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Der Artikel Venezuela gehört zur Kategorie: Staat, Venezuela
Die Bolivarische Republik Venezuela (spanisch República Bolivariana de Venezuela) ist ein südamerikanischer Staat an der Karibikküste. Die Staaten Brasilien, Kolumbien und Guyana grenzen an das Land.
Der Name Venezuela
Über den Ursprung des Names „Venezuela“ gibt es zwei Theorien: Manche schreiben ihn Amerigo Vespucci zu, der zusammen mit Alonso de Ojeda 1499 eine Expedition entlang der nordwestlichen Küste führte (heute bekannt als der Golf von Venezuela). Als sie die Guajira Halbinsel erreichten, beobachtete die Mannschaft die Pfahlbauten (palafitos) die die eingeborenen Añu über dem Wasser errichtet hatten. Diese erinnerten Vespucci an die Stadt Venedig und infolgedessen wurde die Region Venezuela genannt, was soviel wie „Klein-Venedig“ bedeutet.
Andererseits sagt der spanischer Konquistador und Geograph Martín Fernández de Enciso, Mitglied der gleichen Mannschaft, in seiner Schrift „Summa de Geografía“, dass die Bevölkerung dieser Region einen flachen Felsen bevölkerten und „Veneciuela“ genannt wurden.
Geographie
Das Land an der Nordküste Südamerikas, umfasst ein Staatsgebiet von 916.445 km² und hat eine etwa 2.800 km lange Küste. Damit ist Venezuela fast drei Mal so groß wie Deutschland. Von der Gesamtgröße sind ca. 39 % bewaldet, 20 % bestehen aus Wiesen- und Weideland, 4 % machen Felder und Ackerland aus.
Venezuela lässt sich in vier Regionen einteilen: Die Maracaibo-Tiefländer im Nordwesten; die Anden, die sich in einem breiten Ost-Westbogen von der kolumbianischen Grenze entlang des Karibischen Meeres nach Osten erstrecken; die Orinoco-Ebenen (Llanos) im Zentrum und in das Hochland von Guayana im Südosten.
Die Anden
Die Gipfel der venezolanischen Anden reichen bis in etwa 5.000 m Höhe. In den fruchtbaren Täler zwischen den Bergen lebt der Großteil der Bevölkerung Venezuelas und auch Industrie und Landwirtschaft sind hier konzentriert.
Die zerklüfteten Gebirgszüge an der kolumbianischen Grenze sind der am dünnsten besiedelte Teil dieser Region.
Südlich des Lago de Maracaibo erhebt sich der höchste Berg Venezuelas, der Pico Bolívar (5.007 m). Einige Gipfel in dieser Region sind das ganze Jahr über schneebedeckt.
Ein breites Tal trennt diesen Gebirgszug von einem weiteren, der der Küste folgt. In diesem Tal liegt auch die Hauptstadt Caracas. Dieser verhältnismäßig kleine Bereich ist die am dichtesten besiedelte Region des Landes. Hier wird die intensivste Landwirtschaft betrieben und das Verkehrnetz ist am besten ausgebaut.
Ein breites Tal trennt diesen Bereich von der östlichsten Berggruppe, die steil vom Karibischen Meer ansteigt.
Die Orinoco-Ebene
Südlich der Berge erstrecken sich die großen Ebenen der Llanos. Sie dehnen sich von der karibischen Küste im Westen bis an die kolumbianische Grenze aus. Der Orinoco bildet die südliche Grenze.
Neben den Grasländern umfasst diese Region auch Sumpfgebiete im Orinocodelta und an der kolumbianischen Grenze. Die Erhebungen in den Llanos übersteigen die 200-Meter-Marke nicht.
Das Maracaibo-Tiefland
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Maracaibo-See Bildherkunft |
Das Maracaibo-Tiefland ist umgeben von Gebirgsketten, ausgenommen ist nur der Norden. Hier grenzt es an das Karibische Meer. Diese Region ist sehr flach und steigt nur leicht in Richtung der umliegenden Berge an. Der 13.000 km² große und bis zu 50 m tiefe Maracaibo-See nimmt einen Großteil der niedriger liegenden Bereiche ein. Er ist durch die 75 km lange Meerenge Canal de San Carlos mit dem Golf von Venezuela verbunden. Am Ostufer des Sees lagern die reichsten Erdölvorräte von Venezuela.
Die größte Stadt der Region ist die Hafenstadt Maracaibo am gleichnamigen See.
Das Hochland von Guayana
Das Hochland von Guayana ist eine der ältesten Landschaften Südamerikas. Es erhebt sich südöstlich des Orinoco. Dieses Hochland, das von Plateaus und Nebenflüssen des Orinoco geprägt ist, nimmt mehr als die Hälfte der Landesfläche Venezuelas ein.
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Salto Angel Bildherkunft |
Die auffälligste Formation dieser Region ist die Gran Sabana, eine große, stark erodierte Hochebene. Im Laufe von Jahrmillionen wurden die Sandsteinmassen abgetragen und übrig blieben zerklüftete Täler und gewaltige massive Tafelberge, die in der Sprache der Einheimischen Tepuis genannt werden. Ihr Alter wird auf 70 Millionen Jahre geschätzt. Die 115 verschiedenen Tepuis in diesem Gebiet zeichnen sich durch eine einzigartige und eigentümliche Flora und Fauna auf ihren Hochplateaus aus, denn aufgrund der Isolation haben sich viele endemische Arten entwickelt. Von den Tafelbergen stürzen die höchsten Wasserfälle der Welt, wie zum Beispiel der Salto Kukenam und der höchste Wasserfall der Welt, der Salto del Angel mit einer Fallhöhe von 965 m. Er ist zugleich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Canaima-Nationalparks, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe ausgerufen wurde.
Flüsse
Der Orinoco ist der mit einer Länge von 2574 km größte und wichtigste der über 1000 Flüsse des Landes. Er entspringt an einer der größten Wasserscheiden Lateinamerikas im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien. Der Wasserstand des Orinoco schwankt (abhängig von den Jahreszeiten) beträchtlich. Die höchsten Stände werden im August gemessen. Sie übersteigen die Tiefststände von März und April um durchschnittlich dreizehn Meter.
Der Großteil des Flussbettes weist nur ein geringfügiges Gefälle auf.
Unterhalb der Oberläufe findet sich ein weltweit einzigartiges geographisches Phänomen: der Fluss spaltet sich in zwei Arme auf. Der Brazo Casiquiare (wörtlich: (Neben-)Arm Casiquiare), ein natürlicher Kanal, verbindet die Flusssysteme des Orinoco und des Amazonas miteinander. Dabei fließt ein Drittel des Wassers über den Río Negro in den Amazonas, der Rest fließt weiter in den Hauptkanal des Orinoco. Diese Passage erlaubt es Schiffen mit niedrigem Tiefgang, vom Orinoco in das Flusssystem des Amazonas zu wechseln.
Die riesigen Gebiete zwischen Orinoco, Amazonas und Atlantik bilden eine 'Insel'.
Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts berichtete Alexander von Humboldt, dass die Wasser des Brazo Casiquiare je nach relativem Wasserstand Richtung Norden in den Orinoco oder nach Süden in den Río Negro fließen.
Die meisten Flüsse, die in den nördlichen Gebirgen entspringen, fließen in südöstlicher Richtung zum Río Apure, einen Nebenfluss des Orinoco. Der Apure durchfliesst die Llanos in östlicher Richtung. Im niederschlagsarmen Gebiet südlich des Apure gibt es keine nennenswerten Quellgebiete.
Ein anderer wichtiger Fluss ist der Caroní, der sich vor allem durch seine hohe Fließgeschwindigkeit auszeichnet. Er entspringt im Hochland von Guyana und mündet auf der Höhe von Ciudad Guyana in den Orinoco. Der Caroní eignet sich besonders gut für den Bau von Wasserkraftwerken und trägt so erheblich zum Energiehaushalt Venezuelas bei.
Klima
Obwohl das Land mitten in der tropischen Klimazone liegt, findet man, abhängig von der Höhenlage, der Topographie und der Richtung und Intensität der vorherrschenden Winde, alle Klimatypen vom tropisch feuchten bis zum alpinen Klima. Jahreszeitliche Schwankungen unterscheiden sich weniger durch die Temperatur als durch die unterschiedlichen Niederschlagsmengen. Im Großteil des Landes herrscht von Mai bis November Regenzeit.
Das Land teilt sich in vier Temperaturzonen, die sich großteils auf die Höhenlage zurückführen lassen:
In der tropischen Zone (unterhalb von 800 m) herrschen im Jahresdurchschnitt Temperaturen zwischen 26 °C und 28 °C.
Die gemäßigte Zone erstreckt sich zwischen 800 und 2.000 Metern Seehöhe mit Durchschnittstemperaturen von 12 °C bis 25 °C.
Hier liegen die meisten Städte Venezuelas, einschließlich der Hauptstadt Caracas.
Kältere Bedingungen mit Temperaturen von 9 °C bis 11 °C findet man in der kühlen Zone zwischen 2.000 und 3.000 m.
Weideland und dauerhafte Schneefelder prägen die Landschaft im Hochgebirge (ab 3.000 m Seehöhe). Hier liegen die Temperaturen im Jahresdurchschnitt unter 8 °C.
Die jährlichen Niederschläge reichen von 430 mm in den halbariden Tiefländern und Ebenen im westlichen Teil der Karibikküste bis zu etwa 1.000 mm im Orinoco Dreieck. In den Gebirgsregionen schwanken die Niederschlagsmengen beträchtlich, denn in den Senken fällt weniger Regen, als an den Steilwänden, die den Nordostwinden ausgesetzt sind.
In Caracas fällt von Juni bis August die Hälfte des jährlichen Niederschlags. Das sind 750 mm.
Die mittlere Höchsttemperatur des Landes liegt zwischen 30° und 31° C. Allerdings kann die Temperatur an einzelnen Orten von diesem Durchschnittswert abweichen. So kommt es nicht selten zu Höchsttemperaturen um die 40° C. Die mittlere Minimaltemperatur befindet sich je nach Monat zwischen 7° und 12° C, wobei sie von April bis November kaum unter 10° C fallen. Von Juli bis Januar regnet es mitunter fast einen halben Monat lang. In den anderen Monaten gibt es nur einen bis sieben Regentage pro Monat.
Wichtige Städte
Die Hauptstadt Caracas ist gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes. Andere wichtige Städte sind:
Siehe auch: Liste der Städte in Venezuela
Bevölkerung
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Altersaufbau der Bevölkerung Venezuelas Bildherkunft |
Venezuela hat rund 25 Millionen Einwohner. Davon sind 67 % Mestizen, 21 % der Venezolaner sind rein europäischer Abstammung, 10 % Afrikanischer und 2 % Indianischer. Das Bevölkerungswachstum beträgt jährlich 1,4 % (2005).
Die Geburtenrate liegt bei 18,91 (pro 1000 Einwohner, Wert 2005). Durchschnittlich bringt jede Frau 2,51 Kinder zur Welt (Wert 2000), wobei die Säuglingssterblichkeit 2,617 % (Wert 2000) beträgt.
Die Todesrate liegt mit 4.90 (pro 1000 Einwohner, Wert 2005) deutlich unter der Geburtenrate.
96 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, rund 2 % protestantisch.http://www.auswaertiges-amt...
Ungefähr 85 % der Bevölkerung leben in den städtischen Gebieten im Norden des Landes. Im Gebiet südlich des Orinoco, das immerhin fast die Hälfte der Gesamtfläche einnimmt, leben nur 5 % der Einwohner.
Geschichte
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Venezolanischer Junge in den Llanos Bildherkunft |
Hauptartikel: Geschichte Venezuelas
15. - 19. Jahrhundert
In Venezuela lebten in vorkolumbianischer Zeit indianische Gruppen, nomadisierende Jäger und Sammler sowie Fischer und Bauern. Christoph Kolumbus erreicht auf seiner 3. Reise 1498 die östliche Küste Venezuelas und ging an der Mündung des Flusses Orinoco an Land. Es war das erste Mal, dass er und seine Mannschaft das amerikanische Festland betraten. Am 24. August 1499 folgte eine Expedition von Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci, die dem Land wegen der häufigen Verwendung von Pfahlbauten angeblich den Namen Venezuela (Klein-Venedig) gaben. Diese Theorie stammt aus Vespuccis Reisebericht Cuatro Navegaciones („4 Schifffahrten“) und ist auch allgemein bekannt, jedoch historisch nicht belegt.
Die erste feste Siedlung der Spanier mit dem Namen Nueva Cadiz wurde 1522 gegründet, die heutige Hauptstadt Caracas wurde 1567 geschaffen. 1577 setzte die spanische Krone zur Verwaltung einen Gouverneur ein.
Jedoch wurde die Kolonie im 16. und 17. Jahrhundert von den Spaniern eher vernachlässigt, da sie sich mehr auf das Gold aus anderen Teilen Amerikas konzentrierten. Der Anbau von Kakao, Zucker, Tabak, Kaffee und Baumwolle führte dazu, dass eine große Anzahl an Sklaven nach Venezuela gebracht wurden, die, nachdem die einheimische Kultur zu einem Großteil zerstört war, die Kultur in Venezuela nachhaltig beeinflussten. Im 17. und 18. Jahrhundert begann die Christianisierung indianischer Stämme durch Missionare der römischen Kirche. Das Land war politisch zunächst Bestandteil des 1535 gebildeten Vizekönigreichs Neuspanien (Nueva España) mit seiner Hauptstadt Mexiko. 1777 entstand das Generalkapitanat Venezuela.
Von 1797 bis 1821 gab es immer wieder Versuche, sich von der spanischen Herrschaft loszulösen, unter anderem durch Simón Bolívar. 1821 gelang es letztendlich. Venezuela wurde ein Teil der von Bolívar schon 1819 neu geschaffenen Republik Groß-Kolumbien. Wenige Tage nach seinem Tod 1830 fiel Venezuela aus dieser Verbindung ab und erklärte sich für selbstständig.
1864 wurde Venezuela in eine Bundesrepublik umgewandelt. Es folgten noch eine Reihe Bürgerkriege und Revolutionen, die die politische Entwicklung des Landes ausbremsten.
Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts
Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts waren durch die Diktatur von Juan Vicente Gómez bestimmt. Auf dessen Tod folgte eine teilweise Liberalisierung des Landes, unter anderem durch Eleazar López Contreras. Diese Politik wurde von Isaías Medina Angarita fortgeführt. So wurde im Juni 1941 die sozialdemokratische Partei Acción Democrática (AD) und im Oktober 1945 die Kommunistische Partei legalisiert und im April eine Verfassungsreform durchgesetzt.
Aufgrund einzelner Mängel, die die Regierung noch besaß, kam es von Seiten der Opposition und Teilen des Militärs am 18. Oktober 1945 zum Putsch gegen die Regierung Medina Angaritas. Die durch den Putsch an die Macht gekommene Regierung setzte die angestrebten Reformen sofort durch. So wurde am 14. Dezember 1947 zum allerersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Rómulo Gallegos sollte der erste gewählte Präsident werden. Allerdings blieb er nicht lange im Amt, denn kurz darauf kam es zu einem erneuten Putsch des Militärs.
1948 - 1982
Ab 1948 wurde Venezuela von einer Militärjunta, von 1952 unter Diktator Marcos Perez Jiménez geführt. Mit seinem Sturz 1958 wurde Venezuela eine Demokratie. Seitdem waren bis in die 1990er Jahre die beiden bestimmenden Parteien die sozialdemokratische Acción Democrática und die konservative COPEI, die auch die Präsidenten stellten. In der ersten Amtszeit von Carlos Andrés Pérez (1974 - 1979) stiegen die Einkünfte des Landes aus dem Erdölexport so rapide, dass das Land eines der wohlhabendsten Länder Südamerikas war, „[...] durch den Verkauf von Erdöl hat Venezuela von 1973 bis 1983 rund 240 Milliarden Dollar eingenommen, das heißt etwa das Zehnfache dessen, was der Marshallplan vorsah“ (Arturo Uslar Pietri), die damit einhergehende Verteilungspolitik führte zur, für lateinamerikanische Verhältnisse, außerordentlich hohen politischen Stabilität des Landes.1983 - 1997
Mit dem eklatanten Verfall des Ölpreises seit 1983 brachen diese Einkünfte jedoch weg und da es keine anderen Wirtschaftszweige gab, die die sinkenden Erdöleinnahmen zu kompensieren vermochten, führte dies gemeinsam mit den immer höher werdenden Auslandsschulden (1993: 45 Milliarden Dollar) zu einer anhaltenden Wirtschaftskrise.
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drei venezolanische Kursmünzen Bildherkunft |
Der in der zweiten Amtszeit Carlos Andrés Pérez' (1989 - 1993) als Folge von Weisungen des Internationalen Währungsfonds begonnene Wirtschaftskurs führte im Februar 1989 zu Hungerrevolten, der sogenannten Caracazo, deren gewaltsame Niederschlagung offiziell 246, nach inoffiziellen Schätzungen weit über 1000 Menschen das Leben kostete. Nach zwei Putschversuchen im Jahre 1992, einem am 4. Februar durch Hugo Chávez und einem am 27. November 1993, einem Volkswirtschaftsjahr mit Minuswachstum und der schlussendlichen Absetzung des Präsidenten durch den Obersten Gerichtshof wegen Veruntreuung und Korruption wurde 1994 Rafael Caldera Präsident. Bis 1998 gelang ihm zwar die politische Stabilisierung, der Wirtschaftskrise aber wurde auch er nicht Herr (1994: Inflationsrate: 71 %, schwere Währungskrise und Bankencrash).
1998 bis heute
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Chávez (links) und Präsident Lula von Brasilien Bildherkunft |
Am 6. Dezember 1998 wurde Hugo Chávez, der Gründer der Movimiento Quinta República und Führer zweier Putschversuche gegen die ehemalige venezolanische Republik, mit einem überraschenden Sieg (56 %) zum Präsidenten gewählt. Chávez ist ein Verfechter des Bolivarismus, seine erklärten Ziele sind der Kampf gegen Korruption, die Schaffung und Stärkung möglichst direkter Demokratie, sowie die nationale und ökonomische Unabhängigkeit. Diese Politik wird auch als „Bolivarische Revolution“ bezeichnet. Nach der Ausarbeitung einer neuen „bolivarischen“ Verfassung und deren Annahme per Referendum, wurde Chávez im Jahr 2000 mit einer gegenüber 1998 sogar nochmals deutlich gestiegenen Mehrheit (60 %) bestätigt. Venezuelas Staatsbezeichnung lautet seitdem „Bolivarische Republik Venezuela“ und wird im Volksmund als „Fünfte Republik“ (quinta república) bezeichnet.
Am 12. April 2002 kam es zu einem Putsch gegen die Regierung mit dem Ziel, Chávez zu stürzen. Trotz Unterstützung aller privaten Mediensender durch „politisch-parteiische Berichterstattung“ (venezolanischer Journalistenverband) und Schließung des einzigen staatlichen Senders (Canal 8) durch die neue Regierung scheiterte der Umsturzversuch an den breiten Bevölkerungsmassen, die für ihren Präsidenten auf die Straße gingen. Die Putschisten blieben ungestraft oder gingen ins Exil.
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Spitze des venezolanischen Nationalversammlungsgebäudes Bildherkunft |
Die USA haben die Politik Chávez' wiederholt scharf angegriffen und öffentlich erklärt, die Opposition zu unterstützen. Da die USA aber einen Großteil ihres Erdöls aus Venezuela beziehen, pflegt die US-Regierung eine Politik der Zurückhaltung mit Kritik an Chávez. Venezuela ist im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern Lateinamerikas in der Lage, seine Auslandsschulden zu bezahlen und ist daher nicht gezwungen, sich dem Spardiktat des Internationalen Währungsfonds zu unterwerfen.
Am 15. August 2004 fand ein Referendum statt, das von der Opposition initiiert wurde. Ihm voran gingen Streiks unter anderem bei dem staatlichen Erdölkonzern PDVSA, sowie sogenannte Steuerstreiks des wohlhabenden Teils der Bevölkerung. Nachdem das zuständige Wahlamt festgestellt hatte, dass die notwendige Anzahl von Unterschriften (etwa 2,5 Mio) knapp erreicht worden wäre, erklärte Chávez, er würde sich diesem Referendum stellen. Aufgrund des bemerkenswert hohen Andrangs am Abstimmungstag kam es zu teilweise stundenlangen Wartezeiten und die Schließung der Wahllokale musste mehrfach, letztendlich bis Mitternacht, verschoben werden. Das Referendum bestätigte Chávez bei hoher Wahlbeteiligung (73 %) mit 59,25 % (knapp 5 Mio) klar im Amt. Die Opposition warf Chávez Wahlbetrug vor, aber eine von ihnen initiierte und von der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) und dem Carter Center durchgeführte Nachzählung der Stimmen bestätigte das Wahlergebnis.
Politik
Die Regierungsform Venezuelas ist eine Form der Präsidialdemokratie (d.h. der direktgewählte Präsident ist gleichzeitig nominelles Staatsoberhaupt und Chef der Exekutive) mit starken direktdemokratischen Elementen, einer komplizierten Gewaltenteilung zwischen den fünf Gewalten Legislative, Exekutive, Judikative, Bürgergewalt (Art. 273-291) und Wahlgewalt (Art. 292-298) sowie zahlreichen Wahlen auf verschiedenen Ebenen. Die neue Verfassung Venezuelas verbietet die Privatisierung der Erdölindustrie und der sozialen Sicherungssysteme, verfügt die kostenlose Volksbildung und Maßnahmen zur Reaktivierung ungenutzten Großgrundbesitzes, respektiert darüber hinaus aber das Privateigentum, auch das Privateigentum an Produktionsmitteln. Der gesamte Umbau von Staat und Gesellschaft erfolgte durch plebiszitäre Akte: Bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 1998 entfielen 56 Prozent der Stimmen auf Chávez, im April 1999 stimmten 88 Prozent der Wähler für die Einberufung einer Konstituante, im Dezember desselben Jahres 71 Prozent für die neue Verfassung des nun als »Bolivarische Republik Venezuela« bezeichneten Staates. In dieser Verfassung ist die bürgerliche Gewaltenteilung nicht aufgehoben, aber durch direktdemokratische Möglichkeiten erweitert: Sowohl die Abgeordneten als auch der Präsident (6-jährige Amtszeit) können ab der Mitte ihrer Amtszeit per Referendum abgewählt werden. Er ist das Staatsoberhaupt und der Regierungschef. Derzeitiger Amtsinhaber ist seit dem 2. Februar 1999 Hugo Chávez, der Vizepräsident ist José Vicente Rangel, der somit stellvertretender Staats- und Regierungschef ist.Das Parlament ist die Nationalversammlung (Asamblea Nacional) mit einem Einkammersystem mit fünfjähriger Legislaturperiode. Sie hat 165 Sitze, wovon die linke Movimiento Quinta República von Chávez derzeit 76 inne hat. Weitere Regierungsparteien sind Movimiento die Podemos (links, Abspaltung von MAS), die Patria Para Todos (PPT, links); drei Indigene (MVR-nahestehend). Die Opposition bilden die Movimiento al Socialismo (MAS, links), die Acción Democrática (AD, sozialdemokratisch, stellte mehrere Präsidenten), die Proyecto Venezuela (PV, konservativ), die Comité de Organización Política Electoral del Pueblo Independiente (COPEI, christlich-sozial, stellte mehrere Präsidenten), die Primero Justicia (PJ, rechtsliberal) und die La Causa R (links).
Es gibt zwei Gewerkschaftsdachverbände. Zum einen wäre das die Confederación de Trabajadores de Venezuela (CTV), die sich 1936 gegründet und dem Internationalen Bund Freier Gewerkschaften angeschlossen hat. Sie ist Teil der Opposition. Zum anderen wäre das die Union Nacional de Trabajadores, ein 2004 neugegründeter Dachverband der den bolivarischen Prozess unterstützt. Die UNT hat aktuell etwa vier Mal so viele Mitglieder wie die CTV.
Die Verwaltungsstruktur des Landes ist in 23 Bundesstaaten aufgeteilt. Es gibt einen Hauptstadtdistrikt. Die Bundesgebiete sind zumeist Inseln.
Venezuela ist Mitglied in der UNO mit Unterorganisationen, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), dem Lateinamerikanischen Wirtschaftssystem (SELA), der OPEC, G 77, G 15, dem Amazonaspakt, der Gemeinschaft Karibischer Staaten und der Südamerikanischen Union.
Militärpolitik
Die neue Militärdoktrin Venezuelas ist eine integrale, nationale, territoriale Verteidigung, die sich an der Präsenz eines technisch, ökonomisch und demographisch weitaus stärkeren Feindes orientiert. Das wesentlich Neue daran ist geprägt durch die Erfahrungen seit dem Vietnamkrieg, den militärischen Widerstand im Irak und die Einsicht, dass eine starke Militärmacht nicht durch konventionelle Kräfte gebrochen werden kann, sondern nur durch etwas, was Mao den lang andauernden Volkskrieg nannte. Gemeint ist also ein langer irregulärer Krieg, in dem sich Front und Hinterland miteinander vermischen, in dem Zivilisten, Milizen und Kampftruppen eine Einheit bilden und in dem Waffen auf niedriger technologischer Basis verwendet werden. Außerdem wurde nach Berichten des Guardian bekannt, dass Venezuela anstrebt, die größte Reserve auf dem Lateinamerikanischen Kontinent aufzubauen.Greg Morsbach: Venezuela aims for biggest military reserve in Americas , The Guardian, 4. März 2006. Darüberhinaus hat Venezuela 54 Kampfflugzeuge und -hubschrauber in Rußland bestellt. Die USA bewerten das Waffengeschäft als Verteidigungsmaßnahme überzogen. n-tv: Venezuela wird „Festung“, n-tv, 20. September 2006 Dies stützt kritische Stimmen, die Venezuela vorwerfen, lediglich als Vorwand eine mögliche amerikanische Aggression an die Wand zu malen um so ungestört aufrüsten zu können. Die Aufrüstung diene aber in Wirklichkeit der Stärkung des Einflusses Venezuelas in der Region und der Unterstützung von Rebellenorganisationen, die eine Affinität zur venezolanischen Politik hegen. Dies wird unter anderem dadurch unterlegt, dass Venezuela deutlich mehr Handfeuerwaffen als Soldaten besitzt und jetzt mit Lizenz auf eigenem Boden eine Fabrik für die Produktion russischer Handfeuerwaffen errichtet. Militärexperten weisen jedoch darauf hin, das Venezuelas Militärausgaben nur den siebten Platz in der Region einnehmen und keine der Modernisierungen des Waffenarsenals auf Angriffskriege ausgerichtet ist.Die Ziele der Währungspolitik
Der Kerninhalt des neuen Zentralbankgesetzes ist die Modernisierung einer überholten Vision der Zentralbankrolle, die die Entwicklung der venezolanischen Wirtschaft und Gesellschaft blockierte. Anstatt einer orthodoxen monetaristischen Vorstellung, die sich darauf beschränkt, über die Manipulation der Liquidität eine antiinflationäre Rolle zu spielen, findet in Venezuela eine neue Interpretation der Zentralbankrolle Anwendung: ähnlich wie Alan Greenspan in den USA oder auch die europäische Zentralbank, die auf der einen Seite natürlich als Wächter der Währungsstabilität agieren, aber auf der anderen Seite gleichgewichtig Arbeitslosigkeit und Konjunktur im Auge behalten, soll nun auch hier vorgegangen werden.Die Ziele des Bolivarischen Prozesses
Die Ziele des von Hugo Chávez eingeleiteten Bolivarischen Prozesses sind folgende:
- Der Staat strebt einen staatskapitalistischen Entwicklungsprozess an, wie ihn eigentlich Friedrich List vor 180 Jahren in Deutschland propagiert hat und der in Venezuela als endogene Entwicklung bezeichnet wird.
- Die Verteidigung gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika und der Monroe-Doktrin ist beabsichtigt.
- Erstrebt wird der Aufbau des Sozialismus in Venezuela. Zu diesem Zweck wurde mit der Schaffung von Strukturen und Mentalitäten begonnen, die den Übergang zum Sozialismus einleiten.
- Darüber hinaus soll ein lateinamerikanischer Block gebildet werden, in welchem der Sozialismus und die angeblich nötige Verteidigung gegen amerikanische und europäische Interessen funktioniert. Daraus resultiert auch, dass das Schwergewicht der Maßnahmen der Regierung auf der Entwicklungsperspektive der Marktökonomie beruht. Es wird Abhilfe von der totalen Dritteweltökonomie, andererseits die Anhebung des Niveaus der Arbeitskraft und die Bekämpfung der unmittelbaren Not angestrebt.
- Hugo Chávez hat zur Entwicklung von Ideen zum Thema „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ aufgerufen.
Außenpolitik
Ziel der venezolanischen Außenpolitik ist es, im Rahmen der Alternativa Bolivariana para las Américas (span. Bolivarische Alternative für alle Amerikas- ALBA) ein geeintes und sozialistisches Lateinamerika zu verwirklichen. Venezuela sieht sich hierbei selbst in einer Führungsrolle in Lateinamerika.
Ausdruck dieser Leitidee ist beispielsweise der Abschluss eines „Freihandelsvertrages der Völker“ zwischen Venezuela, Kuba und Bolivien, während gleichzeitig Freihandelsverträge mit den USA, die Ecuador und Kolumbien anstreben und Peru bereits besitzt, scharf kritisiert werden. Im Rahmen der Kontroverse um diese Freihandelsverträge kündigte Venezuela auch seinen Austritt aus der Andengemeinschaft an, der es zusammen mit Peru, Ecuador, Bolivien und Kolumbien angehört. Außer in Bolvien und Cuba stößt die venezolanische Außenpolitik und vor allem Chavez' wenig diplomatische Einmischungen in die Politik anderer Länder jedoch auf wenig Gegenliebe. So zog Peru seinen Botschafter aus Venezuela zurück, nachdem Chavez den peruanischen Präsidenten als „Verräter“ an der lateinamerikanischen Sache bezeichnete. Das Verhältnis zwischen Venezuela und den US-hörigen lateinamerikanischen Staaten - vor allem Mexiko, Peru und Kolumbien - gilt als schwierig. Die USA werfen Venezuela des Weiteren vor, die FARC zu unterstützen und verhängten jüngst ein Waffenembargo gegen dieses Land. Die Unterstützung wurde jedoch nie nachgewiesen. Im Gegensatz dazu wurde aber die Unterstützung der USA für kolumbianische Paramilitärs widerholt belegt. Ebenso halten sich in den USA zahlreiche Exilvenezolaner und Exilkubaner auf, die in Venezuela in Terroranschläge auf ein Passagierflugzeug und diverse Botschaften verwickelt waren.
Verwaltungsgliederung
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Tafelberg Mt. Roraima Bildherkunft |
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Los Barrios, die Armenviertel der Hauptstadt Caracas Bildherkunft |
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Caracas, Skyline der Innenstadt Bildherkunft |
Hauptartikel: Staaten Venezuelas
Venezuela untergliedert sich in 23 Bundesstaaten, den abhängigen Gebieten sowie den Bundesdistrikt.
| Bundesstaat | Hauptstadt | Einwohner | Fläche | Region | Lage |
|---|---|---|---|---|---|
| Amazonas | Puerto Ayacucho | 70.464 | 180.144 km² | Guayana |
|
| Anzoátegui | Barcelona | 1.222.225 | 43.300 km² | Nor - Oriental |
|
| Apure | San Fernando de Apure | 377.756 | 76.500 km² | Llanos |
|
| Aragua | Maracay | 1.449.616 | 7.014 km² | Central |
|
| Barinas | Barinas | 624.508 | 35.200 km² | Andean |
|
| Bolívar | Ciudad Bolívar | 1.214.846 | 238.000 km² | Guayana |
|
| Carabobo | Valencia | 1.932.168 | 4.650 km² | Central |
|
| Cojedes | San Carlos | 253.105 | 14.800 km² | Central |
|
| Delta Amacuro | Tucupita | 97.987 | 40.200 km² | Guayana |
|
| Falcón | Coro | 763.180 | 24.800 km² | Central - Occidental |
|
| Guárico | San Juan de los Morros | 627.086 | 64.986 km² | Llanos |
|
| Lara | Barquisimeto | 1.556.415 | 19.800 km² | Central - Occidental |
|
| Mérida | Mérida | 715.268 | 11.300 km² | Andean |
|
| Miranda | Los Teques | 2.330.872 | 7.950 km² | Capital |
|
| Monagas | Maturín | 712.626 | 28.930 km² | Nor - Oriental |
|
| Nueva Esparta | La Asunción | 426.337 | 1.150 km² | Insular |
|
| Portuguesa | Guanare | 725.740 | 15.200 km² | Central - Occidental |
|
| Sucre | Cumaná | 786.483 | 11.800 km² | Nor - Oriental |
|
| Táchira | San Cristóbal | 992.669 | 11.100 km² | South - Occidental |
|
| Trujillo | Trujillo | 608.563 | 7.400 km² | Andean |
|
| Vargas | La Guaira | 298.109 | 1.496 km² | Capital |
|
| Yaracuy | San Felipe | 499.049 | 7.100 km² | Central - Occidental |
|
| Zulia | Maracaibo | 2.983.679 | 63.100 km² | Zulian |
|
| Dependencias Federales | - | 2.245 | 342 km² | Insular |
|
| Distrito Federal Caracas (Bundesdistrikt) | - | 2.284.921 | 433 km² | Capital |
Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 110,8 Milliarden US-Dollar, pro Einwohner bei 4.262 US-Dollar.
Erdöl und andere Rohstoffe
Drei Zahlen illustrieren eindrucksvoll, wie bedeutend der Rohstoff Öl für das OPEC Gründungsmitglied Venezuela ist: es steht für vier Fünftel der Exporte des lateinamerikanischen Landes sowie für die Hälfte der Staatseinnahmen und 25 Prozent der Wirtschaftsleistung. 2005 verdiente das Land rund 35 Prozent mehr mit Öl als im Jahr zuvor. Die laufenden Einnahmen der Regierung sind demnach in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres um 80 Prozent gestiegen.
Mit dem Anstieg der Einnahmen aus dem Ölgeschäft ist die Wirtschaft stark gewachsen, allein im zweiten Quartal um 11,1 Prozent. Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einer Jahresrate von 7,8 Prozent. Auch wenn der Spezialfonds gefüllt wird und obwohl nach Analystenschätzungen ein Haushaltsdefizit von zwei bis drei Prozent auflaufen dürfte, schwimmt der Staat weiter in Geld: Der Wert der Devisenreserven wird auf mehr als 30 Milliarden Dollar veranschlagt; allerdings legt Venezuela diese Reserven nicht mehr in Dollar an.
Der Staat fordert in der OPEC hohe und seiner Meinung nach „gerechte“ Preise, sowie Fördermengenbeschränkungen. Seit 2002 kommen die Erlöse aus der Erdölindustrie anscheinend nicht mehr den herrschenden Eliten zugute, sondern werden von der Regierung für Investitionen in die Infrastruktur, vor allem Eisenbahn- und Straßenbau, sowie für Programme in der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitspolitik verwendet. Trotz der anhaltenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela beziehen die Vereinigten Staaten rund 15 Prozent ihres Erdöls aus Venezuela.
Außenhandel
Venezuela exportierte 2002 Waren im Wert von 26,22 Mrd. US Dollar, die Importe lagen im selben Jahr bei 12,28 Mrd $, womit die Handelsbilanz positiv ausfällt. Ausgeführt wurden zu 80% Erdöl und -gas. Hauptimporte sind Maschinen, Transportausrüstungen und chemische Produkte. Wichtigster Handelspartner sind die Vereinigten Staaten, weit dahinter folgen Kolumbien, Mexiko, Brasilien und europäische Staaten.Bei der Ausfuhr von Eisenerz ist Venezuela Dank ergiebiger Quellen am Orinoco sehr bedeutend, auf dem 8. Platz in der Welt. Weiterhin führt das Land auch Stahl, Edelmetalle, Zement, Textilien und in viel geringerem Maße andere Produkte aus. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Tourismusbranche.
Firmen
Eine der größten Firmen in Venezuela ist der staatliche Erdölkonzern PDVSA. Die PDVSA hält einen 100% Anteil an Citgo.
Weiterhin gibt es die Linea Aeropostal Venezolana, die zweitgrößte südamerikanische Fluggesellschaft. Ehemals gab es noch die VIASA, die staatliche Fluggesellschaft, die bis 1997 existierte. Die Regierung versucht gerade, eine neue staatliche Fluglinie ins Leben zu rufen, die CONVIASA, bisher aber nur mit mäßigem Erfolg; sie besteht derzeit nur aus drei Flugzeugen.
Derzeit hat die World Boxing Association ihren Sitz in Caracas. Mitte der 1990er wurde der Sitz von Panama-Stadt dorthin verlegt. Es gibt allerdings Gerüchte, dass der Sitz noch 2006 zurückverlegt wird.
Medien
Es gibt fünf Fernsehkanäle, die landesweit ausstrahlen. Vier davon sind privat und eher regierungsfeindlich, einer staatlich und eher regierungsfreundlich. Alle Fernsehkanäle sind ihrem Besitzer sehr zugeneigt. Des Weiteren gibt es zahlreiche regionale Sender. Die wichtigsten Tageszeitungen sind El Universal (konservativ), El Nacional (konservativ), Ultimas Noticias (linksliberal), Tal Cual (rechtssozialdemokratisch), Daily Journal (englischsprachig, Wirtschaftsblatt) und VEA (regierungsnah aber unabhängig).
Venezuela ist Haupteigner des Fernsehsenders TeleSUR. Die Regierung beabsichtigt, mit dem Sender Lateinamerika eine eigene „bolivarische“ Stimme zu geben. Der Fernsehsender untersteht aber nicht dem Staat oder der Regierung, sondern agiert unabhängig. TeleSUR wird von verschiedenen namhaften lateinamerikanischen Journalisten geleitet und bezieht sein Material vorwiegend von unabhängigen Produzenten.
Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Am 9. Dezember 2005 trat Venezuela als fünftes Mitglied dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis MERCOSUR bei.
Seit 2005 gibt es die durch Hugo Chávez initiierte Alternativa Bolivariana para las Américas (abgekürt „ALBA“, deutsch „Bolivarianische Alternative für die Amerikas“), welche dem Aufbau einer Wirtschaftsgemeinschaft zwischen Kuba und Venezuela dient. 2006 ist auch Bolivien der ALBA beigetreten. Ziel ist es, eine Alternative zu der von den USA geschaffenen gesamtamerikanischen Amerikanische Freihandelszone zu schaffen und möglichst viele Staaten Lateinamerikas für einen gemeinsamen Wirtschaftsmarkt zu gewinnen.
Ein weiteres Abkommen ist das Petrocaribe. Es erlaubt den Karibikstaaten den Kauf von Erdöl aus Venezuela, allerdings muss nur ein kleiner Teil sofort bezahlt werden. Der restliche Betrag kann zu einem Zinssatz von 1 % für 25 Jahre gestundet werden. Zu den Teilnehmern zählen 12 der 15 Mitgliedsstaaten der CARICOM, sowie Kuba und die Dominikanische Republik.
Öl für Bedürftige
Venezuela hat bekanntgegeben, Bedürftigte in den USA mit verbilligten Öl zu versorgen, was Spannungen geradezu provoziert. Die staatliche venezolanische Erdölgesellschaft Citgo und der US-Bundesstaat Maine haben eine entsprechende Vereinbarung getroffen. „Die Heizkosten sind dramatisch gestiegen, und die amerikanische Regierung hat es nicht geschafft, die Bewohner von Maine mit den benötigten Ressourcen zu versorgen. Wir danken der venezolanischen Regierung für ihre Großzügigkeit”, wurde der Gouverneur von Maine in der venezolanischen Erklärung zitiert. Citgo wird demnach 34 Millionen Liter Heizöl zu 40 Prozent unter dem Marktpreis an sozial schwache Haushalte in Maine verkaufen. Auch vier Indianerstämme und Obdachlose sollen laut Botschaft in den Genuss des Sonderpreises kommen. Im vorigen November hatte Citgo bereits ähnlich billig Heizöl an Bedürftige in Boston und im New Yorker Stadtteil Bronx geliefert.
Staatsausgaben
Zwischen 1991 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
- das Gesundheitswesen bei 10%
- das Bildungswesen bei 20%
- das Militär bei 6%
Kultur und Soziales
Sprachen
Amtssprache ist Spanisch, andere Sprachen sind Guajiro, Pemón und Warao (indigene Sprachen). Warao wird weltweit von knapp 20.000 Stammesmitgliedern der Warao-Indianer gesprochen, die fast ausschließlich in Venezuela leben. Der karibische Indianerstamm der Pemón lebt zu seiner Mehrheit in Gran Sabana in Bolívar, wo eben diese Sprache gesprochen wird.
Die Weltsprache Englisch wird kaum gesprochen. Selbst in der Hauptstadt Caracas ist die Verbreitung der englischen Sprache eher gering. Für Touristen und Einwanderer gibt es in Merida, Caracas, Puerto la Cruz und der Insel Margarita Sprachschulen.
Religion
96 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 2 % gehören dem protestantischen Glauben an. Muslime, Juden und Anhänger von indigenen Religionen bilden Minderheiten. (Stand: 2006)
Feiertage
Das Jahr beginnt mit dem 1. Januar, dem Neujahr. Im März/April gibt es das Osterfest. Seit dem 19. April 1810 wird jährlich die Verkündung der Unabhängigkeit gefeiert. Genau wie in Deutschland gibt es am 1. Mai den Tag der Arbeit. Am 24. Juli wird die Schlacht von Carabobo gefeiert.
Der Nationalfeiertag ist der 5. Juli (Tag der Unabhängigkeit, Día de la Independencia), der Tag, an dem 1811 die Unabhängigkeitserklärung verfasst wurde. Ein weiterer Feiertag ist der 24. Juli, das Geburtsdatum Simón Bolívars. Die „Entdeckung Amerikas“ wird am 12. Oktober gefeiert und Weihnachten am 25. Dezember.
Bedingt durch die starke katholische Tradition des Landes werden die verschiedensten Heiligentage in kleinen lokalen Festen das ganze Jahr hindurch gefeiert.
Bildung
In Venezuela gibt es sowohl ein staatliches, als auch ein privates Schul- und Hochschulsystem. Im lateinamerikanischen Vergleich ist das Hochschulsystem sehr gut, jedoch sind noch deutliche Defizite im staatlichen Schulsystem zu erkennen. Die Schulpflicht beträgt neun Jahre, allerdings erfüllten diese 1998 nur ca. 60 % der schulpflichtigen Kinder. Seitdem hat sich die Situation deutlich verbessert. Die Analphabetenrate wurde durch die Alphabetisierungskampagnen von 10 % auf 1 % herabgesetzt. Die Errichtung der sogenannten „bolivarischen Schulen“ mit dem Konzept der Ganztagsschule hat sich als äußerst effektiv erwiesen.
Bolivarisches (staatliches) Bildungssystem
Während das private Schulsystem in Venezuela kostenpflichtig ist, erweiterte der Staat mit dem bolivarischen Schulsystem seit 2003 das kostenlose staatliche Schulsystem, welches aber noch Defizite erkennen lässt. Das bolivarische Bildungssystem richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Schulpflichtige. Die Erwachsenenbildungsprogramme sind in so genannten Misiones organisiert. Sie sind nach dem Generalstreik im Frühjahr 2003 angelaufen und werden dezentral angeboten: Misión Robinson I ist ein Alphabetisierungsprogramm für Erwachsene, an dem bis Ende 2005 1,5 Million Personen teilgenommen haben. Die Misión Robinson II bietet Kurse zur Erlangung eines Primarschulabschlusses (6. Klasse) an. An diesen Kursen haben im Jahr 2005 600.000 Personen teilgenommen. Misión Ribas ist ein Erwachsenenbildungsprogramm zur Erlangung eines Sekundarschulabschlusses (Abschluss nach der 11. Klasse). Misión Sucre hat die Hochschulausbildung zum Inhalt. 2003 wurde die Universidad Bolivariana gegründet, an der im Gegensatz zur nationalen Uni alle Interessenten mit Sekundarschulabschluss studieren können. An dieser Uni existieren zur Zeit 11 entwicklungstechnisch relevante Studiengänge (zum Beispiel Gemeindemedizin, Sozialarbeit, Pädagogik, Jura). Die Ausbildung besteht paritätisch aus universitären und praktischen Anteilen. Da die bolivarianische Uni nicht alle Interessenten aufnehmen kann, wurden dezentral Studierzirkel eingerichtet, die von Dozenten, Studenten höherer Semester sowie über Fernkurs versorgt werden. Die dezentrale Hochschulausbildung ist der Inhalt der Misión Sucre.
In den Armenvierteln werden bolivarianische Vorschulen, Grundschulen und Sekundarschulen errichtet. Die Schulen sind perspektivisch als Ganztagsschulen konzipiert. An der Konzeption der Schulen sollen alle Beschäftigten (Lehrer, Psychologen und Handwerker) beteiligt werden. Die Schulen sollen Schulkleidung, 2 Mahlzeiten am Tag und die medizinische Versorgung der Kinder bereitstellen. Lerninhalte sind nicht nur die gewöhnlichen Schulfächer, sondern auch die Bewältigung des Alltags. Im Jahr 2003 wurden 2800 neue Schulen gegründet, in denen die Konzeption teilweise schon verwirklicht ist.
Gesundheit
Durch ein Projekt der Regierung, an dem zuerst nur 2000 kubanische, später auch einheimische Ärzte teilnahmen, konnte die Versorgung der Bevölkerung, besonders der ärmsten Schichten, angehoben werden. Ergänzend wurde ein Ernährungsprojekt gestartet, das die Versorgung der Armen mit Lebensmitteln in den Mercal- Märkten zu subventionierten Preisen sicherstellt.
Medizinische Versorgung
Mitte 2003 begann die Misión Barrio Adentro (tief im Viertel) zum Aufbau einer flächendeckenden kostenlosen medizinischen Versorgung. Ende 2006 arbeiteten in dem Programm 20.000 kubanische und 4.000 venezolanische Ärzte, um in den Armenvierteln die Gesundheitsversorgung aufzubauen. Die Versorgung ist kostenlos, die Medikamente werden vom Staat zur Verfügung gestellt. Die Medizinstationen werden aus einem Baukastenset errichtet, welches aus einer kleinen Praxis und einer kleinen Wohnung besteht. Die Bevölkerung wird durch je einen kubanischen und einen venezolanischen Arzt (bzw. Studenten höheren Semesters) versorgt. Nahziel ist, dass der kubanische Arzt nach zwei Jahren zurückkehren kann und der Venezolaner einen weiteren Venezolaner einarbeitet. Fernziel ist die Ausbildung von 200.000 Ärzten innerhalb von 10 Jahren, die dann ganz Lateinamerika versorgen sollen. Schon 6 Monate nach dem Start des Programms 2003 waren 3 Millionen Personen medizinisch versorgt.
Ernährung
In den Städten werden seit 2003 in selbst organisierten Mercal-Märkten staatlich subventionierte Lebensmittel angeboten. Die Mercal-Märkte setzen 2005 landesweit 40% der Grundnahrungsmittel und 20% aller Nahrungsmittel um. Die Preise liegen zwischen 30% und 70% unter denen der normalen Läden. Ziel ist die flächendeckende Lebensmittelversorgung vor allem der armen Bevölkerung. 2006 gab es 14.000 Läden.
Ein weiteres Programm zur Verbesserung der Ernährungssituation der armen Bevölkerung sind die sog. Casas de Alimentación (Volksküchen), die in den Barrios selbst organisiert werden und mit staatlicher Finanzierung kostenlos 2-3 Mahlzeiten zur Verfügung stellen.
Darüber hinaus wird seit dem Amtsantritt Chávez' die Verpflegung von Kindern in der Schule konsequent ausgebaut, um eine Ernährung auch ohne materielle Mittel sicher zu stellen.
Sicherheit
Eines der größten Probleme Venezuelas ist die Kriminalität, welches sich seit Amtsantritt Chavez' noch einmal deutlich verschärft hat.
Die Mordrate pro 100.000 Einwohner entwickelte sich laut Angaben der Vereinten Nationen folgendermaßen, Tendenz weiter steigend:
- 1998: 19,61
- 1999: 25,21
- 2000: 33,15
- 2001: 33,17
- 2002: 38,50
Die Sicherheit schwankt gebietsweise. Vor allem typisch touristisches Verhalten kann unter Umständen Übergriffe provozieren. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um den Regelfall.
Wer sich dagegen mit Landkarte und hochwertiger Kamera ausgerüstet in einem erkennbaren Armutsviertel bewegt, muss davon ausgehen, überfallen zu werden. Auch das Tragen von Schmuck, selbst als Fälschung, kann allzu verlockend auf Kleinkriminelle wirken.
Die Sicherheit im Grenzgebiet zu Kolumbien und Brasilien kann sehr davon abhängen, inwieweit der persönliche Wert zur Schau getragen wird. Die jetzige Regierung macht zumindest den Versuch, durch erhöhte polizeiliche und militärische Präsenz an Wochenenden und Volksfeiertagen wie Karneval, die Sicherheit zu verbessern.
Kultur
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Kathedrale von Coro, die Chiesa de San Clemente, die Kathedrale von Ciudad Bolívar, die Kathedrale von Caracas, sowie die Kirche von San Francisco. Weiter hin kann man das „Capitol von Caracas“ und das „Haus der Gouverneure in Ciudad Bolívar“ besichtigen.
Die kulturellen Höhepunkte des Landes bietet die Hauptstadt Caracas. Im Landesinneren ist das kulturelle Leben dagegen weniger entwickelt.
Das „Pantheon“ und das „Stadttheater“ gehören zu den bedeutenden Bauwerken Caracas. Zu den bekanntesten Museen in Caracas zählen die Colección Cisneros, die Colección Fundación Polar, das nationale Kunstmuseum, das Museo Alejandro Otero (zeitgenössische Kunst), das Museo de Arte Colonial Quinta de Anauco (Museum für Kunst der Kolonialzeit) und das Museo de Arte Contemporáneo de Caracas Sofía Imber (zeitgenössische Kunst).
Weitere bekannte Museen finden sich in Acarigua, Barquisimeto, Ciudad Bolívar, Maracaibo, Mérida, San Carlos, San Cristóbal, San Felipe und Valencia.
Im Nationalpark Canaima findet man den höchsten Wasserfall der Erde, den Salto Angel, sowie eine große Zahl Tier- und Pflanzenarten.
Essen
Ein typisches Gericht sind die Hallacas (ein Ragout aus Rindfleisch, Rosinen, Gemüse, Wurst, Kapern, Zitronen und Nüssen in Maisteig) und Mondogo (einem kräftig gewürzten Eintopf mit Kutteln). Dazu werden vor allem Saft, gemischt aus Melasse, Limettensaft und Wasser getrunken. Eine kulinarische Spezialität Venezuelas sind die Arepas, gebackene oder frittierte Maisfladen. Der Sancocho ist eine Suppe, die in der Regel in einem großen Topf für viele Menschen angerichtet wird und verschiedene Gemüse- und Fleischsorten enthält. Ein weiteres typisches Gericht ist der Pabellón Criollo, eine Kombination aus schwarzen Bohnen (Caraotas), Kochbanane (Cambur), Reis und zerrissenem Faserfleisch (Carne Mechada).
Weitere Themen
- Liste bekannter Venezolaner
- Portal:Venezuela
Quellen
- Seventh United Nations Survey of Crime Trends and Operations of Criminal Justice Systems, covering the perios 1998-2000
- CISR http://www.irb-cisr.gc.ca/e...
- Azzellini, Dario (2006): Venezuela Bolivariana. Revolution des 21. Jahrhunderts?, Neuer ISP Verlag, ISBN 3899001206, 320 S.
Weblinks
- Offizielle Netzpräsenz der Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Österreich
- Offizielle Netzpräsenz der Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in Deutschland
- Artikel, Bücher und Filme von Dario Azzellini zu Venezuela
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- IberoDigital Aktuelle Presse aus und über Venezuela
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Venezuela
Es fehlt auf jeden Fall noch was zur Politik.
Wer kann das Recht beanspruchen, ein Artikel über ein ganzes Land zu bloquieren?
Es ist absolut lächerlich, dass ein Individuum das recht hat zu entscheiden, was in einem so wichtigen Artikel erscheint. Dies ist nichts weiteres als Zensur. Das Monopol über die politische Meinung, das Der Eine hat, zerstört das ganze Prinzip von Wikipedia, so offen wie möglich zu sein.
Nicht nur das; dies macht völlig unmöglich, dass viele deutlich wichtigere Infos über das Land von anderen hingefügt werden kann, als die nassen Träumen welcher.
Ihr seid eine Schande als Mitgestallter der FREIE Enzyklopädie.
QS Fokus Diskussion
Es fehlt Politik, Verwaltungsgliederung ist nur eine Liste, kaum aussagekräftig. --MacPac MacPac 18:57, 5. Dez 2005 (CET)
- hi. Die Politik wird ausführlich ab 1948 beschrieben. Sage bitte konkret, was du vermisst, dann kann man das ergänzen. Die Verwaltungsbezirke sind kaum in Fließtext darstellbar. Man könnte noch ein Bild dazustellen, dann fällt die Lücke nicht so auf. Lieben Gruß --Peng Peng 14:43, 6. Dez 2005 (CET)
- Hallo. Ich dachte dabei weniger an die politische Geschichte, sondern eher an die Staatsorganisation. Was ist mit der Geschichte vor 1948? Die Bevölkerung kommt etwas kurz, genauso die Wirtschaft. Außerdem vermisse ich Absätze zu Sprache, Soziales, Verkehr, Religionen, Feiertage, Kultur und Gesellschaft (Kunst und Literatur, Wissenschaft, Bildung, Medien, Sport, Sehenswürdigkeiten und Küche). Ich werde mich spätestens am Wochenende voll mit einklinken. Erstmal habe ich einen Artikel zu Movimiento Quinta República verfasst, da die regierende Partei nicht als "leerer" Link im Artikel vorkommen sollte. --MacPac MacPac 07:33, 7. Dez 2005 (CET)
- Ich haben schon mal etwas angefangen, das wird demnächst weitergeführt. Ich bitte dringlichst um Mithilfe. --MacPac MacPac 19:39, 7. Dez 2005 (CET)
Hi! Schließe mich gern der Verbesserung dieses Artikels an. Mein Vorschlag: Die englische Wikipedia ist eine wahre Fundgrube --> Venezuela (engl)--Anitagraser 23:06, 14. Dez 2005 (CET)
Übersetzung aus en:
Hallo, ich habe mal den Artikel aus der englischen Wikipedia herrüberkopiert. Wäre schön, wenn er mit gemeinschaftlicher Arbeit übersetzt werden könnte. Deutschlandartikelveränderer 18:22, 20. Feb 2006 (CET)
Geschichte vor 1948 fehlt noch vollständig. Dazu gibt es in der englischen Wikipedia sogar einen eigenen Artikel. Ich finde insgesamt, dass man sich an der englischen Wikipedia orientieren sollte. Vielleicht besucht ja hier auch mal jemand die Seite, welcher ein paar spanisch Kenntnisse besitzt, dieser könnte ja dann die spanische Wikipedia übersetzen.Deutschlandartikelveränderer 18:33, 20. Feb 2006 (CET)
- Sorry, aber warum kopierst du den englischen Artikel hier rein? Das hilft ja auch niemandem beim Übersetzen. Wie wärs einfach mit einer Liste und jeder, der mithelfen will, trägt ein, welches Kapitel er macht. --Anitagraser 19:02, 20. Feb 2006 (CET)
- Origin and history of the name ...hab ich versprochen --Peng Peng 16:03, 21. Feb 2006 (CET)
- Hier meine Übersetzung: Man glaubt, dass der Name des Staates Venezuela auf den Entdecker Amerigo Vespucci zurückgeht, der zusammen mit Alonso de Ojeda 1499 eine Schiffsexpedition entlang der Nordwestküste, (heute als Golf von Venezuela bekannt) leitete.
- Als die Expedition die Guajira Halbinsel erreichte, sah die Mannschaft die Pfahlbauten (palafitos), welche der eingeborene Anustamm errichtet hatte. Dies erinnerte Vespucci an Venedig und er bezeichnete den Abschnitt als Venezuela, was nichts anderes als ‚’Klein Venedig ‚’ bedeutet.
- Andererseits sagt der sich ebenfalls in der Expeditionsmannschaft befindliche Eroberer und Geograf Martín Fernández de Enciso in seiner Schrift Summa de Geographia , dass die Bevölkerung dieser Region einen flachen Felsen bevölkerte und Veneciuela genannt wurde. Dieser Theorie entsprechend könnte der Name des Staates auch einheimischer Herkunft sein. Dennoch hat sich bis heute die erste Version durchgesetzt.
- History
- Government and politics
- Subdivisions
- States
- Regions
- Geography ... Werd ich fertig übersetzen --Anitagraser 23:02, 20. Feb 2006 (CET)
- Economy
- Demographics
- Military
- Culture
- Holidays
- Personalities
- National symbols
Ich dachte dann könnte man die englischen Wörter sofort durch die deutschen ersetzten und hätte dann auf die Dauer einen vollständigen Text, den man dann auch wieder Stück für Stück mit dem Deutschen Text in der Artikelseite angleichen und ergänzen könnte.Deutschlandartikelveränderer 14:58, 21. Feb 2006 (CET)
Weitere Artikel aus der en Wikipedia zu Venezuela, die etwas mit diesem Artikel zu tun haben:
[Wirtschaft aus der Englischen Wikipedia]
[Geschichte aus der Englischen Wikipedia]
[Politik aus der Englischen Wikipedia]
[Geographie aus der Englischen Wikipedia]
Na ja, dann mal ran. Wir brauchen möglichst viele fließend sprechende Benutzter um diese Artikel alle zu übersetzten und auszuwerten. Viele GrüßeDeutschlandartikelveränderer 15:13, 21. Feb 2006 (CET)
- Hallo. Nach überstandener Krankheit bin ich seit einigen Tagen wieder in der Wikipedia dabei und werde mich auch an der Übersetzung beteiligen. Ich werde noch diese Woche damit anfangen. --MacPac MacPac 17:36, 22. Feb 2006 (CET)
Sehr gut! Ich schließe mich aber auch der Meinung von ALE an, dass man noch viele andere Informationen sammeln muss! Viele Grüße und gute anhaltene Gesundheit!Deutschlandartikelveränderer 18:46, 22. Feb 2006 (CET)
Diskussion Verbesserung des Artikels "(ist noch nicht abgschlossen)"
- Ja, das ist eigentlich eine lobenswerte Idee. Obwohl ich momentan mit anderen Dingen beschäftigt bin und den Venezuelaartikel lediglich aus der QS heraus etwas kenne und einige Bilder aus den Commons hierher platzierte , wäre ich bereit den Einstieg Origin and history of the name zu übersetzen. Hats Zeit bis Morgen ? Dann kopiere ich es hierher, ok ? Lieben Gruß und bleibe so engagiert. (hoffen wir, dass Venezuela weiterhin gegen die seltsame Politik der USA bestehen kann) --Peng Peng 15:59, 21. Feb 2006 (CET)
Danke für das Lob und das Engagemo. Wäre toll, wenn du auch noch den Teil Economy mit dem HJauptartkiel übersetzten könntest. Natürlich hat es bis morgen Ziet. Und noch was, die Politik der USA ist wahrlich seltsam, aber man hat natürlich die Angst, das die Katastrophe in Kuba in Venzuela wiederholt wird und somit schon das zweite Amerikanische Land solzialistisch werden könnte. Außerdem ist Venezuela ja auch nicht gerade zimperlich vorallem mit der Drohung der USA den Ölhahn abzudrehen.Deutschlandartikelveränderer 16:26, 21. Feb 2006 (CET)
Naja, also meines Erachtens sind weder die englische noch die spanische Fassung von Venezuela auf den ersten Blick besonders überragend. Diese Artikel sollten nicht die Richtschnur sein. Für einen lesenswerten oder exzellenten Länderartikel in der deutschen Wikipedia braucht es wesentlich mehr. Ich werde mal schauen, wo ich etwas beitragen kann. --ALE! ALE! 16:10, 21. Feb 2006 (CET)
Schön das ihr mir alle helfen wollt. Noch besser: Dass ALE den Artikel andscheinend auch noch lesenswert machen will. Das ist sehr toll. Anmerkung: Ich meinte nie, dass der englische Artikel eine Richtschnur für einen lesenswerten oder gar exzellenten Artikel sein könnte, aber ich sah, dass der englische Artikel wesentlich ausführlicher ist als der Deutsche, weil er sehr viele Hauptartikel gibt. Viele arbeitssame Grüße!!Deutschlandartikelveränderer
@Deutschlandartikelveränderer: Hab schon einige Abschnitte aus dem engl. Artikel Geography of Venezuela übersetzt und sie gleich in den Artikel gestellt. Allerdings hab ich die Gliederung geändert, weil der englische Artikel imo doch sehr unübersichtlich ist. Es fehlen noch die Maracaibo-Tiefländer und das Hochland von Guayana. Wie du vielleicht schon gemerkt hast, habe ich die restlichen Abschnitte "Klima" und "Flüsse" schon vor einiger Zeit aus der en: übersetzt.
Würd mich sehr freuen, wenn wir einen Lesenswerten schaffen. Auf gute Zusammenarbeit! -
edit: So, bin jetzt fertig. Werd noch nach anderen Quellen suchen. Außerdem würd ich vorschlagen, dass wir eine andere Karte einfügen. Die aktuelle ist imo nicht besonders gut.
-Anitagraser 16:45, 22. Feb 2006 (CET)
Sehr schöne Idee! Also auf gute Zusammenarbeit!Deutschlandartikelveränderer 18:05, 22. Feb 2006 (CET)
??? Ich hab ja gar nichts verschoben. Das einzige, was ich getan hab, ist, dass ich einen von zwei fast identischen Absätzen aus dem Namens-Abschnitt gelöscht hab ... --Anitagraser 21:07, 23. Feb 2006 (CET)
Oh, Entschuldigung. Ich hatte die englische Übersetzung wahrscheinlich vergessen wieder wegzulöschen. Das alles war jetzt ein blödes Missverständnis. Viele entschuldigende Grüße.Deutschlandartikelveränderer 14:32, 25. Feb 2006 (CET)
- Kein Problem! ;) --Anitagraser 20:28, 26. Feb 2006 (CET)
Hauptartikel
Wir bräuchten unbedingt einen Hauptartikel Geographie Venezuelas in der en. Wikipedia gibt es in bereits. Hier ist nocheinmal die Verlinkung: [Geographie aus der Englischen Wikipedia] Ich schau nochnach anderen Artikeln.Deutschlandartikelveränderer 18:27, 8. Mär 2006 (CET)
Artikel die für Venezuela wichtig sind aber noch fehlen
sind Golf von Venezuela, Canal de San Carlos, Salto Kukenam, Arauca, Catatumbo, Tuy, Caura, Guaire, Cuyuni, Negro, Canal 8, PDVSA. Viele Grüße! P.S. Ich werde mal in der englischen Wikipedia nach den Artikeln schauen und sie dann von hier aus verlinken.Deutschlandartikelveränderer 16:12, 23. Feb 2006 (CET)
Also hier die Flussartikel die ich in der en Wikipedia gefunden habe:
[Rio Negro],
[Cuyuni (Stub)]. Habe ich schon ausgewertet.Deutschlandartikelveränderer 17:03, 23. Feb 2006 (CET)
Andere wichtige Dinge aus der en Wikipedia:
[PDSVA]
Und hier noch ein paar Artikel von Flüssen, die ich sonst noch gefunden habe: [Branco River]Deutschlandartikelveränderer 16:53, 23. Feb 2006 (CET)
Neutralität
Bolivarischer Prozess
Was ist das für ein unwissenschaftlicher Absatz? Sehr von Chavez inspiriert, nehme ich an. --83.135.248.115 21:21, 22. Feb 2006 (CET)
Da muss ich dir völlig recht geben. Da es gerade eine Halbsperrung im Artikel gibt, schreibe deine Verbesserungsvorschläge bitte hierhin. Ich integriere sie dann in den Artikel. Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET)
Der Absatz "Die Ziele des Bolivarischern Prozess" ist offensichtlich von Prof. Heinz Dieterich Steffan abgeschrieben und damit bereits eine Interpretation. Vielleicht sollte man sich einfach darauf beziehen, wie die bolivarianische Bewegung selbst die Ziele definiert: - Souveränität, Unabhängigkeit (nach Simón Bolívar) - Soziale Sicherheit / Land für die Bauern (nach Ezequiel Zamora) - Bildung für alle (nach Simón Rodríguez) - Partizipative Demokratie (direkte bzw. Basisdemokratie) und seit Januar 2005 - Sozialismus des XXI. Jahrhunderts Programmatische Grundlage des bolivarianischen Venezuela ist die Verfassung von 1999. Alles, wo es darum geht, ob die Ziele umgesetzt worden sind oder nur Regierungspropaganda sind oder was weiss ich gehört m.E. nicht in den Artikel.
Es gibt hier Überschneidungen mit dem nächsten Absatz: Außenpolitik. Irgendwie müsste das besser systematisiert werden. --Rita2008 19:39, 25. Mai 2006 (CEST)
Könnten manche hier nicht ein bisschen neutraler schreiben?
Ich finde es schade, dass manche Eurosozialisten so partiel die ganze Entwicklung in Venezuela schreiben, als ob sie nur sozialistische Zeitungen, Marx, Lenin, Engels und so was lesen würden. Sie mögen bestimmte Ideale haben, sie sollten aber bitte schön auch eine eigene Meinung haben und etwas kritischer ihren ganzen Theorien gegenüber sein. Venezuela bekommt mehr Geld als je zuvor (auch wenn Inflation berücksichtigt wird), es gibt aber eine Kriminalität, die viel höher als bei der Ankunft von Hugo Chavez liegt (und man kann nicht auf alle Ewigkeit die vorigen Regierung für eine immer steigende Kriminalität verantwortlich machen), es gibt mehr Bettler (trotz aller misiones), mehr Leute arbeiten einfach als Strassenverkäufer. Bitte all dies beachten. Dazu: nicht jeder, der Chavez nicht mag, ist ein Faschist, nicht jeder, der gegen ihn ist, ist ein Teil der "kapitalistischen Oligarchie", der "Reichen, die den USA-Imperialismus unterstützen", etc.
Dürfen nur extrem linke Eurosozialisten die "Partialität" der Seiten bestimmen?
Ich finde es komisch: die Chavez-Partein seien nicht populistisch, obwohl sie immer wieder die Schuld an die US-Amerikaner und "Reaktionäre" schieben, Waschmaschinen schenken, die venezolanische Staatsbürgerschaft massenhaft kurz vor den Wahlen erteilen und immer wieder kurzfristige Schritte unternehmen, um die Aufmerksamkeit der Leute zu bekommen, wobei die Schulden weiter steigen, trotz immer steigenden Erdölerlöse? Als ich "populistisch" aus Parteien der Opposition wegnehmen wollte, wurde dies wieder zurückgenommen. Die Mordrate hat sich mehr als verdreifacht, seit Chavez an der Macht ist (1998), er spricht aber immer noch von "Les Miserables" von Victor Hugo und sagt, Kriminalität hat mit Ungleichheit zu tun, als ob dies mit ihm nichts zu tun hätte, sondern nur mit der vergangenen Regierung (die ja auch sehr korrupt waren). die Anzahl von Bettlern auf der Strasse ist viel grösser und was vor 8 Jahren angenehme Boulevards waren, sind heute Bazaren, wo eine grosse Anzahl der Bevölkerung sich gegenseitig ausländische Produkte verkauft. Viele Medien sind zwar sehr regierungsfeindlich, die staatlichen Medien sind aber genauso oppositionsfeindlich und das scheinen manche in Europa nicht zu sehen. Als George Bush sagte, "wer nicht mit uns ist, ist gegen uns" waren viele Leute - ich auch empört - , weil man nicht in "Guten und Bösen" die Welt verteilt sehen will. Anscheinend üben manche Leute eine Doppelmoral. Bitte, lasst Raum für regierungskritische Äusserungen, auch wenn es nicht in euren Che-Guevara-hatte-immer-recht-Bild passt. Weder alles bei den Chavistas ist schlecht noch alles bei der Opposition. Ja, ich mag den Chavez nicht. Nein, ich bin nicht deswegen ein Reaktionär, nein, ich bin kein kapitalistischer Verbrecher. Den sogenannten Sozialismus in Venezuela sieht man anders, wenn man ein Eurosozialist ist, oder ein Venezolaner, der die ganze Entwicklung seit den Siebziger gesehen hat, auch wenn dieser Venezolaner auch gewisse sozialistische Idealen hat. Ich sehe unten v.a. regierungskonforme Links. Ist das partial?
- Solange du die Bedeutung des Wortes "neutral" beachtest, können das vielleicht auch andere tun. Der Artikel ist jetzt für IP-Bearbeitungen gesperrt, um den IP's, die seit mehreren Wochen versuchen, den Artikel in die eine oder andere Richtung zu ziehen, einen Riegel vorzuschieben. Gruß, J budissin - J budissin - POST 00:00, 23. Feb 2006 (CET)
- Soll der Artikel zur Zeit neutral sein? Mit den Bemerkungen, bestimmte Parteien der Opposition seien linkspopulistisch, die der Regierung nicht? Mit dem ganzen Abschnitt des sogenannten Bolivarischen Prozesses und die Diskussion über Reaktionäre? Ist der Artikel also jetzt "in der Mitte"? Das vom bolivarischen Prozess ist meiner Meinung nach so rein aus den üblichen Sätzen der Marx-Engel-Befürwörter stammend...Die Links unten sind übrigens meistens sehr regierungsfreundlich. Die Presse ist sehr impartiell, leider aber auf beiden Seiten. Ihr könnt zumindest die Links zu bestimmten Links der Opposition erlauben. Übrigens: nicht jeder in der Opposition ist entweder linkspopulistisch, rechtsliberal oder regelrecht rechtsextrem.
Nein, er ist sicherlich nicht neutral, nur hilft es wirklich nicht, wenn jeder hier versucht, nur seine Meinung durchzusetzen. Also: Veränderungen, die zur größeren Neutralität beitragen, sind erwünscht, jedoch nur, wenn sie in angemessener Form beigetragen werden. Gut übrigens, dass du dich angemeldet hast. Gruß, J budissin - J budissin - POST 01:53, 23. Feb 2006 (CET)
Da muss ich J Bussdin völlig recht geben. Deutschlandartikelveränderer 15:52, 23. Feb 2006 (CET)
Wer soll dann den Text neutraler machen, wenn er gesperrt ist?
Die Parteien auf der Seite von Chavez duerfen links sein, die gegen Chavez sind immer noch 'linkspopulistisch'und das darf keiner aendern? Wer soll die extrem pro-Chavez Kommentare da aendern? Wer soll auch interessante Statistiken mitbringen, die ja von der Vereinten Nationen und anderen Organismen kommen, wo steht, dass die Mordrate in Venezuela zur Zeit mehrmals hoeher (nicht 3%, nicht 30%, ueber 300%) als 1998 liegt und das laut Berichten der venezolanischen Polizei? Also man laesst einen schoenen Bericht ueber die Missionen und damit basta? AndresDominguez
Neutralitätsdiskussion
Bitte beteiligt euch an dieser Diskussion, hier werde ich versuchen mithilfe von Tipps den Artikel neutraler zu machen. Ich bitte alle die sich an der obrigen Diskussion beteiligt haben sich auch hier zu beteiligen. Ich meine aber auch, das dieser Artikel wircklich zu von Chavez inspiriert ist und da sollte die Wikipedia die ja auf ihre Leser sehr meinungsbildend istin der Lage sien wenigstens einen neutralen Standpunkt zu haben. Viele Kritikpunkte an Chavez werden hier unter den Teppich gekehrt. Viele Grüße!Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET)
Bitte tragt eure Meinung bei den Bemerkungen ein und unterschreibt bitte mit vier Tilden:Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET). Ihr könnt auch neue Punkte hinzufügen. Hier meine Neutralitätsvorschläge:
Punkt: Politik: Chavez strebt eine möglichst direkte Demokratie an. Bemerkungen:Na ja, das ist ja nicht gerade das was man von Chavez hört und jetzt sagt blos nicht, dass die ARD und das ZDF nicht neutral seien, oder dass sie von Bush inspiriert seien.Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET)
Militärpolitik: Bemerkungen: Verrät eindeutige pro Chavez Meinung.Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET)
Bolivarischer Prozess: Bemerkungen: Man zeigt nur was geschehen sollte und nicht was geschehen ist. Außerdem wird deutlich, dass Chavez im Gegensatz zu allen Beteuerungen im restlichen Text nicht eine direkte Demokratie sondern den Sozialismus anstrebt.Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET)
Verkauf von Heizöl an sozial schwache Familien in den USA: Bemerkungen: Es wird überhaut nicht erwähnt, was für eine Demütigung dies für die USA ist, wenn man sieht, das sozial schwache Hauhalte in der USA ein ähnlich großes Pro-Kopfeinkommen haben wie der venezolanische Mittelstand. Noch daz komisch ist: Das Heizöl erst teuer zu verkaufen um es dann für sozial schwache wieder herabzusetzen. Noch dazu hat die zitierte Aussage vom Senator von Main mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit keinerlei WAHRHEITSGEHALT.Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET)
Medien: Bemerkungen: Das die privaten Zeitungen regierungsfeindlich sind wird überdimensional oft erwähnt. Außerdem entspricht es der angeblichen Pressefreiheit. Sowohl die privaten Zeitungen und Sender, als auch die Regierungssender sind ihrem jeweiligen Besitzer zugeneigt.Deutschlandartikelveränderer 15:53, 27. Feb 2006 (CET)
Ganz deutliche Massnahmen, um einen neutralen Text zu bekommen
Ich fordere hier auf, zu diskutieren, wie es uns gelingt, einen neutralen Text von diesem Thema zu kriegen. Es kann nicht sein, dass bestimmte Menschen, nur wel sie so sehr ueberzeugt sind von ihren politischen Doktrinen den ganzen Text damit fuellen. Der Absatz ueber den sogenannten "bolivarianischen Prozess" ist eindeutig pro-Chavez (und bitte, an die Person, die diese Kommentare loescht: Respekt zeigen!). Es scheint, als ob man manche Saetzte aus einem Pamphlet eines kommunisten der 70er Jahren entnommen haette: die fuenfte Dynamik ist die Kontrarevolution der Reaktionaeren. Bitte schoen, wer hat das gesagt? Wessen Meinung ist das? Ob man fuer Chavez oder gegen Chavez ist, ob es einem egal ist, man soll dies mit Zahlen beweisen, am besten mit Zahlen, die von anderen ueberprueft werden konnten. Was soll das, dass Venezuela mit den Laendern X, Y, Z etc einen gemeinsamen Block machen muss? Und wieso denn nicht mit anderen, wie Chile und Kolumbien? Ich bin dafuer, den Absatz ueber den "bolivarischen Prozess" (wieso benutzen die Prochavistas immer diese Woerter, fast als es um eine heilige Religion waere?) wegzunehmen. Ja, Venezuela ist vom Erdoel leider sehr abhaengig. Ja, es gibt sogenannte Alphabetisierungskampagnen jetzt. Und es gibt jetzt viel mehr Kriminalitaet, mehr Menschen arbeiten schwarz und es gibt viel mehr Bettler, wie Ihr sehen koenntet, wenn das Venezuela von heute mit dem Venezuela von 1998 verglichen koenntet.
- 1. Der bolivarische Prozess ist nicht alleine Chavez. Deshalb ist es besser, diese "Wörter" beizubehalten.
- 2. Wenn du den Text so änderst, wie du es wünscht, verwandelst du ihn in einen anti-chavistischen. Von Neutralität ist er nach wie vor meilenweit entfernt. Gruß --Ralf S. 06:47, 9. Mär 2006 (CET)
- 1. Was man 'bolivarischen Prozess' nennt wird allein durch Chavez-Befuerwoerter unterstuetzt. Bring mir eine einzige Seite vom 'bolivarischen Prozess', die nicht von Chavez-Sympatisanten kommt.
- 2. Ich moechte allein, dass beide Meinungen stehen, nicht nur die der Chavistas und deren Sympatisanten in Europa. Wenn man ueber angebliche Errungenschaften schreibt, darf man auch ueber andere Tatsachen schreiben, Wikipedia ist nicht die DDR. Entweder man spricht ueber Alphabetisierungskampagnen UND ueber Kriminalitaetsraten etc, also ueber alles, oder man spricht ueber was? (keine Ahnung)
- Zu 1 - Es geht mir allein um die Wahl der Worte. "Bolivarischer Prozess" mag mancher als Propaganda ansehen, deswegen sollten wir es hier immer in Anführungszeichen setzen. Aber "chavistisch" und ähnliche Ausdrücke - da merkt man sofort, dass der Autor Aversionen gegen die neue Richtung der venezolanischen Politik hat. Das gerät in die Nähe von Hetze. Zu 2 - stimme ich dir zu. Gruß --Ralf S. 06:49, 10. Mär 2006 (CET)
Flagge und Wappen
Dieser Quelle zufolge sind Flagge und Wappen 8.3.2006 geändert worden. Kann das Bestätigt werden? Die Detailartikel sind schon halb und halb geändert. Scheint aber noch niemand so richtig zu wissen, was Sache ist. E^(nix) 04:10, 12. Mär 2006 (CET)
-- Das ist wahr. Nicht nur wurde ein Stern hinzugefuegt, sondern das Pferd, das vorher nach rechts guckte, nun nach links laeuft. Diese Aenderung war die allererste Entscheidung des Parlaments (wo Chavez 100% der Stimmen hat). Die dachten wahrscheinlich, das sei wichtiger als Gesetze zur Korruptionsbekaempfung oder aehnliches zu verabschieden. Siehe [[LINK]] (ist zwar kein von Kommunisten erstellter Text, ich hoffe, er wird aber akzeptiert) AndresDominguez
Und man wirft dem Präsidenten Hugo Chávez jetzt deswegen vor, ein diktatorisches Regime zu führen. Darüber könnte jemand, der noch mehr darüber weiss auch was schreiben. --Intramuros 19:38, 13. Mär 2006 (CET)
Nicht einfach 'deswegen'. Was passiert ist, ist mit anderen Angelegenheiten verbunden. Immer, nachdem Chavez etwas in seiner Radiosendung vorschlaegt, wird das Thema vom Parlament uebernommen. Eines Tages Anfang dieses Jahres kam Chávez bei seiner Sonntagsradiosendung (die stundenlang dauert) und sagte, man muesse das tun: die Flagge so aendern und das Schildzeichen so, weil blablabla. Und das ist gerade was das neue Parlament als erstes macht. Uebrigens: im Parlament gibt es keine Opposition, alle sind pro-Chavez, entweder von 'seiner' Partei oder von Satellitenparteien, die nur einen anderen Namen haben. Dasselbe ist mit dem Name des Landes passiert: 1999 sagte er, Venezuela soll so heissen (republica bolivariana de Venezuela - Bolivar wuerde sich in seinem Graben umdrehen). Er sagte, Venezuela muesste eine neue Verfassung haben, die dies und das besagt. Er hat selbst viel geschrieben, die Anhaenger nur was nachgearbeitet. Es gab zwar ein Referendum fuer die Verfassung, die Namensaenderung ist aber unter d Teppich geschlichen worden. Was bitte soll bolivariano exakt sein? Bolivar war ja der Gruender des Partido Conservador de Colombia. Das auch? Uebrigens, das Referendum fand an einem Tag statt, als in Venezuela tausende von Menschen bei Lawinen starben (Dezember 1999). Chavez wollte das Referendum nicht verschieben, es war ihm wichtiger, als Menschen zu retten, obwohl die Hilfsorganisationen sagten, Leute muessen evakuiert werden. Man spricht von 50000 Tote (wochenlang dementiert, man muesste aber immer noch zu den Regionen gehen, wo das passierte, um die Reste der Folgen zu sehen). Noch ein Detail: als Venezuela so in Elend stand,hat Chavez die Hilfe anderer Laender akzeptiert, aber nicht die der USA: keine Hilfsboote, kein Essen, keine Medikamente aus den USA. Nun, bei den New Orleans-Ereignissen, die zwar schrecklich aber ueberhaupt nicht so schlimm waren wie die Lawinen in Venezuela 1999, hat er doch Hilfe geleistet an die US-Amerikaner. Manche Europaeer, an die ich das erzaehlte, fanden das 'lustig' oder 'na, so ist die Politik'. Ich fand das a bissl zu viel. Mit dem Elend eines Landes spielt man nicht. Wenn ihm die Armen in den USA wichtig waren, warum nicht die, die es in Venezuela so noetig hatten? Und Not gab es jede Menge. Wir koennen uns hier streiten, warum die Oposition nicht im Parlament ist. Die Chavistas sagen, die Opposition hatte nicht den Mut, sie wussten, sie haetten regelrecht verloren. Viele der Opposition sagen, es gab keine Garantie von fairen Wahlen. Meine Meinung ist, dass es beides gab: sie haetten viele Sitze verloren, es gab aber darueber hinaus keine Garantie von Fairness, die Software (ich bin Informatiker) kann sehr leicht manipuliert worden - ohne absolute Sicherheit, dass die binaeren Dateien gleich dem Source-Code sind, kann man nie sicher sein, u.a. - und es gab doch sehr seltsame Umstimmigkeiten, denen das Carter-Zentrum nicht nachgegangen ist beim Referendum. Bis kurz vor den Wahlen hatten die pro-Chavez-Organisatoren der Wahlen gesagt, dass man die Cazahuellas benutzen wuerde: das sind Maschinen, wo die Fingerabdruecke der Waehler erfasst werden. Erst einige Tage vor den Wahlen hatten sie das aufgegeben. Die Opposition hatte aber bis dahin kaum Werbung gemacht und viele Menschen hatten nach den Referendumsergebnissen kaum Lust, daran teinzunehmen. Dieses PArlament wurde von 20% der Waehler gewaehlt. Uebrigens: bei dem Anruf zum Referendum wurden viele Stimmen nicht erkannt, obwohl die Leute ihre Fingerabdruecke da lassen und unterzeichnen mussten. U.a. die Unterschriften vieler Freunde, die fuer ein Referendum plaedierten, wurden nicht erkannt und konnten nicht wieder erkannt werden. Viele hatten nicht unterschrieben, weil sie Angst hatten. den Job beim Staat zu verlieren. Trotzdem hat die COmision Electoral dann doch genuegend Unterschriften fuers Referendum erkannt. Ich kenne viele Leute, die zwar ihre Unterschriften fuer den Aufruf nicht gegeben hatten (weil das kein Geheim war), die aber zum Referendum gingen, um gegen Chavez zu stimmte. Trotzdem gab es weniger Stimmen fuer das Ja als Unterschriften (die publik waren). Das ist, um es milde auszudruecken, seltsam. Chavez hatte zwar nachgeholt, v.a. mit seiner Kampagne, wo er monatelang Essen fast kostenlos schenkte in roten Tuetten mit dem Zeichen 'No', etc., es gab war seltsames aber mit den Stimmen. Ja, ich bekenne, dass ich kein Chavez-Sympatisant bin. Ich finde, es gibt viele Fehler bei Chavez UND viele auch bei der Opposition. Ich finde, die Opposition ist kein Monolyth, es sind Parteien die von sehr rechts bis sehr links gehen. Ich glaube, die Diskussionen hier wuerden besser gehen, wenn die Leute klar sagten, wozu sie stehen, und wieso sie so vehement das eine oder das andere verteidigen wollen oder eben nicht. --AndresDominguez
Okay, danke für die Infos. MfG --Intramuros 13:45, 15. Mär 2006 (CET)
Ich möchte mich nicht in die ideologischen Diskussionen über Chavez einmischen, habe den Riesentext hier drüber auch nicht gelesen, da ich mir das nicht antun wollte. Was aber den zusätzlichen Stern angeht, so hat das seine Begründung. Und nicht nur eine ideologische, sondern eine politische. Venezuela beansprucht das Esequibo-Gebiet, das mehr als die Hälfte des Gebietes von Britisch-Guayana ausmacht. Um diese Forderungen zu untermauern hat Chavez den Stern hinzugefügt. Gruß--Florian Tejera 23:42, 17. Jun 2006 (CEST)
- Die Konservative Partei Kolumbiens wurde 1847 gegründet, da war Bolívar schon 17 Jahre tot. Er war selbst Diktator und soll sich auf dem Sterbebett gewünscht haben "que cesen los partidos": es solle keine Parteien oder (je nach Interpretation) keine Zwistigkeiten mehr geben. Der großartige Demokrat war also auch Bolívar nicht. Passt doch ganz gut. Es berufen sich ja auch sämtliche kolumbianischen Mafiapolitiker auf Bolívar, mit genauso viel oder wenig Berechtigung.--84.188.145.229 20:34, 1. Mai 2006 (CEST)
Was gehoert zur Hauptseite eines Landesartikels?
Ich bin dafuer, dass die Hauptseite ueber ein Land nicht zu sehr in Kleinigkeiten zerfaellt. Zum Beispiel: Oel fuer Beduerftige (Erdoel fuer US-Amerikaner). Unabhaengig von der Position des Verfassers (ob pro, gegen oder gleichgueltig) sollte man dies anderswo schreiben, wie in einem Artikel ueber Aussenpolitik. Es fehlt Information ueber Geologie, Literatur, Flora, Fauna, Sport, Musik, etc (siehe Artikel ueber Deutschland)
Orinoko
Zitat: "Der Orinoco ist der größte und wichtigste der über 1000 Flüsse des Landes. Er entspringt an einer der größten Wasserscheiden Lateinamerikas im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien. Mit einer Länge von 2500 km von der Quelle bis zum Atlantik ist der Orinoco der achtgrößte Fluss der Welt und nach dem Amazonas der längste Südamerikas."
Mit 2500 km Länge kommt ein Fluß nicht an die achte Stelle; allein im winzigen Europa sind zwei Flüsse länger. Auch in Südamerika fallen einem gleich ein:
Amazonas
Parana
Rio Grande
Jurua
Paraguay
Wahrscheinlich gibt's mehr. Außerdem ist der Orinoko laut Wikipedia 2140 km lang. Also eher unter den 100 größten Flüssen als unter den ersten zehn.
-- Du hast da recht. Der Orinoko ist, glaube ich, lediglich unter den ersten 20 oder 30. Wo er aber sehr oben steht ist beim Wasservolumen. Dazu die Breite. Der engste Punkt ist in Angostura, ueber 1 km, der breiteste Punkt bei Regenzeit kann bis 22 km erreichem
--AndresDominguez
Bitte ändern!!!
Dann ist die Verteidigung gegenüber den Vereinigten staaten von Amerika und der Monroe-Doktrin beabsichtigt.
in: Dann ist die Verteidigung gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika und der Monroe-Doktrin beabsichtigt.
Liebe Grüße Torsten
Hallo, Torsten, wenn Du Dich einloggst, kannst Du die Seite auch selbst ändern. --Rita2008 22:13, 15. Apr 2006 (CEST)
Fehlerkorrektur
Hallo, unter der Überschrift "1998 bis heute" befindet sich in der zweiten Zeile ein Fehler. Dort fehlt bei dem Wort: "Movimiento Quinta Repúblicaund" ein Leerzeichen zwischen "Republica" und "und". Kschrader 10:40, 29. Apr 2006 (CEST)
Unter dem Stichpunkt Flüsse, sollte Der Apure kreuzt den Llanos in östlicher Richtung in ...die Llanos... geändert werden. Kreuzen halte ich darüber hinaus für eine unglückliche Wortwahl. --Doc mk 10:27, 28. Jul 2006 (CEST)
Angegeben ist der Canal 8, als wichtiger staatlicher Sender. Ist es nicht eigendlich Canal B? Vielleicht kann das jemand bestätige
Als Bildunterschrift unter einem Foto steht "Los Barrios - Stadtteil von Caracas" Das ist falsch. Es gibt keinen Stadtteil namens Los Barrios. Barrios ist die Bezeichnung für die Slums um die Innenstadt von Caracas herum. Vielleicht kann das mal jemand ändern, die Seite ist ja leider gesperrt.
Das Ergebnis des Referendums von 2004 ergab 59,25 % für Chávez weiteren Verbleib im Amt
Wichtiger Literaturhinweis, der fehlt: Azzellini, Dario (2006): Venezuela Bolivariana. Revolution des 21. Jahrhunderts?, Neuer ISP Verlag, ISBN 3-89 900-120-6, 320 S.
Stimmen für Chávez beim Referendum 2004 waren knapp sechs Millionen (nicht 5 Millionen)
Weblinks
Der Link "Venezuela Information" (http://www.margarita-island... ist Werbung. ---Und der Link "Unvoreingenommene Berichterstattung" ist nicht unvoreingenommen.
Name des Landes
Die Version mit Klein-Venedig ist längst überholt, ich würde es aber trotzdem schreiben, weil die meisten das immer noch im Kopf haben. Das ganze dann aber mit Hinweis auf die Überholtheit. Das Wort "Verniedlichung" gefällt mir hier aber garnicht. Wenn dann "Diminutiv" oder "Verkleinerung". Was das Diminutiv im Spanischen angeht, so ist "-uela" zwar nicht sehr verbreitet, aber durchaus vorhanden, man denke an "Valenzuela" von Valencia, "plazuela" von Plaza, und und und. Was das "Veneciola" angeht, so muss das "Venentiola" heißen. Man beachte das "n" in der Mitte. Allein das macht eine Herkunft von "Venecia" schon sehr unwahrscheinlich. Dieses "n" kommt übrigens in einer Unzahl von Dokumenten im Archivo de Indias in Sevilla vor, ist also nicht etwa ein Unfall. So wie es heute aussieht, ist wohl eine indianische Herkunft des Namens am wahrscheinlichsten. Meine Quelle ist übrigens eine Vorlesung von Prof. Dr. Enrique Obediente Sosa, Leiter des Fachbereichs für Sprachwissenschaft an der Universidad de los Andes in Mérida/Venezuela. Der wird es wohl wissen. Bitte ändern oder mir bescheid geben, dann mache ich es. Viele Grüße.--Florian Tejera 23:50, 17. Jun 2006 (CEST)
Klima
Warum gibt es denn zweimal einen Abschnitt Klima??--Weil es so ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Diskussion aus dem Review (Juli - September 2006)
Dieser Artikel war vor einem dreiviertel Jahr ein miegrieger Stub. Ich habe ihn in die QS gestellt und selbst mit Hand angelegt. Innerhalb eines halben Jahres wuchs er zu ansehnlicher Größe heran. Leider ist seit einiger Zeit eine Flaute eingetreten, keiner scheint mehr so richtig zu wissen, was nun noch kommen soll/kann, mich eingeschlossen. Daher möchte ich den Artikel hier einstellen und werde selbst auch reichlich mitarbeiten und die Vorschläge umsetzen. Ich bin der Meinung, aus so einem Thema sollte und kann etwas Größeres wachsen. --MacPac MacPac 15:24, 28. Jul 2006 (CEST)
- da kann man noch einiges tun. Zuerst mal die Einleitung. die ruhig ein wenig ausführlicher sein dürfte. Was offensichtlich komplett fehlt, ist die Geschichte des landes. Na klar, es gibt Geschichte Venezuelas, aber ein wenig davon solltw auch im Hauptartikel stehen. Teilweise ist die Gliederung etwas krude, warum gibt es Politik auf 1. Ebene und dann Militärp. usw auf zwieter, und dann Außenp. und Verwaltungsgliederung wieder auf 1.? das macht doch keinen sinn oder? Der Abschnitt Wirtschaft gefällt ganz gut, leider machen mini-abschnitte wie Wirtschaft und Medien das gute Bild teilweise kaputt. unter kultur folgt dann nochmal medien - zusammenführen. auch wieder miniabschnitte en masse. der unterabschnitt kultur kann doch bestimmt noch ausführlicher werden? irgendwelche denkmäler, alten pyramiden oder sowas wird es doch wohl geben? herausragende sehenswürdigkeiten.? --Florian Adler Florian Adler 10:33, 29. Jul 2006 (CEST)
- Hallo Florian, ich habe schon einmal angefangen. Im Laufe des Wochenendes werde ich noch anfangen, mich um die Geschichte und die Miniabschnitte zu kümmern. Danach mal schauen, bezüglich der Einleitung. --MacPac MacPac 13:47, 29. Jul 2006 (CEST)
- Eine Zusammenfassung der Geschichte vor 1948 habe ich eingefügt. Zum Teil aus dem Hauptartikel kopiert. Wird im Laufe der nächsten Überarbeitungen auch noch umformuliert. Als nächstes folgt erstmal der Ausbau der Miniüberschriften... --MacPac MacPac 20:23, 30. Jul 2006 (CEST)
Ich würde als nächstes gerne die Überschriften Religion, Sprachen und Außenhandel überarbeiten. Dort gibt es sicher noch mehr zu sagen. Kann mir jemand ein paar Anlaufspunkte nennen, was er gerne da hinein hätte? Ich stehe gerade ein wenig auf dem Schlauch. --MacPac MacPac 20:09, 2. Aug 2006 (CEST)
Hallo! Erstmal nur kurz zu den drei Überschriften:
- Sprachen: Interessant wäre, welche von den indianischen Sprachen noch gesprochen werden, bzw. wieviel Sprecher (Prozent der Bevölkerung) es gibt, in welchen Regionen sie gesprochen werden, zu welchen übergeordneten Sprachgruppen sie gehören... Dazu noch: Gibt es typische Eigenarten des venezolanischen Spanisch?
- Religion: Gibt es andere Religionen als die römisch-katholische, z.B. bedeutende Gemeinden von Muslimen, Juden? Naturreligionen der indigenen Völker?
- Aussenhandel: Da solten konkrete Daten rein (Volumen der Exporte/Importe, Aussenhandelsbilanz, Auslandsverschuldung). Welche sind die Haupthandelspartner von Venezuela? Vielleicht wären hier die Handelsbeziehungen zu Kuba interessant...
Noch n paar Kleinigkeiten: Unter Flüsse sieht die Liste unschön aus - Länge usw dazu und alphabetsiche sortieren. Verwaltungsgliederung ist so nix. Lieber die Tabelle aus dem Artikel Staaten Venezuelas übernehmen. der Satz Obdachlose sollen laut Botschaft in den Genuss des Sonderpreises kommen in Öl für Bedürftige macht keinen Sinn, oder? was sollen obdachlose mit heizöl? Religion fischer weltalmanach 2004 sagt 90% röm.kath (stand 2000), bip 124948 mio (2001) wenn du zahlen verwendest immer mit stand angeben. Unter Sicherheit beispielsweise würde ich informationen über die sicherheit erwarten (polizei usw), nicht primär über die mordrate --Florian Adler Florian Adler 18:07, 5. Aug 2006 (CEST)
Ich habe eingebaut, was sich finden ließ. Mehr kann ich leider nicht beitragen. Sonst noch weitere Anregungen für mich? Ggf. dürfen auch gerne andere helfen. ;-) --MacPac MacPac 14:47, 15. Aug 2006 (CEST)
Noch ein paar Anregungen: Die Gliederung ist z.T. sehr willkürlich. So steht die Wehrpflicht neben der Mordrate unter "Sicherheit" (sollte eher unter "Militärpolitik", auch wenn ich diesen Abschnitt recht unverständlich finde... was hat da der Irak-Krieg drin zu suchen?), "Klima" kam gleich zweimal vor (hab ich inzwischen selbst zusammengefügt), unter "Firmen" stehen die Wirtschaftsbündnisse und die Weltbox-Organisation (was hat die damit zu tun?)... Viele Kleinigkeiten also, ich würde den Artikel also mal ganz konzentriert durchlesen und schauen, welche Abschnitte man zusammenlegen kann und ob auch wirklich alles dort steht, wo es stehen sollte. --Cordobes Cordobes 03:34, 29. Aug 2006 (CEST)
Die Diskussion zu diesem Review ist abgeschlossen. -- Dishayloo + 00:13, 2. Okt 2006 (CEST)
mal ne Frage
Kann jemand mal bitte einen first-hand-link von der unesco posten, wo bestätigt wird, dass Venezuela analphabetenfrei ist? Also, ich glaube ja der venezolanischen Regierung, aber ich hätte gerne Gewissheit, von einer anderen Seite. 13.10.2006 17:52 Uhr Derim Hunt
Außenpolitik
Ich denke, die Außenpolitik müßte mal wieder aktualisiert werden. die letzte wesentliche Änderung ist von mir, aber inzwischen bin ich nicht mehr richtig in der Materie und Chavez hat natürlich in der Zeit trotzdem wieder viel geredet...
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
--Zwobot 10:56, 28. Nov. 2006 (CET)









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