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Wuppertaler Schwebebahn Bildherkunft |
Verkehrsrechtlich gesehen ist die Wuppertaler Schwebebahn eine Straßenbahn besonderer Bauart. Alle Straßenbahnen herkömmlicher Bauart in Wuppertal wurden 1987 stillgelegt.
Die Wuppertaler Schwebebahn ist das sicherste Verkehrsmittel weltweit und die hellste U-Bahn der Welt, da sie als U-Bahn zählt. Die durchschnittliche Fahrthöhe beträgt 12 Meter.
Die Wuppertaler Schwebebahn wurde in der am 22. September 2006 ausgestrahlten ZDF-Sendung Unsere Besten - Die Lieblingsorte der Deutschen von den Zuschauern auf Platz 6 gewählt.
Strecke
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Streckenführung Bildherkunft |
Die Gesamtlänge der Wuppertaler Schwebebahn beträgt etwa 13,3 Kilometer. Zehn Kilometer der durchgehend zweigleisigen Strecke liegen über der Wupper, die restliche Strecke verläuft über Straßen, wobei auch die A 46 am Sonnborner Kreuz gequert wird. Der letztgenannte Abschnitt wird als Landstrecke bezeichnet, er weist im Gegensatz zur Wasserstrecke ein nennenswertes Gefälle auf. Höchster Punkt der Gesamtstrecke ist die Endstation in Vohwinkel, niedrigster Punkt ist der Übergang von der Land- auf die Wasserstrecke nahe der Sonnborner Pfarrkirche. Die Streckenführung wurde durch den Flusslauf vorgegeben, trotzdem konnte ein minimaler Kurvenradius von 90 Metern realisiert werden, lediglich zwei Kurven weisen einen Radius von ca. 75 Metern auf. Bedingt durch die Tallage und die daraus resultierende bandstadtartige Stadttopographie Wuppertals kann durch die gewählte Streckenführung ein Großteil der wichtigsten Ziele der Stadt durch die 20 Haltestellen erschlossen werden. Die Triebwagen sind in den Depots an den beiden Endstationen beheimatet. Während das Depot Oberbarmen aber nur Abstellmöglichkeiten bietet, können im Depot Vohwinkel mit der Hauptwerkstätte sämtliche anfallenden Reparaturen ausgeführt werden. Seit dem Ausbau der Wendeanlage am Zoo existieren nur noch vier Wendeschleifen. Im Osten ist dies die Schleife im Depot Oberbarmen, die hier wendenden Züge müssen die komplette Depotfläche durchlaufen, um dann zur eigentlichen Haltestelle zurückkehren zu können. Die Endstation Vohwinkel besitzt dagegen eine Wendeanlage im Stationsbereich, die unabhängig von den zwei weiteren Schleifen im dortigen Depot ist. Die Wendeschleifen im Depot werden u. a. zum Abstellen der Wagen nach Betriebsschluss oder bei Änderungen des Fahrtaktes durchlaufen. Unmittelbar vor der Endstation in Vohwinkel verläuft ein kurzes Stück der O-Bus Strecke nach Solingen unterhalb des Schwebebahngerüsts. Dies ist einer der wenigen Orte, wo eine Einschienenbahn oberhalb eines anderen elektrifizierten Verkehrsmittels verläuft.
Traggerüst
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Zeichnung von 1904 Bildherkunft |
Aufgrund der Einzigartigkeit des Systems der Schwebebahn mussten die Erbauer den Fahrweg als eine komplett neue Struktur konstruieren. Zu berücksichtigen waren dabei statische Notwendigkeiten, die komplizierte Streckenführung über der hochwassergefährdeten Wupper, das Fahrverhalten der Züge mit der Möglichkeit des Pendelns, das Freihalten von genügend Luftraum unter der Bahn, städtebauliche Aspekte, die komplizierte Stromversorgung und die Konstruktion und Erschließung der Stationen.
Man wählte ein System aus schräggestellten Stützenpaaren, zwischen die Träger eingehängt wurden, die eine Spannweite von bis zu 33 Meter aufweisen. Die Knotenpunkte wurden als Gelenke ausgebildet, so dass man das einfache statische System eines Balkenträgers auf zwei Auflagern erzeugt hatte. Insgesamt gibt es 468 solcher Brücken. Die Stützenpaare wurden in zwei verschiedenen Versionen eingebaut. Die sogenannten Pendelstützen (Stützjoch) waren mit Fundament und Träger jeweils wieder über Gelenke verbunden, so dass sie der Abtragung der Vertikallasten und der Querkräfte dienen können. Die Ankerstützen (Standjoch) hingegen geben dem System erst die notwendige Stabilität. Sie können die Längskräfte aufnehmen, die sich beispielsweise durch das Bremsen oder Beschleunigen der Züge ergeben. Die Ankerstützen sind im Gerüst alle 200 bis 300 Meter eingebaut worden.
Trotz des Bemühens der ausführenden Planer der Maschinenbau-AG Nürnberg, Bauteile zu normieren, sind zahlreiche Bauteile des Schwebebahngerüstes Unikate, sie können nur an einer Stelle verwendet werden. Viele der Bauteile wurden beim Patentamt geschützt.
Über die Jahre wurde mehrfach die Farbe des Anstriches des Schwebebahngerüstes gewechselt. Zunächst zeigte es sich in Seegrün. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte man zunächst provisorisch rote Farbe auf, die dann über mehrere Jahre einem hellen Grau wich. Heute zeigt sich die Anlage wieder in ihrem typischen Seegrün. Die Farbe dient vor allem dem Schutz der Konstruktion vor Korrosion und musste ständig erneuert werden. Ende der neunziger Jahre begann man Teilabschnitte mit Lichtinstallationen zu versehen. So kann das Gerüst auch nachts als städtebauliches Verbindungsband wahrgenommen werden.
Haltestellen
Insgesamt fährt die Schwebebahn 20 Haltestellen an, die einen durchschnittlichen Abstand von etwa 700 Meter voneinander aufweisen. Den größten Abstand haben dabei die Stationen "Völklinger Straße" und "Landgericht", zwischen denen etwa ein Kilometer zurückzulegen ist, der kürzeste Haltestellenabstand befindet sich zwischen den Stationen "Wuppertal Hbf (Döppersberg)" und "Ohligsmühle/Stadthalle". Alle Haltestellen wurde in das Joch zwischen jeweils ein Pendelstützen- und ein Ankerstützenpaar eingebaut. Dabei sind zahlreiche Stationen statisch in das Gerüstsystem eingehängt, andere Stationen, wie etwa "Wuppertal Hbf (Döppersberg)" oder "Alter Markt" sind statisch unabhängig von diesem. Die Stationen weisen eine Breite von ca. zwölf Meter auf, so dass außenliegende Bahnsteige von etwa drei Meter Breite zu beiden Seiten der Strecke liegen. Die anfangs geplanten Mittelbahnsteige wurden nie realisiert, um die Möglichkeit zur statischen Trennung Fahrweg/Haltestelle und zur Elementierung der Brücken zu erhalten. Die Haltestellenlänge beträgt ca. 25 Meter. Die Erschließung der Stationen wird mittels Treppen bewerkstelligt, erst in jüngster Zeit sind viele Stationen auch durch Aufzüge erreichbar. Aufgrund der enormen Verkehrsströme weist die Station "Wuppertal Hbf (Döppersberg)" jeweils zwei Treppenanlagen pro Bahnsteig auf. Die anfangs montierten Gitter zwischen Bahnsteig und Zügen, die erst nach Stillstand der Wagen geöffnet wurden, sind 1921 wieder entfernt worden, da sie die Abfertigung zu sehr verzögerten. Zwischen den beiden Bahnsteigen diente zunächst ein Drahtnetz als Absturzsicherung, ansonsten war der Blick nach unten auf die Wupper nicht versperrt. Heute hat man die Drahtnetze durch Gitterroste ersetzt.Alle Stationen besitzen einen Vorgängerbau oder stammen selbst aus der Erbauungszeit der Bahn. Diese Ursprungsstationen wurden nach einem Bausystem errichtet, das je nach städtebaulichen Erfordernissen, Fahrgastaufkommen und Repräsentationsbedürfnis abgewandelt wurde. Man wählte einen ganz besonderen Stil, der seine Erscheinung durch die dunkle Hervorhebung aller konstruktiven Teile und die helle Behandlung aller flächigen Bauteile bezog. Es wurde dabei nicht ein einheitlicher Baukörper angestrebt, sondern eine additive Formensprache angewandt, die die technische Funktion jedes Bauteils besser zur Geltung brachte. Aufgrund einiger Zierelemente, wie sie die Station "Werther Brücke" heute noch zeigt, wird dieser Baustil gerne mit dem Jugendstil in Verbindung gebracht.
Bis heute wurde ein Großteil der Stationen durch Neubauten ersetzt. Dies geschah schon frühzeitig, um dem gestiegenen Fahrgastaufkommen Rechnung zu tragen. Andere Stationen sind während des Zweiten Weltkrieges so stark beschädigt worden, dass sie abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden mussten. Der Großteil allerdings ist im Zuge der Modernisierung seit 1996 ersetzt worden. Dabei sind die typischen Eigenschaften der Ursprungshaltestellen für immer verloren gegangen. Beispielhaft wurden lediglich fünf Stationen erhalten.
Einschienenbahnsystem
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Antriebssatz eines Wagens Bildherkunft |
Die Wuppertaler Schwebebahn ist eine hängende Einschienenbahn, das heißt jeder Zug hängt auf einer einzigen durchlaufenden Schiene. Die Laufgestelle der Züge bestehen aus jeweils paarweise hintereinander angeordneten Rädern, die sich in unmittelbarer Nähe zu Motor und Getriebe befinden. Auch die Stromzufuhr geschieht in diesem Bereich: Neben der Fahrschiene ist eine Stromschiene angeordnet, von der mittels eines schleifenden Stromabnehmers der Strom zugeführt wird. Gegenpol ist die Fahrschiene selbst. Im darunter hängenden Fahrzeug befindet sich lediglich die Steuerungstechnik. Es gibt zwei Bremsysteme: Eine Druckluftbremse und eine Handbremse mit Bremsklötzen.
Bau der Strecke
Die Montage des Fahrgerüstes erfolgte in den Niedrigwasserzeiten der noch unregulierten Wupper. Zunächst wurde in ihr Flussbett ein Podestgerüst mit zwei Fahrschienen auf Holzpfählen gerammt. Darauf bewegte man mit dem Baufortschritt ein Lehrgerüst, von dem das endgültige Stahlgerüst montiert wurde. Im Verlauf der Landstrecke musste dieser Aufwand nicht betrieben werden, da die Schienen des rollenden Lehrgerüstes direkt auf der Straße verlegt wurden. Im Laufe des Baufortschrittes verfeinerte man die Montagemethode. Auch differierte sie je nach ausführender Firma; die Streckenabschnitte waren in Baulose unterteilt.Zuerst fertig gestellt war der Abschnitt zwischen den Haltestellen "Zoo/Stadion" und "Westende". Da es also noch keine Verbindung zu einem der Depots gab, mussten die ersten Probewagen mittels einer Holzkonstruktion vom Ufer über die Flussmitte geschoben werden. Von da hob man sie dann durch einen Flaschenzug auf die Schiene. Erst nachdem die Probefahrten problemlos verliefen, wurde der Bau der weiteren Strecke fortgesetzt.
Streckenbeschreibung
Nachfolgend werden die Haltestellen der Schwebebahn von West nach Ost beschrieben:
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Rush Hour in Vohwinkel Bildherkunft |
- Vohwinkel - Die Station liegt am westlichen Ende der Strecke und ist mit einer Wendeschleife und Weichen ausgerüstet. Die Weichen erlauben die Anfahrt (und auch Abfahrt) der westlich der Station gelegenen Betriebsanlagen (Depot und Werkstätten). Diese Anlagen sind dreigeschossig ausgeführt (oben: leichte Reparaturen; in der Mitte: Abstellflächen; unten: Generalüberholungen und Möglichkeit zur Aufbringung der Wagen auf die Schienen). Das Stationsgebäude stammt aus der Ursprungszeit, wurde aber schon oft umgebaut. Ein Neubau ist projektiert. Von der Station "Vohwinkel" erreicht man den DB-Bahnhof Vohwinkel, die Stadtteilmitte und den O-Bus nach Solingen.
- Bruch - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet. (Architekten: Berward von Chamier und Francisco Molina).
- Hammerstein - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet (Architekten: Berward von Chamier und Francisco Molina).
- Sonnborner Straße - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet. Sie erschließt den Stadtteil Sonnborn. Hier Park&Ride am "Sonnborner Ufer", aus Richtung Düsseldorf: Ausfahrt A46 W-Sonnborn > links > W-Elberfeld/Zoo-Stadion (B7) > hinter der nächsten Ampel links auf den P+R fahren. Aus Richtung Hagen: Ausfahrt A46 W-Sonnborn rechts > W-Elberfeld/Zoo > hinter der 2.Ampel links auf den P+R Parkplatz. Von dort sind es nur wenige Meter Fußweg zur Schwebebahnstation Sonnborner Straße oder 10 Minuten bis zum Zoo (Architekten: Berward von Chamier und Francisco Molina).
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Eine Schwebebahn hat den Bahnhof "Zoo/Stadion" verlassen und fährt unter dem Sonnborner Viadukt in Richtung Oberbarmen. Bildherkunft |
- Zoo/Stadion - Die Station wurde nach Abriss des Vorgängers neu erbaut. Die Stahl-Glas-Konstruktion wurde wegen des zu erwartenden Verkehrs zu Sportveranstaltungen mit breiten Bahnsteigen versehen. 1974 erfolgte der Einbau einer Wendeanlage an der Station. Diese Wendeanlage bestand aus einem drehbaren Streckensegment auf welchem ein Zug samt Streckengleis in die Gegenrichtung gedreht werden konnte. Zusätzlich war noch ein Abstellgleis angelegt worden, welches ebenfalls durch Verschwenken der „Drehscheibe“ erreichbar war. Diese Anlage wurde bis Anfang der 90er Jahre planmäßig genutzt, hatte jedoch den Nachteil, dass die Strecke beim Drehen eines Zuges in beiden Richtungen unpassierbar war. Darüber hinaus stellte sich über die Jahre hinweg ein beständiger Ausfluss von Hydrauliköl, welches zum Antrieb der „Drehscheibe“ genutzt wurde, ein. Da das ausgelaufene Öl in die Wupper gelangte, war dieser Zustand in den 1990er Jahren nicht mehr tragbar, so dass die Wendeanlage stillgelegt und das Öl abgelassen wurde. Fortan diente die Anlage bis zu ihrem Abbau als normaler Teil des Fahrgerüstes.
- Varresbecker Straße - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet. Sie erschließt vor allem das Bayer-Werk von Westen und die Stadtteile Varresbeck und Kiesberg.
- Westende - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet. Sie erschließt vor allem das Bayer-Werk von Osten und den Stadtteil Westende.
- Pestalozzistraße - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet. Sie erschließt den westlichen Teil von Elberfeld.
- Robert-Daum-Platz - Die Station, die früher den Namen "Tannenbergstraße" trug, wurde ebenfalls neu errichtet. In der Nähe ereignete sich der Unfall von 1999. Von hier erreicht man schnell das Luisenviertel und Arrenberg.
- Ohligsmühle/Stadthalle - Nach der kompletten kriegsbedingten Zerstörung der Station "Alexanderbrücke" wurde die Station erst 1982 unter dem heutigen Namen neu errichtet. Sie erschließt die westliche Innenstadt Elberfelds.
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Eine Schwebebahn vor der Einfahrt in die meistfrequentierte Station "Wuppertal Hbf (Döppersberg)". Bildherkunft |
- Wuppertal Hbf (Döppersberg) - Diese Station (früher: "Döppersberg") ist die verkehrsreichste Haltestelle. Sie stammt aus dem Jahr 1926 und erschließt die Innenstadt Elberfelds sowie den Hauptbahnhof. Im Rahmen des Rhein-Ruhr-Verkehrsverbundes wurde sie in "Wuppertal Hbf" umbenannt, um auf die Umsteigemöglichkeit zu den Fernbahnen hinzuweisen. Nahe der Station liegt auch der wichtigste Busbahnhof.
- Kluse/Schauspielhaus - Nach der kompletten Zerstörung im Krieg wurde die Station erst 1999 neu errichtet. Sie erschließt die Kulturinsel mit dem Schauspielhaus und dem Großkino. Wer ebenerdig unter das Dach tritt, erlebt die gesamte Hallenkonstruktion. Die Bahnsteige schweben fast frei im Raum, der Blick geht hinauf auf die Schwebebahn und das Fahrgerüst. Das Tageslicht wird durch die Konstruktion nach unten gefiltert - unten fließt die Wupper. Dieses Erlebnis bietet keine der vorhandenen Haltestellen. Schon vom Eingang aus sieht man die Schwebebahn. Die Treppen sind jeweils links und rechts dem Eintretenden zugewandt und folgen den polygonal aufschwingenden Dachkonturen. Sie stellt das Gesicht der modernen Schwebebahn dar, und ist auf vielen Broschüren und Reiseführern abgebildet (Architekten: Berward von Chamier und Francisco Molina).
- Landgericht - Die Station stammt aus der Urprungszeit und wird saniert bzw. rekonstruiert. Sie erschließt die Gerichte und Teile des Gesamthochschule.
- Völklinger Straße - Die Station stammt aus der Urprungszeit und wird saniert bzw. rekonstruiert. Sie erschließt einen Teil Unterbarmens und das Arbeitsamt. Das Polizeipräsidium ist auch über diese Station zu erreichen.
- Loher Brücke - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet. Sie erschließt einen Teil Unterbarmens mit der Unterbarmer Hauptkirche.
- Adlerbrücke - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet. Sie erschließt vor allem die Stadtteile Loh und Fingscheid.
- Alter Markt - Die Station "Alter Markt" (früher: "Rathausbrücke") ist die wichtigste Station Barmens. Nach dem provisorischen Wiederaufbau nach dem Krieg stammt die heutige Station aus den 1960er Jahren. Sie erschließt die Fußgängerzone Barmens und das Rathaus.
- Werther Brücke - Die Station stammt aus der Ursprungszeit und erschließt die Barmer Innenstadt von Osten. Als schönste der verbliebenen Alt-Stationen besitzt sie als einzige deutliche Jugendstilelemente.
- Wupperfeld - Die Station wurde im Rahmen der Modernisierung nach Abriss des Vorgängers neu errichtet.
- Oberbarmen - Die östliche Endstation erschließt Oberbarmen. Sie wird wohl ähnlich dem jetzigen Bau aus der Ursprungszeit rekonstruiert. Nahe der Station befindet sich ein wichtiger Busbahnhof. Östlich liegt das zweite Depot der Schwebebahn in einem separatem Gebäude. Dieses muss zum Wenden komplett durchlaufen werden.
Fahrzeuge
Alle bisher eingesetzten Fahrzeuge besaßen ähnliche Antriebseinheiten:- Baureihe 1898
- Baureihe 1900/1912
- Baureihe 1903
- Baureihe 1930
- Umbauwagen 1941
- Bauart 1950
- Umbauwagen 1962 (U62)
- Umbauwagen 1965 (U65)
- Umbauwagen 1970
- Bauart 1972/GTW 72
Betrieb
Die Schwebebahn kann heute im Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr genutzt werden. Dort wird sie als Stadtbahnlinie 60 aufgeführt. Der Betrieb geht abends bis etwa 23.30 Uhr. Es werden verschiedene Takte gefahren, die von einem 15-Minuten-Takt in den Nebenverkehrszeiten bis zu einem Drei-Minuten-Takt in den Spitzenzeiten reichen.Die ehemals vorhandene Erste und Zweite Klasse sind ebenso wie der Fahrkartenverkauf durch Schaffner oder am Schalter abgeschafft. Fahrkarten werden nur noch an Automaten ausgegeben.
Sicherheit
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Kupplungsstange vorne am Zug Bildherkunft |
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Kupplung hinten am Zug Bildherkunft |
Für den Fall, dass es bei einer Schwebebahn zu einem technischen Defekt kommt, besteht die Möglichkeit, dass sie vom nachfolgenden Zug ins Depot geschoben wird. Man spricht dann von einem Druckzug. Die nachfolgende Schwebebahn fährt langsam an die defekte heran, die Wagen kuppeln sich dann automatisch zusammen, erst im Depot können sie wieder getrennt werden.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Passagiere über eine eigens hierfür entwickelte Bergungsbrücke zu evakuieren. Ein in Gegenrichtung fahrender Zug hält genau auf der Höhe des zu evakuierenden Zuges. Die Fahrer entfernen die Scheibe im Mittelteil der Züge und die Passagiere können gefahrlos in den entgegenkommenden Zug wechseln. Diese Bergungsbrücke kam bislang noch nie zum Einsatz.
Zugabfertigung
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Kamera an der Haltestelle "Robert-Daum-Platz" Bildherkunft |
Als die heutigen Gelenktriebwagen in den 1970er Jahren angeschafft wurden, fuhr noch in jedem Fahrzeug ein Zugbegleiter mit, um das Fahrzeug an den Stationen abzufertigen. Doch bereits nach kurzer Zeit konnte man auf den Zugbegleiter verzichten. Auf dem Bahnsteig befindet sich eine Kamera, die dem Fahrer das Bild des Zuges auf den Monitor bringt. Dadurch kann er selbst sehen, ob noch Leute ein- oder aussteigen. Die Einmannzugabfertigung konnte eingeführt werden.
Zugsicherung
Alle modernen Gelenktriebwagen verfügen über ein Totmannpedal (Sifa). Der Fahrer muss alle dreißig Sekunden das Pedal betätigen, um dem Bordcomputer seine Dienstfähigkeit anzuzeigen. Um zu verhindern, dass das Pedal mit einem Gewicht belastet wird, muss das Pedal alternativ alle dreißig Sekunden kurz losgelassen werden. Sollte die Sifa nicht betätigt werden, wird Dienstunfähigkeit des Fahrers angenommen und das Fahrzeug bremst automatisch. Dadurch kann man sich einen zweiten Fahrer, der an Bord eines Fahrzeuges ohne Totmannschaltung vorgeschrieben wäre, sparen. Da der Kaiserwagen keine Totmannschaltung hat, müssen, für den Fall, dass bei einem Dienstunfähigkeit eintritt, zwei Fahrer an Bord sein.Um Auffahrunfälle zu verhindern, sind die Züge über ein Signalsystem gesichert. Bereits beim Bau 1898 wusste man, dass eine Fahrt auf Sicht aufgrund der beengten Verhältnisse nicht möglich ist. An jeder Station befindet sich ein Signal, das automatisch auf rot schaltet, sobald es ein Zug passiert (sog. Blockschaltung). Damit ist der Abschnitt bis zur nächsten Haltestelle für nachfolgende Züge gesperrt. Erst wenn der Zug bei der nächsten Station das Signal passiert hat, wird der in Fahrtrichtung dahinterliegende Streckenabschnitt freigegeben. Weil sich die Signale nicht nur an den Stationen befinden, sondern teilweise auch dazwischen, kann die Schwebebahn derzeit im Dreiminutentakt gefahren werden. Für die Zukunft ist allerdings eine neue Signalanlage geplant, um im Zweiminutentakt zu fahren. Hierzu sollen neue Fahrzeuge angeschafft werden, wenn der Ausbau in einigen Jahren abgeschlossen ist. Pläne, fahrerlose Züge einzusetzen, wurden wieder verworfen.
Weiterhin haben auch die Gelenktriebwagen sowie der Kaiserwagen eine rote Schlussleuchte. Für den Fall, dass ein Signal defekt ist, soll der Fahrer des nachfolgenden Zuges gewarnt werden. Die rote Schlussleuchte wirkt wie ein rotes Signal.
Unfälle
- Am 23. Januar 1903 erfasste ein Schwebebahnzug in Sonnborn auf der Landstrecke einen Fuhrmann, der auf seinen hochbeladenen Wagen geklettert war, um seine Ladung zu sichern. Er wurde zu Boden geworfen und verletzt.
- Am 1. Mai 1917 kam es zu einem Auffahrunfall bei der Station "Wupperfeld". Ein Zug war liegengeblieben, der hinterherfahrende Zug lief auf. Der gerammte Wagen wurde dabei aus dem Gleis gehoben und senkte sich dann in die Wupper. Von den vier Insassen wurde einer verletzt.
- Am 21. Juli 1950 kam es zu einen skurrilen Unfall. Der Zirkus Althoff ließ seinen Elefanten Tuffi zu Werbezwecken zwischen den Haltestellen „Rathausbrücke“ (heute: „Alter Markt“) und „Adlerbrücke“ mit der Schwebebahn fahren. Allerdings sprang das nervöse Tier bereits nach wenigen Metern durch ein Fenster aus dem Zug und landete kaum verletzt in der Wupper. Dagegen gab es bei den mitfahrenden Reportern aufgrund der ausgebrochenen Panik einige Verletzte. Der Vorfall wurde so bekannt, dass es später Dutzende Fahrer gab, die die Bahn in diesem Moment gefahren haben wollten. Heute schmückt wupperseitig das gemalte Bild eines kleinen Elefanten eine Hauswand am Unfallort. Die Wuppertaler Milchverarbeitung - jetzt als Tuffi-Campina in niederländisch-deutscher Hand - ließ sich den Namen des Elefanten als Markenzeichen schützen.
- Am 11. September 1968 riss ein schleudernder LKW-Anhänger auf der Sonnborner Straße einen Stützpfeiler aus seiner Verankerung, so dass zwei Brücken auf die Straße stürzten. Der Schwebebahnverkehr ruhte für zehn Wochen. Seither sind um die an der Straße stehenden Traggelenkspfeiler formschöne Betonsicherungen zum Schutz verbaut.
- Am 8. Dezember 1970 entgleiste ein Schwebebahnwagen auf einem Langsamfahrstück. Er wurde mit Hilfe eines Kranes wieder aufgegleist, bereits am nächsten Tag konnte der Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden.
- Am 3. März 1984 wurde ein 13-jähriger Schüler von Klassenkameraden vor eine einfahrende Schwebebahn gestoßen und von dieser erfasst. Er konnte sich jedoch aus eigener Kraft unter der Schwebebahn hervorziehen und brach anschließend auf dem Bahnsteig zusammen. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
- Am 24. Januar 1989 kollidierte eine Schwebebahn über der B 7 mit einem Kipper, der abladen wollte. Die Fahrgäste wurden mit einer Bergungsleiter gerettet, alle waren unverletzt, allerdings musste eine Frau mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Bereits nach wenigen Stunden konnte die Schwebebahn wieder den Betrieb aufnehmen, auch die Straße wurde schnell wieder freigegeben.
- Am 28. Juli 1992 sprang ein Zug an der Wendeanlage „Zoo/Stadion“ aus den Gleisen. Da sich der verarbeitete Stahl im Sommer ausdehnt, musste die Wendeanlage neu justiert werden. Nach der Justierung wurde vergessen, den Bolzen, der während eines Wendemanövers als Stopper dient, zu entfernen. Der Zug musste mit schwerem Gerät wieder aufgegleist werden, bevor er von einem anderen Zug zurück in die Station „Zoo/Stadion“ gedrückt wurde, wo man ihn gründlich untersuchte, bevor er in die Hauptwerkstatt Vohwinkel gebracht wurde.
- Am 25. März 1997 fuhr ein Zug aufgrund eines technischen Defektes auf den vollbesetzten Kaiserwagen auf, der in der Station „Oberbarmen“ stand. 14 Fahrgäste des Kaiserwagens wurden verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden. Zeitweise war unklar, ob der Kaiserwagen überhaupt wieder fahren würde. Der aufgefahrene GTW 7 hatte am gleichen Tag eine neue Werbung für den ortsansässigen Bayer-Konzern erhalten.
- Am 14. November 1998 fuhr GTW 24 in der Station „Alter Markt“ auf GTW 13 auf. In beiden Fahrzeugen befanden sich insgesamt 120 Fahrgäste, der Fahrer und 13 Fahrgäste des auffahrenden Zuges wurden verletzt. Hintergrund war, dass die Signalanlage an dieser Stelle umbaubedingt außer Betrieb war, so dass Fahrt auf Sicht gegeben wurde. Der Fahrer des auffahrenden Wagens sah den sich in der Station befindenden Wagen zu spät, so dass er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.
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Gedenktafel für die Opfer des Schwebebahnunglücks im Bahnhof "Robert-Daum-Platz" Bildherkunft |
- Am 12. April 1999 ereignete sich der einzige Unfall in der Geschichte der Schwebebahn, bei dem Tote zu beklagen waren: Als ein Waggon in die Wupper stürzte, starben fünf Fahrgäste, 47 wurden verletzt. Bei der Erneuerung des Traggerüstes wurde ein vorübergehend angebrachtes Bauteil im Bereich der Fahrschiene („Kralle“) nach Ende der Arbeiten versehentlich nicht abmontiert. Es wurde keine Probefahrt durchgeführt, so dass der erste Zug auf dieses Hindernis auffuhr, wobei durch die Wucht des Aufpralls das vordere Drehgestell vom Wagendach abgerissen wurde und der Wagen in die Wupper stürzte. Der Verzicht auf die Probefahrt war zwar leichtfertig und der besonderen Eile geschuldet (durch Verzögerungen bei den Arbeiten konnte der planmäßige Betriebsbeginn nicht eingehalten werden), widersprach jedoch keinen Vorschriften. Erst im Nachhinein wurden Probefahrten nach solchen Arbeiten vorgeschrieben. Im nachfolgenden Prozess wurde deutlich, dass der Schwebebahnabsturz nicht durch einen technischen Defekt oder einen „Systemfehler“, sondern allein aufgrund unvollständiger und überhasteter Abbauarbeiten zum Ende der Bauarbeiten jener Nacht und mangelnder Kontrolle dieser Arbeiten geschehen war.
Geschichte
Die Wuppertaler Schwebebahn ist ein kurioses Massenverkehrssystem, das für Wuppertal zu einem besonderen Identifikationspunkt geworden ist, obwohl es in ähnlicher Ausführung, wenn auch in kleinerem Maßstab, bei der Schwebebahn Dresden zum Einsatz kam. Gründe für die Einführung dieses sehr speziellen Verkehrssystems gerade in Wuppertal sind im Zusammentreffen verschiedener lokaler Faktoren zu suchen:- Ende des 19. Jahrhunderts waren die Städte im Wuppertaler Gebiet zu einer Großstadt von annähernd 400.000 Einwohnern zusammengewachsen. Entstanden war eine Gewerbestadt, deren Industrialisierung - im Gegensatz zu den Städten des Ruhrgebiets - schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts rasant eingesetzt hatte. Schon vor der Mitte des Jahrhunderts war die Talsohle der Wupper vollständig bebaut, die Verkehrswege waren dabei für Kutschen und Fußgänger gebaut worden. Für Straßenbahnen boten die Straßen der Wupperstädte wenig Platz, was zu zahlreichen Stauungen führte. Schnellere Verbindungen in Form von Eisenbahnen ließen sich nur in der Hanglage realisieren. Deshalb stellte sich mit steigendem Verkehr und höheren Geschwindigkeitsansprüchen die Frage nach einem geeigneten Transportmittel, das vor allem die Platzfrage lösen musste.
- Die Wupperstädte waren niemals Residenzstädte. Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts wurden mit einsetzendem Stadtwachstum keine repräsentativen Stadtanlagen mit großzügigem Straßensystem angelegt, das auch den immer stärker anschwellenden Verkehr hätte aufnehmen können. Stattdessen waren Elberfeld und Barmen Städte der Technik und des Fortschrittes, so dass man hier einem neuartigen Verkehrssystem durchaus offen gegenüberstand.
- Die Topographie des Wuppertals ließ eine mehr als 15 Kilometer lange Bandstadt mit Höhendifferenzen von ca. 200 Metern entstehen. Da sich alle wichtigen Zentren, Unternehmen und dichterbebauten Wohnviertel in unmittelbarer Nähe zur Wupper befanden, konnte ein aufwendig zu bauendes und kostenintensiv zu betreibendes Verkehrssystem entlang des Flusses wirtschaftlich betrieben werden. Komplizierte Kreuzungen mussten nicht geplant werden, es genügte die verwirklichte Stammstrecke.
- Aufgrund der geologischen Verhältnisse war ein U-Bahn-Bau nicht möglich. Der Untergrund ist sehr felsig und enthält sehr viel Grundwasser. Während andere Städte um diese Zeit U-Bahnen bauten, schied diese Variante im Wupper-Tal sehr schnell aus.
- Die Schwebebahn stellte nach ihrer Erbauung ein nicht zu unterschätzendes Aushängeschild dar, das die Innovation des Standortes Wuppertal unterstrich. In der Folgezeit trug es als Identifikationsobjekt erheblich zur Bildung einer gemeinsamen Stadt Wuppertal aus den ehedem zerstrittenen Teilstädten bei.
Vorläufer
Für die Wuppertaler Schwebebahn gab es einen Vorläufer: Im Jahre 1824 stellte der Engländer Henry Palmer ein Bahnsystem vor, das erheblich von den bis dahin bekannten Konstruktionen abwich. Es war im Grunde eine kleine Schwebebahn, bei der hängende Transportbehälter von Pferden gezogen wurden. Der Industrielle und Politiker Friedrich Harkort begeisterte sich für diese Bahn. Er ließ durch seine Fabrik 1826 probehalber in Elberfeld auf dem Gelände des heutigen Finanzamtes an der Kasinostraße eine solche Bahn aufstellen. Gemeinsam mit dem Bergrat Heintzmann versuchte er die Öffentlichkeit dafür zu interessieren. Am 9. September 1826 wurde im Rathaus zu Elberfeld von zehn Bürgern unter Vorsitz des Landrates Graf von Seysel de Aix über eine solche Palmersche Bahn von der Ruhr zur Wupper beraten. Harkort, Bergrat Heintzmann und der Vermesser (Markscheider) Bohnert inspizierten danach den vorgesehenen Streckenverlauf. Sie sollte von Elberfeld über Uellendahl-Horath-Herzkamp nach Hinsbeck, oder von Elberfeld über Horath bis Langenberg und weiter durch das Deilbachtal führen. Die Pläne wurde jedoch nicht realisiert, da verschiedene Grubenbesitzer Einspruch einlegten. Sie fühlten sich benachteiligt, da sie nicht einbezogen wurden. Das Oberbergamt verfügte daraufhin die vorläufige Einstellung der Planungen.
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Historischer Kaiserwagen Bildherkunft |
Die schließlich realisierte Schwebebahn wurde in den 1880ern von dem Ingenieur Eugen Langen in Köln konzipiert und getestet. Er hatte auf seinem Fabrikgelände schon zuvor mit hängenden Einschienenbahnsystemen experimentiert. Zunächst nur als Transportsystem für seine Fabrikation gedacht, erkannte er die Möglichkeiten des Einsatzes des Systems für Lasten- und Personentransporte in unwegsamen Gegenden, da der Aufbau eines Fahrgerüstes flexibler an ein vorgefundenes Gelände angepasst werden konnte als ein kostspieliges Gleisbett mit Unterbau. Ein vorgeschlagener Einsatz in zu erschließenden Kolonialgebieten wurde allerdings nie ausgeführt.
Statt dessen konnte Eugen Langen die Städte Barmen, Elberfeld und die Landgemeinde Vohwinkel für sein System, für das er den Namen "Schwebebahn" erfand, interessieren. Hier hatte man nämlich zur Lösung der Verkehrsprobleme im engen, dicht bebauten Tal zunächst an ein Hochbahnsystem ähnlich dem Hamburger oder Berliner Vorbild gedacht, das auf im Fluss gegründeten Stützen stehen sollte. Kritiker befürchteten durch die massive Konstruktion im Flussbett starke städtebauliche Beeinträchtigungen. Außerdem wären durch die Windungen der Wupper, deren Verlauf die Trasse hätte verfolgen sollen, sehr enge Kurvenradien zu erwarten gewesen, die durch traditionelle Hochbahnwagen nur mit geringer Geschwindigkeit hätten durchfahren werden können. Die Leichtigkeit seiner Konstruktion und die hohen Kurvengeschwindigkeiten der hängenden und vor allem auspendelnden Einschienenbahn brachte Eugen Langen den Zuschlag.
Die schließlich erbaute Konstruktion stellte allerdings eine Abwandlung der ursprünglichen Konzeption dar. Zunächst plante man ein System, bei dem die Bahn nicht auf einer einzigen Schiene hing, sondern ein System, bei dem die paarweise nebeneinander angeordneten Räder eines jeden Zuges in einer unten offenen rechteckprofilierten geführt wurden, so dass es sich hier streng genommen um ein Zweischienensystem handelte. Die modernen Varianten der Wuppertaler Schwebebahn, wie die H-Bahnen beruhen heute auf diesem System.
Realisierung
Die von Eugen Langen patentierte Bahn wurde von der Firma Van der Zypen & Charlier in Köln-Deutz den Städten im Wuppertal vorgeschlagen. Die Firma erbaute in Köln eine Probeanlage, durch welche sich die Stadtväter bei einer Besichtigung für das System begeistern ließen.Das Rheinische Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat am 9. Dezember 2003 in einer Presseerklärung die Öffentlichkeit über die Auffindung eines Originalstücks der Teststrecke für die Wuppertaler Schwebebahn informiert. Ob allerdings die leerstehende Fabrikationshalle der früheren Waggonfabrik Van der Zypen & Charlier im Kölner Industriegebiet Deutz-Mülheim mit diesem Fundstück erhalten bleibt, ist nicht sicher.
Am 22. September 1894 entschied eine Gutachterkommission schließlich zugunsten der Schwebebahn. Die Firma Elektrizitäts=Aktiengesellschaft vormals Schuckert & Co. in Nürnberg bot sich für den Bau an, der am 28. Dezember des selben Jahres in den Stadtparlamenten beschlossen wurde. Am 31. Dezember 1894 wurde der Vertrag über den Bau der Bahn zwischen den beteiligten Städten Barmen und Elberfeld und der Firma E.=A. vorm. Schuckert & Co. unterzeichnet. Zunächst plante man eine Strecke der Wupper folgend von Oberbarmen bis Sonnborn, jedoch schloss die Gemeinde Vohwinkel am 15. Oktober 1895 einen zusätzlichen Vertrag zur Verlängerung der Trasse bis in ihr Gemeindegebiet mit der E.=A. vorm. Schuckert & Co. ab. Somit hatte die Baufirma nun mit allen drei Kommunen geregelt, dass sie 75 Jahre den Betrieb auf eigene Rechnung führen wird. Anschließend sollten die Städte automatisch Eigentümer werden.
Zur Durchführung der Arbeiten und zum späteren Betrieb gründeten Eugen Langen, die E.=A. vorm. Schuckert & Co. und die Firma van der Zypen & Charlier ein Schwebebahnkonsortium. 1898 war Baubeginn. Nach einer Bauzeit von etwa drei Jahren unter der Leitung des Regierungsbaumeisters Wilhelm Feldmann konnte sie bis 1901 feierlich in Betrieb genommen werden. Für Tragegerüst und Haltestellen wurden rund 19.200 Tonnen Stahl verarbeitet. Die Baukosten betrugen 16 Millionen Goldmark. Ein enormer Einsatz an Planern und Vermessern war nötig, um jedes Detail, jeden Anschlusspunkt der Konstruktion durchzuplanen. Stark umstritten war die Führung über den Sonnborner Abschnitt, da die Bahn hier direkt im Straßenraum zwischen den Häusern durchgeführt werden sollte. Kritiker forderten eine südliche Umgehung des Bereiches, wurden aber überstimmt.
Die Eröffnung der Trasse wurde in drei Teilabschnitten gemäß dem Baufortschritt durchgeführt.
| Datum | Strecke |
|---|---|
| 1. März 1901 | Zoologischer Garten - Kluse |
| 24. Mai 1901 | Zoologischer Garten - Vohwinkel |
| 27. Juni 1903 | Kluse - Oberbarmen |
Damit war der Betrieb der heutigen Gesamtstrecke also erst im Laufe des Jahres 1903 möglich. Noch während der Bauphase, nämlich am 24. Oktober 1900, unternahm Kaiser Wilhelm II bei seinem Besuch in den Wupperstädten eine Probefahrt mit der Schwebebahn.
Betrieb bis 1945
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Schwebebahn-Trasse Bildherkunft |
Nach anfänglichen Engpässen bei den Beförderungskapazitäten - jeder Bürger wollte die neue Bahn testen - normalisierte sich der Betrieb relativ rasch. Am Morgen des ersten Betriebstages, dem 1. März 1901, fuhren die Fahrzeuge auf dem freigegebenen Teilstück Kluse - Zoologischer Garten zunächst im Zehn-Minuten-Takt. Aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens musste dieser Takt bereits am Nachmittag auf fünf Minuten verkürzt werden. Wie andere Betriebe auch hatte man sich mit Streiks und kleineren Betriebsstörungen auseinanderzusetzen. 1913 änderten sich die Besitzverhältnisse an der Bahn, als der Elberfelder Plan durchgeführt wurde die Betreiber-Gesellschaft mit einigen Straßenbahnbetrieben zu vereinigen. Ein langer Streit mit Barmen war dem vorausgegangen, der als Wuppertaler Straßenbahnkrieg in ganz Deutschland Beachtung fand. Neuer Betreiber war die Continentale Gesellschaft, welche die Schwebebahn bis zum Übergang an die Städte bis 1957 betreiben sollte.
Im Ersten Weltkrieg sanken die Fahrgastzahlen deutlich, das zum Kriegseinsatz einberufene männliche Personal wurde durch weibliches Personal als Schaffnerinnen ergänzt. Die Nachkriegszeit brachte die Inflation mit sich, was auch für die Schwebebahn erhebliche wirtschaftliche Probleme bedeutete. Außerdem lagen die Vohwinkler Stationen in französisch besetztem Gebiet, was aufgrund der Ein- und Ausreisekontrollen den Betrieb stark beeintächtigte.
1920 änderten sich abermals die Besitzverhältnisse. Man verkaufte die Bahn an die Schwebebahn Vohwinkel-Elberfeld-Barmen-AG von der die Continentale Aktiengesellschaft 51 %, die Stadt Elberfeld 49 % der Aktien übernahm. Die neue Aktiengesellschaft betrieb nun auch Bus- und Straßenbahnlinien.
Allmählich stiegen in den 1920er Jahren die Fahrgastzahlen wieder an, so dass die verkehrsreichste Station "Döppersberg" 1926 komplett neu und leistungsfähiger errichtet werden musste. Hier stiegen im Jahre 1925 40 % aller Fahrgäste ein oder aus.
Der Zweite Weltkrieg brachte eine weitere Umstrukturierung des Schwebebahnbetreibers mit sich. Alle Wuppertaler Verkehrsmittel wurden zur Wuppertaler Bahnen AG zusammengeschlossen. Die 1929 geschaffene Stadt Wuppertal hatte bereits vorher die Aktienanteile der Continentalen AG erworben. In den Jahren 1943 bis 1945 traf es dann die Schwebebahn und die Stadt sehr schwer. Nach Luftangriffen am 30. Mai 1943 und 25. Juni 1943 auf wurden in Barmen und Elberfeld die Strecke getroffen. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs wurde ein Pendeldienst eingerichtet. Erst am 19. Dezember 1944 war die Strecke wieder durchgängig befahrbar. Am 1. Januar 1945 wurden der Bahnhof sowie die Werkstatt in Vohwinkel getroffen. Im März 1945 kam es zu weiteren Zerstörungen.
Wiederaufbau und Nachkriegszeit
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Zwei Schwebebahnen begegnen sich auf der Landstrecke. Bildherkunft |
| Datum | Strecke |
|---|---|
| 31. Mai 1945 | Bruch - Tannenbergstraße (heute: Robert-Daum-Platz) |
| 15. September 1945 | Tannenbergstraße (heute: Robert-Daum-Platz) - Döppersberg |
| 12. Oktober 1945 | Döppersberg - Adlerbrücke |
| 9. Dezember 1945 | Adlerbrücke - Rathausbrücke (heute: Alter Markt) |
| 14. Dezember 1945 | Bruch - Vohwinkel |
| 23. Februar 1946 | Rathausbrücke (heute: Alter Markt) - Werther Brücke |
| 21. April 1946 | Werther Brücke - Oberbarmen |
Nach Ende der Bombardierungen der Stadt begann ein zügiger, teilweise aber improvisierter Wiederaufbau der Schwebebahn. 1946 war die Gesamtstrecke wieder befahrbar. Die Stationen "Alexanderbrücke" und "Kluse" wurden allerdings nicht wieder aufgebaut. Der Grund für diese Entscheidung war nicht Materialmangel, sondern ökonomischer Natur. Man entschied, die sehr nahe bei der Station "Döppersberg" liegenden Haltestellen aufzugeben und statt dessen mit der Straßenbahn zu erschließen, um so die Fahrzeiten der Schwebebahn zu verkürzen.
In den Jahren 1972 bis 1975 wurde ein neuer Waggonfuhrpark angeschafft, bestehend aus 28 dreiteiligen Gelenkwagen. Alle Altwagen wurden daraufhin abgestellt und verschrottet, lediglich zwei Wagen der ersten Bauserie bleiben als "Kaiserwagen" der Nachwelt erhalten, genau die Wagen, mit dem Kaiser Wilhelm II. am 24. Oktober 1900 von Döppersberg bis Vohwinkel gefahren ist. Ein weiterer Wagen wurde der Partnerstadt Saint-Étienne geschenkt.
1974 erfolgte der Einbau einer Wendeanlage an der Station "Zoo/Stadion".
Modernisierung
Mit der zunehmenden Motorisierung und den Veränderungen der Verkehrströme spätestens in den 1960er Jahren wurde den Wuppertaler Stadtwerken, die nach dem Krieg den Betrieb der Schwebebahn übernommen hatten, klar, dass sie ihr Nahverkehrsangebot anpassen mussten, um nicht allzu hohe Schulden für die wirtschaftlich schwächelnde Stadt zu produzieren. Man begann deshalb mit der stufenweisen Stilllegung der meterspurigen Straßenbahn. Anfang der 1980er Jahre wurde dann auch die Betriebseinstellung der normalspurigen Straßenbahn bis 1987 beschlossen. Ihre Streckenführung in der Talsohle stellte einen nicht mehr zu finanzierenden Parallelverkehr zur Schwebebahn dar. Mit der Stilllegung der Straßenbahn wurden auch die Buslinien geändert. Ziel war es, die Schwebebahn nun zu einer leistungsfähigen Talverbindung auszubauen zu der die Buslinien die Zubringerfunktion übernehmen sollten.
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Bahnhof "Kluse/Schauspielhaus" (1999 wiedereröffnet, Architekten: B.von Chamier und F. Molina) Bildherkunft |
Da die Innenstadt Elberfelds nun nicht mehr durch die Straßenbahn erschlossen wurde, wurden auch die beiden nach dem Krieg nicht wieder aufgebauten Stationen wieder benötigt. Aus diesem Grunde wurde bereits am 4. September 1982 die Station "Ohligsmühle" (früher: "Alexanderbrücke") neu eröffnet. Der zweite Stationsneubau ließ aber noch über 16 Jahre auf sich warten: Erst am 26. März 1999 fand die Neueröffnung der Station "Kluse/Schauspielhaus" statt. Damit existieren wieder alle 20 Stationen.
Schon in den Jahren 1995/96 begann ein Erneuerungsprojekt der Stützen, Schienen und Stationen. In dem umfassenden Instandhaltungsprojekt wurde das Tragegerüst in Anlehnung an das Original weitgehend erneuert sowie eine große Zahl der Haltestellen umgebaut und technisch modernisiert. Nur vier der ursprünglichen Stationen (darunter "Wuppertal Hbf (Döppersberg)" aus den 1920er Jahren, "Alter Markt" aus den 1960er Jahren sowie "Ohligsmühle/Stadthalle" von 1982) wurden nicht demontiert, sondern wurden oder werden noch modernisiert. Im Rahmen der Erneuerung wurde auch die 1974 eröffnete und aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens nicht mehr benötigte Zwischenwendeanlage an der Station "Zoo/Stadion" wieder abgebaut.
Am 12. April 1999, kurz vor dem hundertjährigen Jubiläum, gab es einen Unfall mit fünf Toten und 47 Verletzten, weil nach Bauarbeiten eine Kralle nicht von der Schiene entfernt worden war. Die früher vorgeschriebene Probefahrt ohne Fahrgäste wurde eingespart, und der erste planmäßige Gelenktriebwagen nach den Bauarbeiten stürzte ab.
Am 1. März 2001 fand der Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Schwebebahn statt.
Das ursprüngliche Ziel, die Arbeiten im Jahre 2001 abzuschließen, konnte auf Grund erheblicher Probleme mit Zulieferfirmen nicht eingehalten werden. Die Kosten für diese Renovierung der Bahn haben sich in den vergangenen Jahren von geplanten 225 Millionen auf 394 Millionen Euro fast verdoppelt. Seit Anfang 2004 werden viele der Schwebebahnstationen mit mehreren Überwachungskameras videoüberwacht. Der Ausbau der Schwebebahn ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Er ist ausgesetzt, da es zwischen den Wuppertaler Stadtwerken und der Bezirksregierung Düsseldorf als Fördermittelgeber Differenzen über die Verwendung der Fördermittel gab. Diese konnten dann im Dezember 2005 beigelegt werden Bergische Morgenpost vom 15. Dezember 2005, Frieder Bluhm: Schwebebahnbau - Spatz in der Hand. Nun müssen die Arbeiten wieder neu ausgeschrieben werden, weshalb mit der Wiederaufnahme der Arbeit nicht vor 2007 zu rechnen ist.
Zukunft
Nach der vorläufigen Einstellung der Modernisierungsarbeiten ist unklar, wie der weitere Ausbau vonstatten gehen soll. Sicher ist nur, dass die in den 1970er Jahren geplante Verlängerung der Strecke im östlichen Abschnitt nach Nächstebreck oder Heckinghausen nicht mehr diskutiert wird. Die Idee eines Schwebebahnmuseums steht dagegen noch im Raum. Sicher ist außerdem eine Verbesserung sowie ein weiterer Ausbau der Fahrgastinformationssysteme.Immer noch geplant ist die Taktverkürzung in Spitzenzeiten auf zwei Minuten. Pläne einer Taktverkürzung auf neunzig Sekunden wurden wieder verworfen, da hierzu fahrerlose, computergesteuerte Fahrzeuge notwendig wären. Diese Pläne verschwanden wieder: Auch die nächste Fahrzeuggeneration kommt nicht ohne Fahrer aus. Die Schwebebahn kann jedoch im derzeitigen Zustand als modernes und sicheres Massenverkehrsmittel angesehen werden.
Vorbild
Die Wuppertaler Schwebebahn hat sich mittlerweile in der ganzen Welt einen Namen gemacht. Deswegen wurden auch einige andere Schwebebahnen in der Welt nach diesem Muster gebaut. Beispiele:- Schwebebahn Dresden: Die Strecke der Schwebebahn Dresden hat eine Gesamtlänge 274m und muss vom Anfang bis zum Ende eine Höhe von 84m bezwingen. Sie wurde am 6. Mai 1901 eröffnet und verbindet Loschwitz mit Oberloschwitz. Sie gilt als die älteste noch in Betrieb genommene Bergschwebebahn der Welt und ist zudem die einzige Bergschienenhängebahn der Welt.
- Schwebebahn Memphis: Memphis liegt in den USA am Fluss Mississippi und verbindet über den Mississippi die Memphiser Innenstadt mit dem Vergnügungspark. Sie fährt unter einer Fußgängerbrücke über dem Mississippi her.
- H-Bahn: Die Dortmunder Schwebebahn verbindet den Nord- und Südcampus der Universität.
Quellen und Fanseiten
- www.schwebebahn.de
- www.schwebebahn.com
- www.uni-wuppertal.de/wuppertal/schwebebahn/
- www.schwebebahn-wtal.de
- www.schwebebahn.net
- www.u-bahnen-in-deutschland.de/wu/wuppertal.htm
Literatur
- Dieter Höltge: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland, Band 5, Bergisches und Siegerland von Wuppertal bis Bonn, EK-Verlag, Freiburg 1996, ISBN 3-88255-333-2
- Herbert Günther: Die Wuppertaler Schwebebahn, Erfurt 2004
- Kurt Schnöring: Die Wuppertaler Schwebebahn, Fotografien und Geschichte, Gudensberg-Gleichen 2002
- Walter Schwaegermann (Hrsg.): Das Beste von der Schwebebahn in 50 Jahren, Wuppertal 1958
- Landeskonservator Rheinland, Hans-Fried Schierk und Norbert Schmidt: Die Schwebebahn in Wuppertal, Köln 1985
Weblinks
- Offizielle Homepage der Wuppertaler Schwebebahn
- Wuppertaler Schwebebahn - Fotos - Geschichte - Technische Daten
- Informationen zu Geschichte & Technik. Mit vielen Fotos von der Schwebebbahn, den Stationen & der Werkstatt
- Die Wuppertaler Schwebebahn - Viele Fotos vom Wahrzeichen Wuppertals
- Desktop-Hintergrundbilder und Bildschirmschoner zur Wuppertaler Schwebebahn
- Der Förderverein Historische Schwebebahn Wuppertal e.V.
- Schwebebahnmuseum virtuell
- Die Nostalgische Schwebebahn
- Die Wuppertaler Schwebenbahn bei Urbanrail.net
- Wuppertaler Schwebebahn
- Wuppertaler Schwebebahn in alten Ansichtskarten
- www.schwebebahn-wtal.de
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Wuppertaler Schwebebahn
Lieblingsort der Deutschen
"überraschend" ist eine Wertung, die hier niemandem zusteht.Einmaligkeit?
"Wie kein anderes Verkehrsmittel gibt es die Wuppertaler Schwebebahn nur ein einziges Mal weltweit,"vs.
Die Wuppertaler Schwebebahn hat sich mittlerweile in der ganzen Welt einen Namen gemacht. Deswegen wurden auch einige andere Schwebebahnen in der Welt nach diesem Muster gebaut. Beispiele:
* Schwebebahn Dresden: Die Strecke der Schwebebahn Dresden hat eine Gesamtlänge 274m und muss vom Anfang bis zum Ende eine Höhe von 84m bezwingen. Sie wurde am 6.05.1901 eröffnet und verbindet . Sie gilt als die älteste noch in Betrieb genommene Bergschwebebahn der Welt und ist zudem die einzige Bergschienenhängebahn der Welt.
* Schwebebahn Memphis: Memphis liegt in den USA am Fluß Mississippi und verbindet über den Mississippi die Memphiser Innenstadt mit dem Vergnügungspark. Sie fährt unter einer Fußgängerbrücke über dem Mississippi her."
Das Sicherste Verkehrsmittel der Welt???
lol das ist ja mal absoluter quatsch!
* Am 25. März 1997 fuhr ein Zug aufgrund eines technischen Defektes auf den vollbesetzten Kaiserwagen auf, der in der Station „Oberbarmen“ stand. 14 Fahrgäste des Kaiserwagens wurden verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden. Zeitweise war unklar, ob der Kaiserwagen überhaupt wieder fahren würde. Der aufgefahrene GTW 7 hatte am gleichen Tag eine neue Werbung für den ortsansässigen Bayer-Konzern erhalten.
* Am 14. November 1998 fuhr GTW 24 in der Station „Alter Markt“ auf GTW 13 auf. In beiden Fahrzeugen befanden sich insgesamt 120 Fahrgäste, der Fahrer und 13 Fahrgäste des auffahrenden Zuges wurden verletzt. Hintergrund war, dass die Signalanlage an dieser Stelle umbaubedingt außer Betrieb war, so dass Fahrt auf Sicht gegeben wurde. Der Fahrer des auffahrenden Wagens sah den sich in der Station befindenden Wagen zu spät, so dass er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.
Gedenktafel für die Opfer des Schwebebahnunglücks im Bahnhof "Robert-Daum-Platz" vergrößern Gedenktafel für die Opfer des Schwebebahnunglücks im Bahnhof "Robert-Daum-Platz"
* Am 12. April 1999 ereignete sich der einzige Unfall in der Geschichte der Schwebebahn bei dem Tote zu beklagen waren: Als ein Waggon in die Wupper stürzte, starben fünf Fahrgäste, 47 wurden verletzt. Bei der Erneuerung des Traggerüstes wurde ein vorübergehend angebrachtes Bauteil im Bereich der Fahrschiene („Kralle“) nach Ende der Arbeiten versehentlich nicht abmontiert. Es wurde keine Probefahrt durchgeführt, so dass der erste Zug auf dieses Hindernis auffuhr, wobei durch die Wucht des Aufpralls das vordere Drehgestell vom Wagendach abgerissen wurde und der Wagen in die Wupper stürzte. Der Verzicht auf die Probefahrt war zwar leichtfertig und der besonderen Eile geschuldet (durch Verzögerungen bei den Arbeiten konnte der planmäßige Betriebsbeginn nicht eingehalten werden), widersprach jedoch keinen Vorschriften. Erst im Nachhinein wurden Probefahrten nach solchen Arbeiten vorgeschrieben. Im nachfolgenden Prozess wurde deutlich, dass der Schwebebahnabsturz nicht durch einen technischen Defekt oder einen „Systemfehler“, sondern allein aufgrund unvollständiger und überhasteter Abbauarbeiten zum Ende der Bauarbeiten jener Nacht und mangelnder Kontrolle dieser Arbeiten geschehen war.
Jedes Jahr ein Unfall mit mindestens 10 Verletzten, 1999 sogar mit 5 toten und 47 Verletzten. Und dass bei nur 13 Streckenkilometern. Ich würde eher sagen, dass es einer der gefährlichsten Verkehrsmittel der Welt ist.
Anmerkung dazu: Bei 23 Millionen Fahrgästen jährlich ergibt sich, daß es das sicherste Verkehrsmittel der Welt ist.
Foto?
Ein richtiges Foto der Schwebebahn wäre fein, die holländische Version hat so etwas bereits ansatzweise ( http://nl.wikipedia.org/wik... ). Dort sieht man allerdings nur das Gerüst.-- Ich finde es sollten ein paar historische Bilder rein, d.h. ein paar Schwarz-Weiß Bilder aus den Anfängen und welche aus den 50ern. Würde den Artikel interessanter machen! --ZeDema 16:07, 31. Jan 2006 (CET)
Wendeanlage?
Warum wurde eine Wendeanlage eingebaut (vorher reichten offenbar die Wendeschleifen am Ende) und wo (in der Mitte oder am Ende der Strecke)?Re: Wieso diese Schleife eingebaut wurde, weiß ich nicht (sie wird auch nicht mehr benutzt), der Standort ist kurz vor der Station "Zoo/Stadion", die von Vohwinkel aus die 5. Station ist. Also ist diese Wendeschleife ca. im ersten Viertel/Drittel der Strecke anzusiedeln. Ah, mir fällt noch was ein: Eigentlich kann man sagen, dass die Wendeschleife dort ist, wo die Schwebebahn beginnt, über die Wupper zu fahren. Also nach ca. 3 km zwischen "Sonnborn" und "Zoo/Stadion". HTH
- Stadion ist die Lösung. Die Fußballabteilung des Wuppertaler Sportvereins (WSV) spielten von 1972 – 1975 in der 1.Fußball-Bundesliga. Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde die Wendeanlage zum schnelleren An- und Abtransport der Fans eingebaut. Heute spielt der Wuppertaler SV in der Regionalliga Nord, der Zuschauerandrang fällt beim normalen Liniendienst kaum noch ins Gewicht.
Tetti 00:56, 6. Mär 2004 (CET)
- Das kann zwar gut sein, trotzdem stimmt das mit dem aktuellen Zuschauerandrang ja nicht so ganz (das kann ich nicht so stehen lassen *g*). Z.Z. steht der WSV auf Platz 1 der Regionalliga und hat häufig weit mehr als 10.000 Zuschauer im Stadion, womit die Schwebebahn wohl relativ überfordert ist. (Letztens im Freundschaftsspiel gegen Bayern München war das Stadion ausverkauft, 22.000). Aber auch dann wird die Wendeschleife nicht benutzt (ob sie überhaupt noch funktioniert? *g*), sondern es fahren zusätzlich zur Schwebebahn die "Schwebebahn-Express-Busse, die sonst den Ersatz zur Schwebebahn darstellen, wenn diese auf Grund von Ausbauarbeiten nicht fahren kann.
Oktaeder 12:10, 6. Mär 2004 (CET)
- Entschuldigung, bin kein Fußballfan:-)
Es hat zunächst zwei Wendeanlagen gegeben. Eine aus Richtung Elberfeld unmittelbar hinter der Haltestelle Zoologischer Garten (heute: Zoo-Stadion) und eine in Gegenrichtung unmittelbar hinter der Haltestelle Kluse (im 2. Weltkrieg zerstört und 1999 wiedereröffnet). Das war die Strecke von März bis Mai 1901, bevor der Abschnitt Zoologischer Garten - Vohwinkel über der Straße (Landstrecke) freigegeben wurde. 1903 wurde die Verlängerung Kluse - Rittershauen (heute: Oberbarmen) freigegeben (Barmer Strecke).
Diese Wendeanlagen verschwanden im Laufe der Zeit wieder. In den 70er Jahren entstand an alter Stelle auf Höhe des Stadions am Zoo allerdings erneut eine moderne Wendeanlage, in die sogar Abstellgleise integriert wurden. Zur Erinnerung: Der Wuppertaler SV war seinerzeit der erfolgreichste Bundesligaaufsteiger überhaupt und spielte zeitweise sogar im Uefa-Pokal. Die Abstellanlagen wurden allerdings nie benutzt: Bereits kurz nach Inbetriebnahme entgleiste hier ein Zug, allerdings glücklicherweise ohne nennenswerte Folgen (er konnte ohne weitere Probleme wieder aufgegleist werden). Die Wendeanlage wurde allerdings bis in die 90er Jahre hinein genutzt. Problematisch war nur, daß die Strecke zwischen Sonnborner Straße und Zoo-Stadion während eines Wendemanövers nicht genutzt werden konnte. Zumal die Abstellgleise in die Kalkulation mit einbezogen wurden: Sonderwagen sollte von Oberbarmen bis Zoo-Stadion fahren und während des Spieles abgestellt werden, um die Zuschauermassen schneller abfertigen zu können.
In den 90er Jahren wurde die Anlage endgültig stillgelegt: Nicht nur, daß sie technisch immer wieder Probleme machte, es tropfte auch beständig Öl in die Wupper. Einen Zustand, der für den Fluß nicht tragbar war. Im Zuge des Ausbaus wurde die Wendeanlage komplett entfernt. Seitdem finden alle Fahrten komplett von Oberbarmen nach Vohwinkel oder andersrum statt. Zugzielanzeigen sind deshalb unnötig. Sollte der Wuppertaler SV wider Erwarten doch nochmal in die Situation kommen, ein volles Haus zu haben (wie zuletzt im Januar 2004 gegen Bayern München), so müssen Sonderbusse eingesetzt werden. Auch der Nahe Eisenbahnhaltepunkt Wuppertal Zoologischer Garten, an dem die S-Bahnen von Dortmund nach Mönchengladbach und von Wuppertal-Elberfeld nach Haltern am See halten, dient der Abfertigung der Fans. Die Schwebebahn fährt weiterhin im Drei-Minuten-Takt.
80.144.125.127 00:07, 24. Dez 2005 (CET)
Hinter der Station Zoo/Stadion Richtung Vohwinkel verlässt die Schwebebahn die Wupper und fährt bis zum Ende durch Wohngebiete. Ich meine mich zu Erinnern, dass die Anlage den Verkehr in diesen Wohngebieten ab 21.00 stoppte.
Stichworte Schiene und falsche Zeichnung
Kann es sein, dass der Text (untergebauten Schienen) missverständlich ist? Wenn ich mich richtig erinnere, so liegt die Schiene auf dem Traggerüst, damit würde die Zeichnung auch wieder stimmen. Tetti 10:34, 8. Mär 2004 (CET)nochmal Wendeschleife
Eine dritte Wendeschleife "unterwegs" gabs ursprünglich an der Sonnborner Brücke. Warum, weiss ich leider auch nicht. War eine interessante Anlage, weil die Schleife und die durchgehende Strecke sich logischerweise auf verschiedener Höhe befinden mussten. --Richard131 04:22, 9. Apr 2004 (CEST)Neue Fotos
So, ich war mal fleißig und habe heute zwei Fotos (eigentlich drei, eins ist aber unter Wupper zu bestaunen) gemacht. Das Wetter war zwar Mist, ich hoffe sie gefallen trotzdem. Ich war so frei und habe auch die Schemaskizze der Schwebebahn entfernt, da jetzt ein Foto einer fahrenden Schwebebahn existiert. Leider hab ich das mit dem Bilder anordnen grade nicht hingekriegt, hoffe, das kann jemand noch mal überarbeiten. -- Oktaeder- Ich habe die Bilder jetzt mal über den Artikel verteilt. (Mir gefallen die Fotos gut.) – Srittau 18:37, 13. Jun 2004 (CEST)
Fahrgastzahlen
Ich finde in folgendem Satz die Angabe von 23 Mio. reichlich unrealistisch. Sie hat seit der Eröffnung in kontinuierlichem Betrieb als überirdische Metro gut 23 Mio. Fahrgäste (Stand 2003) transportiert. Im weiteren Text wird ein Transportvolumen von 72.000 Fahrgästen je Werktag angegeben. Damit wären die 23 Mio. schon nach ca. einem einzigen Betriebsjahr erreicht.- Stimmt. Da ist wohl was durcheinandergeraten -- Stahlkocher 12:04, 5. Sep 2004 (CEST)
== Schwebebahn = U-Bahn ?? == @Jcornelius: Soll Deine Hinweis-Leiste auf U-Bahnen so verstanden werden, daß die Schwebebahn zu den U-Bahnen gehört? Kommt mir so vor als wenn da einer sagt, der Elefant gehört zu den Walen, weil er auch so dick ist. --WHell
- Ja die Schwebebahn gehört zu den U-Bahn (siehe auch Liste der Städte mit U-Bahnen). Denn der Definition nach ist sie vollkommen kreuzungsfrei, was für eine (oberirdische) U-Bahn spricht. Man könnte sich auch Hochbahn nennen, was natürlich niemand tun würde. :-)
- Die Wuppertaler Schwebebahn wurde von Jcornelius selbst in die von ihm angegebene Liste reingesetzt. Dieser "Beweis" ist subjektiv. Gehört der Transrapid wegen der Kreuzungsfreuheit demnach auch zu den U-Bahnen? --WHell 10:45, 3. Nov 2004 (CET)
- Die Wuppertaler Schwebebahn wird in vielen Büchern und Fachzeitschriften als Metro geführt. Dieser Begriff "Metro" wird im Deutschen mit "U-Bahn" übersetzt, weil die Metros in deutschen Städten überwiegend, aber nicht ausschließlich unterirdisch verkehren. In Berlin und Hamburg gibt es jedoch lange Streckenabschnitte, auf denen die "U-Bahn" oberirdisch fährt und deshalb eigentlich keine U-Bahn ist, aber trotzdem als solche bezeichnet wird.
- Die New Yorker U-Bahn wird ebenfalls als Subway bezeichnet, sobwohl sie weitestgehend oberirdisch verläuft, in Paris gibt es ebenfalls zwei oberirdische U-Bahn-Linien und ... und ... und ...
- Die Wuppertaler Schwebebahn fährt ausschließlich oberirdisch - wie die Wiener Gürtellinie, die oberirdisch als Hochbahn mit Straßenbahnfahrzeugen verkehrt, jedoch als U-Bahn-Linie 6 bezeichnet wird. Die Wuppertaler Schwebebahn unterscheidet sich von fast allen übrigen U-Bahn-Systemen der Welt vor allem dadurch, dass ihre Räder ÜBER dem Fahrzeug rollen. Lediglich in Detroit und Miami gibt es vergleichbare Hochbahnen, die ebenfalls als U-Bahn geführt werden.
- Jcornelius hat eine Zuordnung verwendet, die unter Nahverkehrsexperten üblich ist. Nur das Blaue U stört ein wenig, weil es in Wuppertal nicht verwendet wird, stattdessen wird in Wuppertal ein eigenes Schwebebahn-Symbol verwendet, das man noch zur Navigationsleiste hinzufügen müsste.
- Eine eigene Navigationsleiste mit Schwebebahnen (H-Bahn Dortmund, Hochbahnen in Detroit, Miami usw. wäre evtl. auch sinnvoll, aber dafür müsste ein breiterer Konsens bestehen.
- Kapitän Nemo 12:27, 3. Nov 2004 (CET)
- Ich wäre auch eine für eine Schwebebahn-Navigationsleiste wenn es auch mehr als 2 entsprechende Artikel gibt.
- @Whell Zur Definition gehört u.a. auch, dass es einen dichten Takt gibt und der Zug in einem städtischen/maximal gering regionalen Bereich fährt.
- --Jcornelius 16:03, 3. Nov 2004 (CET)
- ich höre innerlich ein schallendes Lachen von ca. 450000 Wuppertalern (mich inklusive) und wahrscheinlich noch etlichen Ingenieuren. Auf der U-Bahn-Seite steht folgendes (Zitat): "Nach der U-Bahndefinition ist die Wuppertaler Schwebebahn auch eine U-Bahn, auch wenn sie nicht unterirdisch fährt." Welche U-Bahn-Definition denn? Die des Artikelschreibers etwa, der "U" auch mit "unabhängig" übersetzt? Dann könnte eine U-Bahn ja auch eine unnütze, unnatürliche oder unebene Bahn sein *definitionen ergänz* - Bitte, bitte, bitte Klarheit, und lasst die Kuh im Dorf: die Schwebebahn ist eine Schwebebahn (a rose is a rose is a rose), allenfalls noch eine Hänge- oder Hochbahn. Aber sie ist niemals eine U-Bahn, wurde nie als solche bezeichnet und wird auch hoffentlich auf Wikipedia nicht als solche geführt. Das führt nur zu Mißverständnissen. Wenn keine Einwände bestehen, lösch ich den U-Bahn-Kram in ein paar Tagen. lG Akeuk 12:36, 28. Dez 2004 (CET)
Nein lösch' das bitte nicht. Es hört sich zwar sehr komisch an, ist aber so. Du kannst auch in der Fachliteratur nachschauen, die Wuppertaler Schwebebahn ist faktisch eine U-Bahn, auch wenn sie nun mal nicht unterirdisch ist. Die Hamburger Hochbahn ist auch eine U-Bahn, auch wenn sie nun manchmal nicht unterirdisch fährt. Bei der Wuppertaler Schwebebahn kommt noch eine weitere Besonderheit dazu, dass die "Räder" nicht unter sondern über dem Wagenkasten sind. Also: Bitte warte mit der Löscherei. Wenn du mein Kommentar weiter oben gelesen hast/hättest, dann würdest du auch sehen, dass ich für eine Schwebebahn-Navigationsleiste bin, dazu brauch man aber auch anständige Artikel. Diese sind nun mal, abgesehen von der Wuppertaler Schwebebahn, nicht vorhanden. Du könntest dich aber auch bereit erklären einen vernünftigen Artikel über die Dortmunder H-Bahn zu schreiben, das ist nämlich eine moderne(re) Schwebebahn. Viele Grüße --Jcornelius
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Benutzer Diskussion:Jcornelius Bildherkunft |
- Ich finde man sollte es auch erst einmal so belassen und erst abändern wenn eine Naviogationsleiste vorhanden ist. Die Schwebebahn erfüllt alle Kriterien einer U-Bahn, trotzdem wurde sie, zumindest während der Vorlesungen meins Studiums, immer als Sonderfall betrachtet. Mir selbst sind nur drei Artikel über Schwebebahnen bekannt, die Wuppertaler Schwebebahn, die H-Bahn in Dortmund und Düsseldorf und die Schwebebahn Memphis. --Schumir 19:05, 28. Dez 2004 (CET)
- es riecht trotzdem nach Schilda, wenn hier Leute behaupten, dass ein Tisch in Wirklichkeit ein Stuhl ist und das auch noch mit Fachliteratur begründen. Ist ja auch so leicht, alles zu schlucken, was in schlauen Büchern steht. Warum lasst ihr nicht einfach die Schwebebahn Schwebebahn sein und besteht so auf euerm Einordnungswahn? Mehr Anliegen hab ich gar nicht. Jedenfalls kann ich derzeit den ansonsten schönen Schwebebahn-Artikel keinem Wuppertaler mehr zeigen, es wäre einfach zu peinlich. Bitte denkt noch einmal nach.
- P.S. Ich kenne mich in Dortmund nicht aus, daher überlasse ich den H-Bahn-Artikel gerne einem Kundigen. lG Akeuk 19:35, 28. Dez 2004 (CET)
- Du kannst denken beziehungsweise riechen was du möchtest, aber die Wuppertaler Schwebebahn ist nun mal eine U-Bahn, wenn auch eine besondere. Auch fremdsprachige Wikipedias meinen dies ([LINK], [LINK], [LINK]).
- Aber um einen Kompromiss zu schaffen, habe ich mal eine neue Navi-Leiste für deutsche Schwebe- und Hängebahnen erstellt. Viele Grüße --Jcornelius 21:50, 28. Dez 2004 (CET)

Benutzer Diskussion:Jcornelius
Bildherkunft- Die fremdsprachigen Wikipedias taugen als Argument wenig, weil deren Wortschatz eine Entsprechung für Schwebebahn oder Hängebahn gar nicht vorsieht und daher "metro" vorgezogen wird. Aber für Kompromisse bin ich sehr zu haben und die Navi-Leiste gefällt mir sehr gut. Hauptsache, dieses U-Bahn-Schild kommt aus dem Artikel raus. Solche Schilder sind einfach Symbole, die wirken. Und in diesem Fall irritiert das U einfach nur, glaube bitte einem Wuppertaler :) lG Akeuk 09:05, 29. Dez 2004 (CET)
- Nachtrag: ich habe mal den Betreiber der Schwebebahn, die WSW (Wuppertaler Stadtwerke) angeschrieben und um ein Statement gebeten. Hier ist es:
bei der Wuppertaler Schwebebahn handelt es sich eine einschienige, aufgeständerte Hängebahn System Eugen Langen und natürlich nicht um eine U-Bahn.
Es kann sein, dass man versucht hat, unter dem Begriff U-Bahn auch deren Hochbahnabschnitte wie in Berlin oder New York zu definieren, dies ist natürlich Quatsch. Gleichwohl spricht man in Berlin, New York etc. gerne von der U-Bahn, Metro, Underground und meint damit die Bezeichnung des Gesamtsystems.
Die Wuppertaler aber schweben gerne in luftiger Höhe durch ihre Stadt und das soll auch in Zukunft so bleiben. Übrigens, die Bergschwebebahn in Dresden stammt vom gleichen Erfinder Eugen Langen. Die modernen Nachfolger der Wuppertaler Schwebebahn findet man in der Nähe in Dortmund (Universitätsgelände) und am Düsseldorfer Flughafen. Auch sie verkehren als Hochbahn, der Fahrweg ist allerdings völlig anders konzeptioniert.
Mit freundlichen Grüßen Michael Malicke
Wuppertaler Stadtwerke AG 11/1 Öffentlichkeitsarbeit Verkehr"
hoffe, damit ist ein wenig Klärung in dem Bereich erfolgt. lG Akeuk 13:13, 29. Dez 2004 (CET)
Auch wenn ich es weiter oben schon schrieb nochmal: Die Wuppertaler Schwebebahn ist nun mal die Wuppertaler Schwebebahn und keine U-Bahn. Ein "Kalter Hund" ist nun mal ein solcher und keine Sachertorte, auch wenn bei beiden Schokolade und eine gebackene Teigmasse vorkommen und so weiter.... Wäre diese Umbenenneritis und Eingemeinderei sinnvoll, dann könnten wir der Ökonomie halber ja auch sämtliche Artikel und Begriffe in "Wikipedia" umtaufen - alles ist im Grunde nichts weiter als irgendein modifiziertes Wikipedia! -- WHell 15:44, 24. Jan 2005 (CET)
- Die Sache ist doch schon längst geklärt. Musst du das jetzt noch einmal aufwirbeln? --Jcornelius 16:30, 24. Jan 2005 (CET)

Benutzer Diskussion:Jcornelius
BildherkunftBei aller Diskussion hier: Im Augenblick wird die Schwebebahn im Artikel sowohl als U-Bahn als auch als Straßenbahn bezeichnet. Das kann doch aber wirklich nicht sein, oder? --Udq8 12:09, 19. Okt. 2006 (CEST)
Anzahl der GTWn
Es gibt seit dem Unfall von 1999 nur noch 27 GTWn. GTW 4 wurde nach Abschluß des Prozesses verschrottet. <-- Unterschrift fehlt --Atamari 21:00, 23. Dez 2005 (CET)
- Veileicht sollte man irgendwie 28 - 1 (verlust) schreiben. Ich nehme an, es sind ursprünglich 28 angeschafft worden. --Atamari 21:00, 23. Dez 2005 (CET)
Ja, es wurden zwischen 1972 und 1975 28 Gelenktriebwagen angeschafft, fortlaufend numeriert.
GTW 1 Inbetriebnahme 23.11.1972
GTW 2 Inbetriebnahme 29.01.1973
GTW 3 Inbetriebnahme 26.02.1973
GTW 4 Inbetriebnahme 15.08.1973 *
GTW 5 Inbetriebnahme 07.08.1973
GTW 6 Inbetriebnahme 27.08.1973
GTW 7 Inbetriebnahme 14.11.1973 **
GTW 8 Inbetriebnahme 10.12.1973
GTW 9 Inbetriebnahme 11.01.1974
GTW 10 Inbetriebnahme 01.02.1974
GTW 11 Inbetriebnahme 23.02.1974
GTW 12 Inbetriebnahme 18.03.1974
GTW 13 Inbetriebnahme 10.04.1974
GTW 14 Inbetriebnahme 03.05.1974
GTW 15 Inbetriebnahme 30.05.1974
GTW 16 Inbetriebnahme 20.06.1974
GTW 17 Inbetriebnahme 09.07.1974
GTW 18 Inbetriebnahme 01.08.1974
GTW 19 Inbetriebnahme 16.08.1974
GTW 20 Inbetriebnahme 19.09.1974
GTW 21 Inbetriebnahme 04.10.1974
GTW 22 Inbetriebnahme 18.10.1974
GTW 23 Inbetriebnahme 13.11.1974
GTW 24 Inbetriebnahme 11.12.1974
GTW 25 Inbetriebnahme 19.12.1974
GTW 26 Inbetriebnahme 06.02.1975 ***
GTW 27 Inbetriebnahme 05.03.1975 ***
GTW 28 Inbetriebnahme 22.04.1975 ***
Triebwagen 5 mit Beiwagen 22 Inbetriebnahme 01.03.1901 ****
Nach dem Unfall am 12.04.1999 am Robert Daum Platz ausgemustert und im September 2004 verschrottet.
Laut Beschriftung wurde GTW 7 erst am 14.11.1977 in Betrieb genommen. Diese Beschriftung ist falsch.
Die GTWn 26, 27 und 28 werden neben ihrem regulären Einsatz im Verkehr auch als Fahrschulwagen verwendet.
Kaiserwagen. Ist nicht im Liniendienst, sondern wird ausschließlich für Sonderfahrten verwendet.
80.144.110.87 23:07, 23. Dez 2005 (CET)
Sonnborner Kreuz
Die Wuppertaler Schwebebahn überquert das Sonnborner Kreuz. Dabei geht es auch, aber nicht nur, über die A 46. Weil sie aber auch die B 224 überquert, die an dieser Stelle parallel zur A 46 läuft, mußte ich die neue Formulierung leider wieder entfernen. Sie war sachlich falsch.
Im übrigen verläuft die B 228 parallel zur Schwebebahn. Weil die Brücke auch für Fußgänger zugänglich ist, steht der Betrachter an dieser Stelle etwas höher als die Schwebebahn und kann vorbeifahrende Schwebebahnen beobachten.
80.144.87.132 20:43, 2. Jan 2006 (CET)
Kategorie Schwebebahn
Die Wuppertaler Schwebebahn wurde ab 1880 entwickelt. Erfinder war Eugen Langen, der dem "Ding" den Namen Schwebebahn gegeben hat. Das war lange vor der Zeit, als man an Luftkissen- oder Magnetschwebebahnen dachte, also Fortbewegungsmittel, die tatsächlich schweben. Somit wurde der Begriff Schwebebahn zunächst richtig für die Wuppertaler Schwebebahn verwendet - schließlich hat ja der Erbauer das System genau so bezeichnet. Erst nach 40 Jahren wurden dann wirklich schwebende Bahnen erfunden, der Begriff Wuppertaler Schwebebahn hat sich seitdem aber schon eingebürgert. Das Wort Schwebebahn löst sofort die Assoziation Wuppertal aus, ein Zeichen dafür, wie sehr sich der physikalisch "falsche" aber als "Produktbezeichnung" richtige Name eingebürgert hat. Da Wikipedia der Informationsvermittlung dient, sollte natürlich auf den Umstand hingewiesen werden, daß die Wuppertaler Schwebebahn keine Schwebebahn, sondern eine Hängebahn ist. Aber eine Kategorie "Schwebebahn", deren wichtigster und bei weitem bekanntester Vertreter fehlt, wäre für den Normal-Leser wirklich unverständlich. Eine ausschließliche Einsortierung unter Hängebahn halte ich für eine Lösung, die am allgemeinen Wortgebrauch und Verständnis vorbei geht. --Djuenger 00:04, 5. Febr 2005 (CEST)
- Sieh dir bitte mal die Schwebebahn an. Dort steht im Text alles drin und dieser Artikel ist sogar verlinkt. Wenn man den Artikel auch noch in die Kategorie einordnet, bringt es nur mehr Verwirrung.-- StefanL 00:15, 5. Feb 2006 (CET)
Exzellenz-Diskussion
Beginn der Kandidatur: 10.3.06 Eingestellt von Stefan17675.- Contra
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Bildherkunft - selbst für einen Lesenswerten Artikel sind noch zu viele Fehler drin. Vohwinkel war nie französisch besetzt, die historischen Eigentumsverhältnisse sind noch unklar, die Betriebsunterbrechung im Zweiten Weltkrieg wird vernachlässigt. Gute Gründe für ein Review. --Kapitän Nemo 11:15, 12. Mär 2006 (CET)Contra
- contra, voller Typos und insbesondere im Kapitel Geschichte sehr im lokalen Saft steckend, hier würde eine logischere Deduktion dem Artikel gut tun. Zitat: Für den Außenstehenden müssen daher diversen Faktoren erwähnt werden, die zu einem bestimmten Zeitpunkt unter ganz bestimmten Umständen und Rahmenvorgaben dazu führten, daß diese speziell konstruierte Bahn nur in Wuppertal erbaut werden konnte - Schon die seltsame Trennung in Insider und bescheuerte Outsider stösst auf, aber die nachfolgenden Gründe sind nur Erläuterungen, weshalb dieses System in Wuppertal ausprobiert wurde. Aber die postulierten Verallgemeinerungen ("nur in")werden damit nicht gestützt. Ebenso wird die Einzigartigkeit damit nicht begründet - sicherlich gibt es doch in anderen Ballungsräumen Untersuchungen zur Eignung, die Wuppertaler Lösung wurde dann aber aus irgendwelchen Gründen verworfen, aber welche sind das? --Pischdi Pischdi 13:11, 12. Mär 2006 (CET)
- Contra
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Bildherkunft Ich gebe meine Vorrednern recht, das ist noch nicht exzellent. Stilprobleme sind nur ein Grund dafür. --Wahldresdner 16:40, 15. Mär 2006 (CET)Contra
- Contra
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Bildherkunft Ich habe viele Schreibfehler korrigiert. Sprachlich trotzdem unausgewogen und holprig. --Wladyslaw Sojka 11:43, 16. Mär 2006 (CET)Contra
Lesenswert-Kandidatur Wuppertaler Schwebebahn
Die Wuppertaler Schwebebahn (offizieller Name Einschienige Hängebahn System Eugen Langen, unter Wuppertalern auch Schwuppi, Alte Dame oder Eiserner Lindwurm genannt) ist ein um 1900 erbautes, 1901 freigegebenes und bis heute in Betrieb stehendes Nahverkehrssystem im Stadtbereich von Wuppertal, das Langen ursprünglich für die U-Bahn-Linie 8 in Berlin vorgesehen hatte.
- Liest sich schön. Pro
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Bildherkunft --Cascari Cascari 20:18, 2. Apr 2006 (CEST)Pro
- Laien Pro
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Bildherkunft Mir ist zwar noch nicht so ganz klar, was die Liste der berühmten Fahrgäste soll, aber was solls. Die sonstigen „listenhaften“ Bestandteile sind schön ausgearbeitet. Den Anfang des Geschichtsteils finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber habe auch keine bessere Idee. -- Dr. Shaggeman Dr._Shaggeman 21:16, 2. Apr 2006 (CEST)Pro
- Klares Pro
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Bildherkunft . Da gibts nichts auszusetzen. --Thomas_Goldammer Thomas_Goldammer 21:20, 2. Apr 2006 (CEST)Pro
abwartend - Mindestens zwei der bei der sang- und klanglos gescheiterten Exzellenz-Kandidatur angemahnten Punkte wurden bisher nicht beseitigt; ich kann es mangels Fachwissen auch nicht überprüfen oder korrigieren. Potential hat der Artikel aber. --FritzG FritzG 21:27, 2. Apr 2006 (CEST)
- Hhm. Ich bin ja Wuppertaler (und habe noch nie Schwuppi, alte Dame oder eiserner Lindwurm dafür gehört). Mir ist der Artikel zu detailverliebt, was ihn unnötig aufbläht und unnötig schwer lesbar macht. Die Bilder sind teilweise nicht so doll. (Sehr schöne historische aus der Bauzeit könnte ich beisteuern.) Am Informationsgehalt gibt es sicher nichts zu meckern, am Artikel aber schon. Rainer Zenz Rainer Zenz 21:45, 2. Apr 2006 (CEST)
*ContraSymbol oppose vote.svg
BildherkunftContra - Seit dem Beginn der Exzellenz-Kandidatur sind ausschließlich Rechtschreibfehler verbessert worden. Inhaltlich und stilistisch keine Änderungen. Es gelten weiter die Vorbehalte aus der Exzellenz-Kandidatur. Außerdem muss ich Rainer Zenz recht geben. Und ein abgelehnter Exzellenz-Artikel muss nicht unabdingbar lesenswert sein.--Edmund Ferman 21:58, 2. Apr 2006 (CEST)Ich beobachte Artikel, die ich bewerte, immer auf Änderungen, dazu muss ich nicht auf meiner Diskussionsseite hingewiesen werden. Ich halte deshalb, bzw. gerade deswegen meine Bewertung zunächst aufrecht.--Edmund Ferman 20:53, 4. Apr 2006 (CEST)
- jetzt ein knappes Pro
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Bildherkunft
Pro --Edmund Ferman 22:09, 8. Apr 2006 (CEST)
- Pro
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Bildherkunft -- Einige Kleinigkeit hab ich geändert. Die monierte, angeblich nicht vorhandene "Besetzung" hat jedoch stattgefunden. Es wurde während der Ruhrbesetzung 1923 eine willkürliche Grenzlinie zwischen Vohwinkel und Elberfeld gezogen. Mit schikanehaften Stichproben. -- 80.145.1.234 11:13, 3. Apr 2006 (CEST)Pro
Klärungsbedarf - in der Einleitung wird darauf verwiesen, die Schwebebahn sei eigentlich für Berlin als U8 vorgesehen gewesen. Der Artikel U-Bahnlinie 8 (Berlin) sagt jedoch, dass die Schwebebahn schon fertiggestellt war, bevor 1902 damit begonnen wurde, "das in Elberfeld-Barmen ... bereits erfolgreich installierte Schwebebahnsystem, auch in Berlin zu vermarkten." Neben diesem Widerspruch wird in dem ganzen Artikel auch kein einziges Wort mehr zu den Berlin-Planungen verloren - sehr dürftig. --Omi´s Törtchen 19:37, 5. Apr 2006 (CEST)jetzt pro --Omi´s Törtchen 11:53, 8. Apr 2006 (CEST)
- Soweit ich das aus meiner U-Bahn-Sicht sagen kann, wollte Langen das System erst in Wuppertal testen, um dann in Berlin als funktionierendes System weiterzuvermarkten (ebenso steht es im Artikel). Sollte jemand andere Infos haben, bitte ich denjenigen auch den U8-Artikel zu verbessern. --Jcornelius 23:01, 5. Apr 2006 (CEST)

Benutzer Diskussion:Jcornelius
Bildherkunft- sorry, so steht es eben nicht im Artikel; Lies doch mal den zweiten Satz:"Das System war ursprünglich für eine Strecke im Verlauf der heutigen U-Bahn-Linie 8 in Berlin vorgesehen. Das sollte dann vielleicht besser raus? --Omi´s Törtchen 12:44, 6. Apr 2006 (CEST)
- @Omi´s Törtchen: Ist dein Kommentar als ein "Contra" zu werten? Antifaschist 666 19:33, 7. Apr 2006 (CEST)
- Jetzt pro, gefällt mir nach den Überarbeitungen wesentlich besser. --FritzG FritzG 00:04, 8. Apr 2006 (CEST)
Schwebebahnausbau
Um mit einem Gerücht aufzuräumen: Die Tatsache, daß der Schwebebahnausbau bis zum 100jährigen Bestehen 2001 nicht erledigt war, hat nichts mit dem Unfall vom 12. April 1999 zu tun. Stefan17675 12:06, 8. Apr 2006 (CEST)
Berühmte Fahrgäste: Tuffi
Da man bereits "lesenswerte" Artikel nicht einfach so ergänzt, mein Vorschlag hier an die zuständigen Autoren:
Ergänzung "Berühmte Fahrgäste":
Tuffi, Elefant des Circus Althoff
Ergänzung "Unfälle":
„Tuffi bestieg die Schwebebahn am 21. Juli 1950 am Bahnhof Alter Markt, um für den Circus Althoff Reklame zu schweben. Ob es ihm im Wagen nun zu hoch oder zu eng oder ganz einfach zu voll war - nach ein paar Metern Fahrt hatte der Elefant den Rüssel gestrichen voll und entwich, dank seiner Körperkraft nicht auf das Öffnen der Tür angewiesen, mit einem Sprung ins Freie. Das brachte ihm eine Schramme am Po und weltweite Berühmtheit ein, und dem Circus jeden Abend volle Kassen. Bloß die mitgefahrenen Reporter waren sauer. Vor lauter Schrecken hatte keiner von ihnen auf den Auslöser gedrückt. Deswegen gibt es vom ‚Fall’ Tuffi auch leider keine Fotos."
Quelle: Der Sturz des Elefanten Tuffi aus der Wuppertaler Schwebebahn. In: Presseamt Wuppertal 1980, 20; zitiert in: Stephan Oettermann: Die Schaulust am Elefanten. Eine Elephantographia curiosa. Syndikat:Frankfurt am Main 1892. S. 73
Mit Gruß --Felistoria 19:16, 29. Apr 2006 (CEST)
- Gerade gesehen, dass ihr diese nette Geschichte ja schon bei der "Nachkriegszeit" untergebracht habt :-)! Es scheint doch ein Bild zu geben, eine Fotomontage, auf der man Tuffi die Schwebebahn verlassen sieht in Richtung Wupper. Wahrscheinlich bei der o.a. Veröffentlichung des Presseamtes Wuppertal dabei; vielleicht mal anfragen, ob die zur Verfügung gestellt wird? --Felistoria 19:39, 29. Apr 2006 (CEST)
- Du kannst ja auch den Artikel Tuffi ausbauen und verbessern. Es wäre auch gut die Literatur-Angabe dort unter zu bringen. --Atamari 20:52, 29. Apr 2006 (CEST)
- Dass Tuffi schon einen Artikel hat, hab' ich noch gar nicht gesehen, hätte ich auch nicht erwartet! Ich bin nicht sicher, aber mehr, als bei Euch und in dem Artikel steht, ist wahrscheinlich nicht bekannt. Dankeschön für den Hinweis! Gruß --Felistoria 00:16, 30. Apr 2006 (CEST)
Vorbild, vielleicht 2 Fehler
Im kapitel Vorbild steht, dass die Dresdener Schwebebahn vom mai 1901 die älteste der Welt ist - kommt neuerdings Mai nach März? An der gleichen Stelle fehlt übrigens etwas, irgendwie rausgefallen: „... und verbindet HIER HIER. Sie gilt als die älteste noch in Betrieb...“. -jkb- -jkb- 09:57, 20. Sep 2006 (CEST)
Kaiserwagen
In den Jahren 1972 bis 1975 wurde ein neuer Waggonfuhrpark angeschafft, bestehend aus 28 dreiteiligen Gelenkwagen. Alle Altwagen wurden daraufhin abgestellt und verschrottet, lediglich zwei Wagen der ersten Bauserie bleiben als "Kaiserwagen" der Nachwelt erhalten, genau die Wagen, mit dem Kaiser Wilhelm II. am 24. Oktober 1900 von Döppersberg bis Vohwinkel gefahren ist. Ein weiterer Wagen wurde der Partnerstadt Saint-Étienne geschenkt.
Ich habe mal eine Dokumentation über die Schwebebahn gesehen, in der gesagt wurde, der Kaiserwagen sei nicht der tatsächliche Wagen, mit dem Wilhelm II. gefahren sei. Der Wagen stamme nur aus der selben Baureihe.
Hat hier jemand ergänzende Infos? --Marcl1984 09:24, 27. Sep 2006 (CEST)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Wuppertaler Schwebebahn und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
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