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U-Boot Klasse 212 - Das modernste konventionelle U-Boot der Welt Bildherkunft |
Ein U-Boot (kurz für Unterseeboot; im militärischen Sprachgebrauch Uboot ohne Bindestrich) ist ein Boot, das für die Unterwasserfahrt gebaut wurde. Moderne große U-Boote, die eine Masse von bis zu 26.000 Tonnen haben können, werden auch U-Schiffe genannt.
Der Begriff U-Boot bezeichnet speziell militärische Unterwassereinheiten. Zivile U-Boote, ob kommerziell oder für die Forschung, werden meist Tauchboote genannt. Auch die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz gekommenen U-Boote werden zur Unterscheidung gegenüber den heutigen U-Booten, die monatelang unter Wasser bleiben können, in der Fachliteratur eher als Tauchboote bezeichnet, da sie im Unterwassereinsatz wenig leistungsfähig waren (zu kurze Tauchzeiten und zu geringe Tauchtiefen) und somit hauptsächlich aufgetaucht zum Einsatz kamen.
Geschichte
Der Wunsch des Menschen, länger und tiefer als es die Atemluft zulässt zu tauchen, ist etwa genauso alt wie der Wunsch zu fliegen. Deswegen beschäftigten sich schon immer Menschen damit, entsprechende Vorrichtungen oder Instrumente zu entwickeln, die dies ermöglichen sollten. Aus der Antike liegen diesbezüglich Berichte von Aristoteles und Plinius dem Älteren vor. Selbst Alexander der Große soll bereits Tauchversuche im Mittelmeer unternommen haben. Das bekannteste und auch heute noch verbreitetste „Instrument“ dafür ist ein Schnorchel in der „richtigen“ Länge, da das Tauchen mit einem zu langen Schnorchel (> 30 cm) lebensgefährlich wird. Das liegt daran, dass bei zu langem Schnorchel das in ihm enthaltene Luftvolumen nicht mehr deutlich kleiner ist als der menschliche Lungeninhalt und so mit wachsender Länge des Schnorchels immer mehr verbrauchte Luft eingeatmet wird - man spricht von so genannter „Pendelluft“. Ebenfalls sehr alt sind Gewichtsgürtel, die es vor allem gut trainierten Tauchern (z. B. Schwamm- oder Perlentaucher) erleichterten, länger unter Wasser zu bleiben, ohne ständig gegen den kraftraubenden Auftrieb ankämpfen zu müssen.15. bis 18. Jahrhundert
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Querschnitt durch Bushnells Turtle Bildherkunft |
19. Jahrhundert
Im Allgemeinen erlebt die U-Boot-Technik im 19. Jahrhundert ihre größten Fortschritte. Der allgemeine Fortschritt ermöglicht durch die Erfindung von Dampfmaschine, Akkumulatoren, Otto- sowie Elektromotor Antriebstechniken, die von Wind, Wetter und Muskelkraft unabhängig sind und damit U-Booten Möglichkeiten zum Antrieb unter Wasser bieten. Auch die industrielle Produktion von Stahl leistet einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt des U-Bootbaus, indem sie einen enorm haltbaren Baustoff an Stelle des leichten und gegenüber Verfall und Parasiten anfälligen Holzes setzt. Darüber hinaus steht mit der Erfindung des Torpedos durch Giovanni Luppis im Jahre 1860 auch eine brauchbare Waffe für den Einsatz von U-Booten aus zur Verfügung.Insgesamt ermöglicht somit der technische Fortschritt der Industrialisierung den Wandel des U-Bootes zu einem vor allem für die militärische Seefahrt interessanten und brauchbaren Fahrzeug.
Robert Fultons Nautilus
Der Amerikaner Robert Fulton entwirft 1801 das U-Boot Nautilus. Es besitzt einen Handkurbelantrieb für eine Schraube, neu allerdings sind nun Ruder zur Seiten- und Tiefensteuerung sowie ein Druckluftsystem zur Versorgung der vierköpfigen Besatzung mit Atemluft. Die Nautilus erregt sogar die Aufmerksamkeit Napoleons, gilt aber schließlich für militärische Einsätze als zu langsam.Wilhelm Bauers Brandtaucher
1850 lässt der bayerische Artillerie-Unteroffizier Wilhelm Bauer das erste in Deutschland gebaute U-Boot, den sogenannten Brandtaucher, zu Wasser. Ihm gelang es, die von Daniel Winstel bereits ca. fünf Jahren zuvor entwickelten Ideen in die Tat umzusetzen. Da der Entwurf unter enormem Kostendruck gebaut wurde, war auf den Einbau von Tauchzellen verzichtet worden. Der Tauchvorgang soll durch das Fluten von Wasser in das Boot erfolgen. Beim ersten Tauchversuch am 1. Februar 1851 in der Kieler Innenförde verschiebt sich jedoch der Ballast nach achtern, wobei das geflutete Wasser ebenfalls ins Heck fließt. Das Boot sackt daraufhin durch, und weiteres Wasser dringt durch die Nähte der Außenhaut und das Einstiegsluk. Das Boot sinkt bis auf den Grund bei ca. 12 Metern Wassertiefe. Die dreiköpfige Besatzung, unter ihnen Wilhelm Bauer, wartet, bis der Innendruck so groß ist wie der Außendruck, öffnet das Einstiegsluk und treibt an die Oberfläche, wo sie gerettet werden. Der verunglückte Brandtaucher wird erst Jahre später (1887) geborgen. Nach verschiedenen Museums-Stationen hat die Rekonstruktion des ältesten Tauchbootes der Welt nun seine Heimat im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden. Ein Modell des Brandtauchers steht im Deutschen Museum für Technik in München.Narcís Monturiols Ictineo II
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Ictineo II: Erstes maschinell angetriebenes U-Boot Bildherkunft |
Amerikanischer Bürgerkrieg
Während des amerikanischen Bürgerkrieges werden mehrere handgetriebene U-Boote gebaut, u. a. die C.S.S. H. L. Hunley. Am 17. Februar 1864 versenkt sie das gegnerische Schiff USS Housatonic und gilt somit als erstes U-Boot der Welt, welches ein anderes Schiff zerstört hat. Bei dieser Aktion geht das U-Boot allerdings mitsamt seiner neunköpfigen Besatzung verloren. Erst am 4. Mai 1995 wird die Hunley gefunden und geborgen.Julius Kröhls Sub Marine Explorer
Eine weitere Konstruktion aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stellt der Sub Marine Explorer von Julius Kröhl dar. Er besaß zwei Ausstiegsluken für die Taucher und ein System von Presslufttanks und Ballastkammern, die einen Druckausgleich ermöglichten. Am 30. Mai 1866 erfolgte der erste erfolgreiche Tauchgang dieses U-Bootes in einem New Yorker Hafenbecken. Danach wurde es in Einzelteile zerlegt und nach Panama verschifft, wo Kröhl nach Perlen und Perlmuttmuscheln tauchte, aber bereits 1867 genauso wie die gesamte Mannschaft vermutlich an der Taucherkrankeit verstarb. 2006 wurde das Schiff wieder entdeckt. Es lag vor der Küste Panamas auf Grund und konnte bei Ebbe zu Fuß erreicht werden. Einheimischen war dieses Wrack schon seit Jahren bekannt, wurde von diesen jedoch für ein zerstörtes, japanisches U-Boot aus dem Pazifikkrieg gehalten.U-Boote im Auftrag des Militärs Ende des 19. Jahrhunderts
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Die spanische Isaac Peral von 1886 mit Elektroantrieb Bildherkunft |
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts beginnen sich auch internationale Marinen für U-Boote zu interessieren. Die Marineministerien vieler Länder, vornehmlich von Spanien, Frankreich und den USA, schreiben Wettbewerbe für U-Boote aus und ließen sich Erfindungen und Entwicklungen vorführen. 1886 stellt die spanische Marine ein von einem Marineoffizier namens Isaac Peral entworfenes elektrisch betriebenes U-Boot namens Peral in Dienst, kann jedoch die primitive Akkumulatortechnik nicht weiterentwickeln. Ab 1888 werden in Frankreich U-Boote gebaut und in den Dienst der Marine gestellt. Henri Dupuy de Lôme und Gustave Zédé entwickeln zunächst ein batteriebetriebenes U-Boot namens Gymnote, welches in Toulon gebaut wurde. Dort entstehen in der Folgezeit weitere und größere Boote: Die 48,5 m lange Sirene, 1892 gefolgt von einem 36,5 m langen Boot namens Morse. Beide Boote sind ebenfalls batteriegetrieben und mit modernen Whitehead-Torpedos bewaffnet. Den größten Schritt tut das französische Marineministerium mit der von Maxime Laubeuf entwickelten Narval, die 1899 gebaut wird. Sie hat bereits einen Dampfantrieb, der bei der Überwasserfahrt die Batterien auflädt. Dieses Boot wird zur Grundlage der Sirene-Klasse, von der ab 1900 vier Exemplare in den Dienst der französischen Marine gestellt werden.
In den USA leistet der emigrierte Ire John Philip Holland Pionierarbeit. Zunächst konstruiert er ab 1879 vier U-Boote für die Fenian United Brotherhood, die mit dieser neuartigen Unterwasserwaffe die Royal Navy bezwingen und Irland zur Unabhängigkeit verhelfen will. Hollands Boote werden bereits bei der Überwasserfahrt von einem Ottomotor angetrieben. 1888 schreibt die US Navy einen Wettbewerb für U-Boot-Konstruktionen aus, den Holland gewinnt. Wegen finanzieller Probleme kann die Navy Holland erst ab 1895 Geld zum Bau eines Prototypen übermitteln. So entsteht zunächst 1897 die 40 m lange Plunger (auch als Holland V bezeichnet), die jedoch wegen der hoch gesteckten Ziele der Navy zahlreiche technische Mängel vor allem in der Antriebstechnik aufweist. Hollands nächste Konstruktion, die mit 25,4 m deutlich kleinere Holland VI, kann jedoch 1898 die Navy so sehr begeistern, dass ab 1900 die ersten sechs Boote der ähnlich konstruierten Adder-Klasse gebaut werden. Die anderen Marinen, vor allem die Royal Navy, stehen der schnellen Entwicklung von U-Booten allerdings kritisch gegenüber und verweigern sich zunächst dem U-Bootbau.
1900 bis 1930 / Erster Weltkrieg
Mit dem Einsatz der Hunley 1864 begann auch ein wachsendes Interesse an der Nutzung von U-Booten zu Kriegszwecken. In den folgenden Jahrzehnten, insbesondere den beiden Weltkriegen, wurde daher die Entwicklung von U-Booten vor allem durch das Militär entschieden vorangetrieben. Im Artikel U-Boot-Krieg finden sich dazu weitere Informationen.
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Das deutsche U-Boot U 16 des Ersten Weltkriegs Bildherkunft |
Im Jahr 1902 wurde schließlich in Deutschland ein Prototyp eines 200-Tonnen schweren Experimental-U-Boots namens Forelle gebaut und intensiv getestet. Das kleine U-Boot stellte sich als durchaus interessant und kriegstauglich heraus und es wurden drei weitere Boote der gleichen Klasse für den Export nach Russland angefertigt. Nun wurde auch in Deutschland über den Einsatz militärischer U-Boote nachgedacht und schließlich erteilte nach langem Zögern am 4. April 1904 das Reichsmarineamt dem Marineingenieur Gustav Berling den Auftrag, ein U-Boot zur Seekriegsführung zu konstruieren und zu bauen. Berling wendete sich daraufhin an die Germaniawerft in Kiel. Sein Entwurf lehnte sich dabei an die drei zuvor an Russland exportierten U-Boote an. Da es allerdings einige bedeutsame Änderungen bei der Konstruktion gab, verzögerte sich die Auslieferung des U-Boots und erst im April 1905 wurde mit dem Bau begonnen. Die wesentlichen Neuerungen betrafen hauptsächlich den Druckkörper, die horizontale Anordnung der Torpedorohre sowie den Antrieb, da man anstatt eines gefährlichen Benzinmotors einen Petroleumantrieb einsetzen wollte, der aber noch nicht fertig gebaut war. Schließlich wurde am 14. Dezember 1906 nach mehreren Testfahrten das erste deutsche Militär-U-Boot von der Kaiserlichen Deutschen Marine als SM U 1 (Seiner Majestät Unterseeboot 1) in Dienst gestellt. Heute befindet sich U 1 im Deutschen Museum in München.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs (1914-1918) wurden U-Boote erstmals im größeren Umfang zu Handels- (Handels-U-Boot) oder militärischen Zwecken eingesetzt. Vor allem bei der Kaiserlichen Deutschen Marine, aber auch bei der britischen Marine. Zahlreiche Schiffe wurden durch U-Boot-Angriffe versenkt. Folgenreich war die Versenkung des britischen Passagierdampfers Lusitania am 7. Mai 1915. Es wird bis heute angenommen, dass die zahlreichen dabei ums Leben gekommenen amerikanischen Passagiere ein Grund für den Kriegseintritt der USA 1917 waren. Nach Ende des Ersten Weltkrieges verlangsamte sich die Entwicklung militärischer U-Boote, da sich diese insgesamt als wirtschaftlich zu teuer und militärisch zu unrentabel erwiesen hatten. Doch mit der Weiterentwicklung der Technik, die vor allem längere Tauchfahrten ermöglichen, begann Anfang der 30er Jahre die erneute Aufrüstung.
1930 bis 1945 / Zweiter Weltkrieg
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U 995, ein Boot vom Typ VII C/41, dem Meistgebauten des Zweiten Weltkriegs Bildherkunft |
Erst im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) konnten die U-Boote sich als überzeugende und wirksame Waffe beweisen. Obwohl schon mehrere der kriegsführenden Nationen über U-Boote verfügten, ist die Zeit des 2. Weltkrieges hauptsächlich durch die Geschichte der deutschen U-Boote geprägt. Das liegt hauptsächlich daran, dass der deutschen Überwasseraufrüstung nach Ende des 1. Weltkrieges durch den Versailler Vertrag eine Schranke gesetzt wurde. Daher sah sich die Führung der Deutschen Kriegsmarine zu Kriegsbeginn einer recht starken feindlichen Flotte gegenüber, da Großbritannien und Frankreich als Garantiemächte Polens auftraten, und hoffte mit den relativ billig herzustellenden U-Booten maximale Versenkungserfolge zu erzielen. Die Hauptbedrohung durch die U-Boote war der Handelskrieg – die Unterbrechung wichtiger Handelsrouten – mit dem Ziel, Großbritannien als Inselstaat von dringend benötigten Rohstoffen abzuschneiden. Den Angriff auf Überwasserschiffe erschwerte den U-Booten vor allem ihre relativ geringe Geschwindigkeit. Insbesondere unter Wasser war diese stark herabgesetzt, da hier mit batteriegespeistem Elektroantrieb operiert wurde. Trotz ihrer technischen Grenzen wie niedrige Geschwindigkeit und gegenüber den taktischen Erfordernissen zu geringen Tauchzeit, sowie ihrer geringen Anzahl zu Beginn des Zweiten Weltrieges, war die U-Boot-Waffe anfangs sehr erfolgreich. Der alliierten Handelsschifffahrt konnten direkt nach Kriegsbeginn empfindliche Verluste beigebracht werden. Diese Erfolge überzeugten den ursprünglich skeptischen Hitler, einem verstärkten U-Boot-Bauprogramm zuzustimmen. Mehr und mehr U-Boote wurden in Dienst gestellt und ihre Anzahl näherte sich der Grundforderung des B.d.U. (Befehlshaber der U-Boote) Karl Dönitz nach 300 Booten. Von den Erfolgreichsten (den „Assen“) unter den Kommandanten wurden teilweise enorme Versenkungsziffern erzielt. Einer der bekanntesten deutschen U-Boot-Kommandanten war Günther Prien, der 1939 als Kommandant von U 47 in die Bucht von Scapa Flow, dem Stützpunkt der englischen Heimatflotte (Home Fleet), eindrang und dort ein veraltetes Schlachtschiff, die HMS Royal Oak versenkte. Es sei angemerkt, dass es sich mehr um eine propagandistisch motivierte Operation handelte, denn um eine militärisch sonderlich bedeutsame. Nach den anfänglichen Erfolgen spürte die britische Wirtschaft schnell die Auswirkungen der vielen tausend Tonnen versenkten Schiffsraumes und es wurden umfangreiche Gegenmaßnahmen, zum einen taktischer/logistischer als auch rein technischer Art eingeleitet:
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Seeadler auf dem Ehrenmal für die gefallenen deutschen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege in Heikendorf bei Kiel (Schleswig-Holstein) Bildherkunft |
- Handelsschiffe fuhren nicht mehr alleine, sondern in Konvois mit später über 100 Schiffen.
- Die wenigen vorhandenen Sicherungskräfte (vor allem Zerstörer und Korvetten) wurden in Gruppen (Escort Groups) organisiert und vor allem auch als Einheit ausgebildet und zum Schutz der Konvois abkommandiert.
- Der gesamten Nordatlantik wurde - bis auf wenige Korridore, die außerhalb der Reichweite damaliger Flugzeuge lagen („Air-Gaps“) - durch Flugzeuge überwacht.
- Es wurden umfangreiche Forschungen im Bereich Radar (6-cm-Band) und Sonar (ASDIC) betrieben, welche zur Entwicklung einer Vielzahl fortschrittlicher Über- und Unterwasserortungsgeräte führten.
- Entwicklung und Einsatz eines hochwirksamen Peilers – HfDf (High Frequence Direction Finder, genannt „Huff-Duff“) – der in der Lage war, sogar die sehr kurzen Funksignale der U-Boote (Kurzsignal ca. 3 Sekunden) sicher einzupeilen und so den Standort des U-Bootes aufzudecken.
- Die Wasserbombe (Hauptwaffe gegen getauchte U-Boote) wurde massiv weiterentwickelt. Später wurde der so genannte Hedgehog erfunden, der ganze Salven kleinerer Wasserbomben so abfeuerte, dass sie ein relativ großes dreidimensionales Areal in einer vorbestimmten Tiefe bestreichen konnten.
- Es wurde versucht, mit kryptografischen Methoden in die Verschlüsselung, die die U-Boote bei der Kommunikation mit der Basis verwenden, einzubrechen. Dies gelang nach Erbeuten mindestens eines Exemplares des deutschen Verschlüsselungsgerätes Enigma.
Der von den Alliierten zur U-Boot-Jagd betriebene Aufwand war enorm: Auf ein einzelnes U-Boot machten zeitweise 10 Zerstörer und über 25 Flugzeuge Jagd. Die Deutschen nutzten diese Tatsache gegen Ende des Krieges um die alliierten Flugzeuge vom deutschen Luftraum fernzuhalten.
Durch die allmählichen Erfolge der alliierten Maßnahmen und zunehmender Verluste auf Seiten der Deutschen verschob sich das Gleichgewicht alsbald, so dass die deutsche U-Boot-Waffe immer weniger mit dem technischen Fortschritt der Alliierten Schritt halten konnte und dadurch immer mehr in die Defensive gedrängt wurde anstatt selbst offensiv zu agieren.
Die Methoden und technischen Verbesserungen, mit denen die deutsche U-Boot-Waffe die Vorherrschaft im Atlantik zurück zu gewinnen versuchte, waren:
- Der Rudelangriff: als Antwort auf die schon im 1. Weltkrieg mit Erfolg eingesetzte Geleitzugtaktik der Alliierten greifen nun mehrere U-Boote einen Konvoi an und führen sich gegenseitig per Funkpeilung an den Feind. Teilweise waren so bis zu 30 Boote am Geleitzug
- Magnetische Zünder, die unter dem Kiel des feindlichen Schiffes eine Detonation auslösen, wo dieses am verwundbarsten ist.
- Akustische Torpedos (Zaunkönig), die vor allem für militärische Ziele gedacht waren und dem Geräusch der Maschine/der Schraube des feindlichen Schiffes folgten.
- Programmierbare Torpedos, die nach Ablauf einer bestimmten Strecke ein eingestelltes Schleifenmuster abliefen (FAT=Federapparat-Torpedo, LUT=Lageunabhängiger Torpedo)
- Der Radarwarner Metox - genannt Biscaya-Kreuz – eine provisorische Holzkonstruktion, die eine Antenne trug, welche feindliche Radarstrahlen detektierte – sie musste von einem Besatzungsmitglied mit der Hand gedreht werden; sowie erweiterte Geräte dieser Art (Mücke, Fliege, Borkum u. a.).
- Ein Schnorchel, der den bedingten Einsatz der Dieselmotoren unter Wasser erlaubte, indem es diese während der Unterwasserfahrt über einen umklappbaren Mast mit aufgesetztem Schwimmerventil mit Luft versorgte.
- Verschiedenste Beschichtungen, die Radarstrahlung absorbieren sollten (Wesch-Matten).
- Beschichtungen, die die Sonarortung erschweren sollten (Alberich)
- Erweiterte Flugabwehr-Bewaffnung (2-cm-Vierlingskanone, 3,7cm-Flak).
- Weiterentwicklung der Torpedonachlade- und -ausstoßvorrichtungen: Der Typ XXI konnte Torpedos in 50 Metern Wassertiefe ausstoßen. Diese U-Boote konnten aufgrund des endenden Krieges (erste Inbetriebnahme Mai 1944) nichts mehr ausrichten.
- Das so genannte Walter-U-Boot, ein U-Boot, das auf Wasserstoffperoxidbasis (Walter-Antrieb) arbeitet, weit höhere Unterwassergeschwindigkeiten aufweist und viel länger getaucht bleiben kann. Dieser Bootstyp sollte die Wende im U-Bootkrieg bringen.
- So genannte „Milchkühe“ vom Typ XIV, große Versorgungs-U-Boote mit Treibstoff und Torpedos zur Übergabe an die Kampfboote.
- Klein- und Kleinst-U-Boote, die einem von Menschenhand gesteuertem Torpedo gleichkamen (Seehund, Molch, Biber, Hecht) und hauptsächlich gegen wertvolle militärische Ziele in Küstennähe eingesetzt wurden. Die Torpedos befanden sich seitlich, außerhalb des Tauchkörpers. Die Erfolge waren gering.
Die Entwicklung der o. g. Technik zog sich teilweise bis zum Kriegsende hin, insbesondere das Walter-U-Boot kam niemals über ein Prototypenstadium hinaus wurde aber nach dem Krieg hauptsächlich von den Amerikanern fertigentwickelt und galt bis zur Einsatzfähigkeit des Atomantriebes als Technologieführer. Als die drei bedeutendsten deutschen U-Boot-Kommandanten im März 1941 fielen (Schepke, Prien) bzw. in Gefangenschaft gerieten (Kretschmer), waren die so genannten "1. Goldenen Zeiten" vorbei. Die Wende im U-Boot-Krieg trat im Frühjahr 1943 nach dem "Crescendo", den Geleitzugschlachten an den Konvois SC122 und HX229 ein – der schwarze Mai. Dönitz brach den U-Boot-Krieg im Atlantik zeitweise ab und fortan gehörten die U-Boote zu den Gejagten.
Einen aussichtsreichen Versuch, das Heft wieder in die Hand zu bekommen, stellte die Entwicklung und Fertigung der sog. „Elektroboote“ der Typen XXI und XXIII dar. Sie waren der damaligen Zeit weit voraus - wurden auch in nicht geringer Zahl gebaut, kamen aber durch das Ende des Krieges nicht mehr oder nur sporadisch zum Einsatz.
Die Verluste aus dem U-Boot-Krieg waren enorm. Von den 41.300 Mann der deutschen U-Boot-Truppe starben bis zum Ende des Krieges 28.728 Mann in den „Eisernen Särgen“. Dies war die höchste Verlustrate aller Waffengattungen.
Statistik:
- insgesamt gebaute, deutsche Uboote: 1177
- durch Kampfhandlung versenkt : 639
- selbstversenkt : 242
- Unfall : 25
- Im Hafen/auf Helling zerstört : 43
- ergeben bzw. erbeutet : 158
- im Krieg außer Dienst gestellt : 37
Atlantik / Mittelmeer
- Anzahl versenkter Schiffe : 2.862
- versenkter Schiffraum (BRT) : 14.593.987
- Anzahl Neubauten : 5.247
- Neubau-Schiffsraum : 36.315.000
Auch Italien verfügte über eine große U-Boot-Flotte (im Juni 1940 über 100 U-Boote), schon im Sommer 1940 operierten die ersten italienischen U-Boote im Atlantik. Die Schiffe der Königlich Italienischen Marine waren bis zur Kapitulation Italiens 1943 im Einsatz. Anders als die deutschen, erfüllten sie aber die in sie gesetzten Erwartungen kaum, da sowohl die Konstruktion der Boote (zu großer Turm, der selbst bei Nacht weit zu sehen war) wie auch die Ausbildung der Besatzungen nicht den Erfordernissen des Handelskrieges entsprachen. So weigerten sich einzelne Kommandanten, Handelsschiffe mit Torpedos zu versenken und bevorzugten es, sich heroische "Kanonenduelle" zu liefern. Insgesamt waren die italienischen Erfolge nur ein Bruchteil der deutschen, obwohl sie zeitweilig über ähnlich viele Boote im Atlantik verfügten.
Im Gegensatz zu den deutschen U-Booten waren die britischen U-Boote ursprünglich nicht für den Einsatz im Handelskrieg auf hoher See entwickelt worden, sie dienten meist zur Überwachung der Häfen und Marinebasen unter deutscher Kontrolle. Die vorhandenen Boote der der H-Klasse und L-Klasse waren Einhüllen-Unterseeboote, deren Design noch aus dem Ersten Weltkrieg stammte. Zweihüllen-Hochseeboote waren u.a. die Boote der Thames- und T-Klasse. Von den von der Royal Navy neu entwickelten modernen Zweihüllen-Hochseebooten der A-Klasse wurden vor Kriegsende nur die beiden Boote Anchorite und Astute fertiggestellt, die nicht mehr zum Kriegseinsatz kamen. Militärisch bedeutend waren vor allem die im Mittelmeer operierenden britischen U-Boote, die von ihren Basen in Malta, Gibraltar und Alexandria aus erfolgreich Schiffe der Achsenmächte, die Nachschub zum nordafrikanischen Kriegsschauplatz transportieren sollten, torpedierten. Ein Großteil der Nachschubgüter für die deutsch-italienische Afrika-Armee wurde dabei dank der Informationen des britischen Ultra Secret versenkt.
Erst gegen Kriegsende griffen sowjetische U-Boote in der Ostsee in das Kriegsgeschehen ein, wo sie die deutschen Schiffstransporte von und zum ostpreußischen Kessel bedrohten. Dabei verursachten sie drei der verheerendsten Schiffskatastrophen aller Zeiten: Am 30. Januar 1945 versenkte S 13 (С-13) die Wilhelm Gustloff, wobei mehr als 9000 Menschen ums Leben kamen. Am 10. Februar versenkte S-13 die Steuben, am 16. April wurde die Goya Opfer des sowjetischen U-Boots L-3 (Л-3).
Im Pazifikkrieg verfügten sowohl Japan wie auch die USA über bedeutende U-Boot-Flotten, neben denen auf diesem Kriegsschauplatz auch einige britische und niederländische U-Boote im Einsatz standen. Während die japanische Marineführung die Hauptaufgabe ihrer U-Boote in der Sicherung der eigenen Überwasser-Flottenoperationen und der Bekämpfung feindlicher Kriegsschiffe sah, konzentrierten sich die Amerikaner auf die Versenkung von Handelsschiffen. Zu Beginn des Krieges hatte die japanische Handelsflotte einen Schiffsraum von 6 Millionen BRT. Von diesen waren bis Kriegsende 5.053.491 BRT (1178 Schiffe) versenkt worden. Die aufgrund dieser Verluste eingetretenen Engpässe des japanischen Nachschubs wie auch der Rohstoffversorgung Japans trugen zum alliierten Sieg im Pazifik bei. Die japanische U-Boot-Waffe erlitt durch den Einsatz des Radars bei den Amerikanern hohe Verluste; von insgesamt 190 U-Booten gingen 127 verloren. Oft wurden die japanischen U-Boote angegriffen, bevor sie sich noch dem Ziel nähern konnten. Die amerikanische Marine verlor 51 U-Boote, was ungefähr 18% aller eingesetzten Boote entsprach.
Nach 1945
Obwohl sich der U-Boot-Krieg als sehr verlustreich herausgestellt hatte, gewann der strategische Wert der U-Boot-Waffe mehr und mehr an Bedeutung im Kalten Krieg. Ziel der U-Boot-Entwicklung war es nun, die Schwächen der Modelle des Zweiten Weltkriegs zu verbessern. Dies zielte besonders auf extrem lange – und auch schnelle – Unterwasserfahrten sowie große Tauchtiefen ab. Die Entwicklung gipfelte in der Konstruktion von nukleargetriebenen U-Booten, die die geforderten langen Tauchzeiten erfüllten. Die USA waren bei dieser Entwicklung führend und am 21. Januar 1954 lief das erste atomgetriebene U-Boot, die USS Nautilus vom Stapel.
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Angriffs-U-Boot der Los-Angeles-Klasse Bildherkunft |
Am 3. August 1958 passierte sie als wahrscheinlich erstes Wasserfahrzeug bei einer Tauchfahrt unter der Arktis den geographischen Nordpol. Am 23. Januar 1960 erreichte das Forschungs-U-Boot Trieste mit 10.916 Metern Tiefe den tiefsten Punkt der Erde. In den folgenden Jahren entwickelten sich die U-Boote schnell weiter. Sie wurden immer größer und schlagkräftiger gebaut. Da es kaum noch spektakuläre „öffentliche“ Entwicklungen in der U-Boot-Technik zu vermelden gab und die U-Boot-Waffe insgesamt als sehr geheim eingestuft wurde, erfuhr die Öffentlichkeit in den folgenden Jahrzehnten nur noch in Form von „Katastrophen“ etwas über die modernen U-Boote. So kam es beispielsweise am 9. April 1963 zu einem tragischen Unfall im Atlantik. Die USS Thresher zerbrach bei einem Tieftauchversuch in sechs Teile. Man geht heute davon aus, dass eine Hochdruckleitung platzte und so die Ballasttanks nicht mehr rechtzeitig ausgeblasen werden konnten. Am 8. März 1968 ereignet sich an Bord des sowjetischen U-Boots K-129 eine Explosion, worauf das U-Boot sank. 98 Mannschaftsmitglieder fanden dabei den Tod. Dies war gleichzeitig der Auftakt zum Jennifer-Projekt, dem geheimen Versuch der CIA, ein sowjetisches U-Boot aus über 5.000 Metern Tiefe zu bergen. Im Mai 1968 verschwand die atomgetriebene USS Scorpion bei einer Fahrt von Gibraltar nach Norfolk nahe der Azoren. Bis heute gibt es verschiedene Spekulationen über das Verschwinden, ausgehend von einer Kollision bis hin zu einem unkontrolliert losgelaufenen Torpedo. Die Aufzeichnungen des Kurses zeigen, dass letzteres der Wahrheit vermutlich am nächsten kommt.
Auch nach dem zweiten Weltkrieg kam es vereinzelt zu Kampfhandlungen, an denen U-Boote beteiligt waren. Die ersten fanden noch mit konventionellen U-Booten im Bangladesch-Krieg des Jahres 1971 statt, als Indien im Krieg zwischen Bangladesch und Pakistan intervenierte. Dabei wurde am 9. Dezember 1971 die indische Fregatte INS Khukri vom pakistanischen U-Boot PNS Hangor versenkt, einem Boot der französischen Daphne-Klasse. Elf Jahre später griff erstmals ein Atom-U-Boot ein Kriegsschiff an: Am 2. Mai 1982 wurde der argentinische Kreuzer General Belgrano im Falklandkrieg durch einen Torpedo des britischen U-Boots HMS Conqueror versenkt.
Daneben werden U-Boote zu Spionagezwecken eingesetzt. Zu einem internationalen Eklat kam es im Oktober 1981, als das mit Nukleartorpedos bewaffnete sowjetische U-Boot W-137 (Whiskey-Klasse) vor dem schwedischen Marinehafen Karlskrona auf eine Schäre lief und von der schwedischen Marine aufgebracht wurde. Die sowjetische Führung bestritt anschließend einen Spionageeinsatz gegen das neutrale Schweden und führte den Zwischenfall auf einen "Navigationsfehler" zurück.
Dennoch machen U-Boote seit dem Zweiten Weltkrieg vor allem durch spektakuläre Unfälle Schlagzeilen. Z. B. sank 1986 das russische U-Boot K-219 aufgrund der Explosion des Treibstoffs einer ihrer Raketen im Startsilo im Atlantik und am 12. August 2000 sank das russische U-Boot Kursk (K-141) infolge mehrerer Explosionen eigener Torpedos mit seiner gesamten, 118 Mann starken Besatzung.
Die größten jemals gebauten U-Boote sind die des sowjetischen Projektes 941 (Nato-Bezeichnung:Typhoon-Klasse), Vorbild des sowjetischen U-Boots aus dem Spielfilm „Jagd auf Roter Oktober“.
Im März 2004 wird das deutsche U-Boot U31 als modernstes U-Boot der Welt an die Deutsche Marine übergeben. U 31 verfügt als erstes U-Boot über einen Hybridantrieb aus Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb und ermöglicht so monatelange Tauchfahrten mit einem deutlich reduzierten Sicherheitsrisiko gegenüber atomgetriebenen U-Booten.
Technik
U-Boote unterscheiden sich durch einige Besonderheiten von gewöhnlichen Schiffen: Sie schwimmen nicht nur (an der Wasseroberfläche), sondern schweben im Wasser (Tauchfahrt). Bei Tauchfahrt, dem Hauptanwendungsgebiet, sollte ihre gesamte Masse gleich der des verdrängten Wassers sein (Verdrängungsmasse; siehe auch Archimedisches Prinzip).Dieser Zustand wird allerdings nie genau erreicht. Einerseits wirken sich selbst kleinste Unterschiede zwischen der U-Boot-Masse und der des verdrängten Wassers aus. Andererseits verändert sich die Dichte des umgebenden Wassers laufend durch Änderungen des Salzgehaltes, der Menge von Schwebestoffen (Plankton) und der Temperatur des Wassers. Das U-Boot hat also immer eine, wenn auch geringe, Tendenz zu steigen oder zu fallen (Auftrieb / negativer Auftrieb). Diese „Kunst“ des Einsteuerns (Zufluten oder Lenzen von Wasser in die Reglertanks zum Herstellen des Schwebezustands) oblag dem LI (leitender Ingenieur). Ein Rechenbeispiel:
- verändert sich die Dichte des umgebenden Wassers nur um 1 %, verändert sich der Auf-/Abtrieb eines 761-Tonnen-Bootes vom Typ VII C um 7,6 Tonnen! Damit war ein Tiefehalten nicht möglich.
Schiffsrumpf
Die ersten Unterwasserfahrzeuge aus dem 15. bis 18. Jahrhundert waren nahezu ausnahmslos aus Holz und wurden – wenn überhaupt – nur durch Eisenzargen oder Nägel zusammengehalten. Oftmals wurden die Boote so gefertigt, dass man sinnbildlich auf ein normales Holzboot ein anderes Holzboot kielaufwärts montierte. In der Regel wurden die Holzspanten solcher Unterwasserfahrzeuge durch Pech versiegelt und zusätzlich mit einer Haut aus Leder zur Abdichtung komplett überzogen. Bei diesen „U-Booten“ handelte es sich meist um so genannte „Einhüllenboote“, bei denen die Tauchzellen innerhalb des Druckkörpers angebracht waren. Da die Zellen mit dem Außenwasser in Verbindung standen, mussten auch sie druckfest gebaut werden bzw. entsprechende Pumpen vorhanden sein. Erst als es Mitte des 19. Jahrhunderts technisch gelang, die Antriebsschraube sowie die Steuerruder derart an den Rumpf anzubringen, dass die Fahrzeuge autark fortbewegt und gesteuert werden konnten, ohne an der Oberfläche von einem Begleitfahrzeug gezogen zu werden, veränderte sich auch die Bauweise des Rumpfes. Nun wurden die Konstruktionen der Hüllen vermehrt durch Metalleinsätze verstärkt, und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten U-Boote mit einem kompletten Eisenrumpf gebaut. Aus dem Streben nach guter Seetauglichkeit bei Überwasserfahrt sowie dem Einsatz von U-Booten aus Eisen entstand schließlich das „Zweihüllenboot“, bei dem die zunächst bootsähnlichen Tauchzellen um den zylindrischen Druckkörper herumgelegt wurden. Das Boot erhielt damit eine zweite Hülle. Da diese im Tauchzustand innen wie außen unter gleichem Druck stand, brauchte sie nicht besonders stark zu sein. Den durch Brennstoffverbrauch bedingten Gewichtsveränderungen begegnete man dadurch, dass das Treiböl in nicht druckfesten, unten offenen Bunkern auf Seewasser schwimmend gefahren wird.Mit der nach bzw. während des Zweiten Weltkrieges zunehmenden technischen Entwicklung verschwand nach und nach der Überwasseraspekt des U-Bootes. Das Zweihüllenboot erhielt zunächst eine hydrodynamisch saubere, geglättete Form, und amerikanische Entwicklungen rund um das Versuchs-U-Boot Albacore führten schließlich zur heute überwiegend gebauten Tropfenform.
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Die USS San Juan (SSN-751), ein Boot der Los-Angeles-Klasse, in der Sudabucht auf Kreta Bildherkunft |
Die Druckkörper moderner militärischer U-Boote halten normalerweise einem Wasserdruck von 600 Meter stand (zum Beispiel Bild U-Boot Los Angeles Klasse). In Anbetracht der Größe der Ozeane bedeutet dies, dass sie eigentlich nur knapp unter der Wasseroberfläche operieren können. Einige sowjetische Atom-U-Boote besitzen Druckkörper aus Titan und sind in der Lage, ca. 900 Meter tief zu tauchen. U-Schiffe des Typs Alfa kommen angeblich sogar unter 1.200 Meter. Spezielle zivile Tiefsee-U-Boote sowie Bathyscaphen sind in der Lage, jeden Punkt des Meeresbodens zu erreichen.
Bei modernen Booten werden die Einbauten, etwa Mannschaftsunterkünfte, Kommandozentrale, Antrieb usw. zunehmend akustisch entkoppelt, d. h., mit passiver und aktiver Dämpfung und Zwischenträgern am Rumpf aufgehängt bzw. angebracht. Mehrere traditionelle Schiffsschrauben wurden durch eine einzige vielflügelige Sichelschraube bzw. eine Propeller-Düse ersetzt. Ziel ist eine weitergehende Minimierung der Schallemission an das umgebende Wasser und die Lautlosigkeit des Bootes, wodurch es quasi „unsichtbar“ wird (vergl. Stealth). Berichte über magnetohydrodynamische Antriebe ("Raupenantrieb" bzw. MHA-ähnliche Technik) dürften allerdings eher der Belletristik zuzuordnen sein.
Folgende Grafik vermittelt einen Eindruck von der Grösse älterer und moderner U-Boote (für die Abkürzungen siehe Militärische Klassifizierung von U-Booten):
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Grössenvergleich Bildherkunft |
Steuerung
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U-Boot-Kontrollraum auf der USS Muskallunge (SS-262) Bildherkunft |
U-Boote müssen in drei Dimensionen manövrieren können.
- Tauch- und Regelzellen: Tanks, die zur Gewichtserhöhung beim Tauchen mit Wasser und zum Auftauchen mit Luft gefüllt werden. Die Tauchzellen übernehmen dabei die Hauptlast, die verschiedenen Regelzellen dienen zur genaueren Abstimmung und Trimmung im getauchten Zustand. Das Füllen der Auftriebszellen mit Luft wird anblasen (oder ausblasen) genannt.
- Untertriebszellen: Aufgabe dieser besonderen Tauchzellen ist es, das Gewicht des U-Bootes so schnell wie möglich zu vergrößern, um schnellere Alarmtauchzeiten zu erreichen. Diese betrugen bei Kampfbooten im Zweiten Weltkrieg teilweise weniger als 30 Sekunden. Da die Untertriebszellen keinem großen Wasserdruck ausgesetzt werden konnten, mussten sie, nachdem das Boot unter der Wasseroberfläche verschwand, wieder ausgeblasen werden. In modernen Atom-U-Booten findet diese Technologie keine Verwendung mehr, da sie in der Regel nur einmal während ihres Einsatzes tauchen müssen und erst nach Monaten wieder auftauchen. Sie benötigen daher zum Tauchen teilweise mehrere Minuten.
- Trimmzellen: Sie dienen dazu, das Boot Null-lastig und auf ebenen Kiel einzusteuern. Das Trimmsystem enthält eine feste Menge Wasser, die nach vorne oder nach hinten gedrückt werden kann, in dem in die gegenüberliegende Zelle Niederdruckluft gepresst wird.
- Tiefenruder: Sie übernehmen die Feinabstimmung im getauchten Zustand. Die Anordnung der vorderen Tiefenruder variiert bei modernen U-Booten sehr stark. Am Turm angebrachte Tiefenruder sind nicht in der Lage, den Tauchvorgang zu unterstützen, und erschweren das Auftauchen in vereistem Wasser. Kleine U-Boote haben manchmal eine dynamische Tiefensteuerung, d. h., sie steuern nur mit Tiefenrudern. Diese Technik wird vor allem bei unbemannten U-Booten und im Modellbau verwendet.
Antrieb
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Maschinenraum in einem deutschen U-Boot (um 1918) Bildherkunft |
Für die Fahrt über Wasser können im Prinzip alle Antriebe verwendet werden, die für Schiffe in Frage kommen. Gewöhnliche Schiffsaggregate (Dieselmotoren, Gasturbinen) sind Verbrennungsmotoren und benötigen große Mengen Sauerstoff für den Verbrennungsvorgang der bei Überwasserfahrt in der Luft zur Verfügung steht.
- Normale Dampfmaschinen haben das gravierende Problem, dass sie sehr massig und voluminös sind und der Prozess der Dampferzeugung träge ist, d. h. bevor er genutzt werden kann muss man lange anheizen und dann kann man die Dampferzeugung nicht ohne weiteres wieder abstellen, was für ein U-Boot das schnell auf und abtauchen soll kaum sinnvoll ist.
- Petroleum- und Benzinmotoren erfüllen prinzipiell die Anforderung bei geringem Gewicht sehr schnell eine hohe Leistung bereitstellen zu können und auch schnell wieder abgestellt werden zu können. In der Praxis haben sich aber die reizenden und leicht entzündlichen Dämpfe des Treibstoffs als Problematisch erwiesen. Immer wieder kam es zu Beginn der U-Bootentwicklung zu Motorbränden und Verpuffungen in den Booten und die Besatzungen litten unter erheblichen Reizungen.
- Dieselmotoren erwiesen sich für lange Zeit als das geeignetste Aggregat, um das Boot über Wasser anzutreiben. Seit Erfindung eines Schnorchels für U-Boote, kann der Dieselmotor sogar auf Periskoptiefe benutzt werden. Allerdings ist das Boot damit an eine sehr geringe Tauchtiefe gebunden.
Das eigentliche Antriebsproblem stellt sich aber auf Tauchfahrt, da hier nicht genug Luft für den Betrieb von Verbrennungsmotoren zur Verfügung steht und bei größeren Tauchtiefen auch Abgase nicht mehr abgeleitet werden können. Es müssen also luftunabhängige Antriebe zur Anwendung kommen.
- Muskelkraft: Die ersten U-Boote wurden von Hand mit Fußkurbel, Tretrad oder Handkurbel angetrieben. Zu nennen wären hier etwa der Brandtaucher, Bushnells Turtle, Fultons Nautilus und die Hunley der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg.
- Dampfantrieb: Experimente mit einem auf Chemikalien basierenden Dampfantrieb beim sog. Flotten-U-Boot auf Kolbenmotor bzw. Turbinenbasis wurden als Irrweg bald aufgegeben. Dieser Antrieb findet sich allerdings in abgewandelter Form bis heute beim Torpedo.
- Elektroantrieb mit Akkumulatoren: Als alleiniger Antrieb geeignet für kleine U-Boote, beispielsweise Forschungs-U-Boote und Tauchertransportmittel, aber auch für Roboter und Torpedos.
- In Kopplung mit einem Verbrennungsmotor, der die Akkumulatoren bei Überwasserfahrt auflädt, ist er der Antrieb für fast alle nicht atomar betriebenen U-Boote bis heute. Schon während des ersten Weltkrieges bildete sich der Dieselelektrische Antrieb als Standard heraus.
- Walter-Antrieb/hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid: Während des Zweiten Weltkriegs gab es auf deutscher Seite Versuche mit einem außenluftunabhängigen Turbinenantrieb auf der Basis von hochkonzentriertem Wasserstoffperoxid. Diese Chemikalie wurde über einen Katalysator (Braunstein)geleitet, wo es sich rasant unter sehr starker Wärmeentwicklung zersetzte). Das entstehende Dampf-Sauerstoff-Gemisch trieb eine Turbine an. Es handelte sich um die sog. Walter-U-Boote, benannt nach ihrem Konstrukteur Hellmuth Walter. Als Vorteile waren längere Tauchzeiten und wesentlich größere Unterwassergeschwindigkeit zu nennen. Der Antrieb wurde nicht in die Serienproduktion übernommen; wesentliche Ergebnisse der Bootsentwicklung, etwa die glatte Rumpfform, kamen allerdings noch im Krieg zum Einsatz (Typ XXI, Typ XXIII) und beeinflussten merklich sämtliche Nachkriegsentwicklungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Großbritannien die Forschung am Walter-Antrieb fort, aufgrund der Gefährlichkeit der verwendeten Chemikalien und des hohen Treibstoffverbrauchs wurde dieser extrem leistungsfähige Antrieb jedoch bald aufgegeben. Ein Fehler im Wasserstoffperoxid-Antrieb eines Torpedos soll zum Untergang des russischen U-Bootes Kursk geführt haben.
- Kreislauf-Diesel-Antrieb: Der Dieselmotor (bzw. ein anderer Verbrennungsmotor) wird mit einen Sauerstofflieferanten (etwa Flüssig-Sauerstoff / LOX oder Wasserstoffperoxid) unter Wasser betrieben. Die Verbrennungsgase werden gewaschen und der fehlende Sauerstoff vor der erneuten Verbrennung wieder zugesetzt. Eine Entwicklung, die während des Zweiten Weltkrieges begann und später im unten aufgeführten Stirling-Motor einen vorläufigen Höhepunkt fand.
- Nuklearantrieb: Hier werden als Hauptantriebsmaschinen Dampfturbinen eingesetzt. Der Dampf wird wiederum von einem Atomreaktor erzeugt. Für Manöverfahrten kann oft auch ein elektrisch betriebener Hilfsantrieb auf die Schraubenwelle gekoppelt werden. Hilfsdampfturbinen erzeugen über Generatoren Strom, der wiederum der Versorgung der elektrotechnischen Einrichtungen dient. Da durch Elektrolyse auch Sauerstoff aus dem Meerwasser gewonnen werden kann, können U-Boote mit Nuklearantrieb monatelang unter Wasser bleiben.
- Stirling-Motor: In einigen U-Booten der schwedischen Marine kommen außenluftunabhängige, ihr Abgas gegen den Seedruck nach außen ausstoßende Stirlingmotoren zum Einsatz, die durch besondere Laufruhe die Geräuschtarnung verbessern.
- MESMA-Antrieb: Eine französische Entwicklung stellt dieser Kreislaufdampfturbinenantrieb dar. Der eigentliche Dampfkreislauf ist vom Ethanol-Verbrennungskreislauf, analog zu den großen Kessel-Turbinen-Schiffsantrieben, getrennt. Flüssigsauerstoff (LOX) ersetzt das frühere Wasserstoffperoxid der Walter-Antriebe, die Turbine wirkt nicht mehr direkt auf die Schraubenwelle, ein Generator sorgt für die akustische Entkoppelung.
- Brennstoffzellen: Auch bei diesen Booten erfolgt der Antrieb letztlich durch Elektromotoren. In der Brennstoffzelle wird aber die Energie in einem chemischen Treibstoff nicht über den Umweg der Verbrennung erzeugt, sondern katalytisch direkt in elektrischen Storm verwandelt, der dann die Elektromotoren antreibt. Die Entwicklung dieser Technologie begann bereits gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Interesse, Brennstoffzellen für U-Boote zu benutzen, ist also wesentlich älter als das der Automobilindustrie. Heute stellt diese Antriebsform wohl die fortschrittlichste dar. Sowohl die Unabhängigkeit vom Luftsauerstoff als auch ein Minimum an beweglichen Teilen, die Geräusche verursachen, lange Verweilzeiten unter Wasser und die geringe Abwärme entsprechen den Anforderungen an moderne militärische U-Boote. Derzeit ist mit U31 ein von NSWE und HDW entwickeltes und gebautes U-Boot mit Brennstoffzellenantrieb im aktiven Dienst. U 31 ist ein U-Boot vom Typ U 212a.
Militärische U-Boote
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Ein russisches Patrouillen-U-Boot der Whiskey-V-Klasse in Hafen von Nakskov (Dänemark) als Museumsschiff Bildherkunft |
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Schallschatten eines U-Boots Bildherkunft |
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Das japanische U-Boot JDS Oyashio (SS 590) der gleichnamigen Klasse im US-Marinestützpunkt Pearl Harbor Bildherkunft |
Viele Staaten besitzen militärische U-Boote, genaue Daten über die Zahlen sind jedoch oft geheim.
Die Stärke von U-Booten gegenüber Überwasserschiffen liegt darin, dass sie versteckt operieren und nur schwer entdeckt werden können.
Da U-Boote nicht optisch erfassbar sind, weil das Meer in größeren Tiefen dunkel ist und Radar unter Wasser nicht funktioniert, können sie auf größere Entfernungen nur akustisch lokalisiert werden, auf kurze Entfernungen auch durch die Erwärmung des Wassers durch den Antrieb oder eine Verzerrung des Magnetfeldes durch die Stahlhülle.
Deshalb wird bei der Konstruktion besonders darauf geachtet, dass ein U-Boot so leise wie möglich ist. Dies wird durch einen stromlinienförmigen Bootskörper und speziell geformte Schiffsschrauben ermöglicht.
Aufgaben und Arten von U-Booten
Die ursprüngliche Aufgabe von U-Booten war es, Überwasserschiffe zu bekämpfen. In dieser Rolle erlangten die U-Boote in beiden Weltkriegen ihre Bedeutung. Mit Beginn des Nuklearzeitalters kamen zwei weitere Hauptaufgaben hinzu: Strategische U-Boote wurden mit nuklearen Raketen ausgerüstet und dienten der nuklearen Abschreckung. Sie bildeten einen Teil der so genannten Erstschlagkapazität, konnten aber auch zur Zweitschlagkapazität gerechnet werden, die einen gegnerischen Angriff auf das eigene Land überleben und für einen Gegenschlag bereitstehen sollten. Gleichzeitig wurden zur Jagd auf gegnerische strategische U-Boote spezielle Jagd-U-Boote entwickelt. Für beide Aufgaben verwendete man in erster Linie, aber nicht ausschließlich, atomgetriebene U-Boote. In jüngster Zeit wurden Jagd-U-Boote mit nicht-nuklearem, außenluftunabhängigem Antrieb entwickelt. Bei der deutschen Marine und einigen Verbündeten werden derzeit Boote mit dem in Deutschland entwickelten Brennstoffzellen-Antrieb beschafft. In der Deutschen Marine sind es die U-Boote der Klasse 212, die nach und nach in Dienst gestellt werden.Neben diesen klassischen Aufgaben hat die Aufklärung mit U-Booten an Bedeutung gewonnen. Aufgrund ihrer Fähigkeit, ungesehen zu operieren und mit akustischen Sensoren sehr weit zu horchen, können U-Boote gerade in Szenarien unterhalb der Schwelle offener Konflikte wichtige Erkenntnisse sammeln. Eine weitere Sonderaufgabe ist der Einsatz von Kampfschwimmern vom U-Boot aus. Beide Aufgaben können von herkömmlichen oder speziellen U-Booten wahrgenommen werden.
Man kann unterschiedliche Typen von militärischen oder zivilen U-Booten unterscheiden, je nachdem welcher Zweck und welcher Auftrag dem jeweiligen U-Boot zukommt. Da U-Boote heute jedoch überwiegend militärisch eingesetzt werden, überwiegt in der nachfolgenden Liste der Anteil der diversen militärisch genutzten U-Boot-Typen:
- Atom-U-Boote können lange Strecken zurücklegen und sind oft sehr groß (bis zu 35.000 Tonnen Verdrängung).
- Strategische Raketen-U-Boote (SSBN) dienten der nuklearen Abschreckung (Siehe Ohio-Klasse und Vanguard-Klasse). Erste U-Boote dieser Art entstanden durch Umbauten von Angriffs-U-Booten (vgl. U.S.S. Washington-Klasse). Die ersten Planungen gingen noch auf die deutschen A4-Raketen bzw. dem vorbereitetem Einsatz von amerikanischen V1-Nachbauten gegen Japan zurück. Im Zuge der Abrüstung gab es Überlegungen, einige Boote für konventionelle Lenkflugkörper bzw. dem Transport von Spezialkräften zu nutzen.
- Angriffs-U-Boote / Jagd-U-Boote (auch taktische U-Boote) sind gewöhnlich mit Torpedos bewaffnet, um andere Schiffe oder U-Boote anzugreifen. Daneben können sie auch mit Marschflugkörpern für den Angriff auf Landziele oder lohnende Seeziele (wie Trägerkampfgruppen (CVBG)) bestückt sein. Sie existieren mit einer Vielzahl von Antriebsformen. Atomar getriebene Jagd-U-Boote dienen der Bekämpfung gegnerischer U-Boote. Jagd-U-Boote stellen die wirkungsvollste Waffe gegen U-Boote mit ballistischen Raketen dar, da diese oft getaucht unter dem Eis operieren. Außerdem ist die Sensorenreichweite getauchter U-Boote weit größer als die von Überwasserschiffen oder Flugzeugen. Jagd-U-Boote zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Geschwindigkeit aus. So gehören die russischen Alfa-Klasse-U-Boote wohl zu den schnellsten existierenden U-Booten.
- Versorgungs-U-Boote bzw. U-Boot-Tanker (Zweiter Weltkrieg): Aufgabe dieser Boote war es im Zweiten Weltkrieg, andere U-Boote auf See mit Nachschub zu versorgen (Milchkühe). Die großen, aber auch schwerfälligen Boote waren ein leichtes Ziel und wurden, soweit noch intakt, bald anders eingesetzt.
- Handels-U-Boote: Sie wurden nur im ersten Weltkrieg eingesetzt Die einzigen je gebauten und eingesetzten Handels-U-Boote, die einer zivilen Reederei gehörten, waren das U „Deutschland“ und U „Bremen“. Im zweiten Weltkrieg wurden lediglich militärische U-Boote des Typs IX D, die sog. Monsun-Boote, die im Indischen Ozean operierten, für die Rückreise nach Deutschland in Penang mit Kautschuk, Wolfram, Zinn, Chinin und Opium beladen. Sie durchbrachen die alliierte Seeblockade. In den 70er Jahren bestanden Pläne, große U-Boote für den arktischen Rohöltransport einzusetzen. Kleinere U-Boote werden heute auch für den Drogenschmuggel verwendet.
- Minenleger: Im Zweiten Weltkrieg kamen spezialisierte U-Boote als Minenleger (Schachtminen) zum Einsatz. Heute wird diese Funktion über die Torpedorohre bzw. spezielle äußere Minengürtel sichergestellt.
- U-Kreuzer wurden im Ersten Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit für den Handelskrieg nach Prisenordnung entwickelt. Sie waren daher neben Torpedos auch mit starker Artillerie bewaffnet, trugen Beiboote und sogar Beobachtungsflugzeuge. Das größte U-Boot vor dem Zweiten Weltkrieg, die französische Surcouf, war ein solcher U-Kreuzer. Flugzeuge dienten auf japanischen U-Booten zur Erkundung großer Gebiete, Pläne zur Bombardierung des Panama-Kanals im Zweiten Weltkrieg durch 6 Seiran Flugzeuge der U-Boote I-400 und I-401 bestanden zwar, wurden jedoch nicht ausgeführt, da die beiden U-Boote erst im Frühsommer 1945 einsatzbereit waren. Die wenig erfolgreichen Flotten-U-Boote waren primär dazu gebaut, mit Dampfantrieb aufgetaucht im Verband der regulären Flotte mitzufahren.
- Küsten-U-Boote sind in der Regel kleiner und damit wendiger gebaut. Sie operieren primär mit konventionellem Antrieb im Bereich des Kontinentalschelfes.
- Andere militärische U-Boot-Aufgaben:
- Aufklärung: Küstenaufklärung, Aufklärung mit Schlepptragschrauber (Bachstelze) bzw. Bordflugzeug (s. o.)
- Entwicklung: Erprobung neuer Techniken, vgl. U.S.S. Albacore, die deutschen Walter-Boote und die französische Gymnote
- Transport: Kampfschwimmer, bemannte Torpedos, Versorgungsmittel, Kurierdienste etc.
- Rettung: Rettung oder Bergung verunglückter U-Boot-Besatzungen
Militärische Klassifizierung
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SSN HMS Tireless der Royal Navy Bildherkunft |
Zur Bezeichnung von U-Boot-Typen werden meistens die Standards der US Navy benutzt. Diese geben Aufschluss über Antrieb und Verwendungszweck eines U-Bootes. Generell steht die Abkürzung „SS“ bei der amerikanischen Marine für „Ship, submersible“ (deutsch: „Schiff, tauchfähig“). Je nach Antrieb und Verwendungszweck eines Militär-U-Bootes werden noch Buchstabenkennungen angehängt:
- N für „nuclear“, also nuklear angetrieben.
- G für „guided missiles“, also die offensive Primärbewaffnung mit gelenkten Raketen wie z. B. Marschflugkörpern oder Seezielflugkörpern, meistens taktisch einsetzbar.
- B für „ballistic“, also die Bewaffnung mit ballistischen Interkontinentalraketen zum strategischen Einsatz.
- K für „killer“, also die spezielle Auslegung zur U-Jagd.
Neben diesen Möglichkeiten kennt das Nomenklatursystem der US Navy auch noch andere Funktionen wie U-Tanker (Buchstabe O für Oiler), Ausbildungsboote (T für Training) oder Radarüberwachung (R für Radar Picket). Diese Abkürzungen sind jedoch international ungebräuchlich bzw. werden heute keine U-Boote dieser Typen mehr eingesetzt.
Sensoren
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Periskop auf einem U-Boot Bildherkunft |
Für die Überwasserfahrt haben U-Boote heute Radar.
Zur Orientierung kann, wenn das U-Boot knapp unter der Wasseroberfläche schwimmt, ein Periskop ausgefahren werden, mit dem die Umgebung über Wasser erkundet werden kann.
Unter Wasser kann ein U-Boot andere Schiffe nur akustisch lokalisieren. Dies kann passiv über Hydrophone (Unterwassermikrophone) oder aktiv über Sonar geschehen, wobei das U-Boot seine Position mit dem Sonar selbst verrät.
Passive Sonaranlagen können auch an mehreren hundert Meter langen Kabeln als so genanntes Schleppsonar (engl. Towed Array) hinter dem U-Boot hergezogen werden. Dies bringt einige Vor- aber auch Nachteile mit sich. So vergrößert sich die Sensibilität des passiven Sonars erheblich, da einerseits wesentlich mehr Hydrophone am Schleppkabel angebracht werden können, und andererseits der Abstand zum Antrieb des U-Bootes die Störgeräusche reduziert. Dies führt zu einer signifikant gesteigerten Empfindlichkeit, welche eine erhöhte Horch-Reichweite und Peilgenauigkeit gewährleistet. Ein Nachteil des Schleppsonars besteht in seiner Länge (manche bis über einen halben Kilometer lang) und seinem Gewicht. Die Manövrierfähigkeit des U-Bootes wird dadurch eingeschränkt und ebenfalls die Geschwindigkeit, wobei letzteres das geringere Problem ist, da das Schleppsonar sowieso nur in langsamer Fahrt oder Schleichfahrt angewendet wird. Die Einholdauer des Schleppsonars ist abhängig von der Länge des Kabels und kann durchaus länger als eine Minute dauern, was in kritischen Situationen aber schon zu „lange“ sein kann. Muss in einer Krisensituation schnell die Geschwindigkeit erhöht, ein enges Wendemanöver eingeleitet oder die Tauchtiefe rapide verändert werden, bleibt oftmals nichts anderes übrig, als das Schleppsonar zu kappen.
Ortungsschutz
Passiver Ortungsschutz
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U-Boot-Bunker an der Adria in Albanien Bildherkunft |
Grundsätzlich gilt, dass ein U-Boot um so schwerer zu lokalisieren ist, je kleiner und leiser es ist. Dieselelektrisch betriebene U-Boote haben deswegen im getauchten Zustand oft Vorteile gegenüber den wesentlich größeren Atom-U-Booten. Der Hauptvorteil von Atom-U-Booten sind ihre Ausdauer und Geschwindigkeit. Hohe Geschwindigkeiten verringern allerdings die Sensorenreichweite erheblich und vergrößern den Geräuschpegel. Zusätzlich verursacht die hohe Temperatur des Reaktors zahlreiche Probleme. Bei modernen Kernreaktoren kann bei geringer Leistungsabgabe die Kühlung allein durch Konvektion bewerkstelligt werden. Ansonsten sind Kühlwasserpumpen notwendig, welche Geräusche erzeugen, die sich über den Schiffskörper bis ins Wasser fortpflanzen und dort zu lokalisieren sind. Die Abwärme aus dem Kühlwasser von Kernreaktoren ist sogar durch Satelliten zu orten. Eine weitere Möglichkeit, die Eigengeräusche eines U-Bootes zu dämpfen, besteht darin, alle Maschinen auf einer freischwingenden, gummigelagerten Plattform aufzubauen, um so die Geräuschübertragung auf den restlichen Schiffskörper zu vermindern. Speziell geformte Propeller sorgen für eine Minimierung von Kavitationsgeräuschen.
Neben der Dämpfung der Eigengeräusche kommen auch Maßnahmen zum Einsatz, welche die Ortung durch feindliches Sonar erschweren sollen. So dämpft eine Opanin-Hülle, eine ca. 4 mm dicke Gummibeschichtung, die Schallrückstrahlung im Frequenzband zwischen 10 und 18 kHz bis auf 15 %. Die Wirkung des Schutzmittels ist dabei stark abhängig von Salzgehalt, Luftgehalt und Temperatur des Wassers.
Aktiver Ortungschutz, aktive Gegenmaßnahmen
Ein Schutzmittel besteht im Ausstoßen von Täuschkörpern („Bolden“). Ein Täuschkörper ist ein Auftriebskörper, der Kalziumhydrid (CaH2) enthält und vom U-Boot ausgestoßen werden kann. Er schwebt im Wasser und erzeugt dabei Wasserstoffblasen,CaH2 + 2 H2O = Ca(OH)2 + 2 H2
die für die Sonarortung ein Scheinziel vortäuschen sollen, hinter dem das gefährdete U-Boot ablaufen kann. Ein anderes Mittel ist das Ausstoßen oder Nachschleppen von Täuschkörpern (Düppel), welche die Geräusche des U-Bootes bzw. dessen Antriebs imitieren und so herannahende Torpedos in die Irre führen sollen.
Gegen fliegende U-Boot-Jäger sind zwischenzeitlich torpedorohrgestartete Flugkörper in der Entwicklung bzw. im Einsatz, analog etwa zur früheren Flak. Über den möglichen zukünftigen Einsatz von „intelligenten“ Torpedos als weitreichende Minen, als selbstlaufende Störkörper, als Minenräum-, Kommunikations- bzw. Aufklärungsmittel kann ebenso nur spekuliert werden wie über den Einsatz raketengetriebener „Kavitationsblasentorpedos“ auch gegen gegnerische Torpedos.
Kommunikation
Die Kommunikation mit getauchten U-Booten ist sehr problematisch. Ausschließlich die Supermächte verfügen über die Technologie, wenige Daten zwischen U-Booten und Flugzeugen über große Entfernungen auszutauschen, indem beide sehr lange Antennen hinter sich herziehen. Um große Datenmengen auszutauschen, sind U-Boote gezwungen, sich der Wasseroberfläche zu nähern und sie mit konventionellen Antennenmasten zu durchdringen. Dies wiederum erleichtert ihre Ortung. Versuche, das Kommunikationsproblem durch satellitengestützte Laser zu lösen, wurden wahrscheinlich nach dem Ende des Kalten Krieges aufgegeben. Mit einem getauchten U-Boot zu kommunizieren ist fast unmöglich, da nur extrem langwellige Radiosignale das Wasser durchdringen können. Die USA benutzen extrem leistungsstarke Längstwellensender mit Frequenzen um 20 kHz, um Nachrichten an getauchte Boote auszusenden. Die Datenrate ist extrem gering. Es können nur einige Zeichen pro Stunde übertragen werden. Meistens wird das U-Boot dadurch zum Abrufen von Nachrichten vom Satelliten aufgefordert. Längere Nachrichten an ein U-Boot werden auf einen Satelliten gespeichert und heruntergeladen (in Sekundenschnelle!), wenn das Boot knapp unter der Meeresoberfläche einen Antennendraht hinter sich herzieht. Ansonsten gibt es für ein getauchtes U-Boot noch die Möglichkeit, eine Funkboje mit der gespeicherten Nachricht aufsteigen zu lassen, die dann zum Beispiel an einen Satelliten gesendet wird. Das ist das übliche Verfahren bei Notsituationen, in denen das Boot auf den Meeresgrund gesunken ist und Hilfe von außen benötigt wird.Über sehr kurze Entfernungen können akustische Unterwassertelefone (Gertrude) zum Einsatz kommen. Außerdem lassen sich Informationen durch Sonar in Form von Morse-Nachrichten austauschen. Bei zivilen Tauchbooten bietet es sich oft an, auf eine Kabelverbindung zurückzugreifen.
Bewaffnung
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Torpedoraum eines U-Bootes Bildherkunft |
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Ballistische Raketenschächte in einem U-Bootrumpf Bildherkunft |
Torpedos sind die bekannteste Waffe militärischer U-Boote. Aus den Torpedorohren moderner U-Boote können aber auch Flugkörper gestartet werden. Das gängigste Prinzip hierbei ist es, einen Flugkörper, der auch von Überwasserschiffen gestartet werden kann, in einen zylindrischen Container zu verstauen. Dieser Container verlässt das U-Boot auf die gleiche Art und Weise wie ein Torpedo und durchstößt die Wasseroberfläche; danach gibt er den Flugkörper frei. Solche Flugkörper werden überwiegend gegen Schiffe eingesetzt.
Auch Marschflugkörper gegen Landziele können aus Torpedorohren gestartet werden. Allerdings werden sie überwiegend aus senkrechten Startschächten abgefeuert, um die Anzahl der mitgeführten Torpedos nicht reduzieren zu müssen.
Ballistische Flugkörper werden aus senkrechten Schächten gestartet. Sie haben wesentlich größere Durchmesser als Torpedos und sollen möglichst schnell das Wasser verlassen.
Im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen U-Boote mit an Deck montierten Geschützen bewaffnet waren, haben moderne U-Boote keine oder kaum Überwasserbewaffnung. Da U-Boote heutiger Zeit ausschließlich unter der Wasseroberfläche operieren, wird schlichtweg keine solche Bewaffnung gebraucht. Darüber hinaus wurden bereits gegen Ende des zweiten Weltkrieges Decksgeschütze von U-Booten entfernt, um den hydrodynamischen Widerstand zu senken und die Unterwassergeschwindigkeit zu steigern. Die Tatsache allerdings, dass sich U-Boote fast nicht gegen U-Jagd-Hubschrauber und -Flugzeuge verteidigen können, verlangt nach der Entwicklung von Flugabwehrwaffen, die von getauchten U-Booten aus einsetzbar sind. Es existieren lediglich verschiedene Flugabwehr-Raketenstarter ähnlich der bekannten FIM-92 Stinger, die vom Turm abgefeuert werden.
Rettungsmittel
Wie Katastrophen, wie bei der Thresher oder der Kursk, zeigen, kommt es immer wieder zu Unglücksfällen, selbst in Friedenszeiten. Um wenigstens die Besatzung zu retten, hat man verschiedene Rettungsmittel entwickelt:- Rettungs-U-Boot: kleine, transportable und weitgehend autarke U-Boote, die auf dem Ausstieg des havarierten U-Bootes andocken und die Besatzung evakuieren. Vorgänger waren spezielle Tauchglocken. Taucher bzw. Panzertauchgeräte und Unterwasserroboter unterstützen den Einsatz.
- Rettungsboje: steigt vom Wrack auf, markiert die Unglücksstelle und ermöglicht über das Bojenseil die Verankerung von Hebezeugen.
- Rettungskapsel: Eine größere Rettungsboje, in der die Besatzung Platz findet. Sie dient nach dem Aufstieg als Rettungsinsel.
- Tauchretter: Die Mischung aus Atemgerät und Schwimmweste ermöglicht nach Passieren einer Ausstiegsschleuse oder eines Ausstiegskragens (der das Fluten des U-Bootes notwendig macht) den Notaufstieg bis ca. 100 Meter Wassertiefe (bei kleinen U-Booten oft der einzige Rettungsweg).
- Andere Rettungsmaßnahmen: Bei Wassereinbruch begrenzen wasserdichte Schotten den Wassereinbruch. Notausblasen (Emergency Blow) der Tauchzellen und ein dynamischer Notaufstieg zur Oberfläche sind eventuell noch möglich.
- Resus-Flaschen: Die Hydrazin-Gaserzeuger, sind modular aufgebaute, identische Systeme, die auf einen elektrischen Impuls das zum Ausblasen der Tauchzellen benötigte Arbeitsgas durch katalytische Zersetzung des Hydrazins erzeugen. Die Starteinrichtung der „Resus“-Systeme kann manuell und voll automatisch in Abhängigkeit von einer bestimmten Tauchtiefe betätigt werden.
U-Boote der Bundeswehr
Die Deutsche Marine als Teilstreitkraft der Bundeswehr verfügt – historisch bedingt – nur über U-Boote mit Diesel- und mit Brennstoffzellenantrieb, nicht jedoch über Atom-U-Boote. Da die Aufgaben der Deutschen Marine im NATO-Bündnis anfangs auf reine Küstenüberwachung festgelegt waren, und als Operationsfeld lediglich die „flache“ Ostsee sowie die Nordsee in Frage kamen, waren vor allem sehr kleine, leise und nicht für große Tiefen ausgelegte U-Boote relevant. Daher spielten während der Zeit des Ost-West-Konflikts die seinerzeit 24 U-Boote der Bundesmarine eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der deutschen und dänischen Ostseeküste gegen amphibische Landungen der Marinen des Warschauer Pakts. Mit den veränderten politischen Verhältnissen haben sich jedoch auch die Aufgaben der Deutschen Marine verändert. Die neuen Boote mit Brennstoffzellenantrieb dienen vornehmlich der Bekämpfung anderer U-Boote und der unbemerkten Aufklärung und operieren je nach Bedarfsfall weltweit. Dennoch wurde bisher auf Atom-U-Boote zu Gunsten der Fortentwicklung der Brennstoffzellen-U-Boote verzichtet, da hiermit eine hochmoderne, wesentlich bessere und sicherere Technologie vorliegt. Die Kommandanten der deutschen U-Boote sind Korvettenkapitäne oder Kapitänleutnante.Zivile U-Boote
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US-Forschungs-U-Boot Pisces IV wird von ihrem Versorgungsschiff herabgelassen Bildherkunft |
- Tiefsee-U-Boote wie z. B. die Trieste dienen Forschungszwecken und können wesentlich tiefer tauchen als militärische U-Boote. Meist sind sie um einen kugelförmigen Druckkörper herum konstruiert, haben Batteriebetrieb und können sich nicht besonders schnell fortbewegen. Ihre Tiefensteuerung erfolgt oft durch vertikale Schraubenantriebe.
- Forschungs-U-Boote werden oftmals zur systematischen Untersuchung der Meeresböden oder bestimmter Meeresströmungen mit archäologischen, biologischem oder geologischem Auftrag eingesetzt oder sie agieren als Such-U-Boote (oftmals unbemannt), die Objekte auf dem Meeresgrund aufspüren und untersuchen sollen (z. B. Wrack der Titanic (siehe Alvin) oder Bismarck).
- Touristen-U-Boote werden verwendet, um die Unterwasserwelt für Touristen zu erschließen. Sie besitzen große Panoramafenster und können daher nicht sehr tief tauchen (nur wenige Meter). Meist werden sie in der Nähe von Riffen eingesetzt wie z. B. auf den Azoren oder den Kanarischen Inseln.
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Tauchroboter KRAKEN MAX ROVER Bildherkunft |
- Unbemannte U-Boote (auch Tauchroboter) dienen vor allem zur Forschung und sind meist mit Kameras, oft auch mit Greifarmen ausgestattet. Sie können extrem tief tauchen und sind wesentlich kleiner als bemannte U-Boote, da sie keinen Sauerstoffvorrat und keine Passagiere transportieren müssen.
- Andere zivile Aufgaben:
- Rettung: Bergung oder Rettung verunglückter U-Boot-Besatzungen
- Reparatur/Wartung: Reparatur oder Wartung von bestimmten Objekten unter Wasser wie z. B. Pipelines, Bohrinseln, Unterwasserstationen oder -kabeln werden oftmals durch spezielle Reparatur-U-Boote ausgeführt, die über dafür notwendige Vorrichtungen/Werkzeuge wie z. B. Greifarme, Schweißgeräte, Schraubenschlüssel etc. verfügen. Häufig werden hierfür auch Tauchroboter eingesetzt.
Siehe auch
- Liste von Schiffstypen
- Liste der U-Boot-Klassen
- Liste der NATO-U-Boot-Bezeichnungen
- Atom-U-Boot
- U-Boot-Museum Hamburg
- Irrer Iwan
Literatur
- Ulrich Gabler: Unterseebootbau. Bernard & Graefe, Koblenz 1997. ISBN 3-763-75958-1
- Jeffrey Tall: Unterseeboote und Tiefseefahrzeuge. Kaiser, Klagenfurt 2002, ISBN 3-704-39016-X
- Florian Lipsky & Stefan Lipsky: Faszination U-Boot. Museums- Unterseeboote aus aller Welt. Koehler, Hamburg 2000, ISBN 3-78220-792-0
- Eminio Bagnasco: U-Boote im 2. Weltkrieg - Technik-Klassen-Typen. Eine umfassende Enzyklopädie, Motorbuch, Stuttgart 1988, ISBN 3-61301-252-9
- Eberhard Rössler: Geschichte des deutschen U-Bootbaus Band 1+2. Bechtermünz, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-153-8
- David Miller: Deutsche U-Boote bis 1945. Ein umfassender Überblick. Motorbuch, Stuttgart 2000. ISBN 3-72767-134-3
- Klaus Herold: Der Kieler Brandtaucher/Wilhelm Bauers erstes Tauchboot - Ergebnisse einer Nachforschung. Bernard & Graefe, Bonn 1993. ISBN 3-76375-918-2
- Eckard Wetzel: U 995 - Das U-Boot von Laboe/Der Typ VIIC - Entwicklung und Technik/Der U-Boot-Krieg 1939-1945. Motorbuch, Stuttgart 2004. ISBN 3-61302-425-X
- Richard Garret: U-Boote. Manfred Pawlak, Herrsching 1977.
- Franz Kurowski: Krieg unter Wasser. Econ, Düsseldorf 1979
- Leonce Peillard: Geschichte des U-Bootkrieges 1939-1945. Paul Neff, Wien 1970
- Alexandre Sheldon-Duplaix : Les sous-marins : Fantômes des profondeurs, Editions Gallimard, 2006 ISBN|2070314693
- Jean-Marie Mathey: Sous-marins en opérations , Altipresse, 2005 ISBN|2911218345
- Christopher Drew : Guerre froide sous les mers : L'histoire méconnue des sous-marins espions américains , Marines Editions, 2004 ISBN|2915379157
- Jean-Marie Mathey : Histoire des sous-marins des origines à nos jours, E.T.A.I., 2002 ISBN|2726885446
Weblinks
- Deutsche U-Boote, Besatzungen und ihr Schicksal 1939-1945
- Deutsche U-Boote 1935–1945 (engl.)
- Batterien für U-Boote aus Hagen in Westfalen
- Lokalisation und Ortung — gibt es einen Unterschied? Sekundäre Funk-Ortung und primäre Schall-Lokalisation (PDF)
- Übersicht über ausgestellte U-Boote in Deutschland
- Unterseeboote des Zweiten Weltkriegs
- Englische website mit sehr viel Details über deutsche U-Boote im 1. und 2. Weltkrieg
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Diskussion der Autoren über den Artikel: U-Boot
revert war imo nötig - bitte Änderungen nochmal und nicht-anonym posten ;)
Gruß --KomA 00:05, 24. Mai 2005 (CEST)
(ps: und nüchtern vor allem :D)
HILFE !!! ich weiß nicht, wo ich das sonst schreiben soll... das Vorschaubild auf der Seite 'U-Boot' wird nicht angezeigt... hab schon versucht, es nochmal hochzuladen - Fehlermeldung! Mache ich irgendwas falsch?
- Eine 0 hat im Bildlink gefehlt. Die Vorschaubilder sind leider alle unterschiedlich groß. Vielleicht könntest Du noch die Größe anpassen?--El 22:02, 7. Okt 2003 (CEST)
Luftversorgung
Auch ich vermisse in diesem Artikel noch einen Absatz, der die Luftversorgung der Schiffe genauer erklärt. Es wurde hier auf der Diskussionsseite schon angesprochen, aber im Artikel fehlt der Punkt weiterhin und es bleiben für mich noch Fragen offen: Ist die Atemluft für die Besatzung und die Druckluft zum entleeren der Tanks im selben Kreislauf? Einerseits erschiene es mir sinnvoll, die verbrauchte Atemluft zum anblasen und damit zum auftauchen zu verwenden. Dafür müsste sie aber wohl neu komprimiert und gesondert "gelagert" werden, sprich es ist vielleicht einfacher sie stattdessen abzublasen. Und wie funktioniert das bei Atom-U-Booten, die ja laut Artikel "monatelang" unter Wasser agieren?--mreich 12:55, 5.04.2006 (CEST)Klar Monatelang, also die Amis, die Russen kriegen das (noch) nicht hin! Also das CO2 wird in Kalkfiltern ind der Klimaanlage gebunden und neuer Sauerstoff entsteht durch die Elektrolyse von Wasser (Strom und Wasser sind ja genug da). Das CO wird in "Kohlenstoffmonooxidbrennern" zu CO2 verbrannt.
Brandtaucher
Wo bitte ist das Original
Ich bin mir nicht sicher, ob man den Brandtaucher wirklich als das erste funktionsfähige U-Boot bezeichnen darf. Siehe "Turtle" und "Nautilus". Habe den entsprechenden Passus daher mit einem "(?)" versehen.
Da das Original und der Nachbau in deutschen Museen stehen: Ist hier jemand aus Dresen oder München, bzw. jemand der plant eines dieser Museen zu besuchen? Ein Foto von dem Boot könnte ja nicht schaden. --Fook 10:37, 12. Jun 2005 (CEST)
Schnaps im Bier > U-Boot?
Ich habe schon desöfteren gehört, dass Jugendliche den Begriff »U-Boot« auch verwenden, wenn sie ein Stamperl Schnaps in ein Bier kippen. Wird das auch in anderen Teilen Deutschlands verwendet?- Zumindest in .at schon. Ich stell's mir aber eklig vor ;-) DerSchim 13:33, 14. Sep 2004 (CEST)
- In Österreich wird bei einem U-Boot ein Stamperl Schnaps in einem großen Bier "versenkt"; D.h. das Glas sollte so vorsichtig wie möglich in das Bier untergetaucht werden, denn der Sinn ist, dass man zuerst das Bier ex nimmt und als letzten Schluck den Schnaps trinkt. (Was aber praktisch sowieso schwer möglich ist, da sich das Bier und der Schnaps eigentlich immer mischen). Übrigens: Die Hardcore-Version nennt sich Atom U-Boot und dabei wird ein Stamperl Bier in einem Großen Glas Schnaps versenkt (das ist kein Scherz, das wird bei uns wirklich getrunken!!!!)
Irrer Iwan
Hallo, bin mir nicht sicher, aber ich dachte, "irrer Iwan" wird das Manoever genannt, wenn ein U-Boot ohne Vorwarnung einen Kurswechsel um 90 Grad vornimmt, um Verfolger im toten Winkel, hinter den Schiffschrauben, zu entdecken. Zumindestens bin ich der Meinung, dies so in verschiedenen Romanen gelesen zu haben. Gruss Uwe
-> Keine wirklich sinvolle Information, eher Hollywood blabla. Weiterhin würde es keinen Sinn machen, da in einer Gefechtssituation wenn dann die Schrauben in einem solchen Fall gestoppt werden würden um sich "umzuhören". Ein Boot das "dreht" um nach hinten zu hören, haette sich damit nicht geholfen, es haette nur gezeigt das es weiß das es verfolgt wird. Faktisch ein sinnloses Manöver.
- Falsch. Die meisten modernen Uboote verfügen über ein Lateral-Sonar (als prominentes Beispiel sei hier die Los-Angeles-Klasse gennant); dieses hat einen toten Winkel achtern. Ein Schleppsonar kommt bauartbedingt nur bei extrem langsamer Fahrt zum Einsatz. In den meisten Situationen scheidet aktives Sonar ganz aus. Also macht es absolut Sinn, den toten Winkel auszuleuchten.Mwmahlberg 03:22, 15. Nov. 2006 (CET)
-> Stimmt. Dem kann man sich nur anschließen. Seit "Hunt for Red October" glaubt jedermann, dass der "irre Iwan" jenes Manöver sei, bei dem ein U-Boot eine plötzliche 360 Grad Drehung einleitet, um eventuelle Verfolger aufzuspüren. Tatsächlich wurde dies Manöver im kalten Krieg wie im Text beschrieben durchgeführt, jedoch mit dem zusatz, dass das U-Boot versuchte, unter dem herannahmenden Torpedo durchzutauchen und nach Passierung auf Schleichfahrt zu gehen. Dies sollte bezwecken: a.) eine (eher ungefährliche) Kollision mit einem eventuell noch nicht scharfgeschaltetem Torpedo, wenn er tatsächlich trifft, und b.) durch die beschleunigte Kavitation der Schraube wurden ältere Zielsuchsysteme auf die hinter dem U-Boot laufende Kaviationsspur (Verwirbelungen, Blasen, etc) gezogen, die dann ein stilles Boot nach Passieren nicht mehr orten können. In der US Navy und den meisten westlichen Marinen wird hingegen gelehrt, dass ein Ablaufen vor dem Torpedo an die Wasserobergläche a.) mehr Zeit zum Ausstoss von Täuschkörpern b.) aufgrund der akkustischen Oberflächenverzerrung ein Ablenken des Suchkopfes bewirken kann, und c.) bei einem doch nicht zu vermeidendem Treffer durch massives Anblasen eine Evakuierung der Besatzung an der Wasseroberfläche noch mehr Handlungsspielraum einbringt. Über die "Selbstmordattaken" ihrer Gegenspieler konnte nur der Kopf geschüttelt werden, deshalb wurde dieses Manöver auch als "irre" (ins deutsche übersetzt) bezeichnet.
- Wobei das wohl eine Frage der Lehrmeinung ist. Mwmahlberg 03:22, 15. Nov. 2006 (CET)
-> Die englische Wikipedia hat einen eigenen Artikel für Crazy Ivan, der sehr vernünftig klingt. Sinnlos ist eine Kursänderung (wenn auch nicht gleich um 90°) keineswegs, denn normales Sonar kann wegen durch die Schrauben erzeugten Rauschens und Verzerrungen nicht "nach hinten" benutzt werden, das U-Boot hat einen toten Winkel (sicher, Schleppsonar mag hier Abhilfe schaffen). Mit der Kursänderung sollte nicht unbedingt eine Gefahr für den Verfolger erzeugt werden. Das gegenseitige Verfolgen war im kalten Krieg durchaus Praxis, da dieser ja kein Angriffskrieg war. Alle U-Boote haben sich lediglich ständig gegenseitig überwacht, ausspioniert. Crazy Ivan soll ja eben nicht in einer Gefechtssituation verwendet werden, sondern ist nur ein Maneuver, um zu prüfen, ob nicht vielleicht jemand anderes im toten Winkel mitfährt.
http://en.wikipedia.org/wik...
In einem Artikel über die Kursk wird ein crazy ivan ebenfalls als dieses Kurswechselmanöver beschrieben.
http://www.deepspace4.com/p...
Nachfolgender Absatz aus dem eigentlichen Artikel entfernt Sonnenwind 14:02, 6. Feb 2005 (CET)
- Anmerkung zu häufig beschriebenen Manövern / "Irrer Iwan" (vgl. Jagd auf Roter Oktober von Tom Clancy) und "Nimitz Class" von Patrick Robinson:
- Russischen Käpitänen wird nachgesagt, dass sie (zumindest früher bzw. fiktional) ein Manöver durchführten, bei dem das U-Boot mit voller Geschwindigkeit auf den zielsuchenden Torpedo zuläuft statt wie üblich von ihm weg. Die Verkürzung der Torpedolaufstrecke könnte bei diesem Manöver im günstigsten Falle zum Einschlag des Torpedos mit inaktiven Zünder führen (Sicherheitslaufstrecke); auch wäre primär wohl der eher "unempfindliche" Bug des Bootes betroffen. Ein möglicher schallschluckender Effekt des kompletten Rumpfes vor dem Maschinenraum bzw. der Schraube könnte weiter den Suchkopf des Torpedos verwirren, insbesondere, falls das Bootssonar bzw. Störkörper als Gegenmaßnahme eingesetzt werden. Man kann aber davon ausgehen, dass dieses Manöver bei modernen Torpedos (z.B. Mark (MK) 48 ADCAP oder Spearfish) nicht (mehr) zum Erfolg führen.
- Mit dem ebenfalls beschriebenen und oft verwechselten Wendemanöver "Irrer Iwan" horcht im selben Buch der russische Kapitän nach Booten im eigenen Kielwasser.
- Bei direkten Auffahren auf ein Torpedo handelt es sich nicht um einen irren Ivan.
- Obwohl der [Mark_48] erstaunlich treffsicher ist, ändert das nichts an der Tatsache, das eine reduzierte Audiosignatur es ihm deutlich schwerer macht, sein Ziel zu treffen. Mwmahlberg 03:48, 15. Nov. 2006 (CET)
Antrieb von U-Booten
Unter Nuklearantrieb steht, dass durch den erzeugten Strom des Reaktors E-Motoren angetrieben werden. So weit ich weiß werden Atom U-Boote aber über Dampfturbine und nich durch E-Motoren angetrieben.
Der Druckwasser-Reaktor erhitzt Wasser, weil es aber unter Druck steht, beginnt es viel später zu sieden. Der heiße Dampf strömt in einen Generator. In einem zweiten Kreislauf wird Wasser unter normalem Druck erhitzt. Es verdampft und wird zwei Turbinen geleitet. Die eine um Strom zu erzeugen, die andere treibt die Schraube an.
Lieg ich falsch oder stimmt der Text auf der Page nich?!?
Ich bin mir fast sicher, dass du richtig liegst, aber trotzdem haben Atom-U-Boote auch Batterien (für Unterwasserfahrt ohne Atomkraft und zum Wiederhochfahren des Reaktors) und Dieselmotoren (für überwasserfahrt ohne Atomkraft und zum Wiederaufladen der Batterien)
Falsch! Es ergibt überhaupt keinen Sinn, die mechanische Energie (der Dampfturbinen) erst in elektrische und dann wieder in mechanische (Kurbelwelle, Propeller) umzurubeln. Ein Atom U-Boot ist eigentlich ein Dampfboot! Trotzdem hat es Batterien (schon um den Reaktor (einige Russen haben zwei (wahrscheinlich weil deren nicht so zuverlässig sind)) hochzufahren. Und natürlich auch E-Motoren (z.B. wenn mann ganz leise sein will und den Reaktor (und die ganzen lauten Hilfssysteme) ausgeschaltet hat). Und natürlich auch Dieselmotoren, um die Akkus auch ohne Reaktor (Strahlenleck, etc.) aufzuladen.
Aber hier wird gar nicht der "Jetstream" Antrieb erwähnt, den die Briten benutzen.
Unter Antrieb steht einmal Petroleummotor und dann Dieselelektrisch. Das ist schwer irreführend. Da könnte man ja glauben die Petroleummotoren wären auch für die Unterwasserfahrt genutzt worden. Letztlich waren alle irgendwie mit außenluftabhängigen Verbrennungsmotoren also
- Dampf
- Petroleum
- Benzin (gabs auch)
- Diesel
Düppel
Der Begriff Düppel wird nur für Radarscheinziele verwandt, nicht für Unterwassertäuschkörper.--KuK 10:49, 10. Okt 2004 (CEST)
In der Tat, der Unterwassertäuschkörper heißt auf "altdeutsch" Bold. Genau genommen unterscheidet man wie im Überwasserbereich zwischen Decoys und Jammern. Decoys gauckeln dem Sonar des Ubootes oder besonders dem Sonar des angreifenden Torpedos ein Scheinziel vor. Dabei können Blasen in das Wasser gebracht werden, die dem Aktivsonar ein Falschecho erzeugen, oder es werden Geräusche erzeugt, die das Passivsonar täuschen. Diese Art von Täuschkörpern können stationär oder mobil sein. Jammer empfangen das Aktivsonarsignal eines angreifenden Torpedos, bearbeiten es und strahlen es verändert wieder ab, um die Zieldaten des Torpedos zu verfälschen und ihn vom Zieluboot abzuziehen. Auch sie können stationär oder mobil sein.
Vielleicht sollte man lieber die deutschen Bezeichnungen verwenden: Decoy heißt auf deutsch wörtlich Köder, im Militärischen Bereich "Scheinziel". Jammer sind "Störer", die aktiv eine fremde Ortungsanlage stören. Beides gilt über und unter Wasser.--KuK 16:09, 4. Feb 2005 (CET)
Rettungsaktion bei Unfällen anderen Notlagen
Nach dem was ich weiß ist ein Notausstieg nur bis zu einer Teife von etwa 30m möglich (zumindest wird es so bei der der deutschen Marine angewand), kann auch falsch liegen, wenn ja bitte ich darum mich zu berichtigen.
30 Meter ist die Tiefe, aus der man auftauchen kann, ohne die Nullzeit zu überschreiten, wenn man nur kurzfristig dem auf der Tiefe herrschenden Druck von 4 Bar ausgesetzt ist. Überschreitet man die Nullzeit, ist mit dem Auftreten von Taucherkrankheiten zu rechnen. Ursache der Taucherkrankheit ist, daß das Blut über einen längeren Zeitraum unter hohem Druck mit Stickstoff gesättigt ist und bei abfallendem Druck eine Übersättigungssituation eintritt, die dazu führt, daß der Stickstoff ausperlt (Analog dem CO2 das ausperlt, wenn man eine unter Druck stehende Selterflasche öffnet). Die Symptome können - soweit mir bekannt - sein: leichtes Schwindelgefühl, Schwindelgefühl, Kribbeln, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen bis hin zur Gehirnschädigung und zum Herzversagen.
Der freie Aufstieg, also mit UBootrettungskragen (URK) oder t auchretter, ist bis zu Wassertiefen von 80 Metern, ggf. auch tiefer realisierbar, dann allerdings unter Inkaufnahme von z.T. schwersten körperlichen Schäden. Die Nationen, die dieses Rettungsverfahren bevorzugen (überwiegend Klasse 206, 209, 211, 212, Dolfin und 214 Nutzer), hoffen jedoch, davon keinen Gebrauch machen zu müssen, weil man davon ausgeht, daß ein spezielles Notanblase- bzw. Auftauchsystem das verunglückte UBoot in jedem Fall so lange an die Wasseroberfläche bringen kann, daß die Besatzung dort das Boot verläßt.
Darüber hinaus gibt es spezielle Rettungsanzüge, mit denen man havarierte UBoote auch aus größeren Tiefen verlassen kann. Hiermit wurde bereits ein Aufstieg aus Tiefen von über 160 Metern durchgeführt. Voraussetzung ist allerdings, daß das UBoot mit einer Emergency Escape Chamber ausgestattet ist. Diese ist aber nur sinnvoll, wenn das UBoot über mindestens 2 unabhängige, druckfeste Abteilungen verfügt.
Weitere Rettungsmittel sind Rettungsglocken, die von einem Rettungsfahrzeug zum Havaristen hinunter gelassen werden oder Rettungsuboote (bemannt oder unbemannt, z.B. DSRV, , URF, SRV 300, LR 5, RAMORA, ...) die an einem DSRV-Sitz andocken können, um dann die Besatzung zu übernehmen. Diese Systeme sind bis zu Tiefen von ca. 350 Metern einsetzbar. Auch diese Systeme sind nur sinnvoll, wenn das UBoot in mindestens 2 druckfeste Abteilungen gegliedert ist.
Als letzte Möglichkeit bieten sich Rettungskugeln an, die in den Rumpf des Ubootes integriert sind und der Besatzung oder Teilen der Besatzung Platz bieten. Diese Kugeln lösen sich dann vom Havaristen und steigen an die Oberfläche, wo die Besatzung abgeborgen werden kann.
Strategische Raketen-U-Boote
Hier sind nur amerikanische U-Boote aufgeführt ich würde es noch gut finden wenn auch U-Boote anderer Nationen aufgeführt werden (Typhon,sowjetisches U-Boot nach auflösung dieser von russland weitergeführt,größtes je hergesteltes U-Boot)
Außer den USA und Rußland verfügen auch noch Großbritanien und Frankreich über einsatzfähige Uboote mit strategischer Bewaffnung. China verfügt über 2 völlig veraltete SSBN (1 Typ 092, XIA, ein GOLF Klasse ähnlicher Typ aus den 60ger Jahren), baut aber mit dem TYP 094 (DAQINGYU-Klasse) 4 voraussichtlich ab 2009 einsatzfähige SSBN (16 Flugkörper JL-2, Reichweite ca. 14000 Km) und steigt damit in die erste Liga der ubootfahrenden Nationen auf.
Diskussion aus dem Review
Von Priwo auf der Hauptseite eingetragen. -- Dishayloo [ +] 17:29, 29. Jan 2005 (CET)
- Der Artikel besteht zum grossen Teil aus listenartigen Aufzaehlungen.
- Die Geschichte der U-Boote sollte vielleicht besser einen eigenen Artikel bekommen
- wenn U-boot die militaerische Bezeichnung ist, die zivilen Aspekte lieber in einen anderen Artikel.
- --Nemonand 12:20, 1. Feb 2005 (CET)
Ich wollte nur mal auf U-Boot-Krieg hinweisen und dessen Zustand, eigentlich darf man den kaum einen zeigen. In der Hoffnung es finden sich ein paar eifrige...DarkoneDarkone 13:39, 10. Feb 2005 (CET)
Exzellenten Abstimmung/Diskussion
Unterseeboot (Kurzform U-Boot) Am 11.04.05 auf Diskussionsseite bei Wikipedia gestellt :
Korrigenda 2005-05-09 : Gegen Ende des 2.Weltkrieges sollte begleitet von 2 japanischen Offizieren Uran 235 (Uranoxid-Erz) in Holzkisten mit dem Hinweis U 235 via U-Boot (U 234 - XB-Klasse) - "...guck mal, die Japse können nicht mal die Kisten richtig beschriften...") auf den Weg nach Japan gebracht werden, um dort auch an der A-Bombe bauen zu können - von Boot und seiner -nicht bekannten, aber- wichtigen Fracht wusste die US-Armee; in kandischen Gewässern versuchte der Kapitän, die Kanadier auf eine falsche Spur zu lenken, um den USA in die Hände zu fallen (die begleitenden japanischen Offiziere begingen an Bord Selbstmord) und so wurde die brisante Fracht in die USA gebracht, die erst dadurch in den Besitz genügender Mengen des begehrten Stoffes (Uran) kamen, um den von Einstein angeregten A-Bomben-Bau realisieren zu können; so fiel denn die von Japan bei Erfolg sicher skrupellos eingesetzte Waffe auf sie selbst zurück...
Quelle: zdf - Bericht sowie Aufbereitung bei pro7 - Wunderwelt Wissen am 08./09.05.05 berichtete von der streng geheime Mission des deutschen U-Boots U-234. http://www.prosieben.de/lif...
Gesucht, gefunden - sogar im Wikipedia ! Nachtrag 2005-04-20 : Atomwaffe →Geschichte→Manhattan-Projekt→deutsches Fern-U-Boot (U 234) [Enzyklopädie: Atomwaffe. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 27973]
Dazu ist in der „Liste deutscher U-Boote bis 1945“ lediglich eine Klasse XB angegeben... (U 233 & 234) - ohne Verweis, dass es Uran 235 nach Japan bringen sollte...
mickie@gmx.info <mailto:mickie@gmx.info>
U-Boot, 1. Februar
Aus dem Wikipedia:Review.
- pro - Nach mehrmaligen Durchlesen muß ich sagen, daß ich sich hier um einen hervoragenden, sehr gut bebilderten, informativen und aufklärenden Artikel handelt, der meiner Meinung nach nicht in die Review muß. Das Thema wird sowohl geschichtlich abgeklopft, als auch der moderne Einsatz und die technischen Veränderungen detailliert erklärt. Sonnenwind 13:30, 1. Feb 2005 (CET)
abwartend- zumindest die Geschichte sollte schon ausformuliert werden, diese Stichwortliste ist nciht sonderlich gut zu lesen. Weniger wichtig aber die gleiche Kritik gilt auch bei den Antriebsarten. Achja, gelesen habe ich noch nicht viel -- Achim Raschka 13:41, 1. Feb 2005 (CET)- Dann war die Nichtstimme ja schon fast prophetisch ;O). Konzentriert gelesen habe ich den Artikel allerdings immer nioch nicht, dauert also noch ein wenig mit dem Votum -- Achim Raschka 20:17, 1. Feb 2005 (CET)
- Gut Ding will Weile haben und dies ist zumindest für mich als Laien mittlerweile ein gut Ding. Ich fühle mich umfassend informiert, deshalb pro -- Achim Raschka 08:21, 18. Feb 2005 (CET)
- contra: Geschichte in Listenform ist nicht. Dazu ist vieles nur Lueckenhaft: die Krupp-Werft in Kiel sollte schon Erwaehnung finden, ebenso reicht ein Link auf U-Boot-Krieg hier nicht wirklich aus. --DaTroll 14:25, 1. Feb 2005 (CET)
contra: Ich finde dass sich die Geschichte nicht gut lesen lässt. Das liegt, meine ich an der Liste. Es fehlen teilweise, soweit ich es beurteilen kann, die Zusammenhänge (bei der Geschichte). -- John N. John N. 14:34, 1. Feb 2005 (CET)Da die Geschichte jetzt umgeschrieben ist Pro -- John N. John N. 22:15, 1. Feb 2005 (CET)- contra: Wenn sich nicht mal die Muehe gemacht wird, auf meine (zugegeben sehr kurzen) Anmerkungen im Review zu antworten... --Nemonand 14:50, 1. Feb 2005 (CET)
- contra: Aufgrund der listenartigen Geschichte ergeben sich heftige Ausdrucksschnitzer (un)freiwilliger Art, wie z.B. " Besonderes Aufsehen erregte die Versenkung des britischen Passagierdampfers Lusitania" Schaulustige? Sicherlich nicht, aber erklärt das bitte einem 12-jährigen Schüler, der noch nicht zur Seekriegsführung des Ersten Weltkriegs vorgedrungen ist!
- Hallo Unbekannter! Die geschichtlichen Listen wurden jetzt stilistische überarbeitet, korrigiert und ergänzt. Übrigens zur Seekriegsführung mit U-Waffen ist wohl mehr der Artikel U-Boot-Krieg zuständig.Sonnenwind 16:21, 2. Feb 2005 (CET)
contra: Neben der Geschichte sind einige Dinge im Aufbau zu verbessern (Bewaffnung vor den Aufgaben macht wenig Sinn zum Beispiel). --Einbayer 15:11, 1. Feb 2005 (CET)
- Ich fand die listenhaft aufgeführte Geschichte eigentlich ganz gut, doch die Geschmäcker sind ja verschieden :-) Kein Problem, ich habe es nu also entsprechend umgeschrieben und gegliedert! Sonnenwind 17:51, 1. Feb 2005 (CET)
- Gefällt mir schon besser so. Was mir jetzt allerdings deutlicher aufgefallen ist, ist, dass der Technik-Abschnitt sich nur mit den heutigen Booten beschäftigt (?). Toll fände ich, evtl. bereits im Geschichtsabschnitt, evtl. erst im Technikabschnitt, das müsste man sehen, ein paar Ausführungen zu den technischen Besonderheiten der historischen U-Boote, ähnlich wie beim Abschnitt über den Antrieb. Oder waren deren Steuerungsmöglichkeiten und Hüllenkonstruktionen mit den beschriebenen vergleichbar? --Einbayer 09:01, 2. Feb 2005 (CET)
- Contra fachliche und inhaltliche Mängel. (Wie funktioniert ein Petroleummotor, in der neueren Geschichte fehlen bis auf Trieste zivile Boote, dynamisches Tauchen wird nirgendwo vernünftig erklärt, immernoch zuviele Listen und noch vieles mehr). Zurück in den Review. Hadhuey 21:07, 2. Feb 2005 (CET)
- Ich denke auch, daß der Petroleumantrieb in einen eigenen Artikel gehört und daß im Artikel U-Boot lediglich kurz beschrieben wird, daß es ihn als Antriebsalternative gibt. Das ist doch schließlich auch das Prinzip der Wiki weiterzuverlinken ;-) Wo kämen wir hin wenn wir alle Links in jedem Artikel integrieren würden? Was die zivielen Boote angeht, so gibt es hier wirklich nicht viel spektakuläres zu sagen, was nicht prinzipiell auch bei den militärischen U-Booten schon erzählt wurde. Aber solltest du noch einige interessante tatsachen dazu wissen, bitte füge sie hinzu. Danke. Sonnenwind 10:16, 3. Feb 2005 (CET)
- Habe jetzt den zivilen U-Boot-Teil verschoben und ausgebaut! Sonnenwind 11:18, 3. Feb 2005 (CET)
- pro ein ausführlicher und anschaulicher Artikel zum Thema, die Funktion eines Petroleummotors sollte wohl eher in einem eigenen Artikel erklärt werden, es gibt halt viel mehr militärische U-Boote als zivile Priwo 07:27, 3. Feb 2005 (CET)
- nach überlegen noch contra. wahrscheinlich schnell zu ändern, sind ein paar stilistische kleinigkeiten die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz gekommenen U-Boote werden offiziell als Tauchboote bezeichnet offiziell - von wem? der kriegsmarine damals? der heutigen marine? der internationalen behörde zur u-boot-standardisierung? Deswegen beschäftigten sich schon immer Menschen damit, entsprechende Vorrichtungen oder Instrumente zu entwickeln - mmh, für mich fängt "schon immer" irgendwie nicht im 15. jahrhundert an. am überlegen war ich, ob der Bereich "Kultur" (gab's keine sagen dazu, "das boot", tom clancy kommt an einer eher überraschenden stelle vor, deutschr propaganda) wirklich nötig ist. nachdem aber ganz oben im artikel bereits ein bild ist, dass nicht etwa ein u-boot zeigt, sondern ein deutsches ehrenmal, scheint es mir dringend nötig. ein kleines bißchen wirtschaft (in sh liegt immerhin HDW) hätten was für sich. zumindest eins, zwei sätze zum thema "was passiert, wenn ein atomreaktor ausversehen auf dem meeresgrund versenkt wird", wären vielleicht auch nicht schlecht. zumindest 'ne überlegung wäre vielleicht auch noch der punkt "besonderheiten des lebens auf u-booten" wert. -- Southpark 12:55, 3. Feb 2005 (CET)
- Deine Einwände wurden weitestgehend umgesetzt ;-) Sonnenwind 16:25, 3. Feb 2005 (CET)
- Noch sehr abwartend! Es ist zwar fast alles drin, was man über U-Boote so sagen kann, aber stilistisch gefällt mir Manches noch nicht. Ein Beispiel: "Grundsätzlich gilt, dass ein U-Boot um so schwerer zu lokalisieren ist, je kleiner und leiser es ist. Dieselelektrisch betriebene U-Boote haben deswegen im getauchten Zustand oft Vorteile gegenüber den wesentlich teureren Atom-U-Booten." Der Gegensatz zu kleiner und leiser muss doch größer und lauter sein und nicht teurer. Zwar weiß jeder, was gemeint ist, aber es passt nicht in einen guten Artikel.
- Auch enthält der Artikel noch eine Anzahl technischer Ungenauigkeiten. Auch hierfür ein Beispiel: "Passive Sonaranlagen können auch an mehreren hundert Meter langen Kabeln hinter dem U-Boot hergezogen werden (Schleppsonar). Dies vergrößert die Reichweite der Hydrophone erheblich, da durch den Abstand zum Antrieb des U-Bootes die Störgeräusche reduziert werden." Das ist zwar nicht falsch, jedoch liegt der wesentliche Vorteil nachgeschleppter Antennen in der Antennengröße, die zu einer erheblich gesteigerten Empfindlichkeit und damit auch Reichweite und Peilgenauigkeit führt. Das Abkoppeln von den Störgeräuschen des Rumpfes ist nur der kleinere Effekt.
- Schließlich noch etwas zu dem unsäglichen "Irren Iwan": Unter Wasser gab es vor allem im Kalten Krieg ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen U-Booten und ihren Verfolgern über und unter Wasser. Dabei wurden die verschiedensten Tricks und Listen erdacht und ausprobiert. Sicherlich haben solche Manöver auch manchmal einen inoffiziellen Namen erhalten, der für eine Reise oder auch länger, auf einem oder auf mehreren Booten in Gebrauch gewesen sein mag. Um eine solche Bezeichnung handelt es sich auch beim "Irren Iwan", nur hat sie durch Clancy und andere einen gewissen dramatischen Ruhm erlangt. Eine enzyklopädische Bereicherung stellt die Geschichte vom "Irren Iwan" jedenfalls nicht dar und sollte aus einem ernsthaften Artikel verschwinden.--KuK 18:45, 5. Feb 2005 (CET)
- Deine Einwände wurden aufgenommen und eingearbeitet. Danke für die Tips Sonnenwind 14:04, 6. Feb 2005 (CET)
- Habe ich gerade gesehen, vielen Dank. Meine Frage (die vielleicht eher auf die Seite Diskussion:U-Boot gehört als hierher) ist aber, woher die Info über die Schleppantenne kommt. Dass sie nur bei Schleichfahrt benutzt werden kann, bezweifle ich ebenso wie die Aussage, sie sei innerhalb einer halben Minute einzuholen. Eine beispielsweise 600m lange Antenne in 30 sec einzuholen, erfordert eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 20 m/sec, also 72 km/h. Rechnet man noch eine langsamere Anfangs- und Endgeschwindigkeit ein, so müsste das Gerät mit hundert Sachen auf die Trommel sausen! Das geht wohl nicht.
- Noch eine weitere Anregung: Das Thema U-Bootbekämpfung oder U-Jagd zieht sich logischer Weise durch den ganzen Artikel, sollte aber vielleicht entweder an einer Stelle im Überblick behandelt werden oder (m.E. besser) in einen eigenen Artikel ausgegliedert werden. --KuK 14:18, 6. Feb 2005 (CET)
- Das mit dem Irren Iwan hat mir in den Artikel auch icht "so getaugt" aber ich habe es mal dringelassen gehabt weil es eh unter "Anmerkung" lief. Das mit den Schleppsonar bei 600m länge ist richtig, aber nicht jedes SS ist 600m lang. die Länge des Sonars beeinflußt natürlich die Einholdauer. Was die U-Boot Bekmäpfung angeht, finde ich es gerade gut, daß es sich durch den Artikel durchzieht. Ist halt Geschmackssache Sonnenwind 14:41, 6. Feb 2005 (CET)
- pro - Ich denke, der Artikel deckt das Thema gut ab. Die Bilder sind sehr schön, sprachlich ist er auch in Ordnung und die Bilder sind mindesten puplic domain. --Zahnstein 01:29, 10. Feb 2005 (CET)
- Inzwischen wurde der Artikel zahlreich überarbeitet, um viele weitere Details ergänzt, auch wurden noch einige m.E. nach sehr gute und aussagekräftige Bilder (v.a. im Geschichtsteil) hinzugefügt. Der Artikel wurde außerdem in Teilen umstrukturiert und nahezu jeder "rote Link", sofern Informationen verfügbar waren, als eigenständiger Artikel angelegt. Ich bin der Meinung, daß das Thema nun rundum und in sich schlüssig abgehandelt wurde. Sonnenwind 08:43, 16. Feb 2005 (CET)
- Nachdem der Artikel überarbeitet und ergänzt wurde, auf jeden Fall pro --Alkuin 08:44, 18. Feb 2005 (CET)
- pro, aber ein paar Kleinigkeiten hätte ich da noch:
- Der Teil zw. 1900 und 1930 kommt mir ein bissl kurz vor. Vielleicht kann man da noch ein wenig hinzufügen.
- Sobald ich mehr dazu habe füge ich es noch hinzu allerdings geschah zwischen 1918 und 1935 nicht wirklich viel aufregendes! Sonnenwind
- Naja, war ja nur n kleiner Weltkrieg und uneingeschränkter U-Bootkrieg. Vielleicht ist dort noch erwähnenswert, dass man noch viel auf Artillerie setzte, anstatt auf die Torpedowaffe. Gab es keine Entwicklungen im Krieg (?), normalerweise bringen Kriege sowas doch rasant vorran. DarkoneDarkone
- Frage: Wieso hat die Bundesmarine keine Atom-U-Boote und nur solchen kleinen? Vielleicht kann man das noch in dem Abschnitt klären.
- das habe ich soeben nachgetragen ;-) Sonnenwind
- Gab es da nicht irgendein Verbot, das die militärische Nutzung der Atomkraft untersagte? DarkoneDarkone
- Wie siehts aus mit einem -Abschnitt? Kam das schon zur Diskussion?
- meinetwegen gerne, aber so wirklich viele "gute" filme (wie z.b. das boot) gibt es ja nicht! Sonnenwind
- Stimmt auch wieder, außer Jagd auf Roter Oktober als weiteren fallen mir auch nur noch die Ami-Schinken ein. DarkoneDarkone
- Ein Bild von einem beschriftetem Schnittmodell wäre auch noch super. Aber sowas ist schwer zu finden. :(
- ich habe schon welche aber die sind nicht gemeinfrei :-/ Sonnenwind
- Naja vielleicht irgendwann...DarkoneDarkone
- Außerdem wäre als erstes Bild im Artikel vielleicht ein modernes U-Boot welches im Trockendock liegt/steht am besten (irgendwo hatte ich mal ein gutes gesehn, finds nur nicht mehr.).
- das gerade finde ich schön, daß in der dt. wiki mal ein bild aus der zeit der anfänge drin ist. wir haben zig bilder moderner U-boote ja im ganzen artikelverlauf. Sonnenwind
- Naja, das braune etwas sticht eher ins Auge...ich habe btw. auch noch eine Postkarte mit U9 auf der Rückseite. Aber die ist eher etwas für den U-Boot-Krieg-Artikel. DarkoneDarkone
- Aber ansonsten sehr gute Arbeit! :) Gruß DarkoneDarkone 16:38, 19. Feb 2005 (CET)
- modernes U-Boot welches im Trockendock liegt? - was haltet ihr von diesem Bild? --Pandat 18:58, 20. Feb 2005 (CET)
- Ich finds gerade gut, daß es mal mit einem alten U-Bott losgeht und sich dann systematisch steigert. Eben einfach anders wie in den anderen Wikis. Noch eine Ohio oder Los Angeles Klasse im T-Dock muß ja nun nicht sein. Davon haben wir doch schon zig bildchen ;-) Sonnenwind 08:13, 21. Feb 2005 (CET)
Was, bitte schön, ist an den technischen Neuerungen für Uboote kurios? Die Magnetpistole wurde übrigens bereits vor dem Krieg entwickelt. Kretschmer, Prien und Schepke wurden 1941, nicht 1942, gefangen bzw. fielen. Es gab aber dutzende erstklassiger Kom- mandanten, wie Lüth, Suhren, Schnee, Topp u.a., die ebenfalls sehr erfolgreich waren. Der Ubootkrieg wurde erst im Mai 1943 zu Gunsten der Alliierten entschieden, als die Ubootverluste drastisch anstiegen (Fernbomber mit Radar, Geleitträger, Hunter-Killer- Gruppen). Die größte technische Neuerung in Form der revolutionären "Elektro-Boote" der Typen XXI und XXIII wird überhaupt nicht erwähnt. Mit welchen Quellen wird da gearbeitet? vir militaris
Geschichte nach 1945
Hallo, lässt sich zur Geschichte nach 1945 nicht mehr aussagen? Ich würde mir Informationen zu weiteren U-Boot-Ländern wünschen. Die genannten Informationen sind ja schon gut, aber doch nur die, die auch in die Medien kamen? Wer baute noch U-Boote? Wo wurden die eingesetzt? Danke vorab! Klugschnacker 10:51, 1. Mär 2005 (CET)U-Boot, 1. Februar bzw. 21. Februar
- Ich bleib nach wie vor bei pro! -- John N. John N. 16:20, 21. Feb 2005 (CET)
- neutral - Die Beschreibung der geschichtlichen Entwicklung, die Bebilderung (im Großen und Ganzen) und die technischen Beschreibungen finde ich sehr gut und interessant. Persönlich habe ich allerdings ein Problem mit der allzu neutralen Beschreibung militärischer Geräte. Aber das ist meine persönliche Ansicht, deshalb auch kein Grund für ein Contra. Merkwürdig erscheint mir aus diesem Grund z.B. das Kriegerdenkmal an so prominenter Stelle am Anfang des Artikels. Der Satz "Der Wunsch des Menschen, länger und tiefer als es die Atemluft zulässt zu tauchen, ist etwa genauso alt wie der Wunsch zu fliegen." erscheint mir eher essayistisch. Klingt zwar plausibel, lässt sich aber kaum verifizieren. Eine andere solche Formulierung ist &;;quot;Dennoch hat die Idee, ein funktionstüchtiges Unterwasserfahrzeug zu bauen, inzwischen weltweit Tüftler motiviert", da im Artikel ausschließlich europäische und US-amerikanische "Tüftler" genannt werden. Gab es tatsächlich weltweit solche Bemühungen? Kann ich mir gut vorstellen. In China gab es beispielsweise auch sonst eine Reihe recht schlauer Tüftler und Erfinder. "Im Artikel U-Boot-Krieg finden sich dazu weitere interessante Informationen." - hoffentlich sind sie interessant für Leser, aber hier schwingt schon der Stolz des Autors mit?! Genannt werden die Opferzahlen unter den deutschen U-Bootbesatzungen des 2. Weltkriegs. Ich würde mir wünschen, dass neben den kurz erwähnten materiellen Verlusten der Gegenseite auch Zahlen über die durch U-Boot-Angriffe Getöteten angeführt würden. Die Literaturliste spiegelt auch ein wenig den Interessenschwerpunkt des Artikels: die deutschen Kriegs-U-Boote des zweiten Weltkriegs. Insgesamt ein wirklich interessanter Artikel, aber für einen exzellenten - in meinen Augen - noch da und dort verbesserungsfähig. --Tsui 22:25, 21. Feb 2005 (CET)
- Immer noch pro --Alkuin 08:38, 23. Feb 2005 (CET)
- contra Der Artikel ist m.E. zu einseitig auf die Technik fixiert und geht wenig bis gar nicht auf die militärischen und politischen Auswirkungen ein, die das Aufkommen der U-Boot-Waffe insbesondere im 1. Weltkrieg nach sich zog. Ein Artikel der im Kapitel über den 1. Weltkrieg nicht einmal den Begriff des "Uneingeschränkten U-Boot-Kriegs", geschweige denn seine enorme Bedeutung für den Verlauf dieses Konflikts erwähnt, kann nicht exzellent sein. Delos 12:08, 23. Feb 2005 (CET)
- Ist dafür nicht der Artikel U-Boot-Krieg zuständig? Sicher ist dieser techniklastig, denn darum geht es ja auch primär! Sonnenwind 12:18, 23. Feb 2005 (CET)
- Wenn der Artikel selbst eine Gliederung vornimmt die sich am Militärischen orientiert, was bei dem Thema ja auch Sinn macht, dann muss er wenigstens die wichtigsten militärischen und politischen Implikationen anschneiden. Für die ausführliche Behandlung ist natürlich der Artikel U-Boot-Krieg da. Aber sie völlig ignorieren? Das geht wirklich nicht. Delos 12:36, 23. Feb 2005 (CET)
- contra Ich habe mal den Artikel "quergelesen" und ich finde ihn recht solide. Die Geschichte, technische Beschreibung und die Bebilderung sind gut. Aber erstens sind da einige offene Fragen und zweitens sollte der Teil zu den militärischen U-Booten ausgebaut werden. Viele Staaten besitzen militärische U-Boote, genaue Daten über die Zahlen sind jedoch oft geheim. -> Also, das ist wirklich etwas zu wenig. Genaue Daten und Zahlen sind allgemein bekannt und wenn nicht, gibt es relativ gute Expertenschätzungen. Der Absatz "U-Boote der Bundeswehr" (Der selbst aber nicht präzise genug ist) sollte man auch für andere U-Boot-Nationen wie USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und China übernehmen. Der Leser hätte somit eine kurze und knappe Übersicht über die U-Boot Strategie (auch Änderung seit Ende des Kalten Krieges), Bestände, Einsätze, Art der U-Boote, zukünftige Erwerbungen, usw. Mich würde z.B. interessieren was aus den ganzen U-Booten der ehemaligen Sowjetunion geworden ist. Wieviele der einst mächtigen Flotte sind überhaupt einsatzfähig. Wie sieht es mit der Sicherheit aus, wenn aus Geldmangel alte Atom-U-Boote in Russland die ganze Zeit im Hafen "rumliegen"? Gut für den Artikel wäre eine Tabelle zu den wichtigsten U-Boot-Nationen mit Anzahl der U-Boote und Art der U-Boote. Welche Firmen produzieren denn militärische und zivile U-Boote? Können diese Firmen U-Boote auch an andere Nationen verkaufen? Gibt es sowas wie Technologietransfer vom Militärischen zum Zivilen? Wieviel kosten denn die U-Boote? Vor kurzem habe ich z.B. gelesen, dass der neueste Seawolf erstaunliche 3,2 Mrd $ gekostet hat! Im März 2004 wird das deutsche U-Boot U31 als modernstes U-Boot der Welt an die Deutsche Marine übergeben. U31 verfügt als erstes U-Boot über einen Hybridantrieb aus Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb und ermöglicht so monatelange Tauchfahrten mit einem deutlich reduzierten Sicherheitsrisiko gegenüber atomgetriebenen U-Booten. -> Abgesehen davon, dass März 2004 in der Vergangenheit liegt, ist mit dem Hybridantrieb das U31 tatsächlich das "modernste" U-Boot der Welt? Haben die Schweden eigentlich nicht schon was ähnliches gebaut? Ist das U31 damit moderner als z.B. ein Virginia oder ein Seawolf? Welche weitere technologischen Entwicklungen sind in der Zukunft zu erwarten? Werden auch militärische U-Boote für zivile Zwecke verwendet, z.B. für Forschung? Das wären schon mal ein paar der von mir offenen Fragen. --Kenneth 21:38, 23. Feb 2005 (CET)
- Du hast vollkommen Recht, es sind alles berechtigte Einwände Deinerseits. Ich habe den Artikel also rausgenommen und werde ihn mal als Dissertationsthema vorschlagen, vielleicht kann das Thema so angemessen untersucht werden. Aber selbstverständlich gibt es bei diesem Thema sogar noch etliche Aspekte mehr zu behandeln, da gebe ich Dir vollkommen recht. Zum Beispiel fehlt gänzlich die Diskussion um U-Boot Exporte. Dürfen moderne U-Boote an Länder wie Südafrika oder Isreal exportiert werden. Wenn ja, warum an diese aber an Syrien oder Saudi Arabien nicht? Was sind die politischen Konsequenzen des U-Boot Exports? Sind Atom-U-Boote Erstschlagwaffen und wenn ja was bedeutet das für die strategische Positionierung einer Marine der betreffenden Länder? Sind die neuen Brennstoffzellen-U-Boote der Marine Verteigigungswaffen oder Angriffswaffen? Wer ist verantworltich für die technische Entwicklung eines U-Boots? Sind nur die bauenden Wertfen beteiligt oder handelt es sich um globale Joint Ventures? Sind die kosten von rund 500 Mio. Euro je neuer U-Boot-Klasse 212A bzw. 214 realistisch oder wurde im Bundeshaushalt geschummelt? Wer trägt die politische Verantwortung dafür? Wieviel U-Boote braucht eine Nation? Gibt es Kennzahlen, Größen Statistiken darüber wie sich die U-Boot-Tonnage prozentual zur Überwasserflotte verhält? Wirkt U-Boot-Fahren auf den menschlichen Organismus gesundheitsschädlich? Gibt es Langzeitstudien dazu wie es sie in der Luft- und Raumfahrt gibt? Ist die technologische Entwicklung der U-Boot Antriebe wirklich mit dem theoretischen Modell des MHA abgeschlossen? Über welche Technologien verfügt die chinesische Marine oder die japanische? Welche U-Boote besitzt Indonesien? Welche die Philippinen, welche Mikronesien?Einen Technologietransfer hat es niemals gegeben zwischen militärischen U-Booten und zivilen, das wird auch in dem Artikel sehr deutlich gemacht. Beide haben sich völlig isoliert voneinander parallel und autark entwickelt. Es mangelt auch deutlich an Informationen über die derzeit verwendete Abhör- und Ortungstechnick. Funktionsweise und -prinzip eines Sonargerätes reichen nicht aus, es fehlen Bedienungsanleitung, beschreibung der Unterschiede der Sonargeräte der einzelnen Nationen oder Militärblöcke und einige Codes sollten ebenfalls erwähnt werden. Was passiert wenn das Sonar ausfällt? Fährt ein U-Boot dann blind oder taub? Wie wird ein U-Boot gesteuert, da es sich ja in drei Dimensionen bewegt? Wer ist dafür verantwortlich? Ein Pilot oder drei für jede Dimension einer? Außerdem fehlt eine vollständige Liste der ca. 1200 U-Boote die Dtl. im 2. Weltkrieg gebaut und eingesetzt hat inklusive genauer Anzahl und Namen mit Dienstgrad der Besatzung. Ebenso betrifft dies die Kaiserliche Marine und die Bundeswehr, wenn schon von den Alliierten kaum Daten erhältlich sind. Gab es Unterschiede der U-Bootflotten während des Kaltenkrieges im Vergleich zu heute? Hat Polen eingene U-Boote? ;-)
- Du hast recht es ist ein grundsolider Artikel, den man am besten nur querlesen sollte, dann erfaßt man das unwesentliche. Lassen wir es daher einfach nur bei einem grundsoliden Artikel, und ich denke das ist allemal besser so. Nichts für ungut! Sonnenwind 09:22, 24. Feb 2005 (CET)
- weiterhin pro, Priwo 20:40, 28. Feb 2005 (CET)
- pro - --Zahnstein 00:20, 7. Mär 2005 (CET)
- contra Ulme 14:30, 11. Mär 2005 (CET)
pro In meinen Augen ein sehr umfassender Artikel, wobei aber die Darstellung m.E. zu sehr aus der Sicht eines Fans von U-Booten erfolgt. Es heißt zwar: Die Verluste aus dem U-Boot-Krieg sind enorm. Von den 41.300 Mann der deutschen U-Boot-Truppe sterben bis zum Ende des Krieges 28.728 Mann. Hinweise zu den im 1. und 2. Weltkrieg durch U-Boot-Angriffe getöteten (ermordeten!), darunter auch eine hohe Zahl von Zivilisten, fehlen gänzlich und gehören unbedingt noch rein, auch wenn unter U-Boot-Krieg schon ein wenig steht. Auch ein Wort wie "Versenkungserfolg", das einen Massenmord umschreibt, finde ich unangebracht. Diese Punkte sollten noch ergänzt bzw. geändert werden. Ansonsten gibt´s aber einige "Exzellente", die deutlich weniger bieten. Deshalb pro. Pasinger 00:38, 12. Mär 2005 (CET)
contra Sollte nicht "exzellent" heißen bei den stilistischen Schwächen dieses Artikels und der kühlen Versessenheit aufs Technische. Saum 14:44, 12. Mär 2005 (CET)
Namen der Handels-U-Boote
Unter U-Boot#Aufgaben und Arten von U-Booten werden als Namen der gebauten Handels-U-Boote "Deutschland" und "Oldenburg" angegeben, im Artikel Handels-U-Boot ist allerdings von der "Deutschland" und der "Bremen" als einzige gebaute Exemplare die Rede. Außerdem finden sich die Handels-U-Boote sowohl unter "militärische" als auch unter "zivile" U-Boote. Ich werde das hier im Artikel mal von "Oldenburg" auf "Bremen" ändern und den ganzen Abschnitt nach zivile U-Boote verschieben da sie ja wohl mit ziviler Mannschaft fuhren und nicht Teil der Kriegsmarine waren. Thedude0001 00:02, 7. Apr 2005 (CEST)
Da hast du Recht. Gute Idee! Sonnenwind 10:46, 7. Apr 2005 (CEST)
Lesenswerte-Diskusion
U-Boot, 9. April
Dieser Artikel scheiterte zweimal bei der Exzellenz-Abstimmung, trotz sehr guter Beschreibung der geschichtlichen Entwicklung und der Technik sowie guter Bebilderung. Insbesondere die unzureichende Beschreibung der militärischen und politischen Auswirkungen, offene Fragen, Fehlen der Beschreibung der U-Boote von USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und China analog des Kapitels "U-Boote der Bundeswehr" und stilistische Schwächen verhinderten, dass der Artikel exzellent wurde. Ist aber in der jetzigen Form mehr als lesenswert. --Kenneth 20:30, 9. Apr 2005 (CEST)- pro --Kenneth 20:30, 9. Apr 2005 (CEST)
- pro, sowhat von DarkoneDarkone 22:09, 9. Apr 2005 (CEST)
- pro --Kurt seebauer 00:16, 10. Apr 2005 (CEST)´
- contra Dieser Artikel ist interessant und informiert diejenigen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen (wollen/müssen). Er ist aber definitiv nicht lesenwert im Sinne von unterhaltend oder gar allgemeinbildend, denn das ist das, was ich unter "lesenswert" verstehe. Ich empfehle niemand diesen Artikel, nur weil er "gut beschreibend" (nicht: gut geschrieben!) sein mag. Für den Normalbürger ist der Artikel ein Greul! Er ist totlangweilig, extrem trocken, außerdem militaristisch und er ist nur für Technikfreunde geeignet und für Leute die dem Thema Seefahrt bzw. technischen Entwicklungen in der Seefahrt usw. ganz allegmein etwas abgewinnen können. Es gibt in der Wiki weiß Gott viele, viele andere Beiträge, die diese Würdigung weitaus mehr verdienen und die auch weitaus bildender, faszinierender und besser sind. "Lesenwert" ist für mich übrigens keine billige Vorstufe von "exzellent", diese beiden Wertungen unterscheiden sich für mich ganz eindeutig. Leider werden jedoch einige Artikel hier sozusagen mit dem "Lesenwert-Orden" behängt, frei nach dem Motto: "hast es nicht zu den Exzellenten geschafft, aber für deinen guten Willen und all den Fleiß soll der Artikel trotzdem eine kleine Würdigung bekommen". Und im übrigen Kenneth, meine Anmerkungen zum Artikel selbst, kennst du, sie sind in der 2. Abstimmung (falls du sie überhaupt je gelesen hast). Du gehörtest zu einem der Abstimmer, der nach rund 1,5 Monaten wenige Tage vor dem 2. Stimmende mit einem Megacontra aufgefahren ist, aber anschließend nicht mehr Stellung bezog auf die Antworten deiner "Kritik". Und du gehörtest auch zu denen, die nur große auf die Krtikpauke geschlagen haben mit unzähligen Vorschlägen, aber kein Iota zur Verbesserung des Artikels beigetragen haben. Und destruktive Kritik...
- Und nun abermals zu deinen Anmerkungen oben: Es ist nicht Sinn des Artikels "U-Boot" Listen mit allen U-Boot (militärisch und natürlich zivil) führenden und/oder besitzenden Nationen sowie deren Anzahl an Booten, Typen, Klassen, Aussattungen etc. p.p. zu führen. Wenn dem so wäre, bestünde die Wikipedia aus nur einem einzigen Artikel, um alles am besten in einem Artikel unterzukriegen und damit alle sofort und möglichst umfassend informiert sind. Der Artikel ist weiterhin auch nicht lesenswert, wenn er so viele Stilschwächen besitzt! Kenneth, empfiehlst du tatsächlich Menschen einen Artikel zu lesen, wenn du selbst ihn für "stilistisch" schwach hältst? Das würde mich enttäuschen. Wenn mir in unserer Firma jemand einen Artiekl zum Lesen empfiehlt und mir anschließend "reindrückt", daß er ihn im Prinzip unvollstä#dnig und sogar stilistisch schlecht findet, dann bekommt er aber was zu hören von mir - für seine "tolle Empfehlung" und die Verschwendung "meiner" Zeit! Außerdem: wir wäre es mit korrigieren, wenn du ihn schon so genau liest und so viele Stilschwächen findest? Es ist im übrigen ein Artikel, der stark militärisch geprägt ist, wie so viele Artikel über technische Errungenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts. Deshalb ist er bei vielen "durchgefallen", die kategorisch jedem mil. Thema ein "contra" geben ohne, daß sie ihn je richtig gelesen haben. Manche (selbst nachlesen im Verlauf der Exzellentdiskussionen) haben nur contra gestimmt; ohne Begründung ohne irgend einen Kommentar. Mal unabhängig von diesem Artikel, findet sich solch ein verhalten leider immer wieder. Im Prinzip kann es das aber doch nicht sein, oder? Sonnenwind 17:52, 10. Apr 2005 (CEST)
Hallo Sonnenwind! Ich persönlich finde den Artikel ganz und gar nicht langweilig oder zu trocken für die Liste der Lesenswerten. Aber selbst wenn du meinst der Artikel sei zu trocken oder zu technisch geschrieben, dann kann man oben unter "Was bei lesenwerten Artikeln toleriert wird" lesen, dass die Liste der Lesenswerten schließlich auch genau für solche Artikel gedacht ist, die vielleicht etwas zu trocken oder zu technisch geschrieben sind. Mir ist aber ein Rätsel warum gerade du für diesen Artikel in der ersten Exzellenten-Abstimmung mit pro abgestimmt hast und ihn dann noch einmal vorgeschlagen hast, wenn du offenbar selbst diesen Artikel nicht einmal für lesenswert-würdig hälst. Ja, es gibt viele Artikel, die durchaus noch als lesenswert eingestuft werden sollten, aber es gibt auch Exzellente, die sicherlich nicht so gut sind wie dieser Artikel.
Es tut mir Leid, dass ich nicht auf deine Antwort zu meinem Kommentar in der Abstimmung geantwortet habe, da ich darauf wegen einer persönlichen Situation zeitlich sehr eingespannt war und die Seite der Kandidaten für eine Weile vernachlässigt habe und somit diesen Artikel auch. Du hättest mich doch aber auch auf meiner Diskussionsseite wieder darauf aufmerksam machen können, wenn es dir anscheinend so wichtig war. Es stimmt aber nicht, dass ich "nach rund 1,5 Monaten wenige Tage vor dem 2. Stimmende mit einem Megacontra aufgefahren" bin. Du hast ihn am 21.02 zur zweiten Abstimmung eingestellt und ich habe zwei Tage später diesen Artikel entdeckt und gleich einen Kommentar abgegeben. Bei einer 20-tägigen Abstimmungzeit ist das doch nicht wenige Tage vor dem Abstimmungsende. Was ist daran problematisch, dass ich auf der Kandidatenseite Kritik ausübe, aber selbst keine Verbesserungen vornehme? Ich habe weder die maßgebliche Literatur zur Hand, um entsprechend verifizierte Änderungen vorzunehmen. Das ist aber doch kein Hinderungsgrund meine Meinung zum Artikel zu sagen und Kommentare und Verbesserungsvorschläge abzugeben, insbesondere dann wenn der Artikel zu den besten 0,165% der Artikel der Wikipedia gehören sollte. Das ist auf der Kandidatenliste völlig üblich. Warum das destruktiv sein sollte ist mir ein Rätsel.
Ich stimme mit dir völlig überein, dass es nicht Sinn eines Artikels "U-Boot" sein sollte umfangreiche Listen zu U-Booten zu führen, höchstens sollten diese verlinkt werden und der Artikel "U-Boot" dann als Übersichtsartikel dienen, wo von jedem Abschnitt aus weiterführende Hauptartikel ausgehen. Ich habe lediglich vorgeschlagen, dass es "Gut für den Artikel wäre eine Tabelle zu den wichtigsten U-Boot-Nationen mit Anzahl der U-Boote und Art der U-Boote." einzubauen. Eine Tabelle mit USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden und China mit Anzahl deren militärischen U-Boote unterteilt nach Brennstoffzellen, Nuklear bzw. SSBN, Jagd-U-Boot, etc. oder einer Einteilung in der Form. Eine kleine, übersichtliche Tabelle - mehr war damit nicht gemeint.
Stilistische Schwächen war nicht ein Kritikpunkt von mir, wurde aber bei der Exzellenzabstimmung von anderen geäussert und ich habe es deswegen hier noch einmal erwähnt als Grund warum der Artikel nicht exzellent wurde. Gerade bei lesenswerten Artikeln wird sowas toleriert, solange das Verständnis dabei nicht erschwert wird, was bei diesem Artikel nicht der Fall ist. Fehlende oder lückehafte Teilaspekte werden bei Lesenswerten auch toleriert, deswegen stimme ich hier mit pro. Ich habe nichts gegen militärische Artikel, ganz im Gegenteil, die Wikipedia könnte mehr gute davon gebrauchen. Es war schließlich ein Kritikpunkt von mir, dass es noch eine Beschreibung der militärischen U-Boote von USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und China analog des Kapitels 'U-Boote der Bundeswehr'" geben sollte. --Kenneth 21:49, 10. Apr 2005 (CEST)
- pro Von mir gibt es ein pro, wie ich auch bei beiden exzellenz-Abstimmungen ein pro gegeben habe. Als Mitautor von Windenergieanlage und als Hauptautor von Bundessicherheitsrat und Terrorismusabwehrzentrum habe ich auch nichts gegen Technisches und Militärisches. Ich hatte kürzlich hier sogar Bundeswehr vorgeschlagen! Kurz um, ich finde den Artikel unterhaltsam und informativ und fände es bedauerlich, wenn er hier nicht aufgelistet werden soll. --Zahnstein 19:05, 10. Apr 2005 (CEST)
- Mir ist beim ersten flüchtigen Lesen prompt ein Fehler ins Auge gesprungen, der seit dem 3. Februar unentdeckt geblieben ist. Ich habe "Dies funktioniert allerdings nur, wenn das Boot ganz langsame Fahrt macht." geändert in "Dies funktioniert allerdings nur, wenn das Boot fährt. " — Martin-vogel Martin-vogel 02:16, 13. Apr 2005 (CEST)
Am 11.04 stellte ich einen Hinweis zu (bei U-Boot) fehlendem Verweis auf einen Uran-Transport auf die U-Boot Diskussions-Seite; hier nun weitere Hinweise mit einer Korrigenda : Gegen Ende des 2.Weltkrieges sollte begleitet von 2 japanischen Offizieren Uran 238, in Holzkisten mit dem Hinweis U 235 via U-Boot (U 234 – XB-Klasse) - "...guck mal, die Japse können nicht mal die Kisten richtig beschriften...") auf den Weg nach Japan gebracht werden, wahrscheinlich, um dort auch an der A-Bombe bauen zu können - nach Entdeckung durch Kanadier im Atlantik, die das U-Boot der US-Marine überließen, wurde die brisante Fracht in die USA gebracht, die erst dadurch in den Besitz genügender Mengen des begehrten Stoffes (Uran) kamen, um den von Einstein angeregten A-Bomben-Bau realisieren zu können; so fiel denn die von Japan bei Erfolg sicher skrupellos eingesetzte Waffe auf sie selbst zurück...
Gesucht, gefunden – sogar im Wikipedia ! Nachtrag 2005-04-20 : Atomwaffe →Geschichte→Manhattan-Projekt→deutsches Fern-U-Boot (U 234) [Enzyklopädie: Atomwaffe. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 27973]
Dazu ist in der „Liste deutscher U-Boote bis 1945“ lediglich eine Klasse XB angegeben... (U 233 & 234) – ohne Verweis, dass es Uran 235 nach Japan bringen sollte...
mickie@gmx.info
Ich finde den Artikel viel zu lang und zu ausführlich. Was mich aber interessiert hat - wo kriegt das U-Boot die Luft zum Anblasen her? -, habe ich leider nicht erfahren. Und was genau ist der Druckkörper?
Hier fehlt eine gute Schnittdarstellung mit Bezeichnung der wichtigsten Teile und eine grafische Darstellung von Ab- und Auftauchen. Stilistisch verträgt der Text Überarbeitung. Auch wenn Sonnenwind etwas diffus argumentiert, hat er in vielem recht, was die Lesbarkeit betrifft. Der U-Boot-Artikel soll den Laien grundlegend informieren und dabei nur das Wichtigste bringen. Einzelheiten gehören dann in eigene Artikel. Rontrus
- Die Luft zum Anblasen wird in Druckluftbehältern mitgeführt. Nach dem Auftauchen werden diese Behälter wieder aufgefüllt. Der Druckkörper ist die druckfeste Hülle des Uboots, also der eigentliche Rumpf. Außerhalb des Druckkörpers kann es eine zweite, nicht druckfeste Hülle geben, die sich beim Tauchen mit Wasser füllt, innerhalb derer also der gleiche Druck herrscht wie im umgebenden Wasser. Eine solche Hülle dient einerseits dem Schutz des Druckkörpers gegen mechanische Beschädigungen und beherbergt zum anderen Anlagenteile, die nicht im Druckkörper untergebracht werden können. Dazu kann zum Beispiel eine Schleppsonaranlage gehören. Derartige Boote nennt man Zweihüllenboote.--KuK 17:16, 30. Sep 2005 (CEST)
"so fiel denn die von Japan bei Erfolg sicher skrupellos eingesetzte Waffe auf sie selbst zurück..." Um aus Uran waffenfähiges Material herzustellen brauchten die Amerikaner wesentlich mehr Zeit, ca. 1-2 Jahre, dies war also auf keinen Fall innerhalb des bekannten Zeitfensters (Entdeckung/Entladen des U-Bootes -> Abwurf der 2 Bomben auf Japan) zu schaffen. In diversen TV-Magazinen wird dies zwar immer wieder spekulativ in den Raum gestellt, ist oder war zumindest damals weder technisch noch physikalisch machbar. Dass die Amerikaner diese unerwartete "Spende" mit Freude ;) in späteren Waffen verbaut haben, dürfte ausser Frage stehen. --GeeGee 17:39, 30. Okt 2005 (CET)
Historische U-Boote
FYI: Spiegel-Artikel: ÜBERRASCHUNGSFUND - 141 Jahre altes U-Boot könnte "Nautilus"-Vorbild sein - Bilderstrecke 9 Bilder, die natürlich dem Copyright unterliegen. --C4g3t4 11:36, 8. Jun 2005 (CEST)
- Artikel zum selben Thema in der Süddeutschen:
- http://www.sueddeutsche.de/...
- -- Stefan 2005-06-08T20:09
Das EURONAUT U-Boot-Projekt
FYI: Euronaut-Homepage - Jede Menge detaillierte Info, inkl. Pläne etc., Presseberichte. Könnte mir vorstellen, dass der Erbauer Material freigibt --C4g3t4 11:59, 8. Jun 2005 (CEST)
U-Boote der Bundeswehr
Kann mir mal jemand folgende Aussage erklären:
"800 U-Bootfahrer im Westen banden etwa 15.000 Marinesoldaten im Osten."
Etwas genauer steht es unter http://de.wikipedia.org/wik... :
"Den 30 westlichen Ubooten (24 deutschen und sechs dänischen) mit zusammen weniger als 1.000 Mann Besatzung wurden 75 U-Jagd-Schiffe und 150 spezielle Flugzeuge und Hubschrauber mit etwa 15.000 Mann entgegengestellt."
Das ganze scheint mir etwas absurd, da natürlich nicht nur in der Ostsee stationierte U-Boote in der Ostsee operieren können, sondern im Prinzip jedes U-Boot.
D.h. selbst ohne ein einziges in der Ostsee stationiertes U-Boot müßte man U-Jagd-Kräfte unterhalten, wenn man sich vor Überraschungen schützen will.
Des weiteren hängt der Aufwand für U-Jagd-Kräfte nicht von der Anzahl der U-Boote (und schon gar nicht von der Anzahl der U-Bootfahrer) ab, sondern vom Seegebiet welches man zu überwachen gedenkt. -- 213.254.56.68 06:55, 19. Jun 2005 (CEST)
- Da ich diesen Text eingefügt habe, möchte ich ihn hier auch erläutern.
- Zunächst zu dem Satz: Das ganze scheint mir etwas absurd, da natürlich nicht nur in der Ostsee stationierte U-Boote in der Ostsee operieren können, sondern im Prinzip jedes U-Boot.
- Das ist eben nur im Prinzip so. Ursache sind die ozeanographischen Verhältnisse in der Ostsee, die neben einigen tiefen Stellen auch über ausgedehnte Zonen mit weniger als 100 m Wassertiefe verfügt. Zum Tauchen reicht das, aber nur wenige Uboote können unter solchen Umständen taktisch eingesetzt werden, d.h. den dreimensionalen Raum unter Wasser wirklich nutzen. Große Atomuboote mit einer Länge von über 100 m und einer Höhe von etwa 20 m (Unterkante Kiel bis Oberkante Turm) können keine Manöver mit starker Lastigkeit fahren, ohne sofort auf Grund zu geraten oder die Oberfläche zu durchbrechen. Sie sind in der Ostsee taktisch nicht einsetzbar.
- Die Boote der Ostseeanrainerstaaten, die für den dortigen Einsatz bestimmt sind oder waren, sind auch erheblich kleiner (Kl. 205: 46 m, Kl. 206: 49 m). Deshalb kann man auch klar zuordnen, welche Boote für die Ostseekriegführung vorgesehen waren und welche nicht. Im Bereich der NATO waren es nur die dänischen und deutschen Boote, für die die Angaben (30 Boote, weniger als 1.000 Mann) gelten. Insofern widerspricht auch die richtige Feststellung Des weiteren hängt der Aufwand für U-Jagd-Kräfte nicht von der Anzahl der U-Boote (und schon gar nicht von der Anzahl der U-Bootfahrer) ab, sondern vom Seegebiet welches man zu überwachen gedenkt nicht diesen Aussagen. Es geht konkret um das Seegebiet Ostsee, dem sowohl bestimmte Uboote auf der einen Seite und Ujagdkräfte auf der anderen Seite zugeteilt waren. --KuK 11:34, 19. Jun 2005 (CEST)
- Danke für deine schnelle Antwort. Überzeugt hat sie mich aber nicht. Die Verbände zur U-Boot-Abwehr sind garantiert gegen alle U-Boote aufgestellt gewesen. Das sich eher nicht riesige Atom-U-Boote in der Ostsee rumtreiben ist mir durchaus klar. Aber es gibt jede Menge anderer U-Boote die in der Ostsee operieren können und es auch getan haben.
- Und übertrag deine Rechnung doch einfach mal auf die Luftabwehr a la 'Einige dutzend NVA Piloten haben tausende...'. Ich halte solche Rechnungen nicht für sinnvoll, zumindest nicht in dieser Formulierung.
- Es ist schon ok zu sagen wieviel U-Boote es in der Ostsee gab und welche U-Boot-Abwehrkräfte dort standen. Nur diese ins Verhältnis zu setzen ist m.E. unzulässig. Denn dann kommt die Aussage zustande, das es ohne diese 30 U-Boote auch keine U-Boot-Abwehr des Warschauer Vertrages gegeben hätte. -- 213.254.56.68 22:08, 20. Jun 2005 (CEST)
- Auf Deine Einwände, die ich teilweise nachvollziehen kann, möchte ich noch folgendes hinzufügen:
- "Jede Menge andere Uboote" haben sich nicht in der Ostsee herumgrtrieben. Es geht ja nur um westliche, nicht um deren eigene. Tatsächlich dürften in Friedenszeiten zeitweise einige Boote größerer westlicher Marinen zu Aufklärungszwecken in der Ostsee gewesen sein. Für Operationen im Krieg waren sie aber aus den oben genannten Gründen nicht geeignet.
- Umgekehrt waren die meisten Ujagdmittel der Warschauer-Pakt-Marinen in der Ostsee für Operationen außerhalb kaum geeignet. Insofern bildeten die westlichen Uboote einerseits und die WP Ujäger andererseits in der Ostsee zwei recht isolierte Waffendispositive, die man gegeneinander aufrechnen kann.
- Dass eine solche Aussage nicht absolut im Raum stehen kann, ist auch klar. Wenn es aber keine westlichen Uboote in der Ostsee gegeben hätte, hätte der WP seinen Aufwand zumindest erheblich kleiner halten können. Das veranschaulicht exemplarisch, wie man durch eine gezielte Rüstung im Frieden den möglichen Gegner zu sehr viel größeren Anstrengungen zwingen kann. Darum ging es mir in erster Linie. Eine ähnliche Aussage findet sich übrigens (nicht von mir) im Artikel Militärluftschiffe über den Ersten Weltkrieg: "Die Entente Cordiale musste zur Bekämpfung der deutschen Militärluftschifffahrt mit ihren rund 15.000 Mann und durchschnittlich etwa 25 Luftschiffen Waffen, Material und Personen im Verhältnis von fast 1 zu 33 abstellen. Dieses Verhältnis blieb selbst von den deutschen U-Booten, die ebenfalls effizient gegnerische Streitkräfte banden, unerreicht."
Erster Weltkrieg
Vor einigen Jahren hab ich auf uboat.net herumgesurft und festgestellt, daß die versenkten Tonnagen der Spitzenboote im ersten Weltkrieg doppelt so hoch waren wie im zweiten, und das bei vermutlich kleineren versenkten Schiffen. Daher gehe ich davon aus, daß sich im Vergleich dieser beiden Epochen die U-Boote im WK1 eine sehr viel effektivere Waffe waren. Ich werde versuchen, das zu belegen und einzubauen.
--Blauer elephant 18:45, 18. Aug 2005 (CEST)
Zweiter Weltkrieg, Japan
Unter anderem in Churchill, "The 2nd world war" wird beschrieben, daß US-amerikanische U-Boote ein sehr großer Faktor zum Erreichen des Siegs im Pazifik waren, und mehr als einmal drückt er aus, daß er anhand dieses Beispiels froh war, im "Atlantikkrieg" die Oberhand behalten zu haben. Diese Sache fehlt im Artikel völlig. Wenn ich Zeit hab, schreib ich was. Da Churchill sowohl im WK2 als auch im kalten Krieg "Partei" ist, muß das allerdings mit anderen Quellen geprüft werden.
--Blauer elephant 18:45, 18. Aug 2005 (CEST)
Nein, ist belegt und auch von mir bereits in den Artikel eingebaut. Ich hatte irgendwo eine Dokumentation die dies belegte. Leider habe ich sie im Moment nicht vorliegen, und zitiere Zahlen pi*Daumen aus dem Gedächtnis, ich versuche genaue Zahlen nachzureichen. Fakt ist daß die US-amerikanischen Boote den Großteil (ca. 7 Millionen BRT ???) der japanischen Flotte (also Kriegsschiffe (auch Flugzeugträger,Schlachtschiffe,schwere Kreuzer) und Handelsschiffe) versenkt haben. Da zum Schluß nicht wirklich viel übrig blieb (von ca. 10-11 Mill. BRT), dürfte der Rest durch Schiffe und Flugzeuge der US Navy / der Air Force oder durch Selbstversenkung seitens der Japaner vernichtet worden sein.
--GeeGee 05:51, 30. Aug 2005 (CEST)
Zweiter Weltkrieg
Musste mich mal wieder kurz auslassen ;) - kann mir mal jemand sagen, wie man ordentlich Absätze in Listen macht, die üblichen 2 Zeilenvorschübe (neudeutsch: Return) machen die Einrückung kaputt? Oder muss das so sein, sieht IMO extrem häßlich aus?Gruß "srydiewikipediahattemichausgeloggtundderletzteubooteditistauchvonmir" KomA 21:33, 23. Aug 2005 (CEST)
- IMHO sollte der ganze Absatz neu formatiert werden, im derzeitigen Zustand ist er unleserlich und schwer editierbar. Da müssen Zweilenumbrüche rein und zwischenüberschriften, das Listenformat sollte nicht beibehalten werden. --Trublu Trublu 21:47, 23. Aug 2005 (CEST) PS: was du suchst, sollte durch erreicht werden können.
- Ich bin da jetzt mal dabei ein wenig aufzuräumen. Einige Themen sollte vielleicht auch ausgelagert werden oder in passendere Artikel einsortiert werden. --Trublu Trublu 14:08, 24. Aug 2005 (CEST)
Die Auslagerung bestimmter Passagen ist generell kein schlechter Gedanke. Teilweise sehr detaillierte Passagen können natürlich gekürzt werden. Einige lange (langatmige? ;p) Passagen kamen von mir, zeigten aber auch eindeutig, daß der Original-Verfasser leider teilweise(!) nur Halbwissen zum Besten gab, was mich und andere dazu bewegte Passagen einzufügen. Allerdings sind andere Artikel (in die ausgelagert wurde/werden könnte) wenig belegt und sachlich (in wichtigen Details) nicht unbedingt korrekt, und daher wohl eher ungeeignet um Details aus diesem Artikel, ohne vorherige Prüfung und Anpassung der in anderen Artikeln stehenden vermeintlichen Fakten, zu "schlucken", imho. Außerdem sprengt dieser "Export" in andere Artikel evtl. den von den jeweiligen Verfassern anvisierten Rahmen.
Listen-Stil in einer enzyklopädischen Sammlung finde ich (nach erneuter Betrachtung) eigentlich gar nicht so schlecht: Kurze Listen mit Fakten können dort, wo es Sinn macht, durchaus hilfreicher (weil übersichtlicher) für den Leser sein, als ausformulierte und evtl. lange Passagen. Dass ein Eintrag in Wikipedia tatsächlich immer lange und vollständig ausformulierte Textpassagen beinhalten muss, ist nicht einzusehen. Natürlich sollte ein Artikel niemals ausschließlich aus Listen bestehen.
Gerade die letzten Änderungen von Sonnenwind empfinde ich als störend. Er hält Zeitformen nicht ein, reduziert (zugegebenermaßen) lange Passagen zu Aussagen die so nicht stimmen.
Bsp.: "Die deutsche Kriegsmarine benutzte zur Ver- und Entschlüsselung, die so genannte Enigma, von der die Briten 1941 ein Exemplar erbeuten konnten. Von da ab war es dem "Submarine Tracking Room" in Bletchley Park möglich innerhalb kürzester Zeit deutsche U-Boot-Positionsmeldungen sowie Konvoi-Sichtmeldungen zu entschlüsseln.............."
Dies ist sachlich falsch (Einbruch in den Funkcode und relativ zeitnahe Entschlüsselung war bereits mithilfe der Kryptologen/"Bomba" vorher möglich, und wurde auch praktiziert), und erweckt den Eindruck, dass die Erbeutung der Enigma kriegsentscheidend im U-Boot-Krieg war (was so nicht stimmt, da Polen die Pläne der Ur-Enigma vor/bei Kriegsausbruch den Briten zur Verfügung stellte - interessant für die Briten war hier eigentlich nur die Anzahl der Walzen --- erbeutete Codebücher waren hier, als Einstiegshilfe in noch schnellere Entschlüsselungsabläufe, sehr viel hilfreicher). Leider ist dies nicht die einzige fehlerhafte Aussage. Vorherige Absprache im Diskussionsteil wäre wünschenswert. Der Artikel hat in vielen Unterbereichen an Qualität hinzugenommen, und wird nun durch (grundsätzlich nicht unberechtigte aber fahrig durchgeführte) Kürzungspläne wieder auf recht niedriges und fehlerhaftes Niveau zurückgefahren. Schade. Vorläufig noch kein Revert, da ich gerne weitere Meinungen lesen würde. --GeeGee 18:46, 30. Okt 2005 (CET)
Also soweit ich weiß, haben die Wettermeldungen den Nazis das Genick gebrochen. Wenn U-Boote Wettermeldungen abgaben mussten sie die vierte (dünnere) Walze auf Null stellen, weil der Rest der Marine nur drei Walzen hatte. Das haben die Tommies benutzt, um in den Tagescode (der manchmal auch 2x am Tag gewechselt wurde) einzubrechen. Wenn das Codebuch ausgewechselt wurde (was eher selten vorkam) hatten sie einen blackout und mussten das neue Buch erst wieder mühsam rekonstruieren (aus den Wettermeldungen).
Schleppsonar
Hallo,
ich möchte an dieser Stelle einen Einwand anbringen bzgl. der Wirkungsweise des Schleppsonars oder auch TASS (Towed Array Sonar System). Der Vorteil des TASS liegt darin, das langwellige/tieffrequente Signale, die mit den üblichen Sonarplattformen im Bug der U-Boote nicht bzw. nur schlecht, aufgenommen werden können. Grund: Die Sonarplattform im Bug ist allein schon durch ihre physikalischen Merkmale (Antennenlänge) der Hydrophonanordnung eine Fehlanpassung zu der sich im Wasser ausbreitenden langwelligen Geräusches. Daher schleppt man Hydrophone in verhälnismäßig hohem Abstand zueinander hinter dem Boot her und nimmt somit tieffrequente Geräusche von Fahrzeugen auf. Soweit so gut. Dadurch kann man zwar viele charakteristisch interessante Geräusche auch noch auf weite Distanzen hören aber kaum einpeilen. Vergleicht nur mal ein Basssubwoofer. Der steht irgendwo im Raum in der Ecke aber der Bass ist raumfüllend und schwer ortbar.
- soweit ich weiß, kann das TASS zwar die Richtung orten, aber auf dem Wasserfall entstehen 2 gleiche Freuquenzlinien, eine echte und eine "Phantomspur" gespiegelt auf der anderen Seite der Antenne, oder nicht? --Schlendrian Schlendrian 23:34, 10. Okt 2005 (CEST)
- Ich glaube, hier geraten zwei Dinge durcheinander. Auf den Wasserfall, so wie ich ihn kenne (Zeit über FFT) hat das keinen Einfluß. Da gibt es zwar auch Spiegelungen, aber die ergeben sich aus der Mathematik und das hat nichts mit der Quelle zu tun. Und stören tun die auch nicht, sind nämlich entweder bei sehr hohen Frequenzen (Aliasing) oder negativen Frequenzen, und beides interessiert da nicht so sehr. Zumal die negativen Frequenzen sowieso nur ein Konstrukt sind.
- Richtig ist aber, dass die mathematische Positionslösung eines (eindimensionalen) idealen (also schnurgeraden) Towed Arrays mit ungerichteten Hydrophonen nicht eindeutig ist, da es ja rotationssymmetrisch ist. Aber durch Tricks kommt doch zur Lösung, z.B. wenn man einfach einen kleinen Schwenker fährt. Zum einen "biegt" sich dann das Array und die Hydrophone sind nicht mehr in einer Linie, und zum anderen kann man sich die Lösungen rauspicken, deren Winkeländerungen am besten mit der Kursänderung des Bootes übereinstimmt.
- Nochmal zum Funktionsprinzip der Ortung: Das ganze basiert ganz einfach darauf, dass die Hydrophone in unterschiedlichen Entfernungen zur Quelle sind und daher zu unterschiedlichen Zeiten bzw. mit unterschiedlichen Phasen ankommen. Mit Zwei Hydrophonen lassen sich die möglichen Position der Quelle auf einen Kegelmantel um das Array beschränken. Mit drei Hydrophonen erhält man schon drei Kegelmäntel (drei paarungen) und aus deren Schnitt die Lösung. Je weiter entfernt die Hydrophone voneinander sind, desto stumpfer schneiden sich die Kegelmäntel und umso besser die Lösung.
- Sind die Hydrophone in einer Reihe wie beim towed-array, dann ist das ein Kreislinie um das Array. Naja, wenn man sich das einfach mal zweidimensional aufmalt, wird das sofort klar, dann gibt sich rechts und links neben dem Array je eine völlig gleichwertige Lösung. Ist dasselbe Verfahren, dass auch zur Lokalisierung von Blitzen oder Erdbebenherden verwendet wird, nur weil man da die Sensoren nicht in einer Linie anordnen muss, erhält man auch eindeutige Lösungen. (Oder zweideutig, wenn sie alle in einer Ebene angeordnet sind. Nur eine Lösung ist unter bzw. über der Erdoberfläche und fällt daher weg). - Alureiter 07:25, 19. Nov 2005 (CET)
U-Boot-Klasse 212
Im März 2004 wurde das deutsche U-Boot U 31 als modernstes U-Boot der Welt an die Deutsche Marine übergeben. Kann man das wirklich so stehen lassen? Warum ist die U212A-Klasse die modernste der Welt? Woran kann man messen, wie modern etwas ist? Es gibt deutlich leistungsfähigere Atom-U-Boote und es gibt auch neuere/jüngere Entwicklungen. Auch außenluftunabhängige diesel-elektrische U-Boote sind nichts neues. Das einzig wirklich neue ist, in diesem Zusammenhang, doch die Brennstoffzelle, oder? Aus dem Artikel U-Boot-Klasse 212 ist die Bezeichnung modernstes U-Boot übrigens bereits verschwunden. Gruß Albion 22:43, 19. Okt 2005 (CEST)
- Gute Frage, aber Fakt ist es wird so in Film/Funk und Fernsehen verbreitet, ich hoffe mal nicht es ist nur Propaganda. Ich habe es im Artikel ein klein wenig umgeschrieben. Darkone (¿!) 00:22, 20. Okt 2005 (CEST)
Exzellenz-Diskussion 9.10.-1.11.2005
Nachdem der Artikel zwei Mal vor vielen Monaten hier gescheitert ist, würde ich ihn gern hier ein drittes Mal prüfen lassen. Gruß Darkone (¿!) 20:42, 9. Okt 2005 (CEST)
- abwartend -
Der Abschitt nach 1945 ist schlicht ein Witz, auch die Abschnitte zu Militärischen U-Booten danach sind teilweise halb gut, halb schlecht (Sensoren als Beispiel). Ich guck mal, was ich heute Nachmittag daran verbessern kann--Schlendrian Schlendrian 07:26, 11. Okt 2005 (CEST)
- ich habe jetzt Sensoren und nach 1945 überarbeitet, aber irgendwie kommt mir der Artikel noch nicht als ganzes Vor, sondern mehr als einzelne Teile. Man merkt ihm einfach an, dass er im laufe der zeit immer Größer wurde, aber die Übersicht verloren ging. ich werd mal sehen, wie ich weiter Helfen kann --Schlendrian Schlendrian 13:32, 11. Okt 2005 (CEST)
- abwartend - Ich würde den Artikel in Unterartikel unterteilen. --Thierry Gschwind 09:11, 11. Okt 2005 (CEST)
- abwartend
- Kapitel Torpedos herausnehmen, haben schon einen eigenen Artikel (einen guten)
- Kapitel Verluste haben eigentlich nichts in diesen Artikel zu suchen mehr in einen Artikel U-Boot-Krieg
- Kapitel Kleinst-U-Boote mißdeutend, eine Waffe wird beschrieben Seebeer 16:27, 11. Okt 2005 (CEST)
- abwartend - Torpedo belegt hier zwei Abschnitte, gibt aber einen eigenen Artikel. der Enigma wird hier zuviel Platz gewidmet, hat auch bereits einen eigenen Artikel, Priwo 19:29, 19. Okt 2005 (CEST)
- abwartend - bitte kürzen, der Artikel ist schlichtweg zu lang. Dagegen ist zivile Nutzung - etwa als Forschungs-U-Boot - nur stiefmütterlich behandelt, ein Abschnitt Kulturelles zur Rolle des U-Boots in Literatur und Film (von Jules Verne bis Das Boot) wäre auch noch interessant, zu den Lebensumständen der Mannschaften erfährt man zu wenig bis gar nichts. --Elian Elian 17:54, 20. Okt 2005 (CEST)
- abwartend Mit deutlicher Tendenz zum pro.
- Der Artikel war ja bereits zweimal in der Exzellenz-Auswahl (2x weil es einmal Probs mit dem Server gab). Damals war der Artikel kürzer und straffer, da hieß es der Artikel muß länger sein ;-). Auch ich finde, daß inzwischen die Kriegs-Teile zu lang und auch zu detailliert sind (Bsp. Auszüge aus dem Versailler Vertrag usw.), weswegen es ja auch den Artikel U-Boot-Krieg gab und gibt, wo alles ausführlich behandelt werden sollte. Dadurch, daß der Kriegsteil nun deutlich überwiegt, hat es den Anschein, daß nichts anderes mehr enthalten ist. Prinzipiell jedoch bin ich der Ansicht, daß dieser Artikel - wenn auch einige Abschnitte ausgegliedert werden sollten - das Thema U-Boot sehr, sehr umfangreich und detailliert vorstellt. Er ist darüber hinaus anschaulich bebildert, erklärt auch technische Details sehr gut und verständlich und verfügt über eine große Menge an weiterführenden und/oder tiefergehenden Links zu Detailfragen, genau das, was die Wiki m.E. nach auch ausmacht. Sonnenwind 12:31, 24. Okt 2005 (CEST)
- So, habe den Artikel jetzt mal entsprechend überarbeitet, gekürzt, umstrukturiert und Teile ausgelagert. Sonnenwind 15:17, 24. Okt 2005 (CEST)
- contra irgendwie noch ungeschickt organisiert bzw. strukturiert; wesentliches und unwesentliches ist kaum unterscheidbar. Geschichtsteil neigt zudem stark zur Verlistung. -- Southpark 02:13, 28. Okt 2005 (CEST)
- Geschichtsteil wurde überarbeitet. Es wurde außerdem gekürzt, gestrafft und ausgelagert! Sonnenwind 13:48, 29. Okt 2005 (CEST)
Verwaistes Bild
Hab ich unter den Verwaisten gefunden, falls noch benötigt. --Gruß Crux 00:41, 20. Mai 2006 (CEST)
Tempus in der Geschichte
Die meiste Zeit ist die Geschichte der U-Boote in diesem Artikel im Präsens geschrieben. Das klingt recht häufig gewöhnungsbedürftig, oder? Wenn niemand was dagegen hat, könnte ich die Sache mal in die Hand nehmen und dem Präteritum zu alter Stärke verhelfen.-- KGF KGF war dieser Ansicht um 00:11, 1. Jun 2006 (CEST)- Der Gebrauch des Präsens bei in der Vergangenheit liegenden Themen ist in der wikipedia eine verbreitete Unart, die wohl bewirken soll, dass Texte lebendiger wirken. Leider habe ich auf den entsprechenden Seiten über gute Artikel noch keinen Hinweis auf den Tempusgebrauch gefunden. Ich kann nur zustimmen, in diesem Artikel das Präteritum zu gebrauchen.--KuK 19:13, 2. Jun 2006 (CEST)
Geschwindigkeit von U-Booten
Aus welchen Gründen fahren U-Boote unter Wasser oft schneller als über Wasser? Bei den alten deutschen XXI-Booten war das ja dadurch bedingt, daß der Elektromotor für die Unterwasserfahrt stärker ausgelegt war als der Überwasser-Diesel. Gibts da aber auch strömungstechnische Gründe? -- 84.143.3.243 11:17, 3. Sep 2006 (CEST)
- moderne Atom-U-Boot besitzen einen Rumpf in Tränen- bzw. Tropfenform, der aerodynamisch (oder besser: hydrodynamisch) für Unterwasserfahrt ausgelegt ist (was ja auch sinn macht, da diese oft 6 Monte getaucht bleiben). Wenn man sich mal die Bugwelle eines U-Bootes anguckt (:Image:USS Guitarro (SSN-665).jpg), dann wird ziemlich offensichtlich, dass das so ist --Florian Adler Florian Adler 11:41, 3. Sep 2006 (CEST)
- Tatsächlich ist es so, dass wie von schlendrian beschrieben, moderne Uboote für die Fahrt unter Wasser optimiert sind. Sie sind für die Bewegung in nur einem Medium - Wasser - ausgelegt. Wenn sie sich in zwei Medien bewegen, also an der Grenzschicht zur Luft, erzeugen sie dort aufgrund ihrer dafür nicht optimierten Form große Bug- und Heckwellen. Der damit verbundene Energieverbrauch bremst die Boote. Bei älteren Booten war das anders. Ihre Hydrodynamik war für Überwasserfahrt optimiert, d.h. sie hatten z.B. eine Bugform, die die Wellenbildung dämpfte. Dafür waren sie nicht ideal für die Tauchfahrt geformt.--KuK 13:11, 3. Sep 2006 (CEST)
- ... weil sie (die alten) aufgrund der durch die technischen Möglichkeiten bedingte Taktik nur für Gefechthandlungen oder bei erwarteter Bedrohung tauchten. Es waren auch keine Jagdboote, sondern Lauer- und Pirschboote. Übrigens, die XXI-Klasse war oben mit Dieseln und unten mit E-Motoren praktisch gleich schnell.--KaHe KaHe 16:46, 3. Sep 2006 (CEST)
- @ KaHe: "gleich schnell"?? im Artikel U-Boot-Klasse XXI steht
- Geschwindigkeit:
- 15,6 kn Überwasser mit Dieselmotoren
- 17,5 kn Unterwasser mit Elektromotoren
- Gruß -- 62.109.75.136 15:03, 4. Sep 2006 (CEST)
Schnorchel
Der Link führt zum Sportgerät Schnorchel und tragt zu dem hier gesagten gar nichts bei. Entweder muss dort etwas eingearbeitet werden oder ein eigener Artikel für hiesige Zwecke her.--WerWil 23:02, 12. Sep 2006 (CEST)Germanozentrismus
Ich kann nachvollziehen, dass im deutschen Wiki der jeweils deutsche Beitrag zum Thema etwas ausführlicher behandelt wird, aber hier nimmt das ganze nun doch realsatirische Ausmaße an. Schaut euch nur mal bitte den Abschnitt zum Zweiten Weltkrieg an. Da werden alle deutschen Entwicklungen aufgezeigt und nun auch noch alle deutschen Verluste. Vielleicht sollten wir von den entsprechenden Websites auch noch die Bauwerften und Kommandanten rüberholen? Die Japaner, die US-Amerikaner, Italiener, Engländer, Russen haben zu dieser Zeit anscheinend kaum etwas zum Thema U-Boot beigetragen. (Achtung: Ironie)
Entweder wird da inhaltlich noch ein Gegengewicht gesetzt oder Inhalte ausgelagert (vieleicht zu einem Lemma etwa: Deutscher U-Bootkrieg) oder wir müssen den Ganzen Artikel umbenennen. Im Übrigen ist das alles schon verdammt redundant mit dem Artikel U-Bootkrieg, der allerdins unter einem vergleichbaren Germanozentrismus leidet.--WerWil 00:24, 11. Okt. 2006 (CEST)
- Verbessere es halt
XY-Zentrismus wird auf anderer Länder Seiten auch nicht anders sein. Nein, dies ist keine Entschuldigung, nur ein Hinweis, dass 1. andere auch schlecht sind und man 2. keiner "zentristischen Seite" (im doppelten Sinn) trauen darf!
in den späten 70er-Jahren z.B. war (IIRC) im Smithsonian eine Exemplar des Hubschraubers BO-105 ausgestellt, Bo wie Boeing natürlich (Boeing-Vertol), kein Hinweis auf irgendeinen anderen Hersteller, Lizenzgeber oder Entwickler. Zentrismus pur ist die reine Wahrheit. --WikiMax 10:57, 11. Okt. 2006 (CEST)
- Das würde dauern, weil ich auch nicht genug weiß, um hier ein adäquates Gegengewicht zu schaffen und ich fürchte ich würde Sturm ernten, wenn ich hier größere Passagen herauskürze.
Schiffspräfixe
Die Frage taucht immer wieder auf. Im Artikel werden zwei Schiffe der Indischen und Pakistanischen Marine mit den Präfixen INS und PNS angegeben. Ist das wirklich die offizielle Bezeichnung oder nur wieder eine anglozentristische Erfindung wie IJNS?--WerWil 22:45, 14. Okt. 2006 (CEST)- Habe die Präfixe so aus Literatur und (englischen) Websites übernommen. Kann sein, dass es sich dabei um Erfindungen handelt, aber für die indische bzw. pakistanische Marinenomenklatur bin ich kein Experte. "NVA" als Abkürzung ("North Vietnamese Army") für die nordvietnamesische Armee ist sicher genauso falsch und genauso englisch, aber wird dennoch häufig genutzt. Zur Not können die Präfixe auch rausgenommen werden, "die indische Fregatte Kukhri" sollte wohl jeder auch ohne "INS" verstehen. Da lass ich mal freie Hand.-- KGF KGF KGF ♥ KGF/Vorlagen war dieser Ansicht um 16:24, 15. Okt. 2006 (CEST)
- Ich weiß dazu auch nicht wirklich was. Bei den Indern kann ich es mir auch noch vorstellen, die haben ja englisch als Amtssprache, aber die Pakistani? Die sprechen Urdu, von daher kann ich das auch auf den Originalsites nicht nachprüfen.--WerWil 18:40, 15. Okt. 2006 (CEST)
- Pakistan war auch mal britische Kolonie, aber das muss ja nichts heißen.-- KGF KGF KGF ♥ KGF/Vorlagen war dieser Ansicht um 21:19, 15. Okt. 2006 (CEST)
- laut Präfixe von Schiffsnamen sind beide so richtig. Auch en-Artikel wie :en:INS Mumbai (D62) weisen darauf hin. Kann aber auch sein, dass das, ähnlich wie "FGS" für dt. Schiffe, eine internationale Abkürzung ist, weil die Marinen keine führen --Florian Adler Florian Adler 22:26, 15. Okt. 2006 (CEST)
Hab mir mal die Internetseiten der beiden Marinen angesehen, und dort werden die Schiffe zumindest in der englischen Version mir INS und PNS bezeichnet. Ist also in Ordnung.--WerWil 23:46, 15. Okt. 2006 (CEST)
Whiskey-Klasse
Im Text nach 45 wird das sowjetische U-Boot W-137 der Whiskey-Klasse erwähnt. Wenn man im dazugehörigen Artikel des Typs nachsieht, gibt es dort gar keine Boote mir der Bezeichnung W. Die meisten tragen ein S.--WerWil 11:52, 29. Okt. 2006 (CET)- Dann muss es ein Schreibfehler dieser Seite gewesen sein, von der ich meine "genaueren" Informationen bezüglich Schiffsbezeichnung übernommen habe. Auf jeder Tastatur liegt schließlich das W direkt über dem S.-- KGF KGF KGF ♥ KGF/Vorlagen war dieser Ansicht um 21:26, 29. Okt. 2006 (CET)
Laenge der Tauchfahrten bzw. fehlende Quellen
Allgemein interessanter Artikel! Aber wie schon im ersten Diskussionspunkt angeregt, fehlen noch immer Einzelheiten zur Luftversorgung... und damit haengt zusammen, dass saemtliche genaueren Angaben zur Tauchlaenge fehlen - angeblich koennen Atom-U-Boote und die U31-Klasse "monatelang" ja tauchen. In den Medien wird dagegen oft von "wochenlang" gesprochen (z.B. Businessweek auf englisch, hab's aber auch schon anderswo gesehen). Das Effektivste waere wohl, dafuer eine handfeste Quelle zu suchen, denn die fehlen dem Text ganz allgemein recht auffaellig!
PS: Du schreibst "Bei Tauchfahrt, dem Hauptanwendungsgebiet, ..." - gibt's auch dafuer eine Quelle? Ich bin beileibe kein Fachmann, hatte aber bisher immer verstanden, dass die meisten U-Boote einen erheblichen Teil der Zeit (bzw. Fahrt) an der Wasseroberflaeche verbringen (weil ressourcenschonender). Kann ja gut sein, dass ich Unrecht habe, aber dann wuerde ich dazu gern wenigstens einen kleinen Satz, aber eigentlich lieber noch eine Quelle haben. Danke! :o) --Ibn Battuta 21:25, 3. Nov. 2006 (CET)
- Atom-U-Boote können tatsächlich monatelang tauchen. Die verbrauchte Luft wird wiederaufbereitet, so dass die Besatzung keine CO2-Vergiftung bekommt. Der Atomantrieb braucht ja auch keine Luft. Das kann man in jedem U-Boot-Buch nachlesen. Die neuen deutschen (und schwedischen?) Boote besitzen ebenfalls ein Außenluft-unabhängiges Antriebssystem, so dass sie ebenfalls keinen Schnorchel brauchen. Das mussten die älteren dieselelektrischen Boote, da ihr Batterien von einem Dieselgenerator geladen wurden, der Außenluft benötigte.
- Spätenens seit U-Boot den Albacore-Rumpf verwenden sind sie außerdem auf Unterwasserfahrt optimiert, das sieht man sehr schön an Fotos wie diesem. Die große Bugwelle frißt jede Menge Energie... --Florian Adler Florian Adler 10:28, 4. Nov. 2006 (CET)
- Die schwedische Marine verwendet auf ihren neueren Booten (Gotland-Klasse, wenn ich mich nicht irre) mit dem Stirlingmotor ebenfalls etwas, das unter AIP läuft. Allerdings gibt es natürlich noch weitere AIP-Boote, zumal ja auch Italien und Griechenland die Klasse 212 haben wollen. Aber an sich bauen eigentlich nur deutsche und schwedische Werften solche Boote.
- An sich wurden nach dem zweiten Weltkrieg alle U-Boote auf UW-Leistung hin konzipiert, vor allem in Hinblick auf die Erkenntnisse mit dem deutschen Typ XXI und die Erfahrungen bezüglich der Bekämpfung von U-Booten aus der Luft. Es wurden sogar im Rahmen des GUPPY-Programms alle amerikanischen Boote der Klassen Gato, Balao und Tench speziell auf hohe Unterwasserleistungen hin umgebaut (Modifikation von Bug und Turm, Einbau starker Batterien, Ausbau von Überwasser-Bewaffnung). Die Albacore ging noch einen Schritt weiter und führte eine komplett neue Rumpfform ein, allerdings sind heute kaum U-Boote derart tropfenförmig wie die aus dem Albacore-Rumpf abgeleitete Skipjack-Klasse.
- Naja, ich bin nun mal ein Erbsenzähler.-- KGF KGF KGF ♥ KGF/Vorlagen war dieser Ansicht um 12:33, 4. Nov. 2006 (CET)
- Das mit dem Stirlingmotor kann ich nicht nachvollziehen. Der Artikel AIP listet diesen zwar auf, was aber nichts heißen muss. Ein Stirlingmotor nutzt ein Wärmegefälle um es in mechanische Arbeit umzuwandeln. Die Frage ist nun wie bekomme ich in einem U-Boot ein Wärmegefälle hin ohne auf Außenluft angewiesen zu sein? Klassische Brennstoffe scheiden aus, bleiben nur Kernenergie oder Elektrizität und für beide gibt es sicher effektivere Wege als einen Stirling einzusetzen. Theoretisch könnte man einen Latentwärmespeicher, wie man ihn von diesen Gelwärmekissen her kennt verwenden, ich bezweifle aber das sich in einem U-Boot so genügend Wärme speichern läßt. Timmy 18:35, 4. Nov. 2006 (CET)
- Schwedische Uboote haben einen Stirlingmotor als außenluftunabhängigen Antrieb. Wie es funktioniert steht im Artikel Stirlingmotor.--KuK 18:43, 4. Nov. 2006 (CET)
- Sofern ich weiß, erzeugen die Brennstoffzellen auch Wärme, nicht nur Strom. Man muss aber bedenken, dass die Sauerstofferzeugung einiges an Energie braucht, so dass die AIP-Boote weitgehend nicht so viel Ressourcen dafür aufwenden dürfen, wie die Nuklearen (damit sie auch noch nach Hause kommen). Zumindest Schnorcheln ist dann angesagt.--KaHe KaHe 18:44, 4. Nov. 2006 (CET)
- Zunächst einmal Danke für den Hinweis, im Artikel Stirlingmotor steht leider nicht welche Aussenluftunabhängige Wärmequelle in einem U-Boot Verwendung findet, das ein Stirling funktioniert kann ich an mehreren Modellen die ich hier stehen habe nachvollziehen. Die Abwärme einer Brennstoffzelle zu nutzen ist sicher ein brauchbarer Weg, der Stirling ist dann allerdings höchsten ein Nebeneffekt. Ich zweifle die Verwendung von Stirlingmotoren in schwedischen U-Booten nicht kategorisch an, aber ohne eine Quelle oder eine Information wie das ganze funktionieren soll habe ich so meine Zweifel. Timmy 19:56, 4. Nov. 2006 (CET)
- eine Quelle über die Verwendung findest du hier, der Website des bauers der Boote --Florian Adler Florian Adler 21:02, 4. Nov. 2006 (CET)
- Die Gotland-Klasse verbrennt Diesel mit Flüssigsauerstoff. Das hättest du aber auch ergoogeln können. -- Mawa 22:06, 4. Nov. 2006 (CET)
Lemma == ==
Ich finde das Lemma sollte "Unterseeboot" sein, es gibt keinen Grund eine Abkürzung als Lemma zu nehmen. Darauf gestoßen bin ich als jemand Unterseekreuzer "der Konsistenz wegen nach "U-Kreuzer" verschob... das ist doch total häßlich. -- 790 10:31, 23. Nov. 2006 (CET)
Es ist aber auch eine Frage welches Lemma gebräuchlicher ist und da denke ich ist U-Boot eindeutig vorne.--WerWil 12:21, 23. Nov. 2006 (CET)
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
- http://www.naval.ca/article...
- In U-Boot on 2006-11-08 18:59:15, Socket Error: (-3, 'Tempor\xc3\xa4rer Fehler bei der Namensaufl\xc3\xb6sung')
- In U-Boot on 2006-11-09 18:03:40, Socket Error: (-3, 'Tempor\xc3\xa4rer Fehler bei der Namensaufl\xc3\xb6sung')
- In U-Boot on 2006-11-28 08:55:24, Socket Error: (-3, 'Tempor\xc3\xa4rer Fehler bei der Namensaufl\xc3\xb6sung')
--Zwobot 09:56, 28. Nov. 2006 (CET)
- erlegt. --Trublu Trublu 11:22, 28. Nov. 2006 (CET)
















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