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Wupper

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Der Artikel Wupper gehört zur Kategorie: Flusssystem Wupper, Fluss in Europa, Fluss in Nordrhein-Westfalen, Gewässer im Oberbergischen Land, Wuppertal

Übersichtskarte

Daten
Lage: In NRW, Deutschland
Länge: 112,8 km
Quelle: Als Wipper bei Börlinghausen (441 m ü. NN)
Mündung: Bei Leverkusen in den Rhein (34 m ü. NN)
Wichtige Nebenflüsse: Kerspe, Bever, Schwelme,
Morsbach, Dhünn
Städte am Fluss: Kierspe, Marienheide, Wipperfürth,
Hückeswagen, Radevormwald,
Ennepetal, Schwelm, Wuppertal,
Solingen, Remscheid, Leichlingen,
Leverkusen
Befahrbarkeit: Von Mündung bis Quelle nicht schiffbar
Nebenflüsse
Marienheide Quelle Marienheide

Deipensiefen
Zimmerberger Bach

Wolfsgruber Bach
Haßsiefen

Uehlenbeck

Brucher Talsperre

Brucher Bach

Neuenhauser Siefen

Griemenringhauser Bach /

Levensiefen

Singembach

Ellbach

Mönchsbach
Heiderbruch

Lingesetalsperre

Heierlöher Bach
Lingese

Scharder Bach

Zulauf Wernscheid

Niedergogartener Bach

Obergogartener Bach
Sunderner Bach

Kierspe

Rönsahl

Wipperfürth

Wipperfürth

Abzweig Nebenarm Ohl

Wolkessiepen

Wahlbergsiepen
Zufluss Nebenarm Ohl

Kerspetalsperre

Oberklüpperberger Bach
Kerspe

Großfastenrather Bach

Speckenbach

Klüppelberger Bach

Schollenbach
Zulauf Klaswipper

Abzweig Hammergraben
Egerpohl
Klaswipper Bach /
Ibach / Ecksiefen
Böswipper Delle
Haufer Bach
Langensiefen

Zufluss Hammergraben
Egerpohl /
Tackennester Siefen /
Tackennester Bach /
Oehlchener Siefen /
Kamper Siefen
Kamper Delle
Maßberger Bach
Neuenherweger Bach
Stillinghauser Siefen
Leuchtenbirker Bach

Staustufe -

- Leyersmühle

Zulauf Leiersmühle

Hönnige
Berghofer Bach /
Ommersiepen
Gaulbach
Weinbach /
Neyetalsperre Siebenborner Siefen
Neye
Am Wipperhof

Abzweig Nebenarm Hämmern
Wickenbergsiepen
Hückeswagen
Fürweger Bach
Dörner Siepen

Zufluss Nebenarm Hämmern /
Mosser Bach /
Grünenbaumer Bach
Hückeswagen

Mühlenbergsiefen
Bevertalsperre

Abzweig linker Nebenarm
Bever

Zufluss linker Nebenarm /
Berbecker Bach /
Sohlbach /
Kobeshofener Bach
Wupperbuschsiefen
Kleinberghauser Bach
Namensloser Zufluss
Reinsbach
Wupper - - Vorsperre
Brunsbach /
Weierbach
Frohnhauser Bach
Pixberger Siefen
Pixwaager Bach
Irlensterz
Walkmühler Delle
Höhsiepenbach
Hummeltensiefen
Leiverbach
Wupper - - Talsperre
Feldbergdelle
Rulandssiepen
Kretzer Bach
Pöhlchensiefen
Kalter Siefen
Hagener Siefen
Radevormwald
Wiebach-Vorsperre
Wiebach
Oeder Siefen
Remscheid

Dörpe-Vorsperre
Dörpe
Heider Bach Feldbach-Vorsperre
Feldbach
Eickelnbergsiefen
Schwarzenberger Quelle Lenneperbach-Vorsperre
Lenneper Bach
Radevormwald

Wallenberger Siefen
Karthausener Bach
Rechelsiepen
Stauanlage - - Dahlhausen
Wilhelmstaler Bach
Uelfebad
Uelfe
Hardtbach
Höllensiepen

Abzweig Nebenarm Dahlerau

Zufluss Nebenarm Dahlerau /
Oberdahler Bach
Hülsener Bach

Abzweig Obergraben
Oederschlenke
Dampfer Bach
Remlingrader Bach

Zufluss Untergraben

Oederschlenke
Wuppertal

Lohbach
Nöllenberger Bach
Ennepetal
Spreeler Bach
Beyenburger - - Stausee
Stoffelsberger Bach
Hofsiefen
Hengstener Bach
Steinhauser Bach

Uellenbecke
Daipenbecke
Zufluss Kraftwerk

Schwelm
Lohmühlenbach
Brambecke / Weuster Bach
Quellsiefen
Fastenbecke
Wolfsbecke
Wuppertal
Obere Herbringhauser
Talsperre
Untere Herbringhauser
Talsperre
Herbringhauser Bach
Steinhauserbergbach
Nebenkämper Siefen
Ehrenberger Bach
Marscheider Bach
Steinbruch Siefen
Laaker Siefen
Eschensiepen
Blombach
Norrenberger Bach
Schmittenborner Bach
Hebbecke
Murmelbach
Schwelme
Schwelmestollen

Schwarzbach
Wichlinghauser Bach
Abzweig Mühlengraben

Fischertaler Bach
Springer Bach
Zufluss Mühlengraben

Schönebeck
Kothener Bach
Auer Bach

Abzweig Nebenarm
Alte Wupper

(Gerichtsinsel)

Zufluss Alte Wupper
Bendahler Bach

Abzweig Nebenarm Altgraben

Zufluss Nebenarm Altgraben
Mirker Bach Holzer Bach
Hatzenbeck
Briller Bach
Ossenbeck
Varresbeck
Lüntenbeck
Rottscheider Bach /
Stackenberger Bach
Hammersteiner Bach
Frohentaler Bach
Stackenberger Buschsiepen Rutenbeck
Großer Meersiepen
Glasbach
Gerretsiefen
Solingen
Steinbach
Flockertsberger Bach
Flockertsholzer Bach Burgholzbach
Weilandsiepen
Fuchskuhler Bach
Herichhauser Bach
Untenholzer Bach
Wahlert
Flächsgessiepen
Ketzberger Bach
Jacobsbergsiefen
Kohlfurther Brückenbach
Fleußmühler Bach
Kaltenbach / Tiggesbach
Stöckener Bach
Kohlfurther Bach
Wusterhauser Bach
Stiepelhauser Bach
Papiermühler Bach
Halfeshofer Bach
Kottensiefen
Eulsberger Bach
Eulswaager Bach
Windfelner Bach /
Grunenburger Bach
Remscheid

Morsbach
Schaberger Bach
Reinshagener Bach
Schaltsiepen
Dörperhofer Bach /
Dörperhofer Siefen
Buschpötter Bach
Küppelsteiner Bach
Müngstener - - Brücke
Windhagener Bach
Windhagener Siefen
Schildsiepen
Wiesenkottener Bach
Solingen

Ohlsiepen
Jagenberger Bach
Wolfsbrucher Bach
Wolfsiepen Eschbachtalsperre
Eschbach
Schloßbergbach
Schloss Burg
Burgsiefen
Angerscheider Bach
Laacher Bach
Laacher Siefen
Laacher Delle

Abzweig Obergraben
Wasserwerk Glüder
Burgerhöher Bach
Stadtwaldbach
Strohner Bach /
Bertramsmühler Bach
Zufluss Untergraben
Wasserwerk Glüder /
Strohnerhöhenbach
Sengbachtalsperre
Sengbach
Böckelchenbach
Leichlingen

Im Verbrannten
Fließenberger Siefen
Balkhauser Bach
Raderhofer Bach
Balkhauser Siefen
Hohenscheider Bach
Betscheider Bach
Auer Bach
Schellberger Bach
Heisterbuschbach
Kaltentaler Bach
Wupperberger Bach
Herzbach
Rüdener Bach
St.Heribert Bach / Radelbach
Rölscheider Bach
Friedrichtaler Bach
Friedrichsauer Bach
Hintenmeiswinkeler Bach
Leysiefen
Vormeiswinkeler Bach
Weinsberger Bach
Bongertsiefen
Nacker Bach
Altenhofer Bach
Nesselrather Bach
Horner Bach
Striemensiefer
Leichlingen
Elbe
Kurzenbrucher Bach
Kuhler Bach
Steingraben
Hülstrunker Bach
Weltersbach
Grabensystem Wallgraben Diepentaler Talsperre
Murbach
Leverkusen

Neuenkamper Bach
Henkensiefen
Imbach
Hülser Bach
Weißensteinbach
Leverkusen
Knechtsgraben
Wiembach
(auch Wiebach, Wiehbach)
Abzweig Mühlengraben Bürrig
Pescher Busch Graben
Zufluss Mühlengraben Bürrig
Große Dhünntalsperre
Dhünn
Rhein Rhein

Die Wupper ist ein Fluss in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, der als Wipper bei der Marienheider Ortschaft Börlinghausen an der Grenze zu Meinerzhagen im Bergischen Land entspringt und in der Stadt Leverkusen zwischen den Stadtteilen Wiesdorf und Rheindorf nach 112,8 Kilometer Fluss-Strecke und fast genau 400 Höhenmetern in den Rhein mündet. Der mittlere Abfluss beträgt 15,4 m³/s am Pegel Opladen.

Verlauf und Etymologie

Die Wupper verläuft mit einem ausgedehntem nördlichen Bogen von Ost nach West. Sie durchfließt die Städte und Gemeinden Marienheide, Wipperfürth, Hückeswagen, Radevormwald, Wuppertal, Remscheid, Solingen und Leichlingen, bis sie in Leverkusen in dem Rhein mündet. Kierspe, Ennepetal und Schwelm berühren mit ihrem Stadtgebiet ebenfalls kurz den Fluss.

Das wassertechnische Einzugsgebiet umfasst 827 km². In diesem Einzugsgebiet leben ca. 900.000 Einwohner.

Als Wipper gab der Fluss der Stadt Wipperfürth ihren Namen (wo sich an der Gemarkung "Leiersmühle" in einer Zeit, als es hier noch keine Brücken gab, eine Furt zum Durchqueren des Flusses befand) wie auch den Wipperfürther Ortsteilen Wipperfeld und Wipperhof. Ebenso namengebend fungierte die Wipper noch bei den flussaufwärts situierten Ortschaften Nieder-, Bös-, Klas- und Schmitzwipper, sowie den flussabwärts liegenden Orten Wippe, Wipperaue und Wipperkotten (alle Solingen). Trotzdem wird der Fluss (heute) bereits ab der Einmündung der Kerspe Wupper genannt. Als solche verlieh das Gewässer außer Wuppertal lediglich einer einzigen weiteren Ansiedlung ihren Namen, nämlich dem Leichlinger Ortsteil Wupperhof.

Der Name Wipper/Wupper leitet sich vermutlich vom Wippen des Wassers über die Steine im Bach bzw. Flussbett her, bedeutet also sich schnell bewegendes Wasser. Eine weitere mögliche Deutung wäre wogendes, reißendes Wasser, was auch dem vorherrschenden Charakter als Gebirgsfluss entsprechen würde.

Das Flusssystem

Zuständig für die Staugewässer im Einzugsbereich der Wupper ist der Wupperverband.

Der Fluss wird an drei Stellen aufgestaut: Die 1987 eröffnete und 1989 vollendete großflächige Wuppertalsperre befindet sich genau im Städtedreieck Remscheid/Hückeswagen/Radevormwald und dient dem Hochwasserschutz und der Niedrigwassererhöhung.

Die gleiche Funktion erfüllt der kleinere Beyenburger Stausee, ein Aufstau der Wupper in Wuppertal-Beyenburg. Zur Stromgewinnung dient die Staustufe Radevormwald-Dahlhausen, die kleinste der drei Wupper-Talsperren. Ein historisches Modell einer alten Stauklappe wird an zentraler Stelle des Ortes mit einer Informationstafel erläutert.

Im Einzugsgebiet der Wupper befinden sich 14 weitere Talsperren, die direkt oder indirekt den Fluss speisen. Diese Dichte an Talsperren ist für einen Fluss dieser Länge ungewöhnlich.

Geschichte

Für die wirtschaftliche Entwicklung des Bergischen Landes ist die Wupper seit der Neuzeit grundlegend gewesen, da entweder ihr Wasser zum Bleichen von Garnen und Tuchen (Elberfeld und Barmen) oder ihre Antriebskraft über Turbinen und unterschlächtige Wasserräder z.B. in Schleifkotten zur Metallbearbeitung in Solingen genutzt wurde. Seit dem 19. Jahrhundert wurde sie zudem als Kühlwasserreservoir für die sich entfaltende chemische Industrie eingesetzt (Bayer-Werke in Elberfeld).

Umwelt

Fauna

Ursprünglich war die Wupper mit ihren überschatteten Ufern und dem reinen, weichen Wasser der ideale Ort für Bachforellen, Aale und Lachse, sodass sie bis über das Mittelalter hinaus bedeutsam für den ortsansässigen Fischfang war. Doch die Artenvielfalt bei den Fischen ist insgesamt noch viel größer. Allein Remscheid, das über eine ganze Reihe von Nebengewässern und Zuläufen der Wupper verfügt, weist 27 verschiedene Fischarten auf. Im Raum Radevormwald lassen sich Schwäne beobachten, gelegentlich ist auch ein schwarzer Schwan unter ihnen.

Flora

Schon im eigentlichen Quellgebiet, ein ganzes Stück entfernt von der "offiziellen" Wipperquelle, ist die Pflanzenwelt vielschichtig. Dort, wo etwa 30 Quelltöpfe ein Sumpfgebiet bilden, aus dem sich der Oberlauf des Flusses formt, gibt es Vorkommen von Orchideen.

Der gesamte Flusslauf wird in großen Teilen von Balsaminen, wie Drüsiges Springkraut, gesäumt, wegen Form und Farbe im Volksmund "Wupperorchideen" genannt.

Wasserqualität

Weil der Fluss von der anliegenden chemischen Industrie zur Abwasserableitung genutzt wurde, war die Wupper neben Elbe und Rhein Anfang der 1970er Jahre einer der am stärksten verschmutzten Flüsse Europas. Ein umfangreiches Wasserschutzprogramm mittels zahlreicher Klärwerke und das Umdenken in der Industrie förderte die Wasserqualität nachhaltig, sodass nun wieder in der Wupper gefischt werden kann. Bemerkenswert ist ebenso, dass sich in der Industriestadt Wuppertal mehrere Fischreiherpärchen angesiedelt haben - und das gerade dort, wo die Wupper unter der Schwebebahn direkt neben den Bayer-Werken fließt.

Gewässergüte: II-III (kritisch belastet; zuständige Behörde: Staatliches Umweltamt Düsseldorf, Stand: 2003.http://www.uvo.nrw.de

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke

Sprichwort: „über die Wupper gehen“

Das Sprichwort Er geht über die Wupper - es bedeutet: jemand verschwindet - hat angeblich dem Volksmund nach folgenden Hintergrund: In einem Wuppertaler Gefängnis gab es früher einen Todestrakt. Dieser lag auf der anderen Seite der Wupper als das Gefängnis selbst. Um ihn zu erreichen, musste man über eine Brücke gehen. Wenn ein Schwerverbrecher hingerichtet werden sollte, musste er daher über die Wupper gehen.

Eine weitere Bedeutung des Sprichworts ist der Bankrott: Das Wuppertaler Amtsgericht befand sich früher auf einer Insel inmitten der Wupper. Wer also pleite war und Insolvenz anmelden musste, hatte - auf welcher Wupperseite er auch immer wohnte - über die Wupper zu gehen, um zum Gericht zu kommen.

Die wahrscheinlichste Deutung ist aber folgende: In der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert bildete der östliche Wupperverlauf die Grenze zwischen der an Preußen übergegangenen Grafschaft Mark und dem Herzogtum Berg. Der preussische Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. schickte seine Zwangsrekrutierer auch in diese entlegene Provinz. Um den Werbern zu entkommen, flüchteten die jungen Männer über den Fluss nach Berg - sie "gingen über die Wupper" ins nahe Exil. Diese Abwanderung hinterließ deutliche Spuren in der Demographie und Ökonomie beiderseits des Flusses. Während im bergischen Barmen durch den Zuwachs an leistungsfähigen Arbeitskräften spürbar prosperierte, folgte im märkischen Schwelm ein wirtschaftlicher Niedergang.

Bildergalerie

Bild:Wupperquelle.jpg|"Offizielle" Quelle der Wupper im Marienheide-Börlinghausen Bild:Wuppermuendung-20040412.jpg|Mündung der Wupper in den Rhein (Stromkilometer 703) Bild:Wupper_unter_Schwebebahn.jpg|Die Wupper unter der Schwebebahntrasse Bild:Wupper in der Nähe Kohlfurth.JPG|Die Wupper in der Nähe vom Ketzberger Bach (Kohlfurth). Rechts die L 74 Bild:Wupperverlauf-bahnhof-dahlerau-200x266.jpg|Idyllischer Verlauf der Wupper in Radevormwald-Dahlerau Bild:Wupper_bei_vogelsmuehle.jpg|Wupper bei Radevormwald-Vogelsmühle - im Hintergrund die Eisenbahnbrücke zwischen Dahlerau und Dahlhausen

Literatur

  • Alfred Lauer: Die Wupper - Von der Quelle bis zur Mündung. J.F. Ziegler KG, Remscheid 1988, ISBN 3-923495-13-7
Günter Hammermann, "Wanderungen im Bergischen Land", Droste Verlag. Düsseldorf, 1995, ISBN 3-7700-1038-8

Weblinks

Quellen


Diskussion der Autoren über den Artikel: Wupper


Folgendes fällt unter das Thema unbelegte "Großstadtlegenden" und wird wohl, vgl. "über den Jordan gehen" bei fast jedem Fluß verwendet:

Sprichwort

Das Sprichwort Er geht über die Wupper - es bedeutet: jemand verschwindet - hat folgenden Hintergrund: In einem Wuppertaler Gefängnis gab es früher einen Todestrakt. Dieser lag auf der anderen Seite der Wupper als das Gefängnis selbst. Um ihn zu erreichen mußte man über eine Brücke gehen. Wenn ein Schwerverbrecher hingerichtet werden sollte mußte er daher über die Wupper gehen.

Es gibt mindestens noch eine andere Erklärung für dieses Sprichwort. Siehe meine Seite [[LINK]] -- Tetti 10:20, 23. Apr 2004 (CEST)

Dann bau doch diese 2 Varianten in den Artikel ein. -- Tsor 10:36, 23. Apr 2004 (CEST)

Die "Geographie" des Gefängnis stimmt so auch nicht. Das Elberfelder Gerichtsgebäude, heute Land- und Amtsgericht, liegt bei Haspel am Wupperufer. Das Areal wird aber auf der anderen Seite von einer Art Kanal eingeschlossen, der vor dem Gelände von der Wupper abzweigt und hinter diesem wieder in die Wupper mündet. Daher auch der Begriff 'Gerichtseiland' oder 'Gerichtsinsel'. Das Bendahler Gefängnis, wo die Urteile vollstreckt wurden, lag in der Tat aber auf der anderen Seite des mit Wuperwaser gefüllten Kanals. Das Gefängnis selbst lag nie zu beiden Seiten des Flusses.

Die zweite Bedeutung mit dem Wehrdienstentzug ist aber m.E. als Erklärung wahrscheinlicher

Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass sich das Sprichwort aus dem viel bekannteren "über den Jordan gehen" (= ins Himmelreich einziehen, siehe Josua 3, 14 ff. oder 1. Mose 50 (10-12)) entstanden ist, indem umgangssprachlich die nahe Wupper den fernen Jordan ersetzt? --hh

Schleifkotten

Hallo tetti, immer stehe ich kurz davor, den Begriff Schleifkotten zu erklären, aber ich glaube, Sie sind da der Experte, würden Sie das wohl machen? Grüße --Geschichtsfan 08:43, 23. Apr 2004 (CEST)

Ist vorgesehn, aber wenn Sie den ersten Schritt schon jetzt gehen wollen, so ist dies auch kein Problem. -- Tetti 10:20, 23. Apr 2004 (CEST)

Zuflüsse

Zur besseren Übersicht fände ich es gut, wenn jemand jeweils die Stadtgrenzen zwischen den verschiedenen Zuflüssen eintragen könnte, damit man direkt sieht, welche Zuflüsse zu welcher Stadt gehören --DennisExtr 15:43, 8. Mär 2005 (CET)

Monstertabelle

Selten sowas gesehen, war bestimmt viel Arbeit, bringt aber trotzdem nichts. Das Ding würde sich quer durch den ganzen Artikel ziehen bzw. macht ihn im Moment doppelt so lange. Ein gutes und detailreiches Bild das man bei Bedarf vergrößern kann wäre da besser (im Endeffekt nicht viel mehr arbeit und man hätte zudem noch den Flußverlauf. Auch die Farben sind, naja hässlich (3 leute im IRC übereinstimmend). --Saperaud ☺ 8. Jul 2005 22:30 (CEST)

Bitte

Hallo ! Ich hab' eine Frage ? Kann ich die Informationen für Wikipedia-Frankreich kopieren und übersetzen ?

Danke! Mollhock 30.Juli 2006. um 20:43

Selbstverständlich, dafür ist Wikipedia schlielich da 88.76.94.159 21:39, 23. Aug 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Wupper und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).