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Ulrike Meinhof

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Der Artikel Ulrike Meinhof gehört zur Kategorie: Journalist, Publizist, Radio-Feature, KPD-Mitglied, RAF-Mitglied, Eigenständiger Vertreter des Marxismus, Deutscher, Person (Oldenburg), Frau, Geboren 1934, Gestorben 1976

Ulrike Marie Meinhof (* 7. Oktober 1934 in Oldenburg/Niedersachsen; † 8. Mai 1976 in Stuttgart) war Journalistin und ab 1970 im illegalen Untergrund als Mitbegründerin der linksterroristischen Rote Armee Fraktion (RAF) an deren ersten Aktionen beteiligt.

Leben vor der RAF

Abbildung
Ulrike Meinhof als junge Journalistin (um 1964)
Bildherkunft

Ulrike Meinhof wurde 1934 in Oldenburg als Tochter des Kunsthistorikers Dr. Werner Meinhof geboren. 1940 starb ihr Vater; 1948 auch ihre Mutter Ingeborg Meinhof. Der Historikerin Renate Riemeck, einer engen Freundin Ingeborg Meinhofs, wurde die Vormundschaft für die damals 14-jährige Ulrike und ihre ältere Schwester übertragen.

1955 legte Ulrike Meinhof ihr Abitur am Gymnasium Philippinum in ihrem damaligen Wohnort Weilburg ab.

Nach dem Studium der Philosophie, Pädagogik, Soziologie und Germanistik in Marburg 1955/1956, wobei sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert wurde, engagierte sich Meinhof zunächst in der evangelischen Reformbewegung. 1957 wechselte sie zur Westfälischen Wilhelms-Universität nach Münster und schloss sich dort dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) an. Sie wurde während der 1957 entstehenden breiten Protestbewegung gegen Pläne der CDU-Regierung unter Konrad Adenauer, die Bundeswehr atomar zu bewaffnen (vgl. auch Friedensbewegung), Sprecherin des „Anti-Atomtod-Ausschusses“ in Münster. 1958 war sie kurze Zeit Mitglied des AStA der dortigen Universität. Sie veröffentlichte Artikel in verschiedenen studentischen Blättern, u. a. in david, herausgegeben von der SDS Gruppe in Münster. 1959 trat sie der seit 1956 vom Bundesverfassungsgericht verbotenen KPD bei.

Meinhof arbeitete von 1959 bis 1969 für die linke Zeitschrift konkret, bei der sie von 1962-1964 Chefredakteurin war. In dieser Zeit wurde sie eine Symbolfigur der deutschen Linken, die an zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen und Demonstrationen teilnahm. Später gehörte Ulrike Meinhof zum Redaktionskollektiv der 883, dem Gegenblatt zur Rote Presse Korrespondenz.

1961 heiratete sie Klaus Rainer Röhl, den Herausgeber der Zeitschrift konkret. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, die Zwillinge Regine und Bettina (Bettina Röhl ist heute Journalistin). Ende 1967 trennte sich Meinhof von Röhl und ließ sich 1968 von ihm scheiden. Beim „Frankfurter Kaufhaus-Brandstifterprozess“, über den sie publizierte, lernte sie die dort angeklagten Thorwald Proll, Horst Söhnlein sowie die späteren RAF-Gründer Andreas Baader und Gudrun Ensslin kennen.

Radikalisierung

Nach dem Attentat auf Rudi Dutschke veröffentlichte Meinhof am 11. April 1968 in konkret den folgenden in Auszügen zitierten Kommentar, der exemplarisch für die spätere Radikalisierung ihrer Einstellung steht:

„‚Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht. (...)‘ So ähnlich (...) konnte man es von einem Schwarzen der Black-Power-Bewegung auf der Vietnamkonferenz im Februar in Berlin hören. (...)
Die Grenze zwischen verbalem Protest und physischem Widerstand ist bei den Protesten gegen den Anschlag auf Rudi Dutschke (...) erstmalig massenhaft, (...) tatsächlich, nicht nur symbolisch – überschritten worden. (...)
Nun, nachdem gezeigt worden ist, daß andere Mittel als nur Demonstrationen, Springer-Hearings, Protestveranstaltungen zur Verfügung stehen, andere als die, die versagt haben, weil sie den Anschlag auf Rudi Dutschke nicht verhindern konnten, nun, da die Fesseln von Sitte & Anstand gesprengt worden sind, kann und muß neu und von vorne über Gewalt und Gegengewalt diskutiert werden. Gegengewalt, wie sie in den Ostertagen praktiziert worden ist, ist nicht geeignet, Sympathien zu wecken, nicht, erschrockene Liberale auf die Seite der Außerparlamentarischen Opposition zu ziehen. Gegengewalt läuft Gefahr, zu Gewalt zu werden, wo die Brutalität der Polizei das Gesetz des Handelns bestimmt, wo ohnmächtige Wut überlegene Rationalität ablöst, wo der paramilitärische Einsatz der Polizei mit paramilitärischen Mitteln beantwortet wird. (...)
Der Spaß hat aufgehört.“ Zitiert nach: Ulrike Meinhof: Die Würde des Menschen ist antastbar. Aufsätze und Polemiken. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin, 2004, ISBN 3-8031-2491-3

1970 produzierte Meinhof noch den Fernsehfilm Bambule, für den sie auch das Drehbuch schrieb. Hier kritisierte sie die autoritären Methoden der Heimerziehung („Fürsorgeerziehung“), die in der Handlung des Films zu einer Revolte von weiblichen Heiminsassinnen führen. Das Drehbuch gilt auch als Parabel der zu der Zeit herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse und einer neuen Art von Klassenkampf.

Die Baaderbefreiung, Weg in den Untergrund, Gründung der RAF

Meinhof wurde in der Folgezeit zunehmend radikaler und kompromissloser. Am 14. Mai 1970 nahm sie an der Befreiung Andreas Baaders teil. Dabei wurde Georg Linke, ein Angestellter des Berliner Zentralinstituts für Soziale Fragen, angeschossen und schwer verletzt. Meinhof, Baader, Ingrid Schubert und ein weiterer Komplize sprangen aus dem Fenster und flohen. Dies wird allgemein als erste Aktion und Gründungsakt der RAF bezeichnet. Meinhof befand sich von diesem Zeitpunkt an in der Illegalität.

Meinhof kommentierte die Baaderbefreiung in einer Erklärung:

„Wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, kein Mensch. Und so haben wir uns mit ihnen auseinander zu setzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden. Und natürlich kann geschossen werden. (Tonbandaufnahme aus dem Untergrund).“

Sie schloss sich Baaders Gruppe an, die sich als „Rote Armee Fraktion“ in der Tradition der lateinamerikanischen Stadtguerilla, insbesondere der Tupamaros in Uruguay, sah, und den bewaffneten antiimperialistischen Kampf der Länder des Trikont in die Metropolen der Industriestaaten tragen wollte. Im Untergrund war Ulrike Meinhof an Banküberfällen und Bombenanschlägen beteiligt. Anders als beispielsweise die Stadtguerilla der Tupamaros in Uruguay verlor die RAF schon bald einen konkreten Bezug zu potenziell sympathisierenden Kreisen, wodurch sie sich auch von den legalen linken Protestbewegungen der Zeit zunehmend isolierte.

Da Ulrike Meinhof die Erziehung ihrer beiden Töchter nicht dem Vater Klaus Rainer Röhl überlassen wollte, stimmte sie einem Plan zu, demzufolge die beiden Kinder in ein palästinensisches Waisenlager verschleppt werden sollten. Dieser Plan scheiterte allerdings auf Grund des Eingreifens von Stefan Aust.

Haftzeit

Am 15. Juni 1972 wurde die Polizei in Langenhagen bei Hannover durch den Lehrer Fritz Rodewald darauf hingewiesen, dass er fürchte, Leute der RAF wollten in seiner Wohnung übernachten. Eine mutmaßliche „Quartiermacherin” der RAF wollte die Wohnung anmieten und suchte indes eine Unterkunft für Meinhof. Die Polizei war zunächst nicht zu sehr interessiert, fand in der Wohnung zunächst nichts Verdächtiges und brach schon wieder auf, als ihr zwei unbekannte Leute begegneten, die nach der Wohnung von Fritz Rodewald fragten. Das kam den Beamten merkwürdig vor. Sie verfolgten den Mann zu einer nahen Telefonzelle und nahmen ihn dort fest. Es stellte sich heraus, dass es sich um den gesuchten Gerhard Müller handelte, der auch bewaffnet war.

Unwissend, um wen es sich handelte, überwältigte die Polizei eine sich vehement zur Wehr setzende Frau dann in der Wohnung Rodewalds. Kurze Zeit später stellte sich bei einer Untersuchung heraus, dass es sich um Ulrike Meinhof handelte. Rodewald sagte später, das Paar Meinhof/Müller habe die Tür zu seiner Mietwohnung gewaltsam aufgebrochen.

Am 29. November 1974 wurde sie zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Diese verbrachte sie im Gefängnis von Stuttgart-Stammheim.

Selbstmord in der Zelle, Verschwörungstheorien

Am 9. Mai 1976 fand der Sekretär im Strafvollzugsdienst Peter Großmann sie in ihrer Zelle 719 in der JVA Stuttgart-Stammheim tot auf. Nach den offiziellen Untersuchungen und Angaben hatte sie sich mit einem aus dem Handtuch gedrehten Seil selbst am Zellenfenster erhängt. Mitglieder der RAF und linksgerichtete Kreise bezweifeln bis heute die offizielle Suizidversion und von den Angehörigen in Auftrag gegebene Gutachten [LINK] sprechen dagegen. Die Todesumstände, die Veröffentlichung des Untersuchungsergebnisses vor der Obduktion und die zeitgenössischen Meinungskämpfe sorgten für zahlreiche anderweitige Spekulationen, in denen auch ein behördlich organisierter oder staatlich sanktionierter Mord nicht ausgeschlossen wurde. Allerdings fanden weder eine Nachobduktion auf Veranlassung der Angehörigen noch eine internationale Untersuchungskommission Hinweise auf einen Tod durch Fremdeinwirkung. Die später gefundenen Kassiber (Botschaften die die RAF-Gefangenen untereinander austauschten) zeigten, dass Meinhof innerhalb der Gefangenengruppe zunehmend isoliert war. So beschimpfte vor allem Gudrun Enslin Meinhof als "zu schwach".

Ulrike Meinhof wurde am 15. Mai 1976 unter der Teilnahme von etwa 4000 Trauernden auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Berlin-Mariendorf (Planquadrat A) beigesetzt.

Im Herbst 2002 erfuhr ihre Tochter, die Journalistin Bettina Röhl, dass das Gehirn ihrer Mutter nicht mitbeerdigt worden war. Stattdessen war das Gehirn jahrzehntelang in Formalin aufbewahrt worden, und wurde erneut in einer Klinik in Magdeburg untersucht. Den Professoren wurde daraufhin von einer Ethik-Kommission untersagt, weiter an dem Gehirn zu forschen oder ihre bisherigen Forschungen zu veröffentlichen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart forderte das Gehirn von den Professoren zurück, äscherte es ein und übergab es den Angehörigen. Am 22. Dezember 2002 wurde das Gehirn von Ulrike Meinhof ebenfalls auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof beerdigt.

Zeitzeugen über Ulrike Meinhof

„Sie war die erste Person in der Bundesrepublik, nachdem wir aus Polen 1958 nach Westdeutschland gekommen waren, die nach meiner Zeit im Warschauer Ghetto fragte. Wir trafen uns damals im Cafe Funkeck in Hamburg. Am Ende des Interviews, das viel länger dauerte, als ursprünglich geplant, hatte Ulrike Meinhof Tränen in den Augen.“ Marcel Reich-Ranicki siehe auch dazu: Interview von Bettina Röhl mit Marcel Reich-Ranicki über seine Begegnung mit Ulrike Meinhof

Ulrike Meinhof war „... die größte deutsche Frau seit Rosa Luxemburg.“ Erich Fried

„Mit allem, was sie getan hat, so unverständlich es war, hat sie uns gemeint.“ Gustav Heinemann

„Bei der ersten Begegnung mit Ulrike Meinhof sagte ich: Sie reden, wie ich es zuletzt von meinem nationalsozialistischen Führungsoffizier im Krieg gehört habe.“ Joachim Fest

Theater und musikalische Werke

Um die Lebensgeschichte von Ulrike Meinhof geht es in Johann Kresniks gleichnamigem Stück, das 1990 im Bremer Theater uraufgeführt wurde. In der Spielzeit 2005/2006 steht es im Programm der Bonner Oper.

Die DDR-Punkband Aufbruch widmete ihr den Song "Für Ulrike".

Werke

  • Karl Wolff oder: Porträt eines anpassungsfähigen Deutschen. Feature. Regie: Heinz Otto Müller. Prod.: hr, 1964. (Abendstudio)
  • Gefahr vom Fließband. Arbeitsunfälle - beobachtet und kritisch beschrieben. Feature. Regie: Peter Schulze-Rohr. Prod.: hr, 1965. (Abendstudio)
  • Bambule - Fürsorge - Sorge für wen? Berlin: Wagenbach, 1971. (Neuaufl. 2002 ISBN 3-803-12428-X)
  • Die Würde des Menschen ist antastbar. Aufsätze und Polemiken. Berlin: Wagenbach, 2004. ISBN 3-803-12491-3
  • Deutschland Deutschland unter anderm. Aufsätze und Polemiken, Berlin: Wagenbach. ISBN 3-803-12253-8

Literatur

  • Stefan Aust: Der Baader-Meinhof Komplex (1998); Goldmann, ISBN 3-442-12953-2
  • Peter Brückner: Ulrike Meinhof und die deutschen Verhältnisse.Berlin: Wagenbach, 1976.
  • Mario Krebs: Ulrike Meinhof. Rowohlt. 1990. ISBN 3-499-15642-3
  • Alois Prinz: Lieber wütend als traurig. ISBN 3-407-80905-0
  • Bettina Röhl: So macht Kommunismus Spaß. Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret, 684 S., 48 S. Bildteil, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2006 ISBN 3-434-50600-4
  • Der Tod Ulrike Meinhofs. Bericht der Internationalen Untersuchungskommission. Münster: Unrast, 2001. ISBN 3-897-71952-5
  • Dieter Wunderlich: Ulrike Meinhof. Moral und Terror. In: EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts. Piper Verlag, München 2006. ISBN 3492240585

Siehe auch

Film

Weblinks

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Für Syntax und Anwendung siehe Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte.

Commons

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Quelle

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Ulrike Meinhof


Doppellink konkret

Ich habe den Doppellink erstmal wieder eingefügt, weil ich denke, dass er an dieser Stelle für das Verständnis wichtig ist. Die 'konkret' ist ja nicht irgendeine 'normale' Zeitung und mit dem Link kann man sich innerhalb von Wkipedia kurz einen Überblick darüber verschaffen. Natürlich könnte man theoretisch auch weiter oben in der Aufzählung auf den 'konktret'-Link klicken, aber es ist doch sehr fraglich, ob man diesen dort so ohne Weiteres findet. Eine direkte Suche wird man in Wikidedia auch eher nicht versuchen, da man weder mit einem Artikel zu einem einem selbst unbekannten Blatt, noch mit einem sinnvollen Artikel unter dem Stichwort 'konkret' rechnet. 217.83.58.128 12:28, 8. Okt 2004 (CEST)

Der Absatz Biographie wurde von der Seite [LINK] zusammengebastelt. Aufzählungszeichen entfernt, ein paar Satzverbindende Worte dazu, voila wie haben einen neuen Absatz. Ist das eine URV? -- Fab 15:31, 11. Sep 2003 (CEST)

Ich glaube nicht. Die Fakten sind bekannt, und eine einfache Auflistung ist kein "kreativer Akt". --Magnus Manske 15:40, 11. Sep 2003 (CEST)

Andere Frage: Ist "Stirbt ... durch Erhängen" bei einer Verbrecherin nicht ziemlich missverständlich formuliert? Wie leicht könnte jemand dadurch auf die Idee kommen, in Deutschland gäbe es die Todesstrafe! --Gce 19:49, 4. Okt 2003 (CEST)

Ergänzung

Statt "bis sie am 15. Juni 1972 festgenommen wird" würde ich "bis sie am 15. Juni 1972 in Langenhagen festgenommen wird"

Mir ist so, als wäre sie unfreiwillig in die Rote Armee gerutscht, so dass sie sich fortan im Untergrund aufhalten musste. Das wird im Artikel nicht deutlich.

Frage: Ist sie am 8. oder am 9. gestorben (im Kopf und im Artikel stehen verschiedene Daten)? -- EBB 20:57, 22. Okt 2003 (CEST)

Naja gestorben ist sie wahrscheinlich irgendwann in der Nacht vom 8. auf den 9. . Wenn das jemand ganz genau weiss, wird er es nicht sagen.217.83.58.181

Wird sie am 15. oder 18. in Langenhagen festgenommen? Ich habe auch andere Angaben gefunden, s. Langenhagen

Wie ist sie gestorben? dazu "Der Tod Ulrike Meinhofs. Bericht der Internationalen Untersuchungskommission."

wichtige Ergaenzung zur objektiven Beurteilung der Person Ulrike Meinhof wurde am 19.12.2005 geloescht: Der Gerichtsgutachter Prof Peiffer, Tuebingen, stellte 1976 in einem Gutachten fest, dass der aus einer 1962 vorausgegangenen Gehirn-Operation entaatndene Folgeschaden geeignet gewesen waere, die Zurechnungsfaehigkeit Ulrike Meinhofs in Zweifel zu ziehen. Der Quellenlink zur Webseite von Meinhofs Tochter Bettina Röhls entfernt.

WARUM ?

Bild (?) u.a. zur Artikeltendenz

Das am 31. März 2004 eingefügt Bild habe ich wieder rausgenommen, da leider nicht die Lizenz nachgetragen wurde. RobbyBer 16:36, 23. Apr 2004 (CEST)

24.05.05 === anderes Bild wäre besser === Ich finde es nicht gut ein Bild aus einem Fahndungsplakat zu zeigen, welches die Person alleine auf ihre Zeit in der RAF reduziert (und selbst wenn dass die entscheidenden Jahre ihres Lebens gewesen wären fände ich es nicht gut).

Gibt es kein besseres.Z.B hier

http://etoilerouge.chez.tis...

Ich kenn mich bei WIKI nicht so aus und kann es nicht selber ändern; noch weiss ich über die Copyright-Geschichten bescheid. Also wenn sich hier einer auskennt und auch so denkt wie ich, kann er/sie ja mal was an dem bild ändern.

Schön, dass du dich so bemühst. Ich, der ich (glaub ich mal) das Bild eingefügt habe, habe innerhalb der WP kein anderes, das ihr Porträt zeigt, gefunden, Immerhin ist das vorhandene Foto historisch einigermaßen relevant und aussagekräftig (egal, wie man das bewerten mag), aber ich hätte nichts dagegen, wenn das von dir erwähnte Photo als erstes integriert würde. Ich kenne mich in den Urheberrechten und der Integration von externen Bilern allerdings auch nicht aus. falls du vo hättest das Bild zu löschen, hätte ich jedenfalls was dagegen, solange es keine Alternative gibt. In der Regel ist ein Artikel mit einigermaßen anehmbarem und passendem Bild besser als einer ohne. Ästhetik spielt dabei m.E. keine große Rolle. Schönen Gruß --Ulitz 01:00, 25. Mai 2005 (CEST)

Es geht ja nicht um Ästhetik (da gebe ich Dir recht, dass das keine (entscheidende) Rolle spielen soll), sondern darum, dass, wie gesagt, ein Bild sehr aussagekräftig sein kann. Im Falle von Ulrike Meinhof wird sie imho durch die Auswahl eines Fahndungsplakatfotos alleine auf ihre Rolle als Terroristin reduziert. Die zehn Jahre bei der Konkret (teilweise Chefredakreurin) werden hier zB ausgeblendet. Ein Foto bei Wiki sollte alleine ein "vorurteilsfreies" Bild einer Person liefern.

Ich werde das Bild (noch) nicht ändern, da ich nicht genau weiss wie und mich auch mit dem urheberrechtsumgang bei WP nicht auskenne. Wenn es kein_e andere_r macht, werde ich mich, wenn ich zeit habe mal damit beschäftigen. Schönen Gruss.

Hi nochmal - mal abgesehen vom Bild gibt es noch eine ganz andere Sache in dem Artikel, die mich seit längerem stört - IMHO eben mit einer viel auffälligeren und zugleich abwertenden Einseitigkeit. Das ist das Zitat von J.C. Fest (das ich übrigens nicht rein gesetzt habe). Dieses Zitat mag ja tatsächlich ausgesprochen worden sein, aber es rückt Meinhof auf nicht einmal bloß subtile Art in die Nähe der Nazis (in meinen Augen so nicht haltbar). Bislang habe ich es nicht rausgenommen, eben weil es als Zitat tatsächlich im Zusammenhang mit Meinhof gesagt worden sein mag, ich hielte es allerdings für mehr als angebracht, es zumindest durch andere Zitate, die auch günstigeren Meinungen über Meinhof Raum geben, zu ergänzen - damit der Artikel etwas ausgewogener wird. Das Problem ist: Mir fallen keine Zitate prominenter Zeitgenossen über Meinhof ein (weder positive noch negative). Vielleicht kennst Du ja welche. Ciao erst mal --Ulitz 20:51, 25. Mai 2005 (CEST)

Genau das selbe habe ich auch über das Zitat gedacht. Habe aber im Netz keine anderen gefunden. Heinrich Böll hat sich ab und zur RAF geäussert aber ich habe nichts gefunden. Ich glaube er hat mal in einem interview gesagt, nachdem er gefragt wurde ob er Ulrike denunzieren würde, wenn sie zu ihm nach hause käme, dass er dass nicht tun würde, ihr aber raten würde sich zu stellen, oder so. Werde mal weiter suchen.

Nun scheinst Du ja ein passendes Zitat gefunden zu haben. Sehr gut! genau so was in der Richtung hatte ich gemeint. Übrigens ist es üblich, am Ende eines Beitrags in der Diskussion zu unterschreiben: Einfach 4 Mal ~ eintippen, dann erscheint Dein Benutzername bzw. Deine IP-Nr, Datum und Uhrzeit. Es ist dann zumindest besser, die einzelnen Beiträge voneinander zu unterscheiden. Schönen Gruß von Ulitz 22:46, 25. Mai 2005 (CEST)
P.S.: Habe eben die Diskussionsüberschrift geändert, sie las sich etwas irreführend --Ulitz 22:52, 25. Mai 2005 (CEST)

Ich hab das Bild mal etwas schöner gemacht, die Kniffe und Flecken entfernt... ich hoffe, das ist ok so... Ralf Roletschek Ralf Roletschek 20:12, 26. Jan 2006 (CET)

Nochmal zum Zitat von Joachim Fest. Der Mann scheint mit seinen Nazi-Vergleichen ja ziemlich schnell zu sein und stand deshalb auch schon oft in der Kritik des Geschichtsrevisionismus und der Verharmlosung des Nazi-Regimes. Mir scheint bei ihm alles faschistisch zu sein was sich "links" von seinem Standpunkt befindet. Insbesondere das Aufgreifen des dummen und gefährlichen Begriffs "Links-Faschismus", der von Habermas gegenüber Dutschke in die Welt gesetzt und bald schwer bereut wurde, empfinde ich als schweren Relativismus. Natürlich müßen Linksextremisten kritisiert werden und sofern sie wirklich eine emanzipatorische Revolution anstreben sollte das auch in ihrem Sinne sein. Eine Gleichsetzung mit Faschismus mit der einzigen wirklichen Parallele das sie sich für den bewaffneten Kampf entschieden scheint mir ein flaches populistisches Mittel mit der Gefahr der Relativierung von Nazi-Verbrechen. Die Anschläge auf Größen aus Wirtschaft und Politik mit zum Teil fragwürdigen Nazivergangenheiten bleiben Morde sind aber nicht zu Vergleichen mit der von industriellen Vernichtung von Minderheiten. Eher wohl das Gegenteil. Die Grundzüge davon kommen ja auch im verlinkten Artikel zu Joachim Fest ganz gut rüber. Das ist die in meinen Augen die einzige Legitimation das Zitat stehen zu lassen. So kann jeder selbst sehen wer uns hier an seine Geistigenergüsse teilhaben läßt. Ich hingegen denke aber das solchen Standpunkten kein solcher Raum eingeräumt werden sollte. Ein Kritisches Zitat würde das ganze durchaus abrunden aber Fest stehen zu lassen weil noch kein gutes gefunden ist finde ich einen sehr schlechten Grund.

Mir gefällt die Tendenz des Artikel ehrlich gesagt auch nicht. Warum werden z.B. die konkreten Straftaten, die ihr zur Last gelegt werden, nicht genannt? - Natürlich soll ein Wikipedia-Artikel objektiv sein, und es braucht hier darum keine Hetz-Tiraden aus der "Springer-Presse" und keine dummdreisten Zitate von Herrn F. bezüglich "Links-Faschismus"; aber künstlich in den Himmel heben müssen wir Ulrike Meinhof deshalb auch nicht gleich.....

Daten

Ingeborg Meinhof starb am 1. März 1949 ip

die drei (kurz)Biografien [LINK], [LINK] und [LINK] geben unterschiedliche Sterbejahre 1939/1940 und 1948/1949 von U. Meinhofs Eltern an, auch Mitarbeit bei konkret fängt mal 1959, mal 1960 an. Die Geschichte von den Zwilingen, die sie angeblich der PLO zur Erziehung gab, liest sich je nach Quelle auch unterschiedlich. Vielleicht kann da jemand mit genaueren Infos weiterhelfen, neue Legenden und Mythen helfen da auch nicht weiter. Ilja Lorek Ilja_Lorek 14:57, 27. Jun 2005 (CEST)

Hallo Ilja, ich hatte mit ihrer Tochter Bettina Röhl wegen der Fotos schon sehr netten Kontant. Schreib sie doch bitte mal an, um genauere Daten zu erbitten. -- Stefan Kühn 15:01, 27. Jun 2005 (CEST)

Laut dem Band Die Würde des Menschen ist antastbar. (ISBN 3-8031-2491-3), in dem einige Aufsätze und Polemiken Meinhofs gesammelt sind, ist der Artikel Der Friede macht Geschichte in der konkret Nr. 19/20, 1959 veröffentlicht wurden. Auch auf dem Buchrücken wird ihre Mitarbeit bei der konkret von 1959 bis 1969 angegeben. Ich denke diese Quellen dürften seriös sein. --Jeldrik 16:41, 1. Feb 2006 (CET)

Sonstiges ?

Der Hinweis auf das Musikstück scheint mir doch sehr nach irrelevant zu riechen, zumal nichts außer dem Hinweis darüber, dass es da ein Musikstück gibt, ausgesagt wird (na und ...?). Dass es die Seriosität des Artikels erhöht, wage ich zu bezweifeln. Dass ich weder das Musikstück noch die Gruppe kenne, will erst mal nichts heißen, aber ... Ich bitte den Einsteller, zu begründen, warum seine Einstellung für den Artikel relevant sein soll, ansonsten behalte ich mir eine Revertierung (Löschung) des Punkts Sonstiges in der heutigen Form vor. --Ulitz 22:57, 23. Jul 2005 (CEST)
In Ordnung. Ich werde den Hinweis auf das Lied wieder rausnehmen. - Jacks grinsende Rache 02:48, 24. Jul 2005 (CEST)
Ein - wenn auch etwas spätes -Danke --Ulitz 23:34, 27. Aug 2005 (CEST)

Dieser Artikel steht insgesamt stellvertretend für viele andere Artikel, in denen Linksterroristen verherrlicht werden. (S.a. : Che Guevara, Andreas Baader, Holger Meins, Gudrun Ensslin etc. etc.) Linke Seilschaften sorgen dafür, dass innerhalb von spätestens 3 Minuten die alte Wirklichkeit wiederhergestellt ist. Es lebe Stalin! Von Stalin lernen heisst Siegen lernen.

PS: "Journalistin" ist ein euphemistischer Begriff. Man würde Khomeini ja auch nicht als "erfahrener Religionswissenschaftler" oder Adolf Hitler als "Kunstmaler" hier hineinschreiben.

Aus dem Artikel geht eindeutig eine journalistische Tätigkeit Ulrike Meinhofs hervor. Daher ist das ein Fakt, kein Euphemismus. Ein Euphemismus wäre es vielleicht, wenn im Artikel "politische Aktivistin zum Wohle des deutschen Volkes" stünde, aber so etwas kann ich dort nirgendwo (heraus)lesen. Im Gegenteil finde ich im Artikel "... illegalen Untergrund..." und "Meinhof wurde in der Folgezeit zunehmend radikaler und kompromissloser...". Eine Wertung ist nicht Aufgabe einer Enzyklopädie, ebenso wie es nicht Aufgabe sein kann, positive Eigenschaften der Personen zu verschweigen, nur weil das Lebenswerk an sich - vorsichtig ausgedrückt - zweifelhaft ist. Problematisch wäre es, wenn Verbrechen verschwiegen werden würden oder die Person einseitig positiv dargestellt werden würde, wie es heute z. B. mehrmals beim Artikel Abu al-Walid versucht wurde. Dabei muss jedoch auch beachtet werden, dass die Unterscheidung Freiheitskämpfer <-> Terrorist nicht immer klar abzugrenzen ist und vom Standpunkt abhängt. Wobei ich persönlich die RAF nicht wirklich zu den Freiheitskämpfern zählen würde. Aber gerade deshalb ist eine neutrale und keine einseitige Berichterstattung notwendig. Wenn dir etwas im Artikel zu sehr POV ist, dann ändere es moderat ab (es kann danach natürlich noch immer wieder rückgängig gemacht werden, wenn es jemand anders für nötig hält, das hat mit "linken Seilschaften" nichts zu tun) oder stelle es hier ohne verbale Angriffe zur Diskussion. Gruß, -- Laudrin 00:38, 26. Jan 2006 (CET)

Noch ´ne (zustimmende) kleine Ergänzung dazu. Meinhof war im Übrigen bis 1970 als kritische Journalistin durchaus auch über die Zeitschrift konkret hinaus bekannt, und wegen ihrer intellektuellen Kompetenz sogar relativ populär, - sie wurde nicht erst als linke Terroristin bekannt. Selbst, wenn sie nicht den Weg in die Illegalität gegangen wäre, so wäre sie für einen enzyklopädischen Artikel hier immer noch relavant genug. Dinge, die man von Hitler als Kunstmaler nun nicht gerade behaupten kann. Im Übrigen dürfte im Artikel dort dessen Zeit, in der er sich als Kunstmaler durchzuschlagen versuchte, auch nicht unerwähnt sein, ebenso wie natürlich Khomeinis Rolle als theologischer Ausleger des Islam in einen Artikel über ihn rein gehört. Zurück zu Meinhof: Des Weiteren war ihre Zeit und Bekanntheit als Journalistin um einiges länger als ihre 4 Jahre in der RAF. --Ulitz 19:51, 26. Jan 2006 (CET)

Nachsatz des "Verursachers" der letzten beiden Repliken. Danke sehr, dass hier ausnahmsweise ein kritischer Satz nicht direkt revertiert wurde sondern mal stehengelassen und kritisch betrachtet wurde. Ich kann die Einlassungen zumindest in Teilen akzeptieren. Aber ich denke weiterhin, dass hier subtil die Wahrheit verfälscht wird, indem die o.g. Terroristin in viel zu positiver Weise dargestellt wird. Zum Beispiel würde man bei einem Terroristen üblicherweise ein Bild zeigen, was auch die "dunkle" Seite der Person erahnen lässt. Wenn man aber gleich das erste Bild auf der Seite nimmt, dann erweckt es sofort Sympathie: eine junge, hübsche Frau in den besten Jahren, in die man sich gleich verlieben möchte. Das ist zwar toll, wird aber der Tatsache nicht gerecht, dass sich diese Frau schwerste Verbrechen hat zuschulden kommen lassen und unschuldige, unbeteiligte Menschen, aus welchen Gründen auch immer, gefährdet hat. Auch ein Verbrecher ist kein Dämon sondern nur ein Mensch. Aber man sollte bei jemandem, der so schwere Schuld auf sich geladen hat, nicht in erster Linie betonen, dass sie eine "hohe intellektuelle Kompetenz" hatte. Das gleicht einer Verhöhnung der Opfer und beweist mal wieder, dass in diesem Land Täterschutz vor Opferschutz geht, nach wie vor. In den USA - die gleichwohl, wie Guantanamo zeigt, heute kein Vorbild mehr sein können - würde eine solche Täterin ganz anders an den Pranger gestellt. Der Schutz der Gesetze des Landes ist dort heilig - hierzulande nur an nachgeordneter Stelle.

Wieso wird die Wahrheit verfälscht, wenn man ein normales Foto der Person zeigt? Alle potentiellen und realen Verbrecher in "Verbrecherpose" zu zeigen, das wäre tendenziell und wahrheitsverfälschend. Dass wir es hier bei Meinhof mit einer (inzwischen verstorbenen) Kriminellen zu tun haben sagt der Artikel aus. Was hilft es jemanden, wenn hier ein "Verbrecherfoto" gezeigt wird, grimmig, mit ungepflegten Haaren, vielleicht mit Wunden/Narben/Entstellungen? Nur für denjenigen, der sich den Artikel nicht durchlesen will, stellt ein solches Foto eine Hilfe dar. Und dann allen vertrauen, die nicht "nach Verbrecher aussehen"? Schließlich weiß jeder, dass Verbrecher böse aussehen müssen!? Ich kann es verstehen, dass du ausschließlich das Negative in Meinhof sehen willst, das ist deine persönliche Meinung und soweit ist es auch okay. Aber eine emotional basierte Meinung kann nicht Grundlage für einen Artikel in einer Enzyklopädie sein. Sonst könnten genauso gut RAF-Sympathisanten zu Wort kommen, das möchten hier sicherlich die wenigsten. Ein Enzyklopädie-Artikel muss neutral bleiben, was eben nicht heißt, dass optisch und textlich nur das Negative betrachtet wird, sondern sämtliche Aspekte der Person. So viel Lesekompetenz sollte man vom Leser des Artikels erwarten können, dass er sich eben nicht ausschließlich nach dem Foto und der Erwähnung der "hohen intellektuellen Kompetenz" richtet, sondern aus dem Artikel die - nicht nur unterschwellig vorhandene - Information gewinnt, dass es sich bei Meinhof um eine Kriminelle handelt. Naja, vielleicht rächt es sich inzwischen, dass gecastete Popschönheiten "echten" Musikern vorgezogen werden, die dann auch schonmal "Ecken und Kanten" haben können und eben nicht dem Schönheitsideal entsprechen... Dort sollte die ungefälschte Musik im Vordergrund stehen, hier die ungefälschte Information.
Außerdem was heißt "Verhöhnung der Opfer"? Wäre es tröstlicher für Opfer und deren Angehörige, wenn sie von einer intellektuell minderbemittelten (man möge mir diesen Ausdruck hier entschuldigen) Person umgebracht worden wären? Es ist ein problematisches Thema, aber gerade ein neutraler Standpunkt kann keine Verfälschung oder Verhöhnung sein. Wenn du dennoch der Meinung bist, der Artikel sei zu tendenziell oder pietätlos den Opfern gegenüber, dann mach bitte Verbesserungsvorschläge hier auf der Diskussionsseite. Sollte sich hier ein Kompromiss oder sogar Konsens darüber finden lassen, werden deine Vorschläge sicherlich teilweise oder ganz in den Artikel übernommen werden, sofern sie sachlich und neutral sind. Ich freue mich auf jeden Fall, dass du das Thema überhaupt zur Diskussion stellst. Die vielen Edit-Wars in einigen Artikeln zeigen, dass es leider auch viele gibt, die ihre Meinung ohne Diskussion durchsetzen wollen. Gruß, -- Laudrin 01:33, 27. Jan 2006 (CET)

Haftbedingungen

Obwohl die Haftbedingungen durch verschiedenste Ausnahmen stark erleichtert waren, kam in den Medien das Gerücht einer zum Teil strengen Isolationshaft in einem so genannten Toten Trakt auf.
Für diese Aussage hätte ich gerne ein Beleg. Es ist zwar schon ein bisschen her, dass ich das Buch Der Baader-Meinhof-Komplex vom Stefan Aust gelesen hab, aber ich meine, dass dort die Haftbedingungen als strenger als bei "normalen" Gefangenen beschrieben wurden: Abhörung der Zellen, Schallisolation mit Hilfe von Matratzen vor den Türen, etc. Auch der spezielle Flügel nur für die RAF-Gefangenen im Gefängnis, wirkte isolierend. Von daher halte ich die Aussage, dass die Haftbedingungen völlig in Ordnung waren und die Medien einer Falschinformation aufgesesses sind, doch für fragwürdig - aber wie gesagt, ich hab das Buch gerade nicht zur Hand und kann daher nicht nachlesen. --Jeldrik 16:49, 1. Feb 2006 (CET)

Ich habe den Satz erstmal entfernt... --Jeldrik 21:47, 6. Feb 2006 (CET)
Naja meines Wissens werden da auch gern 2 Gefängnisse durcheinandergeworfen: Meinhof sass ja zuerst in Köln-Ossendorf und wurde dann erst nach Stammheim verlegt (weil der Hochsicherheitstrakt wohl noch garnicht fertig war?!). Im ersten Gefägnis war sie in "strenger Einzelhaft" (sprich:Isolationshaft) untergebracht (ihre Kinder durften sie aber wohl besuchen (wie oft, weiss ich nicht)). Von dort stammt AFAIK auch ihr Text ...Das Gefühl, es würde einem das Rückenmark ins Gehirn gepresst.... Nach ein paar Monaten dort wurde sie dann verlegt. In Stammheim konnten die RAF-Gefangenen AFAIK (aber wohl erst zum Schluss) tagsüber normal miteinander sprechen, befanden sich aber in einem eigenen abgeschlossenen (Hochsicherheits-)Trakt ohne Kontakt zu anderen Personen/Häftlingen. Ich fände es schon sinnvoll, auf die Haftumstände (incl. Hungerstreiks und Zwangsernährungen) im Artikel einzugehen, finde aber, dass mein Wissen dafür nicht ausreicht. 84.182.148.206 03:18, 9. Mai 2006 (CEST)

Diese Seite hier ist offenbar auch eine der Lieblingsspielwiesen der ungezählten Linksextremisten, die sich Wikipedia als Plattform zur Verbreitung ihrer unerträglichen und durchaus verbrecherischen Weltsicht (man denke an die vielen Millionen Opfer des Kommunismus) ausgesucht haben und sich ungestört austoben können. Es ist doch völlig gleichgültig, wie diese Mörderin zu Tode kam, den sie ja wohl aureichend verdient hatte. Angemessen wäre aber eher der Galgen oder die Guillotine gewesen.

Oje. Geh wieder spielen. Aber nicht mit Waffen, hörst Du. 84.182.148.206 03:18, 9. Mai 2006 (CEST)
((Ts.. was ist das denn für ne aussage? Egal um welche art der weltpolitiken es geht, du machst es nicht besser wenn du so nen dreck von dir gibst))

Internationale Untersuchungskommission

Ich habe den Weblink auf die Seite

entfernt. Der 'Bericht' vermischt z.T. ohne Quellenangabe aufgestellte Behauptungen mit Kommentaren des Verfassers, ohne daß diese deutlich voneinander getrennt sind. Es geht nicht aus dem Link hervor, wer die Angehörigen dieser 'Internationalen Untersuchungskommission' sind. Für mich liest sich der Bericht wie eine der Bekannten Verschwörungs-Theorien a la Area51 oder Mondlandung im Studio. Ich denke, als seriöser Weblink ist er daher ungeeignet. --Ssbds 10:25, 8. Mär 2006 (CET)
IMHO ist der Link durchaus relevant, da er viele Details zu den Todesumständen enthält, die anderweitig schwer bzw. garnicht zu finden sein dürften. Allerdings ob er nun tatsächlich objektiv ist (oder forsch gesagt zumindestens objektiver als die offiziellen Untersuchungen...), das mag und kann ich nicht beurteilen. Ich halte es aber für erforderlich den Link im Artikel zu erwähnen (ggfs. halt als umstritten zu kennzeichnen); denn jemand der sich ein Bild über die direkten und indirekten Umstände die zum Tod geführt haben (könnten) machen will, der wird um diesen Link AFAIK kaum herumkommen. Ohne diesen Link könnte auch leicht der Eindruck entstehen, dass es keine auch nur einigermassen ernstzunehmenden Indizien gäbe, die gegen die offizielle Selbstmordversion sprächen. Daher habe ich den Link wieder eingefügt. z.T. ohne Quellenangabe aufgestellte Behauptungen Naja, also an Quellenangaben mangelt es ja in dem Werk nun wahrlich nicht. eine der Bekannten Verschwörungs-Theorien a la Area51 oder Mondlandung im Studio Hmm, was WEISST Du denn was in Area51 passiert? Du warst kürzlich auf dem Mond? Und Du WEISST natürlich, dass Tron sich aufgehängt hat? Man könnte fast glauben, dass Dir der Inhalt dieser Untersuchung schlicht nicht in den Kram passt. 84.182.148.206 02:43, 9. Mai 2006 (CEST)

KPD-Mitgliedschaft

Die illegale KPD existierte doch nur bis zur Gründung der D"K"P 1968, wie kann U.M. dann bis zu ihrem Tode Mitglied gewesen sein? --Nur1oh 14:34, 17. Jun 2006 (CEST)
Wer sagt, dass sie nur bis dahin existierte? Hast du dafür Belege? --Hansele Hansele 14:38, 17. Jun 2006 (CEST)

Ähem, ab 1968 wirds etwas unübersichtlich. Das sollte man schon noch genauer recherchieren. Gruß, Stefan64 14:42, 17. Jun 2006 (CEST)

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-- DuesenBot 00:14, 10. Okt. 2006 (CEST)

das bild hab ich erstmal in den versteckten text gepackt, weil ein löschantrag besteht. ok? gruß -- Hendrike Hendrike 00:26, 30. Nov. 2006 (CET)

Toter Weblink

Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!

--Zwobot 10:11, 28. Nov. 2006 (CET)

Neutralität

finde das stück pov-lastig. es muss eindeutig dargestellt werden, welche straftaten meinhof begangen hat. auch die zweifel an ihrem selbstmord müssen als verschwörungstheorie eindeutig gemacht werden. die heutige forschung geht ganz klar von selbstmord aus. vorallem die kassiber in denen meinhof von den anderen nur noch als "Fot..." bezeichnet wird, stützen ganz klar die selbstmordtheorie. sie hatte sich aufgegeben, was man ja auch noachvollziehen kann. ich lehne es strikt ab, meinhof zu märtyriesieren. das ist den opfern gegenüber nicht zu rechtfertigen. auch gab es wenn überhaupt nur eine "bedeutende Minorität", keinesfalls eine mehrheit der bevölkerung, die meinhofs handlungen nachvollziehen konnten. das muss klarer dargestellt werden. --Freedom Lübeck 15:44, 28. Nov. 2006 (CET)

Absolut richtig. Schon im Eingangssatz sollte auf die von ihr begangenen schweren Straftaten eingegangen werden.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Ulrike Meinhof und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).