsbad.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Am 5. Mai 1945 begann der Prager Aufstand gegen die deutsche Besatzungsmacht. Er wurde zunächst niedergeschlagen. Am 9. Mai 1945 marschierten sowjetische Truppen in Prag ein. Präsident Beneš übernahm wieder die Regierungsgeschäfte. Die nach ihm benannten Beneš-Dekrete sahen eine Bestrafung der Nazis und die Abschiebung der deutschen Bevölkerung unter Gewaltanwendung vor. Die Vertreibung der Sudetendeutschen begann.

Am 26. Mai 1946 gewann die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KSČ) die Wahlen, wurde Bestandteil der Regierung und kann einen gewaltigen politischen Einfluss ausüben. Klement Gottwald (KSČ) wurde in der Folge Ministerpräsident. Am 24. Oktober 1946 wurde die Vertreibung von insgesamt 2,7 Mio. Deutschen abgeschlossen. Von diesen kamen während der Vertreibung zwischen 20.000 und 270.000 ums Leben (Odsun).

Kommunismus in der Tschechoslowakei

Am 25. Februar 1948 fand die vollständige Machtergreifung durch die Kommunisten (KSČ) - mit Berufung auf die vorangegangenen freien Wahlen statt. Es kam zur Verfassungsänderung und Umgestaltung des Landes nach sowjetischem Muster. Erster „Arbeiterpräsident“ wurde Klement Gottwald. Von 1951 bis 1957 kam es zur Verfolgung des Klerus und politischen Prozessen (Rudolf Slánský). 1957 wurde Antonín Novotný Präsident. 1964 fand die Kafka-Konferenz in Libnice statt (Franz Kafka rehabilitiert). Rufe nach Reformen wurden laut und kulminierten auf dem Schriftstellerkongress im Juni 1967 in direkter Kritik der politischen Führung.

Zwischen dem 3. und dem 5. Januar 1968 wurde Novotný vom ZK abgesetzt. Alexander Dubček wurde Vorsitzender der KSČ. Präsident wurde General Ludvík Svoboda. Anfang März folgte die Aufhebung der Zensur. Der „Prager Frühling“ begann, die Weiterentwicklung verlief überwiegend spontan. Am 5. April 1968 wurde ein Aktionsprogramm der KSČ unter Alexander Dubček verabschiedet. Ein „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ wurde angestrebt (Verbürgte Versammlungsfreiheit, kleines Unternehmertum, Freilassung der politischen Gefangenen).

Am 21. August 1968 begann eine Militärische Intervention: Es kam zum Einmarsch der sowjetischen Truppen und Truppen des Warschauer Paktes (ohne Rumänien und der DDR) und zur Okkupation der Tschechoslowakei; Breschnew-Doktrin der „Begrenzten Souveränität der sozialistischen Staaten“. Die nachfolgende politische Etappe wurde „Normalisierung“ genannt. 1. Januar 1969 entstand mit dem Inkrafttreten des Verfassungsgesetzes über die tschechoslowakische Föderation die Tschechische Sozialistische Republik als eine der Teilrepubliken der Tschechoslowakei. Am 17. April 1969 erfolgte die Ablösung Dubčeks und Wahl Gustáv Husáks zum Generalsekretär der KSČ.

Aufsehen erregte die Selbstverbrennung der Studenten Jan Palach (16. Januar) und Jan Zajíc (25. Februar) zum Beginn der „Normalisierung“. Die ČSSR wurde in der Folge einer der konservativsten Mitgliedsstaaten des Ostblocks. Am 1. Januar 1977 wurde die Bürgerbewegung „Charta 77“ begründet. Am 17. November 1989 unterdrückte die Polizei brutal eine Studenten-Demonstration, was Großdemonstrationen von bis zu 750.000 Menschen nach sich zog (siehe: Samtene Revolution). Am 19. November 1989 wurde das Bürgerforum zur tragenden Kraft der „Samtenen Revolution“ in Tschechien. Am 10. Dezember 1989 erklärte Staatspräsident Gustáv Husák seinen Rücktritt.

Tschechische Republik

Am 28. Dezember 1989 wurde Alexander Dubček zum Präsidenten der Föderalversammlung gewählt. Am 29. Dezember 1989 wurde Václav Havel von der Föderalversammlung zum Präsidenten der ČSSR gewählt. Anfang 1990 wurde die Tschechische Sozialistische Republik (siehe 1969) in Tschechische Republik umbenannt. Am 23. April 1990 folgte die Umbenennung der Tschechoslowakei in Tschechische und Slowakische Föderative Republik (ČSFR). Am 8. Juni 1990 fanden die ersten freien Parlamentswahlen in der ČSFR statt. Am 5. Juli 1990 wurde Václav Havel zum Präsidenten der ČSFR gewählt. Am 21. Feber 1991 trat die ČSFR dem Europarat bei. Am 16. Dezember 1991 folgte die Unterzeichnung des EG-Assoziierungsabkommens. Am 5. Juni 1992 fanden Parlamentswahlen in der ČSFR statt. Der Ökonom Václav Klaus (Demokratische Bürgerpartei (ODS)) wurde Ministerpräsident. Er vertrat eine vom Thatcherismus inspirierte Wirtschaftspolitik („Marktwirtschaft ohne Adjektiv“).

Es wurde eine Coupon-Privatisierung fortgesetzt, wodurch 8 Mio. Tschechen Anteilseigner von privatisierten Firmen wurden, die Folgen waren jedoch fraglich. Der Politiker Vladimír Mečiar wurde Ministerpräsident in der Slowakei. In der Folge vereinbarten beide Politiker eine Teilung der Tschechoslowakei in zwei Staaten. Am 20. Juli 1992 trat Präsident Václav Havel von seinem Amt zurück. Am 25. November 1992 wurde das Gesetz über die Auflösung der ČSFR im föderalen Parlament verabschiedet.

Am 16. Dezember 1992 wurde die neue Verfassung der Tschechischen Republik als „demokratischer Rechtsstaat“ verabschiedet. Die Charta der Grundrechte und -freiheiten, die nach dem Umbruch im Januar 1991 von der tschechoslowakischen Bundesversammlung beschlossen worden war, wurde unverändert von Tschechien übernommen. Mit dem 1. Januar 1993 bildeten Tschechen und Slowaken zwei unabhängige Staaten. Am 2. Februar 1993 fand die Vereidigung des neugewählten Präsidenten Václav Havel statt.

Am 30. Juni 1993 trat das nun unabhängige Tschechien dem Europarat bei. Am 29. Oktober 1993 wurde das Land nicht-ständiges Mitglied des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Am 1. Februar 1995 trat das EU-Assoziierungsabkommen in Kraft. Nach drei Jahren negativen Wirtschaftswachstums (1994-1996) wuchs die Wirtschaft wieder; 1997 folgte aber wieder eine Rezession. Am 28. November 1995 wurde die OECD-Beitrittsurkunde in Paris unterzeichnet.

Neuste Entwicklungen

Am 31. Mai 1996 fand die Wahl zum Abgeordnetenhaus statt. Die regierende Rechts-Mitte-Koalition wurde bestätigt, hatte jedoch keine Mehrheit mehr. Am 23. Juli 1996 trat das Zweite Kabinett Klaus sein Amt an. Dessen Regierung musste von den Sozialdemokraten (Vorsitzender Miloš Zeman) toleriert werden. 1997 war das Ende der wirtschaftlichen Wachstumsphase, eingeleitet durch einen Bankenkrach (12 Banken insolvent). Grund war u. a. die Verflechtung von industriellen Großkomplexen, die durch faule Kredite künstlich aufrecht erhalten wurden. Die tschechische Wirtschaft fiel in eine Rezession. Im Juni 1997 mussten bei einer Flutkatastrophe 40.000 Menschen evakuiert werden. Der Gesamtschaden betrug 2,5 Mrd. Euro.

Am 21. Januar 1997 wurde die Deutsch-Tschechische Erklärung unterzeichnet. Am 24. April 1997 hielt Präsident Havel vor dem Deutschen Bundestag eine Rede. Am 30. November 1997 trat Václav Klaus nach einer Spendenaffäre zurück. Nachfolger wurde später Josef Tošovský. Am 20. Januar 1998 wurde Präsident Václav Havel wiedergewählt. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhau am 28. Juni 1998 gewannen die Sozialdemokraten mit Miloš Zeman (32 %) und konnten die Regierung bilden, wurden von der oppositionellen ODS toleriert (der sogenannte Oppositionsvertrag).

Am 12. März 1999 erfolgte der Beitritt zur NATO (zusammen mit Polen und Ungarn), die Vorbereitungen für den EU-Beitritt waren ebenfalls im Gange. In Prag wurde am 25. September 2000 das Treffen des IMF (Internationaler Währungsfond) und der Weltbank veranstaltet, begleitet von Straßenunruhen und Demonstrationen. Die Auseinandersetzungen um die Besetzung des Intendanten des Tschechischen Fernsehens Česká televize ließen 2000 u. a. auch die Feindschaft zwischen Václav Havel und Václav Klaus wieder hervorbrechen. Klaus und Občanská demokratická strana wurden beschuldigt mehrere ihrer Anhänger in die Top-Positionen des Senders manövriert zu haben, darunter auch Jiří Hodač als Direktor. Dies löste die größten Demonstrationen in Tschechien seit 1989 aus. Als Folge trat Hodač zurück. Tschechien bekamm ein neues Mediengesetz, Zweifel über die Unabhängigkeit von Česká televize waren jedoch bei weitem nicht beseitigt.

Am 1. Mai 2004 wurde die Tschechische Republik in die Europäische Union aufgenommen EU-Beitritt. Am 2. und 3. Juni 2006 wurde bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus die ČSSD von der ODS geschlagen, große Verluste erlitten auch die Kommunisten. Die SZ (Partei der Grünen) übersprang erstmals die Fünf-Prozent-Hürde. Die Regierungsbildung gestaltete sich aufgrund eines Patts im Abgeordnetenhaus zwischen den beiden Lagern als schwierig.

Politik

Die Tschechische Republik ist eine parlamentarische Demokratie. Das Staatsoberhaupt ist der Präsident. Größeren Einfluss hat jedoch der Premierminister. Das tschechische Parlament hat zwei Kammern: das Abgeordnetenhaus und den Senat.

Der Präsident wird vom Parlament gewählt. Bei der Wahl muss der Kandidat in den ersten zwei Wahlgängen in beiden Kammern die absolute Mehrheit erreichen, im dritten Wahlgang genügt eine Mehrheit aller anwesenden Abgeordneten. Kandidaten müssen von mindestens 10 Abgeordneten oder 10 Senatoren vorgeschlagen werden und mindestens 40 Jahre alt sein. Die Amtszeit beträgt 5 Jahre, höchstens zweimal hintereinander. Außer den Rechten, die der Präsident im Einvernehmen mit anderen Verfassungsorganen ausübt, hat er das Recht in alleiniger Verantwortung

  • das Abgeordnetenhaus unter bestimmten Bedingungen aufzulösen und
  • in Gerichtsverfahren einzugreifen bis zur Einstellung des Verfahrens, Strafmaßmilderung und Streichen der Strafen im Strafregister (Begnadigung).
Außerdem ernennt er in Eigenverantwortung die Richter (verfassungsrechtlich bisher jedoch nicht genügend geklärt) und die Mitglieder des Nationalbankrats. Die von ihm ernannten Verfassungsrichter müssen vom Senat gebilligt werden. Traditionsgemäß wird der Präsident oft von Bürgern zwecks Durchsetzung ihrer Rechte gegen staatliche Einrichtungen um Hilfe gebeten.

Das Abgeordnetenhaus wird aus Listenkandidaten nach Verhältniswahlrecht gewählt. Es gibt eine Sperrklausel von 5 % für Parteien. Das Abgeordnetenhaus besteht aus 200 Abgeordneten, die mindestens 21 Jahre alt sein müssen. Die Legislaturperiode beträgt 4 Jahre.

Der Senat wird aus wahlkreisbezogenen Kandidaten durch eine Personenwahl nach Mehrheitswahlrecht gewählt. Entsprechend der Anzahl der Wahlkreise besteht der Senat aus 81 Personen, die mindestens 40 Jahre alt sein müssen. Die Kandidaten können von politischen Parteien vorgeschlagen (und unterstützt) werden oder unabhängig kandidieren. Die Legislaturperiode eines Senators beträgt 6 Jahre. Die Wahlen erfolgen im Abstand von zwei Jahren, wobei jeweils ein Drittel der Wahlkreise die Wahl bestreitet. Als Wahlkandidaten treten oft bekannte oder honorige Personen des öffentlichen Lebens auf.

Stimmt der Senat einem Gesetz nicht zu, muss es von der Abgeordnetenkammer mit der Mehrheit aller Abgeordneten wieder gebilligt werden. Die Zustimmung des Senats wird lediglich bei Änderungen des Verfassungsgesetzes und der Wahlgesetze benötigt. Außerdem beteiligt sich der Senat an der Präsidentenwahl. In alleiniger Verantwortung bestätigt der Senat die von dem Präsidenten ernannten Verfassungsrichter.

siehe auch: tschechischer Senat

Die Judikative besteht aus dem Verfassungsgericht und einem vierstufigen Gerichtssystem, in dem den zwei obersten Gerichten (für Verwaltungssachen und Übriges) drei weitere Instanzen untergeordnet sind.

In der Exekutive unterstehen der Regierung und deren zentralen Behörden 14 Regionen, (tschechisch: kraje) darunter die Landkreise (okresy) und darunter die Kommunen. (obce).

Tschechien wurde am 1. Mai 2004 in die Europäische Union aufgenommen. Von den etwa 55,21 % der tschechischen Wahlberechtigten, die am Referendum teilgenommen haben, haben einem Beitritt ca. 77,33 % zugestimmt, also etwa 42,7 % aller tschechischen Wahlberechtigten.

Siehe auch: Verwaltungsgliederung Tschechiens

Verwaltungsgliederung

Siehe: Verwaltungsgliederung Tschechiens

Infrastruktur

Fernstraßen

Abbildung
Autobahnen in Tschechien
Bildherkunft

Das tschechische Autobahnnetz wird seit dem Fall des eisernen Vorhangs immer weiter ausgebaut. So etwa die Autobahn D5 Prag - Pilsen (- Nürnberg (Deutschland)) oder D8 (Dresden (Deutschland) -) Prag. Im Jahre 2005 beträgt das gebührenpflichtige Autobahnnetz 800 km. Weitere ca. 200 km befinden sich im Bau, der jedoch durch zahlreiche Einwände erheblich verzögert wird. Trotz niedrigerer Verkehrsdichte ist die Mortalität im Straßenverkehr (bezogen auf Bevölkerungsanzahl) mit 1.215 Toten im Jahr 2004 ungefähr 1,6-mal höher als in Deutschland.

Für die Benutzung der Autobahn ist eine Maut fällig. Der Autofahrer ist verpflichtet, eine Autobahnvignette zu kaufen, die von innen an die Windschutzscheibe geklebt werden muss. Diese Vignetten sind bei der Tschechischen Post, an den Grenzübergängen oder an ausgewählten Tankstellen erhältlich. Auf der Vignette sowie auf der Bestätigung muss das Kfz-Kennzeichen deutlich lesbar angegeben werden.

Flugverkehr

Verkehrsflughäfen befinden sich in Prag (9,7 Mio abgefertigter Personen im Jahr 2004, Jahreszunahme 20 %), Brünn, Ostrau und Karlsbad. Die meisten Hauptstädte der Regionen können über Sportflugplätze angeflogen werden.

Den innerstaatlichen Flugverkehr betreibt die Fluggesellschaft ČSA, - die Tschechischen Fluglinien auf der Strecke Prag, Ostrau, Brünn und Karlsbad. Man kann ebenfalls die Charter-Fluggesellschaften nutzen, die Aussichtsflüge oder den Verkehr mit kleinen Flugzeugen an viele Orte Tschechiens anbieten.

Schienenverkehr

Die Eisenbahnen der Tschechischen Republik bilden ein sehr ausgedehntes und dichtes Verkehrsnetz. Der Schienenverkehr auf dem Gebiet Tschechiens hat eine 160-jährige Tradition. Die meisten Strecken werden von der derzeit noch 100% staatlichen Aktiengesellschaft České dráhy (Tschechische Bahnen) betrieben. Bedingt durch die Lage in Mitteleuropa, ist die Tschechische Republik zu einem wichtigen Transitland geworden. Auf dem Staatsgebiet führen verschiedene Inter/Euro-City-Korridore (z.B. Hamburg-Berlin-Dresden-Prag) Für das Jahr 2006 hat die tschechische Regierung angekündigt, sämtliche Bahnhöfe des Landes zu renovieren. Die meist schon über 100 Jahre alten Bauten sind mit der Zeit heruntergekommen. Man erhofft sich durch die Renovierungen einen besseren Verkehr innerhalb und auch außerhalb des tschechischen Staatgebiets, wie z. B. den Ausbau der Strecken nach Deutschland. Bisher sind viele Strecken nach Deutschland eingleisig und/oder nicht elektrifiziert.

Busverkehr

Den Busverkehr betreiben in ganz Tschechien Privatverkehrsgesellschaften. Die Netzdichte ist vergleichsweise ziemlich hoch. Im Gegensatz zum Zugverkehr sind die regionalen Busverbindungen am Wochenende eingeschränkt.

Wasserverkehr

In Tschechien ist der Wasserverkehr auf den Flüssen Elbe und Moldau und auf geschlossenen Wasserflächen (Stauseen u. Seen), die für die Schifffahrt geeignet sind, nur zum Teil erschlossen. Die Abschnitte der Elbe und Moldau mit internationalem Status sind mit dem europäischen Wasserwege-System verbunden, d. h. mit Flüssen zu den Seehäfen (Elbe-Hamburg) und mit dem System der europäischen Kanäle zu anderen Flüssen und ihren Binnen- und Seehäfen (Magdeburg, Duisburg, Rotterdam).

Taxen

Das Taxi kann man sofort bestellen oder auch 24 Stunden voraus reservieren. Die Gebühren für Taxen bestehen aus einer festen Summe für die Bereitstellung des Wagens und aus einer Gebühr für jeden zurückgelegten Kilometer. Die Taxen der Konkurrenzdienste oder in den verschiedenen Städten können unterschiedlich sein, aber der Kilometerpreis muss immer auf der Karosserie und im Interieur des Wagens angegeben werden. Jeder Taxifahrer ist verpflichtet auf Verlangen eine Rechnung (Quittung) auszustellen.

Stadtverkehr

In größeren Städten sind Straßenbahn und Bus die üblichen öffentlichen Verkehrsmittel. In kleineren Städten fahren nur Busse. In der Hauptstadt Prag betreibt die Prager Metro drei U-Bahnlinien, die das Zentrum mit den Stadträndern verbindet. Die Preise der Fahrkarten sind in den einzelnen Städten unterschiedlich. Fahrkarten werden an Schaltern, Automaten und teilweise in den Fahrzeugen selbst angeboten. In Prag und anderen größeren Städten sind Touristenkarten für mehrere Fahrten, z. B. Wochenfahrkarten, im Verkauf. Beim Betreten der Verkehrsmittel müssen die Tickets in der Regel sofort entwertet werden.

Radfahren

In den Hauptzentren des Fremdenverkehrs und in den Städten wird ein ausgedehntes Radwegenetz ausgebaut, dort kann man auch Straßen- oder Bergfahrräder leihen. Eine Anzahl europäischer Radwege durchquert Tschechien. Viele Radwege führen durch hügeliges Terrain, wie z. B. die vielen Routen im Böhmerwald, die weiter in den Bayerischen Wald führen. Fahrrad fahren ist in der Tschechischen Republik Volkssport, in den letzten Jahren wurde daher intensiv an einem nationalen Radnetz gearbeitet. Eine landesweit einheitliche Ausschilderung mit gelben Radweg-Schildern und nummerierten Radwegen ist Fahrradtouristen sehr hilfreich.

Grundvorschriften im Straßenverkehr

  • Seit dem 1. Juli 2006 muss ganzjährig mit Licht gefahren werden.
  • Die Geschwindigkeitsbeschränkungen betragen innerort 50 km/h, außerorts 90 km/h und auf den Autobahnen 130 km/h.
  • Kinder bis 12 Jahre oder kleiner als 150 cm müssen während der Fahrt im Kindersitz befestigt werden.
  • Der Autofahrer darf vor und während der Fahrt keinen Alkohol trinken.
  • Telefonieren ist während der Fahrt verboten.
  • Die Sicherheitsgurte müssen während der ganzen Fahrt umgelegt sein.
  • Motorradfahrer und ihre Mitfahrer sind verpflichtet Motorradhelme zu tragen.
  • Es sind ebenfalls immer Ersatzglühlampen für vorne und hinten mitzuführen.

Telefonieren

In Tschechien muss auch für Ortsgespräche die (ehemalige) Vorwahlnummer gewählt werden (sie gehört nun zur Anschlussnummer). Die Null für innerstaatliche Ferngespräche entfällt, siehe auch Telefonvorwahl.

Wirtschaft

Allgemeine Trends nach 1989

Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresschnitt 2003 7,8 % (Angabe des Statistischen Amtes der Tschechischen Republik). Für den Februar 2005 beträgt sie 9,65 %. Es gibt große Unterschiede zwischen den Regionen. So hatte die Hauptstadt Prag 2003 eine Arbeitslosenquote von 4,2 %, die Region Moravskoslezský kraj (Region Mährisch-Schlesien) dagegen 14,7 %.

Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2005 bei 12.304 Euro (unter den EU-Ländern zwischen dem Portugals und Ungarns), das Wachstum bei 3,7 %, die Inflationsrate bei 3,2 %. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Tschechien einen Index von 67.8 (EU-25:100) (2003). Eurostat News Release. 63.2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25

Währung: 1 Tschechische Krone (Kc) = 100 Heller

Kurs (Juli 2006): 1 Euro = 28 Kc

BNE: 46,7 Mrd. Euro (BNE/Kopf: 4.567 Euro)

Wachstumsrate des BIP: 2 %

Anteile am BIP: Dienstleistungen 57 %; Industrie 39 %; Landwirtschaft 4 %

Arbeitslosenquote: 8,6 %

Wirtschaftsgeschichte

Die Wirtschaft der Tschechoslowakei gehörte traditionell zu den am meist entwickelten in Europa und erreichte insbesondere in der Zeit von 1918 bis 1939 einen hohen Stand.

Nach der Machtübernahme durch die KPTsch 1948 gehörte die Tschechoslowakei zwar zu den entwickelsten Ländern des kommunistischen Ostblocks, infolge der Übernahme der Zentralverwaltungswirtschaft als die herrschende Wirtschaftsform und infolge der aufgezwungenen Ausrichtung auf die Bedürfnisse des RGW konnte sie sich nicht so stark entwickeln, um an der Weltspitze zu bleiben.

Nach der sog. samtenen Revolution von 1989 wurde die Wirtschaft des Landes privatisiert und erfreut sich erneut einer schnellen positiven Entwicklung, das Gros des Bruttoinlandproduktes wird im Dienstleistungssektor erzeugt.

Industrie

Einen großen Teil der Industrie bildet die Erzeugung moderner Industrieanlagen und Industriekomplexe, die überwiegend für Westeuropa und andere hochentwickelte Staaten der Welt bestimmt sind, sowie die Automobilindustrie (die Škoda-Auto-Werke gehören zu den größten Betrieben des Landes und bilden den wesentlichen Teil des tschechischen Exportes). Weitere wichtige Bereiche: die Metallurgie, Maschinen-, Lebensmittel- und Holzindustrie, ferner die chemische, petrochemische und pharmazeutische Industrie, Glas- und Keramikerzeugung.

Vor allem das böhmische Glas ist ein bedeutendes Merkmal der Tschechischen Republik. Es gibt eine große Anzahl von Glashütten, deren Qualität sehr hoch ist. Es ist hauptsächlich die ununterbrochene Tradition, die aus diesem Handwerk eine künstlerische Geschicklichkeit machte. Viele dieser Glashütten können besucht werden. Zum Bruttoinlandsprodukt trägt jedoch die Glasindustrie verhältnismässig nur noch wenig bei.

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft beschäftigt sich vorwiegend mit dem Anbau von Weizen, Mais, Gerste, Zuckerrübe, Kartoffeln, Rübe, Futterpflanzen, Weinreben, Gemüse und Obst. Weltbedeutend ist die Hopfenproduktion als Grundlage der Tschechischen Braukultur. Man züchtet vor allem Rindvieh und Schweine. Traditionell ist die Viehzucht und die Wildjagd. Tschechien hat außerdem in der Fischzucht Weltrang. Es wird auch Holz produziert. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich seit dem EU-Beitritt Tschechiens im Mai 2004, das durchschnittliche Einkommen eines heimischen Bauerns um 108 % gesteigert hat.

Bodenschätze

Man fördert vor allem Kohle, weiter Kaolin, Ton, Holz, Graphit,Kalkstein, Glassand und Uran. Der Großteil des Erdöls und Erdgases muss aus Russland eingeführt werden. Ein Drittel des Gebietes bedecken die von der Industrie bedrohten Wälder, die auch Holz für den Export produzieren.

Staatsausgaben

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

Siehe auch: Tourismus in Tschechien, Unternehmen %28Tschechien%29

Für deutschsprachige Informationen: Vereinigung tschechischer Unternehmen in Deutschland e.V.

Bildung

Siehe: Universitäten in Tschechien

Umwelt

Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten.

Kultur

In der Tschechischen Republik besteht ein großer Reichtum an kulturhistorischen Denkmälern. Neben zahlreichen weltberühmten Bauwerken aus den verschiedensten Epochen sind vor allem auch die Vertreter der Musik des 19. Jahrhunderts wie Bedřich Smetana und Antonín Dvořák bekannt. Von internationaler Bedeutung ist das Musikfestival Prager Frühling. In der Literatur erreichten vor allem Franz Kafka und Milan Kundera Weltruf. Auch der Filmsektor ist in der Tschechischen Republik stark entwickelt (Prager Filmstudios). Alljährlich findet das Internationales Filmfestival von Karlsbad statt. Regisseure wie Miloš Forman (Einer flog über das Kuckucksnest), Jan Svěrák (Kolya) und Jiří Menzel erhielten für ihre Produktionen Oscars.

Sport

Der Sport mit dem höchsten Stellenwert in Tschechien ist Eishockey, in dem die Tschechen mehrmals Weltmeister (zuletzt am 15. Mai 2005 in Wien mit 3:0 gegen Kanada) und 1998 in Nagano auch Olympiasieger wurden. Die Tschechen sind neben der Slowakei, Kanada, USA, Finnland, Schweden und Russland die Top-Nation der Erde.

Viele Persönlichkeiten des tschechischen Sports sind auch weltweit sehr gut bekannt. Man schätzt, dass in den bürgerlichen Vereinigungen der Körpererziehung und des Sports seit dem Jahre 1995 ca. 15 % der tschechischen Bevölkerung organisiert ist.

Auch der Wintersport ist in Tschechien beliebt. Bekannte Regionen für Wintersport sind das Riesengebirge im Norden und auch der Böhmerwald im Westen des Landes. Im tschechischen Teil des Erzgebirges bietet der Keilberg (Klínovec) ideale Wintersportbedingungen.

In Harrachov und in Liberec sind die Zentren des Nordischen Spitzen Sport. Hier finden regelmäßig FIS Weltcup-Springen statt. Im Jahr 2009 findet die Nordische Ski-WM in Liberec statt. Aushängeschild des Nordischen Spitzensport ist Jakub Janda, Gewinner des Gesamtweltcups im Skispringen in der Saison 2005/06.

Fußball: Die erste Liga umfasst 16 Mannschaften. Zwei davon steigen am Ende der Saison, also nach 30 Spieltagen in die landesweite 2. Liga ab. Von dort steigen dementsprechend zwei Teams in die 1. Liga auf. Die dritthöchste Spielklasse ist zweigeteilt. Den westlichen Teil (Böhmen), deckt die CFL (Česká Fotbalová Liga - Tschechische Fußballliga, 18 Teams) ab, den östlichen Teil des Landes (Mähren und Schlesien) die MSFL (Moravsko-Slezská Fotbalová Liga - Mährisch-Schlesische Fußballliga, 16 Teams). Der jeweilige Meister der beiden dritten Ligen steigt in die zweite Liga auf. Der Abstieg aus der zweiten Liga bestimmt auch den Abstieg aus den Ligen darunter mit, denn es können zum Beispiel zwei Mannschaften aus der 2. Liga absteigen die beide in den Bereich der CFL oder eben der MSFL fallen, womit dort eine Mannschaft zuviel wäre. Es muss also noch eine zusätzliche Mannschaft absteigen. Der Unterbau des dritten Levels ist fünfgeteilt. Unterhalb der CFL gibt es drei Gruppen (A, B, C) der Divize, unterhalb der MSFL zwei (D und E). Von diesen Ligen steigt jeweils der Meister in die CFL bzw. MSFL auf, die jeweils letzten zwei in einen der „Krajský Prebor“ ab, je nach regionaler Zugehörigkeit. Insgesamt gibt es nach einer Reform 2002/2003 nun 13 Gruppen solcher fünften Ligen (zuvor lediglich 10), 9 als Unterbau der CFL bzw. der Divize A, B, C und 5 als Unterbau der MSFL bzw. der Divize D und E. Die „Krajský přebor“ sind auch die ersten wirklich regionalen Ligen, über die dann auch nur noch im Lokalsportteil der Zeitungen berichtet wird.

Siehe auch: Fußball in Tschechien

Models

In Tschechien sind einige der bekanntesten weiblichen Fotomodelle der Welt beheimatet, beispielsweise Eva Herzigová, Iva Kubelková oder Karolína Kurková.

Weblinks

Quellennachweis

{Navigationsleiste |BILD=
Abbildung
Flagge der Europäischen Union
Bildherkunft

|TITEL=Mitgliedstaaten der Europäischen Union |INHALT= Belgien | Dänemark | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Italien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Niederlande | Österreich | Polen | Portugal | Schweden | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Ungarn | Vereinigtes Königreich | Zypern {Navigationsleiste Nicht-EU-Staaten} }EU

ang:Cecland arc:ܬܫܝܟ ast:República Checa csb:Czeskô Repùblika fiu-vro:Tsehhi fur:Republiche Ceche hsb:Čěska republika nds:Tschechien nds-nl:Tsjechie nrm:Républyique Tchèque pam:Czech Republic pms:Repùblica Ceca rmy:Chexiya roa-rup:Cehia ru-sib:Чехия scn:Ripùbblica Ceca simple:Czech Republic zh-min-nan:Česko zh-yue:捷克


Diskussion der Autoren über den Artikel: Tschechien


alte Diskussion 2004

Die Tschechei ist unoffiziele deutsche (keine Nazi!) Bezeichnung von Tschechien. In Jiddisch ("de Tshekhay", "de Tschechaj") und Luxemburgisch ("die Tschechei") ist die Tschechei offiziele Bezeichnung von Tschechien.

"Luxemburgisch ("die Tschechei")": das stimmt ja hinten und vorne nicht. --Cornischong 16:46, 19. Aug 2005 (CEST)

Tschechische Republik-> warum geben wir nicht den Titel. Im cs WP stehts auch so. --Nerd 11:13, 30. Mai 2003 (CEST)

Tschechien ist die geläufige (und gültige, von Tschechien explizit so gewünschte!) Kurzbezeichnung. Deutschland läuft auch unter Deutschland, nicht Bundesrepublik Deutschland, Frankreich unter Frankreich, nicht Republik Frankreich etc. Ulrich.fuchs 11:17, 30. Mai 2003 (CEST)
Klarer Fall: Ich würd einfach einen Redirect von der Kurzbezeichnung auf den offiziellen Namen machen. Es kommt mir so jedenfalls logischer vor. --Pythagoras1 22:12, 1. Mai 2004 (CEST)
Tschechien ist die geläufige gewüschte Bezeichnung? Das wage ich aber zumindest zu bezweifeln. Das Wort klingt immer noch im künstlich falsch, im Gegensatz zur offiziellen Bezeichnung Tschechische Republik und die geläufige Abkürzung Tschechei. Wäre ebenfalls dafür, den Hauptartikel auf Tschechische Republik zu legen und von Tschechien einen Redirect.172.181.26.20 00:06, 21. Mai 2005 (CEST)

Ok, hab mir das angeschaut, das is wirklich überall so. In diesem Fall sollte es einheitlich bleiben - oder wir ändern alles auf die offiziellen Bezeichnungen. Freiwillige vor! :P --Pythagoras1 22:18, 1. Mai 2004 (CEST)

Hi, seit dem letzten Edit von Angelika Lindner, 20:54, 11. Jan 2003, sind bei mir einige der tschechischen Spezialbuchstaben nur noch mit Fragezeichen dargestellt, geht es noch jemandem so? (Ansonsten sehr aufmerksame Korrektur, was da doch fuer ein Schnitzer drin steckte (Ungarn(!))) :-) Olaf1541 00:09, 12. Jan 2003 (CET)

- habe die Sonderzeichen aus der vorherigen Version wiederhergestellt Olaf1541 10:26, 12. Jan 2003 (CET)

Ich habe an den Sonderzeichen nichts verändert. Vielleicht irgendein technisches Problem? Angelika Lindner 12:32, 12. Jan 2003 (CET)

vermutlich kennt der Browser/Editor von Angelika die Zeichen nicht und ersetzt sie durch Fragezeichen, ist wohl besser wenn Du Dich von dem Artikel fern hälst, Angelika. Oder Du stellst deinen Browser auf internationale Zeichensätze um. Aber frag mich jetzt nicht wie und wo das geht. Außer Du benutzt zufälliger Weise den Konqueror, da könnt ich Dir's sagen. --Coma 12:37, 12. Jan 2003 (CET)

Danke für den Tip! Ich habe die Browser-Einstellungen geändert und gleich mal ausprobiert, indem ich einen polnischen Artikel ein wenig korrigiert habe. Tschechisch müsste nun auch klappen, nachdem ich alle slawischen Sprachen (zumindest die, die mit lateinischen Buchstaben geschrieben werden) heruntergeladen habe. Angelika Lindner 13:45, 12. Jan 2003 (CET)


Ich frag mich schon länger, was die Zeichen am Ende der Bezirksbezeichnungen bedeuten sollen. Wäre es nicht gescheiter, sie einfach durch "y" zu ersetzen. (lange y gibt es ja, soweit ich das verstanden habe, nicht). Außerdem könnte man vielleicht "kraj" mit "Gebiet" oder "Kreis" übersetzen, dann hätte man nämlich "Bezirk" für die kleineren Einheiten("okres")frei. Bitte um Stellungnahmen, sonst änder ich es. Hunne

Lange "y" gibt es sehr wohl. Im Tschechischen werden alle (männlichen) adjektivischen Endungen (um solche handelt es sich hier) entweder mit langem "ý" oder langem "í" geschrieben. "Kraj" für "Kreis" und "okres" für "Bezirk" ist richtig, nur dass es hier leicht zu Verwechlsungen kommen kann, da die Bedeutung im Deutschen ja genau umgekehrt ist. Angelika Lindner 12:32, 12. Jan 2003 (CET)

Ich hatte nicht gemeint, dass es im Tschechischen keine langen y gibt, sondern dass der Browser oder wer auch immer sie nicht darstellen kann. War wohl unklar ausgedrückt. -Hunne 12:21, 17. Jan 2004 (CET)

Langenscheid von 2000 ist auch nicht eindeutig:
  • okres m (Verwaltungs-) Kreis öst. Bezirk ~ní Kreis-; Bezirks-
  • kraj m Rand, Kante, Gebiet, Gegend, Landstrich, Flachland, pol. Bezirk
Aus dem Sprachgebrauch kenne ich okres aber nur als Kreis.

  • okres und kraj ist prinzipiell das gleiche.:
okres aber die alte Bezeichnung - es gab erst ca. 70 okres, jetzt nur noch 40 kraj.: Beispiel: okres liberec und jablonec jetzt liberecki kraj: (Quelle: Studium in Tschechien): Pcwehle 08:33, 17. Oct 2005 (CET)

Es ist äußerst verwunderlich, dass du einen derartigen totalen Unsinn hier auch noch schriftlich niederschreibst. Aber auf dieser Diskussionsseite überrascht mich gar nichts mehr...Juro 22:31, 17. Okt 2005 (CEST)

Die Bezeichnung Tschechei ist aufgrund der propagandistischen Verwendung während der Zerschlagung Tschechiens durch die NS-Diktatur negativ besetzt und sollte daher nicht verwendet werden.

Das hört sich so an als ob alle darüber so denken würden und das ist nicht besonders objektiv. So wie: "Die Autobahnen wurden in Deutschland von A. Hitler gebaut und sollten daher nicht mehr befahren werden!"

1.) Die Bezeichnung Tschechei existierte vor diesem bösen Mann. 2.) Denken nicht alle Tschechen so. Ich persönlich kenne drei Tschechen die das nicht so sehen. Also gibt es mehr davon. Ein Sudetendeutscher in Schönbach (Luby u Chebu) hat andauernd nur von der Situation der Tschechei gesprochen, als ich ihn in ein Gespräch verwickelt habe. Zugegeben er konnte besser deutsch als tschechisch (oder ist tschechisch auch falsch?).

Vorschläge:

eine Mehreit der Tschechischen Bevölkerung sieht das so
viele speziell Jüngere denken so
dieser Begriff sollte sich in Zukunft etablieren weil
oder politiker haben das entschieden deswegen ist das so

-- paddy 18:47 11. Dez. 2003 (CET)

Das Kunstwort Tschechien kam nach 1990 in der BRD auf und wird von den Tschechen (oder soll ich nun sagen Tschechiern?) wohl oder übel langsam angenommen weil man alles so macht wie Vorbild Deutschland, man möchte ja in die EU. Der Bevölkerung ist es eigentlich scheißegal, ich habe etliche Leute gefragt. Die Tschechen kümmern sich nicht um die deutsche Bezeichnung und die deutsch Sprechenden finden es abartig, ein jahrhundertealtes Wort zu ändern. 'Tschechei' wurde nicht von den Nazis erfunden, auf der zweisprachigen Geburtsurkunde meines Großvaters von 1902 steht das schon. Vielmehr ist die jetzige Verwendung von 'Tschechien' ein Aufzwingen deutscher Namensgebung auf das tschechische Volk. Marcela 18:53, 4. Jan 2004 (CET)

Kunstwort ist der richtige Begriff. Wieso so etwas verwenden, wenn es bereits Begriffe gibt, die nicht so gekünstelt klingen? Achja, Wörter erfinden ist ja modern... 172.181.26.20 00:13, 21. Mai 2005 (CEST)

Danke Marcela! Ich glaube ich liebe Dich. -- paddy 04:05 06. Jan. 2004 (CET)

Ich möchte darauf hinweisen, daß Vít Zvánovec unter http://de.wikipedia.org/w/w... Tschechei geschrieben hat und wohl aus der Tschechei oder Tschechien ist. -- paddy 21:23 06. Jan. 2004 (CET)

einerseits ein Artikel für 'Tschechien' - andererseits der Beweis daß Deutschland den Begriff festgelegt hat: http://www.collegium-caroli... Mal sehen wann aus der Slowakei Slowakien wird... Und 100%ig stimmt es auch nicht (siehe oben, Geburtsurkunde) Marcela 14:10, 16. Jan 2004 (CET)

Das ist höchstens der Beweis, daß sich der Autor des Textes darauf festgelegt hat. Und er selbst gibt ja zu, daß es lächerlich klingt. Lächerlich und typisch deutsch ist es auch, eine Diskussion über PC anzuleiern, wo gar keine notwendig ist. Tschechei ist eine wertneutrale Bezeichnung für die Tschechische Republik, fertig. Nationalsozialistisch angehaucht ist höchstens der Begriff Resttschechei. Die Nationalsozialisten haben die deutsche Sprache für Propagandazwecke mißbraucht. Sollen wir jetzt alle Wörter wegwerfen? Dann können wir uns gleich eine neue Sprache zulegen. Die Frage ist doch genauso müßig wie die, ob es politisch korrekt ist, ein Mohrenkopfbrötchen zu essen. 172.181.26.20 00:24, 21. Mai 2005 (CEST)

ich hab das thema nochmal in der Tschechei angesprochen. Abwinken und 'je mi to jedno' Ausführlicher: die Deutschen machen doch sowieso mit uns was sie wollen. Der Link hier drüber soll verdeutlichen daß ich mich sehr wohl versuche, sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen, dort wird ja wissenschaftlich und mit Nennung der entsprechenden Quellen an das Thema herangegangen und eigentlich ist das Ergebnis 'Tschechien'. Aber genau das was hier als Argument angeführt wird, daß 'Tschechei' den Tschechen wegen Hitler böse aufstößt, wird einfach ignoriert - weil die Bezeichnung nachweislich nicht von den nazis stammt. Genau das was als Argument für 'Tschechien' angeführt wird, ist ein Argument DAGEGEN. Wieder mal wird den Tschechen was aufgezwungen. Genau wie im 3. Reich. Und wieder können sie nichts dagegen machen, sie wollen ja in die EU. Ich werde mich in Zukunft aus der Diskussion hier raushalten und mich weiterhin so verhalten wie die Tschechen es wünschen. Marcela 23:58, 16. Jan 2004 (CET)

Zumindest hier in NRW und auch in Niedersachsen wo ich aufgewachsen bin habe ich noch nie "Tschechei" gehört. Immer nur Tschechien. Meine Tante in Dresden sagt Tschechei. Habe ich immer als herabwürdigend empfunden (so wie Polackei). Auch wenn das, s. Marcela Link, nicht stimmt, plädiere ich dennoch für Tschechien. In Österreich sagt auch jeder Tschechien. 82.82.126.130

Dann mußt Du aber in einem ziemlich merkwürdigen Teil Niedersachsens aufgewachsen sein. Zumindest westlich der Weser sagt man Tschechei. Und Slowakei, Walachei und Türkei sind für Dich also auch herabwürdigend, man sollte die Länder besser Slowakien, Walachien und Türkien nennen, oder wie? 172.181.26.20 00:13, 21. Mai 2005 (CEST)
Nicht zu vergessen: Mongolei, Mandschurei und Polizei ;-)

Möglicherweise ist das eine Frage des Alters. Ich komme ebenfalls aus NRW und kann das nicht bestätigen. Das Herabwürdigende im Wort Polackei kommt m.E. durch das Wort Polacke und nicht durch die Endung zustande. Das Ansicht, dass man sich aussuchen können sollte, wie man im Ausland genannt wird, teile ich nicht. Bedenkt man, welche Namen für uns Deutsche im Ausland benutzt werden, sieht man schnell das mit der Selbstbestimmung nicht weit her ist. Ich bin weder Allemanne, noch Sachse, noch stumm, habe aber kein Problem damit, wie etwa Franzosen, Finnen und Polen uns nennen, und dass ausgerechnet die Holländer (oder politisch korrekt: Niederländer) auf Englisch Dutch (< Deutsch; ist das dann politisch inkorrekt?) heißen. Sprache und Tradition haben halt auch ein gewisses Gewicht. Angesichts dieses Pars-pro-toto-Vorgehens spräche doch eigentlich auch nichts gegen Böhmen. :-) Wäre man bei Tschechei gelieben, so hätte es den möglicherweise vorhandenen negativen Beigeschmack (den ich, wie gesagt, nicht empfinde) durch die häufige Verwendung in der Tagesschau und anderswo längst eingebüßt; so mag er vielleicht fortbestehen. http://faql.de/pc.html#tsch... --128.176.76.111 14:17, 23. Mär 2004 (CET)

Meine tschechische Hälfte sagt auch: "je mi to jedno". Ich muss auch sagen, dass diese neuen Bezeichnungen in der deutsche als auch tschechischen Sprache für die meisten Tschechen sehr gewöhnungsbedürftig sind. Aber darüber kann man sich stundenlang unterhalten. --Paddy 14:33, 23. Mär 2004 (CET)

sowohl Tschechei wie Tschechien sind relativ künstliche Konstruktionen, die "Tschechei" hat einen bitteren Nachgeschmack in den Ohren der Tschechen, den Hitler sprach gern von der Resttschechei, nachdem er die Tschechoslowakei um die Sudetengebiete verkleinert habe und auch noch Polen und Ungarn sich ihre Häppchen abgebissen hatten und in der Slowakei aus Deutschland Gnaden ein "selbständiger" Staat entstand, da wurde aus der Tschechoslowakei nur noch die Tschechei. Bei Böhmen kommt noch das Problem, dass sich die Tschechen nicht unbedingt als die Böhmen verstehen, die dort einmal lebten und ausserdem bliebe dann doch noch Mähren unberücksichtigt und Mährisch Schlesien eben so! Tschechische Republik ist wohl korrekt, doch das ist der Staat und nicht das Land, wir sagen auch nicht Bundesrepublik wenn wir Deutschland meinen. Ich denke, wir müssen noch weiter Geduld aufbringen, das kann noch höchsten 50 Jahre dauern, dann wissen wir es besser, das Bisschen Zeit hat diese Frage wohl schon noch! Übrigens: in Tschechisch stellt sich so ein Problem gar nicht! Die Tschechen selbst sagen schlicht: Čechy (pl) oder seltener Česko. ;~} Ilja Lorek 15:52, 23. Mär 2004 (CET)
Von Tschechien wird in Ö erst seit der Teilung mit der Slowakei gesprochen. Wo das Wort herkommt, kann ich nicht sagen. Aber in alten Dokumenten meiner Vorfahren ist selten, aber doch von der Tschechei, mehr aber von Böhmen und Mähren die Rede. Bei den älteren in Ö wird nur von Böhmen oder von der Tschechei gesprochen, wobei nicht viel Unterschied zu Mähren gemacht wird ;-). Nur die jüngeren verwenden das Kunstwort Tschechien. Aber Tschechische Republik würde ich keinesfalls verwenden.(Siehe Diskussion Diskussion:Vereinigtes Königreich Aber nachdem heute überall offiziell nur von Tschechien gesprochen wird, würde ich dieses Wort verwenden, denn wir können es hier ändern aber wo anders sicher nicht ;-) -- Karl Gruber 16:30, 23. Mär 2004 (CET)

Ich habe mir die Freiheit genommen und alle diese Zusammenhänge, die dafür wichtig sind, auszuformulieren. Ursache für die Streitigkeiten vermute ich darin, dass nur wenige Sätze zur Erklärung geschrieben wurden. Da wird es immer Reibung geben. Je mehr man dazu schreibt, desto mehr kann man relativieren. Ich hoffe, dass es jetzt neutralisiert ist. --Paddy 16:49, 23. Mär 2004 (CET)
ich finde es so prima formuliert, damit können sicher alle Parteien leben Marcela 00:07, 24. Mär 2004 (CET)

Ein Einwand erreicht mich noch per mail (wie kommen die Leute immer auf die Idee mich per mail anscheiben zu müssen?!): „:ich las Ihren Beitrag zu "Tschechei/Tschechien" und den Verweis auf meinen faql.de-Abschnitt zu diesem Thema.

Ich möchte anmerken, daß nicht die Bezeichnung "Tschechei" durch die Nazipropaganda negativ besetzt ist, sondern vielmehr "Resttschechei".“ Ich habe das übrigens schon geändert. --Paddy 20:16, 24. Mär 2004 (CET)

Für mich heißt die Tschechei erst Tschechien, wenn die Türkei Türkien und die Mongolei Mongolien genannt wird. ;-) --Jupo 09:54, 28. Sep 2004 (CEST)

Ich finde die Namensfrage nimmt im Artikel zu viel Raum ein, vor allem wenn man es im Verhältnis zu den restlichen Themen sieht. Das Land hat etwas mehr zu bieten als nur seinen Namen ;-). Man sollte sich mehr auf den Ausbau der anderen Themen konzentrieren. --Hytrion 13:00, 3. Okt 2004 (CEST)

Vorwahl

Hallo!

Ich habe die Vorwahl Tschechiens einmal richtig gestellt. Sie ist +420, da die +42 die Tschechoslovakei war. Nach der Trennung bekam Tscheien die +420 und die Slovakei die +421

> 90,1% Tschechen, 3,7% Mährer, 3,0% Roma

Ich hatte das so verstanden, dass Tschechen der Oberbegriff ist, der sowohl die Böhmen als auch die Mähren (oder heißt es tatsächlich Mährer?) umfasst. Müsste es dann hier nicht 90,1% Böhmen heißen? (Dass sich Geografie und Ethnie im Falle der Mähren nicht ganz deckt, scheint klar.) --Akkolon 13:21, 31. Mai 2004 (CEST)

In der deutschen und englischen Sprache kann man (etwa seit dem 19. Jahrhundert) zwischen den Böhmern - den Bewohnern Böhmens - und den Tschechen - der ethnischen Gruppe - unterscheiden. In den slawischen Sprachen (einschl. Tschechisch) gibt es diese Unterscheidung nicht, denn das Adjektiv für (und der Begriff für die Bewohner von) Böhmen sowie Tschechien sind identisch (besser gesagt, sie wurden auch nie unterschieden). Die Mährer sind eine andere ethnische Gruppe (soweit sie sich noch als solche betrachten, aber das ist ein anderes Problem). Juro

Schwieriges Problem, da es ja um deutsche Bezeichnungen und nicht um die einheimischen Namen geht. In den mir zur Verfügung stehenden Lexika werden die Böhmen und Mährer deshalb zumeist zusammen als Tschechen genannt, damit geht man diesem Problem recht einfach aus dem Weg. Aber eine perfekte Lösung wirds wohl kaum geben aber das gibt es ja in anderen Ländern auch (zb Ruthenen und Ukrainer in der Slowakei ...) Law 22:36, 2. Jun 2004 (CEST)

Verwaiste Karte

Ich habe die Karte

bei den verwaisten Bildern gefunden. Wenn sie nicht mehr gebraucht wird, bitte bei den Wikipedia:Löschkandidaten/Bilder eintragen. --Raymond 23:41, 6. Jul 2004 (CEST)
Ja, die habe ich mal aus der en:wikipeida.org übersetzt und korrigiert, warum hat man die eigentlich gegen die weit ungenauere CIA-Karte ausgetauscht? Ilja Lorek 08:16, 7. Jul 2004 (CEST)
Wenn ich mich kurz einmischen darf - auch ich finde diese Karte eigentlich informativer als die aktuell im Artikel befindliche, wäre also dafür, sie entweder durch Iljas Karte zu ersetzen oder vielleicht beide unterzubringen. Gruß --Tilman Berger 08:24, 7. Jul 2004 (CEST)
Schließe mich dieser Meinung an. lg Gugganij 14:36, 7. Jul 2004 (CEST)
Und alle der Meinung waren, aber keiner es getan hat, habe ich die Karte mal wieder eingebaut. --172.180.216.66 22:36, 18. Nov 2004 (CET)

Husiten

waren nicht nur ein wichtiger Teil der Geschichte, die hier eigentlich noch fehlt, sondern ist immer noch eine wichtige Kirche in der Tschechei.

Tschechien - ganz multilingual

  • Česko - tschechisch, slowakisch
  • Bohemia - lateinisch
  • Cehia - rumänisch
  • Cechia - italienisch
  • Csehország - ungarisch
  • Czechy - polnisch
  • Czechë - kaschubisch
  • Czechia - englisch, hausa (Ghana, Nigeria)
  • Čeahkka - lappländisch
  • Čehija - lettisch
  • Ĉeĥio - Esperanto
  • Čechi - roma
  • Čekija - litauisch
  • Čěška - sorbisch
  • Češka - slowenisch, kroatisch
  • Çekia - albanisch
  • Çexiya - aserisch = aserbaidschanisch
  • Çekiye - türkisch
  • Чехия - russisch, bulgarisch, tadschikisch, usbekisch
  • Чехiя - ukrainisch, tatarisch
  • Чешка - serbisch
  • Чехиja - makedonisch
  • Чехулс - mongolisch
  • Чэхiя - weißrussisch
  • Chekia - Suaheli
  • Chequia - spanisch, portugiesisch, galizisch
  • Ic-Ceka - maltesisch
  • Kekkia - färöisch
  • Kēkia - fiji
  • la Tschechia - rumantsch
  • Negeri Tjek - indonesisch
  • Tékkland - isländisch
  • Tchekia - bretonisch
  • Tchéquie - französisch, hausa (Nigeria, Benin)
  • Tiêp Khâc - vietnamesisch
  • Tjeckien - schwedisch
  • Tjeggië - Afrikaans
  • Tjekkiet - dänisch
  • Tshecia - walisisch
  • t’seicia - gallisch
  • Tsehhimaa - estnisch (2. Version: Tšehimaa)
  • Τσεχία [Tsehía] - griechisch
  • Tschechien - deutsch
  • Tsjechië - holländisch, flämisch
  • Tsjekkia - norwegisch (bokmaal und nynorsk)
  • Tšekki - finnisch, karelisch
  • Txekia - baskisch
  • Txèquia - katalanisch
  • Tzechia - (neu)lateinisch
  • צ'כיה - hebräisch
  • פיהם - [Pihm] - jiddisch
  • [čechia] - georgisch
  • جمهورية التشيك - arabisch
  • [tšíkíja] - arabisch
  • [čekya] - parse
  • Chekko -japanisch
  • [čchesuko] - koreanisch
um Komentare, Ergänzungen und Korrekturen wird ausdrücklich gebeten ... - ich weiß, das muss man nicht in der Wikipedia! :-) Ilja Lorek Ilja_Lorek 22:32, 3. Okt 2004 (CEST)
Čěška ist nicht korrekt, auf Obersorbisch heißt das Land Čěska und auf Niedersorbisch Česka. --Kotisch 00:07, 14. Okt 2005 (CEST)

Staats- und Landesname

Hallo Anonym, bitte einfach nur streichen nach einer Diskussion über solche Einträge, die schon länger gehalten. Deshalb mache ich einmal ein revert --Karl Gruber 16:14, 10. Nov 2004 (CET) der name tschechien war von allen als erster da.mehr als 200 jahre alt.sicher .Milan

Milan, das höre ich aber nun wirklich zum ersten mal! Der Begriff wird erst seit relativ kurzer Zeit (im historischen Vergleich)- nähmlich seit sich die Tschechoslowakei aufgelöst hat - benutzt. Tschechei ist sprachlich besser. --Raubfisch 13:20, 16. Dez 2005 (CET)

Format

Die Karte und die ganze rechte Tabelle sind zu breit, die ganze Seite sieht dann irgendwie komisch aus ... Juro 20:40, 27. Nov 2004 (CET)

Ich glaube, das kommt daher, dass jemand die Karte in die Tabelle gesteckt hat. Es wäre sinnvoller, die Karte weiter unten getrennt anzuführen, dann würde auch die Tabelle wieder schmaler. Ich würde das ändern, wenn ich wüsste wie, aber nachdem ich heute länger mit einer Wikipedia-Tabelle gekämpft habe, halte ich mich lieber zurück. Gruß --Tilman Berger Tilman Berger 21:08, 27. Nov 2004 (CET)

Danke - jetzt sieht es schon deutlich besser aus! --Tilman Berger Tilman Berger 14:47, 28. Nov 2004 (CET)

Löschungen

Hi! Mir fällt auf das ein Benutzer regelmäßig den Artikel löscht. Kann man dagegen denn nichts machen? -- WiESi 13:03, 28. Nov 2004 (CET)

Nochmals zur Namensfrage

Ich habe vorhin den folgenden, meiner Ansicht nach völlig unsinnigen Satz aus dem Artikel herausgenommen: "Die Entscheidung sämtlicher Sprachwissenschaftler deutschsprachiger Länder fiel auf Tschechien". Ich erlaube mir das deshalb, weil ich auch ein deutscher Sprachwissenschaftler bin und kein gemeinsames Gremium "sämtlicher Sprachwissenschaftler deutschsprachiger Länder" kenne, das solche Entscheidungen treffen könnte. Nach meiner Erinnerung (ich war Anfang 1993 in der Tschechischen Republik) ging die deutsche Bezeichnung Tschechien auf einen Vorschlag der tschechischen Seite zurück (unbeschadet dessen, dass der Begriff schon älter ist, aber fast nie verwendet wurde). Dass das Auswärtige Amt statt dessen die deutsche Übersetzung des offiziellen Namens "Česká republika" verwendet, halte ich vor diesem Hintergrund für sehr vernünftig. Gruß --Tilman Berger 20:21, 26. Feb 2005 (CET)

(1) Der Satz mit den deutschen Sprachwissenschaftlern war eine Zusammenfassung mehrerer Sätze aud seiner vorigen Version, in denen einfach in einer komplizoerten Weise gesagt wurde, dass man den Begriff Tschechien Anfang der 1990er sowohl im Duden, auch im Wahring, im Österreichischen Wörterbuch und in der Schweiz vorfand - daran kann wiederum ich mich sehr gut erinnern, weil ich gespannt war, wie das in Deutschland gelöst werden wird. Da die oben genannten Titel im Ausland praktisch (und eigentlich auch theoretisch) als die "Kodifizierer" der deutschen Sprache gelten, war der Satz insoweit richtig. Außerdem darf man nicht vergessen, dass es nicht genügt, dass Tschechien etwas beantrag, die Autoren deutscher Wörterbücher und Grammatiken, bei denen es sich sicherlich um Sprachwissenschaftler handelt, müssen zuerst zustimmen, das heißt letztenendes entscheiden dann doch die deutschen Sprachwissenschaftler. Der Satz war also auch in diesem Sinne richtig.

(2) Die Aussage auf der WEbpage des auswärtigen Amtes beruht auf einer Fehlinterpretation des im Jahre 1992/1993? von der tschechischen Seite an ausländische Staaten verschickten Briefes, in dem einfach die normale Verwedung der Kurzform des Landesnamens auch im Ausland verlangt wird. Der Brief wurde verschickt, weil es sich bereits heausstellte, dass es da im Ausland mit dem Namen Probleme geben wird (vgl. die ständige lächerliche Verwendung von Czech Republic und wenn man unbedingt eine Kurzform verwenden will heißt das Land "Czech" statt des richtigen "Czechia" – so weit kann heute die menschliche Dummheit gehen). Formuliert wurde das in dem Brief (ungenau) so, dass im "amtlichen" Verkehr die Langform, sonst die Kurzform verwendet werden soll. Da es nicht üblich ist, dass Staaten deratige Briefe verschicken, hat das jemand in Deutschland so interpretiert, dass die Tschechen - im Gegensatz zu anderen Staaten- unbedingt wollen, dass im amtlichen Verkehr immer die Langform verwendet werden soll. So spiegelt sich das dann auch in der Liste wider - Tschechien scheint ein Sonderfall zu sein. Dabei war der einzige Sinn und Zweck des Briefes gewesen, zu sagen: Bitte, wir haben auch eine Kurzform des Landesnamens wie jedes andere Land auch, nichts mehr...

Was die historich-linguitische Berechtigung einer übertriebenen Verwendung der Langform in der deutschen Sprache betrifft, der Artikel zeigt doch ganz deutlich, dass sie tatsächlich überhaupt nicht gegeben ist. Juro 20:51, 28. Feb 2005 (CET)


Noch eine Anmerkung zur Namensdiskussion: in den Geschichtswissenschaften ist Tschechien Standard, Tschechei gilt als diskreditiert, weil NS-belastet. Kein seriöser Wissenschaftler würde das verwenden! An solchen Konventionen sollte die Wikipedia sich orientieren. Tschechei mag zwar Usus in vielen Regionen sein, oft aber einfach, weil die Verwender sich keine Gedanken um die Konnotationen machen.--Faehn 17:58, 1. Mär 2006 (CET)

Wie ich mal weiter unten unter #Unsinne im "Geschichte" im Artikel Tschechien" Čechy etc.Revert von Juro, geschrieben habe, ist der Ausdruck Tschechien auch von der tschechischen Seite selbst vorgeschlagen worden. -jkb- 18:15, 1. Mär 2006 (CET)

Schon wieder Tschechei vs. Tschechien

In den letzten Tagen ist nun schon zweimal der Text des Artikels von Leuten geändert worden, die offenbar Tschechei für eine so übliche Bezeichnung des Tschechischen Republik halten, dass sie im Artikel sehen wollen. Die zweiten Änderungen habe ich gerade rückgängig gemacht, weil solche gravierenden Änderungen nicht einfach nebenher vorgenommen können, sondern diskutiert werden müssen. Gerade die Ausführungen zum Sprachenrecht (die ich persönlich interessant finde) gehören eigentlich erstmal auf die Diskussionsseite, und dann kann man nach einer Diskussion überlegen, was davon in den Artikel aufgenommen werden sollte. Gruß --Tilman Berger 22:52, 24. Mär 2005 (CET)

Danke. Gott sei Dank gibt es hier noch Menschen, die die Wikipedia als eine Universalenzyklopädie verstehen und nicht als einen Ort für die Präsentation ihrer persönlichen Meinung oder ihres persönlichen Sprachgebrauchs...Juro 04:27, 27. Mär --> Stimmt gute klare Worte. 2005 (CEST)

Am Anfang steht, dass "Tschechien" "Česko" sei. "Česko" würde ich als "Tschechei" übersetzen, wobei Übersetzung des Wortes "Tschechien" "Čechy" ist. Offiziell existiert der Ausdruck "Česko" nicht, obwohl wird häufig benutzt, meistens von "zweitklassigen" Journalisten. Besser gebildete Tschechen finden das Wort "Česko" bisschen pejorativ. Ciao Maarty (maarty@email.cz) (hoffentlich habe ich nicht viel Fehler geschrieben,weil ich Deutsch fast vergessen habe..)

Unflat raus...

Hallo,

hat jemand von Euch eine Ahnung, wie man die "HUUUREEE" am Ende von "Wirtschaft und Verkehr" rauskriegt?

Grüße

Martin

Einfach bearbeiten oder revertieren? -- J budissin - J budissin 13:39, 25. Jun 2005 (CEST)

Visumspflicht und Schengen

Braucht man für die Einreise/den Aufenthalt in der Tchechei ein Visum bzw. reicht ein Schengenvisum?--Gruß, Hhielscher 03:54, 11. Sep 2005 (CEST)

Kommt drauf an, wo du herkommst. Aber Tschechien gehört (noch nicht) zum Schengenraum, sie haben eigene Visa. Drittstaatler brauchen normalerweise ein Aufenthaltsvisum, wenn sie länger als 3 Monate bleiben wollen, aber genau weiß ich es nicht. --Kotisch 10:49, 11. Sep 2005 (CEST)

Zunächst nur deutschen Personalausweis--KaHe 10:55, 11. Sep 2005 (CEST)
oder österreichischen Reispass, mit mindestens drei Monate Gültigkeit. Visum ist keines notwendig, aber was ist ein Schengenvisum? --Karl Gruber 11:03, 11. Sep 2005 (CEST)

Tschechien vs. Tschechische Republik

Warum steht dieser Artikel unter Tschechien. Die Diskussionen hiert beziehen sich auf Tschechien vs. Tschechei, aber:

  • das deutsche Auswärtige Amt nennt das Land Tschechische Republik
  • das Außenministeriums Österreich nennt das Land Tschechische Republik
  • das Schweizer Eiggenösischen Departements für auswärtige Angelegenheiten nennt das Land Tschechische Republik
  • die UN nennt das Land übersetzt Tschechische Republik
  • das englische Wiki nennt das Land übersetzt Tschechische Republik
  • das französische Wiki nennt das Land übersetzt Tschechische Republik
  • das "Spiegel-Länderlexikon" nennt das Land Tschechische Republik (um eine Pressequelle zu nennen)
  • der "Fischer Weltalmanach" nennt das Land Tschechische Republik (um eine andere Enzyklopadie zu nennen)

und wir streiten noch darüber ob es nicht auch Tschechei heissen könnte.

Ich würde vorschlagen das Lemma auf Tschechische Republik zu verschieben und alle anderen Schreibweisen als Redirect zu wählen. Ich würde sogar noch weiter gehen und bitten, das Land auch in all den Listen und Referenzen so zu nennen.
--Haring 00:57, 9. Okt 2005 (CEST)

Weißt du, darüber gab es schon unzählige Diskussionen. Hier noch einmal der Grund: "Česko" und damit "Tschechien" ist die von der tschechischen Seite offiziell gewollte Kurzform, "Tschechische Republik" dagegen die Langform. Da wir in allen anderen Artikeln auch die Kurzform verwenden, tun wir das auch hier und zwar im vollen Recht. Gruß, J budissin - J budissin 08:38, 9. Okt 2005 (CEST)

Stimmt. Und alle oben genannten Namesformen sind übrigens klare Fehler, die alle auf dem englischen (übrigens ebenfalls falschen) ausschließlichen Gebrauch von "Czech Republic" beruhen. Juro 07:45, 10. Okt 2005 (CEST)

@J budissin, gibt es denn dafür Quellen, die Botschaften und Konsulate hier in Deutschland (z.B. [[LINK]] oder [[LINK]) nennen sich nämlich auch "... der Tchechischen Republik". Die amtliche Kurzform ist "Tschechische Republik", welche Kurzform meinst Du?
@Juro, das Englich kennt den Begriff "Czechia" für "Tschechien". Das Französische kennt das Wort "Tchéquie" für "Tschechien". Mit Übersetzungsfehler alleine ist das hier nicht getan.
Es gibt nachweislich einen offiziellen Namen, der ist "Tschechische Republik", der Spiegel oder Fischer Almanach benutzen oft auch umgangssprachliche Varinaten (z.B. Elfenbeinküste), gerade in diesem Fall aber nicht. Eure Argumente sind IMHO subjektiv und mit keiner Quelle belegt, ich habe Quellen genannt. --Haring 23:44, 13. Okt 2005 (CEST)

Die offizielle (Verfassungsmäßige) Bezeichnung ist nun mal "Tschechische Republik" (Česká republika), so ähnlich, wie "United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland" bzw, "Russische Federation" ("Российская Федерация") oder "United States of America". Die Verkürzte Bezeichnung ist aber in Deutsch "Tschechien", wie dort "Česko" (wozu die sich dort erst durchdringen mußten), ähnlich wie "UK", "Britannien", oder "Großbritannien und Nordirland" bzw. "Russland" oder "USA", womit sich die Wikipedia auch keinen Kummer macht. Es ist also ein Streit um Kaisers Bad der Besserwisser und Möchtegernveränderer.--KaHe 02:25, 14. Okt 2005 (CEST)

Ähnlich wie KaHe: Man muss unterscheiden zwischen dem Namen des Landes und dem des Staats. Kein Mensch käme auf die Idee, dass Polen unter "Republik Polen" stehen müsse oder Großbritannien unter "Vereinigtes Königreich" - nur bei Tschechien gibt es solche merkwürdigen Diskussionen, die wohl daher rühren, dass sowohl der Name des Landes als auch der des Staats relativ neu sind. Gruß --Tilman Berger 08:50, 14. Okt 2005 (CEST)

Ich stimme meinen beiden Vorrednern zu und halte das Problem (mal wieder) für erledigt. Übrigens nennen sich unsere Botschaften auch "Botschaft der Bundesrepublik Deutschland", das ist jedoch für uns noch lange kein Grund, den Artikel dahingehend zu verschieben. Gruß, J budissin - J budissin 12:49, 14. Okt 2005 (CEST)

@KaHe: Wie kommst Du darauf, dass sich zu Großbritannien und Nordirland, Russland und USA die Wikipedia keinen Kummer macht. Ich empfehle mal die Diskussionsseiten dort zu lesen, ebenfalls lesenswert auch die Diskussionsseite von Elfenbeinküste. Also immer dort, wo nicht die amtliche Schreibweise als Lemma-Name benutzt wird. Ich arbeite seit zwei Wochen an dieser verdammten Inkonsizenz von Ländernamen in Artikeln, Listen und Navigationsleisten. Was schlägst Du denn einem "Besserwisser und Möchtegernveränderer" vor wie die Namen gebildet werden sollen, etwa:

  • meistens verwenden wir die amtlichen Kurzformen (z.B. in Polen),
  • manchmal denken wir uns auch etwas längeres als die amtliche Langform aus (z.B. in Republik Irland, weil es sich so schön von der Insel unterscheiden läßt)
  • manchmal nehmen wir die Übersetzung des Landes (z.B. Tschechien), im Zweifel bitte KaHe fragen, der weiß immer genau wann diese Regel gilt
  • manchmal nehmen wir auf keinen Fall die Übersetzung des Landes, (z.B. Libyen), wo kämen wir denn da hin wenn jedes Land sich so kopmplizierte Namen ausdenken dürfte
  • manchmal nehmen wir auch nur die Abkürzung (z.B. USA)
Und weil dieser Algorithmus so eindeutig ist, stehen auch in allen Listen, Navigationsleistenm und Interwiki-Links bunt gemischte Ländernamen, die Redirects werden es schon irgendwie richten. @Tilman Berger: Dir würde ich mal zwei Dinge empfehlen
  • versuche einmal rauszukriegen, wo Du mit Großbritannien landen würdest, wenn es nicht die heilende Kraft von Redirects gäbe, und wenn Dich dann der Redirect auf Großbritannien und Nordirland (jeder außer Dir würde es doch so suchen, oder?) weitergeleitet hat, dann lese mal die Diskussion dort.
  • bei der Lektüre des "Verzeichnisses der Staatennamen für den amtlichen Gebrauch in der Bundesrepublik Deutschland" des Auswärtigen Amtes [LINK]) wird Dir vielleicht auffallen, dass Du Kurz- und Langform etwas durcheinanderwirbelst. Gleiches gilt übrigens für die amtlichen Namen in A und CH.

>@Haring"@KaHe: Wie kommst Du darauf, dass sich zu Großbritannien und Nordirland, Russland und USA die Wikipedia keinen Kummer macht." --- Es ist der Ist-Zustand. Mir ist es egal, wie die Namen hier benutzt werden, sofern sie einigermaßen korrekt sind und die Redirects stimmen. Ständige Änderungen und unendliche Diskussionen halte ich für unproduktiv. Ich verstehe auch nicht, was du dem Tilman empfehlen willst - Großbritannien und Nordirland ist auch keine amtliche Bezeichnung.--KaHe 00:41, 15. Okt 2005 (CEST)
Zuerst zur einfacheren Frage: Ich will Tilman empfehlen, sich erst ein Bild zu machen, bevor er hier Dampf abläßt. Weder Großbritannien noch Vereinigtes Königreich ist der Name des Lemmas Großbritannien und Nordirland, den ich als faulen Kompromiss erachte. Nun zum wesentlichen. Das Argument "unproduktiv" sticht natürlich, aber jeder hat andere "Painpoints" und ich finde die Inkonsistenz der Artikelnamen, Links, Listen und Navigationsleisten für Lädder unerträglich und der deutschen Wiki nicht würdig. Daran arbeite ich und "spende Zeit" (wie ein Kollege es nennt). Ich hätte gerne ein einheitliches Regelwerk für die Lemma-Namen und ich hätte gerne eine abgestimmte Liste von "Wiki-Kurznamen" für Länder (wie Du vielleicht meiner Benutzerseite entnehmen kannst). Beides gibt es nicht wirklich, weil niergends ausdiskutiert. Ich würdige deine Beiträge und die Diskussion hier ist damit wohl erst mal zu Ende. Ich werde den Artikel ohne weiteren Zuspruch nicht verschieben (keine Sorge). Wir werden uns sicher in einem noch besseren Wiki (wir arbeiten ja beide daran) wieder über den Weg laufen. Gruß ;-) --Haring 01:34, 15. Okt 2005 (CEST)

Daraus, dass fast alle folgenden Beiträge auf meinen bescheidenen vier Zeilen Bezug nehmen, sehe ich, dass ich wohl den Nagel auf den Kopf getroffen habe, und ich bin auch froh, dass diese Diskussion jetzt vorbei ist. Ich merke aber trotzdem an, dass Aussagen wie die, dass ich hier "Dampf abgelassen hätte", oder die, ich sollte mich erst auf der Seite des Auswärtigen Amtes kundig machen, dem friedlichen Auskommen nicht unbedingt dienlich sind. Mein Beitrag war wesentlich weniger emotional als manches anderes, was hier steht, und die Liste des Auswärtigen Amtes kenne ich sehr wohl, habe sie aber bisher noch nicht auswendig gelernt, da ich sie nicht als die entscheidende Quelle für die Benennung in der Wikipedia ansehe - entscheidend ist meiner Meinung nach der reale Sprachgebrauch, der allerdings (das weiß ich auch) schwieriger zu ermitteln ist, als wenn man sich auf irgendwelche Autoritäten beruft. Gruß --Tilman Berger 07:49, 15. Okt 2005 (CEST)

Zu Ende möchte ich kundtun, daß ich es, wie Haring, für richtig halte, alle Artikel über Staaten (im encyklopädischen Sinne) nach der [LINK] AA-Liste) zu benennen und alle anderen Bezeichnungen redirectieren. Dies müsste aber in einer Wiki-Abstimmung als Projekt geschehen und dann im Bezug auf diese Einigung auch konsequent durchgezogen und durchgehalten werden. (Ich selbst bin zu faul sowas anzuzetteln.) --KaHe 12:58, 17. Okt 2005 (CEST)

Der Begriff Tschechien ist sehr schlechtes Deutsch bzw. Slang/Jargon, was auf einen miserablen Deutschunterricht des Benutzers hinweist, der sich dem Gruppenzwang Gleichgesinnter im Nachahmungstrieb unterordnet, die denselben Schwachsinn pflegen. Es ist die Tschechische Republik und nichts anderes. Es sagt ja auch kein Mensch zu Frankreich Franzosien oder zu Spanien Spanesien oder zu Friesland Friesien, nur weil sich der ursprüngliche Wortschöpfer mit diesem Unsinns hervor- und abheben wollte. Wenn wir uns für Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung einsetzen wollen, dann sollten wir auch unser Nachbarvolk schon mit der Verwendung der offiziellen Landesbezeichnung achten, zumal unsere Nachbarn sowohl von der k.u.k-Monarchie und von den deutschen Faschisten gezwungen wurden ihre nationale Idendität jahrhundertelang zu verleugnen. Ich bin auch dafür, daß in den Angaben von Verkehrzielen auf Landkarten und Verkehrsschildern zuerst die Orts- und Landschaftsbezeichnung in der Landschaftsbezeichnung und in nur begründeten Fällen verkleinert die deutsche Bezeichnung erfolgt. Ein gutes Beispiel solcher Umgangsformen zeigt sich in der zweisprachigen Bezeichnung von Orten, Gebäuden, Straßen und Gassen, Verkehrszielen im Land der Sorben auf dem Gebiet der Lausitz. --Joachimkühnel 22:02 22.Okt. 2005 [CEST)

Was???????! Also diese Diskussionsseite sollte wirklich mal irgendwo als Warnung ausgestellt werden.Juro 22:37, 22. Okt 2005 (CEST)

Noch einmal: "Česko" (also Tschechien) ist die offizielle Kurzform. Gruß, J budissin - J budissin 12:45, 24. Okt 2005 (CEST)

@Joachim: Die Bezeichnung Tschechien ist vielleicht eine Neuschöpfung, aber zumindest ohne negative Konnotationen (wie bei Tschechei). In der Doppelmonarchie war übrigens immer nur von Böhmen oder Mähren die Rede (selbstständige Kronländer) bzw. noch von (Österreichisch-)Schlesien. Als Oberbegriff stand die etwas umständliche Bezeichnung Länder der Wenzelskrone in Verwendung. Wie auch immer, ich halte das Wort Tschechien nunmehr für neutral und durchaus brauchbar. Ich kenne aber auch viele Österreicher, die immer Böhmen sagen (womit sie meist die ganze Republik meinen, was der Gleichsetzung Čechy-Česko gleichkommt). BTW ich kenne einige Deutsche, die konsequent Slowakien sagen. Das würde ich schon als "schlechtes Deutsch" bezeichnen. Gruß --Kotisch 14:09, 24. Okt 2005 (CEST)

Ich habe viel mit offiziellen tschechischen Stellen (Hochschulen und Universitäten, aber auch private Kontakte zu Senatoren) zu tun. Einzige übliche Bezeichung ist TSCHECHISCHE REPUBLIK; die Bezeichnung "Tschechien" wird abgelehnt. Insofern wäre es nur richtig, die Bezeichnung zu ändern. --Docmo 13:31, 4. Dez 2005 (CET)

Tschechien - diskussion uber dem Namen des staates in Tschechien

jbudssin revertiert meine Erweiterung, mein diskussinsbeitrag auf seiner Seite:

Entschuldigung, aber ich verstehe die Logik deiner reverst überhaupt nicht. Es sind keine Theorien, die Diskussion gabs wirklich und weil der Name des Landes grosse in vielen Hinsichten eine grosse Rolle spielt war die Diskussion ziemlich heftig und spielte ein grosse Rolle auch politisch, Und weil die Diskssion noch nicht zu ende ist /auch in wikipedia nicht, wie immer wieder gefuhrten Steitigkeiten um Tschechien/Tschechei zeigen/ finde ich diese übersicht ziemlich relevant, da nur wenige Leute wissen, dass es auch andere möglichkeiten als Tschechien/Tschechei gibt /gab/.

Deiner Logik nach müsste die Hälfte des Artikles über dem Ländernamen gestrichen werden..

und:

1. wie ich schon vorher geschrieben habe, wenn du schon revertierst, könntest du wenigsten fehler beseitigen, die ich schon zweimal korigieren habe.

2. in dem zusammenhang, dass ohne Argumentation revertierst scheint mir dein verhalten ziemlich arrogant zu sein

Falls die anderen der meinung sind, dass es in anderen Artikel gehört, bitte ich um rat wohin.

mein Beitrag:

Die Bezeichnung im Tschechischen

Die Tschechen selbst stellen sich die analoge Frage etwas anders. Das Wort Čechy (Böhmen) hat im tschechischen zwei Bedeutungen: 1. das ganze Gebiet des heutigen Tschechiens, 2. Tschechien ohne Mähren (und Schlesien). "Česko" [tschessko] wurde selten (und eher archaisch) für das heutige Tschechien benutzt (als einzelnes Wort war der Öffentlichkeit eigentlich völlig unbekannt), aber in der Umgangssprache manchmal als Kurzform für Tschechoslowakei (Československo) für die gesamte Tschechische Republik (Böhmen und Mähren). Doch allmählich hat sich eine Gewohnheit herausgebildet das Wort "Čechy" eher als Tschechien ohne Mähren (und Schlesien) zu gebrauchen (telweise hängte das auch mit dem wiederaufgetauchten mährischen Patriotismus nach dem Jahr 1989), nach der Auflösung der Tschechoslowakei wurde dieses Problem besonders aktuell. Das Wort "Čechy" schien nicht mehr zeitgemäss zu sein, historische Namen auch nicht und zudem zu lang (České země, Země koruny české - Böhmische (tschechische) Länder, Länder der böhmischen Krone). Das Wort Česko weckte (und zum teil weckt noch heute (2005) Widerstand wegen seiner Neuheit und , für einen Teil der Bevölkerung klingt es minderwertig ,obwohl im Tschechischen sind analoge Wortformen sehr üblich sind. "Česko" ist ähnlich wie Tschechien und Tschechei keine Neubildung von 1992, da der Begriff bereits 1777 belegt ist. Sie wurde aber vor 1992 selten verwendet - außer in Fachkreisen und mit Ausnahme der Jahre 1918 und 1968 als logischer Parallelbegriff zu Slovensko (Slowakei). Negative Einstellung hängt wahrscheinlich mit der Zeit nach dem Münchner Abkommen - damals wurde restliche Tschechoslowakei (Československo) auf Tschecho-slowakei (Česko-slovensko) umbenannt - und mit ähnlichen politischen Konflikten um den ofiziellen Namen der Tschechoslowakei nach 1989. In den 1990er Jahren gab es zum Teil eine Art Medienstreit über die Bezeichnung des Landes, in der Diskussion tauchten z. B folgende (zum teil scherzhafte oder scherzhaft empfundene) Vorschläge auf:

  • Beibehalung des Namens Tschechoslowakei (Československo), mit den Begründungen, dass die Teilung eher von den Slowaken verursacht wurde und dass auch auf dem Gebiet der Tschechischen Republik viele Slowaken leben (300 000, wobei auch viele Tschechen slowakischen Ursprung haben). Die Verwendung des alten Namen wäre für den neuen Staat vorteilhaft. Variationen:
  • "Českoslovansko" (Slovan = Slawe), bei der Übersetzung in andere Sprachen würde man wahrscheinlich meistens den Ausdruck für Tschechoslowakei lassen, diese Bezeichnung wurde ziemlich oft vor 1918 benutzt, öfter als Adjektivum.
  • Českoslovácko (könnte vielleich als "Tschechoslowakien" übersetzt werden, Wortspiel, Slovácko ist eine region die an die Slowakei grenzt), eher scherzhaft gemeint.
  • Českomoravsko (könnte vielleich als "Tschechomähren" übersetzt werden), dagegen wurde argumentiert, dass Mähren nur eine Region im Tschechien ist, obwohl sehr grosse und bedeutende, ganz korekt müsste es dann
  • Českomoravskoslezsko (Tschechomährenschlesien) heissen, wobei man nicht sicher sein kann, wie lange dieser Prozess fortsetzen würde.
  • Středoevropská republika (Mitteleuropäische republik) für diese Bezeichnung wurde argumentiert, dass sie nicht nationalistisch klingt, wobei sie an die Stellung Tschechiens im "Herz Europas" erinnert. Dia Abkürzung (SER) hat im tschechischen jedoch eine vulgäre Konotation (infinitiv srát), deshalb manchmal scherzhaft.
  • Čechie oder Čechia - auch diese Namen wurden ab und zu schon lange vorher benutzt, oft dichterisch, der Name kommt oft als Name für Sportvereine vor. Doch die Endung -ie (seltener -ia) wird zwar sehr oft für viele fremde Länder benutzt (Itálie, Francie, Belgie, Indie), die Endung wird jedoch als fremdsprachig empfunden (und ist so wirklich), was absurd schien.
  • Bohemie oder Bohemia - diese Bezeichnungen sind zwar der breiten Öffentlichkeit bekannt, gelegentlich kommen sie auch als Namen für Sportvereine, doch werden sie auch als fremdsprachig empfunden. Dazu kommt, dass die Ausdrücke für Böhmen in einigen Sprachen an Ausdrücke für Zigeuner erinnern (Spanisch, Französisch).

Da sich vor allem die englischsprachige Welt und die ältere Generation Tschechiens immer noch weigert, die Form "Česko" (Czechia) zu verwenden, mit dem Fehlen eines kurzen Namens aber diverse wirtschaftliche und andere Schwierigkeiten verbunden sind, musste der tschechische Senat 11. Mai 2004 in einer Sondersitzung die Verwendung von "Česko" anstelle von "Česká republika" offiziell empfehlen (gewisse amtliche Anweisungen und Kodifikationen gab es jedoch schon früher.

- Hinzu kommt, dass die Bezeichnung Resttschechei negativ besetzt ist, weil sie der Propaganda der NS-Diktatur während der Zerschlagung der Tschechoslowakei entstammt (1938/39). Der negative Klang übertrug sich bei den meisten Tschechen auch auf den Begriff Tschechei, obwohl der Begriff kurz vor- und nachher auch in anderem Zusammenhang verwendet wurde. Es war jedoch immer ein Begriff von nicht offizieller Natur. In Erwägung der obigen Argumente haben deutsche und österreichische Sprachforscher sowie die tschechische Regierung beschlossen, den Begriff Tschechien für die 1992 neu entstandene Tschechische Republik zu forcieren. Dementsprechend ist auch seit 1992 in deutschen Nachschlagewerken ausschließlich Tschechien als Kurzform für "Tschechische Republik" vorzufinden. + Die Eigenschaftswörter für "tschechisch" und "böhmisch" sind in der tschechischen

--Nolanus 20:21, 3. Dez 2005 (CET)

Ich habe dir auf meiner Diskussionsseite geantwortet, dass ich nicht der Meinung bin, dass dein Beitrag in dieser detaillierten Form an die Stelle gehört, an welche du ihn immer wieder setzt, noch vor Wirtschaft etc.. Eine Möglichkeit wäre, einen eigenen Artikel aufzumachen, damit diese Ausführungen nicht im Hauptartikel stehen müssen. IMHO überlasten sie ihn in diese Hinsicht. Außerdem hast du keine Quellen genannt. Solange die Quellen nicht dazu genannt werden, erlaube ich mir, manche Namensvorschläge stark anzuzweifeln. Gruß, J budissin - J budissin 13:17, 4. Dez 2005 (CET)
Sicherlich ist das ein interessantes Thema. Gehört aber nicht in den Artikel, zumindest nicht in der gefühlten Breite. Es reicht sicherlich hier ein bis zwei Sätze zum Thema (Problematik) anzuführen. Wikipedia ist aber kein Diskussionsforum, dazu bitte dmoz verwenden. --Docmo 13:25, 4. Dez 2005 (CET)

Eben das ist auch meine Meinung, die Nolanus aber offenbar nicht einsehen will. -- J budissin - J budissin 13:36, 4. Dez 2005 (CET)

Meine auch. Höchstens als Glosse in Geschichte Tschechiens. Dort ist Platz genug.--KaHe 14:03, 4. Dez 2005 (CET)

Ich schließe mich den Vorrednern an und meine ebenfalls, dass der Text jedenfalls nicht in den Artikel über das Land gehört, meinetwegen in Geschichte Tschechiens oder vielleicht sogar in einen eigenen (dann aber bitte ordentlich belegt). Gruß --Tilman Berger 13:24, 5. Dez 2005 (CET)

Also nur noch ein 2 Notizen:

1. Es hat mich auch ein bisschen die Form in der budissin handelt aufgeregt- es ist mir in der deutschen wikipedia noch nie passiert, dass jemand eine ziemlich grosse Erweiterung ohne jeglichen Kommentar revertiert hätte. Über den Artikel, wo dis hinsoll kann man immer reden, das ist mir ziemlich egal.

2. damit hängt zusammen - und das nervt mich auch bei anderen - dass sich er sich nicht die Mühe machte beim Revert wenigstens die fehler zu korrigieren die ich korigiert habe (auch nach dreimaligem Hinweis!). Klare fehler waren zumindest zwei im Artikel, doch ohne gründliche sprachliche Auslegung des Problems ist eigentlich der ganze Abschnitt übed dem Namen von Tschechien ein bisschen irreführend.

--Nolanus 19:35, 10. Dez 2005 (CET)

Ich sehe, es ist wieder mal höchste Zeit Klartext zu sprechen. Der Namensteil ist sowieso schon zu lang, ist aber inhaltlich durchaus in Ordnung. Du hast völlig lächerlichen, irrelevanten, niemanden interessierenden Unfug hinzugefügt und jeder der sich das nur kurz anschaut, kann das sehen, nur du nicht. Mám ti to vysvětlit česky? Juro 20:01, 10. Dez 2005 (CET)

1. Ja inhlatlich wirklich ziemlich in Ordnung - stimm ich eigentlich JETZT zu, obwohl immer die Frage ist, wie weit noch noch eine Vereinfachung richtig ist.

2. ich glaube was interessant, wichtig etc. ist immer subjektiv, es ist jedoch eine Eigenschaft beschänkter und dummer Menschen für uninteressant und irrelevan das zu erklären was ihnen als uninteressant und unwichtig erscheint - wer nicht lesen kann, wird wahrscheinlich die ganze wikipedia uninteressant finden. Der von mir beschriebenener Sache wurde die öffentliche Anhörung im Senat gewidmet, grosse Artikle in Zeitungen und in der linguistischen fachpresse (Naše řeč etc.). Mir reicht es als Beweis, dass die sache in gewisser Hinsicht und Zusammenhang wichtig und relevant ist.

3. Weil der Benutzer budissin seine Reverts nicht begründete, liees ich die sache diskutieren und Ergebnis der Diskussion angenommen, dass das woanders gehört, ich verstehe nicht warum du in die Diskussion einen beitrag schreibst der dazu nichts neues bringt. das ist allerdings auch mein Fehler, den ich jetzt begehe, doch hoffe ich, es dir erklären zu können.

4. Ich glaube das hier ist deutschsprachige wikipedia, ich hatte niemals Gefühl, dass man hier tschechisch sprechen sollte und bin allerdings froh diese Sprachen nicht immer benuzten zu mussen (allerdings finde ich es immer sinnvoll bei den entsprechenden Realien die tschechische Bezeichnung zu erwähnen (das ist ja allgemeine Praxis in Fachkreisen), das ist jedoch nicht der Fall.

--Nolanus 22:05, 10. Dez 2005 (CET)

Was für eine allgemeine Enzyklopädie wichtig ist, ist nicht immer subjektiv, insbesondere nicht, wenn es dir hier bereits mehrere Personen gesagt haben. Ich sage es dir noch einmal: Niemanden interessiert in einer allgemeinen Enzyklopädie, welche Namen für die jeweiligen Staaten der Welt im Laufe der Geschichte vorgeschlagen, dann aber nicht umgesetzt wurden. Das ist absolut lächerlich. Der Artikel befasst sich nur mit Namen, die im Deutschen auch wirklich existieren und mit DEREN historischem Hintergrund. Die obige Liste wäre auch für einen separaten Artikel lächerlich. Dies ist keine Kuriositätensammlung. Hinzu kommt, dass ein separater Artikel über den Namen Tschechiens (soweit ich mich erinnere) schon mal vor langer Zeit angelegt wurde, dann aber nach Diskussionen gelöscht wurde. Juro 02:09, 11. Dez 2005 (CET)

P.S.: Und das sage ich dir als eine Person, die sich für diese Namensfragen interessiert. Dennoch bin ich in der Lage, zu unterscheiden, was mich persönlich interessiert und was für eine Enzyklopädie relevant ist.Juro 02:24, 11. Dez 2005 (CET)

Tschechisches Geld

Tschechisches Geld:Hallo, ich habe eine Information über tschechisches Geld, weiß aber nicht, ob sie wichtig genug ist, um auf diesem Artikel erwähnt zu werden. Wie bereits im Artikel erwähnt, ist die tschechische Währung die Krone, die sich aus 100 Hellern "zusammensetzt". Heutzutage werden jedoch nur noch Beträge, die ein Vielfaches von 50 Hellern sind, benutzt. Man findet keine 1,2,5,10 oder 20 Hellerstücke (es gab sie einmal und Sammler besitzen sie sicherlich auch noch), mit ihnen kann nicht bezahlt werden und man erhält sie auch nie als Wechselgeld. Den kleinstmöglichen Betrag, den man in Tschechien bar bezahlen kann liegt also bei 50 Hellern = 0,5 Kronen.

Trotzdem können Artikel einen Preis von z.B. 7,90 Kronen haben. Hier wird es dann wie an deutschen Tankstellen gehandhabt, dass zuerst addiert und dann gerundet wird. Auf dem Kassenzettel wird immer vermerkt, falls und wieviel Geld auf- oder abgerundet wurde.

Unglücklicherweise habe ich dieses Wissen nur aus der Praxis, d.h. ich kann kein geschichtliches Wissen dazu beitragen. Ich vermute jedoch, dass diese Regelung erst vor Kurzem (per Gesetz) in Kraft getreten ist, da z.B. hierzulande ein Schokopudding 6,50 oder 5,90 Kronen kostet und demnach vor einigen Jahren die einzelnen Heller noch zu wichtig gewesen sein müssen, als dass man sie einfach immer hätte "wegrunden" können.

Ja, es ist wirklich erst seit kurzem, 10 und 20 Heller-Stucke gelten seit 1.11. 2003 nicht mehr, es war kein Gesetz dazu notwendig, es war eine Verordnung der CNB (Tschechische Nationalbank), im Gesetzbuch 79/2003 aus dem 10.3. 2003.

http://www.mvcr.cz/sbirka/2...

(tschechisch)

Tauschen kann man bei der Nationalbank bis 31.10. 2009 wenn der Betrag (in Hellern!) teilbar durch 50 ist. Dia Lage war dazu reif schon lange, man hat das nicht getan, angeblich um nich die Inflation anzuknurbeln. (50 Heller, das sind ja nich ganze 2 Eurocents, sogar die Produktinskosten je eine Munze waren grosser als Nominalwert). Die 5 Hellermunzen hat man nach bei der Wahrungtrennung (Tschechoslowakei) im Jahre 1993 nicht mehr eingefuhrt, kleinere Munzen als 5 Heller gabs praktisch auch lange vor dem Jahr 1989 nicht /angeblich gabs sie in kleineren Mengen eher als Kuriositat doch ich hab sie nie gesehen/. Doch auch heir in der wiki gibts doch eine Notiz, dass 10 und 20 Heller eingezogen worden sind, das hast du wohl ubersehen. Interessant sind aber auch 20 Kronenmunzen a 50 Kronenmunzen, die hat man nach der Schaffung der neunen Wahrung 1993 eingefuhrt angeblich, weil nicht so schnell so grosse Mengen der 20 und 50 Kronen Banknoten nich gedruckt werden konnten, inzwischen gibts praktisch nicht mehr 20 Kronenbanknoten (Inflation und schnellses Verbrauchen der Banknoten) aber die 50 Kronenmunzen gibts selten ab und zu noch.

Noch eine Namensfrage !

Die Diskussion um "Tschechien" oder "Tschechei" scheint nicht wirklich zu einem Konsens zu führen, obwohl ich beim Durchsehen der ganzen Seite schon den Eindruck hatte, daß die Mehrheit der Stellungnehmenden für "Tschechei" war, diejenigen, die für "Tschechien" plädierten aber hartnäckiger geschrieben haben - nun ja.

Mein Anliegen ist eine ganz andere, aber dennoch irgendwo verwandte Frage.

Wenn ich mir die Seite Italien anschaue, dann finde ich dort die italienischen Städte mit ihren in der deutschen Sprache üblichen Bezeichnungen: Rom (italienisch: Roma) aber nicht "Roma", Neapel (v. griech.: nea polis = neue Stadt; ital. Napoli) aber nicht "Napoli", Mailand (italienisch Milano) nicht "Milano".
So ist es in der deutschen Wikipedia selbstverständlich auch richtig.
Ähnlich ist es auch auf entsprechenden anderen Seiten über andere Länder.

Im Artikel über die Tschechische Republik wird Prag richtig als Prag aufgeführt. Wenn man dann auf Prag klickt erfährt man, daß die Stadt Prag auf tschechisch "Praha" genannt wird. So erscheint es mir richtig.

Wenn man nun aber in der deutschen Wikipedia auf der Seite der Tschechischen Republik nach Brünn sucht, dann findet man nur "Brno"! Wieso das denn?
(Der Artikel über Brünn ist dann allerdings wieder richtig "Brünn (tschechisch: Brno)").

Ostrau ist der übliche deutsche Name für eine Stadt, die auf tschechisch Ostrava heißt. In der deutschen Wikipedia sollte dann auch Ostrau stehen.

Und das gleiche gilt für Pilsen, Olmütz, Reichenberg, Budweis und all die anderen Orte, die alle deutsche Namen haben. Wieso tauchen in der Städteübersicht dieses Artikels außer bei Prag die deutschen Bezeichnungen nicht auf? Ich hoffe nun nicht als Rechtsradikaler mißverstanden zu werden - ich bin das bei Gott nicht. Aber "political correctness" oder "neutral Point of view" kann man auch übertreiben - bis hin zur Selbstverleugnung (oder Lächerlichkeit). Ich verweise auf meinen Beitrag auf der Seite Diskussion:Karlsbad, in dem ich auf den Gebrauch des Namens Karlsbad auf den deutschsprachigen Seiten der Homepage der Stadt Karlsbad hinweise.

Ich will nun keinen edit-war starten und ändere darum zunächst nichts - sondern suche zunächst hier den Konsens der geneigten Leserschaft. --Raubfisch 14:00, 16. Dez 2005 (CET)

Auch das mit Städtenamen wurde schon oft diskutiert. Irgendwo hat man sich geeinigt, dass bei allgemein bekannten Orten die im Deutschem gebräuchlichen Namen verwendet werden sollen, was ich für vernünftig halte. Mit der Namensregel und Redirects sollte das Problem zu lösen sein. Brünn und Ostrau wären dann drin, Budweis würde České Budějovice heißen. Manchen möge es nicht gefallen, aber vernünftiges Zusammenleben brauch nun mal Regeln. Mehr ärgerlich ist, daß wir z.B. einen Ottokar I. Přemysl und einen Přemysl Ottokar II. haben, was m.E. weder noch richtig ist und nur halbwegs dieser Regel entspricht, jedoch mit der doppelsprachigen Geschichte Böhmens zu tun hat. Zumindest die Reihenfolge sollte man aber vereinheitlichen.--KaHe 17:05, 16. Dez 2005 (CET)

Also Brünn hat Häufigkeitsklasse 14 --> Deutscher Name? Done!
Ostrau hat Häufigkeitsklasse 16, Ostrava dagegen nur Häufigkeitsklasse 17, Ostrau ist also bekannter ---> auch Ostrau? Done!
Pilsen hat Häufigkeitsklasse 15, Plzeň dagegen Häufigkeitsklasse 18 ---> Daher Pilsen? Done!
Olmütz hat Häufigkeitsklasse 16, Olomouc nur Häufigkeitsklasse 18 ---> Also Olmütz? Done!
Habe ich die Namenskonvention richtig angewandt? Ich glaube verstanden zu haben. --Raubfisch 20:50, 16. Dez 2005 (CET)

Nein. Es geht nicht um Vergleich. --KaHe 21:17, 16. Dez 2005 (CET) Und da ich jetzt sehe, daß du die Namen in der Tabelle geändert hast, weise ich darauf hin, daß die Namenskonvention Artikelnamen betrifft.--KaHe 21:29, 16. Dez 2005 (CET)

Habe das mal reviertiert, da es wenig sinnvoll ist, Links auf BKLs zu verbiegen. --AHZ 15:43, 17. Dez 2005 (CET)
Was sind BKLs? Und welche Regeln gelten für die Ortsnamen im Text (oder wie hier zum Beispiel in solchen Tabellen), wenn die Namenskonvention nur Artikelnamen betrifft? Mir erscheint der Gebrauch tschechischer Worte in dieser Tabelle einfach wenig hilfreich. Wenn ich in der Tabelle den Ort "Hradec Králové" erwähnt sehe sagt mir das gar nichts. Wenn ich dann nachschaue kann ich zwar herausfinden, daß damit Königgrätz gemeint ist, aber wem sagt denn "Hradec Králové" etwas? Jedem, der wenigstens ein bißchen Geschichtsunterricht hatte, sagt Königgrätz etwas. (Hradec Kralove hat die Häufigkeitsklasse 19! Hradec Králové gibt es gar nicht im Wortschatzlexikon! Königgrätz hat wenigstens die Häufigkeitsklasse 17.) Wenn ich dann in die Tabelle schaue steht in der Kopfzeile „Kraj“. Was bedeutet das denn? Ich vermute Bezirk oder etwas vergleichbares. Aber was soll denn das? Dies ist die deutsche Ausgabe von Wikipedia!
Für die Spaltenüberschrift „Bezirk“ oder „Kreis“ das tschechische Wort in die Tabelle zu schreiben macht ungefähr genausoviel Sinn, als wenn man in dem Artikel über die Geographie Tschechiens einen Satz mit dem Inhalt „Der Fluß Elbe entspringt in Tschechien“ das tschechische Wort für Fluß einsetzen und die Elbe dann auch noch als Labe bezeichnen würde. Keiner könnte damit was anfangen – fast keiner.
Aber ich will hier gar nicht die Konventionen in Frage stellen - das würde ich an anderer Stelle versuchen - sondern feststellen, welche Regeln denn dann innerhalb des Artikels gelten, wenn die Namenskonvention nur Artikelnamen betrifft? --Raubfisch 17:24, 17. Dez 2005 (CET)

Inerhalb des Artikels sollten die Bezeichnungen gebraucht werden, unter denen die verlinkten Artikel zu finden sind, in der regel sind das die amtlichen Bezeichnungen der Orte. Für weitere Angaben kann man dann dem Link folgen, vorrausgesetzt er wurde nicht auf eine BKL(Wikipedia:Begriffsklärung) umgebogen und führt somit ins Leere. Bei historischen Bezügen ist es dagegen sinnvoll den Namen zu Verwendung der seinerzeit üblich war. Wenn also um 1900 von Konstantinsbad die Rede ist, verlinke ich auf Konstantinsbad (, für heutigen Bezug auf [[Konstantinovy Lázně, so heißt der Ort nun mal.
Nochmals, in den Namenskonventionen ist nichts von einem Vergleich von Häufigkeiten verschiedener Bezeichnungen für denselben Ort die Rede! Genauso ist ein Kraj eben ein Kraj und ein Okres ein Okres. Andere Übersetzungen mit Region und Bezirk sind nur annährend, weil es doch große Unterschiede zur adäquaten Verwendungen der Begriffs im deutschen Sprachraum gibt. Also sollten die Dinge mit dem Namen benannt werden, den sie haben und nicht alls krampfhaft ins deutsche übersetzt werden. --AHZ 20:41, 17. Dez 2005 (CET)

Speziellen Artikel Tschechien (Landesname) gründen?

Ich habe vergessen mich anzumelden - die letzte anderung war von mir (195.113.21.174) -habe viele Fehler oder ungenauigkeiten beseitigt und bin schon mude davon.

Ich glaube jetzt echt dass ein spezieller Artikel Tschechien (Landesname) gegründet werden sollte - erstens ist dieser Teil schon zu lang und der Artikle tschechien auch, zweitens gibts immer wieder Streit darüber, drittens ist es auch genügend wichtig, wie auch die politische Debatte zeigt.

Einverstanden? Irgenwer behauptete hier, es sei darer schon einmal abgestimmt worden.

--Nolanus 15:12, 28. Jan 2006 (CET)

Bitte nur nicht :). Das Thema geistert immer wieder mal durch alle möglichen Diskussionsseiten und ist im Artikel Tschechien doch gut aufgehoben, aber länger sollte es nicht werden. --AHZ 18:48, 28. Jan 2006 (CET)

das stimmt. Gerade deshalb wollte ich es ja schreiben um alle möglichen Standpunkte zu erklären. Und dem Artikel "Tschechien" wůrde das gut tun, denn diese ständigen Reverts würden woanders stattfinden. Und zudem ist die Seite IMHO. schon zu lang /und Geschichte Tschechien ist IMHO auch schon zu lang. Doch aufywingen werd ich das nicht.
--Nolanus 00:17, 30. Jan 2006 (CET)

Unsinne im "Geschichte" im Artikel Tschechien" Čechy etc.Revert von Juro,

1. Es ist vollkommen Unsinn, dass im tschechischen das Wort "Čechy" nicht zwei Bedeutungen hat. Wahrscheinlich willst du Juro behaupten, dass, wenn die Fussballfans "Čechy" schreien, damit gemeint ist, dass keine Mähren an dem Sieg beteiligt waren? ich kann nur mit dem Koppf schütteln. es ist ganz einfach Unsinn. Was schriftliche Quellen angeht kann ich z. B. auf "Ottův slovník naučný" verweisen, dort nimmt der Artikel "Čechy" Hälfte des Bandes lang und sogar in diesem Artikel wird das Wort in beiden Bedeutungen benutzt. In akademischen Wörterbchern der tschechischen Sprache wird das auch sind auch beide Bedeutungen erwähnt. internet z.B. : http://www.rozhlas.cz/plzen... Die Frage welche benuztung des Wortes besser ist ist sehr kontrovers, doch aus der rein linguistischen Standpuknt ist die sache klar: wenn das Wort allgemein und schon lange in 2 bedeutungen benutzt wird, so hat es zwei Bedeutungen.

Nein, Čechy steht nur für den westlichen Teil Tschechiens, genauso wie England nur für einen Teil Großbritanniens steht und nicht für ganz Großbritannien. Dies ist ein genau definierter historischer und geografischer Begriff und nicht irgendein Verb, bei dem man behaupten könnte, dass die Verwendung die Bedeutung bestimmt. Dass der Begriff fälschlicherweise – da ja einige Personen gegen den Begriff Česko waren - auch als eine Art Abkürzung für "Tschechische Sozialistische Republik" verwendet wurde, bezweifelt ja keiner, das heißt aber noch lange nicht, dass dies eine zweite Bedeutung ist, jedenfalls keine "Bedeutung" wie sie in einer Enzyklopädie oder in einem Wörterbuch steht (und sie steht ja auch in keiner Enzyklopädie). Und dies ist keine Liste von Slang-Ausdrücken o.ä., sondern eine Enzyklopädie. Außerdem geht es im betroffenen Absatz einfach nur darum, dem deutschen Leser kurz den Unterschied zwischen Čechy und Česko zu erklären und nicht darum, ihn auch noch mit irgenwelchen sprachlichen Verzerrungen zu belasten, der Absatz ist auch so schon lang genug. Und streng genommen wurde das Wort auch nicht richtig für ganz Tschechien verwendet, denn wenn es darum ging sich präzise auszudrucken, hat jeder Čechy und Morava unterschieden und tut es heute noch.

Nein und nochmals nein: 1. Ich habe einige Quellen zitiert du keine, ich werde meine Quellen allerdings noch präzisieren müssen, doch du hast gar keine genannt. Und es sieht aus als ob du micht nicht einmal ordentlich gelesen hättest, es steht DOCH in einer Enzyklopädie: "Was schriftliche Quellen angeht kann ich z. B. auf "Ottův slovník naučný" verweisen", dort ist der Artikel "Čechy" Hälfte des Bandes lang es wird mit "Čechy" "Tschechien" gemeint allerdings wird das Wort in beiden Bedeutungen benutzt, gelegentlich auch als Tschechien ohne Mähren." /die Quelle ist alt aber immer noch relevant, ich erwähne nur diese, da ich jetzt andere Bücher nicht bei sich habe/. Obwohl ich auch ein befürworter der Bezeichnung "Česko" bin, man kann diese anerkannte Bedeutung der Wortes "Čechy" nicht ganz einfach streichen. Man könnte z.B. schreiben nach welchen Kodifizierungen und Vorschriften diese Bedeutung heute unzulässig ist, aber ich glaube nicht, dass es solche gibt (es gibt soweit ich weiss einige Kodifizierungen die "Česko" erlauben, aber keine verbieten "Čechy".

2. vergleich zwischen England undBritannien ist ganz falsch, obwohl es hier wirklich eine ähnlichkeit gibt. Britannien ist sammelbegriff für Engländer, Schotten a Bewohner von Wales, tschechien ist aber nur von einer einziger Nation bewohnt, dass es nirgendwoanders gibt und der historische Hintergrund ist ganz anders!Und zu dem satz: "wenn wenn es darum ging sich präzise auszudrucken, hat jeder Čechy und Morava unterschieden und tut es heute noch." Das ist auch fraglich denn strenggenommen gibts diese historischen Länder nicht mehr - so haben einige meine Freunde von den Grenzgebieten Probleme damit ob sie Mähren sind oder nicht.

Und einverstanden, die Benuztung des Wortes "Čechy" in der Bedeutung Česko ist unpraktisch, aber wiederhole noch einmal - die Bedeutung gibt es ganz einfach, wird immer noch als richtig anerkannt und man kaum beweisen, dass sie falsch ist.

3. Mit Slang hat es gar nich zu tun! das ist eine ganz andere Kategorie. Mit der Unterscheidung von Čechy und Morava ist das auch viel komplizerter - es ist z. B. sehr wahrscheinlich dass von den Nazisten die bezechnung "Čechy a Morava" absichtlich gewählt wurde um an ältere versuche anzuknüpfen "beide historischen Länder künstlich voneinander zu trennen. Und nein, der artikel ist zu lang, acuh deshalb hab ich vorgeschalgen ihn selbstständig zu machen, aber so geschrieben ist es ganz einfach verwirrend.

--Nolanus 00:10, 30. Jan 2006 (CET)

Was du hier betreibst ist lächerliche Haarspalterei. Es gibt nicht den geringsten Unterschied zum Begriff England oder meinetwegen Russland statt Sowjetunion usw. Der einzige Unterschied ist der, dass es Mähren in Tschechien seit ein Paar Jahren als offizielle Verwaltungseinheit nicht mehr gibt, das ist aber völlig irrelevant und es ist auch völlig irrelevant, ob die Leute in den Grenzgebieten wissen, wo die historische Grenze verlief. Das Argument "wenn die Bedeutung eines Wortes nicht offiziell verboten ist, ist sie erlaubt" ist absolut lächerlich, dies ein kein Strafgesetzbuch. Und im Ottuv slovnik steht nicht, dass sich Čechy auch auf Mähren usw. bezieht, alles andere sind ganz einfach Fehler. Aber auch wenn es dort explizit stehen würde, ist es jetzt 100 Jahre her und du müsstest schon eine neuere Quelle, ein großes Wörterbuch des Tschechischen oder eine große Enzyklopädie, zitieren – wenn du sie findest kann ich auch gegen 10 "Bedeutungen" nichts einwenden, Tatsache bleibt jede zweite Bedeutung von Čechy ist völlig nebensächlich und nur irreführend. Und in der aktuellen Fassung steht eh, das Čechy auch für Mähren verwendet wird. 07:44, 30. Jan 2006 (CET)
JURO

Ok, der vergleich mit den Bewohnern in Grenzgebieten war ein bisschen irreführend, das hätte ich besser erklären müssen. Doch wiederhole ich noch einmal der vergleich zwischen Begriff England x Britannien und Russland x Sowjetunion ist vollkommen falsch. Sowjetunion und Brittanien haben in sich Nationen in einem Staat vereinigt, von deren jede eine eigene Geschichte etc. hatte. "Tschechien" war immer /für unsere Zwecke/ nur von einer einziger Nation bewohnt, dass es nich woanders gibt. Und es gibt auch andere Unterschiede.

Juro:""Das Argument "wenn die Bedeutung eines Wortes nicht offiziell verboten ist, ist sie erlaubt" ist absolut lächerlich, dies ein kein Strafgesetzbuch""

Damit wollte ich bloss ausdrücken, dass man aus der Tatsache, dass es Kodifikationen, Enzyklopädien, Studien etc. gibt, die die zweite Bedeutung nicht erwähnen, nicht darauf schliessen kann, dass es diese Bedeutung nicht gibt. Die Frage ist einfach streitig und einige Verfasser weichen ihr lieber aus.

Ich bin sicher, dass ich eine Quelle finden kann, doch mach ich darauf aufmerksam, dass eine Quelle der bekannt machen sollte, der eine Behauptung als erster veröffenttlichte.

--Nolanus 16:06, 30. Jan 2006 (CET)

Ausserdem hat Juro meine Anderungen in geschichte tschechiens revertiert, nacchdem ich viele Unsinne beseitigt habe: Temelin war gar keine Streitfrage dei den EU-Beitrittverhandlungen, ganz einfach deshalb, weil es in der EU keine gemeinsame Vorschriften über Kernkraftweke gibt, es war ein problem nur für Osterreich, abe auch Osterreicheische politiker lehnet veto des beitritts wegen dem temelin vom manfang an ab. Es gab gar keine Allianz zwischen Zeman und Klaus in 1996. Die Kuponprivatisierung war schelcht, aber es ist Unsinn zu schreiben, dass dies "kein echtes Investment-Kapital nach sich zieht", oder satz wie: ": 01.01.1993: Tschechen und Slowaken bilden zwei unabhängige Republiken – Tschechien und die Slowakei." der leser würde wohl den Sazt "Tschechen und Slowaken bilden 2 unabhängige Staaten" nicht begreifen? Wie alt ist denn die "alte feindschaft zwischen Klaus und havel, würde mich wirklich interessieren? Echte feinde sind sie fruhestens 1991 geworden, ganz wahrscheinlich aber erst 1997. "Die Zustimmung des Senats wird lediglich bei Änderungen des Verfassungsgesetzes und der Wahlgesetze benötigt. " stimmt ganz einfach so nicht. etc. etc.

Da hab ich etwas übersehen, ich dachte du hättest den ganzen Absatz gelöscht Juro 22:56, 29. Jan 2006 (CET)

Zwei Bemerkungen:

  1. wenn in der Tschechei das Wort ČECHY für die heutige Tschechische Republik verwendet wird, so ist dies zwar anzutreffen, aber völlig falsch - das Wort ist ins Deutsche übersetzt einfach als Böhmen zu verstehen, ohne Mähren, ohne Schlesien. Häufig ist darin auch die Ignorranz der Tschechen versteck. Ist aber absolut falsch.
  2. dass Tschechien nicht nur von den Nazis verwendet wurde, ist richtig, hat hier jedoch nichts zu suchen. offiziell-nichtoffiziell ist die deutsche Kurzform für Tschechische Republik eben auch aus der tschechischen Sicht Tschechien, ich zitiere hier einen Text der gerade in der cs:wiki kursiert, bislang ohne eine quelle, vielleicht kommt sie noch: An explicit approval was given to the one-word geographic name Česko/Czechia by the Ministry of Foreign Affairs in a memorandum sent to all Czech embassies and diplomatic missions in 1993: the Ministry recommends to use the official title “only in important official documents and texts (such as laws, treaties, notes, etc.), in titles of important institutions of the state (such as Ministry of Foreign Affairs of the Czech Republic, Embassy of the Czech Republic in ....) and in official speeches and addresses. In all other cases, the one-word name Česko can be used. (....) Its equivalents in some of the worldwide languages are: Czechia in English, Tschechien in German, Tchéquie in French, Chequía in Spanish, Cecchia in Italian, Čechija in Russian.
So. Ich war auch sehr lange Zeit ein sehr harter Gegner von Česko, habe es jedoch eingesehen. Übrigens, im tschechischen kenne ich keinen Äquivalent für Tschechei. -jkb- 16:23, 22. Feb 2006 (CET)

Hm, Originalquelle noch nicht gefunden, hier ein Text auf englisch zuerst, -jkb- 18:27, 22. Feb 2006 (CET)


Da die Diskussion Tschechien/Tschechei mittlerweile sehr unübersichtlich ist, füge ich meinen Senf hier unten nochmal hinzu:

1.Tschechien ist eine von offizieller tschechischer Seite gewünschte Bezeichnung, diese Regelung haben sämtliche wissenschaftliche Fächer, die sich mit der Region beschäftigen, übernommen. Kein seriöser Wissenschaftler würde Tschechei verwenden, der Begriff gilt als NS-belastet und diskreditiert. An solchen Standards sollte die Wikipedia sich orientieren, nicht daran, was deutsche Sprecher in manchen Regionen (wohl unwissentlich) verwenden.

2. Scheint es mir doch offensichtlich, daß Tschechei schon in seiner Entstehung eher abwertend gemeint war: da es erst seit Gründung der Ersten Tschechoslowakischen Republik verwendet wurde, ist es vermutlich von Sudetendeutschen geprägt worden, die eben mit dieser Staatsgründung nicht einverstanden waren.

3. Der Teil zur Namensfrage im Artikel ist gut, aber zu lang. Die Darstellung der innertschechischen Debatte könnte kürzer sein bzw. ist für einen deutschen Artikel nicht sehr relevant, daher verzichtbar.

Ansonsten: gute Diskussion! --Faehn 18:33, 1. Mär 2006 (CET)

Statistik Religionszugehörigkeit

Hallo Fachleute, ich fahre übermorgen in die Tsch. Rep. Mir fiel auf, daß unser AA von 39% Katholiken spricht, hier stehen 26,8%. Die Information im Link unten (engl.) zur Religion habe ich trotz Eifer nicht gefunden. Ansonsten: Wikipedia immer erste Adresse für mich. Danke.--Klausmerger 14:30, 5. Okt 2006 (CEST)

Die Zahlen über die Religionszugehörigkeit ist in der Statistikspalte (ausserdem < 100%, obwohl sonstige vorhanden) und im späteren Text verschieden. Welche Angabe ist korrekt? Slpeter 14:36, 15. Mär 2006 (CET)

ich chaue mal nach. :) --Nolanus 20:49, 15. Mär 2006 (CET)

also [nach] /volkszählung 2001/ ist richtig das, was in infobox ist. Die Angaben im text stammen wohl aus der Volkszählung 1991 /so grosser Unterschied ust das deswegen, weil es damals in tschechien eine gewisse Euphorie für religion gab, die dann bald aufhörte. Ich werde den satz loschen, ist u.a. ist vollkommen unsinnig die Erwähnung von baptisten - die von denen gibts sehr wenig. --Nolanus 01:23, 16. Mär 2006 (CET)

das war ein guter Gedanke. ;-) Zumal die anderen Daten offenbar veraltet waren. --AHZ 01:39, 16. Mär 2006 (CET)

Ich bin offengestanden nicht ganz einverstanden. Ich meine, dass in dem Artikel an einer Stelle die Zahlen für alle Religionsgemeinschaften, die überhaupt gezählt wurden (keine Angst, es sind nur drei plus die sonstigen), genannt werden sollten, und in die Infobox kann man dann eine verkürzte Fassung setzen. Aber gerade weil es in der Tschechischen Republik mit der Tschechoslowakische Hussitische Kirche auch eine Konfession gibt, die sonst nirgends vertreten ist, scheint es mir nicht sinnvoll, nur die verkürzte Fassung anzugeben. Ich werde das nachher erledigen, auf der Grundlage der Volkszählung von 2001, aufdie uns Nolanus ja freundlicherweise verwiesen hat (děkuji mockrát!). --Tilman Berger 08:55, 16. Mär 2006 (CET)

das wäre sebstverständlich nützlich, es ging ja darum, dass die Angaben veraltet waren /obwohl Ubersicht uber religionsentwicklung auch keine schlechte Idee ist/. Na, soweit ich weiss, gibts die hussitische Kirche auch in der Slowakei /dort gibts wohl nur wenige.. aber in Tschechien ja auch :)/. Und Českobratrska cirkev evangelická ist auch ein ähnliches Beispiel.

hier

http://www.czso.cz/csu/edic...

und hier

http://www.czso.cz/csu/edic...

gibts noch gründlicher, allerdings nur tschechisch :(

/weitergeleitet von hier

http://www.czso.cz/csu/edic...

--Nolanus 16:29, 16. Mär 2006 (CET)

Tschechisches und kroatisches Staatswappen

Hallo,

jetzt müsst ihr mir mal helfen liebe Tschechen. Sagt mal in Eurem Tschechischen Staatswappen ist ein Adler mit kariertem Schachbrettmuster abgebildet. Hat dieses etwas mit dem kroatischen Wappen zu tun. Habe gehört, dass dieses wirklich auch für die Kroaten steht. Ist daran irgendetwas wahr??? Danke Tin Uroic

Siehe Tschechisches Wappen, siehe auch Siehe Wappen Kroatiens, -jkb- -jkb- 14:40, 1. Apr 2006 (CEST)

Fussball

Hallo zusammen, ich sehe mich auf dieser Seite eher als Gast und möchte nicht selbst eingreifen. Könnte sich aber mal jemand, der sich hier regelmässig tummelt, Gedanken machen, ob es die epische Darstellung der Ligenstruktur des tschechischen Fussballs in diesem übergeordnet Artikel wirklich braucht. Die ist doch schön in Fußball in Tschechien aufgehoben und vorhanden. Nichts für ungut. --Gf1961 17:56, 6. Apr 2006 (CEST)

Hallo allerseits, ich kann Gf1961 nur zustimmen. Eine Enzyklopaedie mit serioesem Anspruch kann doch nicht allen Ernstes die Kultur Tschechiens - Literatur, Musik, Film etc. - in wenigen Zeilen abhandeln und dafuer aber umfangreiche Eintraege ueber den Fussball und Models vornehmen. Das ist einfach ohne Anspruch und - mit Verlaub - "proletenmaessig". Das ist kein ernsthaftes Niveau und muss geaendert werden. Sorry uebrigens fuer die fehlenden Umlaute, ich schreibe immer auf einer englischen Tastatur.

Bin zwar großer Fußballfan,aber: In einem allgemeinen Artikel über Tschechien gehören einfach Ausführungen darüber, wer in die 3. Liga ab- oder aufsteigt nicht hinein. Also bitte verlegen in den Artikel "Fußball in Tschechien"! Erfurter63 12:44, 15. Okt. 2006 (CEST)

Vandalismus durch Benutzer AHZ

Sorry, Ahz Namen wie Prag oder Brünn sind im deutschensprachgebrach üblicher als Praha oder Brno. Diese als Prag oder Brünn zu bezeichnen entspricht der Wikinamenskonvention. Desweiteren ist es üblich und im Sinne der Vermittelung von Fakten üblich sinnvoll bei kleineren Orten den deutschen Namen in Klammern dahinter zusetzen. Es sollte dem Leser selbst überlassen werden welchen Namen er verwenden möchte. Desweiteren möchte ich noch hinzufügen das es nicht gerade ein angemessener und demokratischer Umgangsstil ist, wenn einem Artikeländerungen nicht passen, den Artikelschreiber ohne Diskussion sofort sperren zu lassen. Dies sieht mir sehr nach jenem unselig rechthaberisch totalitären und antidemokratischen Verhaltensweisen aus die wir in den zwei deutschen Diktaturen schon einmal hatten. Das ist kein vernüftiger Umgang miteinander und Wikipedia unangemessen. Wenn ich, als junger Student in die Artikel die deutschen Namen einfüge hatt das mit Sicherheit nichts mit Revisionismus, deutschtümelei oder sonstigem zu tun, sondern mit der auffassung das es sich bei historischen Ortsbezeichungen um wertvolles und bewahrenswertes Kulturgut handelt. Desweiteren sind die exzessive Verwendund tschischer Bezeichungen mit all ihren Sonderzeichen in deutschsprachigen Artikeln nicht sinnvoll im Sinne ihrer Lesbarkeit. Es macht auch keinen Sinn offensichtlich tschisierte Namen böhmischer Adliger (zu verwenden. Z.B. zu schreiben z Falkenstjena anstatt von Falkenstein), das ist absolut unsinng da diese Familienamen die zumeist in habsburgischer Zeit oder während der Zugehörigkeit Böhmens zum Heiligen römischen Reich deutscher Nation entstanden und da war die absolute Mehrheit des böhmischen Adels nunmal deutschsprachig, und deren Familiennameswahl war Ausdruck dessen. Es muss doch heutzutage möglich sein einen guten Text über die Länder Ostmitteleuropas zu schreiben ohne ständig katzebuckeln zu müssen vor jenem totalitären und antidemokratischen Ungeist der poltitical correctness. Meiner Generation entspringt soetwas nicht, peinlich und nicht sinnvoll. Eine entspanntere Haltung wäre hier angemessener, zielführender und auch konsensfähig--H.klausenerova 10:54, 23. Apr 2006 (CEST).

moin H.klausenerova aka A.bierova aka ..., für die Verwendung von deutschen Namen gibt es Wikipedia:Namenskonventionen. Was du hier flächendeckend treibst ist, Deutschtümelei. Schreibweisen, wie z.B. "Johannes Huss" sind seit Kaiser Wilhelm Zeiten aus dem Gebrauch gekommen, da reicht es wenn diese im jeweiligen Artikel genannt werden. Es ist heute nicht mehr der Usus, alles fremdsprachige einzudeutschen. Bei den Falkensteinern muss man in der Tat nicht die tschechisierte Schreibweise verwenden, aber weitaus überwiegend sind deiner Änderungen Verschlimmbesserungen, so dass ich mir nicht die Mühe mache dieses eine drin zu lassen, sondern deine Deutschtümeleien, die übrigens auch teilsweise sogar falsch waren revertiere. --AHZ 12:54, 23. Apr 2006 (CEST)

Es sollten ganz sicher allgemein möglichst Namen benutzt werden, die man im jeweiligen Land jetzt benutzt, das ist korekt und es ist üblich, es ist auch ein moderner Trend in der geografischen Namensgebung. Jedoch eine Bemerkung: es gefehlt auch mir gar nicht, dass AHZ ganz einfach revertiert ohne nachzudenken, ob wirklich alle Veränderungen falsch waren, Befugnis zu revertieren sollte nur gegen Vandalismus oder ganz grosse Unsinne bentzt werden. Das gleiche gilt fürs blockieren, es sollte nicht der blockieren, der ein Streit mit dem blockierten führt. Ein bisschen Toleranz gehört ja auch zur Wikipedia. Und auch ich sehe z. B. kein Problem darin, die deutschen Namen im Klammer zu setzen, wenn das jemand so haben will, das kann nicht schaden, es gibt ganz sicher Leute, die nicht wissen, dass "Aussig" und "Ústí" eine Stadt ist, ein bisschen Aufklärung schadet nicht. Siehe dazu Diskussion zu Václav Šimerka: [LINK]. Ich bin selbstverständlich ein bisschen überrascht, denn bei diesem Artikel war das genau umgekehrt /ich und AHZ/ :)). --Nolanus 23:48, 25. Apr 2006 (CEST)
Ich finde es bei einigen Namen auch besser, wenn die deutsche Version verwendet wird, das tschechische Wort für Budweis kann wohl kaum einer Ausspechen. Anmerken möchte ich noch auf alle Fälle, dass die tschechische Wikipedia für extrem viele deutsche Städte irgendwelche tschechischen Namen verwendet - siehe cs:Kategorie:Německá města - und diese haben historisch mit absoluter Sicherheit nicht mehr Relevanz als deutsche Namen - zumal ich in der Versionsgeschichte gesehen habe, dass die deutschen Namen überweigend sowieso nur in Klammern standen. Wenn schon diese engstirnige politische Willensbekundung zuungunsten gewachsener und gut sprechbarer Sprache, dann bitte von beiden Seiten. Der tschechische Artikel "Německo" nutzt auch im allgemeinen die tschechsichen Worte, deshalb finde ich es besser wenn bei Städten wie Brün oder Pilsen in der deutschen Wikipedia vorrangig die deutschen Namen (am besten mit dem Orginal in Klammern verwendet werden). Bei ungebräuchlichen Namen, die man auch mit der Orginalsprache reativ gut und richtig aussprechen kann, ist das sicher etwas anderes, aber z.B. Budweis ist ja nun mal ein Begiff. Allerdings kann ich sowohl mit den tschechischen als auch mit den deutschen Namen gut leben, sicherlich ist das ganze in der Wikipedia auch schon oft diskutiert (allerdings ohne mich ;-)). Knarf-bz 16:36, 28. Apr 2006 (CEST)

Was die in der tschechischen Wikipedia praktizieren, hat für uns aber absolut keine Relevanz. Gruß, J budissin - J budissin - J budissin/Bewertung 16:51, 28. Apr 2006 (CEST)
Stimmt, da hast du natürlich vollkommen recht. Andererseits habe ich schon relativ oft erlebt, dass z.B. tschechische oder polnische Wikipedianer auf deutschen Diskussionsseiten vehement für Namensänderungen einsetzen und diese teilweise dann damit auch anstoßen. Aber nochmal zu dem Thema hier: Bei z.B. Brünn und Pilsen hat man sich ja scheinbar darauf verständigt, den deutschen Namen als Hauptnamen zu benutzen - anders sieht das bei Budweis aus - wenn dann jemand einen Artikel dahingehend ändert (ich würde das sicher nicht machen, weil das mir nicht sonderlich wichtig ist) und vor allem im allgemeinen den deutschen Namen sogar nur in Klammer setzt, finde ich solche dabei stets angebrachten Argumente, wie "Deutschtümelei" richtiggehend unfair, weil diese hinsichtlich der deutschen Vergangenheit ständig als Totschlagargumente verwendet werden. Ich schätze AHZ als guten Wikipedianer (er ist mir schon oft positiv aufgefallen) und habe über sonstige Änderungen von H. klausenerova keinen Überblick - allerdings denke ich das in diesem konkreten Fall die (letzte) Version von Klausenerova die bessere war. Einzig Ausnahmen Mährisch Schlesien - Österreichisch Schlesien und Jan Hus - hier bin ich ganz klar auf AHZs Seite. Aber schon den Begriff Abschiebung der Deutschen nach dem 2.Weltkrieg finde ich auf keinen Fall besser als Vertreibung. Klar ist dies sicher die offizielle Sprachregelung in Tschechien, aber in Deutschland wird ganz klar in 95% der Fälle auch von Historikern der Begriff Vertreibung verwendet (natürlich hatte die auch ihre guten Gründe - aber der Begriff Abschiebung ist wahrlich nicht mehr geeignet). Auch die Ortsbezeichnungen fand ich bei Klausenerove besser. Gruß Knarf-bz 10:33, 29. Apr 2006 (CEST)
Ich kann Knarf-bz nur zustimmen! Knarf-bz, Du stehst mit dieser Auffassung sicher nicht allein. Wenn man die Versionsgeschichten vieler Artikel mal zurückverfolgt, dann stellt man fest, wieviele Wikipedianer immer wieder diesen Punkt aufgreifen. Leider immer wieder ohne Erfolg. Und J budissin hat sicher recht, wenn er sagt, daß es für uns nicht maßgeblich ist, was in anderen Ländern in der Wikipedia gemacht wird. Dennoch, man könnte sich dadurch ja mal zum nachdenken über eigene Positionen anregen lassen. ;-) Und zum Dritten: Den regelmäßige Versuch, die hier wieder immer wieder aufkommenden Wünsche nach deutschen Namen mit dem "Totschlagsargument" der Deutschtümelei zu bekämpfen empfinde ich als eine Unverschämtheit. Dieses Argument ist unsachlich, weil es implizit einen Vorwurf enthält. Wir sollten es verbannen. --Raubfisch 11:24, 29. Apr 2006 (CEST)

Sicherlich ist das Argument "Deutschtümelei" nicht besonders günstig. Wir halten uns jedoch bei der Benamung von Artikeln und der Verwendung dieser Namen im Text an die , wenn es damit Probleme geben sollte, bitte ich darum, das dort zu diskutieren. Danke und Gruß, J budissin - J budissin - J budissin/Bewertung 11:32, 29. Apr 2006 (CEST)

Ich habe eine Vielzahl der Artikel, die Tschechien betreffen, in der Beobachtung, dabei sind in letzter Zeit merkwürdige Tendenzen festzustellen:
  1. der Benutzer Bierova/Klausnerova, der abwechselnd unter verschiedenen Benutzernamen nichts anderes zu tun hat, als in zahlreichen Artikel, deutsche Bezeichnungen zu ergänzen, wogegen ich nun auch nichts im geringsten einzuwenden habe, weil ich das auch dort tue, wo es sinnvoll erscheint. Nur in dem Falle war die Verbesserung deutlich geringer als die Verschlimmbesserung, da Wikilinks geändert wurden. Auch wenn es in der tschech. WP noch immer :cs:Mnichov heißt, brauchen wir den Jan Hus nicht in einen "Johannes Huss" einzudeutschen, weil das völlig ungebräuchlich geworden ist. Und die Stadt an der Moldau wird im deutschen auch nicht als "Thein an der Moldau" sondern als "Moldauthein" bezeichnet. Solche Fehler bei Bierova/Klausnerova könnte ich noch noch weitere aufzählen.
  2. die dynamische IP, die seit längerem nichts anderes zu tun hat, als flächendeckend die Artikel mit Vertreibung und Vertriebenenpartnerschaften zuzuschütten
  3. und noch eine dynamische IP, die neuerdings ebenfalls flächendeckend, in die Artikel die blutige Besetzung der deutschböhmischen Gebiete durch tschechische Truppen nach der Gründung der ersten Republik im Jahre 1918 einzubringen versucht. Natürlich ohne die deutschen Autonomiebestrebungen und Loslösungsversuche aus dem neuem Staat - also den historischen Zusammenhang - auch nur ansatzweise zu benennen.
Da diese Trends seit vorigem Monat verstärkt auftreten, hilft da nur ein Revert, um das ganze wieder zu entfernen. Mit Nachputzen käme man da gar nicht mehr hinterher und letztlich bestünden zahlreiche Artikel dann aus mehr POV als sachlich neutraler Information. --AHZ 13:59, 29. Apr 2006 (CEST)

Nur mal zum Nachfragen ob ich Dich richtig verstanden habe: Das Nichterwähnen der besagten Besetzung der deutschböhmischen Gebiete und der dabei entstandenen Opfer in diesen Artikeln erscheint Dir als neutrale und sachliche Information?
Das erinnert mich (mit umgekehrtem Vorzeichen) an eine Diskussion, die ich vor einer Weile beim Artikel über Gebirgsjäger hatte, in der mein Diskussionspartner die Erwähnung der Kriegsverbrechen, an der diese Truppenteile beteiligt waren, streichen wollte, um den Artikel neutraler und sachlicher zu gestalten. --Raubfisch 15:56, 29. Apr 2006 (CEST)

Da besteht nun der große Unterschied, ob gewisse Dinge aus dem historischen Kontext gerissen dort eingeworfen oder ob historische Zusammenhänge erklärt werden. Schließlich sind die nicht dorthin marschiert, weil es ihnen in den Kasernen zu langweilig war. --AHZ 16:29, 29. Apr 2006 (CEST)

So groß ist der Unterschied meiner Ansicht nach nicht, in beiden Fällen werden bewußt Teile der historischen Wirklichkeit ausgeblendet, weil sie die gewünschte Sichtweise auf den Gegenstand der Betrachtung beschädigen können. Und in beiden Fällen wird das als neutrale Sichtweise dargestellt. Ich halte es in beiden Fällen gleichermaßen für Geschichtsklitterung zugunsten des jeweils eigenen Weltbildes. Schönes Wochenende --Raubfisch 16:36, 29. Apr 2006 (CEST)

Auch weil unten wieder eine neue Diskussion entsteht: ich beteilige mich sehr ungern an solchen Diskussionen, aber als ein (jetzt in Berlin lebender) tscheche kann ich sagen, dass es nicht nur bescheuert ist (welcher Deutsche sagt Olomouc - das habe ich in Kreuzberg noch nie gehört), sondern dass offenbar euere namenskonventionen schlicht flsch sind. Auf dem gebiet der tschechei gibt es St§dte, die jahrhunderte mehrheitlich von Deutschen bewohnt wurden, teilweise von ihnen gegründet, und aussserdem was das ganze Gebiet über Jahrhunderte zweisprachig. Also was soll es? In der cs.wiki weigern sich einige auch auf die jeweils andere Sorache auch hinzuweisen, es ist traurig anzusehen zu einer Zeit, als man denkt in Europa ohne Grenzen zu wohnen. Die Grenzen habt ihr alle in euren Köpfen, sorry. -jkb- -jkb- 21:13, 20. Sep 2006 (CEST)

Kleine Ungereimtheit in "Geschichte"?

Hallo!

Mir ist aufgefallen, dass es in der deutschen Geschichtssparte einen Eintrag gibt, der da lautet: "21. August 1968: Militärische Intervention - Einmarsch der sowjetischen Truppen und Truppen des Warschauer Paktes (ohne Rumänien und der DDR)" Daraus verstehe ich, dass alle Truppen des Warschauer Paktes außer der DDR- und der rumänischen Truppen in Prag einmarschiert sind. Auf den tschechischen Seiten steht aber, dass sehr wohl DDR-Truppen auch einmarschiert seien: "Srpen 1968; 20. srpna: V Praze započalo ve 14 hodin zasedání předsednictva ÚV KSČ; v jeho průběhu přišla ve 23.30 hodin první zpráva o obsazování republiky vojsky „socialistické pětky“ (SSSR, NDR, Polska, Maďarska a Bulharska)." Weiter unten wird sogar genannt, welcher Truppenteil genau aus welcher Stadt stammte und dann tauchen da Namen wie "Görlitz, Zittau, Drážďan a Kliegenthalu" mit der Angabe "(NDR)", also DDR auf. -> http://cs.wikipedia.org/wik... Ich fände es wirklich schön, wenn jemand, der sich da besser auskennt, das richtig stellte oder - falls es sich nur um eine mißverständliche Formulierung handelt - editierte. Vielen Dank im Voraus.

klama

Oje, das hab ich schonmal vorher irgendwo korigiert: die DDR Truppen haben daran selbstverständlich auch teilgenommen, das war übrigens damals für sehr skandallös gehalten /wen man das so schreiben kann, denn skandalös war selbstverständlich die ganze Invasion/. Spater sollen sie sich zurückgezogen haben /wie übrigens auch die Armeen der anderen, ausser der sowjetischen/. --Nolanus 02:13, 11. Jun 2006 (CEST)

Sie nahmen nur an der Mobilmachung des Warschauer Paktes Teil, marschierten aber nie in das Gebiet der CSSR ein. Einzig kleine Grenzübertritte durch Beobachterposten sind mir bekannt und geistern auch durch die Medien. Alles andere ist eine definitive Falschaussage.--Murli 09:18, 13. Jun 2006 (CEST)

Ukrainer

Ich dachte immer, dass es in der Tschechei eine Minderheit von Ukrainern gibt!?

Die gabs in der tschechoslowakei, noch aus der Zeit, wo zu der tschechoslo. Karpotho-Ukraine gehörte, jedoch nicht so viele und her in der Slowakei. Sie wurden manchaml auch las selbständiges Volk gehandelt!

Heute gibt es viele ukrainische gastarbeiter in Tschechien das wird jedoch /noch/ für keine Minderheit gehalten /wie auch überall/. --Nolanus 23:44, 27. Jul 2006 (CEST)

Deutsche in Tschechien

Gibt es unter den Deutschen auch Siebenten-Tags-Adventisten oder Baptisten? Wird den Deutschen in Tschechien ein ähnlicher Status zugesprochen, wie etwa den Kasachstandeutschen, Kirgisistandeutschen oder den Russlanddeutschen? Und wenn ja dann auch in Deutschland nach einer Auswanderung hierher? Simon Mayer.

Soweit ich weiss ich, nicht, kann es jedoch nicht ausschlieesen. Es gab IMHO eher viele angehörige der Altkatholischne Kirche bei den Sudetendeutschen. Die Rechte der Deutschen richten sich nach den Rechten der EU /ich weiss nicht, welche rechte die Deutschen in Russland etc. haben/ soweit ich weiss, haben sie meistens keine spezielle in Tschechien, denn es gibt sie zu wenig /ungefähr 40 000 im ganzen Land und dazu sind sie nicht besonders konzentriert/. --Nolanus 19:40, 3. Jul 2006 (CEST)

Sind/wraen die Deutschen aus dem Hultschiner Land und aus Oberschlesien eher Römisch-Katholisch oder eher Altkatholisch? Simon Mayer.

Sie waren fast ausschließlich römisch-katholisch.--RHD 12:59, 15. Okt. 2006 (CEST)

Ethnische Konflikte

Was soll der Quatsch hier? Die Tschechen sind ganz normal. Möglicherweise gab und gibt es dort gewisse Vorurteile und Einzelfälle provinziellen Verhaltens, die aber gerne typischerweise von deutscher Seite aufgebauscht werden, wahrscheinlich um von Problemen im eigenen Land abzulenken. Von "ethnischen Konflikten" kann nicht die Rede sein. Bei Deutschland schreibt ja auch niemand über den weit verbreiteten Ausländerhass (insbesondere in Ostdeutschland) oder brennende Asylantenheime und Häuser, in denen türkische Kinder verbrennen. MZ

Es gab nicht möglicherweise sondern bewiesenermaßen genug Beispiele dafür und es gibt auch Artikel über die Vorfälle in Deutschland. Ich würde darum bitten, beim nächsten Mal etwas zu recherchieren. Danke und Gruß, J budissin-J budissin 17:49, 19. Sep 2006 (CEST)

Und du solltest mal eine Weile in Tschechien leben, dann weißt du vielleicht besser Bescheid.

Eine Überschrift "Ethnische Konflikte" hat wirklich nichts im Artikel Tschechien verloren, weil es da einfach keine nennenswerten gibt. O.K., "bewiesenermaßen" gibt es und gab es einzelne Vorfälle. Bestreite ich nicht. Aber warum sprichst du hier von "ethnischen Konflikten". Was sind "genug" Beispiele, um dieses Thema im Artikel Tschechien so hervorzuheben? Das gehört doch sicherlich nicht zum Charakter des Landes, oder? Ich lebe seit vielen Jahren hier und will nicht behaupten, dass ich über die Roma nur gutes gehört habe, aber "ethnische Konflikte" ...?

Du scheinst also trotz "Recherchen" Null Ahnung zu haben. Bitte stell die Tschechen also nicht als Rassisten dar. Danke und Gruß.MZ --85.119.88.34 21:52, 20. Sep 2006 (CEST)

Nana, jetzt bleibst du mal bitte ganz ruhig. Du hast nicht den geringsten Schimmer davon, wo ich lebe und wieviel ich in Tschechien zu tun habe. Außerdem kannst du leicht erkennen, dass ich den Absatz nicht geschrieben habe. Und drittens sagt niemand, dass die Tschechen Rassisten sind, aber es gab und gibt leider solche Vorfälle. Wer das leugnen will, der lügt. Das ist das Gleiche, als wöllte man Hoyerswerda und Rostock leugnen. Also bitte etwas Contenance. Danke und Gruß, J budissin-J budissin 07:02, 21. Sep 2006 (CEST)

Hallo, O.K. vielleicht hast du nicht Null Ahnung. Als ausgewiesener Tschechien-Kenner weißt du ja dann sicher, dass das Wort ethnische Konflikte nicht passt.

Es geht hier nicht um ein Leugnen der Vorfälle. Du solltest mal genau lesen, worum es mir geht:

Von Hoyerswerda und Rostock steht beim Artikel Deutschland ja auch nix, oder? Also, bei den Tschechen ja und bei Deutschland nix - das ist mal wieder typisch. Wenn ein Roma also den Artikel Tschechien liest, wird er Angst bekommen - da gibt es ja sogenannte ethnische Konflikte. Im Artikel Deutschland wird er nichts finden, dort ist es ja sicher, z. B. in Ostdeutschland kann ihm ja nichts passieren, dort sind die Leute ja bekannt für ihre unendliche Toleranz und Freundlichkeit.

Vielleicht sollte ich ja einen No-Go-Area-Absatz im Artikel Deutschland verfassen. Das gehört ja dann logischerweise auch dahin, oder? Mal gucken, ob das dann jemand löscht ... Tschüß MZ--85.119.88.34 09:49, 21. Sep 2006 (CEST)

Habe jetzt auch in der englischen und französischen Version nachgeschaut, da steht über dieses Thema auch nichts, hat da ja auch nichts verloren. Also, warum in der deutschen Version? Vielleicht könnte man ja einen Artikel über die Diskriminierung der Roma in Europa verfassen? Oder gibt es das schon? Ich schau mal nach ...MZ--85.119.88.34 12:06, 21. Sep 2006 (CEST)

Hab´s gelöscht, siehe auch Absatz Statistik. Das erscheint mir genug. Wäre das so o.k. für dich? Gruß MZ--85.119.88.34 06:16, 22. Sep 2006 (CEST)

Ein Absatz über Diskriminierung der Roma in Europa existiert vielleicht, mal nachsehen. -- J budissin-J budissin 07:45, 22. Sep 2006 (CEST)

Antiziganismus gibt es. MZ --85.119.88.34 12:03, 22. Sep 2006 (CEST)

Der Absatz ist so jedenfalls falsch, auch faktisch, es ging um keinen Stadtviertel. Und sollen wir über jeden Vorfall, der in die Schlagzeilen gerät, informieren? Ich könnte mehrere genau so wichtige Vorfälle aufzählen, das hat aber keinen Sinn für diesen Artikel. Wenn das jemand besser ausarbeiten möchte, sollte das eher Ethnische Spannungen lauten, das ist genauer. --Nolanus 00:44, 24. Sep 2006 (CEST)

Ganz meine Meinung, oder gleich ganz löschen. Das hat in einer objektiven Länder-Info über Tschechien echt nichts verloren. Die Tschechen sind ein sehr tolerantes Volk, einen systematischen Antiziganismus gibt es dort nicht. Wenn man über derartige Vorfälle in allen anderen Ländern auch so berichten würde, würde das wohl die gesamte Wikipedia sprengen.

Des weiteren: An einer Eignung Tschechiens als Mitglied der EU zweifeln ja nicht mal mehr irgendwelche Alt-Nazis aus der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Darum geht es dem Verfasser des Artikels nämlich wahrscheinlich: er möchte die Tschechen diskreditieren und aus der Mitte Europas rücken. So was darf man doch nicht unkommentiert lassen und solle in der Wikipedia nichts verloren haben.MZ--85.119.88.34 10:32, 25. Sep 2006 (CEST)

Bekannte deutsche Ortsnamen auch angeben

Hallo,

zumindest die 5 größten Städte des Landes sollten mit ihren (bekannten) deutschen Ortsnamen angegebn werden (Prag, Brünn, Ostrau, Pilsen und Olmütz). In Italien sprechen wir ja auch von Mailand und bei Wien belassen wir es auch bei Wien. Ich habe das mal geändert und denke nicht, dass dies (wovor sich sicherlich einige hier fürchten) "politisch unkorrekt" ist.

ja wenn du wenigstens begreifen würdest, dass man keine BKL verlinkt... --AHZ 18:43, 20. Sep 2006 (CEST)

Um dem zungenbrecherischen Tschechischen zu umgehen habe ich in der Liste der größten Städte den Ortsnamen die deutschen Bezeichnungen vorangestellt (ansonsten hört der Leser bereits bei der der ersten Zeile auf zu lesen). Im übrigen sollten die Kreise/Bezirke („Kraj”) aus der Liste entfernt werden, da die Namen nicht lesbar sind und somit keinen Informationswert besitzen!

Kurzform für die Tschechische Republik - mein Beitrag

Erstmal muss ich sagen, dass es hier eine sehr gute Diskussion gibt. Jetzt zu der Benennung:

Tschechische Republik = Česká republika (Tschesska: Republika) Tschechien o. Tschechei sind deutsche Synonyma und die werden als Čechy (Tschechi) o. Česko (Tschessko) übersetzt. Und jetzt aufpassen!!! Bei uns werden die zwei Begriffe in unterschiedlichem Kontext verwendet, auch wenn sie ursprünglich das gleiche bedeutet haben. Čechy is das, was Deutsche Böhmen nennen. Der Ausdruck Böhmen wird nur für einen alten Namen gehalten und ist unter den Tschechen praktisch unbekannt. Česko wird als Kurzform der Tschechischen Republik benutzt, also wird normalerweise den deutschen Ausdrücken Tschechien oder Tschechei entsprechen.

-> in Deutsch heisst es also: Böhmen + Mähren + Mährisch-Schlesien = Tschechien o. die Tschechei -> in Tschechisch jedoch: Čechy + Morava + Moravské Slezsko = Česko

Jetzt kommt man schon zu dem Problem: Die Leute in Böhmen (die richtigen Tschechen) benutzen Čechy als Kurzform für die Tschechische Republik, was unrichtig ist. Den Namen Česko mögen sie meistens nicht. Die Leute in Mähren (die slawischen Mährer, die tschechische Sprache und eigene Dialekte sprechen) mögen den Namen Česko auch nicht, da für viele von ihnen dieses das gleiche wie Čechy, also Böhmen, bedeutet. Hätte man die tschechischen Namen in deutsche Sprache übersetzt, bekommt man das Ergebniss, dass Tschechien (Böhmen) + Mähren + Teil von Schlesien = Tschechische Republik ist.

Wie man sieht, es ist gar nicht einfach. Wenn man nämlich Tschechien sagt, kann es bei uns sowohl Böhmen als auch Tschechische Republik heissen und man muss sehr vorsichtig sein, in welchem Zusammenhang man welches Wort verwendet.

Bevölkerung in Tschechien

In dem Artikel steht etwas über die Roma. Es wird über die Diskriminierung geschrieben, was in der Tatsache nicht stimmt. Es sind gerade sehr oft die einheimischen Tschechen bzw. Mährer, die gegenüber den Zigeunern diskriminiert werden -> sogenannte positive Diskriminierung. Der Ausdruck "Roma" ist ja auch nicht ganz richtig. Es sind die Zigeuner, die (zumindest in deutscher Sprache) in Roma und Sinties aufgeteilt werden. Die Bezeichnung "Zigeuner" hat mit Rasismus überhaupt nichts zu tun! Roma, auf tschechisch Rom (Plural - Romové) ist nur eine politisch korrekte Bezeichnung. Bei der letzten Volkszählung haben sich zu der Zigeuner (Roma) Nationalität etwa 11.000 Leute bekannt, während die wirkliche Anzahl bis zu 0,5 Million geschätzt wird. Sehr oft handelt es sich um die slowakischen Zigeuner. Soviel die Fakten.

Toter Weblink

Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!

--Zwobot 09:36, 28. Nov. 2006 (CET)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Tschechien und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).