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Der Artikel Zisterzienser gehört zur Kategorie: Zisterzienserorden, Männerorden
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Wappen des Zisterzienserordens Bildherkunft |
Die Zisterzienser (lat.: Ordo Cisterciensis, kurz: OCist; früher: Sacer Ordo Cisterciensis, kurz: SOC) sind ein christlicher monastischer Orden in der römisch-katholischen Kirche. Er ist durch Reformen aus dem Benediktinerorden entstanden. Die verschiedenen Zweige der Zisterzienser, die sich dem geistlichen Erbe des Mutterklosters Cîteaux verpflichtet wissen, bilden die Zisterzienserfamilie (Familia Cisterciensis). Dazu zählt neben dem Ordo Cisterciensis noch der Orden der Zisterzienser von der strengeren Observanz (Trappisten).
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Bernhard von Clairvaux sorgte für die Ausbreitung des Ordens Bildherkunft |
Geschichte
Mutterkloster und Namensgeber der Zisterzienser ist das 1098 von dem Benediktiner Robert von Molesme und zwanzig weiteren Mönchen der Abtei Molesme gegründete Kloster Cîteaux.Ordensgründung
Ein wesentlicher Anlass zur Ordensgründung war im wenige Kilometer entfernten Cluny zu suchen. Diese große und in der ganzen Christenheit berühmte Benediktinerabtei in Burgund hatte durch Spenden und Erbschaften ein großes Vermögen und weite Ländereien erworben. Wenige Jahre zuvor (1088) hatte man mit dem Bau der damals größten Kirche der Christenheit begonnen, die sogar Alt-Sankt-Peter in Rom an Größe übertraf. Auch die Innenausstattung mit Fresken war aufwendig. In dieser mächtigen und einflussreichen Abtei (mehrere Päpste gingen aus den Reihen ihrer Mönche hervor) spielte die Liturgie eine herausragende Rolle: stundenlange Gottesdienste und feierliche Prozessionen waren an der Tagesordnung.Durch Prachtentfaltung und Reichtum war die ursprüngliche Einfachheit der monastischen Lebensweise und das Ideal, von der eigenen Hände Arbeit zu leben, hinfällig. Eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte schien nötig. Die neue Gemeinschaft unterwarf sich dem Ziel, streng nach den Ordensregel des Benedikt von Nursia (Regula Benedicti) zu leben. Auf dieser Grundlage wollten sie ausschließlich von ihrer eigenen Hände Arbeit leben. Einnahmen aus Verpachtung und Zinsen sowie die Erhebung des Zehnt lehnten sie ab. Abgeschiedenheit von der Welt und Einfachheit der Lebensweise waren Grundideale der Reformgruppe.
Von ihrer Grundintention wollten Robert und seine Mönche nichts anderes sein als Benediktiner und getreu nach der benediktinischen Regel leben. Jedoch unterschied sich die Lebensweise der Mönche von Cîteaux entscheidend von der anderer Benediktinerklöster, insbesondere der von Cluny. So entstand aus der als Reform innerhalb des Benediktinertums gedachten Neugründung ein neuer Orden, der gleichzeitig der erste zentralistisch organisierte Mönchsorden des christlichen Abendlandes war.
Robert von Molesme wurde bereits 1099 nach Molesme zurückberufen. An seine Stelle als Abt von Cîteaux trat Alberich von Cîteaux, der das Klosters zehn Jahre lang leitete. 1109 löste ihn Stephan Harding ab. Dieser drei Gründeräbte von Cîteaux wird am 26. Januar gedacht.
Ausbreitung
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Ausbreitung in Mitteleuropa Bildherkunft |
Von Cîteaux aus kam es zu Neugründungen von Tochterklöstern. Dem neuen Orden gab Stephan Harding mit seiner Charta Caritatis eine Verfassung; 1119 wurde diese durch Papst Kalixt II. bestätigt. Somit ist Stephan Harding der eigentliche Gründer des Zisterzienserordens.
1113 trat Bernhard aus dem Rittergeschlecht Tescelin le Roux in Cîteaux ein. Bereits 1115 wurde er zur Gründung eines Klosters in Clairvaux ausgesandt.
Unter Abt Bernhard von Clairvaux begann der eigentliche Aufstieg des Zisterzienserordens. Seine Lehren und Theorien, seine Vorgaben zum Klosterbau, vor allem aber sein unermüdlicher Einsatz prägten den Orden so sehr, dass die Zisterzienser manchmal auch als „Bernhardiner“ bezeichnet werden.
Unter Bernhard wurden in ganz Europa zahllose neue Klöster errichtet; auch viele ehemalige Benediktinerabteien (so etwa Fontfroide in Südfrankreich) schlossen sich begeistert der neuen Reformbewegung an.
Entgegen den eigentlichen Grundidealen der Zisterzienser übte Bernhard außerhalb des Ordens großen Einfluss auf die Politik des Mittelalters aus. Die Mächtigen akzeptierten ihn als Mittler untereinander. Folgenreich war sein Aufruf zum Zweiten Kreuzzug (1147-1149). Hohe kirchliche Ämter lehnte Bernhard aber stets ab. Darüber hinaus wurde Bernhard aufgrund seiner geistlichen Schriften bekannt. Seiner schriftstellerischen Gabe wegen wird Bernhard Doctor melifluus (honigfließender Lehrer) genannt.
Die ersten vier Gründungen von Cîteaux, die sogenannten Primarabteien waren La Ferté (1113), Pontigny (1114), Clairvaux und Morimond (beide 1115). 1120 wurde die Abtei Tart, das erste Kloster von Zisterzienserinnen, gegründet.
Entwicklung in Deutschland
Das erste Zisterzienserkloster in Deutschland war das 1123 gegründete Kloster Kamp; im Jahre 1127 folgte das Kloster Walkenried. In Deutschland erlangten die Zisterzienser durch ihre Kolonisationstätigkeit im 12. und 13. Jahrhundert, besonders im Raum östlich der Elbe, hervorragende Bedeutung. So wurden vom Kloster in Waldsassen aus die böhmischen Gebiete kolonisiert. Sie siedelten auf sich 1142 Sedletz und 1191 auf Einladung von Milhost in Mašťov an. Dieses Kloster wurde später nach Ossegg verlegt.
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Fischerei und Mühle als typische Tätigkeiten der Zisterzienser, hier in der Abtei Himmerod Bildherkunft |
In der Mystikbewegung erlangten drei deutsche Zisterzienserinnen große Bedeutung: Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackeborn und Gertrud von Helfta, die alle der Abtei Helfta angehörten.
Nach der Reformation (etwa 1535) wurden die Zisterzienserklöster in den evangelischen Gebieten Deutschlands geschlossen und die Kirchen zu Pfarrkirchen umgewandelt. Dennoch wurden einige Klöster in neuer Form, beispielsweise als Predigerseminar erhalten. So besteht bis heute das Kloster Loccum, das einen Abt hat und in dem jeden Tag seit 1600 eine Hore gebetet wird. Die evangelischen Zisterzienser-Konvente haben sich in der Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland zusammengeschlossen und übernehmen die Pflege des religiös-kulturellen Erbes der Zisterzienser auf evangelischer Seite.
Entwicklung in Niedersachsen
Als erstes Zisterzienserkloster in Niedersachsen wurde 1135 das Kloster Amelungsborn gegründet (durch Graf Siegfried IV. von Boyneburg), den letzten weltlichen Spross des Northeimer Grafengeschlechts. Die "villa Amelungsborn", die ihren Namen nach der im Klosterareal noch heute nachweisbaren Quelle, dem "Born" des Amelung, trägt, gehörte zu den Erbgütern des Fürstengeschlechts.Die positive wirtschaftliche Entwicklung des Klosters ermöglichte die Ausbreitung des Ordens. Bereits 1138 stellte Amelungsborn den Gründungsabt für Kloster Mariental bei Helmstedt. 1145 entsandte Amelungsborn einen vollständigen Konvent zur Gründung des Klosters Riddagshausen bei Braunschweig. Dort legten die Ordensbrüder eine Teichlandschaft für die Fischzucht an, die heute Naturschutzgebiet ist; von den ehemals 28 Teichen existieren heute noch elf.
Amelungsborn wurde nicht aufgehoben, als Abt und Konvent das Augsburger Bekenntnis annahmen. 1655 erließ der Herzog eine neue Klosterordnung und bestellte den in Holzminden neu eingesetzten Generalsuperintendenten zum Abt des Klosters. 1760 wurde die Klosterschule nach Holzminden verlegt und mit der dortigen Stadtschule vereinigt. Um 1810 endet jeder korporative Zusammenhalt, obgleich das Amt des Abtes auch im 19. Jh. weiter bestehen blieb. Als 1875 die schulischen Aufgaben des Klosters durch die Verstaatlichung der Schule endet, bestand das Abtsamt noch als Ehrentitel für hohe braunschweigische Geistlichkeit fort.
Durch den Gebietsausgleich von 1941 gelangte der Kreis Holzminden zur Provinz und die Kirche zur Landeskirche Hannover. Der Kirchensenat trat in die Rechte des früheren Landesherrn ein und übernahm die Zuständigkeit für Kloster Amelungsborn. Neue Möglichkeiten brachte der "Loccumer Vertrag", ein Staatsvertrag zwischen dem Land Niedersachsen und den fünf Landeskirchen. Die zuständigen kirchlichen Behörden konnten nun die "Prälaturen" Amelungsborn, Königslutter, Mariental und Riddagshausen ohne staatliche Mitwirkung regeln.
Entwicklung in der Mark Brandenburg
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Kloster Lehnin, Königshaus, 14. Jahrhundert Bildherkunft |
Von außerordentlicher Bedeutung für die Stabilisierung und Entwicklung der Mark Brandenburg war das 1180 25 Kilometer südwestlich von Potsdam gegründete Kloster Lehnin. Nur einige Jahrzehnte zuvor 1157 hatte der erste Markgraf Albrecht der Bär die Mark aus der Taufe gehoben. Die ansässigen Slawenstämme hatten die Deutschen bei ihren vorherigen Versuchen der Ostkolonisation mehrfach zurückdrängen können, so dass die ersten askanischen Markgrafen wussten, dass das Land mit dem Sieg von 1157 noch nicht gewonnen war. Der Sohn Albrechts, der zweite Markgraf Otto I. gründete das Kloster 1180 unter anderem mit dem Ziel, über die Missionierung der "heidnischen" Slawen und über die wirtschaftliche Leistungskraft der Mönche das Land zu konsolidieren und schrittweise auszudehnen. Im Sinne ihrer Selbstverpflichtung zu einem entbehrungsreichen, asketischen und gottgefälligen Leben fanden die Zisterzienser hier ein geradezu ideales "jungfräuliches" kulturelles und landschaftliches Gebiet vor.
Stagnation und Reform der Reform
Insgesamt setzte ab dem 13./14. Jahrhundert ein Angleichung der Lebensart der Zisterzienser an die der Benediktiner ein. Genau wie diese hatten nun auch die Zisterzienser ihr Ideal der Zurückgezogenheit verlassen und sich in den Dienst der Welt gestellt. Aktivität und Reichtum führten zum allmählichen Abfall vom monastischen Grundideal. Daneben führte das Aufkommen und die Ausbreitung der Bettelorden zu einer Stagnation in der Ausbreitung des Zisterzienserordens. Trotzdem blieb die Zahl der Klöster groß. So gab es Mitte des 13. Jahrhunderts 647 Zisterzienserklöster und 1675 gehörten 724 Klöster dem Orden anChristian Schütz, Philippa Rath (Hrsg.): Der Benediktinerorden: Gott suchen in Gebet und Arbeit. Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag, 3. Aufl. 2003, S. 188..Ab 1425 schlossen sich wegen der weiten geographischen Ausbreitung des Ordens und der damit verbundenen Schwierigkeit einer zentralen Führung Zisterzienserklöster nach dem Vorbild der Benediktiner zu Kongregationen zusammen.
Durch diverse Kriegsperioden des Spätmittelalters wurde der Orden stark geschwächt; die Reformation tat ihr Übriges.
Nach dem Konzil von Trient (1545-1563) kamen im Zisterzienserorden Reformbestrebungen zur Erneuerung des Ordenslebens auf. Aus dieser Reformbewegung heraus kam es im 17. Jahrhundert zu einer Reform der Zisterzienser unter Abt Armand Jean Le Bouthillier de Rancé im Kloster La Trappe, aus der der Orden der Zisterzienser der strengeren Observanz (Trappisten) hervorging.
Neuzeit
Im Zuge der Französischen Revolution wurde Cîteaux, die Mutterabtei des Zisterzienserordens, aufgehoben und die Mönche vertrieben. Dadurch brach die zentrale Führung des Ordens zusammen, da das Generalkapitel, das bisher in Cîteaux getagt hatte, nicht mehr dort stattfinden konnte. Auf die letzte Tagung des Generalkapitels vor der Revolution im Jahr 1786 folgte die nächste Tagung 1869 in Rom.Zur endgültigen Trennung der Reformkongerationen vom Orden kam es 1892 durch den Zusammenschluss der verschiedenen Reformbewegungen zu einem eigenständigen Orden, dem „Orden der Zisterzienser der strengeren Observanz“ (Trappisten). Seit dem ist der Zisterzienserorden in zwei selbständige Orden mit je eigenem Generalabt und Generalkapitel gespalten.
Im 20. Jahrhundert erlangte der Zisterzienserorden besonders durch schulische Tätigkeit größere Bedeutung. Daneben begann eine, wenn auch beschränkte, Missionstätigkeit in Südamerika.
Nach dem Stand vom 01. September 2005 gehören dem Zisterzienserorden (ohne Trappisten) 1499 Mönche, davon 696 Priester, und 883 Nonnen an.http://www.ocist.org/statis...
Organisation
Die Zisterzienser waren der erste zentral organisierte Mönchsorden der Christenheit. Jede Abtei des Ordens ist grundsätzlich selbständig, jedoch auf die einheitlichen Statuten des Zisterzienserordens verpflichtet. Jede Abtei bleibt gegenüber ihrem Mutterkloster verantwortlich. Der Abt des Mutterklosters visitiert als Pater Immediat (direkter kirchlicher Vorgesetzter) die Tochergründungen (Filiationsprinzip). Bis zu ihrer Aufhebung im Zuge der Französischen Revolution wurde die Abtei Cîteaux, erste Abtei und Mutterkloster des Ordens, von den Äbten der ersten vier Gründungen von Cîteaux, der Primarabteien La Ferté, Pontigny, Clairvaux und Morimond, visitiert. In Cîteaux tagte auch das Generalkapitel unter dem Vorsitz des Abtes von Cîteaux. Seit der Neuorganisierung des Ordens nach der Französischen Revolution steht ein gewählter Generalabt, der in Rom residiert, an der Spitze des Ordens. Die Belange des Ordens werden auf dem Generalkapitel, an dem alle Äbte des Ordens teilnehmen, geregelt.Das geistliche Leben der Zisterzienser
Die Zisterzienser sind ein kontemplativer Orden. Sie führen ein äußerlich zweckfreies Leben, um frei zu sein für ihre Suche nach Gott. Kernmerkmale der Zisterzienserspiritualität sind ein beständiges Leben in der Klausur (stabilitas loci), die Verbindung von weltabgeschiedenem Leben und zugleich Gemeinschaftsleben innerhalb des Klosters, die Pflege einer einfachen und strengen Lebensweise, Hochschätzung der Handarbeit sowie eine kontemplative Innerlichkeit, die sich sowohl in gemeinschaftlichem Chorgebet und privatem meditativen und betrachtenden Gebet niederschlägt. Einen besonderen Stellenwert im Zisterzienserleben nimmt die Marienverehrung ein.Die Zisterziensermönche tragen eine weiße oder graue Tunika, darüber ein schwarzes Skapulier. Als Chorgewand wird darüber eine weiße Kukulle getragen.
Aufnahme und Ausbildung
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Habit eines Novizen Während des Postulats ist das Skapulier weiß; mit der einfachen Profess erhält der Mönch das schwarze Skapulier. Bildherkunft |
Wenn man die Kandidatur beendet hat, folgt das Postulat, das in der Regel mehrere Monate dauert. Der Postulant nimmt am konkreten Ordensleben teil und übernimmt kleinere Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft. Der Unterschied zum Leben als Mönch liegt in der Tatsache, dass der Postulant zwar schon mehr oder weniger zur Ordensgemeinschaft dazugehört, jedoch noch nicht fest an sie gebunden ist und das Kloster jederzeit wieder verlassen kann.
An das Postulat schließt das Noviziat an, das mindestens ein Jahr dauert. Das Noviziat beginnt mit der Aufnahme des Bruders in die Gemeinschaft des Ordens. Diese erfolgt durch die Einkleidung. Hierbei wird dem Postulanten die Ordenstracht (Habit) überreicht. Mit der Einkleidung wird der Novize fest in das Ordensleben integriert, er übernimmt eigenständig Aufgaben, ist aber noch Lernender, erhält also Unterricht etwa über die Spiritualität des Ordens und dessen Organisation und Geschichte.
Wenn die Noviziatszeit um ist, legen die Novizen die Zeitliche Profess auf drei Jahre ab. Sie verpflichten sich dem Orden. In dieser Zeit hat man noch die Möglichkeit, den Orden zu verlassen.
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Das Stift Heiligenkreuz beherbergt die Ordenshochschule für den deutschsprachigen Raum Bildherkunft |
Dieses geschieht erst, wenn er drei Jahre nach der zeitlichen Profess die ewige Profess ablegt. Hierbei gelobt der Novize „klösterlichen Lebenswandel, Beständigkeit und Gehorsam“. Dazu gehört Armut ebenso wie Keuschheit und Ehelosigkeit. Mit der ewigen Profess bindet sich der Bruder für immer an sein konkretes Kloster, auf das er die Profess ablegt (stabilitas loci).
Auf Wunsch kann ein Mönch eine weitere Ausbildung machen, etwa den Meistertitel in einem Handwerk erwerben. Für Abiturienten besteht die Möglichkeit, Theologie zu studieren und sich auf die Weiheämter vorzubereiten. Im deutschsprachigen Raum geschieht dies üblicherweise auf der Ordenshochschule im Stift Heiligenkreuz bei Wien.
Arbeit
Die Zisterzienser leben und arbeiten nicht nur hinter ihren Klostermauern, sondern auch im sozialen und kulturellen Bereich. Viele Klöster betreiben neben ihren eigenen Werkstätten Schulen oder haben die Seelsorge in einzelnen Gemeinden übernommen.Tagesablauf
Der Tagesablauf ist geprägt von sieben Gebetszeiten Vigil, Laudes, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet (Regula Benedicti Cap. 16). Die erste Gebetszeit findet nachts, meist zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr statt, die letzte nach Sonnenuntergang. Zentral ist die tägliche Feier der Heiligen Messe. Durch die Gottesdienste, denen nach der Regel des Heiligen Benedikt nichts vorgezogen werden soll, wird der Tag der Mönche gegliedert in Lesung und Arbeit. Nach der letzten Gebetszeit beginnt für die Mönche die Nachtruhe, die bis zur ersten Gebetszeit des nächsten Tages dauert.Anlage der Klöster
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Idealplan eines Zisterzienserklosters Bildherkunft |
Die Klöster der Zisterzienser sollten nach den Vorgaben Bernhards in abgeschiedenen Gebieten liegen, in denen die Mönche nicht durch äußere Einflüsse in der Ausübung ihrer Lebensform gestört werden konnten. Anders als bei den Bettelorden, die kurze Zeit nach den Zisterziensern aufkamen, finden sich deshalb keine Zisterzienserklöster in Städten.
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Dachreiter als Merkmal einer Zisterzienserkirche, hier in der Abtei Mariawald Bildherkunft |
Meist wurden die Klöster in einem bis dahin unbewohnten und schwer zugänglichen Seitental errichtet, dessen Talaue breit genug für Landwirtschaft und Viehzucht war, dessen Wälder an den Hängen das nötige Baumaterial liefern konnten und dessen Wasserlauf Fischzucht ermöglichte oder als Antrieb für eine Schmiede dienen konnte. Auf diese Weise erschlossen die Zisterzienser im Mittelalter zahlreiche Regionen neu und leisteten wahre Pionierarbeit.
Zisterzienserklöster sind leicht an ihrem äußeren Erscheinungsbild zu erkennen. Die Forderung nach Armut wird auch in der Architektur umgesetzt. So finden sich in der Regel keine Wandbilder, Statuen oder aufwendige Verzierungen. Die Kirchen sind schlicht. Oft wird sogar auf Türme verzichtet, es findet sich nur ein Dachreiter zur Aufnahme einer kleine Glocke.
Ein typisches – wenn auch nicht immer durchgehaltenes – Merkmal ist der quadratische Chorraum, rechts und links flankiert von weiteren Nebenchören mit geringerer Seitenlänge. Bis in die heutige Zeit hat sich diese Urform erhalten, etwa in Fontenay (Burgund/Frankreich) und Maulbronn (Baden-Württemberg) Diese Form war vorbildlich auch für andere Orden. Nachahmungen finden sich beispielsweise in der Kirche Santa Maria Novella der Dominikaner von Florenz.
Bekannte Zisterzienser
- Hl. Bernhard von Clairvaux (1090–1153), Abt, Schriftsteller, Mystiker
- Sel. Otto von Freising (1112–1158), Geschichtsschreiber
- Alanus ab Insulis, auch Alan de Lille oder Alanus de Insulis genannt, (1120–1202), Scholastiker
- Hl. Johannes von Valence († 1145), Bischof
- Johann von Viktring (1270–1347), Geschichtsschreiber
- Hl. Mechthild von Magdeburg (1207–1282), Mystikerin
- Hl. Mechthild von Hackeborn (1231–1291), Mystikerin
- Hl. Gertrud von Helfta (1256–1302), Mystikerin
- Armand Jean Le Bouthillier de Rancé (1626–1700), Reformabt, Begründer des Trappistenordens
- Thomas Merton (Trappist) (1915-1968), Mystiker
- Pater Stephan Reimund Senge OCist (geboren 1934), Priester, Schriftsteller, Lyriker und Gründer der Hilfsorganisation "Initiative Sudan", lebt in der Abtei Himmerod/Deutschland
- Sel. Volkuin von Sittichenbach (Im 12./13. Jahrhundert), Abt des Klosters ebendort
Zisterzienserklöster im deutschsprachigen Raum
In diesem Kapitel sind Zisterzienserklöster im deutschsprachigen Raum aufgelistet. Für eine internationale Liste siehe: Liste der Zisterzienserklöster und Liste der Zisterzienserinnenklöster| 8} | |
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| Kloster Lichtenthal | |
| Kloster Wald (gegenwärtig Benediktinerinnen) | |
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| Kloster Oberschönenfeld | |
| Kloster Seligenthal Landshut | |
| Kloster Waldsassen | |
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| 7} | |
| Kloster Ihlow bei Aurich | |
| Kloster Amelungsborn | |
| Kloster Loccum | |
| Büddenstedt-Reinsdorf | |
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| Kloster Wienhausen bei Celle | |
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| Kloster Langwaden | |
| Abtei Mariawald (Trappisten) in Heimbach | |
| Kloster Stiepel in Bochum-Stiepel | |
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| Abtei Maria Frieden (Trappistinnen) in Dahlem (Nordeifel) | |
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| Abtei Himmerod | |
| Abtei Marienstatt | |
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| Kloster Gethsemani (Trappistinnen) in Dannenfels | |
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| Kloster St. Marienstern (Panschwitz-Kuckau) | |
| Kloster St. Marienthal (Ostritz) | |
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| Kloster Helfta | |
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| Territorialabtei Wettingen-Mehrerau | |
| Abtei Mariastern-Gwiggen | |
| Stift Heiligenkreuz | |
| Stift Neukloster in Wiener Neustadt | |
| Stift Lilienfeld | |
| Abtei Zwettl | |
| Stift Rein | |
| Stift Stams | |
| Stift Wilhering | |
| Stift Schlierbach | |
| Kloster Engelszell (Trappisten) | |
| 8} | |
| Abtei Frauenthal bei Cham | |
| Kloster Hauterive bei Freiburg im Üechtland | |
| Abtei Magerau (Maigrauge) in Freiburg im Üechtland | |
| Kloster Mariazell-Wurmsbach am oberen Zürichsee | |
| Abtei Magdenau im Kanton St. Gallen | |
| Abtei La Fille-Dieu | |
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| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Gutenzell | ||
| Kloster Heiligkreuztal | ||
| Kloster Maulbronn | UNESCO-Weltkulturdenkmal | |
| Kloster Tennenbach | ||
| Kloster Bebenhausen | ||
| Kloster Salem | ||
| Kloster Schöntal | ||
| Kloster Bronnbach | ||
| Kloster Herrenalb | ||
| 7} | ||
| Kloster Günterstal | ||
| Kloster Gnadental | ||
| Kloster Wald | gegr. 1212 (gegenwärtig Benediktinerinnen) | |
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| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Aldersbach | gegr. 1146 | |
| Kloster Ebrach | gegr. 1127 | |
| Kloster Fürstenfeld | gegr. 1258 | |
| Kloster Heilsbronn | gegr. 1132 | |
| Kloster Langheim | gegr. 1132 | |
| Kloster Raitenhaslach> | gegr. 1143 | |
| 7} | ||
| Kloster Himmelkron | gegr. 1279 | |
| Kloster Himmelthal | gegr. 1232 | |
| Kloster Sonnefeld | gegr. 1260 | |
| 8} Seinerzeit: Mark Brandenburg (Askanier), Mark Lausitz, Magdeburg; angegeben sind die Gründungs- bzw. Stiftungsdaten. Für eine Übersichtskarte mit allen Brandenburger Zisterzienserklöstern siehe: Kloster Marienfließ. | ||
| 7} | ||
| Kloster Dobrilugk, Doberlug | gegr. 1165/1184, Niederlausitz | |
| Kloster Zinna | gegr. 1170, Stiftung von Magdeburg | |
| Kloster Neuzelle | gegr. 1268, Niederlausitz | |
| Kloster Lehnin | 1180, Askanische Stiftung | |
| Kloster Paradies | gegr. 1230, Tochtergründung von Lehnin | |
| Kloster Chorin | gegr. 1273, Askanische Stiftung | |
| Kloster Himmelpfort | gegr. 1299, Askanische Stiftung | |
| 7} | ||
| Kloster Marienstern, Mühlberg | ||
| Kloster Lindow | ||
| Kloster Marienfließ, Prignitz | gegr. 1231, Stiftung der Edlen Herren Gans zu Putlitz; seit der Reformation ev. Stift. | |
| Kloster Altfriedland | ||
| Kloster Seehausen | ||
| Kloster Zehdenick | ||
| Kloster Boitzenburg | ||
| Kloster Jüterbog | ||
| Kloster Stift zum Heiligengrabe | ||
| Kloster Ziesar | ||
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| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Arnsburg bei Lich | ||
| Kloster Eberbach in Eltville | ||
| Kloster Haina | ||
| Kloster Hardehausen | 1140-1803, Neugründungsversuch 1927-1938. Heute Jugendhaus und Erwachsenenbildungsstätte. | |
| Kloster Walshausen | 1310-1525, davor seit ca. 1150 Benediktinerinnen. Heute evang. Kirche von Wilhelmshausen. | |
| 7} | ||
| Kloster Haydau in Morschen | ||
| Marienschloss in Rockenberg | ||
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| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Dargun | ||
| Kloster Doberan | ||
| Kloster Eldena | ||
| Kloster Neukamp | heute: Schloss Franzburg | |
| 7} | ||
| Kloster Sankt Maria am Sonnenkamp, Neukloster | ||
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| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Domus St. Mariae bei Steinbeck | 1244-1253 | |
| Kloster Ihlow, Ostfriesland | ||
| Kloster Marienrode bei Hildesheim | ||
| Kloster Mariental bei Helmstedt | ||
| Kloster Riddagshausen bei Braunschweig | ||
| Kloster Walkenried | ||
| Kloster Loccum | ||
| 7} | ||
| Lilienthal bei Bremen | ||
| Kloster Meerhusen bei Aurich | ||
| Kloster Wienhausen | ||
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| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Altenberg | bekannt als Altenberger Dom | |
| Kloster Kamp | ||
| Kloster Marienfeld | ||
| Kloster Hardehausen | ||
| Kloster Bredelar | ||
| Kloster Heisterbach | ||
| Kloster Bottenbroich | ||
| 7} | ||
| Kloster Fürstenberg | ||
| Kloster Gravenhorst bei Rheine | heute: Kunsthaus Kloster Gravenhorst | |
| Kloster Sankt Jöris | heute: Kulturzentrum | |
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| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Altzella | ||
| Kloster Grünhain | ||
| 7} | ||
| Kloster Frankenhausen, Crimmitschau | heute nur noch Ruine | |
| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster St. Mariä Himmelfahrt Sittichenbach | völlig zerstört, bis auf Kapelle | |
| Kloster Sancta Maria ad Portam (Schulpforta) bei Naumburg | ||
| Kloster Michaelstein | ||
| 7} | ||
| Agnetenkloster | ||
| Kloster Marienstuhl bei Egeln | ||
| 8} | ||
| 7} | ||
| Rudekloster in Glücksburg | ||
| Zisterzienserkloster Reynevelde in Rheinfeld | ||
| 7} | ||
| Reinbek im Herzogtum Lauenburg | ||
| Johanniskloster, Lübeck | ||
| 8} | ||
| 7} | ||
| Kloster Volkenroda | 1131 gegründet, Mutterkloster von Reifenstein, Waldsassen (Bayern), Loccum (Niedersachsen), Dobrilugk (Brandenburg) | |
| Kloster Reifenstein | 1162 gegründet, Tochterkloster von Kloster Volkenroda, heute als Krankenhaus genutzt | |
| Kloster Georgenthal in Georgenthal | 1525 zerstört, heute nur noch Ruine | |
| 7} | ||
| Kloster Beuren | um etwa 1200 gegründet, Mutterkloster von Anrode und Teistungenburg | |
| Kloster Anrode | vermutlich 1267 gegründet, Tochterkloster von Kloster Beuren | |
| Kloster Teistungenburg | 1260 gegründet, Tochterkloster von Kloster Beuren | |
| Saalfeld | bis 1275, dann nach Stadtilm verlegt | |
| Stadtilm | 1275 von Saalfeld übergesiedelt, heute als Rathaus genutzt | |
| Stadtroda | heute nur noch Ruine | |
Quellen
Literatur
- Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser, Lukas Verlag, Berlin 1996ff. (wissenschaftliche Studienreihe mit derzeit ca. 25 Bänden)
- Immo Eberl: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens. 1. Auflage, Thorbecke, Stuttgart 2002. ISBN 3-7995-0103-7
- Ulrich Knefelkamp: Zisterzienser. Springer, Berlin 2001. ISBN 3-5406-4816-X
- Jean-Francois Leroux-Dhuys: Die Zisterzienser. Geschichte und Architektur. Könemann, Köln 1998. ISBN 3-89508-893-5
- Terryl N. Kinder: Die Welt der Zisterzienser. Schnell & Steiner 1997. ISBN 3-79541-297-8
Weblinks
- Zisterzienserorden
- Ordenskonstitutionen
- Orden der Zisterzienser der strengeren Observanz (Trappisten)
- Association pour le rayonnement de la culture cistercienne
- L'architecture cistercienne
- Les Cisterciens, labeur, austérité et rayonnement par Yvan Gobry, professeur honoraire de l'université de Reims.
Diskussion der Autoren über den Artikel: Zisterzienser
Architektur
Was meiner Meinung nach zu wenig (bzw. gar nicht) vorkommt ist der enorme Einfluss der Architektur der Zisterzienser zB auf die Ausbreitung der Gotik in Europa. Ich hab selbst grad nicht die Zeit das genau darzustellen im Artikel, vielleicht findet sich ja sonst wer.
Ebenfalls fein wäre auch eine Auflistung ausländischer Zisterzienserklöster (zumindest der wichtigsten). --Mediocrity 15:10, 2. Nov. 2006 (CET)
Ehemalige? Aktuelle?
In der Liste der ehemaligen Klöster sind auch noch aktive zu finden. Vielleicht kann jemand mit Ahnung die Liste korrigieren. --Pyrdracon 18:56, 5. Feb 2004 (CET)
- Warum besserst du keine aus, wo du es weißt - oder schreibst es wenigstens da her. Warum soll man jetzt noch einmal alles verifizieren, weil sich irgend jemand einmal wo geirrt hat ? Karl Gruber 21:51, 5. Feb 2004 (CET)
- Ok, ich hab jetzt, soweit angegeben (das war bei einigen Nonnenklöstern so), die Klöster umsortiert und ein wenig neuformatiert. Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit finde, werde ich auch allen anderen Einträgen nachgehen und diese überprüfen. Vielleicht ist es dann auch besser, diese Liste auszulagern um den Artikel etwas zu straffen. Auch darum könnte ich mich dann kümmern. --Pyrdracon 23:26, 5. Feb 2004 (CET)
Literaturhinweise
Ich finde den Artikel so wie er vorliegt nicht falsch aber... unter dem Wikipedia-Standard. Was ich gerne zumindest ändern würde sind die Literaturhinweise. Die gegebenen sind für den Zisterzienserorden als Ganzes (und nur um den geht es doch hier) völlig irrelevant. Wenn kein Aufschrei erfolgt, würde ich die alle rausschmeissen und durch von mir gelesene Literatur über die Zisterzienser im Allgemeinen und im deutschen Sprachraum im Besonderen ersetzen. -- Nix für ungut, bin kein Wikipedia-Veteran aber halt Mediävist und in einem Ex-Zisterzienserkloster lebend. Gwyndon 22:34, 26. Dez 2004 (CET)
Linkssammlung
Richtig AHZ, kann ich dir nur zustimmen. Wenn Links, dann unter dem jeweiligen Kloster. Viele Grüße --Taube Nuss 11:57, 29. Nov 2005 (CET)
- Das wucherte ziemlich aus, die meisten Klöster haben ohnehin Artikel oder bekommen sie wohl noch. Viele Grüße --AHZ 12:03, 29. Nov 2005 (CET)
Ich finde eine solche Liste super! Allerdings wohl am falschen Platz. Eine eigene Seite wäre sicherlich besser. Wenn man sich mit dem Thema beschäftigen will ist eine solche Linkliste sehr hilfreich! Zumindest für die Männerklöster gibt es nahezu komplette Listen in der Literatur. Solch eine Datenbank als Grundlage für die Links wäre nicht schlecht. Ich würde allerdings die Trennung in Bestehend und nicht Bestehend aufgeben und das beim jeweiligen Link erwähnen. Einzig Neugründungen nach den Weltkriegen (oder gar Napoleonischen Kriegen) würde ich in eine eigene Liste zusammenfassen, da hier der historische Zusammenhang anders ist.
ehemalige Klöster - Rheinland-Pfalz
Bei der Auflistung der ehemaligen Klöster fehlt Rheinland-Pfalz und hier vor allem OTTERBERG, wo eine der grössten und schönsten Zisterzienserkirchen Deutschlands steht. Das Kloster Otterberg war eine Filiation von Kloster Eberbach und die Kirche wurde von 1168-1254 erbaut. Es wäre schön, wenn die Länderliste um dieses bedeutende Kloster ergänzt werden könnte.
Entwicklung Brandenburg Sachsen
Dass in dem Artikel die Entwicklung von zwei Regionen beschrieben wird, die ja wohl nicht unbedingt die herausragendesten für die Geschichte des Ordens darstellen, ist ja noch etwas seltsam. Enweder man müsste das Ganze ausdehnen (aber wird das nicht etwas zu riesig, wenn im einzelnen die Entwicklung jedes Bundeslandes dargestellt wird, warum dann nicht gleich jedes einzelnen Klösterchens) - wer fühlt sich berufen? - oder sich dafür entscheiden die Entwicklung des Ordens im Allgemeinen zu schildern. So kanns wohl jedenfalls nicht stehenbleiben. -Purzeltraum 13:50, 24. Mär 2006 (CET)
- Hallo, es wäre nett wenn Du mit 4 Tilden unterschreibst, damit man seinen Gesprächspartner anreden kann. Der Artikel ist sicher sehr unfertig, allerdings müsste nach meiner Meinung irgendwann eher die endlose Liste ausgelagert werden. Inhaltlich können wir davon ausgehen, dass wie bislang nach und nach Ergänzungen zu weiteren Ländern und/oder Bundesländern folgen. In der Gewichtung scheint mir das sehr sinnvoll, denn wir haben bereits jetzt einen recht langen allgemeinen Geschichtsteil, dann eine sehr kurze und präzise Kennzeichnung der enormen Bedeutung des Ordens für Brandenburg sowie eine etwas ausführlichere, aber immer noch sehr angemessene Darstellung der Entwicklung in Niedersachsen. Das vermeintliche Ungleichgewicht liegt also daran, dass andere bislang nicht vertreten sind. Hier wäre m.E. zuvörderst Hand anzulegen, wenn sich jemand des Artikels wirklich intensiv annehmen will. Wenn nicht, sollten wir ihn noch eine ganze Zeit reifen lassen und an eine anständige Struktur rangehen, wenn genügend Material beisammen ist und weitere Regionen vertreten sind - und dann allmählich die Listen auslagern. Mit Polemiken wie warum dann nicht gleich jedes einzelnen Klösterchen sollte man vielleicht wenigstens so lange warten, bis man inhaltlich etwas zum Thema beigesteuert hat. --Berolina 12:27, 7. Feb 2006 (CET)
- PS "Dass es so nicht stehenbleiben kann" wissen wir alle - und es wird so auch nicht stehen bleiben. --Berolina 12:30, 7. Feb 2006 (CET)










