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Der Artikel Zeitreise gehört zur Kategorie: Stoffe und Motive, Relativitätstheorie, Science-Fiction, SF-Literatur
Eine Zeitreise ist eine Bewegung in der Zeit, welche vom gewöhnlichen Zeitablauf abweicht. Zeitreisen sind ein beliebtes Thema der Science-Fiction-Literatur. Gewisse Zeitreisen sind zwar physikalisch prinzipiell möglich, ihre praktische Durchführung übersteigt jedoch das Menschenmögliche bei weitem.
Zeitreisen aus der Sicht der Physik
Die Relativitätstheorie Albert Einsteins bietet verschiedene Möglichkeiten für Zeitreisen.Reisen in die Zukunft
Verlässt man mit einem fast lichtschnellen Raumschiff die Erde und kehrt nach einer gewissen Zeit wieder zurück, so ist auf der Erde ein längerer Zeitraum verstrichen, als an Bord des Raumschiffes. Die Ursache ist die Zeitdilatation, die nach der speziellen Relativitätstheorie bei derartig hohen Geschwindigkeiten auftritt. Der genaue Ablauf einer solchen Zeitreise ist unter Zwillingsparadoxon beschrieben. Bei hinreichend großer Reisegeschwindigkeit und Beschleunigung wäre dabei im Prinzip in beliebig kurzer Reisezeit eine beliebig ferne Zukunft auf der Erde erreichbar. Bei einer für einen Menschen zumutbaren Beschleunigung erfordert jedoch eine Zeitverschiebung von Jahren auch eine Reisezeit aus der Sicht der Raumschiffbesatzung von über einem Jahr.Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Lauf der Zeit auch von den Gravitations- und Beschleunigungsbedingungen abhängig, denen ein System unterworfen ist. So vergeht die Zeit auf der Spitze eines Berges schneller und in einem Bergwerk langsamer als auf Meereshöhe. Dieses Phänomen ließe sich als Zeitreise in die Zukunft interpretieren, wobei nicht nur eine raschere, sondern auch eine gebremste Reise möglich ist.
Der am weitesten "gereiste" Mensch ist ein russischer Kosmonaut, der 784 Tage an Bord der Raumstation Mir verbrachte. Er "reiste" im Vergleich zu seinen erdgebundenen Mitmenschen etwa eine Fünfzigstelsekunde in die Zukunft, weil die hohe Geschwindigkeit der Raumstation für eine spezialrelativistische Zeitdilatation sorgt, die wesentlich größer ist als die gravitative Zeitdilatation. Durch die Effekte der gravitativen Zeitdilatation wäre die Erdoberfläche im Vergleich zum Raumschiff in die Zukunft gereist, dies ist bei geostationären Satelliten der Fall, da sie sich nicht so schnell bewegen wie erdnahe Satelliten.
Auf einem Neutronenstern kann die gravitative Zeitdilatation erheblich sein. So könnte ein hypothetischer Bewohner eines Neutronensterns eine zeitaufwändige Aufgabe in einer Umlaufbahn um den Stern erledigen, um einen Termin auf der Sternoberfläche leichter einhalten zu können.
Eine andere Möglichkeit der Zeitreise in die Zukunft ist die in Stasis: Ein Mensch, der sich etwa in künstlichem Tiefschlaf befindet, und auf dessen Körper die Auswirkungen der Zeit nur vermindert wirken, könnte eine Einweg-Reise in die Zukunft machen. Die hierfür erforderliche kryogenische Technologie, die ein sicheres Einfrieren und vor allem Wiederauftauen des "Zeitreisenden" ermöglicht, ist noch nicht ausreichend ausgereift. Experimente haben gezeigt, das ein gänzliches Einfrieren eines Organismus bereits nach kurzer Zeit z.B. durch Eiskristallbildung zu fatalen Schäden am Organismus führt.
Keine dieser Methoden bietet die Möglichkeit von Zeitreisen in die Vergangenheit.
Reisen in die Vergangenheit
Inwieweit Reisen in die Vergangenheit prinzipiell möglich sind, ist nicht abschließend geklärt. Folgende Möglichkeiten sind denkbar:- Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist es denkbar, dass zwei verschiedene Bereiche der Raumzeit über so genannte Wurmlöcher miteinander verbunden sein könnten. Wenn die beiden Ausgänge eines solchen Wurmloches zwei Bereiche unterschiedlicher Zeit verbinden würden, wäre eine Zeitreise auch in die Vergangenheit möglich. Allerdings zeigen Rechnungen, dass Wurmlöcher normalerweise nicht stabil sind, und so schnell kollabieren, dass eine Passage nicht möglich ist. Hätte man hypothetische Materie mit negativer Energiedichte, so genannte exotische Materie, so könnte man damit ein Wurmloch stabilisieren. Die dazu erforderliche Menge an exotischer Materie steht aber, soweit bekannt, im gesamten Universum nicht zur Verfügung.
- Eventuell wäre auf einer speziellen Flugbahn in der Umgebung eines hinreichend schnell rotierenden Schwarzen Loches eine Reise in die eigene Vergangenheit möglich. Man nimmt jedoch an, dass es keine derartig schnell rotierenden Schwarzen Löcher gibt.
- Eine Zeitreise in die Vergangenheit wäre auch in der Umgebung zweier kosmischer Strings möglich, die hinreichend schnell aneinander vorbei fliegen. Die Existenz solcher Strings ist jedoch umstritten.
- Zeitreisen in die Vergangenheit wären ferner möglich, wenn der gesamte Kosmos rotieren würde, was jedoch nicht der Fall ist.
Der erforderliche Aufwand für eine praktische Nutzung einer dieser potenziellen Möglichkeiten würde jedoch zur Zeit die Mittel der Menschheit bei weitem übersteigen.
Sollten Reisen in die Vergangenheit möglich sein, so würde sich die Frage stellen, wie die Paradoxien vermieden werden, die sich in diesem Zusammenhang ergeben können, wie beispielsweise das Großvater-Paradoxon. Als mögliche Antwort käme vor allem die everettsche Vielwelten-Theorie in Frage. Danach wäre die Vergangenheit, in die man reist, in einer Parallelwelt angesiedelt. Der ursprüngliche Ablauf der Dinge und ein durch einen Eingriff in die Vergangenheit modifizierter Ablauf würden sich beide abspielen. Insbesondere wäre es für den Reisenden unmöglich, wieder in seine ursprüngliche Version der Gegenwart zurückzukehren.
Gelegentlich werden, wenn von Reisen in die Vergangenheit die Rede ist, hypothetische überlichtschnelle Teilchen, so genannte Tachyonen, ins Spiel gebracht. Könnte sich ein Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit von A nach B bewegen, so ließe sich immer ein Beobachter finden, für den die Bewegung von B nach A stattfände. Da die Beobachter die zeitliche Reihenfolge der Ereignisse A und B unterschiedlich beurteilen, bewegt sich für alle Beteiligten das Tachyon von der Vergangenheit in die Zukunft. Aus einer hypothetisch überlichtschnellen Bewegung die Möglichkeit einer Reise in die Vergangenheit abzuleiten, ist nicht möglich.
Zeitreisen in der Literatur und im Film
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„Der Zeitmaschinen-Kongress? Der war gestern.“ - Cartoon von Joscha Sauer Bildherkunft |
Zeitreisen sind ein alter Menschheitstraum und werden daher in der Science-Fiction-Literatur oft thematisiert. Meist erfolgt dort eine Zeitreise mittels einer Zeitmaschine, seltener mittels anderer Methoden (beispielsweise in der Serie Outlander von Diana Gabaldon per Gang durch einen Steinkreis, oder durch Zauberei, wie bei der Serie Charmed – Zauberhafte Hexen).
Insbesondere sind die Probleme im Zusammenhang mit der Kausalität bei Zeitreisen in die Vergangenheit ein beliebtes Thema der Science-Fiction-Literatur.
Man kann hier grob zwischen zwei verschiedenen Auslegungen der Zeitreisetheorie unterscheiden: eine Methode ist die selbsterfüllende, prädestinierte Zeitreise. Das heißt, der Zeitreisende kann die Zukunft nicht nach seinem Gutdünken umgestalten, da jegliche Einflussnahme von ihm in der Vergangenheit schon konstitutives Element der Zeitspur war, und darauf die von ihm gekannte Zukunft basiert. Konsequent diese Theorie ausgelegt, könnte der Zeitreisende also nie etwas falsch machen, was die bekannte Zukunft betrifft. Seine Zeitreise bzw. seine Ankunft war ja schon geschehen. Auf dieser Basis gründen auch die in Filmen extrem beliebten Zeitparadoxien. Ein Zeitparadoxon ist dann gegeben, wenn ein Zeitreisender in der Vergangenheit eine Maßnahme vollzieht, die beispielsweise diese selbst in der Zukunft ermöglicht. So ist es ein beliebtes Storyelement, dass die Zeitreise in die Vergangenheit mit Hilfe einer Zeitmaschine die Erfindung der Zeitmaschine erst ermöglicht hat. Logisch ist dieses Problem nicht auflösbar, denn es gibt ja keinen natürlichen Ursprung für die Maschine. Sie konstituiert sich gewissermaßen selbst: ein Paradoxon (siehe auch Großvater-Paradoxon).
Die andere grundlegende Ansicht bezüglich Zeitreisen ist die veränderbare bzw. willkürlich konstruierbare. Das heißt, dass die Zeitreise tatsächlich andere Auswirkungen auf die Zukunft hat, die vorher nicht vorhanden waren. Viele Zeitreisefilme thematisieren dies, wenn der Akteur bestimmte Interessen verfolgt. Diese vielleicht simplere Theorie hat allerdings mit dem Problem des Schmetterlingseffektes aus der Chaostheorie zu kämpfen. Das bedeutet, dass selbst kleinste Abweichungen extreme Auswirkungen auf die Zukunft haben, die schlimmstenfalls mit der Nicht-Existenz des Zeitreisenden enden. Auch sind absichtsvolle Einflussnahmen mit einem bestimmten Ziel zu naiv gedacht, da weitere störende Faktoren im weiteren Verlauf der Zeit das beabsichtigte Ziel behindern können. Weiterhin ist nicht ganz klar, was mit der originalen Gegenwart nach der Vergangenheitsveränderung geschieht. Die meisten Filme vermischen aber diese beiden Zeitreisekonzepte der Determiniertheit und Konstruierbarkeit.
Reisen in die Zukunft sind von daher Dramaturgie-logisch weniger problematisch. Jedoch muss beachtet werden, dass eine "Rückreise" aus der Zukunft in die Gegenwart ihrerseits eine Reise in die Vergangenheit darstellt und somit wieder von den obigen Problemen betroffen ist. (Würde man beispielsweise in der Zukunft über sein Schicksal erfahren, und dann in der Gegenwart Schritte einleiten, die dieses Schicksal verhindern, ergäbe sich wieder ein Paradoxon.)
Andere Filme wiederum deuten an, dass wie auch immer geartete Schäden an der Zeit-Logik meist durch ein Paradoxon zur Vernichtung unseres Universums bzw. der für uns relevanten Dimensionen führe. Wie genau dies begründet sein soll, wird selten näher erläutert. Grundsätzlich geht man aber davon aus, dass die Zeitreise ein nicht vorhergeplanter Eingriff ist, d. h. die Zeitreise fügt sich nicht natürlich in den Zeitverlauf ein.
Eine scheinbar andersgeartete Zeitreisetheorie ist jene Konzeption, dass das gesamte Universum in seiner Zeitspur zurück- oder vorgespult wird; meist ersteres. Oft ist sich nur einer der Protagonisten des "Loops" bewusst. Dies ist zum Beispiel in den Filmen , Retroactive oder Und täglich grüßt das Murmeltier der Fall, in denen die erlebte Welt des Protagonisten in einer Zeitschleife festsitzt, derer nur er sich bewusst ist. In Galaxy Quest wiederum sieht man das Konzept, nach dem ein spezielles Gerät dazu befähigt, das gesamte Universum eine gewisse Zeiteinheit zurückzusetzen, wobei der Aktivierer des Schalters in seinem Bewusstsein nicht zurückgesetzt wird, weshalb er sein Wissen nutzen kann. Dies ist jedoch nur eine alternative Betrachtungsweise der dazu logisch äquivalenten Theorie der Reise in die Vergangenheit mit Vielweltenauswirkung.
Eine Folge der nicht definierten zeitlichen Reihenfolge von Ereignissen bei Reisen in die Vergangenheit ist das grammatikalische Problem der Tempusbildung für Zeitreisende. Das Problem wie man Vorgänge, die in der Vergangenheit stattgefunden haben werden, sofern man erst mal dort gewesen sein wird, bzw. wie man Tätigkeiten ausdrückt, die man vor langer Zeit in der Zukunft ausführte, wird beispielsweise von Douglas Adams in seinem Roman Das Restaurant am Ende des Universums diskutiert und auch in der Star-Trek-Folge „Zeitschiff Relativity“ erwähnt.
Filme und Serien, die sich vornehmlich mit dem Thema Zeitreise beschäftigen sind u. a.
Filme:
- KULT!
- 12 Monkeys (Remake von La Jetée),
- (der Protagonist befindet sich in einer Zeitschleife),
- 2025 – Gejagt durch die Zeit,
- Aliens – Die Rückkehr,
- Butterfly Effect,
- die Komödie Bill & Ted's verrückte Reise durch die Zeit,
- Contact,
- Donnie Darko
- Felix 2 - Der Hase und die verflixte Zeitmaschine
- Der Flug des Navigators (engl. Flight of the Navigator)
- Forever Young,
- Freejack (mit Mick Jagger),
- Frequency,
- Das Jesus Video (Film)
- Kate & Leopold,
- Klick (Film),
- Langoliers (nach einem Roman von Stephen King),
- Lara Croft: Tomb Raider,
- Der letzte Countdown (engl. The Final Countdown),
- Lost in Space,
- Millennium ([LINK]; nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Fernsehserie),
- Momo,
- The One,
- Das Philadelphia Experiment,
- Philadelphia Experiment II (Parallelwelten und Veränderung der Vergangenheit),
- Planet der Affen,
- Primer,
- Retroactive (mit Jim Belushi),
- Scheherazade (mit Catherine Zeta-Jones),
- Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart und Star Trek: First Contact,
- Sturzflug durch die Zeit (engl. Biggles: Adventures in Time),
- Superman (Film),
- die Terminator-Trilogie,
- Monty Pythons Time Bandits,
- Timecop,
- Timeline (nach einem Roman von Michael Crichton)
- The Time Machine,
- Timescape – Im Wettlauf mit der Zeit (engl. Timescape),
- (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
- Und täglich grüßt das Murmeltier (der Protagonist befindet sich in einer Zeitschleife), es gab vorher und danach diverse filmische Variationen
- Die Zeitfalle,
- Die Zeitmaschine (nach dem gleichnamigen Roman von H. G. Wells),
- Zeitreise in die Katastrophe (engl. The Timeshifters),
- die Trilogie Zurück in die Zukunft
sowie die Serien:
- 4400 – Die Rückkehrer,
- Babylon 5 (Die Episoden rund um das Verschwinden von Babylon 4),
- Buck Rogers,
- Charmed – Zauberhafte Hexen,
- Die Besucher (DDR-Titel: Expedition Adam '84, tschechisch Návštěvníci),
- Die Zeitreisenden (engl. Voyagers!),
- Doctor Who,
- Farscape,
- Futurama,
- Seven Days – Das Tor zur Zeit,
- Sport Billy,
- Star Trek (diverse Folgen aus den verschiedenen Serien),
- Stargate (diverse Folgen der Serie),
- Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark,
- The Twilight Zone,
- Time Trax – Zurück in die Zukunft,
- Time Tunnel,
- Zurück in die Vergangenheit (engl. Quantum Leap).
Gelegentlich tauchen in Micky Maus-Comics die Professoren Marlin und Zapotek auf, die eine Zeitmaschine erfunden haben und Micky sowie seinen Freund Goofy in frühere Zeiten schicken, um ein Rätsel zu knacken (beispielsweise die Herkunft einer zwischen Gesteinsschichten eingeschlossenen Kreditkarte). Dabei stellt sich jedoch fast immer heraus, dass Micky und Goofy diese Rätsel selbst verursacht haben. Dies veranschaulicht eine Theorie, derzufolge Zeitreisen zwar möglich sind, Paradoxien jedoch implizit ausgeschlossen sind. Es gibt aber auch Ausnahmen, in denen beide in die Gegenwart zurückreisen, und dann eine Reihe weiterer Missionen durchführen müssen, um zum Beispiel zu verhindern, dass Pablo Picasso ein Foto von Micky in die Hände fällt, der sich davon inspirieren lässt, und diese Comicfigur daraufhin als seine Kreation ausgibt, was einen entstellten Micky zur Folge hätte. Hier wäre es durchaus möglich, dass so etwas wie ein Großvater-Paradoxon entsteht.
Siehe auch: John Titor
Literatur
- D. Deutsch, M. Lockwood: Die Quantenphysik der Zeitreise, Spektrum der Wissenschaft, November 1994, S. 50-57
- J. Richard Gott: Zeitreisen in Einsteins Universum, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Mai 2003, ISBN: 3499615770
- R. Vaas: Tunnel durch Raum und Zeit, Franckh-Kosmos, Stuttgart 2006 (2. Aufl.), ISBN 3440093603
Weblinks
- Die Zeit - Sklave der Physik Zwischen Wunschdenken und Metaphysik – Anmerkungen zur im Science-Fiction-Genre idealisierten Zeitreise (Telepolis)
Diskussion der Autoren über den Artikel: Zeitreise
Habe "J. Richard Gott: Zeitreisen in Einsteins Universum" in die Literaturliste genommen. Wohl einer der bekanntesten Forscher auf diesem Gebiet (vgl. http://en.wikipedia.org/wik...
Mir ist keine wissenschaftliche Erkenntnis bekannt, die eine Zeitreise ermöglichen würde. Bevor eine solche Behauptung aufgestellt wird, wüßte ich gerne, worauf sie sich gründet. --Skriptor 08:49, 27. Mär 2004 (CET)
Mir ist allerdings auch keine abschließende Erkenntnis bekannt, daß Zeitreisen nicht möglich sind. Soweit mir bekannt gibt es zwei Überlegungen: 1. Probleme einer evtl. Zeitreise
a) Energieverbrauch (höher als vorhandene Gesamtenergie in Masse) b) Zeitreise nur möglich bis zur Schaffung der Zeitreisemaschine
2. Probleme Zeitreise sind nicht möglich da es keine Zeit an sich gibt, diese Theorieren insbesondere auch Quantentheoretische Überlegungen gehen auf Multiuniversienscenarien zurück. die darauf basieren, daß unser Verstand nur nicht in der Lage ist in einem Universum zu bleiben, sondern immer in ein Universium abdriftet welches sich nur minimal vom Vorher-Universum unterscheidet und damit ist es keine Zeitreise sondern eine Universumsreise. Und lediglich unser Bewußtsein schustert aus den Reisen durch die Universen eine Art Zeitablauf zusammen. Punktum es gibt keinen Zeitablauf und damit auch keine Zeitreise im eigentlichen Sinn.
Jetzt hoffe ich um eine Hilfe bei der Aufarbeitung um dies in den Artikel noch einfließen zu lassen. Quellen sind unteranderem Timeline (von Gr.)und Das Universum als Walnuß von diesem behinderten Physikgenie. --Westernsoft 28.06.2004
- Um Aussagen aus "Das Universum in der Nussschale" hier einfliessen zu lassen, sollte man dieses Opus aber auch verstanden haben (ich habs im Regal, aber leider noch nicht gelesen). Was ist "Timeline (von Gr.)"? --Wolfgangbeyer 00:44, 29. Jun 2004 (CEST)
Das Paradox der Zeitreisenden
Zeitreisen sind nicht möglich, weil sie dem kausalen Gefüge der Welt widersprechen und weil der Zeitpfeil nicht umkehrbar ist. Die Zukunft hat noch nicht stattgefunden und die Vergangenheit ist nicht wiederholbar. Gleichgültig, was manche Physiker theoretisch für möglich halten, dann aber praktisch und konkret gesehen doch wieder nicht - man sollte das "Paradox der Zeitreisenden" nicht aus den Augen verlieren: Wenn Zeitreisen irgendwann in der Zukunft möglich wären, dann könnte man doch wohl annehmen, dass Zeitreisende in unserer Gegenwart auftauchen würden. Doch hat jemand davon schon mal gehört? [von Hans-Joachim Jenter](vgl. http://www.hjjenter.de/Arti... )
- Das "Paradox" lässt sich sehr einfach auflösen: Wenn für Zeitreisen am Zielereignis bereits eine "Landestation" stehen muss (das wäre z.B. bei Zeitreisen via Wurmloch der Fall; hier muß das eine Ende des Wurmlochs am Zielereignis sein), dann können bei uns keine Zeitreisenden auftauchen, weil wir ja keine "Landestationen" haben. Das Nichtvorhandensein von Zeitreisenden in unserer oder vergangenen Zeiten wäre dann nicht verwunderlicher als das Nichtvorhandensein von Zügen weitab jeglicher Bahngleise.
- Wobei im "Paradox" natürlich implizit noch weitere Annahmen drinstecken:
- Wenn Zeitreisen im Prinzip möglich sind, dann heißt das noch lange nicht, dass sie auch praktisch möglich sind. Vielleicht ist der Aufwand, um mehr als ein paar Gramm um mehr als ein paar Sekunden in der Zeit zurückzuschicken, prinzipiell jenseits des mit menschlichen Mitteln machbaren.
- Wenn Zeitreisen prinzipiell und praktisch möglich sind, dann könnten sie dennoch so teuer sein, dass sie sich kaum jemand leisten kann; zusätzlich könnten strenge Regeln gelten, dass sich Zeitreisende niemals als solche zu erkennen geben dürfen (wenn Zeitreisen eine elitäre, von wenigen Menschen durchgeführte Unternehmung ist, dann ist eine durchgehende Einhaltung dieser Regeln – wegen der Gefahr, dann nicht wieder reisen zu dürfen – nicht unwahrscheinlich; und seltene Ausnahmen würden vermutlich auch nicht auffallen, weil dem Zeitreisenden ohnehin niemand glauben würde). Und beweise mir mal, dass Du noch nie einem Zeitreisenden begegnet bist! --Ce2 14:38, 5. Nov 2004 (CET)
Franz Fühmanns Erzählung "Die Ohnmacht" (in: Saiäns Fiktschen - wirklich so geschrieben) handelt davon, dass die Personen für eine gewisse kurze (im Sekundenbereich liegende) Zeitspanne in die Zukunft sehen können und dabei sehen, was sie tun werden. Und jeder versucht, das als miesen Trick zu entlarven und irgendetwas anderes zu machen - und jeder scheitert. Das Paradoxon löst sich also insofern auf, dass man zwar bei Zeitreisen weiter seinen "freien Willen" besitzt aber auch nur das tun würde, was man wirklich in der Vergangenheit schon getan hat (oder in der Zukunft gesehen hat), auch wenn man sich noch so viel anderes vornimmt. Oder extrem veranschaulicht: Mit dem Wissen, der Jackpot wurde nicht geknackt und die notwendigen Zahlen hat keiner gespielt, reise ich in die Vergangenheit... Dort wird irgendein Ereignis eintreten, das verhindert, dass ich einen gültigen Zettel mit diesen Tips abgebe, denn es würde ja die Zukunft ändern. Weiss ich jedoch, dass jemand - vielleicht sogar aus meiner Gegend - den Jackpot geknackt hat, dann lohnt eine Zeitreise: es könnte sein, dass ich derjenige bin... (analog, wenn ich in die Zukunft sehen kann...) Dadurch, dass wir nicht alle Informationen über Vergangenheit und Zukunft haben, eröffnen sich uns die Freiräume, die wir mit "freiem Willen" bezeichnen, sie ändern aber am Resultat nichts. Denn würden sie etwas ändern, wäre entweder die gesehene Zukunft falsch oder die erlebte Vergangenheit. (und sorry: mit solchen Multi-Universen kann ich nix anfangen - ich habe nur das eine hier, und das reicht mir voll und ganz). Ich kann also meinen Großvater nicht umbringen - ich kann mich aber mit ihm treffen und über die Zukunft plaudern. Ich kann mich ihm sogar als Enkel zu erkennen geben, zweifle aber daran, dass das in irgendeiner Weise die Zukunft beeinflussen würde.
Zum thema zeitreise paradox: nehmen wir mal an ich reise in die vergangenheit und und gebe albert einstein eine kopie der relativitätstheorie bevor er diese überhaupt entwickelt hat. Auf der einen seite würde dies dafür sprechen das zeitreisen nicht möglich sind. Auf der anderen dass wenn man die vergangenheit verändert automatisch ein parallel universum entsteht. In dem dann alles nach neuer handlung abläuft. Wärend in dem universum aus dem ich komme nix passiert. Außerdem hab ich mal ne frage wenn ich sagen wir 1 woche in der vergangenheit verbringe wie lange bin ich dann in der gegenwart nicht da? Oder vergeht in der gegenwart überhaupt keine zeit und ich kehre an genau den zeitpunkt zurück an dem ich gestartet bin? Würde es dann auch eine zukunft geben der ich eine woche hinterher hänge weil ich in der zwischenzeit in der vergangenheit war??? --Gabbafnord 11:22, 29. Sep 2006 (CEST) Hab noch ne frage. Ist es möglich dass ich in die vergangenheit reise und meinen großvater töte bevor er meinen vater zeugt. Müßte doch eingentlich unmöglich sein denn wenn ich meinen großvater töte kann ich ja nie eine zeitreise gemacht haben oder? --Gabbafnord 11:27, 29. Sep 2006 (CEST)
ein Laie fragt...
Als Laie hätte ich mal eine Frage an die Experten hier: Ist es nicht möglich in die Vergangenheit zu reisen in dem man...sich zunächst mit überlichtgeschwindigkeit von der erde entfernt und anschließend mit gleicher geschwindigkeit zur erde zurückkehrt? Nach meinem Laienhaften Gedankengang sollte man doch bei er "Hinreise das Licht von vergangen Ereignissen überholen und dementsprechend auch vor dessen "ausstrahlung" sprich in der vergangenheit wieder auf der Erde eintreffen?! Oder ist das zu einfach gedacht? Darauf hätte ich gerne eine Antwort?! MFG
- Mit einer Reise per Überlichtgeschwindigkeit wäre tatsächlich eine Reise in die Vergangenheit konstruierbar, wenn auch mit leicht modifizierter Argumentation. Siehe dazu Minkowski-Diagramm#Lichtgeschwindigkeit als Grenze. Evtl. musst Du zum Verständnis die Abschnitte davor auch lesen. Der Haken ist der, dass es eben nicht möglich ist mit Überlichtgeschwindigkeit zu reisen. Es wäre ja nicht mal feststellbar, ob Du dabei von A nach B oder umgekehrt gereist wärest (Diskussionsbeiträge bitte immer unten anfügen). --Wolfgangbeyer 21:51, 18. Apr 2005 (CEST)
- Seh ich nicht so.
- Lichtgeschwindigkeit#.C3.9Cberlichtgeschwindigkeit in optisch dichten Medien
- Aus diesem Artikel geht hervor das auch das Licht in seiner Geschwindigkeit von der Umgebung abhängig ist und ist somit (bis auf die höhere Geschwindigkeit) eine Strahlung wie jede andere auch.
- Die Teilchen in einem Atom Reaktor würden nach dieser Erklährung ja dann auch zu einem Kollaps oder mindestens zu einer Messbahren Raum- Zeit Verzerrung führen, oder lieg ich da falsch?. Da Licht eben auch nur Strahlung ist sehe ich keinen Anhaltspunkt warum Lichtgeschwindigkeit als dermaßen bedeutende Grenze angesehen werden muss. Ja es is schon schnell aber auch nicht viel mehr. Lange Zeit galt auch die Schallmauer als die Grenze der Geschwindigkeit und Wissenschafftler rechnetem mit dem Schlimmsten Fall wenn sie durchbrochen wird. Es gab sogar Demos gegen die ersten Versuche um zu verhindern das Universum zu zerstöhren. Mal abgesehen das schon ein gutes Gewehr eine Kugel mit Überschall abfeuert ^^. Toller Gedanke, dann hätten wirklich die Waffen die Menscheit ausradiert. TobiasBeßenreither 26.08.2005 7:31
- Hallo Tobias, ob DU das so siehst, ist nicht so relevant. Hast Du denn Minkowski-Diagramm#Lichtgeschwindigkeit als Grenze gelesen und verstanden oder nicht? Der Umstand, dass sich nichts schneller als mit (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, ist eine Folge der Struktur von Raum und Zeit und keine Eigenschaft von Objekten, wie beispielsweise eines lediglich unvollkommenen Raumschiffes. Solange wir nicht aus der Struktur von Raum und Zeit, wie sie die RT beschreibt, rauskönnen, bleibt es auch dabei. Das ist schon anders als bei der Schallgeschwindigkeit. Und Einsichten dazu kann man sich nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Im übrigen würde ich darum bitten, auch hier den roten Kasten oben in Diskussion:Relativitätstheorie zu beachten. --Wolfgangbeyer 17:38, 26. Aug 2005 (CEST)
- Hallo Wolfgang, ich zweifle nicht an der Relativitätstheorie und ich verstehe auch das Minkowski-Diagramm. Allerdings verstehe ich es wohl etwas anders als Sie.
- Zitat: Albert Einstein entdeckte nun, dass die obige Beschreibung der Verhältnisse nicht korrekt ist. Raum und Zeit sind so beschaffen, dass für die Übersetzung der Koordinaten zwischen bewegten Beobachtern andere Regeln gelten.
- So ist es, es gelten andere Regeln und die anderen Regeln werden in der Relativitätstheorie mathematisch beschrieben. Diese mathematische Beschreibung setzt nicht die Existenz einer 4. Raumdimension voraus. Die Zuordnung der mathematischen Dimensionen zu real existierenden Dingen ist ohnehin eine sehr schwierige Angelegenheit die um so schwieriger ist je komplizierter die Mathematik ist.
- Nach meiner Anschauung ordne ich die 4. Dimension aus der Relativitätstheorie der standardisierten Bewegung oder Frequenz zu welche zur Messung der Zeit verwendet wird. Dabei bleiben unsere bekannten 3 Raumdimensionen absolut unverändert und die 4. , die Zeit, ist eine schlichte Veränderungskonstante.
- Zu beachten wäre nur noch dass die Relativitätstheorie möglicherweise bei Grenzsituationen unter Umständen ungültig wird, beweisbar ist diese Behauptung nicht weil die Grenzsituationen eben das Menschenunmögliche sind was Sie immerwieder darlegen: "übersteigt das Menschenmögliche..."
- Diese Überlegung sorgt dafür dass die Philosophie von Plato auch durch die Relativitätstheorie nicht an Gültigkeit verliert. Eine weitere Schlussfolgerung aus dieser Überlegung ist, dass es keine Zeitreisen geben kann. Natürlich ist es mir bis heute nicht gelungen Sie zu überzeugen und dieser Text wird auch nicht ausreichend sein. Wegen dieser Tatsache möchte ich mich Entschuldigen dass ich Ihre Anschauung kritisiert habe und als Märchen bezeichnet habe ohne die Fähigkeit Sie argumentativ zu überzeugen. Das werde ich in Zukunft unterlassen und solange Sie mir an Kompetenz überlegen sind werde ich Ihre Artikel nicht mehr verändern. Ich hoffe aber dass Sie mich nach diesen Ausführungen wenigstens ein kleines bisschen verstehen können. Da ich in Wikipedia keinen Wissenschaftler fand der diese von mir beschriebene Anschauung mit ausbaut, werde ich mein Präsentismus-Projekt vorerst ruhen lassen. Ich wollte Wissenschaftler finden, habe aber nur ThomasM gefunden und er ist ein Mystiker, sehr traurige Angelegenheit also. Ich werde auch aufhören Ihre antipräsentistischen Artikel zu kritisieren. Tatsache ist dass ich mit meiner Anschauung nicht alleine bin und deshalb werde ich erstmal Gesinnungsgenossen suchen müssen. Ihnen möchte ich ans Herz legen die WP nicht zu verlassen. Ich achte Ihre Leistungen trotzdem ich nicht immer die selbe Anschauung vertrete wie Sie. Neulich habe ich mal Ihr Fließen der Zeit vor falschen Theorien bewahrt, ich weiß garnicht ob Sie das mitbekommen haben, dafür hatte ich aber Ihren Abschnitt Zeitreise in Zeit umformuliert was Ihnen nicht gefiel. Vandalismusbekämpfung werde ich noch machen. Gefreut hat mich dass Sie entgegen Ihrer Anschauung meine vorgeschlagenen Zitate übernommen haben. Gewissermaßen haben Sie aber schon recht dass in meinem Fall eine gewisse Selbstüberschätzung vorliegt, wodurch allerdings mein o.G. Gedanke nicht falsch werden muss, deshalb ist mein Lob für Sie wahrscheinlich eher Tadel, ich weiß es nicht. Ich war auch, wie oben beschreiben, in erster Linie auf der Suche nach Gesinnungsgenossen. Schönes Wochenende und alles Gute MfGMatze6587 02:33, 27. Aug 2005 (CEST)
- Die Methoden der Messung der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum sind sowieso unzureichend. Die Konstanz ist nur scheinbar belegt. das Trägermaterial der Lichtübertragung muss man sich als bewegtes Medium wie Luft für den Schall ein bewegtes bindendes Medium ist vorstellen. kein Experiment kann diese Theorie eines bewegten bindenden mediums widerlegen, und selbst Einstein hat verlauten lassen dass die Raumzeit eine Art "Anderer Äther" ist. Die Idee vom Warpantrieb finde ich deshalb auf jeden fall realistischer vals das Postulat der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Wird der "Andere Äther" mitgeführt ist Überlichtgeschwindigkeit möglich. Befindet sich ein Loch in dem "Anderen Äther" (Wurmlöcher) ist ebenfalls Überlichtgeschwindigkeit möglich. In die Vegangenhgeit reist man bei Überlichtgeschwindigkeit selbstverständlich nicht, denn Vergangenheit existiert nicht, man kann maximal in leeren Raum reisen. Da ich aber mittlerweile von einer Universumsgrenze ausgehe kann man den wirklich leeren Raum gar nicht erreichen, denn nichts kann diese Grenze überschreiten. Wer weiß, vielleicht gibt es nach Überschreiten von c auch so eine Art Überlichtgeschwindigkeitsknall wie in Luft nach überschreiten der Schallgeschwindigkeit ein Überschallknall entsteht. Man müsste endlich den Atombomben-Antrieb verwirklichen, dann kämen wir der Sache schon näher. (Siehe Orion-Projekt)
- @Tobias Beßenreiter, bitte unterschreibe am Ende mit 4 hintereinander geschriebenen Tilden ~ MfGMatze6587 11:12, 26. Aug 2005 (CEST)
- Hallo Wolfgang,
- Ich wollte dadurch ja auch keine neue Theorie aufstellen sondern nur nachfragen ob ich damit irgendwie richtig liege.
- Das meine Meinung alleine nicht viel zählt ist mir auch klar, nur leider finden sich hier für mich leichter Antworten als in den meisten News Groups. In solchen wurde mir nämlich schon ziemlich offt vorgehalten das ich doch erst Studieren möge und dann noch mal Frage. Das ging sogar soweit das ich nach ein bis zwei Fragen aus solchen Foren ausgeschlossen wurde. Daher halte ich persönlich nicht sonderlich viel davon.
- Liege ich dann richtig das es also nicht am Licht an sich liegt sondern daran das sich theoretisch jede Strahlung im Vakuum auf diese Geschwindigkeit bringen lässt, und es nennen wir es mal eine Kraft gibt die bei dieser Geschwindigkeit entgegenwirkt und eine weitere Beschleunigung verhindert? Licht ist nur in anderen Medien (wie Sauerstoff oder einfach unsere Luft) nicht so leicht abzubremsen. Und den Teil Lichtgeschwindigkeit als Grenze des Minkowski-Diagramms versteh ich so das wenn man überlichtgeschwindigkeit erreicht würde unsere bis dahin gültige physik außer kraft gesetzt würde. Sprich keiner weiß wie sich die Dinge dann verhalten. Aber dann währe Lichtgeschwindigkeit die falsche Bezeichnung.
- Zudem möchte ich mich der Meinung von oben anschließen. Leute wie du halten die Wikipedia als brauchbares Informationsportal am Leben. Dafür meinen vollsten Respekt. Ihr macht gute Arbeit.
- TobiasBeßenreither 09:49, 29. Aug 2005 (CEST)
- In der Tat ist die Lichtgeschwindigkeit als Grenzgeschwindigkeit eine Eigenschaft der Raumzeit, die zunächst einmal nichts mit dem Licht als solches zu tun hat. Licht hat (im Vakuum) diese Geschwindigkeit, weil das Photon masselos ist. Auch Gravitationswellen breiten sich z.B. mit exakt Lichtgeschwindigkeit aus. Dass die Geschwindigkeit (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit genannt wird, hängt einfach damit zusammen, dass man sie eben zuerst als Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum entdeckt hat, bevor Einstein herausfand, dass sie wesentlich tiefer in der Struktur der Raumzeit verwurzelt ist. Und der Name ist ja nicht falsch, nur eben nicht ideal.
- Man kann aber nicht alle Strahlung auf Lichtgeschwindigkeit bringen. Teilchen mit Masse (also z.B. β-Strahlung = Elektronen) können zwar auf Geschwindigkeiten beliebig nahe der Lichtgeschwindigkeit gebracht werden, aber nicht wirklich auf Lichtgeschwindigkeit. Für letzteres würde man nämlich unendlich viel Energie benötigen.
- Es ist allerdings nicht eine Kraft, die der Beschleunigung entgegenwirkt. Vielmehr ist die kinetische Energie für Teilchen mit Masse eben etwas höher, als die Newton-Formel angibt, und strebt gegen Unendlich, wenn man sich der Lichtgeschwindigkeit nähert. Man braucht also immer mehr Energie, um das Teilchen noch weiter zu beschleunigen.
- Überlichtschnelle Teilchen (Tachyonen) würden zunächst einmal die Kausalität in Frage stellen. Allerdings gibt es mit ihnen auch noch andere Probleme (beispielsweise, dass sie keine minimale Energie hätten, ein Tachyon wäre also gewissermaßen eine unerschöpfliche Energie"quelle"). Kurz: Die Physik hätte tatsächlich mehr als ein Problem mit solchen Teilchen. --Ce2 15:29, 29. Aug 2005 (CEST)
Zeit... (Phänomen(e))
Falls Zeitreisen möglich wäre, wäre dann auch prinzipiell das "Sehen in die Zeit" möglich? --Alien4 18:27, 27. Mai 2005 (CEST)
- Das sehen ist doch möglich, neulich habe ich ca 2,5 Sekunden in die Vergangenheit der Erde geschaut. Der Mond reflektierte nämlich gerade Erdlicht, das war Ende Juli morgens gegen 3:00 Uhr. Ansonsten sieht man im Weltall sowieso nur die Vergangenheit, man sieht also nur Ereignisse die bereits stattgefunden haben und man kann wohl kaum feststellen welcher Stern bereits verloschen ist und welcher noch existent ist.
- Dann kannst Du mir bestimmt zweifelsfrei(!) sagen, welches das erste Lebewesen auf der Erde war, welche Person als erste die Idee für das Rad hatte, ... wer Kennedy erschossen hat... Wenn Du meine originale Frage anschaust, dann steht "Sehen in die Zeit" in Anführungszeichen -> was meint, "mitverfolgen" (auf einem Bildschirm, ...) historische Ereignisse aus der Vergangenheit (Zukunft?). --Alien4 00:16, 18. Sep 2005 (CEST)
- Wo eine Kamera draufgehalten wurde ist das möglich, außerdem habe ich auf meiner Benutzerseite ein System beschrieben mit welchem es auch ohne Aufzeichnung mit Direktübertragung möglich ist, allerdings bräuchte man dafür Überlichtgeschwindigkeit, sonst beginnt es erst uin Zugkunft zu funktionieren und man kann nicht in die eigene Vergangenheit schauen, sondern nur auf Zeitpunkte nach der Installation des systems (was sowieso nicht technisch realisierbar wäre, davon abgesehen, wegen Auflösungd- und Reichweitenproblemen). Aber egal, es ist alles zu unvollkommen was auf meiner Benutzerseite steht. Das System zum in die vergangenheit schaunen steht unter der Überschrift Zeit und Kausalität MfGMatze6587 00:45, 18. Sep 2005 (CEST)
- Wer das Rad erfunden hat werden wir natürlich mal nie herausfinden. 1. gibt es keine Überlichtgeschwindigkeit (nach aktuellem kenntnisstand, ich selbst bin verfechter dieser) 2. gibt es kein so hochauflösendes Teleskop mit welchem man dann aus solch unendlich großen Entfernungen Beobachtungen anstellen lönnte.
- Fazit: Wir werden es schlicht niemals erfahren wer das Rad erfunden hat. Ich hglaube dass so lange es Intelligenz gibt, so lange gibt es auch ein Rad. das Rad ist das Produkt der Intelligenz, das wurde durch Denken erfunden, nicht durch probieren.
- Genauso ist es mit sämtlichen geometrischen Formen, die sind alle Produkte der Intelligenz und wurden in Köpfen geschaffen. Kugel Kegel Pyramide, Kreis, Dreieck usw. das ist ewig funktionierende Mathematik, die funktioniert überall in jedem Raum, und wo ein denkendes Wesen ist dort wird es Mathematik geben. MfGMatze6587 00:52, 18. Sep 2005 (CEST)
- Dann sollte es also absolut sicher sein, dass es (noch) kein (bereits entdecktes/gefundenes?) "Elementarteilchen"(?) gibt ( / geben kann), welches es (einfacher) ermöglichen würde, heute Ereignisse mitverfolgen zu können, welche vor bereits langer Zeit stattgefunden haben? (Wie war das nochmal(?): Photonen reisen (immer?) mit Lichtgeschwindigkeit (auch im Nicht-Vakuum?), Radiowellen auch, ...?) --Alien4 19:19, 22. Okt 2005 (CEST)
- Licht und Radiowellen sind ein und das selbe, nämlich Elektromagnetische Wellen, der Einzige Unterschied ist die Wellenlänge. In unterschiedlichen Medien haben diese Wellen auch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Elementarteilchen speichern keine Information, das wäre mir neu dass da jemand ernsthaft dran forschen würde. --Matze6587 Matze6587 20:51, 22. Okt 2005 (CEST)
- Schon interessant, wie sich so ein "ein-und-dasselbe" Teilchen(?) (vollkommen?) unterschiedlich auswirken kann: mit den Augen (CCD Chip, ...) wahrnembar, durch eine Antenne empfangbar(übersetz-/umformbar) (, von einem Geigerzähler "detektierbar"?), ...(?) (weshalb ich wohl auch die Verbindung zwischen den "beiden" nicht einfach so herstellen konnte).
- Trotzdem könnte die Frage vielleicht bestehen bleiben, ob nicht vielleicht ein (vielleicht?) existierendes (noch zu entdeckendes?) aus jeder Materie strahlendes(?) Elementarteilchen, nicht durch ein (natürliches?) Medium entscheidend (nutzbar) abgebremst werden könnte, das dann natürlich auch sensoriell detektier- und umformbar (sinnvoll darstellbar) sein müsste, um wenigstens in die Vergangenheit "schauen" zu können. (Ich weiss; sehr viele ((para?)physikalische?) "vielleicht"s) --Alien4 23:09, 27. Okt 2005 (CEST)
Verschwörungstheorien
Es gibt wahrscheinlich Millionen von Verschwörungstheorien und wirren Thesen zu den verschiedensten Themen. Wollen wir die wirklich alle in der WP in den thematisch zugehörigen Artikeln aufführen? Wie tief wollen wir denn noch sinken? Was meinen die anderen dazu? Hab's vorerst mal wieder entfernt. Sofern es sich um Verschwörungstheorien von einem gewissen Bekanntheitsgrad und bekannten Urhebern handelt, müssen wir die natürlich beschreiben. Das sollte aber in einem separaten Artikel dazu erfolgen, so wie z. B. bei Erich von Däniken. --Wolfgangbeyer 12:55, 26. Jun 2005 (CEST)
Zeit WAS IST DAS?!?!?!?!?!?
Meiner Ansicht nach ist Zeitreisen möglich. ja ja ja kennen wir.
Zeit in dem Sinne wie wir sie bezeichnen ist (Glaub ich zumindest) nichts anderes als eine Bewegung der Massen im Universum, der Galaxie, auf der Erde und wie das alles heißt. würde sämtliche bewegung von Masse bzw Energie (Masse is ja eigendlich nix anderes) stoppen hätte das einen Stillstand der Zeit zur Folge. Anders rum, Läuft das alles schneller ab vergeht die Zeit Objektiv gesehen schneller.
Da der Mensch aber von Natur aus eher zur Subjektiven Wahrnehmung tendiert empfinden wir Geschwindigkeit relativ.
Gutes Beispiel ist die Autobahn mit durchschnittlich 100 kmh im Verkehrsfluss. Fahren wir mit 200 Sind alle anderen langsam fahren wir mit gemütlichen 10 Sachen Rasen die anderen an uns vorbei.
Das bedeutet das Die ZEIT die wir als gleichmäßig wahrnehmen in ihrer Geschwindigkeit Schwankt. Wir bemerken das nur nicht weil wir quasi im Auto sitzen. Das währe zumindest eine mögliche Theorie für das Zwillingsparadoxum (ich entschuldige mich hiermit in tiefster Trauer für Schreibfehler).
Es ist also gut möglich das es im Universum Plätze gibt auf denen alles viel schneller abläuft. Das hätte dann aber zimlich wenig mit Zeitreisen im uhrsprünglichem Sinn zu tun.
In der Zeit zurück? Nein, zumindest nicht vollständig. Was soll dass den heißen?
Ganz einfach. Um WIRKLICH in der Zeit zurück zu Reisen müsste man sämtliche Teilchen (Materie und was es sonst noch gibt) wieder auf den Platz Setzen auf dem sie am gewünschten Ziel-Zeitpunkt war. Das Funktioniert in So fern nicht das auch die Maschiene (meinetwegen auch das Wesen) die dieses tut auch SICH SELBST versetzen müsste. Dadürch würde der vorgang eindeutig unterbrochen und die Zeitreise währe unvollständig.
Unter umständen würde diese Verschiebung sogar ein Ungleichgewicht hervorrufen welche eine Vernichtung Der Welt zur folge hätte. Das ist aber nur ne vermutung meinerseits. Beweisen lässt sich das natürlich nicht. Zur Zeit zumindest.
Über Meinungen dazu würd ich mich freuen:
E-Mail: blackrat@progstore.de mfg: TobiasBeßenreither
- Das sind vollkommen richtige und korrekte Überlegungen. Aber solange es hier so viele studierte Doktoren gibt die glauben bei Überlichtgeschwindigkeit würde man nicht nur Abläufe rückwärts wahrnerhmen, wie es richtig interprätiert ist, sondern auch in der Zeit zurückreisen sind wir mit unserer präsentistischen Anschauung absolut machtlos. Die Mehrheit entscheidet was Inhalt der Wikipedia ist. Und solange die Mehrheit glaubt dass Zeitreisen prinzipiell möglich sind, und damit die Existenz von Masse und Beschleunigung leugnet ohne es zu merken, muss es eben Artikel geben deren Inhalt mit Märchen gefüllt ist. Ich suche noch Leute die an einem Artikel oder Abschnitt Präsentismus mitarbeiten, schaut in die Diskussion Zeit und schaut Euch die Version an in welcher ich schonmal einen versuch unternommen habe. Unter dem Diskussionsbeitrag "Präsentismus" verweise ich auf die Artikelversion in welcher ein unfertiger Abschnitt "Präsentismus" war.MfGMatze6587 12:56, 23. Aug 2005 (CEST)
- Danke immer schön zu hören das es Leute gibt die der selben Meinung sind. finde es auch komisch das diese Theorie zur Zeitreise bzw zur Zeit sich einfach nicht durchsetzt weder in der allgemeinen meinung noch bei den heutigen Gelehrten. Zumindest sollte einmal darüber diskutiert werden. Es wird immer nur abgetan da ich keinen Dr Titel vor meinem Namen hab. Mir wurde nur immer auf Fachliteratur verwiesen wie schön öffters auf "das Universum in der Nussschale". Scheinbar und auch trauriger weise muss in der Wissenschafft von heute einfach alles kompliziert sein um als möglichkeit akzeptiert zu werden :-( mfg: TobiasBeßenreither
- Einige Teile aufgrund von Klährungen heraus genommen
Das universum ist unendlich das ist klar. Und das der mensch nicht das gesamte universum kennt und versteht auch. Wäre es dann nicht möglich dass es irgendwo im universum einen ort gibt an dem andere physikalische und thermodynamische gesetze gelten. Und somit zeitreisen möglich sind. Ich weiß man kann nicht beweisen das es so ist man kann aber auch nicht beweisen das es nicht so ist. --Gabbafnord 11:13, 29. Sep 2006 (CEST)
Reise in die Vergangenheit
Mal abgesehen davon, dass man nicht in der Zeit reisen kann, weil man immer in der Gegenwart lebt, gibt es hier eine große Ungenauigkeit:
Verlässt man mit einem fast lichtschnellen Raumschiff die Erde und kehrt nach einer gewissen Zeit wieder zurück, so ist auf der Erde eine größere Zeit verstrichen als an Bord des Raumschiffes. Die Ursache ist die Zeitdilatation, die nach der speziellen Relativitätstheorie bei derartig hohen Geschwindigkeiten auftritt. Der genaue Ablauf einer solchen Zeitreise ist unter Zwillingsparadoxon beschrieben. Bei hinreichend großer Reisegeschwindigkeit und Beschleunigung wäre dabei im Prinzip in beliebig kurzer Reisezeit eine beliebig ferne Zukunft erreichbar.
Die "Zukunft" in die man so reist ist eine soziale und psychologische Definiton. Jeder ist immer in "seiner" Zeit und fällt da niemals raus. Wenn ich nun die ganze Erde auf diese Reise schicke, selbst aber hier in einem Raumschiff bleibe, und sie kommt irgenwann wieder zurück und ich lebe wieder darauf, dann bin ich ebensogut in meine "Vergangenheit" gereist. Man kann hier also nicht schreiben Reisen in die Zunkunft sind prinzipiell möglich und Reisen in die Vergangenheit nicht.
Am besten man läßt die ganze Physik hier raus und macht daraus drei Sätze mit fünf Verweisen. Dann wird das ein schöner Science-fiction Artikel. -- Thomas M. 17:15, 17. Sep 2005 (CEST)
- In deine eigene Vergangenheit bist du nicht gereist, es ist auf der Erde nur weniger passiert als auf deinem Raumschiff, bzw, du siehst dann älter aus als dein Zwillingsbruder der auf der reisenden Erde ist.
- Vergangenheit und die eigene Vergangenheit ist eben da schon ein großer Unterschied.Matze6587 23:45, 17. Sep 2005 (CEST)
- Hier ist genau das Problem: Wer bist du? Was ist eigene Vergangenheit? Du BIST deine eigene Vergangenheit. Da ist nichts, wohin man reisen könnte. Der Artikel will mit Fiktivem zeigen, dass innerhalb von Fiktivem Fiktives fiktiv ist, oder nicht ganz so fiktiv - wenns Spaß macht... -- Thomas M. 16:27, 20. Sep 2005 (CEST)
- Ich bin das Produkt vergangener Ereignisse und existiere in Gegenwart. Ereignisse existieren nicht, sie geschehen. Zwischen reiner Existenz und Geschehen ist eben ein Unterschied. In Vergangenheit steckt das Wort gehen drin, und es bedeutet selbst auch so viel wie dass da eben etwas gegangen ist was in der Gegenwart nicht mehr geht, was aber Ursache für das sein kann was in der Gegenwart geht. MfGMatze6587 07:47, 23. Sep 2005 (CEST)
- Nach der Vielwelten-Theorie, in wlcher das Universum so funktioniert wie ich es selbst auf meiner Schrotthaufen-HP erfunden habe, ohne dass ich damals von der everettschen Vielweltentheorie wusste, also mit dreidimensionelen FPS, würdest du bei einer Zeitreise in einem Paralleluniversum landen, der Zwilling den du dort triffst ist demnach dann ein anderer aus einer Parallelwelt und nicht dein wirklicher Bruder. MfGMatze6587 23:45, 17. Sep 2005 (CEST)
Gestern habe ich ein Film im Zweiten gesehen, wo die zurückreisende Person in den eigenen Körper zurückversetzt wird, aber mit der Erinnerung an die Relativzukunft (eine Art Zeitschleife). Diese Person kann dann sozusagen nicht die eigene Zukunft verhindern zum Beispiel Tötung der Eltern, aber die Person kann eigene Fehler korrigieren weil sie eine Art Erinnerung an die Zukunft hat. Zum Beispiel würde ich nochmal die Jahre 1985 bis 1988 erleben natürlich mit dem Wissen von heute (2005) Die Zeitmaschine in diesem Film kann beliebig benutzt werden sodass ich immer wieder die Jahre 85-88 erleben kann. In diesen Jahren war ich im Heilpädagoguim an der Ostsee mit Marek Roth und wir können unsterblich sein und diese Zeit für ewig geniessen.
Philipp Mevius Eckernförde den 18. Oktober 2005
- Scheint ein Traum der Menschheit zu sein, das mit den Zeitreisen :)
- In Singleplayer-Computerspielen kannst du auf der von dir beschriebenen Weise in der Zeit reisen, wenn du eine Situation nicht gemeistert hast wirst du meist automatisch etwas zurückversetzt und darfst die selbe Situation mit neuen Ideen meistern. Bei modernen Computerspielen haben aber auch die Bots variable Strategien und künstliche Intelligenz, so dass sie bei einer Wiederholung anders agieren, der größte veränderliche Faktor bleibt aber der Mensch. :). Das Universum kann man aber nicht zurücksetzen, davon bin ich hundertprozentig überzeugt. Lasse dich nicht von den Filmen und PC-Spielen in einer solchen Weise beeinflussen, das ist und bleibt reine realitätsfremde Phantasie. MfGMatze6587 Matze6587 15:57, 18. Okt 2005 (CEST)
Begriffsklärung
- Im Artikel steht der einleitende Satz:"Eine Zeitreise ist eine Bewegung in der Zeit, welche vom gewöhnlichen Zeitablauf abweicht." Ein Astronaut, der mittels eines Raumschiffs "in die Zukunft" reist, erfährt keinerlei Abweichung vom gewöhnlichen Zeitablauf. Er altert nur langsamer als z.B. seine irdischen Artgenossen. Das kann man aber nicht als Zeitreise bezeichnen. Dazu würde gehören, dass man sich in seine eigene Zukunft hineinbewegt. Das ist jedoch auch mithilfe relativistischer Effekte nicht möglich. --172.182.194.243 18:05, 12. Jan 2006 (CET)
- Wenn ich unsere Welt in 1000 Jahren erleben möchte und dazu eine Reise mit v=0,999c zu einem fernen Stern und wieder zurück unternehme, dann ist das zweifellos auch eine Zeitreise. Im Übrigen handelt es sich bei 172.182.194.243 um den gesperrten Benutzer Chriss. --Wolfgangbeyer 23:34, 12. Jan 2006 (CET)
- Das ist beides Unsinn! Weder ist relativ langsameres Altern eine Zeitreise noch bin ich dieser ominöse Chriss. --172.183.212.233 16:37, 13. Jan 2006 (CET)
- Wenn der besagte Astronaut ein Zeitreisender in Richtung Zukunft der Erde wäre, dann müsste logischerweise die Erde mit ihren Bewohnern währenddessen eine Zeitreise in Richtung Vergangenheit des Astronauten unternehmen. Denn unsere Welt erlebt ja nun den Astronauten von vor 1000 Jahren. --172.178.172.153 19:04, 14. Jan 2006 (CET)
Energiereise
Können wir nicht für Zeitreise besser Energiereise sagen.Zeit ist nicht gleich Zeit im Raum ,oder sie gibt es garnicht.Der Tod könnte dann auch als Energiereise gelten,er wäre nicht das Ende sondern der Höhepunkt des Lebens,weil wir erst dann die Energie besitzen zur Reise. B.K
IP-Sperre
Habe wegen anhaltendem Edit-War mit dem gesperrten Benutzer Chriss eine IP-Sperre eingerichtet. --Wolfgangbeyer 23:01, 25. Jan 2006 (CET)
Einleitung
- Wie soll man sich eine Bewegung in der Zeit vorstellen, die vom gewöhnlichen Zeitablauf abweicht? --172.177.146.215 14:50, 27. Jan 2006 (CET)
Korrektur interner Film-Link
Hallo, inzwischen gibt es zum Film "Das Jesus-Video" einen eigenen Artikel: Das Jesus Video (Film). Bitte richtig verlinken! Danke.
Ergänzung Film mit Zeitreise + Fragen eines weiteren Laien
Hallo!
Gestern habe ich den Film Jumanji (USA, 1995) mit Robin Williams gesehen.
Bin der Meinung, dass der Film auch in die Liste der Filme mit einem Zeitreise-Hintergund gehört, da der 1969 "vom Spiel eingesogene" Alan zunächst 26 Jahre in einer Parallelwelt gelebt haben muss, bevor er 1995 wieder in die "normale Zeit" zurückkehrt, und nach Beendigung des abenteuerlichen Spiels schließlich eine neue bzw. veränderte Zeitabfolge im Jahr 1969 beginnt.
Euch weiterhin viele interessante Zeitreisen!
"Captain Future"
Angehängte Fragen eines Laien:
Warum gehen so viele Theorien davon aus, wenn eine Zeitreise überhaupt möglich sei, dass das nur mit einer Zeitmaschine geht? Wäre es auch denkbar, eine Zeitreise "rein organisch" zu unternehmen; also z.B. mit der Kraft der Gedanken, im Traumzustand, durch Hypnose (vgl. Dejavu-Phänomene). Wo hört bei Thema Zeitreise die wissenschaftliche Methodik auf?
- Ich weiß zwar nicht genau, was du meinst, aber ein Punkt wäre tatsächlich zu diskutieren: Der Begriff "Zeitreise" hat offensichtlich mehrere Bedeutungen bzw. sprachliche Anwendungen: Zum einem die Bedeutung, wie in diesem Artikel dargestellt, zum anderen die 1. "gedankliche Zeitreise" (eigene Erinnerung), 2. "Lebens-Zeitreise" (wie sie häufiger in der Neurologie von "beinahe Gestorbenen" erwähnt wird) und 3. die "unterhaltende Zeitreise" (z.B. Themen-Show oder Revue "Zeitreise in die 60er-Jahre"). - Wenn sich jemand Fachkundiges findet, könnte er diese "zeitreisenden Gedanken" mal aufgreifen und in wikipedia umsetzen. Aber bitte keine Hellsehereien hier thematisieren! <> 17:53, 6. Feb. 2006
Vergangenheit und Neutronenstern
Hallo Amtiss,
- Bitte mal den Abschnitt "Reisen in die Vergangenheit" lesen, bevor du inhaltlich zu diesem Thema was korrigiert.
- Das Beispiel mit dem Neutronenstern illustriert, dass gravitative Zeitverschiebungen durchaus erheblich sein können. In populärwissenschaftlichen Darstellungen – und wir wenden uns ja schließlich an den Laien – sind solche Beispiele ausgesprochen nützlich und einprägsam. --Wolfgangbeyer 00:43, 1. Feb 2006 (CET)
Naja, ich hatte den einleitenden Satz ("Inwieweit Reisen in die Vergangenheit prinzipiell möglich sind, ist nicht abschließend geklärt.") gelesen und dachte mir okay, kannst also das oben ändern. Eine Reise in die Vergangenheit scheint nach derzeitigen Erkenntnissen nicht möglich, das erschließt sich mir aus der Lektüre des unteren Abschnitts ("so genannte Wurmlöcher", "Man nimmt jedoch an, dass es keine derartig schnell rotierenden Schwarzen Löcher gibt." , "Die Existenz solcher Strings ist jedoch umstritten.", "was jedoch nicht der Fall ist."). Bei letzterem kann ich dir in dem Kontext zustimmen ("Laien"), man sollte aber bedenken, das es erhebliche Zeit dauert bis man überhaupt erst in die Umlaufbahn eines Neutronensternes gelangt ist. Insofern erinnert mich die Formulierung eher an Science-Fiction-Literatur, ehrlich das könnte ein Satz aus dem Anhalter sein.-- Amtiss, Amtiss 11:21, 1. Feb 2006 (CET)
- Wenn es nicht abschließend geklärt ist, dann kann man es auch nicht prinzipiell ausschließen. Deine Formulierung hätte man aber in diese Richtung missverstehen können.
- "hypothetischer Bewohner" ist sicher besser. --Wolfgangbeyer 23:11, 1. Feb 2006 (CET)
- Zeitreisen in die Zukunft sind zwar physikalisch prinzipiell möglich, Reisen in die Vergangenheit unter Umständen auch, ihre praktische Durchführung übersteigt jedoch das Menschenmögliche bei weitem. Was hältst du von dieser Formulierung ? Und zu 2. schlage ich vor das einzufügen (oder auch "gedachter" Bewohner). -- Amtiss, Amtiss 12:00, 2. Feb 2006 (CET)
sorry, aber ich hab eine frage: kann man nicht davon ausgehen, dass nie eine zeitmaschine erfunden werden wird, da doch schon lange jemand aus der "zukunft" hier gewesen wäre?
- Nein, denn Zeitreisen könnten prinzipiell voraussetzen, daß am Zielort zur Zielzeit bereits eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist (stell Dir z.B. ein "Zeit-Stargate" vor, das statt durch den Raum durch die Zeit geht: Wo kein "Zeit-Stargate" steht, kann man auch nicht hinreisen). Dann wäre es nicht möglich, weiter zurückzureisen als bis zum Bau der ersten Zeitmaschine. --Ce2 22:22, 15. Mär 2006 (CET)
- sehe ich das falsch, oder wäre so ein "Zeit-Stargate" aus dem z. B. fertige Menschen herausspazieren und was von der "Zukunft" erzählen nichts anderes als ein Perpetuum Mobile ???
Andere Zeitreise -Technologie
Ich habe vor längerer Zeit die Buchreihe von Ralf Isau "Der Kreis der Dämmerung" gelesen. Darin bewegt sich der Protagonist zurück in der Zeit, indem er nicht wirklich schneller als das Licht ist, sondern das Licht verlangsamt.Wäre es sinnvoll, diese Idee in den Artikel mitaufzunehmen oder ist das überhaupt wissenschaftlich-theoretisch nicht möglich?(bin leider nicht genug bewandert auf dem Gebiet :))--Medici 16:55, 26. Jul 2006 (CEST)
- Die Lichtgeschwindigkeit ist im Vakuum konstant. Das ist ein Naturgesetz, auf dem z.B. die bewährte Relativitätstheorie aufbaut. Es ist mir auch unklar, wieso es überhaupt eine Zeitreise sein sollte, wenn man die Geschwindigkeit des Lichts verlangsamen würde. In Materie, z.B. im Wasser, ist die Lichtgeschwindigkeit reduziert (Brechungsindex). Dennoch ist das Baden keine Zeitreise.
- Es ist auch nicht gerade eine Vereinfachung, die den Artikel weiterbringt, wenn man eine Zeitreise realisieren will, indem man anstelle des Zeitreisenden das (ganze?) Licht im Universum manipulieren möchte. Es scheint mir eher eine unnötige Verkomplizierung zu sein, wenn man das Problem subjektiv aus der Sicht des Zeitreisenden mit seiner Sicht auf "sein" durchreistes Universum betrachtet und sich fragt, wie man diese Veränderung des Universums herbeiführen soll. Wenn mir die Sonne ins Gesicht scheint und ich möchte, dass sie mir auf den Hintern scheint, dann frage ich micht ja auch nicht, wie ich die Sonne um mich herumbewegen kann, sondern ich drehe mich selber um.
- Ideen von Science-fiction- oder Fantasy-Autoren sollte man m.E. auch generell nicht mit wissenschaftlichen Themen vermengen, sondern klar trennen. Es gibt ja einen gesonderten Absatz für "Zeitreisen in Literatur und Film". Da kann man ja alles reinschreiben, was man will und was sich je einer ausgedacht hat. Die Frage nach wissenschaftlicher Relevanz und wissenschaftlichen Quellen erübrigt sich dabei... Honigmelone 19:26, 26. Jul 2006 (CEST)
@ Honigmelone. Du scheinst dich ja gut auszukenne vieleicht kannst du mir mal ne frage beatnworten? Es geht um neue antriebe für raumschiffe. Ein freund von mir ist der meinung das es möglich wäre in raumschiffen sowas wie schwerkraftgeneratoren einzubauen. Die sollen dann schwerkraftanomalien erzeugen die sich an planeten, sternen usw. "festkrallen" und dann abstoßen. Hast du ne idee ob das zumindest theoretisch möglich ist? Und ob man überhaupt so ne hohe energie aufbringen kann? --Gabbafnord 11:34, 29. Sep 2006 (CEST)
In diesem Diskussionsboard steht absoluter Unsinn. Ehrlich. Einerseits beruft man sich darauf, dass nichts schneller als das Licht ist und deshalb durch Zeitdilatation etc. es möglich ist, eine Zeitreise zu unternehmen, wenn man schneller als das Licht ist, was aber der Voraussetzung widerspricht, nämlich, dass nichts schneller ist als das Licht, wodurch Zeitdilatation uberhaupt érst möglich ist. Warum eine Zeitreise "theoretisch möglich" sein soll, aber das "menschenmögliche bei weitem übersteigt" ist reine Spekulation. So was gehört nicht in eine Enzyklopädie... Außerdem: "Verlässt man mit einem fast lichtschnellen Raumschiff die Erde und kehrt nach einer gewissen Zeit wieder zurück, so ist auf der Erde ein längerer Zeitraum verstrichen, als an Bord des Raumschiffes. Die Ursache ist die Zeitdilatation, die nach der speziellen Relativitätstheorie bei derartig hohen Geschwindigkeiten auftritt." Die Frage ist nur, ob sich der Astronaut von der Erde wegbewegt oder die Erde sich vom Astronauten entfernt. Nicht beschleunigte Bezugssysteme sind nun mal gleichwertig und damit ist der ganze Unsinn schon mal vom Tisch.
- Dein Beitrag ist - sofern ich ihn richtig verstehe - auch ziemlich unsinnig. Behauptest Du, dass Überlichtgeschwindigkeit Voraussetzung sei für Zeitdilatation? ("nämlich, dass nichts schneller ist als das Licht, wodurch Zeitdilatation überhaupt erst möglich ist.") Jedenfalls ist Überlichtgeschwindigkeit keine Voraussetzung für Zeitdilatation. Diese tritt vielmehr bereits bei jeder Geschwindigkeit auf, wird jedoch erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit relevant (und dabei geht's nur um Unterlichtgeschwindigkeit). Und der letzte Gedanke von Dir ist ganz falsch. Es ist zwar korrekt, dass unbeschleunigte Bezugssystem gleichwertig sind. Aber bei dem Astronauten, der startet (also beschleunigt) und umkehrt (also beschleunigt), handelt es sich eindeutig nicht um ein unbeschleunigtes Bezugssystem. Deshalb ist der von Dir zitierte und kritisierte Satz auch korrekt - im Gegensatz zum unbeschleunigten Bezugssystem vergeht im beschleunigten Raumschiff weniger Zeit. Daher sind Zwillinge auch unterschiedlich alt, wenn der eine reist und der andere nicht. Der Grund für die nicht-Gleichwertigkeit dieser Bezugssysteme wird im Artikel Zwillingsparadoxon gut erklärt. Skara Brae 15:59, 20. Nov. 2006 (CET)


