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Vögel

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Der Artikel Vögel gehört zur Kategorie: Vögel
Vögel
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Schwarzbrauenalbatros (Thalassarche melanophris)
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Systematik Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage
Überstamm

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Neumünder (Deuterostomia)

Stamm

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Chordatiere (Chordata)

Unterstamm

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Wirbeltiere (Vertebrata)

Überklasse

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Kiefermäuler (Gnathostomata)

Reihe

Seria : || Landwirbeltiere (Tetrapoda)

Klasse

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Vögel (Aves)

Unterklassen

Die Vögel (Aves) (von althochdeutsch: fogal zu: fliegen) bilden neben den Amphibien (Amphibia), Reptilien (Reptilia) und Säugetieren (Mammalia) eine Klasse von Landwirbeltieren (Tetrapoda). Die Wissenschaft von den Vögeln ist die Vogelkunde (Ornithologie). Die Vögel leben auf allen Kontinenten; bislang sind rund 9.800 Vogelarten bekannt. Ob diese Zahl schon weitgehend mit der Zahl aller heute lebenden Vogelarten übereinstimmt, ist jedoch umstritten: manche Ornithologen sind der Auffassung, dass die tatsächliche Artenzahl weit darüber liegen könnte.

Abgeleitet von avis (lat.: Vogel) ist das Adjektiv aviär für: auf Vögel bezogen, von Vögeln stammend.

Allgemeine Kennzeichen

  • Das Gefieder bestimmt das äußere Gesamtbild der Vögel wesentlich: Der Körper ist von Federn bedeckt. Diese Strukturen aus Keratin dienen beim Fliegen als Tragfläche und Steuerfläche, einer aerodynamisch günstigen Verkleidung des Körpers und als Isolation, die sogar, meist je nach Temperatur und Wind, veränderbar ist. Ferner hat das Gefieder Farben und dient oft der sexuellen Werbung. Bei Wasservögeln ist es wasserabweisend und sorgt für Auftrieb. Das Gefieder wird zu bestimmten Zeiten (Mauser) gewechselt. Des Weiteren sind bei allen Vögeln die Beine durch Hautschuppen bedeckt, was an ihre stammesgeschichtliche Entwicklung aus der Gruppe der Reptilien erinnert.

  • Alle heute lebenden Vögel besitzen einen Schnabel ohne echte Zähne; einige ausgestorbene Arten waren dagegen bezahnt. Der Schnabel besteht bei allen Vögeln aus Horn. Ausnahmen bilden nur die Taubenvögel (Columbiformes) und die Gänsevögel (Anseriformes), bei denen der Schnabel aus Knochenmasse besteht und von einer weichen Haut überzogen ist.

  • Alle bekannten Vogelarten besitzen eine konstante Körpertemperatur (Endothermie, Homoiothermie), die höher ist als bei allen anderen heute lebenden Tieren und ca. 42 °C beträgt.

  • Die meisten Vögel sind flugfähig. Flugunfähige Arten haben sich aus Arten entwickelt, die ursprünglich fliegen konnten. Dies betrifft zum Beispiel Laufvögel und Pinguine und viele Inselformen.

  • Das Vogelskelett ist leicht gebaut, es besitzt zur Gewichtsreduzierung hohle Knochen. Der Anteil der Knochenmasse macht nur 8 bis 9 Prozent der Gesamtmasse aus, während er bei einigen Säugern bis zu 30 Prozent betragen kann. Das sehr große Brustbein hat einen vorspringenden Kiel, der als Ansatz für die sehr großen Flugmuskeln dient.

  • Die Herzschlagfrequenz ist hoch: Die maximale Herzschlagfrequenz eines Strauß beträgt 178 Schläge pro Minute, diejenige eines Haussperlings 900 und schließlich diejenige eines Blaukehlkolibris 1.260 Schläge pro Minute.

  • Die Stimmbildung erfolgt bei Vögeln nicht im Kehlkopf, da Stimmbänder fehlen. Dafür liegt an der Gabelung der Trachea ein gesondertes Organ, der Stimmkopf (Syrinx), auch als »unterer Kehlkopf« bezeichnet.

  • Vögel haben eine Kloake, das heißt, Eier, Harn und Kot gelangen durch eine einheitliche Ausführungsöffnung ins Freie.

  • Die meisten Vogelarten besitzen zur Gefiederpflege eine besondere, Fett absondernde Drüse, die Bürzeldrüse. Bei einigen Arten wird deren Funktion durch sogenannte Puderdunen unterstützt bzw. komplett ersetzt (Kakadus, Taubenvögel, Reiher). Einigen Arten fehlen sowohl Bürzeldrüse als auch Puderdunen (Kormorane, Schlangenhalsvögel).

  • Von den oben genannten Eigenschaften sind nur die Federn allein bei den Vögeln zu finden – so existieren (oder existierten) fliegende Tiere auch bei den Säugetieren (Fledermäuse) und Reptilien (Flugsaurier), Eier werden auch von Reptilien und Lurchen gelegt und selbst die Schnabelform ist nicht auf die Vögel beschränkt geblieben.

Abbildung
Archaeopteryx Lebendrekonstruktion (Spindler 2005)
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Entwicklungsgeschichte (Evolution)

Die Vögel entwickelten sich in der Obertrias bzw. Jura. Bis auf den heutigen Tag ist die Kontroverse zwischen den Anhängern der Baumspringer bzw. Bodenläuferhypothese nicht entschieden. Die Vorfahren der Vögel waren nach Ansicht der Mehrzahl der Forscher kleine Raubdinosaurier (Theropoden), die nach bisherigen Fossilfunden Bodenläufer waren. Die Vertreter der Minderheitenposition weisen darauf hin, dass es nach heutiger Kenntnis keine fliegenden oder gleitenden Lebewesen gäbe, die nicht von baumlebenden Vorfahren abstammen. Da kleine baumlebende Raubdinosaurier bisher unbekannt sind, hätten sich die Vögel aus eidechsenartigen Vorfahren entwickelt (Feduccia et al.). In die Diskussion sollte man Überlegungen einbeziehen, dass ein erhöhter Sauerstoffgehalt in der Erdatmosphäre (in früheren Erdzeitaltern zeitweilig bei 30%) und somit dichtere Luft die Entwicklung zur Flugfähigkeit erleichtert.

Das bekannteste Bindeglied zwischen Reptilien und heutigen Vögeln ist der Archaeopteryx. Er besaß den heutigen Vögeln ähnliche Flügel. Fossilien dieser Art wurden in den Solnhofener Plattenkalken (Oberer Jura) gefunden. Er ist nach seinen Federn benannt: Archaeopteryx bedeutet altertümliche Feder beziehungsweise Urflügel.

Die Verlaufsgeschichte der einzelnen Fossilexemplare, die Fundbeschreibung und Benennung spiegeln die Kämpfe zwischen Kreationisten und Anhängern der biologischen Evolution wieder: Archaeopteryx zeigt Merkmale von Reptilien und Vögeln, ein unbefiedertes Skelett mit schlechter Erhaltung kann leicht fehlbestimmt werden, was jahrelang beim sogenannten Harlemer Exemplar der Fall war. Ob Archaeopteryx als direkter Vorfahre der Vögel in Frage kommt, ist nicht klar. Viele meinen, dass er auf einem blind endenden Zweig des Stammbaumes einzuordnen ist.

Die Art aus dem Jura hatte noch Kiefer mit Zähnen, eine lange Schwanzwirbelsäule und bewegliche, bekrallte Mittelhandknochen. Vermutlich war sie – wie einige Sauropoden – schon warmblütig. Auch die aus der späteren Kreide-Formation erhaltenen Wasservögel waren bezahnt. Die heutigen Vogelgruppen mit ihren unbezahnten Kiefern haben sich seit Anfang des Tertiärs herausgebildet. Nach der jüngsten Meldung in Science (312.2006, S.1640) ist der in China gefundene Wasservogel "Gansus yumenensis" aus der Kreidezeit ein direkter Vorläufer der heutigen Vögel. Er ist 105-115 Mill. Jahre alt und lebte ähnlich heutigen Wasservögeln. Das kürzlich in Nordwestchina entdeckte fossile Ex. war in der Xiagou-Formation, in Sedimenten eines ehemaligen Sees gefunden worden. Ein paar Mill. Jahre älter ist der Zweig der "Enantiornithes", dessen fossile Funde im Nordosten Chinas gemacht wurden. Sie starben mit den Dinosauriern vor 65 Mill. Jahren aus.

Die Evolution der Feder

1995 in der Volksrepublik China entdeckte Urvögel aus der Unterkreide waren bezüglich Krallenhand, Bauchrippen und Beckenbau dem Archaeopteryx ähnlich. Doch zeigten manche Versteinerungen Federn und ein kräftiges Brustbein wie heutige Vögel, ferner einen Schnabel ohne Zähne und schwanzwärts nur noch eine kurze Wirbelsäule. Als man 1998 einen gefiederten Minisaurier (Caudipteryx) fand, war die Entwicklung der Vögel, ihrer Federn und teilweise auch des Vogelflugs fast geklärt.

Demnach entwickelten die Vogelvorfahren zunächst sowohl an den Vorder- als auch an den Hinterextremitäten Federn, offenbar zum Gleitflug von Baum zu Baum. Die Flügelbildungen an den Hinterextremitäten wurden im Laufe der Evolution reduziert, sodass lediglich die Arm- und Handschwingen zum Fliegen übrigblieben.

Nach einer anderen These bildeten sich die Federn zuerst zum Schutz vor Wärmeverlust bei bodenlebenden, zweibeinigen Sauriern. Auch heutige Vögel haben Tausende von relativ einfach gebauten Flaumfedern, aber nur etwa 50 Schwingenfedern. Eine Entwicklung von isolierendem Flaum zu komplexeren Flugfedern macht auch die Zwischenstufen der Entwicklung plausibler, die für das Fliegen noch ungeeignet waren.

Die Vögel entfalteten sich schließlich in der Kreidezeit zu großer Artenvielfalt, erlitten aber an deren Ende – wie andere Organismengruppen – einen großen Verlust ihrer Arten und Taxa. Zu Anfang des Tertiär entwickelten sich in sehr kurzer Zeit aus den vermutlich wenigen überlebenden Arten eine Vielzahl neuer Vogelgruppen, die die Grundlage unsere heutigen Vögel sind. Einige dieser Gruppen starben wieder aus. Vogelfossilien aus dem Eozän (Grube Messel) belegen eine vielfältige Vogelwelt, wobei die einzelnen Arten nicht nur heute noch lebenden Gruppen zuzuordnen sind. Ein Beispiel sind große, fleischfressende, flugunfähige Vögel, wie Gastornis, die damals die Rolle der noch nicht entwickelten Raubtiere einnahmen.

Fortpflanzung

Die Eiablage ist ein allen Vögeln gemeinsames Merkmal. Es gibt zwar lebendgebärende Kriechtiere und eierlegende Säugetiere – für Fische und Lurche gilt das gleiche –, aber keine lebendgebärenden Vögel. Wahrscheinlich wäre eine längere Tragzeit und die damit verbundene Gewichtsveränderung für die Vögel als Flieger zu ungünstig, obwohl andererseits Fledermäuse und wohl auch die Flugsaurier durchaus lebendgebärend sind bzw. waren. Vielleicht haben die Vögel das Gebären lebender Junge auch ganz einfach nicht »erfunden«.

Die Männchen einiger Vogelgruppen wie beispielsweise Laufvögel und Gänsevögel haben gut entwickelte Kopulationsorgane, während andere gar keinen oder einen einfach gebauten Penis besitzen. Bei weiblichen Vögeln ist im Allgemeinen nur ein, und zwar der linke Eierstock (Ovar) entwickelt, während bei den Männchen zwei Keimdrüsen (Hoden) vorhanden sind. Für das Flugvermögen ist ein möglichst geringes Körpergewicht von großer Bedeutung. So werden die Sexualorgane bei den Vögeln außerhalb der Paarungszeit stark zurückgebildet, sie schrumpfen aber meist nicht sofort nach der Eiablage, um bei Bedarf noch ein zweites Gelege erzeugen zu können.

Der Follikel- oder Eisprung – das Freiwerden der Eizelle – kann durch verschiedenartige Reize (wie zum Beispiel Anblick eines Geschlechtspartners) ausgelöst werden. In der Öffnung des Eileiters verbleibt das Ei einige Minuten und wird von im Eileiter entlanggewanderten Samenzellen (Spermien) befruchtet. Danach befördern Muskelbewegungen des Eileiters das noch unfertige Ei in Richtung der Geschlechtsöffnung. Im Eileiter werden dem Dotter (bestehend aus einem Drittel Proteinen und zwei Dritteln Fetten und fettähnlichen Stoffen sowie Vitaminen und Mineralsalzen) und dem sich bereits furchenden Keimling erst das Eiklar (Eiweiß: Proteine, Salze und Wasser), die Eihaut und schließlich die Eischale angelagert. Im Gegensatz zu den weichschaligen Eiern der Reptilien sind die Schalen von Vogeleiern stark verkalkt (bis zu 94 Prozent Kalkgehalt); sie lassen jedoch einen Gasaustausch zur Atmung zu. Durch die Muskelbewegungen des Eileiters (dessen letzten Teil man als Uterus bezeichnet) erhalten Vogeleier ihre arttypische Form. Die Entwicklung eines Eis dauert ungefähr einen Tag, sodass die Eier im Abstand von einem Tag gelegt werden.

Vogeleier enthalten alle Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente, die der Embryo zu seiner Entwicklung braucht. Der zum Stoffwechsel unerlässliche Sauerstoff wird durch die feste Schale hindurch aufgenommen. Die Eier von Nestflüchtern enthalten mehr Dotter als Eier von gleich großen, als Nesthocker schlüpfenden Vogelarten. In dem einen Fall sind die Küken schon kurz nach dem Schlüpfen weitgehend selbständig, während Nesthocker völlig hilflos, unbefiedert und meist blind aus dem Ei kriechen und von den Eltern lange gefüttert werden.

Viele Vögel erbrüten nur ein Ei, während die größten Gelege mit 20 bis 22 Eiern bei Hühnervögeln vorkommen. Bei einigen Arten legen auch zwei oder mehrere Weibchen ihre Eier in ein gemeinsames Nest. Viele Vogelarten ziehen in einer Fortpflanzungsperiode mehrere Jahresbruten hintereinander hoch.

Brut und Schlüpfen der Jungen

Einige Vogelarten (Großfußhühner) nutzen Fremdwärme zum Ausbrüten ihrer Eier. Die meisten Vögel jedoch wärmen ihre Eier im Brust- und Bauchgefieder. Bei einigen Arten haben die an der Brut beteiligten Geschlechter Brutflecke (federlose Hautpartien an Brust und Bauch), an denen die Körperwärme besser zu den Eiern gelangen kann als durch das isolierende Gefieder. Bei vielen Arten brüten beide Partner, bei anderen nur das Weibchen oder seltener ausschließlich das Männchen, zum Beispiel der Kaiserpinguin. Die Bruttemperatur liegt bei etwa 34 °C. Die Eier werden während der Brut häufig gewendet, um so eine gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Viele andere Faktoren, wie genügend Feuchtigkeit, keine übermäßige Erwärmung durch Sonneneinstrahlung, keine oder nur wenige schwache Erschütterungen u. a. sind wichtig für eine erfolgreiche Brut. Die kürzeste Brutdauer beträgt 11 Tage, die längste etwa 12 Wochen. Solange die Vogelbrut noch im Nest ist, werden die Vogeleltern auch "die Alten" genannt.

Kurz vor dem Schlüpfen ist die Kalkschale durch Kalkabbau vom Embryo dünner geworden. Die Jungvögel geben oft schon vor Verlassen des Eies Rufe von sich, die oftmals der Synchronisation des Schlüpfvorganges dienen oder für die Beziehung zwischen Altvogel und Nestling von entscheidender Bedeutung sind. Der Jungvogel reibt und pickt von innen her die Eischale auf, bis ein kleines Loch entsteht. Dazu ist auf der Spitze des Oberschnabels und bei einigen Vogelarten auf dem unteren Schnabelteil ein kleiner, harter Höcker, der Eizahn ausgebildet, der wenige Tage nach dem Schlüpfen abfällt oder zurückgebildet wird. Der gesamte Schlüpfvorgang dauert – je nach Vogelart – einige Minuten oder bis zu vier Tagen (Röhrennasen).

Flugunfähige Vögel

Die Flugfähigkeit ist bei einigen Vogelarten bzw. -gruppen sekundär verlorengegangen, das heißt, sie sind flugunfähig. Das kann mehrere Gründe haben:
  • Anpassung an das Leben im Wasser, wie dies bei den auf der Südhalbkugel lebenden Pinguinen der Fall ist. Auch die auf der Nordhalbkugel lebenden Alkenvögel zeigen eine Tendenz zur Flugunfähigkeit, der ausgestorbene Riesenalk war flugunfähig. Beide Gruppen „fliegen“ unter Wasser mit ihren Flügeln.
  • Die Verdauung von energiearmer Nahrung erfordert ein großes und damit schweres Verdauungssystem. Grasfressende Vögel wie Gänse sind daher besonders schwer. Aufgrund des Flugvermögens können Vögel nicht beliebig an Größe zunehmen. Daher gibt es unter entsprechenden Nahrungsspezialisten ebenfalls sekundär flugunfähige Arten wie beispielsweise den Kakapo.
  • Auch die Umstellung auf schnelles Laufen wie beim afrikanischen Strauß kann zu Flugunfähigkeit führen.
  • Als letztes kann auch das Nichtvorhandensein von bodenbewohnenden Raubsäugern eine Flugfähigkeit überflüssig machen. Deshalb haben viele Bewohner isolierter Inseln das Fliegen zugunsten anderer Fähigkeiten aufgegeben. Vielen Arten wurde dies aber zum Verhängnis, nachdem durch Seefahrer doch Raubsäuger (z.B. Katzen), Ratten, Schweine usw. eingeführt wurden. Beispiele dafür sind die inzwischen ausgestorbenen Dronten (Didus ineptus) auf Mauritius, der neukaledonische Kagu (Rhynochetos jubatus), die neuseeländische Takahé (Porphyrio mantelli) und der ebenfalls flugunfähige Galapagoskormoran (Nannopterum harrisi).

Sinne der Vögel

Die Sinnesleistungen der Vögel unterscheiden sich nicht grundlegend von den Säugetieren. Allerdings gibt es aufgrund der anderen Lebensweise Unterschiede in der Konstruktion und der Gewichtung der einzelnen Sinne, die es oft schwer machen, sich vorzustellen, wie Vögel ihre Umwelt wahrnehmen.
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Haussperling (Passer domesticus)
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Sehen

Die Augen der Vögel sind relativ zur Körpergröße größer als die der Säugetiere. Je nach Ökologie besitzen Vogelaugen zahlreiche Spezialanpassungen:
Lichtempfindlichkeit und Sehschärfe
Eulen können bei Nacht zwar mehr sehen als Tagvögel oder der Mensch, ihr Sehen ist allerdings weniger auf Sehschärfe, als auf Lichtausbeute ausgerichtet. Dies funktioniert aufgrund gleicher Physik wie bei lichtstarken Objektiven, die ebenfalls mit wenig Licht auskommen, sich dabei aber Schärfeprobleme, besonders mit der Schärfentiefe einhandeln. Wanderfalken sind dagegen auf Tagjagd optimiert; sie können kleine Objekte wie Beutevögel über Entfernungen von über einem Kilometer ausmachen und verfolgen. Zumindest kleine Vögel sind in der Lage, UV-Licht zu sehen, bei großen Vögeln wird das UV-Licht vom Glaskörper des Auges zu stark ausgefiltert. Viele Arten besitzen nicht nur drei Farbrezeptoren wie der Mensch, sondern einen zusätzlichen Farbrezeptor für violettes Licht, der sich bei einigen Vogelgruppen zu einem UV-Rezeptor (um 375 Nanometer) entwickelt hat. Evolutiv ist hierzu nur die Mutation von 3 Aminosäuren des Opsins notwendig.

Der Nutzen des UV-Lichtes ist sehr unterschiedlich:

  • Mäuse-Urin leuchtet im UV-Bereich, mäusejagende Greife können so von oben eine Landschaft auf ihren Mäusereichtum beurteilen.
  • Bei Früchten kann der Reifegrad ganz anders beurteilt werden, manche Schimmelpilze besitzen im UV-Bereich andere Farben und fallen so besser auf.
  • Es gibt einige Vogelarten, bei denen sich die Geschlechter im für uns sichtbaren Licht nicht unterscheiden, wohl aber im UV-Licht. Stare oder einzelne Meisenarten (Blaumeisen) sind dafür ein Beispiel.
Zeitliches Auflösevermögen
Die meisten Vogelarten können mehr Bilder pro Sekunde unterscheiden als wir Menschen (siehe Flimmerfusionsfrequenz). In der Vogelhaltung werden daher Neonröhren nicht mit 50 Hertz betrieben, da dieses Licht für Vögel flimmert.
Räumliches Sehen
Vogelaugen sind anders als bei Säugern fest in der Schädelkapsel fixiert, also unbeweglich. Ihr Blick wirkt daher starr. Je nach ökologischer Anpassung ist die Fähigkeit zum räumlichen Sehen von Art zu Art sehr unterschiedlich. Bei Artengruppen, die unter einem hohen Verfolgungsdruck durch Raubtiere stehen (z. B. Tauben und Hühnervögel), sind die Augen seitlich am Kopf angeordnet. Dies erlaubt einen fast vollständigen Rundblick um 360°, die Überlappung der Sichtfelder und damit die Fähigkeit zum räumlichen Sehen ist aber relativ gering. Das andere Extrem stellen Eulen dar. Bei ihnen sind die Augen nebeneinander an der Vorderseite des Kopfes angeordnet (also wie bei Menschen). Die Sichtfelder der Augen überlappen sehr stark, entsprechend gut ist daher auch das räumliche Sehvermögen. Die geringe seitliche Ausdehnung des Sichtfeldes wird durch eine sehr starke Beweglichkeit der Halswirbelsäule ausgeglichen. Eulen können ihren Kopf um bis zu 430° drehen.
Bewegungssehen
Viele Vögel wippen beim Gehen mit dem Kopf vor und zurück. Dabei dient die Rückwärtsbewegung dazu, den Kopf für einen Moment relativ zur Umgebung in Ruhe zu halten, sodass das Bild auf der Netzhaut sich nicht bewegt, zugunsten der besseren Erkennbarkeit bewegter Objekte – wie beispielsweise eines Raubtieres. Der Scharfsehbereich ist beim Menschen ca. 2,5°, bei den Vögeln ca. 20°. Auch das verbessert die Wahrnehmung von Bewegungen.
Unterwassersehen
Vögel, die unter Wasser ihre Nahrung suchen, können ihre besonders weichen Augenlinsen durch Muskeln verformen und so das Brechungsvermögen anpassen.

Magnetsinn

Bei einigen Arten, besonders bei Zugvögeln, ist ein Sinn für das Magnetfeld der Erde nachgewiesen. Dieser Magnetsinn ist wahrscheinlich im rechten Auge des Vogels und/oder im Schnabel lokalisiert.

Der Magnetsinn im Auge funktioniert mit Hilfe der so genannten Radikalpaarbildung. Hierbei lässt das ins Auge fallende Licht bestimmte Moleküle zu Radikalen zerfallen. Diese Reaktion könnte durch das Erdmagnetfeld beeinflusst werden. Der Magnetsinn im Schnabel funktioniert durch eingelagerte magnetische Teilchen, die sich nach dem Magnetfeld der Erde ausrichten und so einen Reiz auf das umliegende Nervengewebe ausüben. Im Gegensatz zum technischen Kompass richtet sich der Magnetsinn der Vögel nicht nach der Polung des Magnetfeldes, sondern basiert auf der Erkennung der Inklination der Erdmagnetfeldlinien.

Experimentell nachgewiesen wurde der Magnetsinn erstmals 1967 am Zoologischen Institut in Frankfurt am Main durch Wolfgang Wiltschko bei Rotkehlchen.

Hören

Vögel besitzen keine Ohrmuschel, die äußere Gehöröffnung ist von einem Kranz kleiner Federn umgeben. Zur Schallortung müssen Vögel daher intensive Kopfbewegungen ausführen. Das Mittelohr besitzt nur ein Gehörknöchelchen, die Columella, die dem Steigbügel der Säugetiere entspricht. Die Schnecke ist relativ kurz und nur leicht gewunden und wird als Papilla basilaris bezeichnet. Der Hörsinn ist bei Vögeln dennoch relativ gut entwickelt und hat beispielsweise bei Eulen große Bedeutung für die Beutejagd. Der Frequenzbereich ist ähnlich wie beim Menschen, tiefe Töne bis 100 Hertz werden nicht wahrgenommen. Das zeitliche Auflösungsvermögen für Töne liegt über dem des Menschen. Ornithologen müssen sich bei vielen Lautäußerungen von Vögeln damit behelfen, dass sie sie aufnehmen und verlangsamt abspielen, um die Details hören zu können.

Gleichgewichtssinn

Vögel besitzen mehrere unabhängige Gleichgewichtsorgane. Neben einem Gleichgewichtsorgan im Ohr sitzt ein zweites Organ im Becken, das zum Beispiel beim Sitzen auf Ästen die Körperlage analysiert. Vögel, bei denen dieses Organ zerstört ist, können ohne Gesichtssinn auf Störungen wie zum Beispiel das Drehen des Sitzastes nicht mehr richtig reagieren.

Geruchssinn

Sehr lange Zeit ging man von der Vorstellung aus, dass Vögel nur einen gering entwickelten Geruchssinn besitzen (sog. Mikrosmatiker). Als Ausnahme galt der neuseeländische Kiwi, der seine Nasenöffnung an der Schnabelspitze hat und sich vorwiegend nach dem Geruch orientiert. Aber auch die Gruppe der amerikanischen Neuweltgeier besitzt nachweislich Geruchsvermögen. Das wird u.a. auf die fehlende Nasenscheidewand zurückgeführt und ist in Freilandbeobachtungen und -versuchen bewiesen worden. Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass auch andere Vogelarten ein zumindest dem Menschen ebenbürtiges Geruchsempfinden haben.

Geschmackssinn

Die Geschmacksknospen der Vögel liegen nicht wie beim Säuger auf der Zunge, sondern im Bereich des Zungengrunds und im Rachen. Die Anzahl der Geschmacksknospen ist deutlich geringer als bei Säugetieren (Ente etwa 200, Mensch 9.000), dennoch ist der Geschmackssinn bei Vögeln nicht so untergeordnet wie man lange angenommen hat. Je nach Art spielt der Geschmack gegenüber dem Tastsinn des Schnabels und der Zunge jedoch bei der Nahrungsauswahl eine untergeordnete Rolle.

Tastsinn

Der Tastsinn ist für viele Vögel bei der Nahrungssuche und Nahrungsaufnahme von großer Bedeutung. Schnabel und Zunge der meisten Vögeln sind sehr tastempfindlich. Insbesondere Watvögel suchen ihre Nahrung, in dem sie mit meist langen Schnäbeln im Schlamm stochern. Vögel, die auf Bäumen herumklettern, orientieren sich auch tastend mit ihren Zehen.
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Kopf- und Schnabelform
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Gefieder
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Darmkanal und Fußformen
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Vogelintelligenz

Forschungsergebnisse seit den neunziger Jahren lassen vermuten, dass Vögel intelligenter sind, als allgemein angenommen wurde. Im Jahre 2002 versammelten sich die bedeutendsten Neurologen in der Duke Universität, um Klarheit zu gewinnen. Eine neue Nomenklatur des Vogelgehirns wurde ausgearbeitet, um der Intelligenz der Vögel gerecht zu werden.

Ordnungen und Familien der Vögel

Die Klasse der Vögel ist die artenreichste der Landwirbeltiere. Sie umfasst etwa 9.000 Vogelarten mit ca. 35.000 Unterarten. Von ihren zwei Unterklassen (Urkiefer- und Neukiefervögel) ist erstere klein und bis auf 6 Familien ausgestorben. Hierhin gehören insbesondere die Laufvögel, die wegen des fehlenden Brustbeinkamms flugunfähig sind. Von den weiteren etwa 30 Ordnungen umfasst jene der Sperlingsvögel fast 60 Prozent aller Arten. In dieser Gruppe ist wiederum die Unterordnung der Singvögel (Passeri) die umfangreichste. Eine systematische Übersicht findet sich unter Systematik der Vögel.

Unter Pygostylia findet sich eine abweichende Klassifikation der Vögel, die auch ausgestorbene Gruppen berücksichtigt.

Vogelschutz

Die Zahl der Vogelarten nimmt ab. Viele der ausgestorbenen Arten gehörten zu Inselpopulationen; sie wurden durch den Menschen oder von ihm eingeführte andere Tierarten verdrängt, ein Prozess, der schon vor Beginn der Industrialisierung einsetzte und sich nun verstärkt hat. Gegenwärtig gelten über 10 Prozent der 9.000 rezenten Vogelarten als gefährdet. Sie werden in sogenannten roten Listen aufgeführt. Neue Berechnungen ergaben sogar, dass bis 2100 etwa zwölf Prozent der Arten aussterben könnten.http://www.spiegel.de/wisse...

Weltweit arbeitet die Vogelschutzorganisation BirdLife International, mit ihren jeweils nationalen Partnerorganisationen für den Schutz der Vögel und ihrer Lebensräume. In Deutschland ist der Naturschutzbund Deutschland (NABU, der [[Landesbund für Vogelschutz in Bayern| Landesbund für Vogelschutz LBV in Bayern]] ist angegliedert) der nationale Partner von BirdLife. In der Schweiz arbeiten der Schweizer Vogelschutz SVS, ASPO, ASPU und in Österreich Birdlife Österreich für den Erhalt der Artenvielfalt als BirdLife-Partner.

Siehe auch: Vogelwarte, Sibley-Ahlquist-Taxonomie, Systematik der Vögel, Ausgestorbene Vögel

Vögel und Menschen

Seit der Menschwerdung hat der Homo sapiens auch die Vögel aufmerksam beobachtet, um sich von ihnen orientieren oder warnen zu lassen, sie zu jagen oder einzufangen. Der afrikanische Honiganzeiger beispielsweise führt Menschen zu den Nestern von Wildbienen, um die Larven zu fressen, während der Mensch vom Honig profitiert. Recht viele Vogelarten spielen daher in der Mythologie eine Rolle, vom Adler bis zum Sperling. Vögel erscheinen in vielen Redensarten: Jemand stinkt wie ein Wiedehopf oder ist zänkisch wie eine Meise oder ist einfach ein Gimpel, wenn er jedem auf den Leim geht (gemeint hier der Vogelleim). Gestisch kann man ihm einen Vogel zeigen. In den Künsten tauchen zahlreiche Vogelarten auf, um nur Selma Lagerlöfs Roman Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen zu nennen.

In vielen Kulturkreisen sind mythologische Vögel anzutreffen. Erwähnt seien etwa Phönix, Greif, Ziz (Jüdisch), Roch (Arabisch), Feng (Chinesisch) oder Garuda (Indonesisch). Daneben seien die Harpyien der griechischen Sagenwelt sowie Wotans Begleiter, die Raben Hugin und Munin, genannt.

Auch die Heraldik ist reich an stilisierten Vogelmotiven. Hier tritt insbesondere der Adler in Erscheinung, der das Wappentier vieler Staaten (Deutschland, Österreich, Polen, USA u. a.) ist.

Der Mensch hält zahlreiche Vogelarten als Haus- oder Nutztiere. In Deutschland nimmt die Nutzung einheimischer Vogelarten als Haustier seit dem 19. Jahrhundert jedoch stark ab. Der Verzehr von Geflügel erfüllt eine wichtige Rolle bei der menschlichen Ernährung, denn das Fleisch ist fettarm und liefert hochwertiges Protein. Einige Arten, wenn bereits als Jungvögel und im Käfig geduldig dazu angehalten, lernen es auch, Worte und kurze Sätze nachzusprechen, so besonders - nach absteigender Gelehrigkeit geordnet - Papageien und Beos, Stare sowie verschiedene Arten der Rabenvögel. Vielfach lassen sie sich abrichten, z. B. Körner von den Lippen aufzunehmen bis hin zur Dressur als Nutztier, beispielsweise als Jagdfalke. Kanarienvögel waren in Deutschland bis in die 50er Jahre wichtige Nutztiere im Kohlebergbau, wo ihr Verhalten vor dem Auftreten giftiger Gase (Kohlenmonoxid) warnte, die beim Stollenvortieb austreten können.

Das Zusammenleben mit Vögeln, insbesondere der intensive Kontakt, birgt für den Menschen jedoch mitunter ernste Gefahren in Form übertragbarer Krankheiten (Zoonosen). In Einzelfällen ist beispielsweise der Erreger der Geflügelpest bzw. der Vogelgrippe auf den Menschen übertragen worden, der Krankheitsverlauf endet meist tödlich.

Siehe auch

  • Portal:Wikipedia für Kinder/Natur-Entdecker/Was fliegt dort?
  • Kleinster Vogel: Zwergkolibri (5,7 cm), in Europa: Wintergoldhähnchen (9 cm)
  • Größter Vogel: Albatross (bis 340 cm Spannweite)
  • Schwerster Vogel: Strauß (bis 150 kg und 275 cm), fliegend: Riesentrappe (bis 19 kg)
  • Schnellster Vogel: Sturzflug: Wanderfalke (über 350 km/h), Horizontalflug: Mauersegler (200 km/h), laufend: Strauß (72 km/h), schwimmend: Eselspinguin (27 km/h)
  • Vogelgesang

Quellen

Literatur

  • Einhard Bezzel, Roland Prinzinger: Ornithologie. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart ²1990, ISBN 3825280519

Weblinks

Vogelstimmen

Vogelintelligenz

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Vögel


Rekordvögel

Ich habe dieses Thema deswegen so hoch angesetzt, weil es meines Erachtens von großer Wichtigkeit ist. Ich habe heute hier gelesen, dass der Andenkondor der größte Vogel der Welt ist. Diese Information kommt von diesem Wiki-Artikel, welcher wohl von dieser externen Seite seine Informationen bezog. Nachdem ich ein wenig im Netz unterwegs war, musste ich doch stutzen, denn der Wanderalbatros wäre mit einer Spannweite von über 3,50 m (teilweise an die 4 Meter) doch deutlich größer. Allerdings finde ich, dass man da noch etwas detailiertere Informationen zu Verfügung stellen sollte. ZB längster, höchster, schwerster, leichtester, kürzester, max Spannweite, ... Denn natuerlich ist der Strauss der höchste, längste, schwerste - hat aber natuerlich nicht maximale Spannweite. Ebenso ist vlt der Wanderalbatross durchaus mit der maximalen Spannweite zu erwähnen, jedoch der Andenkondor mit der maximalen Flugvogel-Höhe durchaus ebenso. Bin gespannt was ihr findet... es grüßt --Stse 16:02, 6. Apr 2006 (CEST)

Ich werde wohl nie verstehen, was an diesen Rekorden so interessant sein soll. Grüße --Franz Xaver 22:14, 6. Apr 2006 (CEST)
Mir ist das auch ziemlich egal, aber wenn schon Informationen darüber integriert werden, dann wenigstens die richtigen. Ich glaube, viele Nutzer suchen auch speziell nach diesen Rekorden - für Schularbeiten, Referate und dergleichen. Gruß, --Stse 09:10, 7. Apr 2006 (CEST)
Solche Rekorde sind auch deshalb nützlich, weil man daraus beispielsweise ablesen kann, bis zu welcher Größe das Modell "Vogelflügel" funktioniert. Ich suche solche Zahlen manchmal schon. Kersti Nebelsiek 19:01, 11. Okt. 2006 (CEST)

Hab mich drum gekümmert, die Rekordvögel sind unter "Siehe auch" sortiert. Leider hab ich vorher diese Diskussion hier nicht gelesen, sonst hätte ich eine Kategorie "Rekorde im Vogelreich" o.Ä. erstellt. Sollen die Rekordvögel unter den wikilinks stehen bleiben oder sollnse ne extra Abteilung bilden? DonRolfo 10:55, 23. Nov. 2006 (CET)

Begriff im Plural, da Klasse in der Biologie

"(Dieser Begriff steht bewusst im Plural, da Klassen in der Biologie immer in ihrer Pluralform aufgeführt werden. Bitte nicht verschieben.)"
Muß solche Bemerkung wirklich am Fuß des Beitrages prangen? Ich meine, auf der Diskussionsseite wäre sie richtig platziert, damit sie auch rechtzeitig als Diskussionsangebot wahrgenommen werden kann. Auf Wikipedia Diskussion:Regeln für die Namensgebung kommt dies Problem gerade zur Sprache, für alle Themenbereiche geeignet.
Die en:Wikipedia hat's übrigens im Singular: → w:Bird Überzeugt euch mal anhand einer Suche bei uns: in den Artikeln der Wikipedia gibt es überwiegend Verweise auf Vogel (jetzt Redirect) statt auf Vögel; das ist doch kein Zufall - viele verlassen sich zurecht darauf, dass der Artikelname eben so lautet. --Fritz 16:02, 15. Mär 2003 (CET)

Seht bitte auch parallel dazu die Diskussion auf Diskussion:Bär und w:Wikipedia:Naming conventions (pluralization) - für Vögel ist der Himmel grenzenlos! :-) --Fritz 10:14, 16. Mär 2003 (CET)

Fritz, falls Du das umändern willst, sag es hier, dann entferne ich den Vogel, so dass Du verschieben und korrigieren kannst, ohne die Versionsgeschichte zu verlieren. -- Schewek

Ach, Scheweck, soll dies doch jemand tun, der sich damit auskennt; ich denke dabei an dich. :-) Sollte mich freuen, wenn meine Beiträge eine neue Sicht auf diese problematischen Dinge ermöglicht hätten. Meine Schuldigkeit wäre dann hier getan. Bin ich zu optimistisch? --Fritz 17:45, 17. Mär 2003 (CET)


Huch! Warum steht der Artikel im Februar 2004 als neu in der Liste und die Diskussion ist ein Jahr alt?

Wir hatten das gerade bei Pilze, Die Namensregel sagt, daß alles in der Systematik oberhalb von "Art" in den Plural gehört - also ist "Vögel" richtig.

Korrekturbedarf besteht noch bei der Entwickung des Gefieders. Man geht heute davon aus, daß Federn sich zur Erhaltung der Körperwärme entwickelt haben und die Flugfähigkeit ein späteres "Nebenprodukt" dieser Entwicklung ist. Es gibt eine Reihe guter Gründe dafür. Rainer Zenz 12:40, 23. Feb 2004 (CET)

Der Artikel ist leider gestern kurzzeitig gelöscht worden. Ich habe ihn zwar wiederhergestellt, aber jemand anderes hat die Zwischenzeit genutzt, um selbst einen Vögel-Artikel zu schreiben. Deswegen steht er als "neu" in der Liste. Die Diskussion ist wirklich die von 2003. Was den Korrekturbedarf angeht: Jeder darf verbessern! --Aglarech 17:28, 23. Feb 2004 (CET)

Schon klar. Ich werde erst mal nachsehen, um keinen Blödsinn zu schreiben. Wie handhabt man das dann mit der ursprünglichen Quelle? Drunter steht Meyers, aber das stimmt dann ja so nicht mehr. Gibt es da eine Standardformulierung? --Rainer Zenz 17:49, 23. Feb 2004 (CET)

Wenn Du wesentliches änderst: Verweis einfach rausschmeissen! Ich finde diese Meyers-Artikel sowieso nicht sonderlich sinnvoll, oder vielleicht allenfalls bei irgendwelchen Landgrafen aus dem 15. Jahrhundert, bei denen seit mehr als 100 Jahren keine neuen Erkenntnisse dazugekommen sind. Falls Du den Artikel grundlegend überarbeiten solltest, kannst Du ihn übrigens gerne auf unserer Portal:Lebewesen-Seite unter der entsprechenden Rubrik eintragen. Ich darf Dich bei der Gelegenheit auch auf unser Wikipedia:WikiProjekt Lebewesen aufmerksam machen, fallst Du es noch nicht gesehen haben solltest. Mitarbeit im Projekt ist immer willkommen, unsere Diskussionsseite ist die vom Portal:Lebewesen. Gruss --Aglarech 17:57, 23. Feb 2004 (CET)

Der ganze Artikel bedarf doch noch erheblich sprachlicher und fachlicher Überarbeitung. Ich habe erst mal ein paar Sachen geändert. Grüße Accipiter

Gehörsinn von Vögeln

Unter "Sinne" steht nur: Gesichtssinn, Magnetsinn, Gleichgewichtssinn. Was ist mit dem Gehör von Vögeln? Ich wüsste nämlich gern, ob sie gut (besser als Menschen) oder schlecht hören. Katzen hängt man doch z.B. manchmal Glocken um, damit Vögel sie hören, tun die das denn dann auch?

Ich bin noch nicht dazu gekommen alle Sinne abzuhandeln. Beim Gehör ist der Frequenzumfang meist kleiner als beim Menschen dafür ist aber das zeitliche Auflösungsvermögen größer. --DF 07:06, 19. Aug 2004 (CEST)

Sehen

Der Absatz über räumliches sehen war sehr unglücklich formuliert, habe ich neu geschrieben (R. Altenkamp)

Ich glaube es ist verfehlt dreidimensionales Sehen allein auf Steriosehen zurückzuführen. Auch die Bewegung des Kopfes oder des gasnzen Tieres führt zu einem dreidimensionalen Bild - und das auch wenn ein Auge geschlossen ist. Kann man leicht ausprobieren wenn man im fahrenden Zug oder Bus ein Auge schließt. Das bild verliert weniger an Dreidimensionalität als bei einem unbewegten Kopf in einem unbewegten Zug/Bus. --DF 12:12, 23. Aug 2004 (CEST)

Wann kommt etwas über die Stimme der Vögel? Ich möchte gerne wissen, wieso singen Vögel so gerne und welche Funktionen hat der Gesang? --Yi 22:47, 6.Mai.2005

Räumliches Sehen - bei Vögel auch?

Muss ein Stereobild unbedingt aus zwei Augen kommen?
Haben die Vögel wirklich keine Fähigkeit zum räumlichen Sehen nur weil ihre Gesichtsfelder sich nicht überschneiden?
Wohl kaum.

Denn ohne diese Fähigkeit konnten z.B. die Falken gar nicht jagen.
Und eine Landung würde zum lebensgefährlichen Manöver, besonders auf einem Ast.

Nehmen wir mal eine Taube (es sind die Tauben - diese Plagegeister, die mich auf diese Idee gebracht haben).
Eine Taube weiss absolut genau wie nah sie an einem gefährlichen Object (wie z.B. mich) kommen darf.

Aber wie können die Vögel räumlich sehen? Ganz einfach - durch ihre Bewegung!

Ein Stereobild wird aus zwei Bildern berechnet. Bei Menschen kommen diese Bilder aus zwei Augen (gleichzeitig).
Dass kann auch anders gehen.
Diese 2 Bilder können aus einem Auge kommen, der sich in Bewegung befindet (hintereinander).

Eine Taube beim gehen bewegt ständig Ihr Kopf hin und her.
Das erste Bild kommt wenn der Kopf senkrecht steht, der 2. kommt wenn der Kopt nach vorne ausgestreckt ist.
Wenn ein Vogel fliegt wird das räumliche Bild wohl auch berechnet - aus ständig wechselnden Bildern.

Grafiken und weitere Bilder

Sollen die Grafiken nicht gleich vergrössert eingebunden werden? Hat jemand eine neuere Grafik gezeichnet, die die einzelnen Körperteile des Vogels bezeichnet.

Und eine Grafik von einem Vogelskelett wäre auch nützlich.

Noch ein bis zwei weitere Bilder wären nett.

HannesH 17:32, 18. Okt 2004 (CEST)

Bitte Grafikeln nicht in voller Größe einbinden. Es gibt Leute mit langsamer Modemanbindung und kleinem Monitor, die bekommen dann Probleme. --DF 08:29, 19. Okt 2004 (CEST)

Zoogeographie

Hat jemand eine Übersicht, wie die 9000 Arten zoogeographisch verteilt sind?

HannesH 17:32, 18. Okt 2004 (CEST)

Wie meinst Du das denn?--DF 18:00, 18. Okt 2004 (CEST)
Die Verteilung der Vogelarten auf die verschiedenen Kontinente. HannesH 18:13, 18. Okt 2004 (CEST)

Klingt gut, aber ich hab keine Idee in welchem Buch das stehen könnte. Es gäbe noch mehr Möglichkeiten: Verteilung der Artenzahl innerhalb von Amerika (da hab ich eine Karte: Problem Urheberrecht) sowie die Verteilung der Arten auf Kontinente, Inseln oder das Meer. --DF 08:25, 19. Okt 2004 (CEST)

Magnetsinn

Die Nennung von ein oder zwei Beispiele von Vogelarten mit Magnetsinn wäre wünschenswert. Auch detailliertere Erklärungen, wie der Magnetsinn funktioniert. HannesH 18:21, 18. Okt 2004 (CEST)

Als ich das geschrieben habe, war das ganz frisch raus. Scheint bisher bei einer Art (Mönchsgrasmücke?) untersucht zu sein. Ich habe den Abschnitt aufgrund eines Beitrages in Nano geschrieben, ist ganz seriöse Forschung. Wie der Sinn funktioniert ist wohl nicht klar, nur das es ihn gibt, wo er lokalisiert ist und das er von Licht abhängt. Daher steht dazu nichts in Lehrbüchern. --DF 08:28, 19. Okt 2004 (CEST)

Literatur

Auf dieser Seite sollte nur Literatur angegeben werden, die sich auf die Gesamtheit aller Vögel bezieht und nicht nur auf die (proportional gesehen) wenigen Arten Europas und der direkt angrenzenden Gebiete. Außerdem sind allgemeine Einführungen in die Ornithologie für eine Enzyklopädie sicherlich eine sinnvollere Empfehlung als ein Kosmos-Vogelführer - das ist nämlich keine weiterführende oder vertiefende Literatur zum Thema. Wenn überhaupt regionale Literatur angegeben werden soll, sind hier enzyklopädische Standardwerke wie das Handbuch der Vögel Mitteleuropas oder "Birds of the Western Palaearctic" weitaus angebrachter. Gruß --Aglarech 23:01, 6. Feb 2005 (CET)

"Bisher waren Biologen davon ausgegangen, dass der Stimmtrakt von Vögeln starr ist und sie ihre Tonalität ausschließlich durch Veränderung ihrer Schnabelöffnung erlangen. «Singvögel, die ihre Laute genau wie Menschen erlernen, zeigen damit eine weitere Analogie zum Menschen - die präzise Bewegungssteuerung, um in der Kehle komplexe Laute zu erzeugen», merkte Riede dazu an." Zitat aus Geheimnis des Vogelgesangs gelüftet. In: Netzeitung 28. Mär 2006

Bodennister

Habe immer geglaubt, dieser Begriff sei eine gängige Unterteilung... googeln bringt aber erschreckend wenig. Macht es Sinn, diese Einteilung (bzw. die korrekte Bezeichnung) zu erwähnen und in den Beitrag zu integrieren? -- lg, Robodoc Robodoc 13:46, 29. Mär 2005 (CEST)

den begriff kenn ich so nicht; eher unter Bodenbrüter - Gruß, --Stse 15:30, 9. Feb 2006 (CET)

Überlebensstrategien

Ich vermisse etwas zu den überlebensstrategien im Winter. -- Bingbaum 20:38, 26. Jun 2005 (CEST)

Verdauung

Ich vermisse etwas über die Verdauung speziell über den Fekalienabstoß. Wird Kot gleichzeitig mit Urin abgesondert, wie sieht der anatomische Aufbau von Vögeln genauer aus ?

das würde mich auch interessieren!--DLiebisch DLiebisch 12:37, 14. Okt 2005 (CEST)
Vögel haben eine Kloake, also eine gemeinsame Öffnung für Kot, Urin und Eier. Kersti Nebelsiek 19:12, 11. Okt. 2006 (CEST)

Vogelgrippe

Es fehlt die Erwähnung der Vogelgrippe. Eine sehr gefährliche Form der Grippe die vom Vogel auf den Menschen übertragen werden kann.

mfg fridolin

Hallo Fridolin. Ich wuerde eigentlich in diesem Beitrag nicht mal nur einen Hauch von einem Link oder der Erwähnung des Wortes Vogelgrippe erwarten. Denn es geht hier doch wohl um die Vögel im Allgemeinen, bzw. vielleicht um die Systematik der Vögel. Aber die Gefährlichkeit der Vogelgrippe bisher, wird meines Erachtens sowieso stark übertrieben. Laut WHO gab es seit etwa 2 Jahren nicht mehr als 120 Todesfälle weltweit. Im Vergleich dazu gibt es jährlich 10000 - 20000 Grippe-Todesopfer allein in Deutschland - einfach nur "stinknormale" Grippe. Ich persönlich finde es unverhältnismäßg Geflügel zu tausenden, ja millionen mittlerweile, abzuschlachten, aus der sehr vagen (und nicht mal von Medizinern nachvollziehbaren) Ängsten, es könnte sich zu einer Pandemie entwickeln. Obwohl ich die Zahlen nun schon hunderte mal gesehen hab, könnte ich doch immer wieder herzlich darüber lachen - wenn es nicht so traurig waere, dass die einzig WAHREN Notleidenden, naemlich die Vögel, abgeschlachtet werden. VIEL sinnvoller wäre darauf hinzuweisen, wie Vögel gehalten werden, wie Vögel gequält werden, wie Vögel trnasportiert werden, wie Vögeln ihr Lebensraum zerstört wird, usw.
Deswegen: Vogelgrippe hat in diesem guten Artikel nichts zu suchen, finde ich. Gruß, Stefan --Stse 15:26, 9. Feb 2006 (CET)

Einheimische Vogelarten

Zumindest für mich ist der Begriff einheimische Vogelarten nicht selbsterklärend. TomCatX, unter welchen Lemma gehört das deiner Meinung nach besser behandelt?--Gruß, Hhielscher 17:39, 26. Dez 2005 (CET)

Nun, im Artikel heißt es: In Deutschland nimmt dies für einheimische Vogelarten seit dem 19. Jh. stark ab. Mit einheimische Vogelarten sind also die in Deutschland heimischen Vogelarten gemeint. Ich finde, das bedarf keiner weiteren Erklärung und muss darum auch nicht verlinkt werden. Grüße --TomCatX 18:16, 26. Dez 2005 (CET)
Und welche Vogelarten waren damals in Deutschland typisch? Und welche Arten sind heutzutage in Deutschland gängig? --Gruß, Hhielscher 18:21, 26. Dez 2005 (CET)
Bis ins 19. Jahrhundert war es durchaus üblich sich heimische Singvögel als Haustiere zu halten bis sie dann von den Exoten (Kanarienvogel, Wellensittich) abgelöst wurden. Die Zusammensetzung der dafür in Frage kommenden Arten hat sich seitdem auch nicht großartig verändert. Grüße --TomCatX 18:49, 26. Dez 2005 (CET)
Zum Einen ist die Frage ist nicht über die Haustiere, sondern über die einheimischen Vogelarten. Zum anderen kenne zumindest ich die in Frage kommenden Arten auch dann nicht, wenn sie sich zufällig nicht geändert haben. --Gruß, Hhielscher 19:00, 26. Dez 2005 (CET)
Es ist sicher möglich ein Liste Liste der Brutvögel Deutschlands oder so zu erstellen, das sind 254 Arten. Allerdings weiß dann der Leser damit immer noch nicht, welche Vögel davon früher als Haus- oder Nutztiere verwendet wurden. Im Rahmen dieses Übersichtsartikels könnten allenfalls wenige Beispiel genannt werden. Grüße --TomCatX 19:32, 26. Dez 2005 (CET)
TomCatX hat Recht. Vor allem wäre ein Artikel Einheimische Vogelarten doch etwas germanozentrisch, nicht wahr? Auch die deutschsprachige Wikipedia hat nicht nur in Deutschland Leser. Die Aufstellung von reinen Aufzählungslisten der Fauna eines Landes halte ich im übrigen nicht für die Aufgabe einer Enzyklopädie. -- Baldhur 21:32, 26. Dez 2005 (CET)
Warum sollte ein Artikel über einheimische Vogelarten auf Deutschland beschränkt sein? Und auch in D gibt es wohl regionale Unterschiede. Das man den Artikel dann gegebenenfalls aufteilt in Einheimische Vogelarten in Mitteleuropa, Einheimische Vogelarten in Norddeutschland o.ä. ist eine andere Sache. Eine reine Liste halte ich auch nicht für das alleinig beste, da sie ja alle z.B. Brutvögel aufzählen müsste und sich nicht auf die häufig (wo) anzutreffenden Arten beschränken könnte. Desweiteren kann eine Liste nur schwer etwas über den Wandel der vorherrschenden Arten aussagen. Ich hatte an eine Art Übersichtsartikel gedacht, der u.a. einen anderen, für Laien evtl. einfacheren, Zugangspunkt als z.B. die Systematik der Vögel schaffen könnte. Deswegen auch meine eingangs gestellte Frage, ob die Experten hier nicht ein anderes Lemma oder auch eine andere Herangehensweise für geeigneter halten. Danke für die bisherigen Antworten und --Gruß, Hhielscher 14:37, 27. Dez 2005 (CET)

Text gestohlen?

Hallo, mir viel auf, dass manche Absätze im Wikipedia-Artikel "Vögel" völlig identisch sind mit Text aus dem Tierlexikon "World of Animals" (http://www.world-of-animals... Besonders in den Bereichen Fortpflanzung und Brut und Schlüpfen der Jungen ist das Meiste identisch. Jetzt weiß ich nicht, was als erstes da war, aber vielleicht sollte man das mal nachprüfen? Jens Lallensack 11:44, 22. Jan 2006 (CET)

Vögel sind schön.

Vögel sind schöne und intelligente Tiere.

Greifvögel Zu den Greifvögeln gehören ganz unterschiedliche Vogelarten. Sie unterscheiden sich in vielem voneinander, so jagen zum Beispiel Eulen nachts, Falken aber tagsüber. Trotz aller Unterschiede gibt es einige Merkmale, die ihnen gemeinsam sind: Greifvögel haben große Augen, einen kräftigen, oft gebogenen Schnabel und scharfe Krallen.

Die Gruppen die du hier unter Greifvögel packst sind aber nicht monophyletisch. Nebenbei Greifvögel sind relativ dumm. DF 16:40, 27. Jan 2006 (CET)
Greifvögel sind dumm? Oha, woher hast du die Erkenntnis?--Factumquintus 16:58, 27. Jan 2006 (CET)

Ich habe eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit über Vogelhirne gelesen. Wenn Du mir etwas Zeit läßt suche ich den Titel raus. Ziel der Arbeit war es Korrelationen zwischen den Größenverhältnissen einzelner Hirnregionen mit verschiedenen Verhaltensparametren zu entwickeln um daraus Schlussfolgerungen über die Verhaltensmöglichkeiten fossiler Arten zu erhalten. Ganz platt: Greifvögel müssen für die Sozialstruktur und Ernährungsweise nicht besonders schlau sein. Papageien (Sozial, selektive Fruchtfresser) oder Rabenvögel (Sozial, Allesfresser) und Spechte (???) sind etwas ganz anderes. Übrigens war auch Archeopterix vermutlich recht doof und die Dinos nach dieser Arbeit dümmer als der dümmste Vogel - was mich stark an den tollen BBC Dokus über Dinosozialverhalten zweifeln läßt. Ich hab auch dumm geguckt, aber die Daten waren sehr eindeutig. DF 20:41, 27. Jan 2006 (CET)

Ortsteile

Bei allem Respekt, aber was hat in der BKL "Flügge" zu suchen, bitte schön? Sollen hier etwa alle Ortsteile mit Vogelbezug vermerkt werden? Dürfte umfangreich werden. Viele Grüsse nach Fehmarn-Flügge. 81.173.154.16 10:24, 23. Jun 2006 (CEST)

Flügge ist ein Redirect auf Vögel, darum hat der Link seine Berechtigung. Bitte stehen lassen. mfg --Bradypus 12:41, 23. Jun 2006 (CEST)

(meiner Meinung nach) unsinnigen redirect geändert, der befremdliche Ortsteil (nicht wegen dem Ort wohlgemerkt) kann damit entfallen. Gruß 193.16.163.244 13:54, 26. Jun 2006 (CEST)

Liste heimischer Vogelarten ?

Wo finde ich hier in der WP eine Liste heimischer Vogelarten (in deutschsprachigen Ländern) ?? Plehn 09:07, 27. Sep 2006 (CEST)

Gar nicht. Eine solche Liste von hunderten mitteleuropäischer Vogelarten (Brutvögel oder auch die Wintergäste?) ist unötig, siehe Diskussion weiter oben. Lieben Gruß --TomCatX 11:43, 27. Sep 2006 (CEST)

Danke für die Antwort! - für Australien gibt es so etwas [LINK] , für die USA ähnliches, allerdings nicht auf der Ebene der Spezies, wenn ich recht sehe. Plehn 12:07, 1. Okt 2006 (CEST)

In der englischen Wikipedia findet man fast alles, da dort fast keine negative Auslese stattfindet. Ich halte solche Listen nicht für die Aufgabe einer Enzyklopädie. --Baldhur 21:37, 4. Okt 2006 (CEST)

Vögel als Arbeitsgerät

Es gibt auch ein Arbeitsgerät, das als Vögel bezeichnet wird. Dies diente früher auf dem Bau dazu Lasten auf Gerüste etc. zu tragen. Die Tätigkeit die der Bauarbeiter (bzw. Handlanger) dabei ausübt wird übrigens vögeln genannt. Beides wären evtl. auch interessante Artikel für Wikipedia.

Unterschreibe Deine Beiträge bitte.
Wenn es ein solche Gerät gibt, dann ist es durchaus sinnvoll, darüber auch einen eigenen Artikel zu schreiben. Der bekommt dann einen Namen wie "Vögel (Arbeitsgerät)" und vorne in den Vögel-Artikel wird dann eine Begriffsklärungsbaustein eingefügt. Kersti Nebelsiek 23:39, 19. Nov. 2006 (CET)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Vögel und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).