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Wanderverein

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Der Artikel Wanderverein gehört zur Kategorie: Wandern, Vereinsart, Wanderverein
Ein Wanderverein ist ein Verein, der seinen Mitgliedern regelmäßig geführte Wanderungen anbietet. Die meisten Vereine haben ihren Sitz in Städten und entfalten ihre Aktivitäten in deren weiterer Umgebung.

Lokal gegründete, kleinere Wandervereine haben sich oft als Ortsgruppe einem überregionalen Wanderverein angeschlossen. Alle Wandervereine können wiederum Mitglied eines überregionalen Verbandes sein. So sind beispielsweise viele Wandervereine direkt oder indirekt Mitglied im Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine. Außerdem ist eine Großzahl der Wandervereine dem jeweiligen Landessportbund angegliedert.

Oft haben Wandervereine eigene Hütten (manchmal auch größere Schutzhütten), auf denen übernachtet und gefeiert werden kann.

Fast alle Wandervereine haben einen regionalen Bezug und sind einem Mittelgebirge oder einer anderen Landschaft zugeordnet. Auch der Alpenverein (bzw. seine Sektionen) und Sportvereine haben oft Wandergruppen. Ferner gibt es Vereine, die Volkswanderungen austragen.

Viele Wandervereine pflegen und markieren ihre Wanderwege bzw. Steige und geben oft eine Vereinszeitschrift heraus, in der Wandervorschläge und Heimatkundliches zu finden sind.

Das Markieren von Wanderwegen in einer bestimmten Region ist in Deutschland durch die jeweiligen Landschafts- und Forstgesetze der Bundesländer nur den größeren regionalen Wandervereinen gestattet.

In der Schweiz werden die Wege durch die kantonalen Wandervereine markiert. Dabei gelangen die einheitlichen Vorgaben des Dachverbandes Schweizer Wanderwege (SAW) zur Anwendung.

Viele Aussichtstürme wurden von Wandervereinen errichtet; oft sind sie auch Vermessungspunkte.

Die meisten Wandervereine wissen sich dem Umwelt- und Naturschutz verpflichtet. Oft bieten sie ihren Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit Vortragsabende oder relevante Gesundheits-Themen an.

Die Wanderbewegung erlebte ihren ersten Höhepunkt in der Romantik z.B. mit den Schriftstellern Wackenroder und Tieck. Auch im regionalen Bereich haben manche Dichter - teilweise erst postum wie z.B. Peter Rosegger in der Waldheimat - eine starke Wanderbewegung ausgelöst.

Die meisten Wandervereine sind um 1900 gegründet worden. Einer der ältesten Wandervereine in Deutschland ist wahrscheinlich der Schwarzwaldverein.

Kleine Philosophie des Wanderns in englischer Sprache:

„Walking is one of the first things an infant wants to do and one of the last any of us wants to give up doing. (...) Walking is the exercise that does not need a gym. It is the prescription without medicine, the weight control without diet and the cosmetic that can't be found in a chemist. (...) It is the tranquillizer without a pill, the therapy without a psychoanalyst and the holiday that does not cost a penny. (...) What's more, it does not pollute, consumes few natural resources and is highly efficient. Walking is convenient, it needs no special equipment, is self-regulating and inherently safe. (...) Walking is as natural as breathing“

Aaron Sussman & Ruth Goode. „The Magic of Walking“ 1967

Wandervereine (Auswahl, alphabetisch)

siehe auch

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Wanderverein


Sind die Rechte an dem Zitat geklärt? --Ottsch

Hallo Ottsch! Es sind nur die Linke an dem Zitat geklärt. ( Dieser satz ist nicht ganz ernst gemeint) . Glaubst du wirklich, dass es jemanden aus England interessiert, wenn in der deutschen Wikipedia 3 Zeilen aus einem englischen Buch stehen. Meines Erachtens werden die Verleger und der Autor dankbar für die Reklame sein. Man kann die Angst vor dem Copyright auch übertreiben. MfG rho

Hm... ich wollte nur mal die Frage aufwerfen. Wenn wir das grundsätzlich mit unserem Gewissen vereinbaren können, Zitate unerlaubt zu verwenden, dann ist mir das recht. --Ottsch

Besteht eigentlich ein Unterschied zwischen Zitaten, die als solche gekennzeichnet sind, und 'Raubkopien'? -- Schewek 23:33, 6. Nov 2002 (CET)

Ich hab mich mal schlau gemacht:

UrhG § 51 Zitate

Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang

  1. einzelne Werke nach dem Erscheinen in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
  2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,
  3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.

--Ottsch



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Wanderverein und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).