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Der Artikel Widerstand gegen den Nationalsozialismus gehört zur Kategorie: Politischer Widerstand, Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Als Widerstand gegen den Nationalsozialismus (auch antifaschistischer Widerstand) wird der Widerstand von
- Einzelpersonen: z.B. Georg Elser
- Gruppen: z.B. 20. Juli 1944, Weiße Rose, Kreisauer Kreis
- Institutionen: z.B. Gewerkschaften, Kirchen, Politische Parteien im Deutschen Reich und den davon besetzten Staaten während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 bezeichnet.
Mancher Widerstand setzte lange vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten ein und hielt bis 1945 an.
Definition von „Widerstand“ während des Nationalsozialismus
Der politische Widerstand gegen die NS-Diktatur ist nach Richard Löwenthal als „bewusste politische Opposition“ zu verstehen, die von der „weltanschaulichen Dissidenz“ und der „gesellschaftlichen Verweigerung“ abzugrenzen ist.- „Widerstand [gegen die NS-Diktatur] ist eine Provokation, welche die Toleranzschwelle des nationalsozialistischen Regimes unter den jeweils gegebenen Umständen bewusst überschreitet mit einer Handlungsperspektive, die auf eine Schädigung oder Liquidation des Herrschaftssystems abzielt.“ (Klaus Schönhoven)
Neben dem politischen gab es auch religiösen Widerstand. Verschiedentlich verweisen Historiker darauf, dass in einer Wertung die Gefahr der Hierarchisierung des Widerstandes bestehe. Sie sei aber nicht angemessen, betrachte man Umfang, Einsatz und Wirkung der unterschiedlichen Formen.
Mit dem Begriff „widerständiges Verhalten“ versucht man neuerdings, auf neutrale Weise Handlungen zusammenzufassen, für die sich der Oberbegriff „Widerstand“ nicht unbedingt eignen würde.
Struktur des Widerstands in Deutschland
Der politische Widerstand gegen die NS-Diktatur ist von ganz unterschiedlichen Menschen und Widerstandsbewegungen geleistet worden. Es hat „keine einheitlich auftretende und handelnde deutsche Widerstandsbewegung“ gegeben (Klaus Hildebrand). Der Widerstand formierte sich sowohl unkoordiniert in Einzelaktionen (Attentat Georg Elsers im Bürgerbräukeller) als auch professionell vorbereitet in weitausgreifenden Aktionen (20. Juli 1944).
Es gab nicht nur heldenhaft stilisierte, bekannt gewordene Männer oder einige wenige Frauen, deren Widerstandsaktionen ins Rampenlicht rückten. Erst langsam erkennt die Geschichtsforschung, dass es gerade unter der Zivilbevölkerung eine Vielzahl von nie bekannt gewordenen Frauen gab, die schlicht „menschlich“ handelten und die – zumeist unter Einsatz des eigenen Lebens – vor ihrer Haustür der nationalsozialistischen Willkür mutig die Stirn boten.
In Deutschland waren alle Mittel der Verfassung zur Entmachtung Hitlers ausgeschaltet worden. Deshalb war, anders als in Italien, keine legale Absetzung Hitlers möglich. Waren kurz nach der Machtergreifung der NSDAP vor allem kommunistische und sozialdemokratische und andere linke Gruppen aktiv, so wurden diese innerhalb weniger Jahre durch die Gestapo und die SS stark geschwächt. In den folgenden Jahren waren verstärkt religiös und ethisch motivierte Gruppen und Einzelpersonen aktiv. Zu einer sowohl größeren als auch politisch motivierten Widerstandsaktion war erst die Organisation um den 20. Juli fähig, die sich zu einem Großteil aus Funktionseliten des Dritten Reichs rekrutierte und mehrheitlich das System und dessen Verfolgung der Arbeiterbewegung mitgetragen hatte, solange ein siegreicher Ausgang des Krieges möglich schien.
Allen Gruppen gemeinsam war, dass sie eine verschwindend kleine Minderheit der Bevölkerung darstellten. Abgesehen von den Verschwörern des 20. Juli besaßen sie keine realistische Chance, das System grundlegend zu ändern. Eine Unterstützung durch die Alliierten erhielt der deutsche Widerstand nicht, vielmehr führte die Forderung einer bedingungslosen Kapitulation zu einer Solidarisierung mit der Führung und gaben dem Widerstand keine Möglichkeit durch eine Machtübernahme die Friedensbedingungen zu verbessern.
Nach 1945 diente der Bezug auf den Widerstand oft als Identitäts- und Legitimationsgrundlage neu entstandener Organisationen und Systeme. So bezog (und bezieht) sich die als Resultat der Wiederbewaffnung entstandene Bundeswehr stark auf den 20. Juli, während der „kommunistische Widerstand“ während der NS-Zeit eine der Hauptlegitimationen der DDR wurde. Dies führte meist zu einer Überbetonung einer Form des Widerstandes im geschichtlichen Erinnern, während andere marginalisiert wurden. Einzelne Widerständler wie Georg Elser oder die Edelweißpiraten verschwanden fast vollkommen aus dem kollektiven Gedächtnis. Die Einschätzung des Wirkens hängt somit auch heute noch vom jeweiligen Standpunkt ab.
Widerstandsgruppen in Deutschland
Kommunistischer Widerstand
Kommunistischer Widerstand, hauptsächlich durch die KPD, war vor allem in der Frühzeit des Regimes aktiv. 1934/35 wurde er aufgrund seiner überschaubaren Organisationsstruktur durch Verhaftungswellen stark geschwächt und verlagerte sich teilweise in die Konzentrationslager, wo illegale Häftlingsstrukturen aufgebaut wurden. 1936-38 gingen zahlreiche Kommunisten nach Spanien, um in den Internationalen Brigaden mitzukämpfen. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion (Juni 1941) entstanden wieder etliche kommunistische Widerstandsgruppen (unter anderem um Bernhard Bästlein, Wilhelm Knöchel, Anton Saefkow, Georg Schumann, Robert Uhrig), die sich zum Teil am Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD) orientierten. Saefkow und Bästlein hatten über Adolf Reichwein 1944 Kontakt zu den Verschwörern des 20. Juli 1944.- Rote Hilfe Deutschlands
- Rote Kapelle
- Vereinigte Kletterabteilung, bekannt als Rote Bergsteiger
- Transportkolonne Otto (verteilte in der Schweiz produzierte Flugschriften in Südwestdeutschland)
- Die Europäische Union um Robert Havemann und Georg Groscurth
Als Beispiel einer von Kommunisten initiierten Widerstandsaktion in der Form eines versuchten Generalstreiks schon zu Beginn des Nationalsozialismus, siehe unter Mössinger Generalstreik.
Eine überwiegend aus jüdischen Mitgliedern bestehende kommunistische Widerstandsorganisation war die Gruppe um Herbert Baum in Berlin, deren Mitglieder 1942 nach einem Brandanschlag auf eine nationalsozialistische Propagandaausstellung im Lustgarten größtenteils verhaftet und ermordet wurden.
Sozialdemokratischer Widerstand
Mit dem Verbot der SPD am 22. Juni 1933 gruppierte sich der sozialdemokratischen Widerstand hauptsächlich in folgenden Organisationen:
- Eiserne Front
- Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
- Sopade, Deutschland-Berichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Sopade) aus dem Prager Exil von 1934 bis 1940
- Sozialistische Arbeiter-Jugend
- Gruppe Neu Beginnen
- Revolutionäre Sozialisten Deutschlands
- Roter Stoßtrupp
- Sozialistische Front
Widerstand anderer sozialistischer, kommunistischer oder anarchistischer Parteien und Organisationen
- Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands
- Kommunistische Partei-Opposition
- Internationale Kommunisten Deutschlands
- Kommunistische Räte-Union
- Komitee für Proletarische Einheit
- Leninbund
- Gruppe Funke
- Rote Kämpfer
- Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands
- Internationaler Sozialistischer Kampfbund
- Antinazistische Deutsche Volksfront
- Föderation Kommunistischer Anarchisten Deutschlands
- Freie Arbeiter Union Deutschlands
- Kaiser/Riegraf-Gruppe (Heilbronn)
Gewerkschaftlicher Widerstand
- Mit der Internationalen Transportarbeiterföderation (ITF) unter Edo Fimmen verbundene Widerstandsgruppen von Eisenbahnern, Seeleuten und Hafenarbeitern in Deutschland und im Exil
- Die Provisorische Hauptverwaltung des Zentralverbandes der Hotel-, Restaurant und Caféangestellten um Fritz Saar
- Der Arbeitsausschuss freigewerkschaftlicher Bergarbeiter
- Das Aktionskomitee Berliner Metallarbeiter
- Der Kreis um Wilhelm Leuschner und Jakob Kaiser
Bündischer Widerstand
Mitglieder der Bündischen Jugend organisierte ihren Widerstand vor allem in:- Die Weiße Rose - Hans Scholl, Sophie Scholl, Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell unter anderem druckten und verteilten vom Juni 1942 bis zum Februar 1943 Flugblätter.
- Edelweißpiraten - Widerstand der Jugend
- dj.1.11 - Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929 – Helle Hirsch plante einen Anschlag auf das Reichsparteitagsgelände.
Kultureller Widerstand
- Die Swing-Jugend agierte mit zunehmender Verfolgung auch politisch
- Literatur gegen Hitler und seine nationalsozialistische Ideologie (beispielsweise von Irene Harand)
Bürgerlicher Widerstand
- Die Ernst-Niekisch-Widerstandsbewegung
- Der Kreisauer Kreis
- Gemeinschaft für Frieden und Aufbau
- Die Vierergruppen
- Robinsohn-Strassmann-Gruppe
- Die Arbeitsgemeinschaft Erwin von Beckerath
Widerstand innerhalb der Wehrmacht
- Geplante Verhaftung Hitlers 1938. Als Hitler in der Tschechenkrise zum Krieg entschlossen schien, plante eine Gruppe von Militärs unter Führung des zurückgetretenen Generals Ludwig Beck die Verhaftung Hitlers. Der Plan scheiterte, als England in letzter Minute nachgab.
- Umsturzversuch am 20. Juli 1944 (Persönlichkeiten des 20. Juli 1944)
- Freiheitsaktion Bayern, Ende April 1945. Mehrere Wehrmachtsangehörige versuchen Bayern kampflos den US-amerikanischen Verbänden zu übergeben und weiteres Blutvergießen zu verhindern.
- es gab auch Deutsche, die sich durch Desertion, Kriegsdienstverweigerung oder als "Kriegsverräter" der Teilnahme an den Verbrechen der Wehrmacht entzogen. Diese sind zum Teil bis heute nicht vollständig rehabilitiert.
Kirchlicher und religiöser Widerstand
- Einzelne Vertreter unterschiedlicher Kirchen prangerten in Predigten Judenverfolgung oder Konzentrationslager an und erhielten daraufhin Rede- und Schreibverbot oder wurden in KZs gesteckt
- Die Bekennende Kirche war keine Widerstandsbewegung: Sie war nur gegen eine Kirchengleichschaltung, nicht gegen den Nationalsozialismus, den viele ihrer Mitglieder euphorisch bejahten.
- Katholischer Jungmännerverband
- Kölner Kreis
- Junger Bundschuh
- Clemens August Graf von Galen gegen Euthanasie und Antisemitismus Rosenbergs
- Zeugen Jehovas: Sie beteiligten sich nicht an den Wahlen und dem Personenkult um Hitler (Hitlergruß) und verweigerten ihre Mitgliedschaft in den NS-Massenorganisationen, sie entzogen sich somit der Gewissenskontrolle und den Bekenntnisritualen des NS-Staates. Da die Nationalsozialisten mit Misshandlungen, Verhaftungen und der Todesstrafe antworteten, verbreiteten sie reichsweit mehrere Aufklärungsschriften, in denen sie Unrechtsfälle dokumentierten, die Täter beim Namen nannten und Hitler hauptverantwortlich machten – in der Schriftform sahen sie ihr einziges Mittel, das mit ihrem Prinzip der Gewaltfreiheit vereinbar war.
- Helmuth Hübener, Vierergruppe Hamburg, war Mitglied der Mormonen
- Walter Klingenbeck, Vierergruppe München, war überzeugtes Mitglied der katholischen Jungschar St. Ludwig in München. Der Jugendliche und seine drei Freunde hörten ausländische Feindsender wie Radio Vatikan, verteilten Flugblätter und versuchten einen eigenen Schwarzsender zu errichten.
- Die meisten Mitglieder der Religiösen Gesellschaft der Freunde oder Quäker, zumeist innerhalb pazifistischer und/oder sozialistischer Gruppen sowie Unterstützung von Inhaftierten, Untergetauchten oder Flüchtlingen.
- Ein seltener Fall offenen Volkswiderstandes gegen die Nationalsozialisten zeigte sich beim Kreuzkampf im Oldenburger Land, wo nach dem Verbot des Aufhängens von Kreuzen in den Schulen 1936 ein derartiger Proteststurm anhob, dass am Ende das Verbot wieder aufgehoben werden musste.
Jüdischer Widerstand
- siehe Jüdischer Widerstand im Holocaust-Artikel
Widerstand von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern
- Brüderliche Zusammenarbeit der Kriegsgefangenen bzw. Bratskoje Sotrudnitschetswo Wojennoplennych (BSW)
Spontaner Widerstand
1943 versammelte sich eine Gruppe von Ehefrauen verhafteter jüdischer Männer vor dem Gestapogebäude und verharrte dort so lange, bis ihre Ehemänner frei gelassen wurden (siehe Rosenstraße-Protest).Widerstand im Alltag
Im Überblick betrachtet und in Relation zur Gesamtbevölkerung gab es in Deutschland zwischen 1933 und 1945 nur sehr wenige Bürger, die im Alltag die Zivilcourage aufbrachten, sich dem System des NS-Staates zu verweigern oder gar zu widersetzen. Aber es gab vereinzelt auch diesen zivilen Widerstand im Kleinen, indem Anordnungen der Regierung nicht befolgt wurden. Es gab Eltern, die versuchten, ihre Kinder von der HJ fernzuhalten, Soldaten, die sich weigerten, an Kriegsverbrechen teilzunehmen, Bürger, die Juden versteckten oder Zwangsarbeiter mit Nahrung versorgten, Gefängnisbeamte, die Akten 'verlegten', um Häftlinge vor der Verschickung zu bewahren. Auch wenn dies Einzelaktionen waren, bedeuteten sie für die betroffenen Personen beträchtliche Gefahr.Österreichische Widerstandsgruppen
Diese hatten nicht nur die Bekämpfung des nationalsozialistischen Regimes zum Ziel, sondern auch die Befreiung Österreichs vom deutschen Reich. Vielfach waren die Mittel der Gruppen im politischen Bereich angesiedelt (Propaganda, Organisationsbildung, etc.). Des weiteren bleibt zu erwähnen, dass der Übergang zwischen Widerstandsaktivitäten und der nachrichtendienstlichen Tätigkeit für die Alliierten fließend war und somit eher als Widerstand im Untergrund zu titulieren ist. Kämpferische Gruppen bildeten die Minderheit und waren meist erst nach 1942 aktiv tätig. Für sozialdemokratische, sozialistische und kommunistische Gruppen begann der Widerstand in Illegalität und Exil allerdings schon 1933/34, als diese mit der Installierung des Ständestaates illegalisiert wurden. Charakteristisch für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Österreich ist die tiefe parteipolitische Fragmentierung, weswegen man grob zwischen linkem (Sozialisten, Kommunisten) und rechtem (bürgerlicher und katholischer Widerstand) Widerstand unterscheiden kann. Erst im späteren Verlauf des Krieges, und motiviert durch die Moskauer Deklaration kam es zur Ausbildung eines überparteilichen Widerstandes.Aufzählung der diversen Gruppen:
- überparteiliche Gruppen: O5
- bewaffnete Gruppen: Minderheit der Slowenen in Kärnten als Kärntner Partisanen (siehe jugoslawische Partisanen) und die Partisanengruppe Leoben-Donawitz; die oft als Partisanen bezeichneten Gruppen im Salzkammergut oder auch im Ötztal kamen (abgesehen von ihrer politischen Tätigkeit) nicht über die Aufbau- und Bewaffnungsphase hinaus; Gruppe um Major Carl Szokoll
- katholisch-konservatives-bürgerliches Lager: Antifaschistische Freiheitsbewegung Österreichs, die Gruppe Maier-Messner-Caldonazzi, Tiroler Widerstandsbewegung, die drei großen Freiheitsbewegungen (Gruppe um Roman Scholz, Gruppe um Dr. Karl Lederer, Gruppe um Dr. Kastelic)
- Legitimistische Widerstandsgruppen: Die Gruppe Burian, die Gruppe Zemljak, die Gruppe Müller-Thanner, die Illegale Österreichische Kaisertreue Front
- andere religiöse Gruppen: Zeugen Jehovas
- aus der Sozialdemokratie hervorgegangene Gruppen wie die Revolutionären Sozialisten Österreichs (RSÖ), die Sozialistische Arbeiterhilfe (SAH) und Exilgruppen wie das Auslandsbüro der österreichischen Sozialdemokraten (ALÖS), die Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten (AVOES) und das Austrian Labor Committee
- Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ)
- Kommunistischer Jugendverband Österreichs (KJVÖ)
- Trotzkistische und unabhängige kommunistische Gruppen wie der Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse, die Organisation Gegen den Strom (OG) und die Revolutionären Kommunisten (RK)
- Beiträge und Ergänzungen zum Widerstand in Österreich findet man unter den Weblinks.
Widerstand in den besetzten Ländern
Dänemark
Als die Pflicht für die Juden, den gelben Stern als Erkennungsmerkmal zu tragen, von den Nationalsozialisten auch auf das besetzte Dänemark ausgedehnt wurde, protestierten Tausende Dänen, einer weit verbreiteten, bis heute weder bewiesenen noch widerlegten Legende zufolge auch Christian X., der König von Dänemark, durch Tragen des Judensterns gegen diese Stigmatisierung.Als ab dem 1. Oktober 1943 die dänischen Juden in Konzentrationslager deportiert werden sollten, wurde in einer beispiellosen Nacht- und Nebelaktion ein Großteil der dänischen Juden versteckt und durch dänische Fischer über die Ostsee ins sichere Schweden gebracht. So konnten über 7000 der 8000 Juden vor den Nationalsozialisten gerettet werden. (siehe Rettung der dänischen Juden)
Frankreich
1940 entstand die Vereinigung Freies Frankreich unter Charles de Gaulle.Die Résistance kämpfte jahrelang, mit verschiedenen politischen Gruppierungen, gegen die Deutschen. Sie war auch an der Befreiung von Paris 1944 beteiligt. Wichtig war die Rolle der Frauen in der Résistance.
Als Vergeltung für Widerstandshandlungen beging die Waffen-SS das Massaker in Oradour-sur-Glane.
Griechenland
Griechische Partisanen (siehe ELAS) begingen Sabotageakte, unternahmen Anschläge auf deutsche Besatzungsdienststellen und Militärtransporte. Als Vergeltung gegen solche Widerstandsaktionen begingen deutsche Soldaten die Massaker in Kalavrita auf dem Peloponnes, in Distomo bei Delphi und in Klissura. Angehörige des SS-Panzergrenardierregiments 7 vernichteten am 5. April 1944 das Dorf Klissura und am 10. Juni 1944 das Dorf Distomon. Bei der Schlacht um Kreta im April 1941 ermordeten deutsche Gebirgsjäger am 23. Mai 1941 im kleinen Bergdorf Floria alle Einwohner, die sie ergreifen konnten, weil sich die Griechen gegen die deutsche Besatzung wehrten und dabei 14 Gebirgsjäger starben. Griechische Mönche versteckten die aus Kreta abziehenden englischen Soldaten im Kloster Prévelli an der kretischen Südküste, als denen bei ihrem Rückzug zu ihren Schiffen von deutschen Fallschirmjägern der Weg abgeschnitten war. Einer der heute bekanntesten Partisanen Griechenlands war Mikis Theodorakis.Italien
Nach der Besetzung Italiens durch die deutsche Wehrmacht beteiligten sich Tausende Italiener als Partisanen in der resistenza. Als Vergeltung gegen solche Widerstandsaktionen beging die SS das Massaker in den Ardeatinischen Höhlen.In allen von Deutschland besetzten Ländern kam es zu Akten von Sabotage, Direkter Aktion und des Zivilen Ungehorsams.
Jugoslawien
Jugoslawische Partisanen unter Josip Broz TitoLuxemburg
Auch im kleinsten, vom Dritten Reich besetzten Nachbarland kam es zu Widerstandsaktionen, die von clandestinen Gruppen, wie der Lëtzeburger Patriote Liga (LPL), Lëtzeburger Freihétsbewegong (LFB), Lëtzeburger Freihétskämpfer (LFK), Lëtzeburger Volleks Legio'n (L.V.L.), Lëtzeburger Ro'de Lé'w (L.R.L.), Patriotes Indépendants (PI-Men), Lëtzeburger Freihétsbond (LFB), AlWeRaJe, die sich in D'Unio'n dem Zusammenschluß der luxemburger Widerstandsgruppen zusammenfand.Niederlande
Niederländische Partisanen versteckten Juden aus Holland und Deutschland (z.B. Anne Frank oder Edith Stein), versteckten Niederländer, die vor dem Arbeitsdienst oder Arbeitseinsatz untertauchten, geflüchtete Kriegsgefangene, insbesondere abgeschossene Besatzungen alliierter Flugzeuge oder verhalfen ihnen zur Flucht über den Ärmelkanal, versteckten deutsche Wehrmachtsdeserteure, übermittelten den Alliierten in Großbritannien Umfang, Zustand und Lage deutscher Wehrmachtsverbände, insbesondere deren Vorbereitung der geplanten Invasion Englands und verübten Anschläge auf deutsche Besatzungsdienststellen und Militärtransporte.Die niederländische Exil-Regierung in London gründete eine Stiftung, den Nationaal Steunfonds aus Staatsanleihen und niederländischen Spenden, mit dem sie die verschiedenen Aktivitäten des niederländischen Widerstands von London zu unterstützen versuchte. Zu diesem Widerstand gehörte die Ende 1942 gegründete LO Landelijke Organisatie voor Hulp aan Onderduikers, die landesweit Untergetauchten mit falschen Papieren, Lebensmittelrationierungsmarken, Geld und Verstecken zu helfen versuchte. In Aalten, unweit von Bocholt, wurde sogar 2005 ein Untertauchermuseum eingerichtet, das die groteske, reale, zeitweilige Situation erfahrbar macht, als im gleichen Haus im Erdgeschoss die Ortskommandantur und unter dem Dach Untergetauchte untergebracht waren.
Der Februarstreik in Amsterdam und Nordholland war eine Reaktion auf die ersten Judendeportationen in den Niederlanden.
Eine wichtige Rolle im Widerstand, so beim Februarstreik spielte bis zu ihrer Zerschlagung im April 1942 die Marx-Lenin-Luxemburg-Front (MLL-Front) um Henk Sneevliet, Willem Dolleman und Ab Menist (die alle am 12. April 1942 von den deutschen Besatzern ermordet wurden), die sich von den meisten anderen Widerstandsgruppen dadurch unterschied, dass sie eine Zusammenarbeit mit von ihr als monarchistisch oder imperialistisch eingeschätzten Kräften ablehnte. Die MLL-Front verfügte über ca. 500 feste Mitglieder und gab vierzehntägig die viel gelesene Untergrundzeitung Spartacus in einer Auflage von ca. 5.000 Exemplaren heraus.
Der niederländische Autor Maarten 't Hart beschäftigt sich in seinen Romanen Das Wüten der ganzen Welt und Die Netzflickerin sehr eindrucksvoll mit dem niederländischen Widerstand.
Norwegen
Der Norwegische Widerstand verhalf Juden zur Flucht nach Schweden und übermittelte den Alliierten in Großbritannien Umfang, Zustand und Lage deutscher Wehrmachtsverbände, insbesondere der Marine. Das letzte große deutsche Schlachtschiff Tirpitz wurde mit Hilfe des norwegischen Widerstands im Karrfjord am 22. September 1943 mit britischen Mini-U-Booten angegriffen (die Norweger hatten herausgefunden, dass die U-Boote-Horchgeräte am Grund des Fjords an diesem Tag wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet wurden) und 1944 in Tromsø von britischen Bombern mit einer besonderen Bombe, der tall boy, versenkt. In Deutschland bekannteste Angehörige des norwegischen Widerstands dürfte Rut Brandt sein, die hierbei ihren späteren Ehemann, den deutschen Exilanten, Willy Brandt, kennenlernte.Polen
Warschauer Aufstand, Polnische Heimatarmee (Armia Krajowa oder AK) Jüdische Kampforganisation (Żydowska Organizacja Bojowa oder ŻOB bzw. ZOB) im Warschauer GhettoTschechien
Der Anschlag Tschechischer Partisanen auf den Reichsprotektor von Böhmen und Mähren Reinhard Heydrich wurde nach fieberhafter Suche nach den am Anschlag Beteiligten von den Deutschen mit der Liquidierung des Ortes Lidice „vergolten“.UdSSR
Der "Große Vaterländische Krieg" war ein Krieg fast des gesamten sowjetischen Volkes gegen die Eindringlinge. Neben der roten Armee, die an der Front gegen die Eindringlinge kämpfte, gab es hinter der Front eine breite Partisanenbewegung.Ungarn
Rettung von Zehntausenden Budapester Juden, siehe Raoul Wallenberg, Giorgio Perlasca
Persönlichkeiten, die den Widerstand trugen
- Liste deutscher Widerstandskämpfer (außer 20. Juli 1944)
- Persönlichkeiten des 20. Juli 1944
In Yad Vashem, einem bedeutenden Dokumentationszentrum und Museum in Israel, wurde eine Allee von Bäumen zu Ehren derjenigen gepflanzt, die unter Einsatz ihres Lebens Juden zu retten versuchten (Wald der „Gerechten der Völker“).
Literatur
Überblick
- Adam/Steinbach (Hrsg.): Lexikon des Widerstandes 1933-1945. 1994 ISBN 3-406-37451-4
- Peter Hoffmann: Widerstand Staatsstreich Attentat - Der Kampf der Opposition gegen Hitler. 4. neubearbeitete und ergänzte Ausgabe 1985 ISBN 349200718X
- Michael Kißener (Hrsg.): Widerstand gegen die Judenverfolgung. 1996, ISBN 3879405115
- Ger van Roon: Widerstand im Dritten Reich. Ein Überblick. 1979
- Kißener/Brandt/Altgeld (Hrsg.): Widerstand in Europa - Zeitgeschichtliche Erinnerungen und Studien. 1995 ISBN 3896698508
- Steinbach/Tuchel (Hrsg.): Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur 1933-1945. 2004, ISBN 3-936872-37-6
Deutschland
- Buchstab (Hrsg.): Christliche Demokraten gegen Hitler. Herder 2004
- Willy Buschak: Arbeit im kleinsten Zirkel. Gewerkschaften im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Hamburg 1993. ISBN 3-87916-017-1
- Ulrich Cartarius, Opposition gegen Hitler. Deutscher Widerstand 1933-1945, Berlin 1984 ISBN 3-88680-110-1
- Carsten Dipper: Der deutsche Widerstand und die Juden. in: Geschichte und Gesellschaft, Band 9, S. 349-380
- Joachim Fest, Staatsstreich. Der lange Weg zum 20. Juli, Berlin 1994 ISBN 3-88680-539-5
- Jan Foitzik: Zwischen den Fronten. Zur Politik, Organisation und Funktion linker politischer Kleinorganisationen im Widerstand 1933 bis 1939/40. Bonn 1986. ISBN 3-87831-439-6
- Christian Graf von Krockow: Eine Frage der Ehre. Stauffenberg und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944. 2002, ISBN 3871344419
- Johann Neuhäusler: Kreuz und Hakenkreuz. Der Kampf des Nationalsozialismus gegen die katholische Kirche und der kirchliche Widerstand. Verlag Katholische Kirche Bayerns, München 1946
- Hubert Roser: Widerstand als Bekenntnis. Die Zeugen Jehovas und das NS-Regime in Baden und Württemberg. 1999, ISBN 3896698990
- Horst R. Sassin: Widerstand, Verfolgung und Emigration Liberaler 1933-1945. Bonn 1983, ISBN 3-920-59006-6
- Inge Scholl: Die weiße Rose. 1993, ISBN 3596118026
- Hermann Graml (Hrsg.): Widerstand im Dritten Reich - Probleme, Ereignisse, Gestalten. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1994; ISBN 3-596-12236-8
- Peter Steinbach: Der 20. Juli 1944. Gesichter des Widerstands. 2004, ISBN 3-88680-155-1
- Hellmut G. Haasis: Den Hitler jag' ich in die Luft. Der Attentäter Georg Elser, eine Biografie. Rowohlt, Berlin 1999
Österreich
- Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes [LINK] (Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in den österreichischen Bundesländern 1934-1945. Eine Dokumentationsreihe
- Widerstand und Verfolgung in Wien 1934-1945, 3 Bände, 1975, ISBN 3-215-05506-6.
- Widerstand und Verfolgung in Niederösterreich 1934-1945, 3 Bände, 1987, ISBN 3-215-06418-9.
- Widerstand und Verfolgung in Oberösterreich 1934-1945, 2 Bände, 1982, ISBN 3-215-04965-1.
- Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945, 2 Bände, 1991, ISBN 3-215-06564-9.
- Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934-1945, 2 Bände, ISBN 3-215-05366-7.
- Widerstand und Verfolgung im Burgenland 1934-1945, 1983, ISBN 3-215-02259-1
- Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): Erzählte Geschichte.
- Band 1: Berichte von Widerstandskämpfern und Verfolgten - Arbeiterbewegung. 1985, ISBN 3-215-05777-8
- Band 2: Berichte von Männern und Frauen in Widerstand wie Verfolgung - Katholiken, Konservative, Legitimisten. 1992, ISBN 3-901142-11-8
- Band 3: Jüdische Schicksale - Berichte von Verfolgten. 1992, ISBN 3-216-06377-1
- Band 4: Berichte von Widerstandkämpfern und Verfolgten - Spurensuche, erzählte Geschichte der Kärntner Slowenen. 1990, ISBN 3-215-07446-X
- Berger/Holzinger/Podgornik (Hrsg.): Ich geb dir einen Mantel, dass du ihn noch in Freiheit tragen kannst. Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen. 1987
- Berger/Holzinger/Podgornik/Trallori (Hrsg.): Der Himmel ist blau. Kann sein. Frauen im Widerstand. Österreich 1938-1945. 1985
- Fritz/Handl/Krause/Taus: Farbe tragen, Farbe bekennen. Katholische Korporierte in Widerstand und Verfolgung. 1988
- Barbara T. Gahr: Widerstand und Widerstandsgruppen in Österreich. Diplomarbeit 1995
- Radomir V. Luza: Der Widerstand in Österreich 1938-1945. 1983, ISBN 3-215-05477-9
- Fritz Molden: Die Feuer in der Nacht. Opfer und Sinn des österreichischen Widerstandes 1938-1945. 1988, ISBN 3-85002-262-5
- Wolfgang Neugebauer: Widerstand und Opposition. in: Emmerich Tàlos (Hrsg.): NS-Herrschaft in Österreich, 2000, S. 187-212
- Wolfgang Neugebauer: Österreichische Freiheits- und Widerstandskämpfer im 20. Jahrhundert, in: Österreichische Freiheits- und Widerstandskämpfer, 1996, S. 42-58
- Wolfgang Neugebauer: Der Widerstand in Österreich, in: Ger van Roon (Hrsg.): Europäischer Widerstand im Vergleich, 1985, S. 141-171
- Josef Rausch: Der Partisanenkampf in Kärnten im Zweiten Weltkrieg. 1979
- Tilly Spiegel: Frauen und Mädchen im österreichischen Widerstand. Wien, Frankfurt, Zürich 1966, 1987
- Karl Stadler: Österreich 1938-1945 im Spiegel der NS-Akten. 1966
- Herbert Steiner: Gestorben für Österreich. Widerstand gegen Hitler. 1995, ISBN 3-85409-243-1
- Tàlos/Hanisch/Neugebauer/Sieder (Hrsg.): NS-Herrschaft in Österreich. 2000, ISBN 3-209-03179-7
- Helga Thoma: Mahner, Helfer, Patrioten. Porträts aus dem österreichischen Widerstand. 2004, ISBN 3-85167-168-6*
- Weinzierl, Erika: Der österreichische Widerstand, in: Österreich. Die Zweite Republik. Band 1, Erika Weinzierl, Kurt Skalnik (Hrsg.), S.109-148. 1972
Europa
Frankreich
- (Walther Flekl) Artikel : Résistance in: Frankreich-Lexikon, Berlin: Erich Schmidt, 2005, S. 833 - 836 (Lit.) ISBN 3503061843
- Jean-François Muracciole: Histoire de la résistance en France, PUF, Que sais-je ?, Paris, 2003;
- Alain Guérin: La Résistance Chronique illustrée 1930-1950 (5 Vol.), Livre Club Diderot, Paris, 1972;
- Jean-Pierre Azéma: Des résistances à la Résistance, in La France des années noires T2, Éditions du Seuil, Paris, 1993;
- Pierre Broué , Raymond Vacheron: Meurtres au maquis, Éditions Grasset, Paris, 1997;
- Gilles Perrault : Taupes rouges contre SS, Éditions Messidor, Paris, 1986 (communistes et antifascistes allemands et autrichiens dans la Résistance en France);
- Pierre Péan: Vies et morts de Jean Moulin, Éditions Fayard, Paris, 1998;
- Dominique Peillon: Les Réseaux de Résistance in La France des années noires T1, le Seuil, 1993
- Dominique Peillon , Olivier Wieviorka: La Résistance in La France des années noires T2, Éditions du Seuil, Paris, 1993;
- Philippe Bourdrel: L'Épuration sauvage 1944-45, Éditions Perrin, Paris, 2002.
Andere Staaten und Regionen
- Hellmut G. Haasis: Tod in Prag. Das Attentat auf Reinhard Heydrich. Rowohlt, Reinbeck 2002
Weblinks
Deutschland
- www.gdw-berlin.de Gedenkstätte Deutscher Widerstand
- www.doew.at Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
- Widerstand von Frauen im Dritten Reich
- www.rbk-online.de Unerschrocken und entschlossen - Bergische Frauen zeigen Zivilcourage im Nationalsozialismus] (PDF, von der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises)[LINK]
- Ehrentafel Opfer 20. Juli 1944 - Gesichter des deutschen Widerstandes
- www.briegel-online.de Der Widerstand der katholischen Jugend im Nationalsozialismus
- www.heise.de Verschiedene gute und ganz originelle Links von heise zum 20. Juli 1944
- Widerstand 1933-1945. Wolf Oschlies
- www.kz-kaltenkirchen.de Anpassung oder Widerstand - Ein Unterrichtsvorschlag (KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen: Siehe "Archivtexte / Informationen für LehrerInnen")
- Juden im Widerstand - Wanderausstellung
- Widerstand christlicher Frauen
- Der deutsche Widerstand in den Jahren 1933 bis 1945
- Deutscher Widerstand gegen den Nationalsozialismus (französisch)
- Gewaltfreier Widerstand im Zweiten Weltkrieg
Österreich
- Widerstand in Österreich. Ein Überblick. 2004
- Widerstand in Österreich: Linker Widerstand - "Rote Hilfe" - Arbeiterwiderstand. 2004
- Widerstand in Österreich: Kommunikation zwischen Widerstandsgruppen. 2000
Italien
Niederlande
Polen
Diskussion der Autoren über den Artikel: Widerstand gegen den Nationalsozialismus
verschieben?
Sollte man diesen Artikel nicht eher nach "Widerstand (Nationalsozialismus)" verschieben? Die Begriffe "Faschismus" und "Nationalsozialismus" können nicht gleichgesetzt werden. Der Begriff "antifaschistisch" erzeugt zudem eine hier nicht angebrachte Verbindung zu linksextremistischen Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland.--Benutzer:xxxxx 17:33, 29. Jan 2003 (CET)- Wo geht aus dem Artikel Nationalsozialismus hervor? Solange er noch so mager ist, wie er sich momentan gibt, kann ich zwingende Argumente für Deine Meinung nicht erkennen. Ohne Not sollte daher nichts verändert werden. Momentan kann noch jeder erkennen, was gemeint ist.--Wst
- Naja, mein Argument ist, dass - soweit ich das erkennen kann - sämtliche Links, die auf der Seite angebracht sind, sich ausschließlich auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus beziehen. Ich sehe keinen Text oder links, die sich auf italienische Widerstandskämpfer gegen Mussolini beziehen.--Benutzer:xxxxx 17:56, 29. Jan 2003 (CET)
- Die Argumente von Benutzer:xxxxx halte ich für richtig, aber vielleicht kann man ja über beide Wege zum gleichen Text gelangen. Meist spricht aber wohl vom "Widerstand gegen den Nationalsozialismus". Otto 21:51, 29. Jan 2003 (CET)
O5
Was bitte ist O5? Davon habe ich noch nie etwas gehört und auf Anhieb auch keinen Informationen im Netz gefunden. 145.253.32.3 11:30, 28. Feb 2003 (CET)
"Oh 5" Widerstand gruppe in Österreich (5=E, also OE= Ö=Österreich)
Geschichtsbetrachtung
Im Abschnitt Struktur des Widerstands in Deutschland steht im letzten Absatz folgendes: So bezog sich die als Resultat der Wiederbewaffnung entstandene Bundeswehr stark auf den 20. Juli, während der „kommunistische Widerstand“ während der NS-Zeit eine der Hauptlegitimationen der DDR wurde. Im Gegensatz zur Geschichtsbetrachtung der DDR ist die Geschichtsbetrachtung der Bundeswehr auch heute noch relevant und von den selben Prämissen geprägt. Darum bin ich der Ansicht, dass dieser Absatz nochmals überarbeitet werden sollte - gerade im Hinblick auf die staatstragende Rolle der Beteiligten des 20. Juli 1944. Ich werde heute nochmal eine Neufassung hier reinstellen und, falls keiner irgendwelche Einwände hat, sie in den Artikel einfügen. --SaroEngels 15:54, 30. Jul 2006 (CEST) Ich habe gerade festgestellt, dass es vielleicht einen kurzen Absatz (mit Links) über die (heutige) Rezeption des Widerstands geben sollte. Anderenfalls habe ich einfach Angst, das ein POV bestehen bleibt. Ich werde mir dazu vielleicht nochmal was einfallen lassen. --SaroEngels 02:17, 31. Jul 2006 (CEST)
Persönlichkeiten, die den Widerstand trugen
Es gibt zwei Listen von Widerstandskämpfern: Liste deutscher Widerstandskämpfer (außer 20. Juli 1944) und Persönlichkeiten des 20. Juli 1944. Da sollte es in diesem Artikel nicht noch eine weitere Liste geben. Wenn sich hier kein Widerspruch regt, werde ich demnächst die Liste hier mal löschen (nachdem ich überprüft habe, dass alle Namen dieser Liste in einer der anderen beiden Listen auftauchen ;-)) -- Lley 00:30, 10. Jul 2004 (CEST)
So, nun ist es passiert. Ich habe, wie angekündigt, die Liste der Widerstandskämpfer aus diesem Artikel gelöscht, da es zwei (siehe oben) viel umfangreichere Listen gibt. Einige in diesen Listen fehlende Leute habe ich vorher übernommen. Nicht übernommen habe ich:
- Giorgio Perlasca (1910-1992)
- Raoul Wallenberg (1912-1947?)
- Wilhelm Florin
- Wilhelm Pieck (1876-1960)
- Walter Ulbricht (1893-1973)
- Wolf Graf von Stauffenberg
KPÖ
- Als Österreicher spreche ich mich dagegen aus die KPÖ (Kommunistische Partei Österreichs) als Widerstandsgruppe zu führen!
Ich kenne mich zwar in Österreich nicht aus, vermute aber schon, die KPÖ gehört in den Widerstandskontext mit rein. Aber selbstverständlich kann und soll das (in Maßen hier im Artikel, umfangreicher in anderen Artikeln) ausgebaut und durch andere Widerstandsgruppen ergänzt werden. Da sollten die Österreicher vielleicht mal ran ;-) -- Lley 21:57, 25. Aug 2004 (CEST)
Sicher, im Kontext aber nicht als Widerstandsgruppe an sich. Wobei ich es sowieso für etwas problematisch halte hier zu sehr den Widerstand in Österreich von jenem in Deutschland zu trennen, Österreich hat damals nicht als Staat, nicht mal als besetzter Staat- wie andere im Artikel-exisitert sondern war Teil des Deutschen Reiches, abgesehen von der Gruppe O5 war kein widerstand auf Österreich beschränkt. So waren in das Staufenberg Attentat auch Österreicher verwickelt die Erfolgreich in Wien die Kommandostrukutur übernommen hatten(wie auch andere in Paris-in Berlin hat es ja nicht geklappt) soll man die jetzt zum deutschen oder österreichischen Widerstand zählen?--62.178.137.216 15:47, 26. Aug 2004 (CEST)
Man könnte ja auch gerade bei den Kommunisten hinterfragen ob sie überhaupt die im Artikel angeführte Definiton von politischem widerstand erfüllen--62.178.137.216 15:50, 26. Aug 2004 (CEST)
habe die kpö wieder eingesetzt, wenn schon widerstand in seiner breite darstelen, dann alle, zumal auch die kpö an bewaffneten widerstandshandlungen beteiligt war und ausserdem die losung "rot weiss rot bis in den tod" ausgegeben hatte ... aber einige muessen hier wohl ihrem antikommunismus freien lauf lassen und koennen wohl nicht damit leben, dass in deutschland und oesterreich mitglieder von kpd und kpö die jeweils grössten gruppen verfolgter widerstandskämpfer/innen darstellten, während gleichzeitig ein grossteil der bürgerlichen kräfte stillhielt oder mit den nazis kollaborierte
Die KPÖ war in der Tat nicht nur eine Widerstandsgruppe, sie war viel mehr als das. Ich zitiere Wolfgang Neugebauer, ehem. Leiter des DÖW: "Wenn man von den vorhandenen Polizei- und Gerichtsmaterialien ausgeht, war der Widerstand der KommunistInnen zahlenmäßig der weitaus stärkste von allen politischen Gruppen. Wie wir im Zuge unserer mit der Universität Marburg durchgeführten Projekte zur NS-Justiz herausarbeiten konnten, waren ca. 50 Prozent der vom VGH und den OLG Wien und Graz Verurteilten ÖsterreicherInnen dem kommunistischen Widerstand zuzurechnen; ca. 2/3 hatten vor 1934 der Sozialdemokratie angehört. Auch die illegalen Druckwerke dieser Zeit sind an die 90 Prozent kommunistischer Provenienz." 90% des organisierten Widerstands gingen von KommunistInnen (oder übergetretenen SozialistInnen) aus dem Umfeld der KPÖ aus, ca. 2000-3000 KommunistInnen wurden von den Nazis ermordet! Vor diesem Hintergrund der KPÖ vorzuwerfen, sie hätte mit den Nazis kollaboriert, zeugt entweder von erschreckender Unwissenheit oder menschenverachtendem Zynismus. Die KPÖ für den sog. Hitler-Stalin-Pakt verantwortlich zu machen ist auch reichlich absurd. Die KPÖ war auch die einzige Partei, die sich klar gegen den Anschluss ausgesprochen hat. -- Inlandsgeheimdienst 19:09, 13. Jul 2006 (CEST)
Überflutung mit Literatur
Ein fleißiger Benutzer (213.225.2.165) hat in den letzten Tagen diesen Artikel mit Literaturhinweisen zu Österreich regelrecht überflutet. Ein Großteil stand unter Widerstand gegen den Nationalsozialismus#Widerstandsgruppen in Österreich, wo sie definitiv nicht hingehören. Die (etlichen) doppelten habe ich gelöscht, die anderen von dort hierher kopiert. Denn auch die Literaturliste am Ende des Artikels quillt bereits über. Der Artikel soll ja keine Bibliographie sein. In Wikipedia:Literaturformatierung ist von 5-8 wesentlichen Literaturhinweisen die Rede. Daran muss man sich natürlich nicht sklavisch halten, aber hier steht IMO zu viel. Da müsste mal eine sinnvolle Auswahl gemacht werden. -- Lley 21:48, 25. Aug 2004 (CEST)
- Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes [LINK](Hrsg.): Widerstand und Verfolgung in Wien. 3 Bände, 1975, ISBN 3-215-05506-6
- Berger/Holzinger/Podgornik/Trallori (Hrsg.):Der Himmel ist blau. Kann sein. Frauen im Widerstand. Österreich 1938-1945. 1985
- Berger/Holzinger/Podgornik (Hrsg.): Ich geb dir einen Mantel, daß du ihn noch in Freiheit tragen kannst. Widerstehen im KZ. Österreichische Frauen erzählen. 1987
- Spiegel, Tilly: Frauen und Mädchen im österreichischen Widerstand. 1967
- Fritz/Handl/Krause/Taus: Farben Tragen, Farbe bekennen. Katholische Korporierte in Widerstand und Verfolgung. 1988
- Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.):
- Erzählte Geschichte. Band 2: Berichte von Männern und Frauen in Widerstand wie Verfolgung - Katholiken, Konservative, Legitimisten. 1992, ISBN 3-901142-11-8
- Erzählte Geschichte. Band 1: Berichte von Widerstandskämpfern und Verfolgten. Arbeiterbewegung. 1985, ISBN 3-215-05777-8
- Erzählte Geschichte. Band 4: Berichte von Widerstandskämpfern und Verfolgten. Spurensuche, erzählte Geschichte der Kärntner Slowenen. 1990, ISBN 3-215-07446-X
Noch einmal: Die Literatur zum Widerstand in Österreich steht zwar jetzt nicht mehr am falschen Ort, aber wächst weiter fast täglich an. Wikipedia ist keine Bibliographie! (auch wenn ich diese Sätze (Wikipedia ist keine ...) eigentlich hasse) Das ist IMO deutlich zu viel. An den Benutzer 213.225.2.165: Du tust dir und der Wikipedia keinen Gefallen. Irgendwann kommt jemand daher und löscht kurzerhand alles raus. Du scheinst dich ja auszukennen: Sinnvoller wäre es, eine Handvoll wichtiger, guter Bücher auszuwählen und die aufzulisten. Und noch besser: Artikel zum Thema zu schreiben, die aus diesem Artikel dann entsprechend verlinkt werden müssten. Das wäre allemal besser und interessanter, als die derzeitige stetig anwachsende Literaturliste. -- Lley 18:20, 1. Sep 2004 (CEST)
doppelter Artikel
Habe gerade Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den besetzten Ländern entdeckt. Der Artikel enthält aber kaum Fakten zu dem Lemma und ist auch lediglich von Zweiter Weltkrieg aus verlinkt. Wie sollte damit umgegangen werden? Es gibt wohl zwei Möglichkeiten:
- Aus Widerstand gegen den Nationalsozialismus die entsprechenden Abschnitte auslagern oder
- den anderen Artikel löschen (vorher vielleicht die wenigen Details retten).
- Habe jetzt einen Löschantrag für Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den besetzten Ländern gestellt. -- Lley 17:14, 12. Jun 2005 (CEST)
oppositionelle nazis
sollte mensch auch noch was ueber die "schwarze front" von otto strasser anfuegen? einerseits waren die (zumindest der teil, der nicht zur nsdap zuruckkehrte) seit 1933 im widerstand aktiv, andererseits handelt es sich dabei um eine gruppe, die sich in ihrem gedankengut nur partiell vom ns-mainstream abhob. bin mir da unschluessig
Revert 19. Juni
Ich werde die Änderungen einer IP (80.143.193.170) revertieren (siehe auch Änderungen und Revert vom 16. Juni in Holocaust). Einige der kleineren Änderungen mögen sinnvoll sein und können ja auch wieder eingefügt werden, insgesamt halte ich die Änderungen für eine deutliche Verschlechterung. Die wichtigsten Gründe: Der Artikel dient nicht der Abrechnung mit dem Kommunismus: das geht von unnötigen, teilweise zweifelhaften Ergänzungen bis zu eindeutig unsinnigen Nicht-NPOV-Formulierungen ("kommunistisch-sozialistische Faschisten"). Für eine Begründung/Verteidigung von Massakern ist hier auch nicht der richtige Platz. Die Betonung von Hitler als Österreicher (und eine Reihe in ähnliche Richtung gehender Änderungen) halte ich auch nicht für sinnvoll. Hitler hatte zum Zeitpunkt der Machtübernahme die deutsche Staatsbürgerschaft, und der Nationalsozialismus war kein österreichischer Import. -- Lley 18:47, 19. Jun 2005 (CEST)
Französischer Widerstand
Kann mir mal wer erklären, was das, was hier steht bedeuten soll? Kenwilliams 16:03, 14. Jul 2005 (CEST)
Daß die Resistance in Frankreich Widerstand gegen die deutschen Besatzer geleistet und an der Befreiung Paris' beteiligt war. Ich denke, Details finden sich im Artikel zur Résistance. --EL 18:33, 15. Okt 2005 (CEST)
Katholizismus Edith Steins
Habe einen Hinweis auf Edith Steins Katholizismus entfernt, da er nicht nur falsch formatiert sondern auch unwichtig war - in der Ideologie der NS-Zeit wurden Juden als "Menschenrasse" betrachtet, d.h. ob jemand Jude war oder nicht, machte sich nicht an der Religionszugehörigkeit sondern an der Abstammung fest.
Baumi 17:58, 8. Aug 2005 (CEST)
Georg Elser
In diesem Beitrag wurde geschrieben: "Der Widerstand formierte sich sowohl unkoordiniert in Einzelaktionen (Attentat Georg Elsers im Bürgerbräukeller)[...]" Laut meinen Informationen war die Aktion von Elser keineswegs "unkoordiniert". Er verbrachte Wochen damit die Säulen (ich glaube es handelte sich um 2) im Bürgerbräukeller auszuhöhlen, zu preparieren und die Bomben mit einem komplizierten Zeitzünder zu versehen. Er hat schon mind. ein Jahr davor eine solche Gedenkfeier besucht haben oder sich genauestens informiert haben müssen, um zu wissen, wie lange Hitler anwesend ist, wo er steht etc. Daher finde ich es seltsam in diesem Zusammenhang seines Attentats von "unkoordiniert" zu sprechen."
- Hallo, IP (bitte künftig mit 4 Tilden "unterschreiben" - am Ende deines Beitrags 4 mal ~ eintippen - das macht die Unterscheidung zum nachfolgenden Beitrag einfacher) Du hast wohl recht: "Unkoordiniert" ist sicherlich eine unglückliche und mißverständliche Wortwahl. Ich nehme an, dass damit unorganisiert gemeint sein soll, in dem Sinn, das Elser eben ohne Mittäter vorging. Andererseits kann in dem Zusammenhang mit "unkoordiniert" auch gemeint gewesen sein kann, dass er über das Attentat hinaus keine koordinierte Planung im Sinn eines Staatsstreichs gehabt hatte, ich nehme mal an, dass er hoffte, dass sich durch die Beseitigung Hitlers die entsprechende Veränderung von selbst bzw. durch andere in seinem Sinn ergeben würde. Weiß das im Detail aber nicht. In einem solchen Zusammenhang würde dann unkoordiniert wiederum passen, wobei auch ich finde, dass das Wort im Grunde eine Alternative sucht, die die Angelegenheit deutlicher macht. Bloß: Mir fällt grad spontan auch nichts angemessenes ein. --Ulitz 22:35, 9. Nov 2005 (CET)
- Ich finde, "unkoordiniert" trifft es eigentlich ganz gut. Das heißt doch nicht, dass er sich nicht vorbereitet oder nichts geplant hätte. "Koordination" heißt doch gerade Absprache mit anderen, und er war ein Einzeltäter. -- Lley 08:42, 10. Nov 2005 (CET)
Weblink
Hallo. Der Weblink auf nationalsozialismus.de führt auf Inhalte der Seite hausarbeiten.de, die ausschließlich Bezahlinhalte anbietet. Der Rest der Verweise endet beim Buchkauf von amazon.com. Linkspam, da diese Links heute unter zahlreiche Artikel gesetzt wurden. Wikipedia:Weblinks#Grundsätzliche Richtlinien sagt Keine Links auf kosten- oder registrierungspflichtige Inhalte. Deshalb die Entfernung. Grüße Diba 21:41, 1. Jan 2006 (CET)- Hallo ebenfalls. Dass die Referate auch gekauft werden können, ist mir erst gar nicht aufgefallen. Beim Anklicken eines Referats, jdf. das zum KPD-Widerstand stand jdf ein relatives Mammutwerk dort frei zu lesen, das ich beim Überfliegen gar nicht so schlecht fand. Also scheinen es zumindest nicht ausschließlich Bezahlinhalte zu sein. Allzu genau hab ich mir die Seite aber auch nicht angeschaut, will´s erst mal auch nicht abschließend beurteilen. Ich werde aber wegen dieses einen Weblinks, den ich ursprünglich ja auch nicht eingefügt habe, keinen Streit vom Zaun brechen. Gruß und Gutes Neues Jahr. --Ulitz 22:00, 1. Jan 2006 (CET)
- P.S.: Ich bin bei der Seite übrigens nicht registriert, und sah mich auch nicht verpflichtet, mich zu registrieren oder was zu bezahlen. --Ulitz 22:08, 1. Jan 2006 (CET)
- Hallo Ulitz, ich meine Diba recht geben zu müssen. Bis auf ein paar Alibi-Links (<10%) führt alles bei nationalsozialimus.de auf die allseits "beliebte" Googlespam-Seite hausarbeiten.de. Gruß 790 13:52, 2. Jan 2006 (CET)
- Ausserdem hat diese WP-Seite eh schon zu viele Weblinks, und dieser wurde Spam-like oben reingedrängelt, und das auf mehreren WP-Seiten. Habe ihn also wieder entfernt. Gruß 790 14:08, 2. Jan 2006 (CET)
- Nu, wenn ihr meint. Sei´s drum :-) --Ulitz 15:58, 2. Jan 2006 (CET)
Swing-Jugend, Allgemeines
Eben habe ich unter Kultureller Widerstand letzte Änderungen den Satz gefunden: "Die Swingjugend agierte mit zunehmendem ... auch politisch". Nach meinem Wissen war die Swingjugend wegen ihres Musikgeschmacks den Machthabern suspekt - bzw. Mitglieder der Swingjugend waren durchaus erheblichen (teils lebensgefährlichen) Repressionen ausgesetzt. Deren Mitglieder standen der NS-Propaganda sicherlich kritisch bis ablehnend ggü.. Ich für meinen Teil kenne die Swingjugend eigentlich nur durch einen Spielfilm, der vor Jahren mal im Kino lief. Dass sie als kulturelle Bewegung politisch (also im politischen Widerstand) aktiv war, wäre mir neu. Dazu hätte ich doch gern Beispiele oder Belege. - Insgesamt erscheint mir der Artikel in weiten Teilen doch als eine bloße Aufzählung von Stichworten im Stil einer Liste. Fänd´s gut, wenn einiges etwas mehr erläutert würde, hab aber grad auch keine Idee, wie --Ulitz 21:44, 3. Mär 2006 (CET)
- gab m.w. zumindest in Hamburg einige Menschen aus der Swingjugend, die im Umfeld örtlicher Strukturen der Weissen Rose aktiv waren, desweiteren gab es natürlich auch andere oppositionell eingestellte Jugendliche, die auch Swing tanzten, aber deren Oppositionshaltung sich aus anderen Quellen speiste, werde mich da demnäxt noch einmal kundig machen. --Sirdon 11:43, 5. März 2006 (GMT)
Dänemark/ Urban Legends
Manche Herrschaften hier sollten vielleicht mal ein paar Quellen bemühen bevor sie alles rückgängig machen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Es gibt keinerlei historische Quellen für diese Legende, was wohl daran liegen mag, dass außerhalb von Deutschland und Polen der "Judenstern" nie eigeführt wurde... -84.139.48.95 15:12, 22. Jun 2006 (CEST)
- Zunächst war ich unsicher, ob es sich vielleicht tatsächlich um eine Legende handelte, obwohl auch ich vom Ausritt des dänischen Königs mit dem Judenstern bereits vor Jahrzehnten mitgekriegt habe. Eine sehr verbreitete Geschichte, die IMO fast schon zum Allgemeinwissen gehört. Auch, wenn ich jetzt keine konkreten Quellen nennen kann (nicht zu allem, was sich im Lauf meines Lebens an Wissen angesammelt hat, hab ich auch gleich Quellen parat), so erscheint mir diese Sache doch als glaubwürdig und sehr wahrscheinlich - angesichts der allgemein in Dänemark verbreiteten fehlenden Bereitschaft der Bevölkerung, bei der Ausgrenzung der Juden mitzumachen.
- Die Wahrscheinlichkeit, dass die Geschichte tatsächlich stimmt, wird für mich durch eine Falschinformation deinerseits, liebe IP, erhärtet. Der Judenstern wurde zwar zuerst in Polen, dann in Deutschland eingeführt, dessen Einführung danach aber auf alle von Deutschland besetzten Gebiete ausgedehnt, also auch auf Dänemark. Als Beleg schaust du mal hier, wo einige Beispiele (nicht alle) von verschiedenen Judensternen in Europa abgebildet sind. Dass die Pflicht für Juden, den gelben Stern zu tragen, meines Wissens in Dänemark verpuffte bzw. dort nicht im Sinne der Nazis umgesetzt werden konnte, ist gerade mit der Demonstration des Königs, dem dann viele eben auch nicht-jüdische Dänen folgten, zu verdanken. Dass der König sich eben nicht zum Handlanger der Nazis machte, mag die Beschreibung des Artikels über ihn selbst darlegen.
- Ich werde also deine Löschung revertieren - und fordere dich auf, bevor du in der Sache wieder aktiv wirst, darzulegen, wie du auf den Gedanken kommst, dass es sich beim Beispiel Dänemark um eine Legende handelt (die nicht stimme) - wer sagt das? - außer dir. - Nachtrag: Wenn ich alles, was in der Wikipedia nicht mit Quellen belegt ist, löschen wollte, dann wäre wahrscheinlich bald mehr als 70% der WP gelöscht, angefangen von allen möglichen Lebensdaten bis hin zur Aussage, dass die Erde eine tendenzielle Kugelform hat. --Ulitz 19:46, 22. Jun 2006 (CEST)
- Nachtrag: Irgendwie hat es mich nun grad doch gejuckt, nachzurecherchieren, was an der Sache dran ist. also gegoogelt: ("Christian X." + "Juden" eingegeben) Also kleiner Rückzieher. Der Judenstern wurde in der Tat auch in DK eingeführt, wenn auch die Pflicht für die Juden, diesen Stern zu tragen, nicht umgesetzt werden konnte. Es gibt auch Belege für die Opposition des (übrigens eher konservativen) Königs gegen die deutsche Besatzung und deren Ausgrenzungspolitik gegen die Juden. Aber dass er mit einem Judenstern ausritt, ist offenbar in der Tat unbelegt, es gibt keine Fotos oder verwertbare Beweise dafür. Offenbar gibt es Leute, die ihn mit dem gelben Stern bei einem Ausritt gesehen haben wollen, andererseits sagte seine Frau nach seinem Tod, dass es diese Aktion des Königs nicht gegeben habe (mit der Zusatzbemerkung, dass das dänische Volk für seine Zivilcourage das Vorbild des Königs nicht nötig gehabt habe) Tja, die Aussage der dänischen Königin ist allrdings auch kein Beweis, dass Christian X. den Judenstern nicht getragen hat. Auch Encarta erwähnt die Geschichte (immerhin, aber ebenso mit dem Zusatz, dass es dafür keine Beweise gebe. Ich habe als nach meinem Revert den Abschnitt stehen lassen, aber relativiert, dass es sich um eine Legende handelt - weder beiesen noch widerlegt. --Ulitz 21:31, 22. Jun 2006 (CEST)
Natürlich hat jeder die Geschichte schon einmal gehört, das haben Urban Legends so an sich - aber diese Geschichte erfüllt auch das zweite Kriterium für eine Urban Legend, es gibt keinerlei Beweise dafür dass a) Christian X den Stern getragen hat und b) das "Tausende Dänen" dies taten. Und die Argumentation das es ja keinen Gegenbeweis gibt halte ich mit Verlaub gesagt auch für ziemlich hohl, wie soll denn so ein "Gegenbeweis" aussehen? Ich kann auch behaupten dass Churchill mit so einem Stern rumgelaufen ist, dafür wirst du auch keinen Gegenbeweis finden. -84.139.69.1 23:31, 22. Jun 2006 (CEST)
- Schon gut - reg dich ab. Immerhin gibt es bei Churchill keine naheliegenden Hinweise dafür, bei Chr. X durchaus. Und es geht auch nicht darum, was ich oder du behaupte/st, sondern darum, was unabhängig von dir oder mir weit verbreitet ist, weder be- noch widerlegt. --Ulitz 00:03, 23. Jun 2006 (CEST)
- Die Aussage der Königin bestätigt, dass er ihn getragen hat, nur nicht als erster und Anstifter der Dänen, es ihm nachzutun. Das hatten sie nicht nötig. Er verhielt sich als Bürger unter Bürgern, die ihre Juden schützen wollten vor den Besatzern. Da die Dänen dies getan haben, ist es recht wahrscheinlich dass ein König, der im Volk weiterhin Ansehen und Autorität bewahren wollte, das auch tat. Jesusfreund 03:02, 23. Jun 2006 (CEST)
- Nur gibt es auch keine Quellen die belegen, dass die Dänen dies getan haben, außer eben dass jeder die Geschichte schonmal irgendwie von irgendwem gehört hat. So gut wie jede schriftliche Quelle und auch was man im Internet findet sagt, dass es eine Legende ist. Wenn einer von euch eine verlässliche Quelle hat die auch nur darauf hinweist, dass sich dieser Protest tatsächlich zugetragen hat, immer her damit. -84.139.6.197 08:12, 23. Jun 2006 (CEST)
- PS: Erinnert mich irgendwie (weil ich gerade mal wieder was darüber gelesen habe) an die Legende der bösen "Hochgeschwindigkeitsmunition", die Leute mit einem ominösen "Nervenschock" selbst bei Streifschüssen tötet. Jeder der beim Bund war und auch eine Menge Leute, die es nicht waren, hat die Story schonmal gehört, nur gibt es dafür keinerlei wissenschaftliche Basis. Aber natürlich kann man es auch nicht komplett widerlegen, denn die einzige Möglichkeit das zu bewerkstelligen wäre ethisch _etwas_ bedenklich...
Müsste Oskar Schindler nicht auch als Widerständler gegen den Nationalsozialismus angesehen werden?
Oder ist Schindler nicht als solcher anzusehen?
- in der Liste deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ist er enthalten. Es ist zu überlegen, in welchem Abschnitt er hier evtl. erwähnt werden könnte. --Rita2008 19:07, 15. Jul 2006 (CEST)
interwiki
hello,there is article in the hebrew language wikipedia - . this article in the german-lanuage wikipedia is locked, and I can not add this interwiki bymy self; please do it. thanks anyway, he:משתמש:pacman. 22:24, 3. Aug 2006 (CEST)
- done. -- Lley 22:46, 3. Aug 2006 (CEST)
- thank you! (-: pacman 23:20, 3. Aug 2006 (CEST)

