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Der Artikel Wing Commander (Film) gehört zur Kategorie: Filmtitel, Filmtitel 1999, US-amerikanischer Film, Actionfilm, Science-Fiction-Film
Wing Commander ist ein amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1999, der auf der gleichnamigen Computerspiel-Serie basiert. Regie führte Chris Roberts, der auch die Spielserie entwickelte.
Handlung
Freddie Prinze jr. spielt den jungen Christopher Blair im Jahr 2654 bei seinen ersten Einsatz auf dem Raumschiff Tiger Claw. Böse Katzenwesen, die Kilrathi, bedrohen durch ein erbeutetes Navigationssystem die Erde. Die Tiger Claw ist das einzige Schiff, das die Erde rechtzeitig vor einem Angriff warnen könnte. Sie muss versuchen, von den Kilrathi unbemerkt die Erde zu erreichen, um so die Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren. In weiteren Rollen spielen noch Matthew Lillard und Jürgen Prochnow mit.Im Rahmen des Films wird die Story des Spiels modifiziert: Christopher Blair gehört der religiösen Gemeinschaft der "Pilgrims" an, welche in keinem der 3 Teile im Spiel vorkommt. Er hat deshalb besondere Fähigkeiten, die am Ende helfen, die Tiger Claw zur Erde zu leiten. Die "Pilgrims" sind jedoch allseits unbeliebt, wenn auch nie klar wird, warum. Christopher Blair muss sich daher zunächst den Respekt der Menschen verschaffen, damit diese ihm die Navigation der Tiger Claw anvertrauen.
Des Weiteren werden die Kilrathi von Sauerstoff zu Methanatmern gewandelt, wobei durch den Film nicht erklärt wird, warum diese dann um die Sauerstoffwelten der Menschen kämpfen.
In einer Szene, in der sich ein Schiff der Menschen in einem Weltraumnebel vor den Kilrathi verstecken muss, hört man ständig Sonarpingen, als wenn die Kilrathi mit Sonar nach dem menschlichen Schiff im Nebel suchen. Darüber hinaus schiessen die Kilrathi Bomben in den Nebel, was insgesamt wohl als Anspielung auf den Film "Das Boot" gesehen werden muss, in dem Jürgen Prochnow in einer genialen Leistung den Kommandanten eines deutschen U-Bootes spielt.
Entstehungsgeschichte
Chris Roberts, der Schöpfer der Wing-Commander-Serie, trennte sich 1996 von der Entwicklerfirma Origin und gründete seine eigene Firma Digital Anvil, welche neben weiteren Spieletwicklungen auch den Film produzieren sollte. Er erwarb später vom Origin-Mutterkonzern Electronic Arts die Filmrechte, um sein eigenes Spiel zu verfilmen. Bereits die Teile III und IV der Serie wiesen professionell gedrehte Realfilmsequenzen auf, in welchen mit Mark Hamill, John Rhys-Davies und Thomas F. Wilson bekannte Schauspieler mitwirkten.Für die Jagdflieger wurden ehemalige Militärmaschinen vom Typ F-15 verwendet, die sehr stark modifiziert wurden, sodass eigentlich nur die Pilotenkanzel übrig geblieben war.
Keines der im Film vorkommenden Flugobjekte ähnelt im Design den im Spiel vorkommenden Schiffen und Jägern. Die Großkampfschiffe sehen aus wie Schlachtschiffe des 2. Weltkriegs, die man in den Weltraum versetzt hat.
Kritik
Die Meinungen über den Film sind gespalten, er erwies sich für Digital Anvil und Chris Roberts letztlich als ein finanzielles Verlustgeschäft.Der Film enthält viele Actionszenen und kann daher als Science - Fiction - Actionspektakel sicher für ein jugendliches Publikum attraktiv sein. Fans des Spieles werden jedoch wegen der vielen Dinge, die im Film nicht mit dem Spiel übereinstimmen, enttäuscht sein.
Weblinks
Diskussion der Autoren über den Artikel: Wing Commander (Film)
Origin wurde 1992 von Elektronik Arts aufgekauft.
Der Film darf nicht mit dem bestehenden WC-Kanon verwechselt werden!
MfG
Thrakhath
Kurz nach der Veröffentlichung des Films wurde der Name Origin gestrichen. EA wollte alle erscheinenden Titel unter einem einheitlichen Label präsentieren. Im Zuge dieser Aktion verschwanden nacheinander auch Bullfrog und Westwood.
Was sind eigentlich Pulsare Quassare un Co. Wie ich glaube wird in solchen Sternen mit hoher Dichte eine Atr Wurmloch mit beliebiger Weite errechnet un geöffnet. Aber nun gibt es nicht in jedem Sternensystemen solch Schwerkraftzentren. Der Point of no return ist wohl der Ereignishorizont in dem man zum errechneten Überlichtflug ansetzt. Wird der Point of no return überschritten ist man verloren, das Schiff wird zermalmt. Ist man noch vor dem Point of no return kann kein Wurmloch gebildet werden, ist dies richtig? Und wie haben die Pilger die Schwerkraftzentren entdeckt un nutzbar gemacht? Haben die Kilrathi auch Pilger und diese eher unkonvetionelle Technik der Überlichtgeschwindigkeit? Auf diese Fragen kann ja jemand antworten.
Philipp Mevius Eckernförde 13.02.06
Was Pulsare und Quasare sind, ist in der Wikipedia selbst beschrieben. Ich denke aber, auf die tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich solcher Sterne kommt es in Bezug auf diesen Film gar nicht an.
Tatsächlich geht man heute davon aus, dass jemand, der hinter den Ereignishorizont eines schwarzen Loches gelangt, von dort nie mehr zurückkehren kann. In so fern ist jeder Film, der schwarze Löcher als Transportmittel benutzt, wissenschaftlich nicht korrekt. Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass spätere wissenschaftliche Erkenntnisse das ermöglichen, was heute unmöglich erscheint. In Star Trek, das ja versucht, möglichst dicht an aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen zu bleiben, werden ja auch "Wurmlöcher" benutzt oder - in einem Fall bei Voyager - der Ereignishorizont eines schwarzen Loches durchbrochen.
Der Film "Wing Commander" enthält meiner Ansicht nach so viel Quatsch, dass er als Science - Fiction Märchen eingestuft werden muss. Meiner Ansicht nach hat der Film mit einer möglichen Zukunft, wie sie sich nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen darstellen könnte, nichts zu tun.
Ich finde auch, dass der Film dem Spiel nicht im Ansatz gerecht wird. Die Wing Commander Reihe war genial, jeden einzelnen Teil habe ich genossen - sowohl von der Action wie auch von der Story her.
Der Film hat mit den Spielen jedoch nicht viel zu tun, wie ja auch im Artikel beschrieben.

