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Der Artikel United States Marine Corps gehört zur Kategorie: United States Marine Corps
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"Anchor, Globe & Eagle" Emblem des United States Marine Corps Bildherkunft |
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Flagge des USMC Bildherkunft |
Das United States Marine Corps (USMC), oft als Marines oder US Marines bezeichnet, bildet einen Teil der US-Streitkräfte und hat eine Stärke von 172.000 aktiven Marineinfanteristen und 40.000 Reservisten (2005).
Das USMC ist traditionell Teil der Seestreitkräfte, geht aber über den klassischen Begriff der Marineinfanterie hinaus und bildet eine der vier Teilstreitkräfte der USA. Obwohl sie vollkommen autark organisiert sind, unterstehen sowohl die US Navy als auch das USMC (gerade wegen ihrer traditionell engen Zusammenarbeit) dem Department of the Navy, welches heute eine Abteilung des Department of Defense darstellt.
Mit seegestützten Operationen greift das USMC weltweit zur Wahrung amerikanischer Interessen ein. Das Selbstverständnis als "Elite-Einheit" hängt mit der Rolle als "verlängerter Arm der amerikanischen Außenpolitik" zusammen.
Auf den Schiffen der US Navy versehen Marines eine Art Polizeidienst. Weiterhin werden sie in sensiblen US-Einrichtungen auch im Ausland als Wach- und Kontrollpersonal eingesetzt.
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Collage mit Symbolen des Marine Corps Bildherkunft |
Auftrag
Die US-amerikanische Marineinfanterie wird im strategischen Kontext der US Navy eingesetzt, deren Hauptmerkmal die globale Mobilität und schnelle Reaktionsfähigkeit in Krisenherden weltweit ist. Die Bodentruppen sind gut ausgebildete und modern bewaffnete Verbände, die sowohl aus schwer gepanzerten (z. B. M1 Abrams) als auch aus leicht gepanzerten Fahrzeugen (z. B. LAV25) bestehen. Das USMC hat weitreichende Mittel der Kampfunterstützung bis hin zu eigenen Kampfflugzeugen (z. B. Harrier, F/A-18 Hornet). Flugzeugstaffeln des USMC werden rotierend auch auf Flugzeugträgern und amphibischen Hubschrauberträgern der US Navy eingeschifft. Der Sanitätsdienst, die Militärseelsorge und alle anderen Flottendienste werden komplett von der US Navy getragen.Neben den USA unterhalten z. B. Großbritannien, die Niederlande, Frankreich, Spanien, die Türkei, Russland, Südkorea, Taiwan, China und Italien eigene Marineinfanterieeinheiten.
Geschichte
Die Gründung und ihre Umstände
Das Marine Corps, zunächst als "Continental Marines" während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges geschaffen, wurden per Parlamentsbeschluss des Continental Congress am 10. November 1775 aus der Taufe gehoben. Zu Beginn rekrutierten sie Mitglieder in dem Gasthaus Tun Tavern in Philadelphia, Pennsylvania. Sie dienten nicht nur ausschließlich als Landungstruppen der erst kurz zuvor geschaffenen Continental Navy, sondern führten vereinzelt in Eigenständigkeit vom Land ausgehende Infanterieoperationen aus. Die Continental Marines wurden am Ende des Krieges im April des Jahres 1783 aufgelöst, aber am 11. Juli 1798 neu aufgestellt. Trotz dieser Lücke feiern die Marines den Geburtstag des Corps jedes Jahr am 10. November.Amerikanisch-Tripolitanischer Krieg 1801-1805
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Mamelukkenschwert Bildherkunft |
Das USMC hat weltweite Berühmtheit in mehreren Kriegen erlangt, wie auch an der ersten Zeile in der Hymne des Marine Corps zu erkennen ist: "From the halls of Montezuma to the shores of Tripoli". Im frühen 19. Jahrhundert führte First Lieutenant Presley O'Bannon während des Amerikanisch-Tripolitanischen Krieges eine Gruppe von sieben Marines und mehreren hundert berittenen ägyptischen Mamelukkenkriegern an, um sich des herrschenden Diktators Jussef Karamanli in Tripolis zu entledigen. Zur gleichen Zeit sollte ein Spezialkommando die vor Tripolis aufgelaufene US-Fregatte „Philadelphia“, die nun in den Händen von Karamanli war, zerstören. O'Bannons symbolischer, aber sehr zentraler Beitrag hat maßgeblich zum elitären Ethos des USMC beigetragen. Beeindruckt vom Mut O'Bannons im Kampf, schenkte ihm der Kopf der muslimischen Gefolgschaft, Hamet Karamanli, sein Mamelukkenschwert. Seit 1825 erhält jeder Offizier des USMC solch ein Paradeschwert mit seinem Offizierspatent.
Mexikanisch-Amerikanischer Krieg
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Die Erstürmung von Chapultec Bildherkunft |
Außerdem nahmen die Marines am mexikanischen Krieg von 1846 bis 1848 teil, in dem sie das Castillo de Chapultepec stürmten, das Mexiko-Stadt überragte. Ähnlich wie beim Weißen Haus wurde ihnen der Wachdienst über den mexikanischen Präsidentenpalast zugeteilt. ("The Halls of Montezuma.")
Die „Bananenkriege"
Nach diesen Einsätzen im frühen 19. Jahrhundert wurde den Marines eine wesentlich kleinere Rolle in den US-Streitkräfte zuteil. Ihre Rolle im amerikanischen Bürgerkrieg war eher unbedeutend und beschränkte sich sowohl für die Marines der Union als auch die Marines der Konföderation (zu keinem Zeitpunkt mehr als 300 Mann stark) darauf, Stützpunkte zu bewachen. Dies sollte sich jedoch schnell in den folgenden Kleinkriegen, in die die USA verstrickt waren, ändern. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sahen sich die Marines mit Einsätzen in Korea, Kuba, auf den Philippinen und im Kaiserreich China konfrontiert. In der Zeit vor und nach dem 1. Weltkrieg wuchs ihre Berühmtheit in den so genannten Bananenkriegen, die in Ländern wie Haiti oder Nicaragua stattfanden, aufgrund ihrer Erfahrungen mit solchen Kleinkriegen, an. Die dort erworbenen Kenntnisse, besonders auf dem Gebiet des Guerillakriegs und der Infiltration, sollten sich für die Truppe als äußerst wertvoll erweisen. Sie wurden zudem im Small Wars manual verschriftlicht.Erster Weltkrieg
Im Ersten Weltkrieg waren die nun äußerst kampferfahrenen Marines eine wichtige Stütze der amerikanischen Kriegsanstrengungen. Die Schlacht um Belleau Wood im Juli 1918 brachte ihnen den Ruf "First to fight!" (Erste im Kampf) ein. Dieser Ruf besteht bis heute fort. Laut der amerikanischen Kriegsberichtserstattung nannten die deutschen Soldaten die Marines nach der endgültigen Vertreibung der deutschen Kräfte aus dem Gebiet nur noch "Teufelshunde", und die Übersetzung Devil Dogs behielten sie stolz bei; da die Bezeichnung in keiner deutschen Quelle nachweisbar und auch widersprüchlich überliefert ist (in amerikanischen Quellen wurde meist "Teufel Hunden" geschrieben), muss jedoch die Frage offenbleiben, von wem sie tatsächlich ersonnen wurde. In dieser Schlacht entstand auch der berühmte Kampfschrei: "Come on, you sons of bitches, do you want to live forever?" (auf deutsch: "Vorwärts, ihr Hurensöhne, wollt ihr ewig leben?") durch Gunnery Sergeant Dan Daly.Zweiter Weltkrieg
Im 2. Weltkrieg spielten die Marines eine große Rolle im Pazifikkrieg, was eine Aufstockung der Landstreitmacht von zwei Brigaden auf zwei Korps mit insgesamt sechs Divisionen sowie der Marineflieger auf fünf Luftverbände mit 132 Geschwader erforderlich machte.Ihre Kämpfe um Guadalcanal, Tarawa, Peleliu, Iwo Jima und Okinawa mit ihren Gegenstücken, den japanisch imperialen Marineinfanteristen waren besonders blutig und forderten tausende Menschenleben auf beiden Seiten. Der heute legendäre Navajo-Code, der zur Wahrung der US-amerikanischen Funkgeheimnisse entwickelt worden war, trug maßgeblich zu ihrem Erfolg bei.
Während der Schlacht um die Insel Iwo Jima entstand die berühmte Aufnahme von fünf Marines und einem Sanitäter der Navy, die auf Mount Suribachi die US-amerikanische Flagge hissten. Der Photograph Joe Rosenthal wehrte sich zeitlebens gegen den Vorwurf, er habe das Foto inszeniert. Der Kriegsberichterstatter hatte das Aufstellen der ersten, kleineren Fahne verpasst, wenige Stunden später aber abgedrückt, als die Soldaten ein größeres Sternenbanner hissten. Diese Szenerie wurde zur Vorlage für das bekannte US Marine Corps War Memorial.
Aktionen wie diese, von der manche auch geplant oder deren Durchführung den Marines vorbehalten blieb, ergänzten das positive Ansehen der ohnehin schon sehr beliebten Marines in der US-amerikanischen Bevölkerung, und so entstand 1954 das USMC War Memorial in Arlington.
Koreakrieg
Im Koreakrieg (1950 bis 1953) landeten die Marines bei Incheon und drangen im gemeinsamen Verband mit der US Army bis nach Nordkorea vor, wo sie den Fluss Yalu erreichten. Hier begann die um ihren Einfluss bangende Volksrepublik China, eine große Anzahl an Truppen über den Yalu zu schicken, die die US-amerikanischen Einheiten noch in Korea aufhalten sollten, und sie sogar zurückdrängten.Bei der Schlacht um das Chosin-Reservoir bekämpfte die erfahrene 1. Marine Division die zahlenmäßig mehrmals überlegenen, aber mangelhaft ausgerüsteten und schlecht ausgebildeten chinesischen Truppen. Während dieser äußerst blutigen Schlacht sammelten die Marines das von der US Army, die bereits den geordneten Rückzug angetreten hatte, hinterlassene Material auf, sammelten sich, und stürmten die chinesischen Stellungen, um dann selbst den Rückzug zur Küste antreten zu können.
Vietnam
Auch im Vietnamkrieg kämpften Marines in vielen der großen Schlachten mit, wie bei Da Nang, Hue oder Khe Sanh. Sie befanden sich unter anderem sowohl unter den als ersten in Vietnam eingesetzten Truppen, als auch diejenigen, die die amerikanische Botschaft in Saigon evakuierten.Im Vietnamkrieg erlebte auch die neu gegründete Force Reconnaissance Einheit ihre Feuertaufe.
Nach dem Kalten Krieg
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US Marines im Gefecht (Fallujah/Irak während der Operation Phantom Fury), November 2004 Bildherkunft |
Nach dem Vietnamkrieg dienten Marines in allen militärischen Konflikten, an denen die USA sich beteiligten. 1983 wurde die amerikanische Botschaft in Beirut im Libanon von einem Selbstmordattentäter in einem voll mit Sprengstoff beladenen Lkw angegriffen. 241 Marines starben infolgedessen, was bis heute die höchste Anzahl an Todesopfern an einem einzelnen Tag unter dieser Truppe in Friedenszeiten bedeutet und den Rückzug der USA aus dem Libanon zur Folge hatte. Der israelische Geheimdienst Mossad hatte vorab Kenntnis von dem geplanten Anschlag, warnte aber keine US-Stellen.
Den Marines oblag 1991 die Befreiung Kuwaits. (Die Army marschierte ohne Umschweife in den Irak ein.)
1995 retteten Marines Captain Scott O'Grady, einen über Bosnien abgestürzten Jagdflugzeug-Piloten der Air Force, in einer sogenannten TRAP (Tactical Recovery of Aircraft and Personnel)-Mission.
Derzeit versehen Marines auch Dienst als Teil der sogenannten Koalition der Willigen und sind am Wiederaufbau des Irak beteiligt. Auch bei der vorangegangenen Invasion des Irak waren sie beteiligt.
2006 evakuieren Marines US Bürger während des Israel-Libanon-Konfliktes aus dem Libanon.
Organisation
Das USMC untersteht administrativ dem Department of the Navy, welches vom Secretary of the Navy (SecNav) geführt wird. Der höchste Offizier des USMC ist der Commandant of the Marine Corps, welcher für die Organisation, die Rekrutierung, die Ausbildung und die Ausrüstung des Corps verantwortlich zeichnet, sodass die Marines für den Dienst unter dem Kommando der Unified Combatant Commander einsatzbereit sind.Das USMC ist in vier grundlegende Bereiche zu teilen: das Hauptquartier des Marine Corps (HQMC), die Operationskräfte, die Kampfunterstützungskräfte und die Marine Forces Reserve. Die Operationskräfte wiederum sind in vier Kategorien geteilt: die Marine Corps Forces (MARFOR), die den einzelnen Unified Combatant Commands zugeteilt sind, die Marine Corps Security Forces, die die Einrichtungen des Corps und der US Navy bewachen, sowie die Marine Corps Security Guard, die den einzelnen US-Botschaften im Ausland zugewiesen sind.
Die Marine Corps Forces sind wiederum in die Marine Force Atlantic (MARFORLANT) und die Marine Corps Forces Pacific (MARFORPAC) geteilt, welche jeweils von einem Lieutenant General befehligt werden. Den MARFORLANT unterstehen dabei die 2nd Marine Expeditionary Force und den MARFORPAC die 1st und die 3rd Marine Expeditionary Force.
Zu den Kampfunterstützungskräften gehört auch das Marine Corps Combat Development Command (MCCDC), das Marine Corps Recruit Depot San Diego und Parris Island, das Marine Corps Logistikkommando, die Marine Corps Basen (MCB) und Marine Corps Air Stations (MCAS), sowie das Rekrutierungskommando und die Marine Band.
Zur Zeit (2006) besteht das Marine Corps aus vier Divisionen:
- die US 1st Marine Division in Camp Pendleton, Kalifornien;
- die US 2nd Marine Division in Camp Lejeune, North Carolina;
- die US 3rd Marine Division in Camp Smedley Butler in Okinawa, Japan; und
- die US 4th Marine Division ist eine Reserve Einheit mit dem Hauptquartier in New Orleans.
Die Luftbeweglichen Einheiten des USMC sind in vier Marine Aircraft Wings aufgeteilt:
(Typische Flugeinheiten sind squadron, group und wing)
- der US 1st Marine Aircraft Wing in Okinawa, Japan;
- der US 2nd Marine Aircraft Wing in Marine Corps Air Station Cherry Point, North Carolina;
- der US 3rd Marine Aircraft Wing in Marine Corps Air Station Miramar, Kalifornien; und
- der US 4th Marine Aircraft Wing, eine Reserveeinheit.
Die dritte Einteilung des USMC umfasst vier Marine Logistics Groups
- die US 1st Marine Logistics Group in Camp Pendleton, Kalifornien;
- die US 2nd Marine Logistics Group in Camp Lejeune, North Carolina;
- die US 3rd Marine Logistics Group in Okinawa, Japan;
- die US 4th Marine Logistics Group in New Orleans.
Das USMC hat sich lange gesträubt, Marines dauerhaft für Spezialoperationen zum US Special Operations Command abzukommandieren, weil man der Ansicht war es könne in einer Truppengattung der Elite keine Teile geben die dauerhaft an noch elitäreren Aufgaben teil hätten. Dieser Standpunkt wurde 2003 aufgegeben. Seitdem befindet sich eine Spezialeinheit, die am Anfang 2.600 Marines umfassen soll, im Aufbau:
Das Marine Air-Ground Task Force Konzept
Die Einheiten des USMC können, je nach Auftragslage, in verschieden großer Form zu einer Task Force gruppiert werden. Dabei liegt immer das Konzept der Marine Air-Ground Task Force (MAGTF) zugrunde.Einsatzgruppierungen nach dem MAGTF Konzept beinhalten grundsätzlich vier Grundkomponenten: Stabskomponente (Command Element), Bodenkampfkomponente (Ground Combat Element), Luftkampfkomponente (Aviation Combat Element) und eine Versorgungskomponente (Combat Service Support Element).
Die Stabskomponente stellt das Hauptquartier dar und kommandiert die anderen Komponenten. Die Bodenkampfkomponente besteht im Hauptteil aus Infanterieeinheiten und wird durch gepanzerte Einheiten und Artillerie unterstützt. Zu ihr gehören auch Spezialkräfte, wie Fernspäher (Force Reconnaissance), Scharfschützen und vorgelagerte Luftkommandoeinheiten. Die Luftkampfkomponente soll im Optimalfall die totale Luftüberlegenheit der MAGTF sichern. Sie beinhaltet Jagdflugzeuge genauso wie Hubschrauber, deren Piloten und ihre Instandsetzungseinheiten. Als letzte im Bunde sind in der Versorgungskomponente alle Kampfunterstützungseinheiten untergebracht. Sie beinhaltet Spezialisten wie Fernmelder, Instandsetzungsingenieure, Transport- und Logistikeinheiten, sowie medizinische Versorgungseinheiten.
Das MAGTF Konzept wird vom USMC in drei, dem Auftrag angepassten, Größenordnungen eingesetzt.
MEU, MEB und MEF
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Marine im Manöver mit einem CH-46E Sea Knight Bildherkunft |
Der kleinste dieser Verbände ist die Marine Expeditionary Unit (MEU). MEUs sind die kleinsten unabhängig operierenden Verbände, ausgebildet um autark oder in einem größeren Verband zu agieren. Jede MEU ist befähigt Spezialoperationen zu übernehmen (Special Operations Capable - SOC).
Die Stabskomponente bildet das Hauptquartier und wird in der Regel von einem Colonel kommandiert. Die Bodenkampfkomponente bildet ein Battalion Landing Team (BLT), bestehend aus einem Infanteriebataillon, welches mit Panzern, Artillerie, Ingenieuren, Amphibischen Fahrzeugen und leicht gepanzerten Fahrzeugen verstärkt wird. Die Luftkampfkomponente bildet eine zusammengesetzte Staffel auf Jagdflugzeugen und Hubschraubern. Die Versorgungskomponente besteht aus einer MEU Service Support Group, welche alle logistischen und administrativen Aufgaben des Verbandes übernimmt. Die genaue Zusammenstellung einer MEU kann dem Auftrag angepasst werden, so ist es möglich, mehr Artillerie, gepanzerte Einheiten oder mehr Luftunterstützung einzubinden.
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Scharfschützen der Marines bei einer Übung Bildherkunft |
Generell sind immer drei MEUs jeweils der Atlantik- und der Pazifikflotte der US Navy zugeordnet und eine weiteres ist in Okinawa stationiert. Denn während eine MEU im Einsatz abkommandiert ist, wird die zweite zur Aus- und Weiterbildung eingesetzt und die dritte gewährt den Marines eine Einsatzpause.
Der nächstgrößere Verband ist die Marine Expeditionary Brigade (MEB). Statt einem BLT bildet ein ganzes Regiment die Grundlage und ist mit größeren Luftkampfkontingenten und höherer Versorgungskapazität ausgestattet.
Die größten Verbände, nach dem MAGTF Konzept sind die Marine Expeditionary Forces (MEF). Sie bestehen aus einer gesamten Division, mit einem Artillerieregiment, mehreren Panzerbataillonen, mehren leichtgepanzerten Bataillonen und einem Marine Air Wing.
Die drei Marine Expeditionary Forces bilden die Fleet Marine Force, eine weltweit eingesetzte Krisenreaktionskraft, welche von den fünf Einsatzflotten der US Navy agiert. Dabei sind die I. und III. MEF im Pazifikraum und die II. MEF im Atlantikraum eingesetzt.
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Das 2nd Squad des 1. Zuges der Marines Bildherkunft |
I. Marine Expeditionary Force, Hauptquartier
- US 1st Marine Division (Camp Pendleton, Kalifornien)
- US 3rd Marine Air Wing (Camp Pendleton, Kalifornien)
- US 1st Force Service Support Group (Camp Pendleton, Kalifornien)
- US 1st Marine Expeditionary Brigade
- US 11th Marine Expeditionary Unit
- US 13th Marine Expeditionary Unit
- US 15th Marine Expeditionary Unit
- Air Contingency MAGTF (ACM)
II. Marine Expeditionary Force, Ausbildungsgruppe für Spezialoperationen
- US 2nd MEB
- US 4th MEB
- US 22nd Marine Expeditionary Unit
- US 24th Marine Expeditionary Unit
- US 26th Marine Expeditionary Unit
- Air Contingency MAGTF (ACM)
III. Marine Expeditionary Force
- US 3rd Marine Division
- US 1st Marine Air Wing
- US 3rd Force Service Support Group
- US 31st Marine Expeditionary Unit (Okinawa, Japan)
- Air Contingency MAGTF (ACM)
Grundaufbau der Infanterieeinheiten
Der Grundaufbau der Bodenkampfeinheiten des USMC richtet sich nach der „Dreier-Regel“. Diese Regel besagt, dass es immer drei Untergeordnete und einen Kommandeur gibt. Diese Regel hat natürlich auch Ausnahmen, so wie es die Einsatzsituation verlangt, so kann es auch vier untergeordnete Einheiten geben oder der Kommandeur hat einen niedrigeren oder höheren Rang als den Geforderten. Im Grunde wird jedoch immer nach der Dreier-Regel aufgestellt.- Eine fire team (dt. Trupp) ist das Grundelement und besteht aus vier Marines, drei Schützen und einem Truppführer (team leader), normalerweise ein Lance Corporal.
- Ein Squad (dt. Gruppe) besteht aus drei fire teams und wird von einem Corporal oder einem Sergeant als Gruppenführer (squad leader) geführt.
- Ein rifle platoon (dt. Schützenzug) besteht aus drei Squads, einem Navy Corpsman, einem Platoon Sergeant und einem Platoon Commander. Es wird normalerweise von einem Second oder First Lieutenant geführt.
- Eine rifle company (dt. Schützenkompanie) besteht aus drei rifle platoons, einem weapons platoon und dem Kompaniestab. Es existieren auch Stabs- und Unterstützungskompanien, die aus einem Stabs-, einem Kommunikations- und einem Unterstützungszug, sowie einer Bataillonshilfsstation zusammengesetzt sind. Company Commander ist zumeist ein Captain.
- Ein Bataillon besteht aus drei Kompanien und wird von einem Lieutenant Colonel kommandiert.
- Ein Regiment besteht aus drei Bataillonen und wird von einem Colonel geführt. In der Literatur und im informellen Dienstalltag wird in der Bezeichnung das Regiment weggelassen, sodass beispielsweise mit 8th Marines das 8. US-Marineregiment gemeint ist.
- Eine Division besteht aus drei Regimentern und wird von einem Major General kommandiert.
Eine Brigade wird von einem Brigadier General kommandiert und wird im USMC weniger verwendet und besteht aus einem oder mehreren Regimentern.
Bataillone und größere Einheiten haben einen Sergeant Major, einen Ersten Offizier (executive officer (XO)) und andere Offiziere für die Verwaltung (S-1), den Nachrichtendienst (S-2), die Operationen (S-3), die Logistik (S-4), in Kriegszeiten die Familienangelegenheiten (S-5) und für die Kommunikation (S-6). Einheiten ab Bataillonsgröße können durch unterstützende Einheiten, wie Panzer oder Artillerie, ergänzt werden. So werden auch die Bodenkampfelemente der Marine Expeditionary Units, die Battalion Landing Teams gebildet.
Stützpunkte
Hauptartikel: Liste der Stützpunkte des United States Marine CorpsDienstgrade
Die Dienstgrade der Marines gliedern sich wie folgt:|
Generale des United States Marine Corps
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|---|---|---|---|
| General Gen | Lieutenant General LtGen | Major General MajGen (Blue Dress) | Brigadier General BGen |
| OF-9/O-10 | OF-8/O-9 | OF-7/O-8 | OF-6/O-7 |
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| Offiziere | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Colonel Col | Lieutenant Colonel LtCol | Major Maj (Blue Dress) | Captain Cpt | First Lieutenant 1stLt | Second Lieutenant 2ndLt |
| OF-5/O-6 | OF-4/O-5 | OF-3/O-4 | OF-2/O-3 | OF-1/O-2 | OF-1/O-1 |
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| Chief Warrant Officers | ||||
|---|---|---|---|---|
| Chief Warrant Officer 5 CWO5 | Chief Warrant Officer 4 CWO4 | Chief Warrant Officer 3 CWO3 | Chief Warrant Officer 2 CWO2 | |
| WO5 | WO4 | WO3 | WO2 | |
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Stabsunteroffiziere des United States Marine Corps
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sergeant Major of the Marine Corps SgtMajMC | Sergeant Major SgtMaj | Master Gunnery Sergeant MGySgt | First Sergeant 1stSgt | Master Sergeant MSgt | Gunnery Sergeant GySgt | Staff Sergeant SSgt | ||||
| OR-9/E-9 | OR-9/E-9 | OR-9/E-9 | OR-8/E-8 | OR-8/E-8 | OR-7/E-7 | OR-6/E-6 | ||||
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| Unteroffiziere des United States Marine Corps | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sergeant Sgt | Corporal Cpl | |||||||||
| OR-5/E-5 | OR-4/E-4 | |||||||||
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| Mannschaften des United States Marine Corps | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lance Corporal LCpl | Private First Class PFC | Private Pvt | ||||||||
| OR-3/E-3 | OR-2/E-2 | OR-1/E-1 | ||||||||
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| Kein Abzeichen | ||||||||
Anmerkungen:
1. Zur Vergleichbarkeit sind die NATO-Rangcodes angegeben. Analog zum „OR“ (other ranks) der Unteroffiziere benutzt das USMC die Soldstufen „E“ (enlisted) mit jeweils derselben Zählung. Die Offiziere werden in der NATO mit „OF“ (officer) und das USMC mit „O“ bezeichnet, wobei die Zählung ab dem First Lieutenant abweicht, da die NATO die beiden Lieutenants in eine Stufe zusammenfasst, die Marines jedoch nicht.
2. Die Mannschaften und Unteroffiziere des US Marine Corps werden als enlisted bezeichnet. Wobei ab der Soldstufe E-4 (Cpl) die Dienstgradgruppe der Non-commissioned officer (NCO) (Unteroffiziere) beginnt, welche ab der Soldstufe E-6 (SSgt) auch Staff oder Senior NCO (SNCO) genannt wird.
3. Die Soldstufen E-8 and E-9 beinhalten jeweils zwei Ränge mit jeweils unterschiedlichen Verantwortungsbereichen. Gunnery Sergeants geben bei der jährlichen Auswahlrunde, fitness reports oder einfach fitreps genannt, die bevorzugte Laufbahnalternative an: First Sergeant/Sergeant Major oder Master Sergeant.
Die Ränge First Sergeant und Sergeant Major unterstützen jeweils persönlich die in der Verantwortung stehenden Einheitsführer und Kommandeure. Was in aller Konsequenz bedeutet, dass Marines dieser Ränge, die als höchste Unteroffizierdienstgrade in einer Einheit oder einem Verband dienen, für die Überwachung und für die Unterstützung beim Erhalt der Disziplin durch den Kompaniechef/Kommandeur zuständig sind und sich auch im Übrigen um das Wohlergehen der Einheit dadurch kümmern, dass sie sich um Verwaltung, Administration und Moral sorgen. First Sergeants dienen meist als die höchstrangigsten Unteroffizierdienstgrade in einer Kompanie, Batterie oder einer ähnlichen Einheit dieser Größenordnung, während Sergeant Majors in derselben Rolle in einem Bataillon, einer Squadron (Flugstaffel) oder einem größeren Verband eingesetzt sind. Wenngleich der Rang eines First Sergeants weitgehend mit dem eines deutschen Kompaniefeldwebels (Spieß) vergleichbar ist, gibt es für den Sergeant Major keine vergleichbare Dienststellung in Deutschland.
Master Sergeants und Master Gunnery Sergeants hingegen sorgen für möglichst hohe Kompetenz und Fortschritt auf ihrem Spezialgebiet (Military Occupational Specialty), für das sie ausgebildet wurden.
4: Der Oberbefehlshaber des USMC, dessen Amtsbezeichnung traditionell Commandant lautet, hat normalerweise den entsprechenden Rang des Oberbefehlshabers der US Navy und ist diesem als Mitglied der vereinigten US-Generalstabschefs (Joint Chiefs of Staff) gleichgestellt. Er untersteht aber ebenfalls dem Secretary of the Navy.
5: Der Sergeant Major of the Marine Corps ist der höchste Unteroffizierdienstgrad des Marine Corps und gleichzeitig eine Dienststellung. Er wird vom Commandant persönlich ernannt.
Einige Mannschafts- und Unteroffizierdienstgrade werden häufig mit Spitznamen umschrieben , obwohl sie keineswegs offiziell oder gar angebracht sind. So wird z.B. ein Master Sergeant häufig Top genannt, ein Gunnery Sergeant meist Gunny und weniger häufig Guns", ein Master Gunnery Sergeant dementsprechend „Master Guns“.
In Anlehnung an diese respektvoll vergebenen Spitznamen werden Lance Corporals spöttisch Lance Coolies, Lances, als Lance Criminals, und das, obwohl sie wegen ihres Status als nicht kategorisierbar ansonsten selten wegen ihres Ranges verballhornt werden.
Im Gegensatz zur US Army wird kein Unteroffizier mit Sarge angesprochen, und die meisten Unteroffiziere würden sich von einer Bezeichnung als solcher angegriffen fühlen.
Ebenso werden alle Dienstgrade, die das Wort Sergeant in sich tragen, nie zu Sergeant verkürzt.
6: Chief Warrant Officer (CWO2-CWO5), die im MOS (Military Occupational Specialty) 0306 Infantry Weapons Officer dienen, bekommen einen Sonderrang verliehen, der Marine Gunner heißt. Ein Marine Gunner ersetzt die Chief Warrant -Abzeichen am rechten Kragen mit einer explodierenden Bombe als Abzeichen. Auch andere Chief Warrants werden manchmal als Gunner bezeichnet, aber diese Bezeichnung ist sachlich falsch.
7: Es hat so weit noch keinen O-11 „Fünfsternegeneral“ im Marine Corps gegeben, obwohl ein solcher Rang theoretisch jederzeit vom Kongress geschaffen werden könnte.
8: Das Marine Corps hat in ihren Reihen, wie die Navy und die US Army auch, Warrant Officer. Diese Soldaten sind am ehesten mit Offizieren des militärfachlichen Dienstes in der Bundeswehr zu vergleichen. Sie sind auf ihrem Gebiet eingesetzte Spezialisten mit ähnlichen Befugnissen wie ein regulärer Offizier, jedoch nur in ihrer Fachverwendung. Im normalen Dienstalltag können sie, mit Ausnahme durch Mannschaftssoldaten, mit "Gunner" angesprochen werden.
Ausrüstung
Das Marine Corps benutzt größtenteils Waffen der Army wie M16 Sturmgewehre und die M1 Abrams Panzer, hat aber auch Eigenentwicklungen wie die Landungsfahrzeuge AAV7A1.- Fahrzeuge:
- M1 „Abrams“ Kampfpanzer
- LAV-25, Radpanzer in verschiedenen Versionen (25 mm MK, AT TOW, AD Luftabwehr mit 8 FIM-92 Stinger und 25 mm Kanone, C2 Kommando, Bergefahrzeug)
- AAV7A1 „Amtrack“, amphibisches Landungsfahrzeug
- Heavy Expanded Mobility Tactical Truck (HEMTT) 10 Tonnen Truck in verschiedenen Versionen
- HMMWV alias Humvee (HMMWV: High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle)
- IFAV, Mercedes Benz MB 290 GD, Wolf (IFAV: Interim Fast Attack Vehicles)
- Artillerie
- M198 Haubitze
- M777 Haubitze
- Hubschrauber und Flugzeuge:
- CH-46 „Sea Knight“
- CH-53 „Sea Stallion“
- AH-1W „Super Cobra“
- UH-1 „Huey“
- VH-60 „Black Hawk“, unter der Kennung „Marine One“ nur für den Präsidententransport in VIP Version
- EA-6B „Prowler“
- AV-8B „Harrier II“
- F/A-18 „Hornet“ und „Super Hornet“
- KC-130 „Hercules“, zur Luftbetankung
- Künftige Waffensysteme:
- V-22 „Osprey“
- F-35 „Joint Strike Fighter“
- US-101 „Marine One“ für den Präsidententransport
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Offizieruniform Bildherkunft |
- Uniformen
- Marines tragen keine Barette.
- Marines tragen ihre Kampfstiefel nur zusammen mit dem Kampfanzug.
- Wegen ihrer Marinezugehörigkeit salutieren sie nur, wenn sie Kopfbedeckung tragen.
siehe auch: Orden und Ehrenzeichen der US-Streitkräfte
Traditionen
Das Symbol der Marines setzt sich aus einem Globus, der die weltweite Reichweite und Einsatzbereitschaft des Marine Corps symbolisieren soll, einem Anker als Andenken an den Ursprung der Truppe und die Verbundenheit mit der US Navy als "Mutterstreitkraft" sowie einem über dem Globus fliegenden Adler zusammen.Marines nennen sich selbst Jarheads (hiermit wird die Ansicht verdeutlich, dass der Kopf eines Marines wie ein leeres Marmeladenglas ist, welches während der Ausbildung gefüllt und danach verschlossen wird), Leathernecks (Ledernacken) oder Devil Dogs (Teufelshunde). Ihre herausragende Rolle als Expeditions- und Interventionsstreitmacht haben das Bild eines Eliteverbandes entstehen lassen, was sie im Grunde aber nicht sind.
Berühmt sind die Marines auch für ihre Marschgesänge, cadences genannt. Diese werden beim allmorgendlichen Trainingslauf -offiziell als physical training bezeichnet (bei der Truppe pragmatisch die Entfernung angebend Five miles genannt)- gesungen. Das Besondere hieran ist, dass sie durch einen bestimmten Rhythmus und ein besonderes Versmaß zum Atemrhythmus passen und so von der Anstrengung ablenken sollen. Ein dazu eingeteiltes Mitglied des Zuges singt beim Laufen einen Vers vor, und der Rest des Zuges wiederholt. Die cadences erzählen von der harten Ausbildung der Marines und dem Beweis den Eltern der Rekruten gegenüber, dass man Disziplin und Härte erworben hat, beinhalten jedoch auch Frauen und den anderen Teilstreitkräften gegenüber chauvinistische Zeilen. Auch beinhalten sie Spott für alle bisher bekämpften Gegner, gerade für die, gegen die man Niederlagen erfuhr.
Bemerkenswert ist, dass für aus dem Dienst ausgeschiedene Angehörige des USMC inoffiziell die Bezeichnung "Former Marine" verwendet wird und niemals Ex-Marine. Man bringt damit zum Ausdruck, die Person versehe zwar keinen aktiven Dienst mehr, sei aber immer noch Teil der Gemeinschaft.
Gebet
Nach dem Angriff auf Pearl Harbor dichtete Major General William H. Rupertus folgendes "Gebet", das er schlicht My Rifle - A Warrior's Creed (dt.: Mein Gewehr - ein Kriegerschwur) nannte. Es ist auch als The Rifleman's Creed, als My Rifle und als The Creed of The United States Marine bekannt. Seitdem wird dieses Gebet jedem angehenden Marine gelehrt, der es wie die Zehn Gebote des Mose ansehen und dementsprechend danach "leben" soll.Im Laufe der Zeit erschienen verschiedene Versionen dieses Gedichtes, in denen oft das aktuelle Geschehen, im Sinne von Kriegsgegnern, verarbeitet wurde.
Originalversion
- This is my rifle.
- There are many like it, but this one is mine.
- My rifle is my best friend. It is my life.
- I must master it as I must master my life.
- My rifle, without me, is useless.
- Without my rifle, I am useless.
- I must fire my rifle true.
- I must shoot straighter than my enemy who is trying to kill me.
- I must shoot him before he shoots me. I will...
- My rifle and myself know that what counts in this war
- is not the rounds we fire, the noise of our burst, nor the smoke we make.
- We know that it is the hits that count. We will hit...
- My rifle is human, even as I, because it is my life.
- Thus, I will learn it as a brother.
- I will learn its weaknesses, its strength, its parts, its accessories, its sight and its barrel.
- I will ever guard it against the ravages of weather and damage.
- I will keep my rifle clean and ready, even as I am clean and ready.
- We become part of each other. We will...
- Before God I swear this creed.
- My rifle and myself are the defenders of my country.
- We are the masters of my enemy.
- We are the saviours of my life.
- So be it, until there is no enemy, but peace!
Mediale Präsenz
Dieses Gedicht wurde in den Filmen Full Metal Jacket (Vietnamkrieg) und Jarhead (Zweiter Golfkrieg) verarbeitet. Aus Gründen der Dramaturgie wurde in Stanley Kubricks Full Metal Jacket auf den Mittelteil verzichtet.Hymne
- From the Halls of Montezuma
- To the Shores of Tripoli,
- We fight our country's battles
- In the air, on land, and sea.
- First to fight for right and freedom,
- And to keep our honor clean,
- We are proud to claim the title
- Of United States Marines.
- Our flag's unfurled to every breeze
- From dawn to setting sun;
- We have fought in every clime and place
- Where we could take a gun.
- In the snow of far-off northern lands
- And in sunny tropic scenes,
- You will find us always on the job
- The United States Marines.
- Here's health to you and to our Corps
- Which we are proud to serve;
- In many a strife we've fought for life
- And never lost our nerve.
- If the Army and the Navy
- Ever gaze on Heaven's scenes,
- They will find the streets are guarded
- By United States Marines.
Diese Hymne stellt die offizielle Hymne des USMC dar. Es ist die älteste offizielle Hymne aller amerikanischen Teilstreitkräfte. Die Melodie stammt aus der Oper Genevieve de Brabant von Jacques Offenbach, die 1859 in Paris uraufgeführt wurde. Der Text stammt aus dem 19. Jahrhundert, wobei der Urheber unbekannt ist. Am 19. August 1919 sicherte sich das Marine Corps die Urheberrechte, die aber mittlerweile abgelaufen sind.
Mottos
- „Marines - The Few. The Proud.“ („Marines - Die Wenigen [i.S.v. die Auserwählten]. Die Stolzen.“)
- Semper Fi! (Kurzform von lat. semper fidelis: Immer treu!).
Es gibt einen weiteren Marsch des USMC, der ebenfalls den Titel Semper Fidelis trägt und darüber hinaus oft mit der USMC Hymn verwechselt wird.
Zitate
Verschiedene Zitate versinnbildlichen die Rolle in der amerikanischen Außenpolitik, z.B. First to fight (Als Erste im Kampf) oder First to go, last to know.(leicht bitter: Die ersten, die man schickt, die letzten, denen man sagt, worum es geht)- Ein beliebtes Klischee besagt, dass alle Präsidenten im Kriegsfall den Satz "Send the Marines!" (dt. "Schickt die Marines!") benutzen.
- Gator Navy
(dt. etwa die Alligatorenmarine) - "Retreat hell! We just got here!"
(Captain Lloyd Williams im Schützengraben im 1. Weltkrieg) - "Come on, you sons of bitches! Do you want to live forever?"
(dt. "Los, ihr Hurensöhne! Wollt ihr ewig leben?"; Gunnery Sergeant Dan Daly, zweimaliger Träger der Ehrenmedaille, ebenfalls im Gefecht) - Marines never die, they just go to hell to regroup.
(dt. Marines sterben nicht, sie fahren nur zur Hölle, um sich neu zu formieren.; allgemein bekanntes Marines-Zitat) - "swift, silent, deadly"
(dt. "schnell, leise, tödlich"; Marine-Corps-Werbeplakat) - It's a bummer that we've only one life to die for the Corps" (dt. Es ist schade, dass wir nur ein Leben haben um für das Corps zu sterben)
Bekannte Marines
- General Peter Pace ist der erste Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs aus den Reihen der Marines (seit 1. Oktober 2005).
- General James L. Jones ist Kommandeur des US European Command und Supreme Allied Commander Europe (seit 16. Januar 2003).
- General James T. Conway ist der 34. Commandant der Marines (seit 13. November 2006).
- Sergeant Major of the Marine Corps ist John L. Estrada (seit 26. Juni 2003).
- Lee Harvey Oswald, ein ehemaliger Marine, ist der mutmaßliche Kennedy-Mörder.
- R. Lee Ermey, er diente zuletzt im Vietnamkrieg als Staff Sergeant. Nach dem Ausscheiden aus dem Dienst wurde er durch den Film Full Metal Jacket bekannt, in dem er den Gunnery Sergeant Hartman spielte. Er war der erste Marine, der im Ruhestand befördert wurde, zum Gunnery Sergeant.
- Oliver North, in den 1980er unter Präsident Ronald Reagan in einen Waffenskandal, die Iran-Contra-Affäre verwickelt und später verurteilt.
Details und Besonderheiten
- Angehörige des USMC bewachen die wichtigsten Nuklearwaffenanlagen der US Navy.
- Sie bewachen Diplomatische Vertretungen der USA und stehen Wache vor dem Weißen Haus.
- Der Hubschrauber des Präsidenten ist die Marine One und wird vom HMX-1 in Quantico, Virginia geflogen.
- Marines haben keine eigenen Sanitäter (Hospital Corpsman) und Geistlichen. Diese Funktionen werden von Angehörigen der US Navy innerhalb der Fleet Marine Force erfüllt.
- Die Strafverfolgung übernimmt für das Marine Corps, wie für die Navy, neben der Standortmilitärpolizei der Naval Criminal Investigative Service (NCIS). Für gerichtliche Angelegenheiten der Marines ist ebenfalls die US. Navy zuständig (siehe JAG).
- Die Marines stellen eine eigene Aufklärungsspezialeinheit, die Force Reconnaissance Einheit.
Verweise
Literatur
- Anthony Swofford: Jarhead. Erinnerungen eines US-Marines. - 3. Aufl. - Frankfurt a.M.: Fischer, Januar 2005. - ISBN 3-59616-182-7
- Tom Clancy: US Marines - Die legendäre Elitetruppe, Heyne, München 1998, ISBN 3-453-17266-3
- Paolo E. Coletta: United States Navy and Marine Corps bases, Greenwood, Westport, Conn., 1985
- 1. - Domestic,
- 2. - Overseas, ISBN 0-313-24504-5
- Allan R. Millett: Semper fidelis. The history of the United States Marine Corps, The Free Pr., New York, 1991, ISBN 0-02-921595-1
- Thomas E. Ricks: Making The Corps, Touchstone Books, New York 1998, ISBN 0-684-84817-1
Weblinks
- }}
- Website des United States Marine Corps (engl.)
- Website des United States Department of Defense (engl.)
- Seite zum Amerikanisch-Tripolitanischen Krieg
- Geschichte des United States Marine Corps (engl.)
- Struktur der amerikanischen Streitkräfte, 2000, PDF
- Erbe und Traditionen der Marines
- Der Semper Fidelis-Marsch als MP3, ca. 2,4 MB
- Der Vorfall am Ribbon Creek (engl.)
- Links bezüglich des The Rifleman's Creed:[LINK][LINK] [LINK]
simple:United States Marine Corps
Diskussion der Autoren über den Artikel: United States Marine Corps
pauschale Formulierungen
Ich möchte mich dieser Aussage anschliessen und würde auch zumindest quellenangaben wünschen. "angeblich" reicht mir hier nicht , anonymDie Aussagen über Standesdünkel und Persönlichkeitsdeformationen sind Pauschalurteile, die hier nichts verloren haben! Dieser Artikel ist nicht neutral und bedarf der Überarbeitung.--KuK 12:13, 19. Sep 2004 (CEST)
Ich denke, das Einfügen des Wörtchens "angeblich" dürfte ausreichen. Habs mal eingefügt... Thalon 14:02, 21. Sep 2004 (CEST)
Ich habe den Artikel mal ein wenig neutraler gestaltet und den Abschnitt über das USMC von Marineinfanterie eingearbeitet. -- Shonyu 19:02, 18. Nov 2004
- Der Artikel war auf einem guten Wege, aber jetzt ist er ziemlich verschlimmbessert worden. Müssen wir denn jeden Roman von Tom Clancy in einen Artikel umbauen? Das hat mich schon am Artikel U-Boot gestört. Da wird die ganze Faszination, der der jeweilige Schreiber erlegen ist, in den Text gegossen. Nichts gegen Tom Clancy, vieles stimmt ja, was er schreibt. Aber das ist nicht nur nicht gesichert sondern bisweilen auch übertrieben. Insbesondere muss man sich hüten, es zu verallgemeinern und von einer Einheit auf das ganze Corps zu schließen. Außerdem unterliegt auch das USMC ständigen Veränderungen, weshalb z.B. die detaillierte Beschreibung der Ausbildung zwar beeindruckend aber nicht enzyklopädiewürdig ist.
- Für mich geht es aber in einer Enzyklopädie um Fakten. Da hilft mir ein Satz wie "Beonders verstörend war ein Vorfall am Ribbon Creek auf Parris Island." nicht weiter. Was für ein Vorfall, wer war verstört? Auch die Zitate, die sich mit Klischees befassen, haben geringen Informationswert. Sie bedienen nur die Klischees über das USMC.
- Schließlich lohnte es, den ganzen Artikel einmal auf Schreibfehler und Dopplungen (z.B. Sanitätsdienst durch die US Navy) zu prüfen. Es wäre schade, wenn die vielen richtigen Informationen durch die genannten Ungenauigkeiten und Vorurteile entwertet würden.--KuK 14:52, 27. Feb 2005 (CET)
Ich finde hingegen, dass man die Klischees umformulieren sollte. Nicht ganz glücklich formuliert, aber andererseits leben die Marines ja hinsichtlich Rekrutierung und Reputation von ihnen. Zudem gehören ja gerade diese Dinge auch m.M.n. zu den marines dazu, denn gerade ihr Ruf (natürlich auch ihre Geschichte) macht diese Truppe zu etwas Besonderem und definieren die Rolle des USMC vom eigenen Standpunkt als auch in der amerikanischen Politik genauer.
Übrigens ist das Buch von Clancy ein Sachbuch. ;) Ich verstehe aber nicht, wo das Problem liegt, er hat ja seinerseits eine dicke Bibliographie an Quellen vorzuweisen. Bennene doch mal bitte Beispiele.
Natürlich ist das Corps ständigen Änderungen unterworfen, aber welche Truppe ist das nicht? Raubtierkapitalist
Ist "The big green machine" nicht eine bezeichnung für die US Army? Anonym
Stellung des USMC in der Organisation der Streitkräfte
- Habe einige Änderungen von Koffer rückgängig gemacht, die nicht korrekt waren:
- Das USMC ist offiziell Teil der Seestreitkräfte, Unterstützungsdienste wie z.B. der Sanitätsdienst kommen von der U.S. Navy
- Es ist falsch, vom ehemaligen Marineministerium zu sprechen. Innerhalb des Department of Defense (DoD) gibt es drei Service Departments, nämlich das Departments of the Army, Department of the Air Force und das Department of the Navy, zu dem auch das USMC gehört (als Teil der Seestreitkräfte). Das Department of the Navy wird geführt vom Secretary of the Navy (SecNav), dem nebeneinander der Chief of Naval Operations (CNO) für die Navy und der Commandant of the Marine Corps (CMC) für das Marine Corps unterstehen. SecNav war bis vor kurzem Gordon England, der jetzt als Nachfolger von Paul Wolfowitz zum Deputy Secretary of Defense, also zum Stellvertreter von Donald Rumsfeld, im DoD berufen worden ist. Ein neuer SecNav ist noch nicht benannt.--KuK 10:11, 21. Jul 2005 (CEST)
- Das mit den Seestreitkräften ist Definitonsfrage, es soll mir daher in dieser Frage auch die jetzige From Recht sein. Aber der Rest... 1. Obowhl meinetwegem Teil der Seestreitkräfte ist das USMC nicht "de-facto" TSK sonder TSK. Wenn die amerikanischen TSK Staatsverträge abschließen, dann unterschreibt für die Marines der Kommandant und nicht der Chief of Naval Operations etc. etc.
- 2.Es ist richtig vom ehemaligen Marineministerium zu sprechen, das es heute kein solches mehr! Aus Traditionsgründen bennen die Amerikaner lediglich eine Hauptabteilung des DoD noch so. Der "Secretary of the Navy" ist damit nach allgemeinen Maßstäben auch kein Minister sondern eher ein Staatssekretär oder sogar nur Unter-Staatssekretär! --Koffer 14:50, 21. Jul 2005 (CEST)
- Naja, so stimmt das leider auch nicht alles. Im übrigen lohnt es nicht, über den Begriff TSK zu streiten, da er ein deutscher Fachbegriff ist, der so nicht 1:1 übertragen werden kann. Das USMC hat vieles von einer eigenen TSK aber halt nicht alles:
- 1. Ist das USMC eben nicht völlig autark von der Navy sondern stark eingebunden. Hier einige Beispiele (über den bereits mehrfach zitierten Sanitätsdienst hinaus): Die Offizierausbildung erfolgt an einer gemeinsamen Akademie, bis zum Ende der Ausbildung führen alle die gleichen Dienstgrade der Navy (Midshipman...). Die gesamte Fliegerausbildung des Marine Corps erfolgt bei der Navy, alle Piloten des USMC sind naval aviators (alle fein säuberlich durchnummeriert vom ersten Marinepiloten an). Das Marine Corps wird von Bord von Schiffen der Navy aus eingesetzt. Es hat keine eigenen Landungsschiffe, auch seine Trägerflugzeuge fliegen von Schiffen der US Navy. Das erfordert engste Bindungen.
- 2. Zur Frage eines Marineministeriums muss man wissen, dass das amerikanische Regierungssystem überhaupt keine Ministerien kennt und auch nie gekannt hat. Der Chef der Regierung ist der Präsident, die Regierungsbehörden, die etwa unseren Ministerien entsprechen, sind weisungsgebundene Abteilungen, die von einem Secretary (s.a. Staatssekretär) geleitet werden (ähnlich der deutschen Reichsverfassung von 1871). Deshalb heißen sie auch Department und nicht, wie z.B. in Großbritannien, Ministry. Insofern kann man also weder von einem Marineminister noch von einem Verteidigungsminister sprechen, wenn man ganz korrekt bleiben will. Festzuhalten bleibt, dass Army und Air Force eigene (Unter-)Abteilungen innerhalb des DoD bilden, Navy und Marine Corps jedoch in einer (Unter-)Abteilung mit der Bezeichnung Department of the Navy (DoN) zusammengefasst sind. Innerhalb dieses DoN werden wiederum eine Anzahl von Aufgaben, u.a. die Finanzaufsicht und das Rechtswesen für beide Teile gemeinsam wahrgenommen. Insofern bestehen die Service Departments auch nicht nur aus Traditionsgründen. Die Tatsache, dass der CMC Abkommen unterschreiben darf, und das nicht der CNO für ihn macht, widerspricht dem nicht, weil beide unter dem SecNav gleichberechtigt Aufgaben für ihren jeweiligen Bereich wahrnehmen.
- Ich habe jetzt nicht wieder zum revert gegriffen, weil ich meine, wir sollten erst die Diskussion abschließen.--KuK 15:52, 21. Jul 2005 (CEST)
- Zumindest in der Tatsache, dass das Thema knifflig ist sind wird denke ich einig ;-) Ich verwende den TSK-Begriff mal weiterhin, auch wenn er so nur in Deutschland verwendet, ist er doch hinreichend genau um uns in diesem Fall weiterzuhelfen.
- Das gewisse Aufgaben im Corps von der Navy wahrgenommen werden spricht keinesfalls gegen eine eigene TSK, da dies auch in anderen Staaten bei unstrittig getrennten TSK auch so ist.
- Das die Flieger gemeinsam ausgebildet werden ist keinesfalls ein Argument gegen eine eigene TSK. So werden in der Bundeswehr die Kampfschwimmer (eindeutig Marine) auch zum Teil vom Heer ausgebildet (Springer- und Einzelkämpferausbildung etc. etc.), dennoch würde deswegen niemand der Eigenständigkeit der Marine als eigene TSK zweifeln (eher schon an deren Existenzberechtigung ;-)
- Der Vergleich mit der Reichsverfassung von 1871 ist übrigens sehr treffend (nur war damals in den Regierungsfunktionen dem amerikanischen Präsidenten eher der Reichskanzler vergleichbar - natürlich exklusive aller Staatsoberhauptfuntkionen).
- Zur Frage Minister/Staatssekretär: Sehr kompliziert, weil in der Tat deutsches Verfassungsrecht nicht mit amerikanischen zu vergleichen ist. Daher habe ich bei meiner Wortwahl auf das international anerkanntes Protokoll Bezug genommen. Wenn auch die einzelnen Verfassungsrechte nicht genau zu vergleichen sind, so achten die jeweiligen Außenministerien und Abteilungen P der Verteidigungsministerien doch sehr darauf, dass es zumindest anähernd gemacht werden kann.
- Daher ist der Secretary of Defense (obwohl er übersetzt nur ein Staats-"Sekretär" ist) kein Staatssekretär wie die deutschen oder der Britische "Junior"-Minister, sondern ein tatsächlicher Verteidigungsminister.
- Daher ist der Secretary of the Navy (obwohl er sprachlich auch ein "Secretary" ist) kein Minister sondern ein (Haupt-)Abteilungsleiter (allerdings Vorsicht, in Deutschland ist der Hauptabteilungsleiter tatsächlich kein Staatssekretär, sondern eine Stufe drunter, daher könnte man den Secretary of the Navy auch als deutschen Unter-Staatssekretär bezeichnen).
- Die Departments innerhalb des DoD sind weitgehend identisch mit einer deutschen (oder auch französichen etc. etc.) (Haupt-)Abteilung. Alles andere ist nur Tradition.
- Also ich will hier wirklich keinen langen Streit über den Begriff TSK. Allerdings möchte ich Gemeinsamkeiten in der Ausbildung einzelner Spezialisten nicht mit der gemeinsamen Offizierausbildung gleichsetzen. Hier erfolgt die ganze Identitätsbildung gemeinsam. Und nochmal: Auch wenn man die Service Departments als Hauptabteilungen definiert, oder von mir aus als Abteilungen wie im BMVg, dann fällt auf, dass das Corps eben keine eigene Abteilung an seiner Spitze hat. Es gibt nicht neben einem amerikanischen "Fü M" einen "Fü MC", und das ist der Unterschied zu den TSK Army und Air Force. Aber damit soll es auch genug sein zu dem Thema von meiner Seite. :-)--KuK 19:03, 21. Jul 2005 (CEST)
Diskussion über Namenskonventionen für Streitkräfte
Hallo!Im Portal Militär wird über eine Namenskonvention für die Benennung von Streitkräften diskutiert. Das Ergebnis wird auch diesen Artikel betreffen. Bitte diskutiert mit und stimmt mit ab.
Grüße, --Dingo 22:45, 16. Aug 2005 (CEST)
Bilder der Abzeichen
Hallo Wikipedianer! Ich möchte euch bitten, den Artikel nicht zu reverten, weil die Bilder fehlen, sondern, dass ihr iese Bilder aus der englischen Eikipedia hochladet. Ich kann im Moment nicht - kümmere mich, falls dann nichts geschehen ist, aber in einer ruhigen Minute selbst darum. --Raubtierkapitalist 21:44, 21. Aug 2005 (CEST)
Ich werd das heut mal in Angriff nehmen. Hab qualitativ hochwertige grad zu Hand. Sind PD vom USMC höchstselbst ;)
--GrummelJS 15:30, 23. Aug 2005 (CEST)
Soldstufen
m.E. gibt es die Soldstufe O10 net. Sondern nur bis O9 (General), da sich der 2ndLt und 1stLt die Soldstufe O1 teilen. vergleiche [LINK]kann das korrigiert werden? --GrummelJS 15:34, 23. Aug 2005 (CEST)
Die Army ist nicht das Marine Corps. Und überhaupt: 1. ;-) --Raubtierkapitalist 21:21, 23. Aug 2005 (CEST)
- hm aber die Soldstufen sind ja einheitlich in den gesamten Streitkräften. ich hab btw bisher ausser meiner obigen Quelle aus der en.wiki noch keine Regularien gefunden, was die Soldstufen angeht.
- Auf der einen Seite wieder eine wiki Quelle ([LINK]) die meine These belegt.
- Ich habs: NATO standardization agreement
Entschuldige, auch wenn ich Deine Mitarbeit schätze, so ist das eine private Quelle und dazu noch auf dem Stand von 1992. Dsa ist kein durchschlagender Beweis. Kennst Du jemanden hier in der Wikipedia, den man dazzu befragen könnte? --Raubtierkapitalist 16:13, 7. Sep 2005 (CEST)
In der Wikipedia leider nicht. Das die Quelle inoffiziell und daher anders einzustufen ist, ist mir bewußt. Der Fakt das sie von 1992 ist, ist jedoch kein Hinderniß, eher noch ein Anhaltspunkt. Denn das Datum sagt nur aus, das dieses standardization agreement seit 1992 so gültig ist. Nur etwas offizielles konnte ich dazu noch nicht finden, die Seiten der NATO sind da nicht sehr gut. würde mich halt freuen, wenn jemand ne offizielle Quelle dazu finden würde. --GrummelJS 19:47, 7. Sep 2005 (CEST)
- Zu den Besoldungsstufen ist folgendes anzumerken: Die Stufen der NATO und der US-Streitkräfte sind nicht gleich. Vielmehr geht es bei der NATO darum, die Vergleichbarkeit der Dienstgrade in den Streitkräften der einzelnen Mitgliedsstaaten festzulegen, also nicht um Besoldung, mit der die NATO ja auch nichts zu tun hat. Diese Stufen werden bei den Offizieren mit OF-1 bis OF-9 bezeichnet, wobei OF-9 einen Vier-Sterne-General bezeichnet. In den US-Streitkräften und auch in den Bundeswehr stehen diesen neuen Stufen jedoch zehn Dienstgrade gegenüber, von denen die untersten beiden (also bei uns Lt/OLt) der NATO-Stufe OF-1 zugeordnet werden.
- In den US-Streitkräften gibt es zu den zehn Offizierdienstgraden auch zehn entsprechende Besoldungsstufen, die mit O-1 bis O-10 bezeichnet werden. Ein Vier-Sterne-General ist also O-10, bei der NATO aber OF-9. Ich hoffe, diese Klarstellung hilft allen weiter.--KuK 17:57, 9. Sep 2005 (CEST)
Genau zu dem Schluss bin ich nach meinem letzten Recherchen auch gekommen. ;) dieser abschnitt hat sich damit also geklärt. --GrummelJS 11:09, 10. Sep 2005 (CEST)
Gen Hagee lehrte an der Akademie?
In der Einleitung steht, das Hagee Elektrotechnik in Anapolis gelehrt hat. Woher stammt diese Information? Denn ich kann soetwas in seiner offiziellen Biographie bisher nicht entdecken. --GrummelJSGrummelJS 17:26, 25. Sep 2005 (CEST)
Devil Dogs
Es handelt sich bei der „devil dogs“ Bezeichnung um eine Legende, die ihren Ursprung in der amerikanischen Kriegsberichtserstattung und bei den Marines selbst genommen hat.
Hier ist ein sehr schön recherchierter Beitrag dazu: http://german.about.com/od/...
Habe das im Artikel schonmal geändert, wurde aber zurückgeändert… hier scheint mit ein wenig zu unkritisch an die Heldenmythen der Marines herangegangen zu werden. --steuersong
- Was hattest du geändert? Ich meine so wie es jetzt da steht ist es ja nicht falsch. Denn es steht ja nicht da, das dies angeblich von den Deutschen ausgeht, sondern das sie sich selbst so nennen. Und das tun sie ja, laut der Quelle oben. Also sie mögen es selbst erfunden haben, aber in Gebrauch ist es ja dennoch. --GrummelJSGrummelJS 16:29, 26. Nov 2005 (CET)
Zitat von Gunnery Sergeant Dan Daly
"In dieser Schlacht entstand auch der berühmte Kampfschrei "Come on, you sons of bitches, do you want to live forever?""
Der Satz ist nichts weiter als die Übertragung von "Kerls, wollt ihr ewig leben" (Friedrich der Grosse) ins Englische.
- Demnach sind Kerls also Sons of Bitches... Aber vielleicht kannte der alte Fritz ja einfach noch keine richtigen Hurensöhne.
- Gamgee 13:32, 4. Mär 2006 (CET)
Strukturänderungen
Ich habe mal die Einleitung angepasst und Teile einen Absatz nach unten verschoben, da sie den Rahmen einer Einleitung sprengen. Ausserdem hab ich Teile der Einleitung in den erweiterten Teil "Struktur" verlagert. Jemand arg anderer Meinung? --GrummelJSGrummelJS 18:41, 10. Nov 2005 (CET)
USMC
www.marines.comIst die offizielle Seite des USMC
- nope. das ist die werbeseite des USMC. --GrummelJSGrummelJS 15:19, 26. Nov 2005 (CET)
- mag sein, auch wenn man vor lauter "join the corps" Sprüchen die Informationen herausfiltern muss. ausserdem habe ich einfach nur auf deine Frage geantwortet. (und zwar in deutscher Sprache ;) ) --GrummelJSGrummelJS 15:45, 28. Nov 2005 (CET)
- Dialekt? lol. wo kommst du denn her? Anti-Orthographieland oder aus Plenkland ? ;) --GrummelJSGrummelJS 20:14, 29. Nov 2005 (CET)
- erklärt einiges. und das gehört absolut nicht mehr hierher. daher sollte das jetzt hier beendet sein. --GrummelJSGrummelJS 16:35, 30. Nov 2005 (CET)
Löschung einer Passage zum Selbstverständnis der Marines
Nachdem meine Löschung nun als unbegründet gelöscht wurde - sorry, hatte vergessen, eine Überschrift zu erstellen - möchte ich den Punkt doch noch einmal zur Diskussion stellen. Siehe meine gestrige Änderung und den folgenden Kommentar dazu.--Neurasthenio 20:01, 28. Feb 2006 (CET)
Der Ansatz über die Mentalität war noch immer irreführend, deshalb eine entsprechende Kürzung. 1. Rivalitäten exisitieren zwischen allen Teilstreitkräften, besonders hinsichtlich der Budgetverteilung. So versucht sich jede "branch" als besonders wichtig für die Landesverteidigung darzustellen. Das geht bis weit in die politische Ebene hinein. 2. Die "die da oben Haltung" findet sich auch in fast jeder militärischen Einheit als Spaltung zwischen Front- und Kommandoebene, bzw. auch als Haltung von Militärs generell gegen politische Entscheidungen (z.B. Vietnam). Das ergibt sich aus der Struktur, die auf Befehl und Gehorsam basiert.--Neurasthenio 09:14, 28. Feb 2006 (CET)
immer noch Kritikpunkt
- Ich finde immer noch, daß die Passage -siehe Punkt 11 - mißverständlich ist, weil sie als spezifisch für die Marines darstellt, was in den US-Streitkräften generell gegeben ist. Setze deswegen dort jetzt mal nen Überarbeitungsbaustein.
- Noch eine Sache: Die Formulierung hier ist auch etwas fraglich: " in den so genannten Bananenkriegen, die in Ländern wie Haiti oder Nicaragua stattfanden, aufgrund ihrer Fähigkeit, diese rasch zu beenden, an." Die "schnelle Aktion" in Nicaragua, auf die sich auch dieses Guerrilla-Handbuch stark stützt, dauerte immerhin 20 Jahre! Siehe z.B. hier nur in einer Kurzdarstellung: "Nicaragua 1912-33 Troops, bombing 20-year occupation, fought guerrillas" [LINK]--Neurasthenio 09:13, 11. Mär 2006 (CET)
zur letzten Änderung
Was ist das denn für ein Satz? "Das USMC hat sich lange gesträubt, Marines dauerhaft für Spezialoperationen zum US Special Operations Command abzukommandieren, weil man der Anischt war es könne in einer Truppengattung der Elite keine Teile geben die dauerhaft an noch elitäreren Aufgaben teil hätten." Hier steht sich die "Elite" wohl selbst auf den Füßen. Meist haben solche Zurückhaltungen handfeste Gründe, die in Fragen der Doktrin und auch der Kommandostruktur zu suchen sind, die meist eifersüchtig gehütet wird. Für den Fall der US-Army ist das exzellent nachzulesen bei Andrew F. Krepinevich: The army and Vietnam. Dort hatten sich nämlich die mehrheitlich an konventionellen Operationen orientierten Führungsstäbe massiv gegen das Konzept der Special Forces gewehrt bzw. dieselben dann auch durch Fehleinsatz in ihren Möglichkeiten beschnitten.--Neurasthenio 15:28, 14. Mär 2006 (CET)- Es ist so wie es da steht. Das USMC und seine Führung hat über Jahrzehnte hinweg einen Elitemythos aufgebaut und hat sich daher lange Zeit geweigert Einheiten dem USSOCOM zu unterstellen, da das den "Rest" der eliätren Marines ja schmälern könnte. Aber beim War on Terror denke so einige um.. --GrummelJSGrummelJS 21:52, 14. Mär 2006 (CET)
politische Kontrolle??
Das United States Marine Corps ist der einzige Teil der US-Streitkräfte, dessen Einsatz nicht der Zustimmung der Abgeordneten bedarf, abgesehen von der Budgethoheit. Die uneingeschränkte Authorität über das Corps liegt allein beim Präsidenten. Dieser kann somit ohne die Erlaubnis irgendeines polit. Gremiums Einsätze befehlen, bei denen das Corps nicht auf die Hilfe von Air Force oder Navy angewiesen ist.Woher stammt denn diese Info schon wieder? Mir wäre neu, daß eine Teilstreitkraft von der War Powers Resolution ausgenommen wäre, nach der der Präsident nach 60 Tagen eine Zustimmung des Kongresses für militärische Einsätze braucht. Vor Ablauf der 60 Tage steht aber nichts davon, daß nur Marines genutzt werden dürfen, sonst könnte man sich die Carrier Groups z.B. schenken. Daß man eher auf Marines zurückgreift dürfte an deren einsatzorientierterer Struktur liegen.Wenn keine Quelle auftaucht, werde ich es wieder löschen--Neurasthenio 13:53, 27. Mär 2006 (CEST)
- Habe mir etwas Zeit genommen das ganze mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass du es gelöscht hast ist schon in Ordnung, wenn keine Quelle da ist. Hatte bis jetzt noch keine Zeit. Aber guck dir mal meinen Post an und dann sag mir ob dir das Quellen und Begründung genug ist.
- Zu allererst jedoch: Du hast den Absatz missverstanden. Es geht nicht darum, dass innerhalb der ersten Tage nur Marines genutzt werden dürfen oder nicht. Es stand in diesem Absatz nur, dass der Präsident Einsätze des Corps ohne Legislative Zustimmung befehlen darf. Das ist interessant, weil in jeder anderen echten Demokratie (Länder wie China klammere ich hier mal aus) die Legislative bei allem was das Militär tut zustimmen muss. Grundsätzlich ist es in den USA auch so. Mit Ausnahme des Marine Corps eben. Weil über das Marine Corps nicht der Commander in Chief sondern ausdrücklich der Präsident bestimmt. Das ganze ist ein verfassungsrechtlicher Unterschied. Bei Army, Air Force und Navy muss der Präsident als Commander in Chief in Aktion treten bei den Marines eigentlich nur als Präsident.
- Die, und das will ich gerne zugeben, langatmige Begründung:
- Man muss feststellen, dass es bei der War Powers Resolution nicht in erster Linie darum geht, dass die Legislative über jeden einzelen Einsatz abstimmen darf, sondern darum, dass sie dem Präsidenten die Ermächtigung erteilen oder verweigern kann Krieg zu erklären und zu führen. Neben der War Powers Resolution solltest du aber auch den Congressional Act vom 11. Juli 1798, Indian Removal Act von 1830, den Posse Comitatus Act von 1878, den National Security Act von 1947, die Key West Agreements von 1948 und den Patriot Act von 2001 gelesen haben. Der Indian Removal, Posse Comitatus und auch der Patriot Act sind für die konkrete Frage primär nicht von Bedeutung, sondern liefern im Kontext betrachtet ein Bild vom Verständnis der Legislativen und Judikativen gegenüber dem Militär. Eigentlich müsste die Liste noch viel länger sein. Das würde jedoch den Rahmen sprengen.
- Eine eindeutige Quelle für den Abschnitt "Politische Kontrolle" gibt es nicht. Wie könnte es auch einen einzigen eindeutigen Beleg geben für ein Gebilde das 1775 rechtlich festgelegt wurde. Man darf nicht vergessen, dass man es in der BRD um einiges einfacher hat. Schließlich reichen die Gesetze welche Militär und Staatsorganisation regeln gerade mal 50, in manchen Fällen höchsten 75 Jahre zurück. Außerdem macht man es sich gerade beim angelsächsischen System etwas leicht, wenn man nur ein einziges Gesetz aus dem englischen Wikipedia Fundus dazu raus kramt und nicht evtl. ein zweites bzw. einen Präzedenzfall zur Hand hat.
- Um Missverständnissen vorzubeugen: Einsätze sind nicht automatisch Kampfeinsätze. Wenn du das in einer Klammer ergänzen willst, soll mir das Recht sein. Ich dachte jedenfalls es sei eindeutig, da ich ja nur von Einsätzen und nicht Kampfeinsätzen gesprochen habe!
- Das was dem von dir verlangten Beleg am nächsten kommt findet sich hier:
- Congressional Act 11 July 1798 SEC 6. And be it further enacted, that the marine corps, established by this act, shall, at any time, be liable to do duty in the forts and garrisons of the United States, on the seacoast, or any other duty on shore, as the President, at his discretion, shall direct.
- Und es wird ferner festgelegt, dass das Marine Corps, welches durch dieses Gesetz erschaffen wurde, zu jedem Zeitpunkt zum Dienst in den Forts und Kasernen der Vereinigten Staaten, and der Seeküste oder jeglichem anderen Dienst an Küste, sofern es der Präsident nach seinem dafür halten befiehlt, herangezogen werden kann.
- Daraus wird schon einmal deutlich, dass das Marine Corps einzig und alleine dem Präsidenten unterstellt ist. Die anderen Teile der Streitkräfte sind nicht so ausdrücklich dem Präsidenten zugeordnet. Er ist zwar CIC, aber nirgendwo findet sich im Bezug auf die anderen Teilstreitkräfte eine solche ausdrückliche Zuordnung zum Präsidenten. Man darf also davon ausgehen, dass sie bei den anderen Teilstreitkräften nicht erwünscht war.
- Laut der Verfassung der Vereinigten Staaten hat der Präsident als Commander in Chief verfassungsmäßige Rechte, über die er nur nach den in SEC. 2 C vorliegenden Vorraussetzungen verfügen darf. Ohne die Vorraussetzungen kann er seine Funktion als CIC nicht ausüben.
- Die War Powers Resolution spricht jedoch auch davon, dass nur im Fall von Einsätzen welche zur Teilnahme an Kampfhandlungen führen, bzw. welche den Umständen nach zu Kampfhandlungen führen könnten einer Parlamentarischen Zustimmung bedürfen! Für Einsätze welche jedoch lediglich dem Nachschub an Mensch und Material, der Instandsetzung und dem Training dienen ("deployments which relate solely to supply, replacement, repair, or training" Section 4 a 2) bedarf es weder der Zustimmung noch der Abgabe eines Reports. Solche Einsätze lassen sich natürlich aber nur als CIC ausführen, weil der Präsident sofern nicht in der Funktion als CIC keine Befehlsgewalt über das Militär hat. Das Marine Corps ist jedoch wie im Congressional Act 11 July 1798 beschrieben nicht dem Commander in Chief sondern dem Präsidenten unterstellt. Sofern der Einsatz ohne die Hilfe der z.B. der Navy laufen kann (dem das Marine Corps organisatorisch zugeordnet ist) ist die Funktion des CIC nicht nötig. Wird die Navy für das Corps gebraucht so bräuchte man auch die Rechte des CIC.
- Ich denke es ist somit nachvollziehbar, dass ein Einsatz des Corps nicht zwangsläufig der Zustimmung der Legislativen bedarf. Definitiv sind Einsätze möglich, welche keine Kampfhandlungen mit sich bringen.
- Grüße MotherGreen 12:34, 11. Apr. 2006 (EST)
Ähm, ja - lang und breit auf jeden Fall schon mal*g* - und soweit erst mal auch schlüssig. Wo hast Du denn diesen Act von 1798 ausgegraben? Oh oh, da würde mich die Verfassungsdebatte mal interessieren. Zwar steht da any shores, aber ich frage mich, ob das nicht, dem damaligen Stand gemäß, in erster Linie die eigenen Küsten betraf. Aber das nur am Rande. Wie es im Artikel stand finde ich es auch rückblickend - trotz dieser Zusatzinfo hier - mißverständlich, da im Moment von längerem Kampfgeschehen, welches nun einmal am ehesten zur politischen Kontroverse führen dürfte - m.E. doch wieder die War Powers Resolution greift. Ja, sie entscheidet nicht über einzelne Einsätze, greift aber, falls diese zu längeren Kampfhandlungen führen sollten. Mit den Einsätzen generell hast Du allerdings recht. Hm, müßte dann ein wenig eindeutiger formuliert werden, damit es nicht sofort - wie von mir - mißverstanden wird. Mir fällt gerade auch nichts gelungenes ein. Man kann wahrscheinlich davon ausgehen, daß die Streifrage ohnehin eine akademische ist, da sämtliche Einsätze in Krisengebieten, die kritisch werden könnten, früher oder später zu politischen Debatten führen und sich zuständige Gremien einzuschalten versuchen bzw. eine juristische Klärung, auch im Interesse der USA selbst, wohl als nötig erachtet wird. Ich denke dabei z.B. an die Unterstützungsaktionen in El Salvador und Honduras in den 80igern, bzw. den aktuellen Plan Colombia in Kolumbien, was aber am ehesten die Army betrifft. Auch wird kein Präsident wohl eine einsame Entscheidung ohne seine Stabschefs treffen, da meist ja doch kombinierte Truppen verwendet werden, erst recht in Zeiten von global strikes. Danke auf jeden Fall für die gute Recherche!--Neurasthenio 15:19, 11. Apr 2006 (CEST)
- Erst einmal gern geschehen. Zweitens: Ich war ja nicht sauer, dass es raus genommen wurde. Drittens: Irgendwo hast du recht, dass der Absatz etwas missverständlich war. Von meiner Seite aus ist es jedenfalls interessant, weil in keiner echten Demokratie (ja ich weiß den Status kann man bei den USA im Moment eher belächlen ;) ) das Militär auch nur einen Meter weit fahren darf ohne vorher einen schriftlichen Antrag in 3 facher Ausführung von einer in irgendeiner Form demokratisch gewählten Versammlung absegnen zu lassen.
- Ich komme zu dem Schluss, dass die Frage der polit. Kontrolle vielleicht eher Aufschluss über das Selbstverständnis des Corps gibt. Manche Marines sagen mit stolz von sich Dinge wie "We don't work for any of those democratic pussies. We work directly for the President".
- Wo hab ich den Act ausgegraben? Weiß ich nicht mehr. Ich beschäftige mich schon lange mit der Geschichte des Marine Corps. Das Marine Corps sieht sich selbst in einer besonderen Position, weil es wie Marines sagen genauso alt wie die USA ist und weil es vor Army und Navy (die Air Force wird grundsätzlich ignoriert :)) ins Leben gerufen wurde.
- Schlussendlich muss der Artikel nicht darauf eingehen, jedoch versucht man ja die Dinge so vollständig wie möglich zu präsentieren und ich finde es wie gesagt interessant, dass das Marine Corps zumindest auf dem Papier einen Sonderstatus hat, welcher vielleicht alles in allem nichts mehr wert ist, aber ihm bis zum heutigen Tage niemals offieziell aberkannt wurde. Man könnte ja überlegen wie man das in den Artikel mit einbaut.
- P.S. @Neurasthenio Schön, dass Leute auch mal tatsächlich sachliche Kritik ihrerseits mit Quellen begründen und nicht nur fragen "Wo bleibt die Quelle?".
Ich überleg auch noch mal, wie es sich vielleicht noch im Ansatz einbauen läßt Aber da Du Dich ja wohl wirklich eingehend mit der Thematik befaßt hast würde mich mal interessieren, was Du zu den Punkten 11 und 12 hier sagst. Nach Deinen Ausführungen ist mir das mit einem besonderen Selbstgefühl jetzt auch etwas klarer, aber trotzdem finde ich auch dort von mir kritisierten Passagen ein wenig irreführend. Gerade nämlich die Budgetgeschichte ist selbst innerhalb der einzelnen Teilstreitkräfte (und ihrer jeweiligen politischen Unterstützer) Zankapfel und Profilierungsspielfeld sonder gleichen. Gruß--Neurasthenio 07:37, 14. Apr 2006 (CEST)
Neutrale Begriffsbildung
"Wahrung amerikanischer Interessen" dieser Begriff sollt hinsichtlich seiner Neutralität überdacht werden! Auch andere Formulierungen scheinen wenig neutral.
- Was sollte daran nicht neutral sein? Da steht, dass die USA das Corps so nutzen. Und das stimmt. Was meinst du mit weitere Formulierungen? --GrummelJSGrummelJS 17:07, 5. Mai 2006 (CEST)
- Vollkommen richtig. Kann gar nicht anders formuliert werden, ohne zu verwässern. Das USMC ist natürlich immer auch Instrument us-amerikanischer Auissenpolitik. Wo ist da ein Neutralitätsproblem. Wie sollte man den Umstand sonst beschreiben? (MARK 17:17, 24. Jul 2006 (CEST))
Gliederung
Habe mal die Gliederung umgestellt im Sinne einer Vereinheitlichung mit vergleichbaren Lemmata. Den Geschichtsteil kommt erst gegen Ende, weil es wenig Sinn macht, die Historie abzuarbeiten, ohne dass der Leser weiss, wer, bzw. was Gegenstand der Chronologie ist. Lieber erstmal klären, was es ist, wozu und warum es ist, wie es ausgestaltet ist und was es kann -abstrakt gemeint. Hoffentlich geht GrummelJS konform, den ich hier in dieser Lemma als federführend vermute. Gruß (MARK 17:17, 24. Jul 2006 (CEST))- Was die Sachen angeht, wollte ich sowieso nochmal eine Diskussion anregen, da ich der Meinung bin, dass der Geschichtsteil an den Anfang gehört, weil WAS der Artikelgegenstand ist ja in der Einleitung kurz erklärt wird. Danach sollte erst der jetztige Zustand kommen, denn so kann man schon Entwicklungslinien aufzeigen, weil der Leser bereits mit der Geschichte vertraut ist. Denn man kann keine Entwicklung bzw. heutigen Aufbau begreifen oder erklären, wenn man keinen historischen Kontext kennt. Dies gilt auch für die anderen Teilstreitkräfte-Artikel. --GrummelJSGrummelJS 21:36, 24. Jul 2006 (CEST)
- Aber was ist dann mit dem üblichen "Rattenschwanz" von Einsätzhistorie, der oft als eigene Rubrik läuft? (MARK 16:12, 26. Jul 2006 (CEST))
- So ich habe die Geschichte aus benannten Gründen wieder nach oben bzw. vorne geholt. Rattenschwanz? Ich denke das hält sich relativ in Grenzen, da ja an gegebener Stelle auf den entsprechenden Einzelartikel als Hauptartikel verwiesen werden kann. Hier sollen ja nur die Elemente der Historie dargestellt werden, die für das USMC relevant sind. --GrummelJSGrummelJS 17:41, 2. Aug 2006 (CEST)
- Ich kann (hier) damit leben. Mit Rattenschwanz meine ich die oft ellenlange Aufzählung irgendwelcher Einsatzbeteiligungen, die hier aber zugegebenermaßen nicht ins Gewicht fällt. (MARK 05:37, 12. Aug 2006 (CEST))
Gebet
Das auf der Seite angeführte Gebet gilt für alle Teilstreitkräfte die Marines haben ein eigenes: Almighty Father, whose command is over all and whose love never fails, make me aware of Thy presence and obedient to Thy will. Keep me true to my best self, guarding me against dishonesty in purpose and deed and helping me to live so that I can face my fellow Marines, my loved ones, and Thee without shame or fear. Protect my family.
Give me the will to do the work of a Marine and to accept my share of responsibilities with vigor and enthusiasm. Grant me the courage to be proficient in my daily performance. Keep me loyal and faithful to my superiors and to the duties my Country and the Marine Corps have entrusted to me. Help me to wear my uniform with dignity, and let it remind me daily of the traditions which I must uphold.If I am inclined to doubt, steady my faith; if I am tempted, make me strong to resist; if I should miss the mark, give me courage to try again.
Guide me with the light of truth and grant me wisdom by which I may understand the answer to my prayer.
PS:habe ich gerade auf einer Seite der marines gefunden. Sonst hätte ich auch den Riflemans Creed als Gebet angegeben.
Toter Weblink
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- http://www.libyen-news.de/d...
- In United States Marine Corps on 2006-11-08 19:27:24, 404 Not Found
- In United States Marine Corps on 2006-11-28 09:18:35, 404 Not Found
--Zwobot 10:19, 28. Nov. 2006 (CET)
Toter Weblink
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- http://www.venus.net/~jsout...
- In United States Marine Corps on 2006-11-08 19:27:25, 404 Not Found
- In United States Marine Corps on 2006-11-28 09:18:35, 404 Not Found
--Zwobot 10:19, 28. Nov. 2006 (CET)





































