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Zisterzienser

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Der Artikel Zisterzienser gehört zur Kategorie: Zisterzienserorden, Männerorden
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Wappen des Zisterzienserordens
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Die Zisterzienser (lat.: Ordo Cisterciensis, kurz: OCist; früher: Sacer Ordo Cisterciensis, kurz: SOC) sind ein christlicher monastischer Orden in der römisch-katholischen Kirche. Er ist durch Reformen aus dem Benediktinerorden entstanden. Die verschiedenen Zweige der Zisterzienser, die sich dem geistlichen Erbe des Mutterklosters Cîteaux verpflichtet wissen, bilden die Zisterzienserfamilie (Familia Cisterciensis). Dazu zählt neben dem Ordo Cisterciensis noch der Orden der Zisterzienser von der strengeren Observanz (Trappisten).

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Bernhard von Clairvaux sorgte für die Ausbreitung des Ordens
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Geschichte

Mutterkloster und Namensgeber der Zisterzienser ist das 1098 von dem Benediktiner Robert von Molesme und zwanzig weiteren Mönchen der Abtei Molesme gegründete Kloster Cîteaux.

Ordensgründung

Ein wesentlicher Anlass zur Ordensgründung war im wenige Kilometer entfernten Cluny zu suchen. Diese große und in der ganzen Christenheit berühmte Benediktinerabtei in Burgund hatte durch Spenden und Erbschaften ein großes Vermögen und weite Ländereien erworben. Wenige Jahre zuvor (1088) hatte man mit dem Bau der damals größten Kirche der Christenheit begonnen, die sogar Alt-Sankt-Peter in Rom an Größe übertraf. Auch die Innenausstattung mit Fresken war aufwendig. In dieser mächtigen und einflussreichen Abtei (mehrere Päpste gingen aus den Reihen ihrer Mönche hervor) spielte die Liturgie eine herausragende Rolle: stundenlange Gottesdienste und feierliche Prozessionen waren an der Tagesordnung.

Durch Prachtentfaltung und Reichtum war die ursprüngliche Einfachheit der monastischen Lebensweise und das Ideal, von der eigenen Hände Arbeit zu leben, hinfällig. Eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte schien nötig. Die neue Gemeinschaft unterwarf sich dem Ziel, streng nach den Ordensregel des Benedikt von Nursia (Regula Benedicti) zu leben. Auf dieser Grundlage wollten sie ausschließlich von ihrer eigenen Hände Arbeit leben. Einnahmen aus Verpachtung und Zinsen sowie die Erhebung des Zehnt lehnten sie ab. Abgeschiedenheit von der Welt und Einfachheit der Lebensweise waren Grundideale der Reformgruppe.

Von ihrer Grundintention wollten Robert und seine Mönche nichts anderes sein als Benediktiner und getreu nach der benediktinischen Regel leben. Jedoch unterschied sich die Lebensweise der Mönche von Cîteaux entscheidend von der anderer Benediktinerklöster, insbesondere der von Cluny. So entstand aus der als Reform innerhalb des Benediktinertums gedachten Neugründung ein neuer Orden, der gleichzeitig der erste zentralistisch organisierte Mönchsorden des christlichen Abendlandes war.

Robert von Molesme wurde bereits 1099 nach Molesme zurückberufen. An seine Stelle als Abt von Cîteaux trat Alberich von Cîteaux, der das Klosters zehn Jahre lang leitete. 1109 löste ihn Stephan Harding ab. Dieser drei Gründeräbte von Cîteaux wird am 26. Januar gedacht.

Ausbreitung

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Ausbreitung in Mitteleuropa
Bildherkunft

Von Cîteaux aus kam es zu Neugründungen von Tochterklöstern. Dem neuen Orden gab Stephan Harding mit seiner Charta Caritatis eine Verfassung; 1119 wurde diese durch Papst Kalixt II. bestätigt. Somit ist Stephan Harding der eigentliche Gründer des Zisterzienserordens.

1113 trat Bernhard aus dem Rittergeschlecht Tescelin le Roux in Cîteaux ein. Bereits 1115 wurde er zur Gründung eines Klosters in Clairvaux ausgesandt.

Unter Abt Bernhard von Clairvaux begann der eigentliche Aufstieg des Zisterzienserordens. Seine Lehren und Theorien, seine Vorgaben zum Klosterbau, vor allem aber sein unermüdlicher Einsatz prägten den Orden so sehr, dass die Zisterzienser manchmal auch als „Bernhardiner“ bezeichnet werden.

Unter Bernhard wurden in ganz Europa zahllose neue Klöster errichtet; auch viele ehemalige Benediktinerabteien (so etwa Fontfroide in Südfrankreich) schlossen sich begeistert der neuen Reformbewegung an.

Entgegen den eigentlichen Grundidealen der Zisterzienser übte Bernhard außerhalb des Ordens großen Einfluss auf die Politik des Mittelalters aus. Die Mächtigen akzeptierten ihn als Mittler untereinander. Folgenreich war sein Aufruf zum Zweiten Kreuzzug (1147-1149). Hohe kirchliche Ämter lehnte Bernhard aber stets ab. Darüber hinaus wurde Bernhard aufgrund seiner geistlichen Schriften bekannt. Seiner schriftstellerischen Gabe wegen wird Bernhard Doctor melifluus (honigfließender Lehrer) genannt.

Die ersten vier Gründungen von Cîteaux, die sogenannten Primarabteien waren La Ferté (1113), Pontigny (1114), Clairvaux und Morimond (beide 1115). 1120 wurde die Abtei Tart, das erste Kloster von Zisterzienserinnen, gegründet.

Entwicklung in Deutschland

Das erste Zisterzienserkloster in Deutschland war das 1123 gegründete Kloster Kamp; im Jahre 1127 folgte das Kloster Walkenried. In Deutschland erlangten die Zisterzienser durch ihre Kolonisationstätigkeit im 12. und 13. Jahrhundert, besonders im Raum östlich der Elbe, hervorragende Bedeutung. So wurden vom Kloster in Waldsassen aus die böhmischen Gebiete kolonisiert. Sie siedelten auf sich 1142 Sedletz und 1191 auf Einladung von Milhost in Mašťov an. Dieses Kloster wurde später nach Ossegg verlegt.

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Fischerei und Mühle als typische Tätigkeiten der Zisterzienser, hier in der Abtei Himmerod
Bildherkunft
Sie schufen landwirtschaftliche Musterbetriebe, förderten Obst- und Weinbau, Pferde-und Fischzucht, Bergbau und Wollhandel, trugen aber auch sehr zur Verbreitung und Blüte hochmittelalterlicher Kultur bei. Der gotische Baustil, anfangs nur zögernd übernommen, fand nicht zuletzt durch diesen Orden Verbreitung in ganz Europa (so etwa im Kloster Chorin). Wie alle Mönche widmeten sie sich der Vervielfältigung von liturgischen und theologischen Handschriften. Einige Klöster, wie beispielsweise die Abtei Himmerod, verfügten gegen Ende des Mittelalters über große und wertvolle Bibliotheken.

In der Mystikbewegung erlangten drei deutsche Zisterzienserinnen große Bedeutung: Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackeborn und Gertrud von Helfta, die alle der Abtei Helfta angehörten.

Nach der Reformation (etwa 1535) wurden die Zisterzienserklöster in den evangelischen Gebieten Deutschlands geschlossen und die Kirchen zu Pfarrkirchen umgewandelt. Dennoch wurden einige Klöster in neuer Form, beispielsweise als Predigerseminar erhalten. So besteht bis heute das Kloster Loccum, das einen Abt hat und in dem jeden Tag seit 1600 eine Hore gebetet wird. Die evangelischen Zisterzienser-Konvente haben sich in der Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland zusammengeschlossen und übernehmen die Pflege des religiös-kulturellen Erbes der Zisterzienser auf evangelischer Seite.

Entwicklung in Niedersachsen
Als erstes Zisterzienserkloster in Niedersachsen wurde 1135 das Kloster Amelungsborn gegründet (durch Graf Siegfried IV. von Boyneburg), den letzten weltlichen Spross des Northeimer Grafengeschlechts. Die "villa Amelungsborn", die ihren Namen nach der im Klosterareal noch heute nachweisbaren Quelle, dem "Born" des Amelung, trägt, gehörte zu den Erbgütern des Fürstengeschlechts.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung des Klosters ermöglichte die Ausbreitung des Ordens. Bereits 1138 stellte Amelungsborn den Gründungsabt für Kloster Mariental bei Helmstedt. 1145 entsandte Amelungsborn einen vollständigen Konvent zur Gründung des Klosters Riddagshausen bei Braunschweig. Dort legten die Ordensbrüder eine Teichlandschaft für die Fischzucht an, die heute Naturschutzgebiet ist; von den ehemals 28 Teichen existieren heute noch elf.

Amelungsborn wurde nicht aufgehoben, als Abt und Konvent das Augsburger Bekenntnis annahmen. 1655 erließ der Herzog eine neue Klosterordnung und bestellte den in Holzminden neu eingesetzten Generalsuperintendenten zum Abt des Klosters. 1760 wurde die Klosterschule nach Holzminden verlegt und mit der dortigen Stadtschule vereinigt. Um 1810 endet jeder korporative Zusammenhalt, obgleich das Amt des Abtes auch im 19. Jh. weiter bestehen blieb. Als 1875 die schulischen Aufgaben des Klosters durch die Verstaatlichung der Schule endet, bestand das Abtsamt noch als Ehrentitel für hohe braunschweigische Geistlichkeit fort.

Durch den Gebietsausgleich von 1941 gelangte der Kreis Holzminden zur Provinz und die Kirche zur Landeskirche Hannover. Der Kirchensenat trat in die Rechte des früheren Landesherrn ein und übernahm die Zuständigkeit für Kloster Amelungsborn. Neue Möglichkeiten brachte der "Loccumer Vertrag", ein Staatsvertrag zwischen dem Land Niedersachsen und den fünf Landeskirchen. Die zuständigen kirchlichen Behörden konnten nun die "Prälaturen" Amelungsborn, Königslutter, Mariental und Riddagshausen ohne staatliche Mitwirkung regeln.

Entwicklung in der Mark Brandenburg
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Kloster Lehnin, Königshaus, 14. Jahrhundert
Bildherkunft

Von außerordentlicher Bedeutung für die Stabilisierung und Entwicklung der Mark Brandenburg war das 1180 25 Kilometer südwestlich von Potsdam gegründete Kloster Lehnin. Nur einige Jahrzehnte zuvor 1157 hatte der erste Markgraf Albrecht der Bär die Mark aus der Taufe gehoben. Die ansässigen Slawenstämme hatten die Deutschen bei ihren vorherigen Versuchen der Ostkolonisation mehrfach zurückdrängen können, so dass die ersten askanischen Markgrafen wussten, dass das Land mit dem Sieg von 1157 noch nicht gewonnen war. Der Sohn Albrechts, der zweite Markgraf Otto I. gründete das Kloster 1180 unter anderem mit dem Ziel, über die Missionierung der "heidnischen" Slawen und über die wirtschaftliche Leistungskraft der Mönche das Land zu konsolidieren und schrittweise auszudehnen. Im Sinne ihrer Selbstverpflichtung zu einem entbehrungsreichen, asketischen und gottgefälligen Leben fanden die Zisterzienser hier ein geradezu ideales "jungfräuliches" kulturelles und landschaftliches Gebiet vor.

Stagnation und Reform der Reform

Insgesamt setzte ab dem 13./14. Jahrhundert ein Angleichung der Lebensart der Zisterzienser an die der Benediktiner ein. Genau wie diese hatten nun auch die Zisterzienser ihr Ideal der Zurückgezogenheit verlassen und sich in den Dienst der Welt gestellt. Aktivität und Reichtum führten zum allmählichen Abfall vom monastischen Grundideal. Daneben führte das Aufkommen und die Ausbreitung der Bettelorden zu einer Stagnation in der Ausbreitung des Zisterzienserordens. Trotzdem blieb die Zahl der Klöster groß. So gab es Mitte des 13. Jahrhunderts 647 Zisterzienserklöster und 1675 gehörten 724 Klöster dem Orden anChristian Schütz, Philippa Rath (Hrsg.): Der Benediktinerorden: Gott suchen in Gebet und Arbeit. Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag, 3. Aufl. 2003, S. 188..

Ab 1425 schlossen sich wegen der weiten geographischen Ausbreitung des Ordens und der damit verbundenen Schwierigkeit einer zentralen Führung Zisterzienserklöster nach dem Vorbild der Benediktiner zu Kongregationen zusammen.

Durch diverse Kriegsperioden des Spätmittelalters wurde der Orden stark geschwächt; die Reformation tat ihr Übriges.

Nach dem Konzil von Trient (1545-1563) kamen im Zisterzienserorden Reformbestrebungen zur Erneuerung des Ordenslebens auf. Aus dieser Reformbewegung heraus kam es im 17. Jahrhundert zu einer Reform der Zisterzienser unter Abt Armand Jean Le Bouthillier de Rancé im Kloster La Trappe, aus der der Orden der Zisterzienser der strengeren Observanz (Trappisten) hervorging.

Neuzeit

Im Zuge der Französischen Revolution wurde Cîteaux, die Mutterabtei des Zisterzienserordens, aufgehoben und die Mönche vertrieben. Dadurch brach die zentrale Führung des Ordens zusammen, da das Generalkapitel, das bisher in Cîteaux getagt hatte, nicht mehr dort stattfinden konnte. Auf die letzte Tagung des Generalkapitels vor der Revolution im Jahr 1786 folgte die nächste Tagung 1869 in Rom.

Zur endgültigen Trennung der Reformkongerationen vom Orden kam es 1892 durch den Zusammenschluss der verschiedenen Reformbewegungen zu einem eigenständigen Orden, dem „Orden der Zisterzienser der strengeren Observanz“ (Trappisten). Seit dem ist der Zisterzienserorden in zwei selbständige Orden mit je eigenem Generalabt und Generalkapitel gespalten.

Im 20. Jahrhundert erlangte der Zisterzienserorden besonders durch schulische Tätigkeit größere Bedeutung. Daneben begann eine, wenn auch beschränkte, Missionstätigkeit in Südamerika.

Nach dem Stand vom 01. September 2005 gehören dem Zisterzienserorden (ohne Trappisten) 1499 Mönche, davon 696 Priester, und 883 Nonnen an.http://www.ocist.org/statis...

Organisation

Die Zisterzienser waren der erste zentral organisierte Mönchsorden der Christenheit. Jede Abtei des Ordens ist grundsätzlich selbständig, jedoch auf die einheitlichen Statuten des Zisterzienserordens verpflichtet. Jede Abtei bleibt gegenüber ihrem Mutterkloster verantwortlich. Der Abt des Mutterklosters visitiert als Pater Immediat (direkter kirchlicher Vorgesetzter) die Tochergründungen (Filiationsprinzip). Bis zu ihrer Aufhebung im Zuge der Französischen Revolution wurde die Abtei Cîteaux, erste Abtei und Mutterkloster des Ordens, von den Äbten der ersten vier Gründungen von Cîteaux, der Primarabteien La Ferté, Pontigny, Clairvaux und Morimond, visitiert. In Cîteaux tagte auch das Generalkapitel unter dem Vorsitz des Abtes von Cîteaux. Seit der Neuorganisierung des Ordens nach der Französischen Revolution steht ein gewählter Generalabt, der in Rom residiert, an der Spitze des Ordens. Die Belange des Ordens werden auf dem Generalkapitel, an dem alle Äbte des Ordens teilnehmen, geregelt.

Das geistliche Leben der Zisterzienser

Die Zisterzienser sind ein kontemplativer Orden. Sie führen ein äußerlich zweckfreies Leben, um frei zu sein für ihre Suche nach Gott. Kernmerkmale der Zisterzienserspiritualität sind ein beständiges Leben in der Klausur (stabilitas loci), die Verbindung von weltabgeschiedenem Leben und zugleich Gemeinschaftsleben innerhalb des Klosters, die Pflege einer einfachen und strengen Lebensweise, Hochschätzung der Handarbeit sowie eine kontemplative Innerlichkeit, die sich sowohl in gemeinschaftlichem Chorgebet und privatem meditativen und betrachtenden Gebet niederschlägt. Einen besonderen Stellenwert im Zisterzienserleben nimmt die Marienverehrung ein.

Die Zisterziensermönche tragen eine weiße oder graue Tunika, darüber ein schwarzes Skapulier. Als Chorgewand wird darüber eine weiße Kukulle getragen.

Aufnahme und Ausbildung

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Habit eines Novizen
Während des Postulats ist das Skapulier weiß; mit der einfachen Profess erhält der Mönch das schwarze Skapulier.
Bildherkunft
In ein Zisterzienserkloster eintreten kann jeder Erwachsene, der geistig und körperlich dazu geeignet und bereit ist, sich ganz auf ein Leben mit Gott einzulassen und „wahrhaft Gott zu suchen“, wie es Benedikt von Nursia in seiner Regel verlangt. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Abitur. Wer sich entschlossen hat, ein Leben im Kloster führen zu wollen, besucht das Kloster zunächst als Gast. Nach dieser ersten Kennenlernphase folgt die Kandidatur. Diese dient zur Prüfung, ob der Kandidat für das Zisterzienserleben geeignet ist. Anfangs verbringt der Kandidat einige Wochen in der Klausur der Mönche und kann so Einblick in das dortige Leben nehmen. Die Kandidatur kann unterschiedlich lang dauern, meist wird in dieser Zeit eine begonnene Ausbildung außerhalb des Klosterlebens beendet.

Wenn man die Kandidatur beendet hat, folgt das Postulat, das in der Regel mehrere Monate dauert. Der Postulant nimmt am konkreten Ordensleben teil und übernimmt kleinere Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft. Der Unterschied zum Leben als Mönch liegt in der Tatsache, dass der Postulant zwar schon mehr oder weniger zur Ordensgemeinschaft dazugehört, jedoch noch nicht fest an sie gebunden ist und das Kloster jederzeit wieder verlassen kann.

An das Postulat schließt das Noviziat an, das mindestens ein Jahr dauert. Das Noviziat beginnt mit der Aufnahme des Bruders in die Gemeinschaft des Ordens. Diese erfolgt durch die Einkleidung. Hierbei wird dem Postulanten die Ordenstracht (Habit) überreicht. Mit der Einkleidung wird der Novize fest in das Ordensleben integriert, er übernimmt eigenständig Aufgaben, ist aber noch Lernender, erhält also Unterricht etwa über die Spiritualität des Ordens und dessen Organisation und Geschichte.

Wenn die Noviziatszeit um ist, legen die Novizen die Zeitliche Profess auf drei Jahre ab. Sie verpflichten sich dem Orden. In dieser Zeit hat man noch die Möglichkeit, den Orden zu verlassen.

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Das Stift Heiligenkreuz beherbergt die Ordenshochschule für den deutschsprachigen Raum
Bildherkunft

Dieses geschieht erst, wenn er drei Jahre nach der zeitlichen Profess die ewige Profess ablegt. Hierbei gelobt der Novize „klösterlichen Lebenswandel, Beständigkeit und Gehorsam“. Dazu gehört Armut ebenso wie Keuschheit und Ehelosigkeit. Mit der ewigen Profess bindet sich der Bruder für immer an sein konkretes Kloster, auf das er die Profess ablegt (stabilitas loci).

Auf Wunsch kann ein Mönch eine weitere Ausbildung machen, etwa den Meistertitel in einem Handwerk erwerben. Für Abiturienten besteht die Möglichkeit, Theologie zu studieren und sich auf die Weiheämter vorzubereiten. Im deutschsprachigen Raum geschieht dies üblicherweise auf der Ordenshochschule im Stift Heiligenkreuz bei Wien.

Arbeit

Die Zisterzienser leben und arbeiten nicht nur hinter ihren Klostermauern, sondern auch im sozialen und kulturellen Bereich. Viele Klöster betreiben neben ihren eigenen Werkstätten Schulen oder haben die Seelsorge in einzelnen Gemeinden übernommen.

Tagesablauf

Der Tagesablauf ist geprägt von sieben Gebetszeiten Vigil, Laudes, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet (Regula Benedicti Cap. 16). Die erste Gebetszeit findet nachts, meist zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr statt, die letzte nach Sonnenuntergang. Zentral ist die tägliche Feier der Heiligen Messe. Durch die Gottesdienste, denen nach der Regel des Heiligen Benedikt nichts vorgezogen werden soll, wird der Tag der Mönche gegliedert in Lesung und Arbeit. Nach der letzten Gebetszeit beginnt für die Mönche die Nachtruhe, die bis zur ersten Gebetszeit des nächsten Tages dauert.

Anlage der Klöster

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Idealplan eines Zisterzienserklosters
Bildherkunft

Die Klöster der Zisterzienser sollten nach den Vorgaben Bernhards in abgeschiedenen Gebieten liegen, in denen die Mönche nicht durch äußere Einflüsse in der Ausübung ihrer Lebensform gestört werden konnten. Anders als bei den Bettelorden, die kurze Zeit nach den Zisterziensern aufkamen, finden sich deshalb keine Zisterzienserklöster in Städten.

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Dachreiter als Merkmal einer Zisterzienserkirche, hier in der Abtei Mariawald
Bildherkunft

Meist wurden die Klöster in einem bis dahin unbewohnten und schwer zugänglichen Seitental errichtet, dessen Talaue breit genug für Landwirtschaft und Viehzucht war, dessen Wälder an den Hängen das nötige Baumaterial liefern konnten und dessen Wasserlauf Fischzucht ermöglichte oder als Antrieb für eine Schmiede dienen konnte. Auf diese Weise erschlossen die Zisterzienser im Mittelalter zahlreiche Regionen neu und leisteten wahre Pionierarbeit.

Zisterzienserklöster sind leicht an ihrem äußeren Erscheinungsbild zu erkennen. Die Forderung nach Armut wird auch in der Architektur umgesetzt. So finden sich in der Regel keine Wandbilder, Statuen oder aufwendige Verzierungen. Die Kirchen sind schlicht. Oft wird sogar auf Türme verzichtet, es findet sich nur ein Dachreiter zur Aufnahme einer kleine Glocke.

Ein typisches – wenn auch nicht immer durchgehaltenes – Merkmal ist der quadratische Chorraum, rechts und links flankiert von weiteren Nebenchören mit geringerer Seitenlänge. Bis in die heutige Zeit hat sich diese Urform erhalten, etwa in Fontenay (Burgund/Frankreich) und Maulbronn (Baden-Württemberg) Diese Form war vorbildlich auch für andere Orden. Nachahmungen finden sich beispielsweise in der Kirche Santa Maria Novella der Dominikaner von Florenz.

Bekannte Zisterzienser

Zisterzienserklöster im deutschsprachigen Raum

In diesem Kapitel sind Zisterzienserklöster im deutschsprachigen Raum aufgelistet. Für eine internationale Liste siehe: Liste der Zisterzienserklöster und Liste der Zisterzienserinnenklöster {Tausendfach verwendet}>

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Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

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Bestehende Klöster
8} Highlight2 | Baden-Württemberg
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Lichtenthal
Kloster Wald (gegenwärtig Benediktinerinnen)
Bild:Kloster Lichtenthal Eingangsportal.JPG|Kloster Lichtenthal
8} Highlight2 | Bayern
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Oberschönenfeld
Kloster Seligenthal Landshut
Kloster Waldsassen
Bild:Kloster Oberschoenenfeld Schwaben Ansicht West.jpg|Kloster Oberschönenfeld
8} Highlight2 | Niedersachsen
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Ihlow bei Aurich
Kloster Amelungsborn
Kloster Loccum
Büddenstedt-Reinsdorf
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Wienhausen bei Celle
8} Highlight2 | Nordrhein-Westfalen
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Langwaden
Abtei Mariawald (Trappisten) in Heimbach
Kloster Stiepel in Bochum-Stiepel
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Abtei Maria Frieden (Trappistinnen) in Dahlem (Nordeifel)
Bild:Schloss Kloster Langwaden.jpg|Kloster Langwaden Image:Mariawald-Abbey 2006-06-20.jpg|Abtei Mariawald (Trappisten)
8} Highlight2 | Rheinland-Pfalz
7} Highlight3 | Männerkonvente
Abtei Himmerod
Abtei Marienstatt
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Gethsemani (Trappistinnen) in Dannenfels
Bild:Himmerod-kirche.jpg|Abtei Himmerod Image:Abtei_Marienstatt_no.jpg|Abtei Marienstatt
8} Highlight2 | Sachsen
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster St. Marienstern (Panschwitz-Kuckau)
Kloster St. Marienthal (Ostritz)
8} Highlight2 | Sachsen-Anhalt
7} Highlight3 | Männerkonvente
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Helfta
Bild:Helfta - Liboriushaus Kirche und Konvent.jpg|Kloster Helfta
8} Highlight2 | Österreich
Territorialabtei Wettingen-Mehrerau
Abtei Mariastern-Gwiggen
Stift Heiligenkreuz
Stift Neukloster in Wiener Neustadt
Stift Lilienfeld
Abtei Zwettl
Stift Rein
Stift Stams
Stift Wilhering
Stift Schlierbach
Kloster Engelszell (Trappisten)
8} Highlight2 | Schweiz
Abtei Frauenthal bei Cham
Kloster Hauterive bei Freiburg im Üechtland
Abtei Magerau (Maigrauge) in Freiburg im Üechtland
Kloster Mariazell-Wurmsbach am oberen Zürichsee
Abtei Magdenau im Kanton St. Gallen
Abtei La Fille-Dieu
{Tausendfach verwendet}>

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Ehemalige Klöster
align="center" {Highlight} Highlight1 | Name align="center" {Highlight} Highlight1 | Anmerkungen, geschichtliche Daten, heutige Nutzung
8} Highlight2 | Baden-Württemberg
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Gutenzell
Kloster Heiligkreuztal
Kloster Maulbronn UNESCO-Weltkulturdenkmal
Kloster Tennenbach
Kloster Bebenhausen
Kloster Salem
Kloster Schöntal
Kloster Bronnbach
Kloster Herrenalb
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Günterstal
Kloster Gnadental
Kloster Wald gegr. 1212 (gegenwärtig Benediktinerinnen)
Bild:Klosten Bebenhausen Kreuzgang.jpg|Kloster Bebenhausen Bild:Brunnenhaus_Maulbronn.jpg|Kloster Maulbronn
8} Highlight2 | Bayern
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Aldersbach gegr. 1146
Kloster Ebrach gegr. 1127
Kloster Fürstenfeld gegr. 1258
Kloster Heilsbronn gegr. 1132
Kloster Langheim gegr. 1132
Kloster Raitenhaslach> gegr. 1143
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Himmelkron gegr. 1279
Kloster Himmelthal gegr. 1232
Kloster Sonnefeld gegr. 1260
8} Highlight2 | Brandenburg
Seinerzeit: Mark Brandenburg (Askanier), Mark Lausitz, Magdeburg; angegeben sind die Gründungs- bzw. Stiftungsdaten.
Für eine Übersichtskarte mit allen Brandenburger Zisterzienserklöstern siehe: Kloster Marienfließ.
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Dobrilugk, Doberlug gegr. 1165/1184, Niederlausitz
Kloster Zinna gegr. 1170, Stiftung von Magdeburg
Kloster Neuzelle gegr. 1268, Niederlausitz
Kloster Lehnin 1180, Askanische Stiftung
Kloster Paradies gegr. 1230, Tochtergründung von Lehnin
Kloster Chorin gegr. 1273, Askanische Stiftung
Kloster Himmelpfort gegr. 1299, Askanische Stiftung
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Marienstern, Mühlberg
Kloster Lindow
Kloster Marienfließ, Prignitz gegr. 1231, Stiftung der Edlen Herren Gans zu Putlitz; seit der Reformation ev. Stift.
Kloster Altfriedland
Kloster Seehausen
Kloster Zehdenick
Kloster Boitzenburg
Kloster Jüterbog
Kloster Stift zum Heiligengrabe
Kloster Ziesar
Bild:Lehnin20.JPG|Kloster Lehnin Bild:Marienfließ9.JPG|Stift Marienfließ Bild:Kloster_Zinna_2K.JPG|Kloster Zinna Bild:Kloster Chorin.jpg|Kloster Chorin
8} Highlight2 | Hessen
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Arnsburg bei Lich
Kloster Eberbach in Eltville
Kloster Haina
Kloster Hardehausen 1140-1803, Neugründungsversuch 1927-1938. Heute Jugendhaus und Erwachsenenbildungsstätte.
Kloster Walshausen 1310-1525, davor seit ca. 1150 Benediktinerinnen. Heute evang. Kirche von Wilhelmshausen.
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Haydau in Morschen
Marienschloss in Rockenberg
Bild:Eberbach_cabinett.jpg|Kloster Eberbach, hier der Cabinettkeller
8} Highlight2 | Mecklenburg-Vorpommern
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Dargun
Kloster Doberan
Kloster Eldena
Kloster Neukamp heute: Schloss Franzburg
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Sankt Maria am Sonnenkamp, Neukloster
Bild:Klosterruine_Eldena2.jpg|Klosterruine Eldena bei Greifswald
8} Highlight2 | Niedersachsen
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Domus St. Mariae bei Steinbeck 1244-1253
Kloster Ihlow, Ostfriesland
Kloster Marienrode bei Hildesheim
Kloster Mariental bei Helmstedt
Kloster Riddagshausen bei Braunschweig
Kloster Walkenried
Kloster Loccum
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Lilienthal bei Bremen
Kloster Meerhusen bei Aurich
Kloster Wienhausen
Bild:Riddagshausen.jpg|Klosterkirche Riddagshausen
8} Highlight2 | Nordrhein-Westfalen
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Altenberg bekannt als Altenberger Dom
Kloster Kamp
Kloster Marienfeld
Kloster Hardehausen
Kloster Bredelar
Kloster Heisterbach
Kloster Bottenbroich
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Fürstenberg
Kloster Gravenhorst bei Rheine heute: Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Kloster Sankt Jöris heute: Kulturzentrum
Bild:Altenberger_Dom01.jpg|Altenberger Dom Bild:Ew-stjoeris.jpg|Klosterruine St. Jöris
8} Highlight2 | Sachsen
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Altzella
Kloster Grünhain
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Frankenhausen, Crimmitschau heute nur noch Ruine
8} Highlight2 | Sachsen-Anhalt
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster St. Mariä Himmelfahrt Sittichenbach völlig zerstört, bis auf Kapelle
Kloster Sancta Maria ad Portam (Schulpforta) bei Naumburg
Kloster Michaelstein
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Agnetenkloster
Kloster Marienstuhl bei Egeln
8} Highlight2 | Schleswig-Holstein
7} Highlight3 | Männerkonvente
Rudekloster in Glücksburg
Zisterzienserkloster Reynevelde in Rheinfeld
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Reinbek im Herzogtum Lauenburg
Johanniskloster, Lübeck
8} Highlight2 | Thüringen
7} Highlight3 | Männerkonvente
Kloster Volkenroda 1131 gegründet, Mutterkloster von Reifenstein, Waldsassen (Bayern), Loccum (Niedersachsen), Dobrilugk (Brandenburg)
Kloster Reifenstein 1162 gegründet, Tochterkloster von Kloster Volkenroda, heute als Krankenhaus genutzt
Kloster Georgenthal in Georgenthal 1525 zerstört, heute nur noch Ruine
7} Highlight3 | Frauenkonvente
Kloster Beuren um etwa 1200 gegründet, Mutterkloster von Anrode und Teistungenburg
Kloster Anrode vermutlich 1267 gegründet, Tochterkloster von Kloster Beuren
Kloster Teistungenburg 1260 gegründet, Tochterkloster von Kloster Beuren
Saalfeld bis 1275, dann nach Stadtilm verlegt
Stadtilm 1275 von Saalfeld übergesiedelt, heute als Rathaus genutzt
Stadtroda heute nur noch Ruine

Quellen

Literatur

  • Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser, Lukas Verlag, Berlin 1996ff. (wissenschaftliche Studienreihe mit derzeit ca. 25 Bänden)
  • Immo Eberl: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens. 1. Auflage, Thorbecke, Stuttgart 2002. ISBN 3-7995-0103-7
  • Ulrich Knefelkamp: Zisterzienser. Springer, Berlin 2001. ISBN 3-5406-4816-X
  • Jean-Francois Leroux-Dhuys: Die Zisterzienser. Geschichte und Architektur. Könemann, Köln 1998. ISBN 3-89508-893-5
  • Terryl N. Kinder: Die Welt der Zisterzienser. Schnell & Steiner 1997. ISBN 3-79541-297-8

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Zisterzienser


Architektur

Was meiner Meinung nach zu wenig (bzw. gar nicht) vorkommt ist der enorme Einfluss der Architektur der Zisterzienser zB auf die Ausbreitung der Gotik in Europa. Ich hab selbst grad nicht die Zeit das genau darzustellen im Artikel, vielleicht findet sich ja sonst wer.

Ebenfalls fein wäre auch eine Auflistung ausländischer Zisterzienserklöster (zumindest der wichtigsten). --Mediocrity 15:10, 2. Nov. 2006 (CET)

Ehemalige? Aktuelle?

In der Liste der ehemaligen Klöster sind auch noch aktive zu finden. Vielleicht kann jemand mit Ahnung die Liste korrigieren. --Pyrdracon 18:56, 5. Feb 2004 (CET)

Warum besserst du keine aus, wo du es weißt - oder schreibst es wenigstens da her. Warum soll man jetzt noch einmal alles verifizieren, weil sich irgend jemand einmal wo geirrt hat ? Karl Gruber 21:51, 5. Feb 2004 (CET)
Ok, ich hab jetzt, soweit angegeben (das war bei einigen Nonnenklöstern so), die Klöster umsortiert und ein wenig neuformatiert. Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit finde, werde ich auch allen anderen Einträgen nachgehen und diese überprüfen. Vielleicht ist es dann auch besser, diese Liste auszulagern um den Artikel etwas zu straffen. Auch darum könnte ich mich dann kümmern. --Pyrdracon 23:26, 5. Feb 2004 (CET)

Literaturhinweise

Ich finde den Artikel so wie er vorliegt nicht falsch aber... unter dem Wikipedia-Standard. Was ich gerne zumindest ändern würde sind die Literaturhinweise. Die gegebenen sind für den Zisterzienserorden als Ganzes (und nur um den geht es doch hier) völlig irrelevant. Wenn kein Aufschrei erfolgt, würde ich die alle rausschmeissen und durch von mir gelesene Literatur über die Zisterzienser im Allgemeinen und im deutschen Sprachraum im Besonderen ersetzen. -- Nix für ungut, bin kein Wikipedia-Veteran aber halt Mediävist und in einem Ex-Zisterzienserkloster lebend. Gwyndon 22:34, 26. Dez 2004 (CET)

Linkssammlung

Richtig AHZ, kann ich dir nur zustimmen. Wenn Links, dann unter dem jeweiligen Kloster. Viele Grüße --Taube Nuss 11:57, 29. Nov 2005 (CET)

Das wucherte ziemlich aus, die meisten Klöster haben ohnehin Artikel oder bekommen sie wohl noch. Viele Grüße --AHZ 12:03, 29. Nov 2005 (CET)

Ich finde eine solche Liste super! Allerdings wohl am falschen Platz. Eine eigene Seite wäre sicherlich besser. Wenn man sich mit dem Thema beschäftigen will ist eine solche Linkliste sehr hilfreich! Zumindest für die Männerklöster gibt es nahezu komplette Listen in der Literatur. Solch eine Datenbank als Grundlage für die Links wäre nicht schlecht. Ich würde allerdings die Trennung in Bestehend und nicht Bestehend aufgeben und das beim jeweiligen Link erwähnen. Einzig Neugründungen nach den Weltkriegen (oder gar Napoleonischen Kriegen) würde ich in eine eigene Liste zusammenfassen, da hier der historische Zusammenhang anders ist.

t.woelk

ehemalige Klöster - Rheinland-Pfalz

Bei der Auflistung der ehemaligen Klöster fehlt Rheinland-Pfalz und hier vor allem OTTERBERG, wo eine der grössten und schönsten Zisterzienserkirchen Deutschlands steht. Das Kloster Otterberg war eine Filiation von Kloster Eberbach und die Kirche wurde von 1168-1254 erbaut. Es wäre schön, wenn die Länderliste um dieses bedeutende Kloster ergänzt werden könnte.

Entwicklung Brandenburg Sachsen

Dass in dem Artikel die Entwicklung von zwei Regionen beschrieben wird, die ja wohl nicht unbedingt die herausragendesten für die Geschichte des Ordens darstellen, ist ja noch etwas seltsam. Enweder man müsste das Ganze ausdehnen (aber wird das nicht etwas zu riesig, wenn im einzelnen die Entwicklung jedes Bundeslandes dargestellt wird, warum dann nicht gleich jedes einzelnen Klösterchens) - wer fühlt sich berufen? - oder sich dafür entscheiden die Entwicklung des Ordens im Allgemeinen zu schildern. So kanns wohl jedenfalls nicht stehenbleiben. -Purzeltraum 13:50, 24. Mär 2006 (CET)

Hallo, es wäre nett wenn Du mit 4 Tilden unterschreibst, damit man seinen Gesprächspartner anreden kann. Der Artikel ist sicher sehr unfertig, allerdings müsste nach meiner Meinung irgendwann eher die endlose Liste ausgelagert werden. Inhaltlich können wir davon ausgehen, dass wie bislang nach und nach Ergänzungen zu weiteren Ländern und/oder Bundesländern folgen. In der Gewichtung scheint mir das sehr sinnvoll, denn wir haben bereits jetzt einen recht langen allgemeinen Geschichtsteil, dann eine sehr kurze und präzise Kennzeichnung der enormen Bedeutung des Ordens für Brandenburg sowie eine etwas ausführlichere, aber immer noch sehr angemessene Darstellung der Entwicklung in Niedersachsen. Das vermeintliche Ungleichgewicht liegt also daran, dass andere bislang nicht vertreten sind. Hier wäre m.E. zuvörderst Hand anzulegen, wenn sich jemand des Artikels wirklich intensiv annehmen will. Wenn nicht, sollten wir ihn noch eine ganze Zeit reifen lassen und an eine anständige Struktur rangehen, wenn genügend Material beisammen ist und weitere Regionen vertreten sind - und dann allmählich die Listen auslagern. Mit Polemiken wie warum dann nicht gleich jedes einzelnen Klösterchen sollte man vielleicht wenigstens so lange warten, bis man inhaltlich etwas zum Thema beigesteuert hat. --Berolina 12:27, 7. Feb 2006 (CET)
PS "Dass es so nicht stehenbleiben kann" wissen wir alle - und es wird so auch nicht stehen bleiben. --Berolina 12:30, 7. Feb 2006 (CET)

Kloster Loccum (Niedersachsen)

Ich bitte um Informationen zu diesem Kloster, da es bei ehemaligen und auch bei bestehenden Klöstern aufgeführt ist. Auch die Seite ist sehr zwispaltig, da dort geschrieben wird, dass es ein ehemaliges Zisterzienser Kloster ist, aber denoch ein Abt ab 2000 aufgeführt ist. Sollte jemand wissen, um welche Art es sich handelt (ehemaliges oder bestehendes Kloster) sollte er es ändern. --Tensch 16:51, 14. Mai 2006 (CEST)

Osterode

Ein Zisterzienserinnen Kloster soll da von 1230 weg existiert haben. --134.76.234.75 15:01, 10. Okt. 2006 (CEST)

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Zisterzienser und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).